Theaterstück

LENIN

| vom 19.10.2017 | bis zum 21.01.2018 | Schaubühne am Lehniner Platz

Milo Rau & Ensemble

Screenshot aus dem Programm der Schaubühne

Im Jubiläumsjahr der Oktoberrevolution zeigt die Schaubühne das Theaterstück von Milo Rau und Ensemble über Wladimir Iljitsch Lenin. Es spielt 1923, sechs Jahre nach den Revolutionsereignissen und kurz nach dem Ende des Bürgerkriegs, in Lenins Landhaus. Kurz vor seinem Tod ringt Lenin im Kreis seiner Vertrauten wie Krupskaja, Trotzki und Lunatscharski geschwächt um politischen Einfluss. Der Augenblick an dem alles möglich schien ist vorüber und es zeichnen sich Entwicklungen ab, die die Revolution in Frage stellen. "1923 ist der Zeitpunkt an dem wir sagen können, der Kommunismus ist gescheitert", sagt Regisseur Milo Rau, der das Stück im Rahmen seines "International Institute of Political Murder" verortet. Dargestellt werden Schlüsselszenen am Übergang vom Leninismus zum Stalinismus. Das Stück wirft einen bilanzierenden Blick auf die Charaktere, Hoffnungen und Ereignisse dieser Jahre: "in eine Gesellschaft zwischen Aufbruch und Apathie, Revolutionssehnsucht und reaktionären Widerständen – ein Labyrinth der Hoffnungen und Ängste, der politischen Ideale und kollektiven Gewalterfahrung".

Interview-Trailer zum Theaterstück

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