DDR A-Z 1969
Deutsche Volkspolizei (1969)
Siehe auch: Deutsche Volkspolizei (DVP): 1975 1979 1985 Volkspolizei, Deutsche: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Die DVP besteht seit 1. 6. 1945, war bereits im Dez. länderweise zusammengefaßt und wurde schon Mitte 1946, obwohl bis 1949 formell Landessache, zonal zentralisiert. Der Begriff DVP umschließt gemäß der Organisation des Ministeriums des Innern (MdI) auch die Bereitschaftspolizei. Die allgemeinen Polizeiorgane der Schutz- und Verkehrspolizei, der Kriminalpolizei, des Paß- und Meldewesens wie des Erlaubniswesens sind in der „Hauptverwaltung Deutsche Volkspolizei“ (HVDVP) des MdI zusammengefaßt. Die DVP erfüllt einerseits normale Polizeiaufgaben, andererseits ist sie ein politisch geschultes und überwachtes Werkzeug der SED und de facto Hilfsorgan des SSD. Dies zeigen am klarsten die Abschnittsbevollmächtigten. Von besonderer politischer Bedeutung sind ferner die Abt. Paß- und Meldewesen, Erlaubniswesen (Zulassung aller, auch religiöser Veranstaltungen) sowie die Abt. „Volkseigentum“ der Kriminalpolizei (Untersuchung von „Wirtschaftsvergehen“). Unter der Hauptverwaltung Deutsche Volkspolizei (HVDVP) stehen die Bezirksbehörden Deutsche Volkspolizei (BDVP), unter diesen die 214 VP-Kreisämter (VPKA). Dem entspricht in Ostberlin das Präsidium der Volkspolizei, das 8~VP-Inspektionen (VPI) leitet. Für das Gebiet des Uranbergbaues besteht in Siegmar-Schönau (westlich Karl-Marx-Stadt) eine eigene BDVP (für den Betriebsschutz Wismut); ihr unterstehen 10 Betriebsschutz-Ämter. — Die Großstädte (notfalls die großen Mittelstädte) und die 8 VP-Inspektionen Ostberlins sind, je nach Bevölkerungszahl und Wohnverteilung, in etwa 3–6 Polizeireviere gegliedert. Wenn ein VPKA für eine kleinere Mittelstadt oder größere Kreisstadt zuständig ist, hat es für dieses Stadtgebiet 1~Revier. Für kleinere Städte und für Landgebiete unterhält ein VPKA nur Außenposten, nicht aber Reviere. — Von der HVDVP bis zur Kreisebene bestehen Abt. für den Betriebsschutz. Die DVP hatte 1953 bis 1957 kasern. militärähnliche mot. Bereitschaften, zuletzt rund 13.500 Mann stark. Bis auf 3.000 Mann in Ostberlin wurde Mitte 1957 diese Polizeitruppe in die Bereitschaftspolizei übergeführt. — Die 3.000 in Ostberlin kamen im Juni 1961 großenteils zur Bereitschaftspolizei. — Die Transportpolizei ist seit Febr. 1957 der DVP als Hauptabt. (HA) eingefügt, ist aber militärähnliche Polizeitruppe. — Die militärische Ausbildung der Kampfgruppen, doch nicht mehr die der GST, liegt bei der DVP. Ab 1. 12. 1962 besteht die „Hochschule der Deutschen Volkspolizei“, die der „Ausbildung von qualifizierten Kadern für die bewaffneten Organe des Min. des Innern“ dient. Sie hat seit Sept. 1965 das Promotionsrecht. — Uniform: hell graugrün. Stärke ca. 74.000 Mann, ohne die rd. 8.000 Mann der Transportpolizei und die etwa 15.000 des der DVP untergeordneten aktiven Betriebsschutzes (A). Chef der gesamten DVP ist seit 14. 11. 1963 der Minister des Innern: Generaloberst Friedrich ➝Dickel. Literaturangaben Bohn, Helmut: Armee gegen die Freiheit — Dokumente und Materialien zur Ideologie und Aufrüstung in der Sowjetzone. Köln 1956, Markus-Verlag. 241 S. Bohn, Helmut (und andere): Die Aufrüstung in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 2., veränd. Aufl. (BB) 1960. 216 S. Kopp, Fritz: Chronik der Wiederbewaffnung in Deutschland, Rüstung der Sowjetzone — Abwehr des Westens (Daten über Polizei und Bewaffnung 1945 bis 1958). Köln 1958, Markus-Verlag. 160 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 151 Deutsche Versicherungs-Anstalt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche Warenabnahme GmbH (DWA)Siehe auch: Deutsche Volkspolizei (DVP): 1975 1979 1985 Volkspolizei, Deutsche: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Die DVP besteht seit 1. 6. 1945, war bereits im Dez. länderweise zusammengefaßt und wurde schon Mitte 1946, obwohl bis 1949 formell Landessache, zonal zentralisiert. Der Begriff DVP umschließt gemäß der Organisation des Ministeriums des Innern (MdI) auch die Bereitschaftspolizei. Die allgemeinen Polizeiorgane der Schutz- und Verkehrspolizei, der Kriminalpolizei, des…
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Deutscher Bauernkongreß (1969)
Siehe auch: Bauernkongreß der DDR: 1975 1979 1985 Bauernkongreß, Deutscher: 1960 1962 1963 1965 1966 Deutscher Bauernkongreß: 1975 1979 Früher mit „Deutscher Bauerntag“ bezeichnetes Treffen der Funktionäre der VdgB, auf dem die parteiamtlichen Richtlinien für die Landwirtschaftspolitik als Forderungen konkretisiert werden. Der im Spätherbst 1960 abgehaltene VI. DB. stand erstmalig im Zeichen „gemeinsamer Arbeit der VdgB, der DBD unter Führung der SED in der Nationalen Front“ und sollte Ausdruck einer „allumfassenden Volksbewegung“ sein. Zum VII. DB. Anfang März 1962 in Magdeburg beorderte die SED etwa 2.000 Landwirtschaftsfunktionäre. Die dort beratenen Vorschläge und die getroffene Entschließung wurden vom Ministerrat zum Beschluß erhoben und im Gesetzblatt verkündet. Sie sehen als Schwerpunkte vor: Steigerung der Marktproduktion und Änderung des Musterstatuts für den LPG-Typ II. Der VIII. DB. Ende Febr. 1964 in Schwerin stand unter der Parole: „Systematisch den Weltstand erzwingen!“ und befaßte sich in der Hauptsache mit der Übernahme des Neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung der Volkswirtschaft auf die Landwirtschaft. Ende Febr. 1966 tagte der IX. DB. in Ost-Berlin. Auf ihm wurden die weitere Anwendung des NÖS sowie die Entwicklung von Kooperationsbeziehungen der Landwirtschaft beraten. Außerdem erfolgte hier erstmals auf einem DB. die Wahl des Landwirtschaftsrates beim Ministerrat. (LPG, Agrarpolitik, Agrarkommission der Nationalen Front) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 152 Deutsche Wirtschaftskommission A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher BibliotheksverbandSiehe auch: Bauernkongreß der DDR: 1975 1979 1985 Bauernkongreß, Deutscher: 1960 1962 1963 1965 1966 Deutscher Bauernkongreß: 1975 1979 Früher mit „Deutscher Bauerntag“ bezeichnetes Treffen der Funktionäre der VdgB, auf dem die parteiamtlichen Richtlinien für die Landwirtschaftspolitik als Forderungen konkretisiert werden. Der im Spätherbst 1960 abgehaltene VI. DB. stand erstmalig im Zeichen „gemeinsamer Arbeit der VdgB, der DBD unter Führung der SED in der Nationalen Front“…
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Deutscher Jugendring (1969)
Siehe auch: Deutscher Jugendring: 1975 1979 Jugendring, Deutscher: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 FDJ. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 153 Deutscher Friedensrat (seit Mitte 1966 auch „F. der DDR“) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher KulturbundSiehe auch: Deutscher Jugendring: 1975 1979 Jugendring, Deutscher: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 FDJ. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 153 Deutscher Friedensrat (seit Mitte 1966 auch „F. der DDR“) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher Kulturbund
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Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB) (1969)
Siehe auch: Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB): 1965 1966 1975 Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB) der DDR: 1979 1985 Am 27./28. 4. 1957 als Nachfolger des Deutschen Sportausschusses gegründete Massenorganisation mit mehr als 1,9 Mill. Mitgliedern. Wie es in dem Statut heißt, vereinigt der DTSB „die auf dem Territorium der DDR bestehenden Sportorganisationen zu einer einheitlichen demokratischen Organisation“. Der DTSB gliedert sich in a) Bezirks-, Kreis- und Grundorganisationen; b) die vier Sportvereinigungen „Vorwärts“,„Dynamo“, „Lokomotive“ und „Wismut“ (Sport); c) 38 Sportverbände. Präsident ist Ewald. Nach dem auch im DTSB gültigen Prinzip des demokratischen Zentralismus werden alle Organe „gewählt“ und unterliegen den Weisungen der übergeordneten Leitungen. In diesen Leitungen dürfen nur „Bürger der DDR tätig sein, die für die Stärkung und Festigung der Arbeiter-und-Bauern-Macht wirken und am sozialistischen Aufbau teilnehmen“. Der DTSB hatte 1967 1.908.879 Mitglieder, darunter 757.947 Jugendliche unter 18 Jahren. Die beliebteste Sportart ist Fußball mit 413.862 Aktiven. Es folgen Turnen (292.775), Angeln(242.816), Kegeln (108.772), Handball (102.511) und Leichtathletik (84.585). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 154 Deutscher Städte- und Gemeindetag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher VolkskongreßSiehe auch: Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB): 1965 1966 1975 Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB) der DDR: 1979 1985 Am 27./28. 4. 1957 als Nachfolger des Deutschen Sportausschusses gegründete Massenorganisation mit mehr als 1,9 Mill. Mitgliedern. Wie es in dem Statut heißt, vereinigt der DTSB „die auf dem Territorium der DDR bestehenden Sportorganisationen zu einer einheitlichen demokratischen Organisation“. Der DTSB gliedert sich in a) Bezirks-, Kreis- und…
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Deutsches Armeemuseum (1969)
Siehe auch: Armeemuseum, Deutsches: 1962 1963 1965 1966 Deutsches Armeemuseum: 1975 1979 1985 Von 1957 bis 1960 war dem Museum für Deutsche Geschichte die Sammlung „Waffen und Uniformen in der Geschichte“ angegliedert, die viele gerettete Bestände des alten Berliner „Zeughauses“ umfaßte. Sie bildet, mit anderen historischen Waffenbeständen und kriegsgeschichtlichen Sammlungen vereinigt, seit 1. 3. 1961 das DA., untergebracht im Marmorpalais bei Potsdam. Es untersteht dem Ministerium für Nationale Verteidigung. Seit Juli 1965 hat es eine Zweigstelle auf der Festung Königstein im Elbsandsteingebirge. — Laut Oberst Erwin Bartz (SED), Leiter des DA., soll es „die fortschrittlichen militärischen Traditionen des deutschen Volkes pflegen, speziell die revolutionären militärischen Traditionen der Arbeiterklasse …, bei der patriotischen Erziehung der Jugend, der ganzen Bevölkerung und der Armeeangehörigen mithelfen“ („Presse-Informationen“ v. 22. 2. 1961, S. 3). Mit seinen geschichtlichen Schausammlungen hat das DA. „zur klassenmäßigen Erziehung der Angehörigen der NVA beizutragen und zu helfen, die sozialistische Wehrbereitschaft aller Bürger der DDR zu stärken“ („Neues Deutschland“ v. 22. 5. 1967). Im Febr. 1965 wurde z. B. der Kampf der KPD gegen die Weimarer Republik und in den Jahren nach 1933 entsprechend gewürdigt („Sport und Technik“ 1965, Nr. 3). Im April 1967 wurden bei der kommun. Wertung der deutschen Militärgeschichte seit 1789 besonders gerühmt „die Teilnahme deutscher Arbeiter an der Oktoberrevolution und die Bedeutung des Rotfrontkämpferbundes“ der Weimarer Zeit („Neues Deutschland“ v. 13. 4. 1967). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 154 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung (DAMW) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsches Aufsichtsamt für das VersicherungswesenSiehe auch: Armeemuseum, Deutsches: 1962 1963 1965 1966 Deutsches Armeemuseum: 1975 1979 1985 Von 1957 bis 1960 war dem Museum für Deutsche Geschichte die Sammlung „Waffen und Uniformen in der Geschichte“ angegliedert, die viele gerettete Bestände des alten Berliner „Zeughauses“ umfaßte. Sie bildet, mit anderen historischen Waffenbeständen und kriegsgeschichtlichen Sammlungen vereinigt, seit 1. 3. 1961 das DA., untergebracht im Marmorpalais bei Potsdam. Es untersteht dem…
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Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut (DPZI) (1969)
Siehe auch: Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut (DPZI): 1975 1979 Pädagogisches Zentralinstitut, Deutsches (DPZI): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Besteht seit 1. 9. 1949 und erhielt am 2. 3. 1950 ein Statut. Es untersteht dem Ministerium für Volksbildung. Das DPZI ist nach dem Statut vom 30. 10. 1954 gehalten, sich zum „führenden Zentrum der sozialistischen Pädagogik“ zu entwickeln. Zu seinen Aufgaben in den ersten Jahren seines Bestehens gehörten: Erhöhung der wissenschaftlichen und pädagogischen Qualifikation der Lehrer, Verbesserung des Unterrichts, Planung wissenschaftlicher Forschungsarbeit auf dem Gebiet des Erziehungswesens, Unterstützung der Neulehrer in ihrer Aus- und Weiterbildung, Auswertung der Erkenntnisse der marxistischen Pädagogik, insbesondere der Erfahrungen der Sowjetpädagogik, Auseinandersetzung mit den bürgerlichen Ideologien, Erarbeitung wissenschaftlicher Lehrpläne, Organisation und Durchführung des am 1. 1. 1952 begonnenen Fernstudiums zur Ausbildung von Fachlehrern usw. 1952 wurde eine Abt. Sorbische Schulen, 1955 ein Fachgebiet Sonderschulen, 1957/58 eine Abt. Westdeutsche Pädagogik und Auslandspädagogik und Pädagogische Dokumentation angegliedert. Später traten neue Aufgaben hinzu: Verbesserung der sozialistischen Erziehung der Jugend, Herausarbeitung der „nationalen Rolle der Schule der DDR als Vorbild für Westdeutschland“, Vorschulerziehung, Pädagogische Psychologie, Aspirantur u.a.m. Im Zuge der Entwicklung eines einheitlichen Systems der Erziehung und Bildung wurden das Deutsche Zentralinstitut für Lehrmittel (DZfL), das bis zum 1. 10. 1954 Zentralinstitut für Film, Bild in Unterricht, Erziehung und Wissenschaft hieß, sowie das 1956 gegründete Deutsche Institut für Berufsbildung (DIfB) mit dem DPZI unter einer einheitlichen Leitung zusammengefaßt. (Erziehungs- und Bildungswesen, Schule) Literaturangaben Lange, Max Gustav: Totalitäre Erziehung — Das Erziehungssystem der Sowjetzone Deutschlands. Mit einer Einl. v. A. R. L. Gurland (Schr. d. Inst. f. pol. Wissenschaft, Berlin, Bd. 3). Frankfurt a. M. 1954, Verlag Frankfurter Hefte. 432 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 155 Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsches Rotes Kreuz (DRK)Siehe auch: Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut (DPZI): 1975 1979 Pädagogisches Zentralinstitut, Deutsches (DPZI): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Besteht seit 1. 9. 1949 und erhielt am 2. 3. 1950 ein Statut. Es untersteht dem Ministerium für Volksbildung. Das DPZI ist nach dem Statut vom 30. 10. 1954 gehalten, sich zum „führenden Zentrum der sozialistischen Pädagogik“ zu entwickeln. Zu seinen Aufgaben in den ersten Jahren seines Bestehens gehörten: Erhöhung…
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Deutschlandpolitik (1969)
Siehe auch: Deutschlandplan des Volkes: 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Deutschlandpolitik: 1963 1965 1966 Deutschlandpolitik der SED: 1975 1979 1985 Gesamtdeutsche Arbeit: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Nationales Dokument: 1963 1965 1966 1975 1979 Nation und nationale Frage: 1975 1979 1985 Spaltung und Wiedervereinigung Deutschlands: 1962 1963 1965 1966 Wiedervereinigung: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Die D. der SED umfaßt sowohl alle direkten Aktionen und Reaktionen der Partei, die im Zusammenhang mit der Wiedervereinigungsfrage unternommen wurden, als auch indirekt ihre Bemühungen, das eigene System zu festigen und seine internationale Anerkennung im nichtsozialistischen Ausland zu erreichen. Um unter der westdeutschen Bevölkerung für die Ziele ihrer D. zu werben, bedient sich die SED mangels offizieller Kontakte vielfältiger Formen der propagandistischen Einflußnahme (durch die Massenmedien, Entsendung von Funktionärsdelegationen, Veranstaltung „gesamtdeutscher Arbeiterkonferenzen“, direkte und indirekte materielle und publizistische Unterstützung oppositioneller Organisationen, wie DFU, KPD usw., in der BRD). Das Hauptziel der D. der SED ist eine Umgestaltung der Verhältnisse in der BRD, für die die Entwicklung in der DDR als Vorbild angeboten wird. Die D. der SED will daher in erster Linie auf eine Vereinigung aller Deutschen in einem „sozialistischen Vaterland“ hinwirken. (Teilung Deutschlands und Wiedervereinigungspolitik der SED) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 156 Deutschlandplan des Volkes A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DeutschlandsenderSiehe auch: Deutschlandplan des Volkes: 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Deutschlandpolitik: 1963 1965 1966 Deutschlandpolitik der SED: 1975 1979 1985 Gesamtdeutsche Arbeit: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Nationales Dokument: 1963 1965 1966 1975 1979 Nation und nationale Frage: 1975 1979 1985 Spaltung und Wiedervereinigung Deutschlands: 1962 1963 1965 1966 Wiedervereinigung: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Die D. der SED umfaßt sowohl alle direkten Aktionen…
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DEWAG (1969)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Abk. für Deutsche Werbeanzeigen-Gesellschaft. (Wirtschaftswerbung) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 Devisen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DezentralisationSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Abk. für Deutsche Werbeanzeigen-Gesellschaft. (Wirtschaftswerbung) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 Devisen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dezentralisation
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DHZ (1969)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Abk. für Deutsche Handelszentralen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 DHfK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DIASiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Abk. für Deutsche Handelszentralen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 DHfK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DIA
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DIB (1969)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Deutsche Investitionsbank. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 Diamat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DienstleistungsabgabeSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Deutsche Investitionsbank. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 Diamat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dienstleistungsabgabe
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Dienstleistungsabgabe (1969)
Siehe auch: Dienstleistungsabgabe: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Dienstleistungsabgaben: 1979 Produktions- und Dienstleistungsabgabe. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 DIB A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DienstleistungsbetriebeSiehe auch: Dienstleistungsabgabe: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Dienstleistungsabgaben: 1979 Produktions- und Dienstleistungsabgabe. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 DIB A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dienstleistungsbetriebe
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Diktatur des Proletariats (1969)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 158 Dienstränge A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DIMSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 158 Dienstränge A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DIM
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Deutsche Warenabnahme GmbH (DWA) (1969)
[S. 152]Intercontrol GmbH, Deutsche Warenkontrollgesellschaft. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 152 Deutsche Volkspolizei A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche Wirtschaftskommission[S. 152]Intercontrol GmbH, Deutsche Warenkontrollgesellschaft. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 152 Deutsche Volkspolizei A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche Wirtschaftskommission
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Deutscher Bibliotheksverband (1969)
Siehe auch: Bibliotheksverband, Deutscher: 1966 Deutscher Bibliotheksverband: 1965 1975 1979 Bibliotheken. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 152 Deutscher Bauernkongreß A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher Buch-Export und -Import (DB)Siehe auch: Bibliotheksverband, Deutscher: 1966 Deutscher Bibliotheksverband: 1965 1975 1979 Bibliotheken. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 152 Deutscher Bauernkongreß A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher Buch-Export und -Import (DB)
DDR A-Z 1969
Deutscher Kulturbund (1969)
Siehe auch: Deutscher Kulturbund: 1975 1979 Kulturbund der DDR: 1975 1979 Kulturbund der DDR (KB): 1985 Kulturbund, Deutscher: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Kulturbund zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands: 1953 1954 Kulturbund zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands (KB): 1956 Der DK. wurde als „Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands“ im Juli 1945 auf Initiative der SMAD gegründet und hatte nach einem Beschluß seines 3. Bundeskongresses 1951 „die Aufgabe, alle Angehörigen der Intelligenzberufe zu vereinigen“. Er betätigte sich zunächst interzonal und dem Anschein nach überparteilich, doch traten früh kommun. Tendenzen hervor, so daß die Nichtkommunisten den DK. nach und nach verließen und sein Wirken im amerikanischen und britischen Sektor von Berlin im Nov. 1947 von den Kommandanten untersagt wurde. In den Folgejahren, vor allem unmittelbar nach der Proklamation des Neuen Kurses im Sommer 1953, trat der DK. immer dann in Erscheinung, wenn es sich darum handelte, die westdeutsche oder ausländische Geisteswelt im Sinne der Propaganda des realen Humanismus anzusprechen. Andererseits war er aber auch häufig „Brutstätte“ revisionistischer Tendenzen (Abweichungen) und darum ein Gegenstand der Sorge und des Mißtrauens für die SED-Führung. Im ZK der SED wurde er wiederholt scharf kritisiert und vor allem für die geringen Fortschritte in der Heranbildung einer „sozialistischen Intelligenz“ verantwortlich gemacht. Auf dem 5. Bundeskongreß im Febr. 1958 trug der DK. dieser Kritik durch ein neues Programm, umfangreiche Veränderungen in seinen Führungsgremien und Annahme seines neuen Namens Rechnung. In dem Programm heißt es jetzt u.a.: Der DK. „arbeitet für eine reiche und vielgestaltige sozialistische Kultur“, „fördert … besonders das Schaffen nach der schöpferischen Methode des sozialistischen ➝Realismus“, „dient der Durchführung der sozialistischen Kulturrevolution im Dorf“, „arbeitet im Geiste des sozialistischen Patriotismus“, „bekennt sich zur unverbrüchlichen Freundschaft … mit dem Lager sozialistischer Völker und Staaten, das vom ersten, erfahrensten und stärksten sozialistischen Land, der Sowjetunion, geführt wird“. Für 1963 stellte der DK. sich zur Hauptaufgabe, „in Stadt und Land ein frohes und kulturvolles Leben entwickeln zu helfen“ (der 1. Sekretär des DK., K. H. Schulmeister, im „Sonntag“ vom 25. 11. 1962). Im Frühjahr 1967 beschäftigte sich eine mehrtägige Konferenz des Präsidiums in Dresden mit dem Thema „Sozialistische Persönlichkeit und Freizeit“. Zusammen mit dem Ministerium für Kultur und dem ZK der SED war der DK. Träger der Kulturkonferenz von 1960. Einrichtungen des DK. sind vor allem die Klubs der Intelligenz; daneben hat er Hochschulgruppen, Ortsgruppen (1966: 1.384) und Stützpunkte (1966: 166). Die Zahl der Mitglieder wurde 1966 mit rd. 185.000 angegeben (davon 34,9 v. H. Intelligenz, 17,8 v. H. Arbeiter und Bauern). Je eine zentrale Kommission steuert die Hauptarbeitsgebiete „Natur- und Heimatfreunde“ und Philatelie; zum Aufgabenbereich der ersteren gehören auch die von Bezirkskommissionen herausgegebenen Heimatzeitschriften; auch die Fotografen werden in 500 Fotogruppen vom DK. „betreut“. Der DK. veranstaltet Vorträge, Diskussionen, Dichterlesungen, Konzerte, Führungen, Ausstellungen und Wettbewerbe. Die ihm früher angegliederten Fachverbände der Schriftsteller, bildenden Künstler und Musiker wurden am 1. 4. 1952 selbständig. (Deutscher Schriftstellerverband, Verband Bildender Künstler Deutschlands, Verband deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler) Präsident des DK. ist seit dem 5. Bundeskongreß der Generalintendant Max ➝Burghardt. Der DK. ist Eigentümer des Aufbau-Verlages; seine Zeitschriften sind „Aufbau“ und „Sonntag“. Literaturangaben Friedrich, Gerd: Der Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands (Rote Weißbücher 8). Köln 1952, Kiepenheuer und Witsch. 143 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 153 Deutscher Jugendring A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher SchriftstellerverbandSiehe auch: Deutscher Kulturbund: 1975 1979 Kulturbund der DDR: 1975 1979 Kulturbund der DDR (KB): 1985 Kulturbund, Deutscher: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Kulturbund zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands: 1953 1954 Kulturbund zur Demokratischen Erneuerung Deutschlands (KB): 1956 Der DK. wurde als „Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands“ im Juli 1945 auf Initiative der SMAD gegründet und hatte nach einem Beschluß seines 3. Bundeskongresses…
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Deutscher Volkskongreß (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 „DV. für Einheit und gerechten Frieden“, eine Art Vorparlament, das im Auftrag der SED erstmalig während der Londoner Außenministerkonferenz für den 6./7. 12. 1947 nach Berlin einberufen wurde. Die sog. „Volkskongreßbewegung“ ergab: a) den am 18. 3. 1948 vom 2. DV. ernannten (1.) Deutschen Volksrat; b) den am 30. 5. 1949 vom 3. DV. gewählten (2.) Volksrat; c) die Nationale Front. — Der 3. DV. nahm am 30. 5. 1949 die seit 1948 veröffentlichte Verfassung an. Somit diente der DV., dem auch mit der KPD sympathisierende Westdeutsche angehörten, zur scheindemokratischen Legitimierung des SED-Regimes. (Teilung Deutschlands und Wiedervereinigungspolitik, Volkskammer) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 154 Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher VolksratSiehe auch die Jahre 1975 1979 1985 „DV. für Einheit und gerechten Frieden“, eine Art Vorparlament, das im Auftrag der SED erstmalig während der Londoner Außenministerkonferenz für den 6./7. 12. 1947 nach Berlin einberufen wurde. Die sog. „Volkskongreßbewegung“ ergab: a) den am 18. 3. 1948 vom 2. DV. ernannten (1.) Deutschen Volksrat; b) den am 30. 5. 1949 vom 3. DV. gewählten (2.) Volksrat; c) die Nationale Front. — Der 3. DV. nahm am 30. 5. 1949 die seit 1948 veröffentlichte Verfassung…
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Deutsches Aufsichtsamt für das Versicherungswesen (1969)
Siehe auch: Aufsichtsamt für das Versicherungswesen, Deutsches: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Das DAfdV. übte nach dem Gesetz vom 8. 8. 1950 (GBl. S. 831) über alle Versicherungsunternehmungen, mit Ausnahme der Sozialversiche[S. 155]rung und der Schwarzmeer und Ostsee, Allgemeine Versicherungs-AG., die Aufsicht aus. Es leitete praktisch das gesamte Sach- und Personenversicherungswesen. Nach Erlaß der „VO über die Errichtung der Deutschen Versicherungsanstalt“ vom 6. 11. 1952 ist das A. zur Hauptverwaltung der Deutschen Versicherungsanstalt umgebildet worden. Literaturangaben Leutwein, Alfred: Die Sach- und Personenversicherung in der SBZ. 2., erg. Aufl. (BB) 1958, Teil I (Text) 158 S., Teil II (Anlagen) 192 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 154–155 Deutsches Armeemuseum A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsches Institut für BerufsbildungSiehe auch: Aufsichtsamt für das Versicherungswesen, Deutsches: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Das DAfdV. übte nach dem Gesetz vom 8. 8. 1950 (GBl. S. 831) über alle Versicherungsunternehmungen, mit Ausnahme der Sozialversiche[S. 155]rung und der Schwarzmeer und Ostsee, Allgemeine Versicherungs-AG., die Aufsicht aus. Es leitete praktisch das gesamte Sach- und Personenversicherungswesen. Nach Erlaß der „VO über die Errichtung der Deutschen Versicherungsanstalt“ vom…
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Deutsches Rotes Kreuz (DRK) (1969)
Siehe auch: Deutsches Rotes Kreuz (DRK): 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Deutsches Rotes Kreuz (DRK) der DDR: 1985 Am 23. 10. 1952 wiedergegründet, seit 1954 Mitgl. der Internationalen Liga. Das DRK ergänzt den Betriebsschutz u. a. und ist auch nicht dem Gesundheitsministerium, sondern dem Ministerium des Innern unterstellt. Jede Sanitätseinheit „wählt“ zwar ihren (ehrenamtlichen) Vorsitzenden, er bedarf aber der Bestätigung durch die leitenden Organe. Diese — Zentralausschuß als Spitze (Sitz: Dresden), Bezirks- und [S. 156]Kreiskomitees in jeder entsprechenden Verwaltungseinheit — bestehen aus Funktionären, deren Bestellung durch „Wahl“ von der Zustimmung der SED abhängt. Ihnen unterstehen das Zentralbüro und die Bezirks- und Kreisbüros als ausführende Organe; insgesamt 12.000 Grundorganisationen. Offiziell ist das DRK Träger des Zivilen Bevölkerungsschutzes. Die Mitgl. sind verpflichtet, sich der Ausbildung zum Gesundheitshelfer“ zu unterziehen. Die Finanzierung geschieht fast vollständig aus dem Staatshaushalt. Das DRK erfüllt indessen auch zivile Aufgaben. Seine Satzung nennt als solche die Mitwirkung bei dem Aufdecken und Überwinden hygienischer Mängel, bei Impfaktionen, Reihenuntersuchungen, Großveranstaltungen, in der Betreuung der Bevölkerung bei Sport und Spiel, den Schutz der Erholungsuchenden an der Ostsee und an den Binnengewässern, die Werbung für freiwillige (unentgeltliche) Blutspende. — Die Mitglieder werden nach Betrieben oder Wohnbereichen zu „Sanitätseinheiten“ zusammengefaßt, Jugendliche zu Sanitätseinheiten des „Jugend-Rotkreuz“, 10- bis 14jährige in Gruppen „Junge Sanitäter“ der Jungen Pioniere. Das DRK führt Kurzlehrgänge für „Erste Hilfe“ durch, stellt den Sanitätsdienst bei öffentlichen Veranstaltungen und einen Bahnhofsdienst, richtet Hauspflege ein usw.; ihm ist der Wasser-, Berg- und Grubenrettungsdienst übertragen, vor allem aber (bis auf geringfügige Ausnahmen) der gesamte Krankentransport (mit Krankenhaus-Bettennachweis). Für die Mitglieder steht im Vordergrund die Mitwirkung im „Gesundheitsschutz“ und im „Seuchenschutz“ der Bevölkerung. Sie werden zu „Hygiene-Aktivs“ zusammengefaßt, die zur „gesundheitlichen Aufklärung der Bevölkerung“ eingesetzt werden und in der Bekämpfung von häufigen oder sonst wichtigen Krankheiten und von Unfällen, in der Mitwirkung bei Impfungen usf. als Hilfskräfte des „Staatlichen“ Gesundheitswesens beträchtliche Bedeutung haben. Die Werbung für diese Aufgaben liegt beim Komitee für gesunde Lebensführung und Gesundheitserziehung. Mit der Einführung der Fünftagewoche auch in den Krankenhäusern ist neu hinzugetreten deren „personelle Unterstützung an verlängerten Wochenenden, an Feiertagen, in den Abend- und Nachtstunden“. Mitglieder Anfang 1968: 491.000 Mitgl. über 14 J., davon 429.000 „Ausgebildete Mitglieder“, und 84.000 „Junge Sanitäter“. Präsident: Prof. Dr. Werner Ludwig; Vizepräsident: OMR Dr. Weißbrecht (beide sind Ärzte); Generalsekretär: Dipl. oec. Johannes Haupt (alle SED). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 155–156 Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut (DPZI) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DeutschlandSiehe auch: Deutsches Rotes Kreuz (DRK): 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Deutsches Rotes Kreuz (DRK) der DDR: 1985 Am 23. 10. 1952 wiedergegründet, seit 1954 Mitgl. der Internationalen Liga. Das DRK ergänzt den Betriebsschutz u. a. und ist auch nicht dem Gesundheitsministerium, sondern dem Ministerium des Innern unterstellt. Jede Sanitätseinheit „wählt“ zwar ihren (ehrenamtlichen) Vorsitzenden, er bedarf aber der Bestätigung durch die leitenden Organe. Diese —…
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Deutschlandsender (1969)
Siehe auch die Jahre 1966 1975 1979 Rundfunk. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 156 Deutschlandpolitik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutschlandtreffen der JugendSiehe auch die Jahre 1966 1975 1979 Rundfunk. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 156 Deutschlandpolitik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutschlandtreffen der Jugend
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Dezentralisation (1969)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Verlagerung von Zuständigkeiten zur Erledigung von Aufgaben von höheren (zentralen) auf untere (örtliche) Organe. D. im engeren Sinne meint eine Verlagerung, bei der die unteren Organe nach eigenem Ermessen tätig werden dürfen und die oberen Organe sich auf die Aufsicht über die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung beschränken (z. B. die Selbstverwaltung der Gemeinden). Eine Aufgabenverlagerung nach unten, bei der die oberen Organe jederzeit eingreifen können und dabei ihr Ermessen anstelle des Ermessens der unteren Organe setzen, ist mit Dekonzentration zu bezeichnen. Die Vorgänge auf dem Gebiete der Verwaltung und der Wirtschaft, in deren Verlauf Aufgaben nach unten verlagert wurden (Bezirk, Kreis, örtliche Industrie, VVB, Industrieverwaltung), sind deshalb nicht D., sondern nur Dekonzentration. Sie entsprechen dem Neuen ökonomischen System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 DEWAG A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DFDSiehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Verlagerung von Zuständigkeiten zur Erledigung von Aufgaben von höheren (zentralen) auf untere (örtliche) Organe. D. im engeren Sinne meint eine Verlagerung, bei der die unteren Organe nach eigenem Ermessen tätig werden dürfen und die oberen Organe sich auf die Aufsicht über die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung beschränken (z. B. die Selbstverwaltung der Gemeinden). Eine Aufgabenverlagerung nach unten, bei der die oberen Organe jederzeit…
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DIA (1969)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Abk. für Deutscher Innen- und Außenhandel. (Außenhandelsunternehmen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 DHZ A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dialektischer MaterialismusSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Abk. für Deutscher Innen- und Außenhandel. (Außenhandelsunternehmen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 DHZ A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dialektischer Materialismus
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Dickel, Friedrich (1969)
Siehe auch die Jahre 1965 1966 * 9. 12. 1913 in Wuppertal-Vohwinkel. Minister des Innern und Chef der DVP seit 1963. Vermutlich Mitgl. des Nationalen Verteidigungsrates. Mitgl. des Ministerrates. Generaloberst seit 1967. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1967. Abg. der Volkskammer seit 1967. Gießerlehre, 1928 KJVD, 1931 KPD. 1932 nach England, 1933 in Deutschland inhaftiert, Emigration nach Westeuropa. 1936 Teilnahme am span. Bürgerkrieg, 1937 in die SU. Besuch von Partei- und Militärschulen. Studium der Hochfrequenztechnik. Seit 1942 Lehrer an Antifa-Schulen für deutsche Kriegsgefangene. — Nach 1945 Teilnahme am Aufbau von DVP und KVP. 1949 VP-Inspekteur und Leiter der Politschule in Torgau, seit 1951 in Berlin-Treptow. 1952 Generalmajor der KVP und stellv. Leiter der Politverwaltung. Ab 1957 mehrmals zu Stabsoffizier-Lehrgängen in die SU, danach Dipl.-Militärwissenschaftler. 1959 1. Stellv. des Ministers f. Verteidigung, seit 1963 Minister des Inneren. [S. 757]Auszeichnungen: Vaterl. Verdienstorden in Silber, Banner der Arbeit. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 756–757 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/dickel-friedrich verwiesen. Deuscher, Karl A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dieckmann, Johannes, Dr.Siehe auch die Jahre 1965 1966 * 9. 12. 1913 in Wuppertal-Vohwinkel. Minister des Innern und Chef der DVP seit 1963. Vermutlich Mitgl. des Nationalen Verteidigungsrates. Mitgl. des Ministerrates. Generaloberst seit 1967. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1967. Abg. der Volkskammer seit 1967. Gießerlehre, 1928 KJVD, 1931 KPD. 1932 nach England, 1933 in Deutschland inhaftiert, Emigration nach Westeuropa. 1936 Teilnahme am span. Bürgerkrieg, 1937 in die SU. Besuch von Partei-…
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Dienstleistungsbetriebe (1969)
Siehe auch: Dienstleistungsbetriebe: 1975 1979 Dienstleistungsbetriebe (DLB): 1985 Dienstleistungsbetriebe (DLB) des Außenhandels: 1985 Nach dem Prinzip der wirtschaftlichen Rechnungsführung arbeitende Betriebe, die vorwiegend Dienstleistungen für die Bevölkerung erbringen (Versorgung), ohne materielle Güter zu schaffen oder auszutauschen. Zu den D. gehören u.a. Wäschereien, Färbereien, Bügelanstalten, Reparaturstützpunkte, Gaststätten, Friseurbetriebe und Einrichtungen des Verkehrswesens, soweit diese nicht den produktiven Bereichen der Wirtschaft zugerechnet werden. Des weiteren gehören zu den D. die Einrichtungen der kulturellen, sozialen und medizinischen Betreuung. Um die bestehenden Mängel auf dem Dienstleistungssektor zu beheben, sowie im Interesse der Rationalisierung wurde in den letzten Jahren die Bildung von Dienstleistungskombinaten gefördert. Diese fassen die Ausführung verschiedener Dienstleistungen in einem Betrieb zusammen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 Dienstleistungsabgabe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DienstleistungskombinatSiehe auch: Dienstleistungsbetriebe: 1975 1979 Dienstleistungsbetriebe (DLB): 1985 Dienstleistungsbetriebe (DLB) des Außenhandels: 1985 Nach dem Prinzip der wirtschaftlichen Rechnungsführung arbeitende Betriebe, die vorwiegend Dienstleistungen für die Bevölkerung erbringen (Versorgung), ohne materielle Güter zu schaffen oder auszutauschen. Zu den D. gehören u.a. Wäschereien, Färbereien, Bügelanstalten, Reparaturstützpunkte, Gaststätten, Friseurbetriebe und Einrichtungen des…
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DIM (1969)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Abk. für Deutsches Institut für ➝Marktforschung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 158 Diktatur des Proletariats A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DIN (Deutsche Industrie-Normen)Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Abk. für Deutsches Institut für ➝Marktforschung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 158 Diktatur des Proletariats A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DIN (Deutsche Industrie-Normen)
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Deutscher Buch-Export und -Import (DB) (1969)
1953 als GmbH, in Leipzig gegründet. Der DB. gehört zu den wichtigsten Organisationsformen des weitgehend verstaatlichten Buchhandels. Die gesamte Ein- und Ausfuhr graphischer Erzeugnisse (Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Reproduktionen von Gemälden, Landkarten, Spielkarten, Postkarten, Modellierbogen, Noten, Briefmarken) läuft über den DB. Er betreibt eine intensive Exportwerbung, vor allem auch durch Ausstellungen; 1963 war er an 19 Ausstellungen und Messen und an 196 Tagungen und Kongressen beteiligt; 1958 gab er für Buch- und Zeitschriftenwerbung im Auslande rund 1~Mill. DM Ost aus. Der DB. vermittelt auch Nachdruck- und Übersetzungslizenzen und steuerte früher die Export-Druckaufträge; Anfang 1963 ging diese Aufgabe an den VEB Export-Leitbetrieb der polygrafischen Industrie über. Der DB. verkaufte bzw. verkauft auch die wertvollen Bibliotheken enteigneter Großgrundbesitzer oder von „Republikflüchtigen“ ins Ausland und führt dem Regime dadurch Devisen zu. Der Im- und Export antiquarischer Druck- und Kunstwerke wird vom „Zentralantiquariat der DDR“ betrieben. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 152 Deutscher Bibliotheksverband A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher Friedensrat (seit Mitte 1966 auch „F. der DDR“)1953 als GmbH, in Leipzig gegründet. Der DB. gehört zu den wichtigsten Organisationsformen des weitgehend verstaatlichten Buchhandels. Die gesamte Ein- und Ausfuhr graphischer Erzeugnisse (Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Reproduktionen von Gemälden, Landkarten, Spielkarten, Postkarten, Modellierbogen, Noten, Briefmarken) läuft über den DB. Er betreibt eine intensive Exportwerbung, vor allem auch durch Ausstellungen; 1963 war er an 19 Ausstellungen und Messen und an 196 Tagungen und…
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Deutscher Schriftstellerverband (1969)
Siehe auch: Deutscher Schriftstellerverband: 1975 1979 Schriftstellerverband der DDR: 1975 1979 1985 Schriftstellerverband, Deutscher: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Berufsverband, wie alle Verbände der „Kulturschaffenden“ von der SED kontrolliert; konzentriert sich seit der ersten Bitterfelder Konferenz des Mitteldeutschen Verlages im Frühjahr 1959, auf der seine Arbeit von Ulbricht kritisiert wurde, nach den dort beschlossenen Empfehlungen darauf, „die Bewegung des lesenden Arbeiters durch die des schreibenden ➝Arbeiters zu ergänzen“ und „Schriftsteller, die sich der Gestaltung von Problemen der sozialistischen Umwälzung in der DDR zum Thema nehmen, bevorzugt zu fördern“. Zu diesem Zweck betreut er in Arbeitsgemeinschaften junger Autoren „Nachwuchsschriftsteller“ und leitet Zirkel schreibender Arbeiter an. Im Dez. 1964 veranstaltete der DSch. in Weimar ein „Internationales Colloquium“ über „Die Existenz zweier deutscher Staaten und die Lage der Literatur“, das aber weder in seiner Zusammensetzung noch in den Ergebnissen die Auftraggeber befriedigte. — Auch 1966 wurde der DSch. von der SED scharf kritisiert, weil er „keinen prinzipiellen Kampf“ gegen die „Ideologie des spießbürgerlichen Skeptizismus“ (Honecker auf dem 11. Plenum des ZK der SED), personifiziert auf literarischem Gebiet in Wolf Biermann und Stefan Heym, geführt habe. Ende 1966 proklamierte der DSch. daher von neuem als seine Aufgaben: Ständige Diskussion der Neuerscheinungen, Einschätzung der Gesamt[S. 154]entwicklung unserer Literatur, Ausarbeitung neuer Aspekte und Aufgaben, Rechenschaftslegung vor der sozialistischen Öffentlichkeit, umfassende Maßnahmen zur Vertiefung des marxistisch-leninistischen Weltbildes, Sorge um die sozialistische Entwicklung des literarischen Nachwuchses und um die nationale und internationale Repräsentation unserer Literatur. „Die Literaturpolitik des DSch. (ist) durchaus maßgebend für die Beurteilung schriftstellerischer Leistungen; die Mitarbeiter des Kulturministeriums halten sich ebenso daran wie die Kritiker in Zeitungen und Zeitschriften“ (Hans Mayer, „Zur deutschen Literatur der Zeit“, 1967). Präsidentin: Anna ➝Seghers. Erster Sekretär: Gerhard Henniger 1). Zeitschrift: „Neue Deutsche Literatur“ unter der Schriftleitung von Werner Neubert. (Literatur, Realismus) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 153–154 Deutscher Kulturbund A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher Städte- und Gemeindetag 1) Schreibung im Original: Henninger.Siehe auch: Deutscher Schriftstellerverband: 1975 1979 Schriftstellerverband der DDR: 1975 1979 1985 Schriftstellerverband, Deutscher: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Berufsverband, wie alle Verbände der „Kulturschaffenden“ von der SED kontrolliert; konzentriert sich seit der ersten Bitterfelder Konferenz des Mitteldeutschen Verlages im Frühjahr 1959, auf der seine Arbeit von Ulbricht kritisiert wurde, nach den dort beschlossenen Empfehlungen darauf, „die Bewegung des lesenden…
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Deutscher Volksrat (1969)
Siehe auch: Deutscher Volksrat: 1975 1979 Volksrat: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1975 1979 Volksrat, Deutscher: 1965 1966 Den 1. DV. wählte der 2. Deutsche Volkskongreß am 18. 3. 1948. — Den 2. DV. wählte der 1. Deutsche Volkskongreß am 30. 5. 1949. Der 1. DV. entwarf die Verfassung. Der 2. DV. konstituierte sich am 7. 10. 1949 als provis. Volkskammer. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 154 Deutscher Volkskongreß A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung (DAMW)Siehe auch: Deutscher Volksrat: 1975 1979 Volksrat: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1975 1979 Volksrat, Deutscher: 1965 1966 Den 1. DV. wählte der 2. Deutsche Volkskongreß am 18. 3. 1948. — Den 2. DV. wählte der 1. Deutsche Volkskongreß am 30. 5. 1949. Der 1. DV. entwarf die Verfassung. Der 2. DV. konstituierte sich am 7. 10. 1949 als provis. Volkskammer. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 154 Deutscher…
DDR A-Z 1969
Deutsches Institut für Berufsbildung (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 Es hat seinen Sitz in Ost-Berlin und, entsprechend den Anfang April 1968 vom Politbüro des ZK der SED, Präsidium des Ministerrates, Präsidium des Bundesvorstandes des FDGB und Sekretariat des Zentralrates der FDJ zur Diskussion gestellten „Grundsätzen für die Weiterentwicklung der Berufsausbildung als Bestandteil des einheitlichen sozialistischen Bildungssystems“, unter der Leitung des Staatlichen Amtes für Berufsausbildung (Berufsausbildung) für die Weiterentwicklung des Systems der Berufsausbildung, des Inhalts der Ausbildung, der Ausbildungsmethoden, des Profils und der Systematik der Ausbildungsberufe sowie der Ausbildungswege den wissenschaftlichen Vorlauf zu schaffen. Das I. ist ferner beauftragt, wichtige, die Weiterbildung der in der Berufsausbildung tätigen Kräfte betreffenden Aufgaben zusammen mit der Fakultät für Berufspädagogik der Technischen Universität Dresden zu lösen und ein System der Qualifizierung zu entwickeln. Anfang 1968 erschien eine vom I. edierte Broschüre über die „Sozialistische Wehrerziehung in der Berufsausbildung“, die, für die Leiter der Berufsausbildungsstätten, Berufsschullehrer, Lehrmeister und Erzieher bestimmt, die auf dem VII. Parteitag der SED erörterten Aufgaben über die „Erhöhung der Verteidigungsbereitschaft“ für die Berufsausbildung präzisiert. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 155 Deutsches Aufsichtsamt für das Versicherungswesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ)Siehe auch die Jahre 1975 1979 Es hat seinen Sitz in Ost-Berlin und, entsprechend den Anfang April 1968 vom Politbüro des ZK der SED, Präsidium des Ministerrates, Präsidium des Bundesvorstandes des FDGB und Sekretariat des Zentralrates der FDJ zur Diskussion gestellten „Grundsätzen für die Weiterentwicklung der Berufsausbildung als Bestandteil des einheitlichen sozialistischen Bildungssystems“, unter der Leitung des Staatlichen Amtes für Berufsausbildung (Berufsausbildung) für die…
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Deutschland (1969)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 Das Regime benutzt die Begriffe D. und deutsch amtlich nur auf eine Weise, die seiner Linie entspricht (Nation, Nationale Geschichtsbetrachtung). Es scheut sich, das D. der Weimarer Republik in den Grenzen von 1937 der Bevölkerung der „DDR“ zur Kenntnis zu bringen. In Bd. 2 von „Meyers Neuem Lexikon in acht Bänden“ (Leipzig 1962) wird D. (S. 507) bezeichnet als: „Land in Mitteleuropa; von deutschen und ausländischen Imperialisten nach 1945 systematisch gespalten, jetzt aus zwei Staaten mit völlig verschiedener politisch-gesellschaftlicher Ordnung bestehend, der Deutschen Demokratischen Republik und dem westdeutschen Separatstaat.“ Die Stichworte deutsch, Deutsche, D. und Deutsches Volk kommen in diesem Lexikon gar nicht vor. In der amtlichen Schulung, in der Presse und in sehr vielen Buchveröffentlichungen werden die Begriffe D. und deutsch fast nur polemisch und parteilich im Sinne der SED behandelt. Zu diesem Thema wird in dem Manifest des VII. Parteitages der SED gesagt: „Die Imperialisten haben Deutschland gespalten. Die Arbeiterklasse der beiden deutschen Staaten wird es zusammenfügen“ („Neues Deutschland“ v. 23. 4. 1967, S. 1). In der Verfassung v. 26. 3. 1968 heißt es in Absatz 2 des Vorspruches, es habe „der Imperialismus … Deutschland gespalten“. Gemäß § 8, Abs. 2 erstrebt die DDR „die Überwindung der vom Imperialismus der deutschen Nation aufgezwungenen Spaltung Deutschlands“. Im Absatz~1 wird der Begriff D. sinngemäß gebraucht, wenn gefordert wird, „der ganzen deutschen Nation den Weg … zu weisen.“ Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 156 Deutsches Rotes Kreuz (DRK) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutschlandplan des VolkesSiehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 Das Regime benutzt die Begriffe D. und deutsch amtlich nur auf eine Weise, die seiner Linie entspricht (Nation, Nationale Geschichtsbetrachtung). Es scheut sich, das D. der Weimarer Republik in den Grenzen von 1937 der Bevölkerung der „DDR“ zur Kenntnis zu bringen. In Bd. 2 von „Meyers Neuem Lexikon in acht Bänden“ (Leipzig 1962) wird D. (S. 507) bezeichnet als: „Land in Mitteleuropa; von deutschen und ausländischen Imperialisten nach 1945…
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Deutschlandtreffen der Jugend (1969)
Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 Große Propaganda-Veranstaltungen der FDJ. Sie fanden (ohne amtl. Bezifferung) in Ostberlin bisher 3mal statt: I.: 27.–30. 5. 1950: für „Frieden, Einheit und Unabhängigkeit Deutschlands“; II.: 5.–7. 6. 1954: für „Frieden, Einheit und Freiheit“ (auch als „Deutscher Jugendkongreß“ bezeichnet); III.: 16.–18. 5. 1964: für „Frieden, Demokratie, Humanismus, Sozialismus … in ganz Deutschland“. Auch die Tagungsparolen dieser Treffen waren, taktisch überlegt, „friedlich“ und allgemein sozialistisch gehalten. — Die DdJ., zugeschnitten auf die Deutschlandpolitik der SED, sind eine Parallele zu den Festivals des kommunistisch gelenkten Weltbundes der Demokratischen Jugend. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 156 Deutschlandsender A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DevisenSiehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 Große Propaganda-Veranstaltungen der FDJ. Sie fanden (ohne amtl. Bezifferung) in Ostberlin bisher 3mal statt: I.: 27.–30. 5. 1950: für „Frieden, Einheit und Unabhängigkeit Deutschlands“; II.: 5.–7. 6. 1954: für „Frieden, Einheit und Freiheit“ (auch als „Deutscher Jugendkongreß“ bezeichnet); III.: 16.–18. 5. 1964: für „Frieden, Demokratie, Humanismus, Sozialismus … in ganz Deutschland“. Auch die Tagungsparolen dieser Treffen waren, taktisch…
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DFD (1969)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Abk. für Demokratischer Frauenbund Deutschlands. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 Dezentralisation A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DHfKSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Abk. für Demokratischer Frauenbund Deutschlands. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 Dezentralisation A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DHfK
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Dialektischer Materialismus (1969)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 DIA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DiamatSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 DIA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diamat
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Dieckmann, Johannes, Dr. (1969)
Siehe auch: Dieckmann, Johannes: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 19. 1. 1893 in Fischerhude bei Bremen. Stellv. Vors. der LDPD seit 1949, Stellv. d. Vors. des Staatsrates seit 1960, Abg. und Präsident der Volkskammer seit 1949. Gymnasium und Studium der Volkswirtschaft und Philologie. Parteisekretär, später Generalsekretär der Deutschen Volkspartei für die Bezirke Niederrhein, Hannover und Sachsen. Mitarbeiter Stresemanns. 1933 bis 1945 Geschäftsführer von Verbänden der Kohlewirtschaft. — Nach 1945 LDPD, Mitgl. des Landesvorstandes Sachsen, des Zonenvorstandes und der Reichsleitung der LDPD. 1946 sächsischer Landtagsabgeordneter. 1948 stellv. Ministerpräsident von Sachsen und Justizminister. 1948–1949 Mitgl. der DWK. Seit 7. 10. 1949 Abg. und Präsident der Volkskammer. 1953 Dr. jur. h.c. 1963–1968 Präsident der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Gestorben am 22. 2. 1969. Auszeichnungen: u.a. Vaterl. Verdienstorden in Gold und die Ehrenspange, zweimal Banner der Arbeit. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 757 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/dieckmann-johannes verwiesen. Dickel, Friedrich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diehl, Ernst, Prof. Dr.Siehe auch: Dieckmann, Johannes: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 19. 1. 1893 in Fischerhude bei Bremen. Stellv. Vors. der LDPD seit 1949, Stellv. d. Vors. des Staatsrates seit 1960, Abg. und Präsident der Volkskammer seit 1949. Gymnasium und Studium der Volkswirtschaft und Philologie. Parteisekretär, später Generalsekretär der Deutschen Volkspartei für die Bezirke Niederrhein, Hannover und Sachsen. Mitarbeiter Stresemanns. 1933 bis 1945 Geschäftsführer von…
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Dienstleistungskombinat (1969)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 Dienstleistungsbetriebe, Versorgung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 Dienstleistungsbetriebe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DiensträngeSiehe auch die Jahre 1963 1965 1966 Dienstleistungsbetriebe, Versorgung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 Dienstleistungsbetriebe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dienstränge
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DIN (Deutsche Industrie-Normen) (1969)
Siehe auch: DIN (Deutsche Industrie-Norm): 1979 1985 DIN (Deutsche Industrie-Normen): 1960 1962 1963 1965 1966 1975 DIN-Normen: 1958 1959 Technische Normen des Deutschen Normenausschusses (DNA), Sitz West-Berlin, die bis 1960 auch in Mitteldeutschland voll Gültigkeit hatten. Seit Anfang 1961 wurden die DIN durch eigene „Staatliche Standards“ ersetzt (Standardisierung). Das war bis Mitte 1964 weitgehend durchgeführt. Allerdings wurden zahlreiche DIN dabei unverändert als „Staatliche Standards“ übernommen. Der DNA war bis Mitte 1961 trotz der Spaltung Deutschlands funktionsfällig geblieben. In seinen Fachausschüssen arbeiteten die Vertreter beider Teile Deutschlands. Das Präsidium des DNA bestand zu einem Drittel aus Vertretern der „DDR“. Seit dem 13. August 1961 (Mauer) sind alle offiziellen Kontakte mit westdeutschen Stellen des DNA auf Anweisung des SED-Regimes unterbrochen. Über den DNA war die „DDR“ indirekt Mitgl. der Internationalen Standardisierungskommission (ISO). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 158 DIM A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diplom für besondere Leistungen bei der Herstellung hochwertiger Güter für den Bedarf der BevölkerungSiehe auch: DIN (Deutsche Industrie-Norm): 1979 1985 DIN (Deutsche Industrie-Normen): 1960 1962 1963 1965 1966 1975 DIN-Normen: 1958 1959 Technische Normen des Deutschen Normenausschusses (DNA), Sitz West-Berlin, die bis 1960 auch in Mitteldeutschland voll Gültigkeit hatten. Seit Anfang 1961 wurden die DIN durch eigene „Staatliche Standards“ ersetzt (Standardisierung). Das war bis Mitte 1964 weitgehend durchgeführt. Allerdings wurden zahlreiche DIN dabei unverändert als…
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Deutsche Wirtschaftskommission (1969)
Siehe auch: Deutsche Wirtschaftskommission: 1965 1966 Deutsche Wirtschaftskommission (DWK): 1975 1979 1985 Durch Befehl der SMAD Nr. 138 am 27. 6. 1947 konstituierte zentrale dt. Verwaltungsinstanz mit Zentralverwaltungen für Industrie, Finanzen, Verkehr, Handel und Versorgung, Arbeit und Sozialfürsorge, Land- und Forstwirtschaft, Brennstoffindustrie und Energie, Interzonen- und Außenhandel und Statistik. Außerhalb der DWK wurden selbständige Zentralverwaltungen für Inneres, Justiz, Gesundheitswesen und Volksbildung errichtet. Die Vollmachten der Zentralverwaltungen waren anfangs beschränkt. Ihre Präsidenten bildeten ein Sekretariat; einen Vors. hatte die DWK zunächst nicht. Erst durch SMAD-Befehl Nr. 32 vom 12. 2. 1948 wurden die Zuständigkeiten erweitert, „um die deutschen demokratischen Organe zu einer aktiven Teilnahme am Wiederaufbau und an der Entwicklung der Friedenswirtschaft in der sowjetischen Besatzungszone heranzuziehen“. Die DWK erhielt einen ständigen Vors. (H. Rau) und zwei stellv. Vors. (B. Leuschner und F. Selbmann). Als Kommissionsmitgl. wurden Vertr. des FDGB, der VdgB und die Präsidenten der Zentralverwaltungen der DWK bestimmt. Das Sekretariat der DWK wurde zum Vollzugsorgan erklärt. Die SMAD verfügte, daß Entscheidungen der Plenarsitzungen und des Sekretariats der DWK als für die SBZ verpflichtende Verordnungen, Anweisungen des Vorsitzenden der DWK und seiner Stellvertreter als für den Apparat der DWK verpflichtende Anordnungen zu gelten hatten. Die Hauptaufgabe der DWK war die Sicherstellung der Reparationen aus der laufenden Produktion. Ausdrücklich wurde im Befehl 32 betont: „Die Wirtschaftskommission wird ihre Tätigkeit unter der Kontrolle der SMAD ausüben.“ Am 9. 3. 1948 wurden die Zentral Verwaltungen in „Hauptverwaltungen“ (HV) umbenannt. Ihre Zahl erhöhte sich von 12 auf 17. Nach wie vor blieben die Zentralverwaltungen für Gesundheitswesen, Justiz, Volksbildung und Inneres formell außerhalb der DWK. Durch SMAD-Befehl 183 vom 27. 11. 1948 wurde die Mitgliederzahl der DWK von 36 auf 101 Mitgl. erweitert, und zwar durch 48 „Vertreter der Bevölkerung“, wobei auf je 360.000 Einwohner ein Vertreter kam, ferner 15 Vertr. der Parteien und 10 Vertr. der Massenorganisationen. Das Sekretariat der DWK war nicht nur praktisch, sondern auch formell (auf Grund der ihm zugebilligten Vollmachten) die erste Regierung der SBZ. Mit der Proklamation der SBZ zur DDR vom 7. 10. 1949 ging die DWK auf in der „Provisorischen Regierung der DDR“; die leitenden Persönlichkeiten der DWK wurden ihre Minister und Staatssekretäre. (Verfassung, Staatsapparat, Teilung Deutschlands und Wiedervereinigungspolitik) Literaturangaben Duhnke, Horst: Stalinismus in Deutschland — Die Geschichte der sowjetischen Besatzungszone (Rote Weißbücher 15). Köln 1955, Kiepenheuer und Witsch. 378 S. SBZ von 1945 bis 1954 — Die Sowjetische Besatzungszone Deutschlands in den Jahren 1945 bis 1954 (zusammengestellt und bearbeitet von Fritz Kopp und Günter Fischbach). (BMG) 1956. 364 S. m. 9 Anlagen und 1 Karte. Nachdr. 1964. Taschenausgabe, 3., durchges. Aufl. (1961). 322 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 152 Deutsche Warenabnahme GmbH (DWA) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher BauernkongreßSiehe auch: Deutsche Wirtschaftskommission: 1965 1966 Deutsche Wirtschaftskommission (DWK): 1975 1979 1985 Durch Befehl der SMAD Nr. 138 am 27. 6. 1947 konstituierte zentrale dt. Verwaltungsinstanz mit Zentralverwaltungen für Industrie, Finanzen, Verkehr, Handel und Versorgung, Arbeit und Sozialfürsorge, Land- und Forstwirtschaft, Brennstoffindustrie und Energie, Interzonen- und Außenhandel und Statistik. Außerhalb der DWK wurden selbständige Zentralverwaltungen für Inneres,…
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Deutscher Friedensrat (seit Mitte 1966 auch „F. der DDR“) (1969)
Siehe auch: Deutscher Friedensrat: 1975 1979 Friedensrat der DDR: 1975 1979 1985 Friedensrat, Deutscher: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Zweigstelle des Weltfriedensrates, leitet die (angeblich 20.000) örtlichen Friedensräte, die einen Zweig der Weltfriedensbewegung bilden. Der DF. wurde unter der Bezeichnung „Deutsches Komitee der Kämpfer für den Frieden“ am 10. 5. 1949 gegründet. Diese Organisation wurde am 12. 1. 1953 umbenannt in DF., die örtlichen Zweige erhielten den Namen „Friedensräte“. Den DF. leitet von Anfang an sein Generalsekretär, der Altkommunist Heinz Willmann (SED). Seit dem 9. 12. 1950 ist der Präsident des DF. der parteilose Strahlenforscher Prof. Dr. Walter Friedrich. Die Agitation des DF. wird in Richtung auf die Kirchen durch sog. „Christliche Arbeitskreise“ ergänzt. — An den Ostseewochen in Rostock ist der DF. mitbeteiligt. [S. 153]Seit 1957 wirkt der DF. vor allem gegen die atomare Bewaffnung der NATO. Dabei schweigt er aber von der Atomrüstung der Sowjetarmee. Auf Veranlassung des Politbüros der SED wurden im April 1962 die F. in Bezirken und Kreisen mit den Bezirks- und Kreisausschüssen der Nationalen Front verschmolzen. Der DF. selbst wirkt weiter. Der DF. stützt und bearbeitet seit 1949 die Friedenskomitees in der BRD. Deren Spitze hieß bis zum 17. 6. 1956: „Deutsches Friedenskomitee“, seitdem „Friedenskomitee der Bundesrepublik Deutschland“. — Mit dieser westdeutschen Organisation und dem DF. arbeitet eng zusammen die nominell unabhängige „Deutsche Friedensgesellschaft“ (DFG), die in der BRD den Gedanken einer bewaffneten Verteidigung des Staates bekämpft. Diese DFG beschloß am 28. 1. 1962, mit dem DF. Gespräche und Fühlung aufzunehmen. Am 4. 5. 1963 stiftete der DF. eine „Carl-von-Ossietzky-Medaille“. Diese Probleme und Fragen der verstärkten Solidarität und Unterstützung für das vietnamesische Volk stehen im Mittelpunkt vieler Tagungen. Seit Januar 1969 ist Prof. Dr. Günther Drefahl Präsident des DF. Vom 11.–12. 3. 1967 veranstaltete der DF. ein Rundgespräch „mit Bürgern der Bundesrepublik zu Problemen der europäischen Sicherheit“. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 152–153 Deutscher Buch-Export und -Import (DB) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher JugendringSiehe auch: Deutscher Friedensrat: 1975 1979 Friedensrat der DDR: 1975 1979 1985 Friedensrat, Deutscher: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Zweigstelle des Weltfriedensrates, leitet die (angeblich 20.000) örtlichen Friedensräte, die einen Zweig der Weltfriedensbewegung bilden. Der DF. wurde unter der Bezeichnung „Deutsches Komitee der Kämpfer für den Frieden“ am 10. 5. 1949 gegründet. Diese Organisation wurde am 12. 1. 1953 umbenannt in DF., die örtlichen Zweige erhielten…
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Deutscher Städte- und Gemeindetag (1969)
Siehe auch: Deutscher Städte- und Gemeindetag: 1975 1979 Städte- und Gemeindetag der DDR: 1975 1979 1985 Städte- und Gemeindetag, Deutscher: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1955 zunächst als Deutscher Städtetag ins Leben gerufene, 1957 in DSuG umbenannte, zentral gelenkte Zusammenfassung der mitteldeutschen Städte und Gemeinden zur propagandistischen Beeinflussung westdeutscher Kommunalpolitiker und zur Kontaktaufnahme mit den kommunalen Einrichtungen und Verbänden im Bundesgebiet. Präsident ist seit Juni 1963 der Leipziger Oberbürgermeister, Walter Kresse. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 154 Deutscher Schriftstellerverband A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB)Siehe auch: Deutscher Städte- und Gemeindetag: 1975 1979 Städte- und Gemeindetag der DDR: 1975 1979 1985 Städte- und Gemeindetag, Deutscher: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1955 zunächst als Deutscher Städtetag ins Leben gerufene, 1957 in DSuG umbenannte, zentral gelenkte Zusammenfassung der mitteldeutschen Städte und Gemeinden zur propagandistischen Beeinflussung westdeutscher Kommunalpolitiker und zur Kontaktaufnahme mit den kommunalen Einrichtungen und Verbänden im…
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Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung (DAMW) (1969)
Siehe auch: Deutsches Amt für Maße und Gewichte (DAMG): 1958 1959 1960 1962 1963 Deutsches Amt für Material- und Warenprüfung (DAMW): 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Deutsches Amt für Meßwesen: 1962 1963 1965 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung: 1965 1975 1979 Dem Ministerrat unterstelltes, in seiner jetzigen Form seit 1964 bestehendes Amt für die Sicherung der Qualitätsentwicklung der Erzeugnisse und das Meßwesen. Sitz ist Ost-Berlin. Aufgaben: Kontrolle der Qualitätsentwicklung der Erzeugnisse einschließlich der fertigungstechnischen Voraussetzungen, Sicherung der Qualität und der Einheitlichkeit des Meßwesens. Das DAMW gliedert sich in Fachabteilungen mit Prüfstellen in den Zentren der Industriezweige. Bei dem zum DAMW gehörenden Physikalisch-Techn. Zentralinstitut in Ost-Berlin werden die Urnormale der Länge (Meter), der Masse (Kilogramm), der Temperatur (Grad Kelvin), der Zeit (Sekunde), der Lichtstärke (Candela), der elektrischen Stromstärke (Ampere) u. a. aufbewahrt. Das DAMW erteilt die Gütezeichen für Erzeugnisse (Qualität der Erzeugnisse). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 154 Deutscher Volksrat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsches ArmeemuseumSiehe auch: Deutsches Amt für Maße und Gewichte (DAMG): 1958 1959 1960 1962 1963 Deutsches Amt für Material- und Warenprüfung (DAMW): 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Deutsches Amt für Meßwesen: 1962 1963 1965 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung: 1965 1975 1979 Dem Ministerrat unterstelltes, in seiner jetzigen Form seit 1964 bestehendes Amt für die Sicherung der Qualitätsentwicklung der Erzeugnisse und das Meßwesen. Sitz ist Ost-Berlin. Aufgaben: Kontrolle der…
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Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ) (1969)
Siehe auch: Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ): 1975 1979 1985 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Am 1. 3. 1946 gegr. als „Zentralstelle für Zeitgeschichte“. Im Juli 1947 mit dem „Inst. f. Zeitungskunde“ vereinigt zum „Inst. f. Zeitgesch.“, im Okt. 1949 umbenannt in DIZ. — Es wurde seit 1945 von der SED gelenkt. Seit Dez. 1951 wird es vor allem angeleitet vom Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED. Seit 1. 10. 1957 untersteht das DIZ nicht mehr dem Presseamt beim Ministerpräsidenten, sondern dem Staatssekretariat für Hochschulwesen. Am 2. 9. 1966 betonte das DIZ, daß ihm „obliegt, auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus an der Darstellung eines exakten wissenschaftlichen Geschichtsbildes mitzuarbeiten. Der Beschluß des Zentralkomitees der SED aus dem Jahre 1955 über ‚Die Verbesserung der Forschung und Lehre in der Geschichtswissenschaft in der DDR‘ wurde dem DIZ zur verpflichtenden Arbeitsgrundlage“ („Berliner Zeitung“). — Dementsprechend behandelt das DIZ die Geschichte und die Geschichtsquellen, um der Politik der SED parteilich (Parteilichkeit) zu dienen. Das DIZ bearbeitet und veröffentlicht, oft in tendenziöser Auswahl, Quellen zur neuesten Geschichte. Es behandelt nur die Zeit nach 1945, die „nach marxistischer Auffassung allein derzeitiger Gegenstand der Zeitgeschichte ist“, und soll im Sinne des „Sozialismus-Kommunismus … die Geschichte nach 1945 möglichst unmittelbar für die politische Praxis nutzbar machen“ („Beiträge zur Zeitgeschichte“, Beilage zu der „Dokumentation der Zeit“ 1958, Nr. 1, S. 4). Die Arbeit des DIZ hat „drei Schwerpunkte: Die Grundzüge der nationalen Politik der DDR, ihre Wirkung für die Entwicklung der deutschen Nation; die antinationale Politik der herrschenden Kreise der westdeutschen Bundesrepublik … Hauptprobleme der internationalen Entwicklung, vor allem solche Probleme, die direkt oder indirekt mit der deutschen Frage Zusammenhängen“ („Berliner Zeitung“ v. 1. 3. 1966). Seit 10. 5. 1962 ist Direktor: Prof. Dr. Stefan Doernberg (SED). — Neben Büchern, Einzelschriften und Handbüchern bringt das DIZ heraus: „Die Dokumentation der Zeit“ (halbmonatl.). Die Vierteljahrsschrift „Unsere Zeit“ erschien nur in den Jahren 1958–62. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 155 Deutsches Institut für Berufsbildung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut (DPZI)Siehe auch: Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ): 1975 1979 1985 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Am 1. 3. 1946 gegr. als „Zentralstelle für Zeitgeschichte“. Im Juli 1947 mit dem „Inst. f. Zeitungskunde“ vereinigt zum „Inst. f. Zeitgesch.“, im Okt. 1949 umbenannt in DIZ. — Es wurde seit 1945 von der SED gelenkt. Seit Dez. 1951 wird es vor allem angeleitet vom…
DDR A-Z 1969
Deutschlandplan des Volkes (1969)
Siehe auch: Deutschlandplan des Volkes: 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Deutschlandpolitik: 1963 1965 1966 Deutschlandpolitik der SED: 1975 1979 1985 Gesamtdeutsche Arbeit: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Nationales Dokument: 1963 1965 1966 1975 1979 Nation und nationale Frage: 1975 1979 1985 Spaltung und Wiedervereinigung Deutschlands: 1962 1963 1965 1966 Wiedervereinigung: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Teilung Deutschlands und Wiedervereinigungspolitik der SED (Teil 7). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 156 Deutschland A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DeutschlandpolitikSiehe auch: Deutschlandplan des Volkes: 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Deutschlandpolitik: 1963 1965 1966 Deutschlandpolitik der SED: 1975 1979 1985 Gesamtdeutsche Arbeit: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Nationales Dokument: 1963 1965 1966 1975 1979 Nation und nationale Frage: 1975 1979 1985 Spaltung und Wiedervereinigung Deutschlands: 1962 1963 1965 1966 Wiedervereinigung: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Teilung Deutschlands und Wiedervereinigungspolitik…
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Devisen (1969)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Staatl. Valutamonopol und D.-Zwangswirtschaft sind Kennzeichen der [S. 157]D.-Wirtschaft der „DDR“. Alle staatlichen wirtschaftlichen Organe, alle Einrichtungen der VEW und alle gesellschaftlichen Organisationen und Einrichtungen fassen die bei ihnen anfallenden Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sowie das Aufkommen und den Bedarf an ausländischen Zahlungsmitteln für jedes Jahr im voraus zu einem „Valutaplan“ zusammen. Das Ministerium der Finanzen und die Staatliche Plankommission stellen dann zusammen mit der Staatsbank der DDR einen zusammengefaßten Valutaplan auf, der von der Regierung bestätigt werden muß. Die Durchführung und Kontrolle des Valutaplanes obliegen der Staatsbank, die allein zum Besitz ausländischer Währung berechtigt ist. Bei Auslandsreisen müssen D.-Inländer (Personen mit Wohnsitz in der „DDR“) eine entsprechende staatliche Sondergenehmigung beantragen, wenn sie ausländische Zahlungsmittel mitnehmen wollen. Bei der Rückkehr von Auslandsreisen sind ausl. Zahlungsmittel den Grenzkontrollorganen vorzulegen und in Mark einzutauschen. Edelmetalle, Edelsteine und Perlen dürfen nicht mitgenommen werden, handelsüblich gefertigte Gegenstände aus diesen Materialien wie Schmucksachen nur, soweit sie „zum notwendigen Reisebedarf“ gehören. Solche Gegenstände dürfen im Ausland weder verkauft, verschenkt noch verliehen werden. Gegen besondere Paßeintragung können bis zu 100 M mitgeführt, dürfen aber nicht ausgegeben werden, sondern sollen „zur Bestreitung der ersten Ausgaben bei der Wiedereinreise dienen“. Die rechtsgeschäftliche Begründung von Zahlungsverpflichtungen an Ausländer unterliegt der Genehmigungspflicht. Die Zahlungen an Ausländer (z. B. Mieten, Pachten, Kapitalrückzahlungen) dürfen nur auf ein D.-Ausländerkonto bei der Staatsbank der DDR bzw. in Berlin beim Berliner Stadtkontor vorgenommen werden. Der Ausländer darf verfügen z. B. zur Zahlung von Steuern, Unterhaltungskosten für Vermögen im Inland, Unterstützungen und Unterhaltszahlungen. Die Entscheidung über Anträge auf Zahlung trifft die Staatsbank der DDR bzw. das Stadtkontor. Besitzt ein Deviseninländer Vermögen im Ausland, so muß er es bei der Staatsbank anmelden und auf deren Verlangen ihr verkaufen. Ob und in welchem Umfange die „DDR“ D.-Reserven besitzt, ist nicht bekannt. Der chronische D.-Mangel läßt jedoch den Schluß zu, daß allenfalls geringe Bestände vorhanden sein können. (Kredite, Wirtschaft) So sind — nach Verbrauch einer mit geplanten D.-Eingreifreserve — zusätzliche Importe außerhalb des Valutaplanes zur Versorgung der Wirtschaft mit Rohstoffen oder der Bevölkerung mit Lebensmitteln grundsätzlich nur nach vorheriger Genehmigung der Regierung im Rahmen der außerdem noch vorhandenen stillen D.-Reserven möglich. (Zahlungsverkehr, Währung, Außenwirtschaft, Internationale Bank für wirtschaftliche Zusammenarbeit) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 156–157 Deutschlandtreffen der Jugend A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DEWAGSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Staatl. Valutamonopol und D.-Zwangswirtschaft sind Kennzeichen der [S. 157]D.-Wirtschaft der „DDR“. Alle staatlichen wirtschaftlichen Organe, alle Einrichtungen der VEW und alle gesellschaftlichen Organisationen und Einrichtungen fassen die bei ihnen anfallenden Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sowie das Aufkommen und den Bedarf an ausländischen Zahlungsmitteln für jedes Jahr im voraus zu…
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DHfK (1969)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Abk. für Deutsche Hochschule für Körperkultur. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 DFD A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DHZSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Abk. für Deutsche Hochschule für Körperkultur. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 DFD A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DHZ
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Diamat (1969)
Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Abkürzung für Dialektischer Materialismus; Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 Dialektischer Materialismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DIBSiehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Abkürzung für Dialektischer Materialismus; Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157 Dialektischer Materialismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DIB
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Diehl, Ernst, Prof. Dr. (1969)
* 1928. Stellv. Direktor beim Institut für Gesellschaftswissenschaften des ZK der SED seit 1964. Dipl.-Historiker. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1963. 1946–1951 Studium der Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 1958 Dozent am o.a. Institut. 1964 Promotion zum Dr.phil. Ab 1967 Prof. mit Lehrauftrag am gleichen Institut. Auszeichnung: Vaterl. Verdienstorden in Bronze (1963). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 757 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/diehl-ernst verwiesen. Dieckmann, Johannes, Dr. A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Döhler, Johannes* 1928. Stellv. Direktor beim Institut für Gesellschaftswissenschaften des ZK der SED seit 1964. Dipl.-Historiker. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1963. 1946–1951 Studium der Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 1958 Dozent am o.a. Institut. 1964 Promotion zum Dr.phil. Ab 1967 Prof. mit Lehrauftrag am gleichen Institut. Auszeichnung: Vaterl. Verdienstorden in Bronze (1963). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S.…
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Dienstränge (1969)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 1975 1979 An Eisenbahner (Deutsche Reichsbahn), an Mitarbeiter der Deutschen Post (Post- und Fernmeldewesen) und des Auswärtigen Dienstes werden D. verliehen. Bei der Eisenbahn, Ranggruppe I–V. I.: Eisenbahner, Reichsbahn-(Rb.)-Unterassistent, Rb.-Assistent; II.: Rb.-Untersekretär, Rb.-Sekretär, Rb.-Obersekretär, Rb.-Hauptsekretär; III.: Rb.-Inspektor, Rb.-Oberinspektor, Rb.-Amtmann, Rb.-Oberamtmann; IV.: Rb.-Rat, Rb.-Oberrat, Rb.-Hauptrat; V.: Rb.-Direktor, Rb.-Oberdirektor, Rb.-Hauptdirektor, Stellv. [S. 158]des Generaldirektors, Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn. Bei der Deutschen Post, Ranggruppe 1–4: 1.: Gehilfe, Obergehilfe; 2.: Unterassistent, Assistent, Oberassistent, Sekretär, Obersekretär; 3.: Inspektor, Oberinspektor, Amtmann; 4.: Rat, Oberrat, Direktor, Oberdirektor, Hauptdirektor. Im Auswärtigen Dienst: a) Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter, Außerordentlicher Gesandter und Bevollmächtigter Minister, Ständiger Geschäftsträger, Botschaftsrat, Gesandtschaftsrat (Legationsrat), Erster Sekretär, Zweiter Sekretär, Dritter Sekretär, Attaché; b) Generalkonsul, Konsul, Vizekonsul, Konsularagent, Konsularsekretär, Konsularattaché; c) Handelsvertreter, Handelsrat, Stellvertreter des Handelsvertreters, Handelsattaché; d) Militärattaché, Stellv. des Militärattachés, Erster Gehilfe des Militärattachés, Zweiter Gehilfe des Militärattachés; e) Sonderattaché. Militärische D.: Nationale Volksarmee. D. dürfen nicht mit Titeln oder Dienstbezeichnungen, z. B. Generaldirektor verwechselt werden. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 157–158 Dienstleistungskombinat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diktatur des ProletariatsSiehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 1975 1979 An Eisenbahner (Deutsche Reichsbahn), an Mitarbeiter der Deutschen Post (Post- und Fernmeldewesen) und des Auswärtigen Dienstes werden D. verliehen. Bei der Eisenbahn, Ranggruppe I–V. I.: Eisenbahner, Reichsbahn-(Rb.)-Unterassistent, Rb.-Assistent; II.: Rb.-Untersekretär, Rb.-Sekretär, Rb.-Obersekretär, Rb.-Hauptsekretär; III.: Rb.-Inspektor, Rb.-Oberinspektor, Rb.-Amtmann, Rb.-Oberamtmann; IV.: Rb.-Rat, Rb.-Oberrat, Rb.-Hauptrat; V.:…
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Diplom für besondere Leistungen bei der Herstellung hochwertiger Güter für den Bedarf der Bevölkerung (1969)
Das D. wird verliehen an Ingenieure, Techniker, Meister und Arbeiter sowie an Kollektive in halbstaatlichen, privaten und Handwerksbetrieben, ferner an Produktionsgenossenschaften der Handwerker, halbstaatliche, private und Handwerksbetriebe a) für die Fertigung hochwertiger Konsumgüter, b) die Erschließung örtlicher Reserven und neuer Rohstoffquellen, sparsamen Materialverbrauch und Verwendung neuentdeckter Rohstoffe, c) Senkung der Selbstkosten, d) „beispielhafte Gewährung von Garantieleistungen“ und vorbildlichen Einsatz im Kundendienst. Mit dem Diplom ist eine Geldprämie in Höhe bis zu 1.200 M an Einzelpersonen und bis zu 2.000 M an Kollektive verbunden. (Auszeichnungen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 158 DIN (Deutsche Industrie-Normen) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diplomatische BeziehungenDas D. wird verliehen an Ingenieure, Techniker, Meister und Arbeiter sowie an Kollektive in halbstaatlichen, privaten und Handwerksbetrieben, ferner an Produktionsgenossenschaften der Handwerker, halbstaatliche, private und Handwerksbetriebe a) für die Fertigung hochwertiger Konsumgüter, b) die Erschließung örtlicher Reserven und neuer Rohstoffquellen, sparsamen Materialverbrauch und Verwendung neuentdeckter Rohstoffe, c) Senkung der Selbstkosten, d) „beispielhafte Gewährung von…