DDR A-Z 1969
Zeitgeschichte (1969)
Siehe auch das Jahr 1958 Deutsches Institut für Zeitgeschichte. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743 Zehn Gebote der Sozialistischen Moral A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitlohnSiehe auch das Jahr 1958 Deutsches Institut für Zeitgeschichte. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743 Zehn Gebote der Sozialistischen Moral A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeitlohn
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Zeitsummenmethode (1969)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 Durch Ministerratsbeschluß vom Okt. 1962 zur allgemeinen Einführung in der mitteldeutschen Industrie vorgesehene Methode zur Messung der Arbeitsproduktivität. Sie besteht darin, daß die Entwicklung der Arbeitsproduktivität nicht mehr durch die Division der Zahl der Arbeitskräfte durch den Produktionswert (pro-Kopf-Methode) ermittelt wird, sondern durch die Addition des effektiven Zeitaufwandes für jeden einzelnen Arbeitsvorgang. Die zahlreichen Kritiker aus der Praxis erklärten, die Z. sei zu kompliziert und erfordere einen hohen Personalaufwand; außerdem lasse sich der Zeitaufwand nicht durchweg für jeden Arbeitsvorgang hinreichend genau erfassen. Die Schwierigkeiten führten dazu, daß die Abrechnung der Arbeitsproduktivität in den Industriebetrieben vielfach fehlerhaft war. Es hatte sich als unmöglich erwiesen, die von der Staatlichen Plankommission auf der Grundlage von Preiskennziffern vorgegebenen Planaufgaben umzurechnen in differenzierte Zeitsummenziffern. In die methodischen Vorschriften zur Einführung des Neuen ökonomischen Systems wurde die Z. nicht aufgenommen. Der Initiator der Z., Prof. Fritz Behrens, bemüht sich indessen weiterhin um die allgemeine Einführung dieser Methode. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743 Zeitschriften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitungsaustauschSiehe auch die Jahre 1963 1965 1966 Durch Ministerratsbeschluß vom Okt. 1962 zur allgemeinen Einführung in der mitteldeutschen Industrie vorgesehene Methode zur Messung der Arbeitsproduktivität. Sie besteht darin, daß die Entwicklung der Arbeitsproduktivität nicht mehr durch die Division der Zahl der Arbeitskräfte durch den Produktionswert (pro-Kopf-Methode) ermittelt wird, sondern durch die Addition des effektiven Zeitaufwandes für jeden einzelnen Arbeitsvorgang. Die zahlreichen…
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Zensur (1969)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 In Art. 9 der Verfassung der „DDR“ hieß es: „Eine Presse-Z. findet nicht statt“, in Art. 34: „Die Kunst, die [S. 744]Wissenschaft und ihre Lehre sind frei.“ Die „sozialistische“ Verfassung von 1968 sagt statt dessen in Art. 27: „Die Freiheit der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens ist gewährleistet“; von der Freiheit der Kunst und der Wissenschaft ist nicht mehr die Rede. Die Verfassungswirklichkeit hat sich indessen nicht geändert. Eine Vor- und Nach-Z. im Wortsinne gab es nur in den ersten Jahren der Besatzungszeit; schon von 1947 ab gingen die Kontrollfunktionen nach und nach auf deutsche, durchweg mit linientreuen Kommunisten besetzte Organe über, und seitdem wird die Z. — wie in vielen anderen „modernen“ totalitären oder autoritären Systemen — ebenso wirksam mit den Methoden der Lizenzierung von Verlagen, Zeitungen und Zeitschriften, einer monopolistisch gesteuerten Nachrichtenpolitik, der Zulassung, Anleitung und Kontrolle von Redakteuren, Lektoren, Kulturschaffenden ausgeübt. Es werden also im allgemeinen nicht Konzepte oder Manuskripte, sondern Menschen zensiert, korrigiert. und u. U. auch unterdrückt. Immerhin wurden auch Fälle bekannt, in denen ausgedruckte Bücher, Zeitschriften- oder Zeitungsausgaben und Filme zurückgezogen und vernichtet oder abgeändert werden mußten. Die Z. der Presse funktioniert im allgemeinen so, daß Zeitungen vom Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates, Zeitschriften vom Ministerium für Kultur lizenziert sein müssen (seit der Errichtung der „DDR“ ist nur eine Zeitung neu lizenziert worden) und keine anderen Nachrichten als die des ADN bringen dürfen; auch die Buchverlage werden vom Ministerium für Kultur lizenziert, das ihre Manuskripte und alle sonstigen Veröffentlichungen zu begutachten und Druckgenehmigungen zu erteilen hat (Verlagswesen); die Post befördert nur periodische Druckerzeugnisse, die in der Postzeitungsliste enthalten sind; alle Druckerzeugnisse bis hinunter zu den Briefbögen und Familienanzeigen müssen vor dem Druck (aus Gründen der Papierbewirtschaftung) zur Genehmigung vorgelegt werden; die Genehmigung wird versagt, wenn sie nicht „den Grundsätzen des sozialistischen Aufbaus sowie den kulturpolitischen Erfordernissen“ entsprechen. Schließlich wird häufig eine Nach-Z. in der Form der öffentlichen Kritik und Selbstkritik geübt, die durch gelenkte „spontane“ Mißfallensäußerungen der Werktätigen erzwungen oder unterstützt werden kann und bis zum Widerruf selbst wissenschaftlicher Arbeiten führt. Als Foren solcher öffentlichen Verdammungen dienen u.a. die Parteitage und Kulturkonferenzen der SED, aber auch Kongresse von Verbänden der Kulturschaffenden. (Postzensur) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743–744 Zeitzuschlag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZentragSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 In Art. 9 der Verfassung der „DDR“ hieß es: „Eine Presse-Z. findet nicht statt“, in Art. 34: „Die Kunst, die [S. 744]Wissenschaft und ihre Lehre sind frei.“ Die „sozialistische“ Verfassung von 1968 sagt statt dessen in Art. 27: „Die Freiheit der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens ist gewährleistet“; von der Freiheit der Kunst und der Wissenschaft ist nicht mehr die Rede. Die Verfassungswirklichkeit hat sich indessen nicht…
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Zentrale Entwicklungs- und Konstruktionsbüros (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 Neben den betrieblichen E. und K. gibt es zentrale Büros dieser Art bei den Industriezweigleitungen (Vereinigungen volkseigener Betriebe). Als Vorteile werden genannt: Konzentration der Kräfte und Mittel sowie die Möglichkeit, für kleinere Betriebe, die keine eigenen E. und K. unterhalten können, die Produktion technisch vorzubereiten durch Fertigung der Konstruktionszeichnungen und der Materialstücklisten. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentrale Arbeitskreise für Forschung und Technik (ZAK) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Organe der StaatsmachtSiehe auch die Jahre 1975 1979 Neben den betrieblichen E. und K. gibt es zentrale Büros dieser Art bei den Industriezweigleitungen (Vereinigungen volkseigener Betriebe). Als Vorteile werden genannt: Konzentration der Kräfte und Mittel sowie die Möglichkeit, für kleinere Betriebe, die keine eigenen E. und K. unterhalten können, die Produktion technisch vorzubereiten durch Fertigung der Konstruktionszeichnungen und der Materialstücklisten. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und…
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Zentrales Konsum-, Handels- und Produktionsunternehmen „konsument“ (1969)
Siehe auch: Zentrales Konsum-, Handels- und Produktionsunternehmen „konsument“: 1975 Zentrales Unternehmen „konsument“: 1979 Konsumgenossenschaften, Warenhäuser. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit, Dresden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralgeleitete IndustrieSiehe auch: Zentrales Konsum-, Handels- und Produktionsunternehmen „konsument“: 1975 Zentrales Unternehmen „konsument“: 1979 Konsumgenossenschaften, Warenhäuser. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit, Dresden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralgeleitete Industrie
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Zentralinstitut für Arbeitsschutz, Dresden (1969)
Siehe auch: Zentralinstitut für Arbeitsschutz, Dresden: 1975 1979 Zentralinstitut für Arbeitsschutz (ZIAS): 1985 Das ZfA. mit Sitz in Dresden dient zur Durchsetzung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts im Arbeitsschutz“. Es hat die wissenschaftlichen Grundlagen für die Lösung der Grundsatzfragen auf dem Gebiete des Arbeitsschutzes einschließlich der Arbeitserleichterung zu schaffen. Es ist juristische Person und Rechtsträger des ihm übertragenen Volkseigentums und hat ein Statut (GBl. 1964, II, S. 726). Es untersteht dem Staatlichen Amt für Arbeit und Löhne. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralinstitut für Arbeitsmedizin A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für BibliothekswesenSiehe auch: Zentralinstitut für Arbeitsschutz, Dresden: 1975 1979 Zentralinstitut für Arbeitsschutz (ZIAS): 1985 Das ZfA. mit Sitz in Dresden dient zur Durchsetzung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts im Arbeitsschutz“. Es hat die wissenschaftlichen Grundlagen für die Lösung der Grundsatzfragen auf dem Gebiete des Arbeitsschutzes einschließlich der Arbeitserleichterung zu schaffen. Es ist juristische Person und Rechtsträger des ihm übertragenen Volkseigentums und hat…
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Zentralinstitut für Information und Dokumentation (ZIID) (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 Das ZIID wurde durch Ministerratsbeschluß v. 8. 8. 1963 aus dem seit 1958 bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften bestehenden Institut für Dokumentation gebildet und der Staatlichen Plankommission, später dem Staatssekretariat, heutigen Ministerium für Forschung und Technik unterstellt. Die Tätigkeit des ZIID wurde auf die Bereiche Wissenschaft, Technik und Ökonomie orientiert. Es ist zugleich für die Koordinierung aller auf diesen Gebieten arbeitenden Stellen verantwortlich. Das ZIID führt seine Aufgabe auf der Grundlage der Beschlüsse der SED sowie der Weisungen des Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission durch. (Dokumentation) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralinstitut für Gestaltung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Jugendforschung (ZIJ)Siehe auch die Jahre 1975 1979 Das ZIID wurde durch Ministerratsbeschluß v. 8. 8. 1963 aus dem seit 1958 bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften bestehenden Institut für Dokumentation gebildet und der Staatlichen Plankommission, später dem Staatssekretariat, heutigen Ministerium für Forschung und Technik unterstellt. Die Tätigkeit des ZIID wurde auf die Bereiche Wissenschaft, Technik und Ökonomie orientiert. Es ist zugleich für die Koordinierung aller auf diesen Gebieten…
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Zentralkomitee der SED (ZK) (1969)
Siehe auch: Zentralkomitee der SED: 1963 1965 1966 Zentralkomitee (ZK) der SED: 1975 1979 1985 1. Entwicklung, politische und soziale Zusammensetzung Die Umbenennung des früheren Parteivorstandes der SED in ZK im Juli 1950 erfolgte im Zuge der Angleichung der Struktur der SED an die der KPdSU. Der bis Juli 1950 als höchstes Organ amtierende Parteivorstand zählte 80 Mitglieder. Das danach gebildete ZK zeigte nach Anzahl seiner Angehörigen folgende Entwicklung: Während der auf dem Vereinigungsparteitag 1946 (SED) gebildete Parteivorstand eine paritätische Zusammensetzung aus ehemaligen SPD- und KPD-Mitgliedern aufwies, sind in dem im April 1967 gewählten ZK nur noch 4 ehemalige Sozialdemokraten vertreten. Die Anzahl der ehemaligen Mitglieder der NSDAP beträgt unter den ZK-Mitgliedern sechs, unter den Kandidaten sieben. Bei zwei Kandidaten des ZK steht die ehemalige Zugehörigkeit zur NSDAP nicht mit voller Sicherheit fest. Nach dem tatsächlich ausgeübten Beruf der Mitglieder und Kandidaten weist das ZK die folgende soziale Gliederung auf: Mit der Neubildung des ZK auf dem VII. Parteitag war entgegen vielfach geäußerten Ansichten eine Verjüngung nicht verbunden. Das Durchschnittsalter der Mitglieder und Kandidaten des ZK lag 1963 im Zeitpunkt der Wahl bei 45 Jahren und 1967 bei 48 Jahren. Gleichzeitig wurde die bereits auf dem VI. Parteitag erkennbare Tendenz fortgesetzt, Fachleute aus Wirtschaft, Wirtschaftsverwaltung sowie Wissenschaft und Technik hereinzunehmen und so die Arbeit und Entscheidungen der obersten Führungsgremien fachlich ausreichend zu fundieren. Neben den Fachkräften aus dem wirtschaftlichen Bereich rückte eine beträchtliche Zahl von Parteiideologen und Propagandisten und solcher Funktionäre in das ZK ein, die sich in der zurückliegenden Zeit um den von der SED verfolgten Kurs der Außen- und Deutschlandpolitik sowie die ideologische Erziehung besonders verdient gemacht hatten. Man wird nicht fehlgehen, hierin die Ausbildung eines Gegengewichtes gegen die zahlenmäßig verstärkte Beteiligung der Wirtschaftsfachleute an der Arbeit des ZK zu sehen. Und schließlich wurde eine erhebliche Anzahl hauptamtlicher Funktionäre des Parteiapparates in das ZK gewählt. Dabei ist besonders hervorzuheben, daß jetzt sämtliche Ersten Sekretäre der 15 SED-Bezirksleitungen Mitglieder des ZK sind. Der 1. Sekretär der Gebietsleitung „Wismut“ ist Kandidat des ZK. 2. Funktion des ZK, Politbüro und Sekretariat Das ZK ist lt. Statut „zwischen den Parteitagen das höchste Organ der Partei“. Es wählt das Politbüro, das Sekretariat des ZK der SED und die Zentrale Parteikontrollkommission. Nach dem auf dem VI. Parteitag angenommenen neuen Statut tagt es „mindestens einmal in sechs Monaten“ (früher alle vier Monate). Gemäß Statut soll das ZK die Vertreter der Partei in die leitenden Stellen des Staatsapparates und der Wirtschaft entsenden und ihre Kandidaten für die Volkskammer bestätigen. Die eigentliche Parteiführung und politische Macht liegen jedoch nicht bei diesem, lediglich vorgefaßte Beschlüsse annehmenden, repräsentativen erweiterten Vorstand, sondern in den Händen des Politbüros, des Sekretariats und der nicht gewählten Abteilungsleiter und Mitarbeiter des ZK. Dennoch ist das ZK keineswegs nur Deklamations- und Akklamationsorgan. Viele der gewählten Angehörigen des ZK sind auch Mitglieder von Arbeitsgruppen und Kommissionen des ZK oder bekleiden wichtige Funktionen im Regierungs-, Verwaltungs- und Wirtschaftsapparat oder in gesellschaftlichen Organisationen, sind also auf diese Weise an der Arbeit des Apparates und am Zustandekommen der Beschlüsse der Parteiführung beteiligt. Die Sitzungen des ZK haben den Charakter von Arbeitstagungen, in deren Rahmen das Politbüro die von ihm ausgearbeitete jeweilige „Parteilinie“ zum Beschluß erheben läßt und ein Erfahrungsaustausch der Funktionäre über Erfolge und Schwierigkeiten stattfindet. Zu bestimmten Zwecken werden Kommissionen gegründet. Diesen Kommissionen gehören sowohl die jeweils zuständigen Mitgl. und Kandidaten des ZK als auch Mitarbeiter des ZK-Apparates und Fachleute aus dem Staatsapparat, den Massenorganisationen und anderen Institutionen an. Politbüro und Sekretariat des ZK sind die obersten politischen Führungsorgane. Sie stellen innerhalb der von der sowjetischen Besatzungsmacht abgesteckten Grenzen die eigentlichen Macht- und Befehlszentren dar. Die Tendenzen bei der Neubildung der obersten Führungsorgane der SED auf dem VI. und VII. Parteitag liefen auf Festigung der Position Ulbrichts, Verstärkung des Einflusses der Ulbricht-Gruppe, verstärkten Einfluß der Fachleute und Nachrücken der jüngeren Generation hinaus. Mit der Neubildung des Politbüros und [S. 747]Sekretariats nach dem VII. Parteitag ließen sich die gleichen Tendenzen wie bei der Neuwahl des ZK beobachten. Mit der Wahl zum Vollmitglied des Politbüros setzte der 1. Sekretär der Bezirksleitung der SED Halle, Sindermann, seinen Aufstieg in der obersten Partei-Hierarchie fort. Die Wahl des Leiters des Preisamtes, Halbritter, und des Staatssekretärs für die Datenverarbeitung, Kleiber, zu Kandidaten des Politbüros läßt sowohl die Schwerpunkte, aber auch die Hauptprobleme und Hauptsorgen der zukünftigen Arbeit erkennen. Als Vorsitzender der Zentralen Parteikontrollkommission wurde Hermann ➝Matern wiedergewählt, so daß damit dieses für die gesamte Personalpolitik und die Überwachung der politischen Arbeit der nachgeordneten Parteiinstanzen wichtige Amt in den Händen eines Ulbricht ergebenen Funktionärs verbleibt. 3. Der zentrale Parteiapparat Zu Beginn des Jahres 1957 belief sich der Personalbestand des zentralen Parteiapparates auf 2.200 bis 2.500 Personen, von denen mindestens 1.000 politische Mitarbeiter waren. Danach wurde der hauptamtliche Apparat durch Zusammenlegung und Verkleinerung der Abteilungen und Sektoren sowie durch systematische Heranziehung von ehrenamtlichen Funktionären reduziert. Nach Mitteilung von Paul ➝Verner auf der 15. ZK-Tagung (März 1962) konnte der zentrale Parteiapparat bis zu diesem Zeitpunkt um 15 v. H. verringert werden, so daß seine Stärke heute zwischen 1800 und 2.000 liegen dürfte. In seiner Struktur ist der zentrale Parteiapparat im Laufe der Zeit mehr und mehr dem Regierungsapparat angeglichen worden. Die Zahl der Abteilungen bewegt sich um 30 herum. Sie gliedern sich in „Sektoren“. Die Abteilungen und ihre Sektoren entsprechen den Ministerien und nachgeordneten Dienststellen des Regierungs- und Verwaltungsapparates, soweit sie nicht spezifische Parteiaufgaben wahrnehmen. Dem ZK unterstehen unmittelbar die folgenden Institute: Parteihochschule „Karl Marx“ beim ZK der SED, Direktor: Prof. Hanna ➝Wolf, stellvertr. Direktor: Prof. Helmut Neef. Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED, Direktor: Prof. Otto ➝Reinhold, stellvertr. Direktor: Dr. Wolfgang Schumann. Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, Direktor: Prof. Lothar Berthold, stellvertr. Direktor: Dr. Heinrich Genkow. Institut für Meinungsforschung, Direktor: Karl ➝Maron. Zentralinstitut für sozialistische Wirtschaftsführung, Direktor: Dr. Helmut Koziolek. Zentrag, Direktor: Paul Kubach. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 746–747 Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SED A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralrat der FDJSiehe auch: Zentralkomitee der SED: 1963 1965 1966 Zentralkomitee (ZK) der SED: 1975 1979 1985 1. Entwicklung, politische und soziale Zusammensetzung Die Umbenennung des früheren Parteivorstandes der SED in ZK im Juli 1950 erfolgte im Zuge der Angleichung der Struktur der SED an die der KPdSU. Der bis Juli 1950 als höchstes Organ amtierende Parteivorstand zählte 80 Mitglieder. Das danach gebildete ZK zeigte nach Anzahl seiner Angehörigen folgende Entwicklung: Während…
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Zentralverwaltung für Statistik (1969)
Siehe auch: Einheitliches System von Rechnungsführung und Statistik: 1975 1979 Rechnungsführung und Statistik: 1985 Staatliche Zentralverwaltung für Statistik: 1975 1979 Statistik: 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Statistik, Staatliche Zentralverwaltung für: 1954 1956 1958 1959 Zentralverwaltung für Statistik: 1965 1966 1975 1979 Statistik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 Zentralstelle für wissenschaftliche Literatur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeugen JehovasSiehe auch: Einheitliches System von Rechnungsführung und Statistik: 1975 1979 Rechnungsführung und Statistik: 1985 Staatliche Zentralverwaltung für Statistik: 1975 1979 Statistik: 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Statistik, Staatliche Zentralverwaltung für: 1954 1956 1958 1959 Zentralverwaltung für Statistik: 1965 1966 1975 1979 Statistik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 Zentralstelle für…
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Ziegenhahn, Herbert (1969)
Siehe auch die Jahre 1965 1966 [S. 777]* 27. 10. 1921 in Dankerode, Mansfelder Seekreis. 1. Sekretär der Bezirksleitung Gera der SED seit 1962. Mitgl. der SED seit 1949, des ZK der SED seit 1963. Abg. der Volkskammer seit 1963. Landarbeiter. Kriegsdienst, sowj. Gefangenschaft; Schüler, später Ass. an einer Antifa-Zentralschule in der SU. 1949 Rückkehr nach Deutschland. Bürgermeister in Dankerode und Harzgerode. 1952 1. Sekr. der SED-Kreisleitung Quedlinburg, 1959 der SED-Kreisleitung Dessau. 1960–1963 Mitgl. der SED-Bezirksleitung Halle. 1954 bis 1960 Fernstudium an der SED-Parteihochschule: Diplom-Gesellschaftswissenschaftler. Auszeichnungen: Vaterl. Verdienstorden in Silber und Bronze. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 777 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/ziegenhahn-herbert verwiesen. Wyschofsky, Günther A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zimmermann, ArnoldSiehe auch die Jahre 1965 1966 [S. 777]* 27. 10. 1921 in Dankerode, Mansfelder Seekreis. 1. Sekretär der Bezirksleitung Gera der SED seit 1962. Mitgl. der SED seit 1949, des ZK der SED seit 1963. Abg. der Volkskammer seit 1963. Landarbeiter. Kriegsdienst, sowj. Gefangenschaft; Schüler, später Ass. an einer Antifa-Zentralschule in der SU. 1949 Rückkehr nach Deutschland. Bürgermeister in Dankerode und Harzgerode. 1952 1. Sekr. der SED-Kreisleitung Quedlinburg, 1959 der SED-Kreisleitung…
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Zinspolitik (1969)
Siehe auch das Jahr 1975 Zins. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 748 Zins A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZirkusSiehe auch das Jahr 1975 Zins. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 748 Zins A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zirkus
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Zivilprozeß (1969)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Die 1958 vom Justizministerium für den 1. 1. 1963 angekündigte neue sozialistische Zivilprozeßordnung (ZPO) liegt bisher noch nicht im Entwurf vor (Zivilgesetzbuch). Die deshalb noch immer gültige deutsche ZPO ist aber in ihrem Inhalt durch die gerichtliche Praxis und durch gesetzliche Bestimmungen grundlegend verändert worden. Ausgehend von den im § 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes niedergelegten Aufgaben der Rechtsprechung (Rechtswesen), sind der Verhandlungs- und der Verfügungsgrundsatz, auf denen der deutsche Z. beruht, beseitigt worden. („Die noch geltenden alten Normen sind kein Hindernis dafür, die Zivilverfahren in sozialistischer Weise durchzuführen“, Nathan, Neue Justiz 1959, S. 592). Die Gerichte haben von sich aus die objektive Wahrheit zu ermitteln. Sie sind dabei nicht an die Beweisanträge der Parteien gebunden. Es darf keine Anerkenntnis- und Versäumnisurteile oder Vergleiche geben, die nicht im Einklang mit der Rechts- und Gesellschaftsordnung der „DDR“ stehen. Durch den neuen „sozialistischen Arbeitsstil“ wird das Gericht auch im Z. zu einem „aktiv handelnden Staatsorgan, das mit seiner rechtsprechenden Tätigkeit staatliche Leitungsfunktionen verwirklicht, indem es in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Organen aktiv zur Lösung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Hauptaufgabe beiträgt“. Das Gericht bestimmt selbst den Umfang der Untersuchungen und deckt dadurch „die gesellschaftlichen Hintergründe der auftretenden Konflikte auf und beseitigt die hemmenden Ursachen selbst oder mit Hilfe der örtlichen Organe und des Staatsanwaltes“. Zur Erhöhung der erzieherischen Wirkung des Z. sollen geeignete Verhandlungen vor „erweiterter Öffentlichkeit“ durchgeführt werden (Öffentlichkeit der Gerichtsverhandlung, Schauprozeß). Zur Wahrung der sozialistischen Gesetzlichkeit in der Rechtsprechung und zur Sicherung der staatlichen und gesellschaftlichen Interessen hat der Staatsanwalt das Recht, in Zivil- und Familienrechtsverfahren durch Teilnahme an den Verhandlungen, Einreichung von Schriftsätzen und Rechtsgutachten mitzuwirken. Der Staatsanwalt kann selbständig Klage erheben (ausgenommen in Eheverfahren) und Anträge stellen. Neben der Möglichkeit, die Kassation rechtskräftiger Entscheidungen zu beantragen, hat er das Recht, erstinstanzliche Urteile mit dem Protest anzufechten (§§ 22 bis 24 des „Gesetzes über die Staatsanwaltschaft der DDR“ v. 17. 4. 1963). Anwaltsvertretung ist in allen Berufungsverfahren notwendig. Das Gericht kann jedoch von der Vorschrift des Anwaltszwanges befreien. VEB können sich im Anwaltsprozeß durch eigene Angestellte vertreten lassen (Rechtsanwaltschaft). Flüchtlingen darf das Armenrecht nicht bewilligt werden. Sie sind nicht mehr legitimiert, über ihr in Mitteldeutschland gelegenes Vermögen Prozesse zu führen. Das Verfahren in Familiensachen richtet sich nach der „Familienverfahrensordnung“ v. 17. 2. 1966 (GBl. II, S. 171), in der die für die künftige ZPO maßgeblichen Grundgesetze bereits verwirklicht worden sind (Familienrecht). Die Verfahren in Ehesachen sind wie alle übrigen Verhandlungen grundsätzlich öffentlich. Die Zuständigkeit und die Zusammensetzung der Gerichte sind im Gerichtsverfassungsgesetz (Gerichtsverfassung) geregelt. Durch die Angleichungsverordnung v. 4. 10. 1952 sind die Vorschriften der ZPO den Bestimmungen des Gerichtsverfassungsgesetzes v. 2. 10. 1952 angepaßt worden. Die Aufgaben des früheren Rechtspflegers, insbesondere im Mahnverfahren und in der Zwangsvollstreckung, sind dem Sekretär des Gerichts übertragen worden. Alle vermögensrechtlichen Streitigkeiten zwischen sozialistischen Betrieben und sämtliche Streitfälle bei der Gestaltung und Erfüllung von Verträgen im Rahmen des Vertragssystems fallen in die Zuständigkeit des Staatlichen Vertragsgerichts. Schon vor dem eigentlichen Z. ist eine „gesellschaftliche Tätigkeit zur Beseitigung des Konfliktes und seiner Ursachen“ zu entfalten. Hierbei sind neue Formen zu entwickeln, durch die „die gesellschaftlichen Kräfte in noch größerem Umfange in die Lösung ziviler Rechtsstreitigkeiten einbezogen und so die Werktätigen befähigt werden, ihre Angelegenheiten selbst im Prozeß der gegenseitigen gesellschaftlichen Erziehung zu lösen“. Einfache zivilrechtliche Streitigkeiten sind von den Konfliktkommissionen und den Schiedskommissionen zur gütlichen Beilegung zu behandeln (gesellschaftliche Gerichte). Die Zahl der Z. ist hauptsächlich infolge der Sozialisierung der Wirtschaft ständig von 78.315 Zivilsachen im Jahre 1956 auf 30.265 im Jahre 1967 zurückgegangen. Dagegen nahmen die Familiensachen in derselben Zeit von 73.345 auf 63.638 nur unwesentlich ab (Ehescheidungen). Urteile von Gerichten der BRD bedürfen für ihre Wirksamkeit in der „DDR“ neuerdings der Bestätigung durch das Justizministerium der „DDR“. Literaturangaben Rosenthal, Walther, Richard Lange, und Arwed Blomeyer: Die Justiz in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 4., überarb. Aufl. (BB) 1959. 206 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 749 Zivilgesetzbuch (ZGB) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZivilrechtSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Die 1958 vom Justizministerium für den 1. 1. 1963 angekündigte neue sozialistische Zivilprozeßordnung (ZPO) liegt bisher noch nicht im Entwurf vor (Zivilgesetzbuch). Die deshalb noch immer gültige deutsche ZPO ist aber in ihrem Inhalt durch die gerichtliche Praxis und durch gesetzliche Bestimmungen grundlegend verändert worden. Ausgehend von den im § 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes niedergelegten Aufgaben…
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Zeitlohn (1969)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Lohnpolitik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743 Zeitgeschichte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitnormativeSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Lohnpolitik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743 Zeitgeschichte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeitnormative
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Zeitungsaustausch (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Im Rahmen der Reform des politischen Strafrechts im Jahre 1968 wurde auch der Bezug von Zeitungen und Zeitschriften, die im anderen Teil Deutschlands für die dortige Bevölkerung erscheinen, gestattet, so daß derartige Publikationen im Bundesgebiet durch den Handel oder den Postzeitungsdienst vertrieben werden können. Diese Regelung ist zunächst bis zum 31. März 1971 befristet, um Erfahrungen sammeln zu können. Die zuständigen Stellen in der DDR haben bedauerlicherweise die Bitte von Zeitungsgroßhändlern aus dem Bundesgebiet, in entsprechendem Umfang Zeitungen und Zeitschriften zu liefern, abgelehnt, so daß allein aus diesem Grunde nur in geringem Umfang solche Publikationen aus der DDR im Bundesgebiet erhältlich sind. Auch die ursprüngliche Hoffnung, die SED-Führung möge den Einwohnern der DDR den Bezug westdeutscher Zeitungen als Gegenleistung gestatten — daher der Name Zeitungsaustausch —, hat sich nicht erfüllt. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743 Zeitsummenmethode A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitzSiehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Im Rahmen der Reform des politischen Strafrechts im Jahre 1968 wurde auch der Bezug von Zeitungen und Zeitschriften, die im anderen Teil Deutschlands für die dortige Bevölkerung erscheinen, gestattet, so daß derartige Publikationen im Bundesgebiet durch den Handel oder den Postzeitungsdienst vertrieben werden können. Diese Regelung ist zunächst bis zum 31. März 1971 befristet, um Erfahrungen sammeln zu können. Die zuständigen Stellen in der DDR…
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Zentrag (1969)
Siehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Abk. für „Zentrale Druckerei-, Einkaufs- und Revisionsgesellschaft m. b. H.“, den Presse- und Verlagstrust der SED, mit dem diese fast vollständig die Presse, das Verlagswesen und den Buchhandel beherrscht. Die hohen Gewinne vereinnahmt die SED. (VOB) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zensur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralantiquariat der DDRSiehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Abk. für „Zentrale Druckerei-, Einkaufs- und Revisionsgesellschaft m. b. H.“, den Presse- und Verlagstrust der SED, mit dem diese fast vollständig die Presse, das Verlagswesen und den Buchhandel beherrscht. Die hohen Gewinne vereinnahmt die SED. (VOB) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zensur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T,…
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Zentrale Organe der Staatsmacht (1969)
Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 Ministerien, Staatssekretariate mit eigenem Geschäftsbereich. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentrale Entwicklungs- und Konstruktionsbüros A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Revisionskommission (ZRK)Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 Ministerien, Staatssekretariate mit eigenem Geschäftsbereich. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentrale Entwicklungs- und Konstruktionsbüros A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Revisionskommission (ZRK)
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Zentralgeleitete Industrie (1969)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Zur ZI. zählen die von den Industrieministerien unter Zwischenschaltung der VVB angeleiteten volkseigenen Industriebetriebe. Seit Einführung des Neuen ökonomischen Systems sind zahlreiche Betriebe der örtlichen Industrie (später bezirksgeleitete Industrie genannt) in die zentrale Verwaltung überführt worden. Der Anteil der von den VVB angeleiteten ZI. an der gesamten Industrieproduktion betrug 1962 67 v. H., 1967 bereits 77 v. H. Dieser Zentralisierungsprozeß ist noch im Gange. Die ZI. umfaßt vorwiegend Groß- und Mittelbetriebe, die kleineren volkseigenen Betriebe gehören zur bezirksgeleiteten Industrie. Den höchsten Anteil hat die ZI. in der Grundstoffindustrie, im Maschinenbau und in der Elektroindustrie. (Industrie) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentrales Konsum-, Handels- und Produktionsunternehmen „konsument“ A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst)Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Zur ZI. zählen die von den Industrieministerien unter Zwischenschaltung der VVB angeleiteten volkseigenen Industriebetriebe. Seit Einführung des Neuen ökonomischen Systems sind zahlreiche Betriebe der örtlichen Industrie (später bezirksgeleitete Industrie genannt) in die zentrale Verwaltung überführt worden. Der Anteil der von den VVB angeleiteten ZI. an der gesamten Industrieproduktion betrug 1962 67 v. H., 1967 bereits 77 v. H. Dieser…
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Zentralinstitut für Bibliothekswesen (1969)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Bibliotheken. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralinstitut für Arbeitsschutz, Dresden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF)Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Bibliotheken. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralinstitut für Arbeitsschutz, Dresden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF)
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Zentralinstitut für Jugendforschung (ZIJ) (1969)
Siehe auch: Zentralinstitut für Jugendforschung: 1975 1979 Im Statut v. 22. 6. 1966 wird das ZIJ beim Amt für Jugendfragen als das wissenschaftliche Zentrum der J. in der „DDR“ bezeichnet, dessen Hauptaufgabe darin besteht, zusammen mit Praktikern und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich mit J. befassen, die Grundtendenzen, Grundprobleme und Grundprozesse der Entwicklung und sozialistischen Erziehung der jungen Generation, die Hauptmethoden der J. inhaltlich und methodisch zu fördern. U.a. führt es, eigene Forschungsarbeiten in den wesentlichen Lebensbereichen 12- bis 20jähriger Jugendlicher durch, veranstaltet Seminare, Kolloquien, wiss. Konferenzen; seine Mitarbeiter beteiligen sich an der Lehrtätigkeit zu Problemen der Theorie und Methodologie der J. an Universitäten und Hochschulen, ferner wirkt es bei der Qualifizierung von Mitarbeitern staatlicher Organe und Funktionären der FDJ für die wiss. Leitung der Jugendpolitik mit und baut eine Zentrale Dokumentationsstelle und eine Bibliothek der J. auf. Seit 1967 erscheint die vom ZIJ herausgegebene Zeitschrift „Jugendforschung“. Das ZIJ (mit Sitz in Leipzig) wird von Dr. Walter Friedrich geleitet, der dem Leiter des Amtes für Jugendfragen rechenschaftspflichtig ist und auf dessen Vorschlag vom Vorsitzenden des Ministerrates berufen und abberufen wird. (Jugendforschung) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralinstitut für Information und Dokumentation (ZIID) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für KernforschungSiehe auch: Zentralinstitut für Jugendforschung: 1975 1979 Im Statut v. 22. 6. 1966 wird das ZIJ beim Amt für Jugendfragen als das wissenschaftliche Zentrum der J. in der „DDR“ bezeichnet, dessen Hauptaufgabe darin besteht, zusammen mit Praktikern und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich mit J. befassen, die Grundtendenzen, Grundprobleme und Grundprozesse der Entwicklung und sozialistischen Erziehung der jungen Generation, die Hauptmethoden der J. inhaltlich und…
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Zentralrat der FDJ (1969)
Siehe auch: Zentralrat: 1965 1966 Zentralrat der FDJ: 1975 1979 FDJ. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 Zentralkomitee der SED (ZK) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZentralschulenSiehe auch: Zentralrat: 1965 1966 Zentralrat der FDJ: 1975 1979 FDJ. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 Zentralkomitee der SED (ZK) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralschulen
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Zeugen Jehovas (1969)
Siehe auch: Jehovas Zeugen: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Zeugen Jehovas: 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Sekte, die in Mitteldeutschland im August 1950 durch den Minister des Innern, Dr. Steinhoff, verboten wurde. Zur Begründung führte Steinhoff an, daß die Sekte „illegales Schriftenmaterial“ verbreite, „systematische Hetze gegen die bestehende demokratische Ordnung und deren Gesetze unter dem Deckmantel einer religiösen Veranstaltung“ treibe und „dem Spionagedienst einer imperialistischen Macht dienstbar“ sei (Boykotthetze, Spionage). Einen Tag vor Erlaß des Verbotes waren bereits die ersten Verhaftungen von Angehörigen der Sekte erfolgt. Diese wurden am 4. 10. 1950 durch das Oberste Gericht verurteilt, das zweimal lebenslänglich Zuchthaus, zweimal je 15, 12, 10 und 8 Jahre Zuchthaus verhängte. Seitdem wurden mehr als 2.200 Mitgl. der Sekte wegen Boykott- und Kriegshetze, Spionage und anderen Tatbeständen aus dem Bereich der Staatsverbrechen zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 Zentralverwaltung für Statistik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZEWSiehe auch: Jehovas Zeugen: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Zeugen Jehovas: 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Sekte, die in Mitteldeutschland im August 1950 durch den Minister des Innern, Dr. Steinhoff, verboten wurde. Zur Begründung führte Steinhoff an, daß die Sekte „illegales Schriftenmaterial“ verbreite, „systematische Hetze gegen die bestehende demokratische Ordnung und deren Gesetze unter dem Deckmantel einer religiösen Veranstaltung“ treibe und „dem…
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Zimmermann, Arnold (1969)
* 1923 in Altendambach bei Suhl. Vors. des Rates des Bezirks Suhl. Jurist. Studium der Ingenieurökonomie an der Hochschule in Ilmenau 1961–1965. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 777 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/zimmermann-arnold verwiesen. Ziegenhahn, Herbert A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zimmermann, Gerhard* 1923 in Altendambach bei Suhl. Vors. des Rates des Bezirks Suhl. Jurist. Studium der Ingenieurökonomie an der Hochschule in Ilmenau 1961–1965. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 777 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den…
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Zirkus (1969)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 Auf Anordnung des Ministers für Kultur v. 22. 12. 1959 (GBl. 1960, S. 29) wurde mit Wirkung v. 1. 1. 1960 aus den bisherigen VEB Z. Barlay und Busch der VEB Zentral-Z. gegründet und dem Ministerium für Kultur unterstellt. 1961 kam der Z. Aeros hinzu. Am 21. 5. 1965 erließ der Minister für Kultur ein neues Statut für diesen Zentral-Z., durch das sein ursprünglicher Wirkungsbereich wesentlich erweitert wurde. Dem VEB Zentral-Z. fallen u.a. folgende Aufgaben zu: auf der Grundlage seiner Planaufgaben … die sozialistische Z.-Kunst sowie Einrichtungen der verschiedensten Genres, die auf Volksfesten und ähnlichen Veranstaltungen eingesetzt werden, entsprechend den Bedürfnissen der Werktätigen vielfältig zu entwickeln; Inhalt und Qualität der Programme nach … seiner Perspektivplanung zu gestalten; feste Künstlerkollektive“ zu schaffen; „Tourneepläne … mit den politischen und volkswirtschaftlichen Aufgaben und den Schwerpunkten des sozialistischen Aufbaus in Übereinstimmung zu bringen; periodische technische Kontrollen bei Spielautomaten … sowie bei Luftgewehr- und Armbrustschießen“ und „Stichkontrollen über die Einhaltung der Spielsystembedingungen bei Ausspielungen jeglicher Art“ vorzunehmen. An der Spitze des VEB Zentral-Z. steht ein Generaldirektor, der vom Minister für Kultur berufen und abberufen wird und diesem bzw. den Weisungen des Sektorenleiters für Veranstaltungswesen im Kulturministerium untersteht. Die noch bestehenden 7 privaten Z.-Unternehmen benötigen auf Grund einer VO v. 7. 12. 1958 eine Lizenz. Der VEB Zentral-Z. übt „die kulturpolitische Anleitung der privaten Lizenz-Z. aus, nimmt Einfluß auf deren Programmgestaltung und überprüft die künstlerische Arbeit“. Er ist für die Aufstellung eines einheitlichen Tourneeplanes aller Z. verantwortlich. Die Anordnung v. 22. 12. 1959 wies den Z. bereits die Aufgabe zu, „echte parteiliche Heiterkeit“ zu erzeugen und den Geschmack der Zuschauer „progressiv zu bilden“. Im Vordergrund der Arbeit der Clowns solle die prizipielle Klassenfrage stehen: „Wer lacht über wen?“ Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 748 Zinspolitik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZittauSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 Auf Anordnung des Ministers für Kultur v. 22. 12. 1959 (GBl. 1960, S. 29) wurde mit Wirkung v. 1. 1. 1960 aus den bisherigen VEB Z. Barlay und Busch der VEB Zentral-Z. gegründet und dem Ministerium für Kultur unterstellt. 1961 kam der Z. Aeros hinzu. Am 21. 5. 1965 erließ der Minister für Kultur ein neues Statut für diesen Zentral-Z., durch das sein ursprünglicher Wirkungsbereich wesentlich erweitert wurde. Dem VEB Zentral-Z. fallen u.a.…
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Zivilrecht (1969)
Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Das neue sozialistische Zivilgesetzbuch (ZGB), das schon am 1. 1. 1962 in Kraft treten sollte, konnte bisher nicht fertiggestellt werden, weil die Arbeiten am Entwurf des ZGB wiederholt dem „neuen Stand der gesellschaftlichen Entwicklung“ angepaßt werden mußten (Rechtswesen, Justizreform). Gesetzliche Grundlage des Z. ist daher im wesentlichen immer noch das BGB, das als sogenanntes sanktioniertes Recht übernommen worden ist (Erbrecht). Nur das 4. Buch des BGB ist durch das Familiengesetzbuch v. 20. 12. 1965 (GBl.~I, 1966, S.~1) ersetzt worden (Familienrecht). Im übrigen sind auf „neue gesellschaftliche Erscheinungen“ die Bestimmungen des BGB nicht oder nur mit einem veränderten Inhalt anzuwenden (Eigentum). Für den Bereich der sozialistischen Wirtschaft soll eine Reihe von Wirtschaftsgesetzen geschaffen worden, die den besonderen, vom Z. unabhängigen Rechtszweig Wirtschaftsrecht bilden. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 749 Zivilprozeß A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZKSiehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Das neue sozialistische Zivilgesetzbuch (ZGB), das schon am 1. 1. 1962 in Kraft treten sollte, konnte bisher nicht fertiggestellt werden, weil die Arbeiten am Entwurf des ZGB wiederholt dem „neuen Stand der gesellschaftlichen Entwicklung“ angepaßt werden mußten (Rechtswesen, Justizreform). Gesetzliche Grundlage des Z. ist daher im wesentlichen immer noch das BGB, das als sogenanntes sanktioniertes Recht übernommen worden ist (Erbrecht). Nur…
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Zeitnormative (1969)
Siehe auch: Zeitnormativ: 1956 1958 1959 1960 1985 Zeitnormative: 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Begriff aus dem Gebiet der Arbeitsnormen mit unterschiedlicher Bedeutung: a) Bis etwa Mitte 1961 wurden als Z. ausschließlich die kleinsten Zeiteinheiten bezeichnet, aus denen eine „technisch-begründete“ Arbeitsnorm zusammengesetzt ist. b) Seit Mitte 1961 gilt der Begriff Z. für „überbetriebliche gültige Arbeitsnormen“ (Lohnpolitik). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743 Zeitlohn A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitschriftenSiehe auch: Zeitnormativ: 1956 1958 1959 1960 1985 Zeitnormative: 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Begriff aus dem Gebiet der Arbeitsnormen mit unterschiedlicher Bedeutung: a) Bis etwa Mitte 1961 wurden als Z. ausschließlich die kleinsten Zeiteinheiten bezeichnet, aus denen eine „technisch-begründete“ Arbeitsnorm zusammengesetzt ist. b) Seit Mitte 1961 gilt der Begriff Z. für „überbetriebliche gültige Arbeitsnormen“ (Lohnpolitik). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und…
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Zeitz (1969)
Siehe auch das Jahr 1956 Stadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, Kreisstadt, am Südrand der Leipziger Tieflandsbucht, an der Weißen Elster, mit (1967) 47.370 Einwohnern (1950: 46.762); Moritzburg (mit 976 erbauter Krypta und spätgotischer Schloßkirche, Rathaus (1502–09), gotische Michaeliskirche (10./16. Jh.); bedeutende Schwer- und umfangreiche Bedarfsgüterindustrie, Hydrierwerk. Aus einer Burgsiedlung entstanden, erlangte Z. größere Bedeutung, als Otto d. Gr. 968 das Bistum Z. stiftete, das 1028 nach Naumburg verlegt wurde. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743 Zeitungsaustausch A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitzuschlagSiehe auch das Jahr 1956 Stadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, Kreisstadt, am Südrand der Leipziger Tieflandsbucht, an der Weißen Elster, mit (1967) 47.370 Einwohnern (1950: 46.762); Moritzburg (mit 976 erbauter Krypta und spätgotischer Schloßkirche, Rathaus (1502–09), gotische Michaeliskirche (10./16. Jh.); bedeutende Schwer- und umfangreiche Bedarfsgüterindustrie, Hydrierwerk. Aus einer Burgsiedlung entstanden, erlangte Z. größere Bedeutung, als Otto d. Gr. 968 das Bistum Z.…
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Zentralantiquariat der DDR (1969)
Siehe auch: Zentralantiquariat: 1963 1965 Zentralantiquariat der DDR: 1966 Buchhandel. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentrag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Arbeitskreise für Forschung und Technik (ZAK)Siehe auch: Zentralantiquariat: 1963 1965 Zentralantiquariat der DDR: 1966 Buchhandel. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentrag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Arbeitskreise für Forschung und Technik (ZAK)
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Zentrale Revisionskommission (ZRK) (1969)
Siehe auch: Zentrale Revisionskommissionen (ZRK): 1975 1979 Nach dem Statut bestehen RK. beim ZK sowie bei den Bezirks-, Stadt- und Kreisleitungen der SED. Die Tätigkeit der RK., die sich bis zum IV. Parteitag ausschließlich auf die Finanzwirtschaft der Partei beschränkte, wurde durch das vom IV. Parteitag angenommene Statut wesentlich erweitert; sie sind nun auch für die Überprüfung der organisatorisch-technischen Arbeitsweise der Parteiorgane und des Parteiapparates zuständig. Die bei den Grundorganisationen bestehenden RK. stellten ihre Arbeit ein. Vorsitzender der auf dem VII. Parteitag neugewählten ZRK: Kurt ➝Seibt. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentrale Organe der Staatsmacht A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit, DresdenSiehe auch: Zentrale Revisionskommissionen (ZRK): 1975 1979 Nach dem Statut bestehen RK. beim ZK sowie bei den Bezirks-, Stadt- und Kreisleitungen der SED. Die Tätigkeit der RK., die sich bis zum IV. Parteitag ausschließlich auf die Finanzwirtschaft der Partei beschränkte, wurde durch das vom IV. Parteitag angenommene Statut wesentlich erweitert; sie sind nun auch für die Überprüfung der organisatorisch-technischen Arbeitsweise der Parteiorgane und des Parteiapparates zuständig. Die…
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Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst) (1969)
Siehe auch: Zentralhaus für Kulturarbeit: 1963 1965 1975 1979 1985 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst): 1966 Zentralhaus für Volkskunst: 1958 1959 1960 1962 „Zentrale Einrichtung zur Entwicklung und Förderung der Klubarbeit (Klub der Intelligenz) und des künstlerischen Volksschaffens“. Das ZfK. soll die Erfahrungen und Methoden der Kulturellen Massenarbeit studieren und verallgemeinern, und zwar durch „Entwicklung neuer Werke“ (Lieder, Tänze, Theaterstücke, Kompositionen), Schulung von Kulturfunktionären, Beratung der „Organe der Staatsmacht“ und [S. 745]Massenorganisationen, Wettbewerbe, Herausgabe der Zeitschrift „Volkskunst“ und durch Publikationen in den Verlagen Henschel und Hofmeister. Dem ZfK. unterstehen eine Schule für Volkskunst in Colditz (Sa.) und seit 1956 ein Institut für Volkskunstforschung in Leipzig, das von einem Sorben geleitet wird und das sprachliche und musikalische Volksschaffen sowie den Volkstanz erforschen soll. (Laienkunst) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744–745 Zentralgeleitete Industrie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für ArbeitsmedizinSiehe auch: Zentralhaus für Kulturarbeit: 1963 1965 1975 1979 1985 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst): 1966 Zentralhaus für Volkskunst: 1958 1959 1960 1962 „Zentrale Einrichtung zur Entwicklung und Förderung der Klubarbeit (Klub der Intelligenz) und des künstlerischen Volksschaffens“. Das ZfK. soll die Erfahrungen und Methoden der Kulturellen Massenarbeit studieren und verallgemeinern, und zwar durch „Entwicklung neuer Werke“ (Lieder, Tänze,…
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Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF) (1969)
Siehe auch: Zentralinstitut für Fertigungstechnik des Maschinenbaus der DDR (ZIF): 1975 1979 Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF): 1965 1966 Wichtiges, dem Ministerium für Verarbeitungsmaschinen und Fahrzeugbau unterstelltes Forschungsinstitut für den Maschinenbau; Sitz: Karl-Marx-Stadt (Chemnitz). Das ZIF befaßt sich mit der Analyse der Technologie, der Arbeitsmittel, der Fertigungsorganisation und des Materialflusses und arbeitet, auf den Analysen auf bauend, Entwürfe für optimale technische Produktionsprozesse aus. Die Realisierung dieser Entwürfe stößt auf vielfältige Schwierigkeiten, die im wesentlichen ihre Ursache haben in der Unbeweglichkeit des Wirtschaftssystems, dem Mangel an Investitionsmitteln (Investitionen) und dem Mangel an Material (Materialwirtschaft). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralinstitut für Bibliothekswesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für GestaltungSiehe auch: Zentralinstitut für Fertigungstechnik des Maschinenbaus der DDR (ZIF): 1975 1979 Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF): 1965 1966 Wichtiges, dem Ministerium für Verarbeitungsmaschinen und Fahrzeugbau unterstelltes Forschungsinstitut für den Maschinenbau; Sitz: Karl-Marx-Stadt (Chemnitz). Das ZIF befaßt sich mit der Analyse der Technologie, der Arbeitsmittel, der Fertigungsorganisation und des Materialflusses und arbeitet, auf den Analysen auf bauend, Entwürfe…
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Zentralinstitut für Kernforschung (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 Seit 1963 der Deutschen Akademie der Wissenschaften unterstelltes zentrales Institut für alle Fragen der Kernphysik, Kerntechnik und Radiochemie. Sitz: Rossendorf b. Dresden. Stellvertretender Direktor ist der bekannte Atomforscher Prof. Klaus ➝Fuchs. (Atomenergie) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralinstitut für Jugendforschung (ZIJ) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SEDSiehe auch die Jahre 1975 1979 Seit 1963 der Deutschen Akademie der Wissenschaften unterstelltes zentrales Institut für alle Fragen der Kernphysik, Kerntechnik und Radiochemie. Sitz: Rossendorf b. Dresden. Stellvertretender Direktor ist der bekannte Atomforscher Prof. Klaus ➝Fuchs. (Atomenergie) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralinstitut für Jugendforschung (ZIJ) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R,…
DDR A-Z 1969
Zentralschulen (1969)
Siehe auch: Zentralschule: 1953 1954 Zentralschulen: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Zentralschulen der SED: 1954 1956 1958 Schule. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 Zentralrat der FDJ A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralstelle für wissenschaftliche LiteraturSiehe auch: Zentralschule: 1953 1954 Zentralschulen: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Zentralschulen der SED: 1954 1956 1958 Schule. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 Zentralrat der FDJ A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralstelle für wissenschaftliche Literatur
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ZEW (1969)
Siehe auch das Jahr 1975 Abk. für Zwischengenossenschaftliche Einrichtungen Waldwirtschaft; Forstwirtschaft. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 Zeugen Jehovas A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZGBSiehe auch das Jahr 1975 Abk. für Zwischengenossenschaftliche Einrichtungen Waldwirtschaft; Forstwirtschaft. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 Zeugen Jehovas A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZGB
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Zimmermann, Gerhard (1969)
Siehe auch das Jahr 1966 * 31. 5. 1926 in Ahlbeck-Ueckermünde. Minister für Schwermaschinen- und Anlagenbau seit 1965. Mitgl. des Ministerrates seit 1967. Mitgl. der SED seit 1946. Bootsbauerlehre, nach 1945 Qualifizierung zum Werftmeister. 1952–1953 Leiter des Lehrkombinats der Warnowwerft in Rostock-Warnemünde. 1953–1957 Abteilungsleiter in der SED-Bezirksleitung Rostock. 1957–1963 Direktor der Warnowwerft. 1963–1965 Generaldirektor der WB Schiffbau in Rostock. Seit 22. 12. 1965 in jetziger Funktion, bis Juli 1967 auch Mitgl. des Präsidiums des Ministerrates.[S. 778] Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 777–778 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/zimmermann-gerhard verwiesen. Zimmermann, Arnold A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z 1975Siehe auch das Jahr 1966 * 31. 5. 1926 in Ahlbeck-Ueckermünde. Minister für Schwermaschinen- und Anlagenbau seit 1965. Mitgl. des Ministerrates seit 1967. Mitgl. der SED seit 1946. Bootsbauerlehre, nach 1945 Qualifizierung zum Werftmeister. 1952–1953 Leiter des Lehrkombinats der Warnowwerft in Rostock-Warnemünde. 1953–1957 Abteilungsleiter in der SED-Bezirksleitung Rostock. 1957–1963 Direktor der Warnowwerft. 1963–1965 Generaldirektor der WB Schiffbau in Rostock. Seit 22. 12. 1965 in…
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Zittau (1969)
Siehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1965 1966 Kreisstadt im sächsischen Bezirk Dresden, am Nordrand des Lausitzer Gebirges, am Zusammenfluß von Lausitzer Neiße und der Mandau, am südlichen Ende der Oder-Neiße-Linie mit (1967) 42.868 Einwohnern (1950: 46.692), vier alte Kirchen (13./15. Jh.); Mittelpunkt des südostsächsischen Textilindustriegebietes, außerdem Textilmaschinen- und Fahrzeugbau, Metallwaren- und chemische Industrie, im Becken um Z. Braunkohlenbergbau. Heute nahe der Drei-Länder-Ecke „DDR“, Polen und ČSSR gelegen, war Z. schon im frühen Mittelalter durch seine Lage begünstigt und entwickelte früh eine bedeutende Leinwandindustrie. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 748 Zirkus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zivilgesetzbuch (ZGB)Siehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1965 1966 Kreisstadt im sächsischen Bezirk Dresden, am Nordrand des Lausitzer Gebirges, am Zusammenfluß von Lausitzer Neiße und der Mandau, am südlichen Ende der Oder-Neiße-Linie mit (1967) 42.868 Einwohnern (1950: 46.692), vier alte Kirchen (13./15. Jh.); Mittelpunkt des südostsächsischen Textilindustriegebietes, außerdem Textilmaschinen- und Fahrzeugbau, Metallwaren- und chemische Industrie, im Becken um Z. Braunkohlenbergbau. Heute nahe der…
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ZK (1969)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1966 1975 Abk. für Zentralkomitee der SED. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 749 Zivilrecht A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZKDSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1966 1975 Abk. für Zentralkomitee der SED. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 749 Zivilrecht A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZKD
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Zeitschriften (1969)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Die Z.-Produktion ist wie die Presse und das Verlagswesen vom Regime gelenkt und kontrolliert. Fast alle Z. haben „amtlichen“ Charakter und Fachmonopol. 1967 gab es 534 Z. (BRD: 741). Titel- und Auflageziffern sind infolge verschiedenartiger Sachgruppeneinteilung in den beiderseitigen Statistiken nicht mehr vergleichbar. Bekannteste Z. sind: Politik: „Einheit“, „Sozialistische Demokratie“, „Der neue Weg“, „Deutsche Außenpolitik“; Rechtswesen: „Die neue Justiz“, „Staat und Recht“; Wirtschaft: „Die Wirtschaft“, „Der Handel“, „Arbeit und Arbeitsrecht“, „Deutsche Finanzwirtschaft“, „Die Arbeit“; Kultur: „Sinn und Form“, „Neue Deutsche Literatur“, „Kulturelles Leben“ und die Frauenzeitschrift „Für Dich“, Illustrierte: „Zeit im Bild“, „Freie Welt“, „Neue Berliner Illustrierte“ und die satirische Wochen-Z. „Eulenspiegel“. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743 Zeitnormative A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitsummenmethodeSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Die Z.-Produktion ist wie die Presse und das Verlagswesen vom Regime gelenkt und kontrolliert. Fast alle Z. haben „amtlichen“ Charakter und Fachmonopol. 1967 gab es 534 Z. (BRD: 741). Titel- und Auflageziffern sind infolge verschiedenartiger Sachgruppeneinteilung in den beiderseitigen Statistiken nicht mehr vergleichbar. Bekannteste Z. sind: Politik: „Einheit“, „Sozialistische Demokratie“, „Der neue Weg“, „Deutsche…
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Zeitzuschlag (1969)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 In den Vorgabezeiten der Arbeitsnormen enthaltener Zuschlag für nichtproduktive Arbeitszeiten. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743 Zeitz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZensurSiehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 In den Vorgabezeiten der Arbeitsnormen enthaltener Zuschlag für nichtproduktive Arbeitszeiten. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 743 Zeitz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zensur
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Zentrale Arbeitskreise für Forschung und Technik (ZAK) (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 Forschungsrat der DDR. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentralantiquariat der DDR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Entwicklungs- und KonstruktionsbürosSiehe auch die Jahre 1975 1979 Forschungsrat der DDR. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentralantiquariat der DDR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Entwicklungs- und Konstruktionsbüros
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Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit, Dresden (1969)
Siehe auch: Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit (ZFA): 1975 1979 1985 Das ZFfA. entstand aus dem Institut für Arbeitsökonomik und Arbeitsschutzforschung, nachdem das Zentralinstitut für Arbeitsschutz dessen Aufgaben auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes einschließlich der Arbeitserleichterungen übernommen hatte. Seine Aufgabe erstreckt sich auf die wissenschaftliche Erforschung der Gebiete Arbeitsstudium, Arbeitsgestaltung und Arbeitsnormung. Sein Sitz ist Dresden. Es untersteht dem Staatlichen Amt für Arbeit und Löhne. Sein Leiter ist Kurt Walter. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 744 Zentrale Revisionskommission (ZRK) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrales Konsum-, Handels- und Produktionsunternehmen „konsument“Siehe auch: Zentrales Forschungsinstitut für Arbeit (ZFA): 1975 1979 1985 Das ZFfA. entstand aus dem Institut für Arbeitsökonomik und Arbeitsschutzforschung, nachdem das Zentralinstitut für Arbeitsschutz dessen Aufgaben auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes einschließlich der Arbeitserleichterungen übernommen hatte. Seine Aufgabe erstreckt sich auf die wissenschaftliche Erforschung der Gebiete Arbeitsstudium, Arbeitsgestaltung und Arbeitsnormung. Sein Sitz ist Dresden. Es untersteht…
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Zentralinstitut für Arbeitsmedizin (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 Arbeitshygiene. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Arbeitsschutz, DresdenSiehe auch die Jahre 1975 1979 Arbeitshygiene. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Arbeitsschutz, Dresden
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Zentralinstitut für Gestaltung (1969)
Dem Deutschen Amt für Meßwesen und Warenprüfung angeschlossenes Institut für industrielle ➝Formgestaltung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Information und Dokumentation (ZIID)Dem Deutschen Amt für Meßwesen und Warenprüfung angeschlossenes Institut für industrielle ➝Formgestaltung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745 Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Information und Dokumentation (ZIID)
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Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SED (1969)
Siehe auch: Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung: 1966 Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SED: 1975 1979 Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SED (ZSW): 1985 Gegr. im Nov. 1965 auf Beschluß des Sekretariats des ZK der SED und des Präsidiums des Ministerrates vom 20. 5. 1965 in Berlin-Rahnsdorf. Direktor: Prof. Dr. habil. Helmut Kosiolek (geb. 1927); stellv. Direktor: Dr. rer. oec. Paul Liehmann (geb. 1931). Das Z., das Anfang 1959 zu arbeiten begann, hat im wesentlichen fünf Aufgaben zu lösen: 1) Die Weiterbildung von „zentralen Führungskadern“ (Minister, Staatssekretäre, Generaldirektoren der VVB, Vorsitzende und stellv. Vorsitzende von Bezirkswirtschaftsräten, Werkdirektoren usw.) in Grundlehrgängen von rund 4 Wochen Dauer; 2) Die Organisation von Halbjahreskursen für Nachwuchsführungskräfte; 3) Die Durchführung von Informationsseminaren von 2–10tägiger Dauer für jeweils 40–60 mittlere Führungskräfte. Diese Informationsseminare finden etwa 6–8mal im Jahr statt. Sie sind auch als „Rahnsdorfer Gespräche“ bekanntgeworden (10. Rahnsdorfer Gespräch im Juni 1968). — Neben den „Rahnsdorfer Gesprächen“ sind seit Bestehen des Zentralinstituts auch „Rahnsdorfer Literaturgespräche“ gemeinsam mit dem Deutschen Schriftstellerverband eingerichtet worden (7. Literaturgespräch im Mai 1968); 4) Aufbau eigener Forschungsschwerpunkte in Forschungsabteilungen. Dabei wird eng mit anderen Institutionen der SED und des Staatsapparates zusammengearbeitet, insbesondere mit der Parteihochschule „Karl Marx“, dem Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED, dem Arbeitskreis für sozialistische Wirtschaftsführung beim Beirat für ökonomische Forschung der Staatlichen Plankommission u.a.m.; 5) Im Ausbildungssektor Zusammenarbeit vor allem mit den Industrieministerien sowie den regio[S. 746]nalen, zumeist an Universitäten und Hochschulen gegründeten Instituten für sozialistische Wirtschaftsführung. Das Z. ist Leitstelle für „Führungswissenschaft“. Organisationsstruktur: Am Z. sind nach und nach Lehrstühle und Abteilungen eingerichtet worden. Weitere Abteilungen sind im Aufbau. Im Frühjahr 1968 bestanden folgende Lehrstühle bzw. Abteilungen: für Operations Research (Prof. Dr. Hannelore Fischer); für elektronische Datenverarbeitung (Dr. Lehmann); für Wirtschaftsrecht (Prof. Dr. Uwe-Jens Heuer); für Prognostik und Planung (Dr. Fritz Haberland). Das Z. hat Promotions- und Habilitationsrecht und gibt eine eigene Schriftenreihe heraus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 745–746 Zentralinstitut für Kernforschung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralkomitee der SED (ZK)Siehe auch: Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung: 1966 Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SED: 1975 1979 Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SED (ZSW): 1985 Gegr. im Nov. 1965 auf Beschluß des Sekretariats des ZK der SED und des Präsidiums des Ministerrates vom 20. 5. 1965 in Berlin-Rahnsdorf. Direktor: Prof. Dr. habil. Helmut Kosiolek (geb. 1927); stellv. Direktor: Dr. rer. oec. Paul Liehmann (geb.…
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Zentralstelle für wissenschaftliche Literatur (1969)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Vermittelte und kontrollierte früher alle Bestellungen wissenschaftlicher Literatur aus der BRD und dem „kapitalistischen“ Ausland (Bibliotheken) und gab Bibliographien, Referate und Übersetzungsnachweise aus den Literaturen des Ostblocks heraus; heute vornehmlich Dokumentationsdienst auf technischem, natur- und gesellschaftswissenschaftlichem Gebiet. Zeitschrift: „Dokumentation“. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 Zentralschulen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralverwaltung für StatistikSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Vermittelte und kontrollierte früher alle Bestellungen wissenschaftlicher Literatur aus der BRD und dem „kapitalistischen“ Ausland (Bibliotheken) und gab Bibliographien, Referate und Übersetzungsnachweise aus den Literaturen des Ostblocks heraus; heute vornehmlich Dokumentationsdienst auf technischem, natur- und gesellschaftswissenschaftlichem Gebiet. Zeitschrift: „Dokumentation“. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und…
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ZGB (1969)
Siehe auch: ZGB: 1966 1975 Zivilgesetzbuch: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Zivilgesetzbuch. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 ZEW A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZinsSiehe auch: ZGB: 1966 1975 Zivilgesetzbuch: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Zivilgesetzbuch. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747 ZEW A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zins
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Zins (1969)
Siehe auch das Jahr 1975 Ebenso wie in den privatwirtschaftlich organisierten Marktwirtschaften existiert auch in der Zentralplanwirtschaft sowjetischen Typs die ökonomische Kategorie des Z. Im mitteldeutschen Wirtschaftssystem wird der für die zeitweilige Nutzung geliehener Geldmittel zu zahlende Z. gemäß der Marxschen Interpretation der Kategorie des Z. grundsätzlich als Teil des „Reineinkommens“ (also als Bestandteil des Gewinns oder Mehrwerts) angesehen, obwohl heute aus Gründen der „wirtschaftlichen Rechnungsführung“ zwecks besserer Messung der Wirtschaftlichkeit und Rentabilität der Staatsbetriebe und -konzerne der Z. als Kostenelement im betrieblichen Rechnungswesen und bei der Preiskalkulation verrechnet wird (Selbstkosten). Z. müssen für Kredite an VEB, Kombinate, VVB usw. von diesen an die kreditgewährenden Banken gezahlt werden. Ebenso müssen Einwohner für Konsumentenkredite, Darlehen zur Instandsetzung von Wohnungen und für Hypothekarkredite zum Bau der in geringem Umfang errichteten Eigenheime Z. zahlen (Sollzinsen der Banken). Z. werden den VEB, VVB, Kombinaten, Genossenschaften usw. für ihre Einlagen bei den Banken gewährt (Habenzinsen der Banken). Ebenso erhalten Sparer für ihre Depositen bei den Sparkassen und Banken Z., wobei der Z.-Fuß nach der Länge der Kündigungsfrist differenziert wird. Neben den Z. für Kredite und Einlagen existieren noch die Verspätungs-Z., die bei Verstößen gegen Vereinbarungen gemäß dem Vertragsgesetz vom Schuldner gezahlt werden müssen. Die wirtschafts- und finanzpolitische Bedeutung der Z. in einer zentralgelenkten Wirtschaft rührt u.a. daher, daß diese dort als „Mittel zur Festigung der wirtschaftlichen Rechnungsführung und zur Durch[S. 748]setzung der Finanzdisziplin genutzt“ werden können. Die Soll- und Haben-Z. der Banken sollen in Übereinstimmung mit den geplanten übrigen Finanzgrößen und -beziehungen festgelegt werden, wobei diese wiederum mit den güterwirtschaftlichen Zielen des Perspektiv- und des Volkswirtschaftsplanes abzustimmen sind. Bei der Schaffung eines die Effizienz der Wirtschaftstätigkeit stimulierenden „Systems in sich geschlossener ökonomischer Hebel“ im „Neuen ökonomischen System“ wurde besonderes Gewicht auf die Erhöhung des Lenkungseffekts des Z. gelegt. Eine zielgerichtete Z.-Differenzierung erhöht das Interesse der Kreditnehmer an einer hohen Effektivität der kreditierten Maßnahmen. Die Z.-Differenzierung in der Kreditpolitik gegenüber den VEB, VVB, Kombinaten, Genossenschaften usw. beruht dabei auf dem Prinzip, für die zwangsweise aufzunehmenden „Plankredite“ Mindest-Z. anzusetzen und für „Zusatzkredite“ höhere Z. zu verlangen, die für die Betriebe eine Gewinnschmälerung bedeuten. Innerhalb der Gruppe der „Zusatzkredite“ sind die Z. für Kredite, mit denen „im volkswirtschaftlichen Interesse liegende“ Aufgaben finanziert werden, niedriger als die Z. für Kredite zur Deckung eines Finanzbedarfs, der auf Grund von Planwidrigkeiten entstanden ist. Bei der Festlegung der Z. in gesonderten Kreditverträgen zwischen den Kreditinstituten und den Wirtschaftseinheiten müssen die Banken natürlich darauf achten, daß die Gewinnschmälerung durch die relativ höheren Z. nicht größer ist als der Gewinn aus den durch die Kreditvergabe unterstützten Investitions- und sonstigen Maßnahmen. Ferner wird durch die Z.-Differenzierung die Verwirklichung der von der Wirtschaftsführung beschlossenen volkswirtschaftlichen Schwerpunktaufgaben, wie z. B. die komplexe Rationalisierung der Produktionsprozesse, mit Hilfe von relativ niedrigen Z. gefördert. Zu den Mitteln der Z.-Politik gehört im Bereich der gewerblichen Wirtschaft in Mitteldeutschland auch die Möglichkeit, daß die Bank vertraglich mit dem Betrieb vereinbart, daß sie ihm die höheren Z. durch eine Kreditverschuldung infolge von Planverstößen (z. B. auf Grund der Überschreitung von Inbetriebnahmeterminen bei Neubauten, Überplanbeständen bei Materialien, eingetretener Verluste) rückerstattet, wenn er innerhalb einer bestimmten Frist die Ursachen der Planwidrigkeiten beseitigt. (Kredit) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 747–748 ZGB A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZinspolitikSiehe auch das Jahr 1975 Ebenso wie in den privatwirtschaftlich organisierten Marktwirtschaften existiert auch in der Zentralplanwirtschaft sowjetischen Typs die ökonomische Kategorie des Z. Im mitteldeutschen Wirtschaftssystem wird der für die zeitweilige Nutzung geliehener Geldmittel zu zahlende Z. gemäß der Marxschen Interpretation der Kategorie des Z. grundsätzlich als Teil des „Reineinkommens“ (also als Bestandteil des Gewinns oder Mehrwerts) angesehen, obwohl heute aus Gründen der…
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Zivilgesetzbuch (ZGB) (1969)
Siehe auch: ZGB: 1966 1975 Zivilgesetzbuch: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 In dem vom Justizministerium aufgestellten Perspektivplan zur Durchführung der Beschlüsse des V. Parteitages (Justizreform) war auch ein neues Z. vorgesehen, das am 1. 1. 1962 das bisher noch gültige BGB ersetzen sollte. Bis jetzt hat jedoch der Entwurf des neuen Z. noch nicht Vorgelegen. Die ursprüngliche Konzeption, die eine Trennung zwischen Z. und besonderen Wirtschaftsgesetzen vorsah, ist nach dem VI. SED-Parteitag 1963 im Zuge der damaligen Justizreform verworfen worden. Die Absicht, das Z. nur auf die Rechtsbeziehungen der Bürger zu beschränken und für den Bereich der sozialistischen Wirtschaft ein besonderes Wirtschaftsrecht zu schaffen, wurde damals als falsch bezeichnet. Diese Konzeption, wonach das Z. das Grundgesetz für das gesamte Zivilrecht werden sollte, wurde wiederum 1959 nach dem VII. Parteitag aufgegeben. Insoweit in Rückkehr zu dem 1958 eingeschlagenen Weg sollen nun neben dem Z. besondere Wirtschaftsgesetze für die Rechtsbeziehungen der sozialistischen Wirtschaft geschaffen werden. Der Inhalt des künftigen Z. soll sich auf die zivilrechtlichen Beziehungen der Bürger beschrän[S. 749]ken. Nicht Gegenstand des Z. wird das Familienrecht sein, das in dem am 1. 4. 1966 in Kraft getretenen Familiengesetzbuch geregelt ist. Literaturangaben Rosenthal, Walther, Richard Lange, und Arwed Blomeyer: Die Justiz in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 4., überarb. Aufl. (BB) 1959. 206 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 748–749 Zittau A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZivilprozeßSiehe auch: ZGB: 1966 1975 Zivilgesetzbuch: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 In dem vom Justizministerium aufgestellten Perspektivplan zur Durchführung der Beschlüsse des V. Parteitages (Justizreform) war auch ein neues Z. vorgesehen, das am 1. 1. 1962 das bisher noch gültige BGB ersetzen sollte. Bis jetzt hat jedoch der Entwurf des neuen Z. noch nicht Vorgelegen. Die ursprüngliche Konzeption, die eine Trennung zwischen Z. und besonderen Wirtschaftsgesetzen vorsah, ist…
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ZKD (1969)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 Zentraler ➝Kurierdienst. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 749 ZK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZölleSiehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 Zentraler ➝Kurierdienst. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 749 ZK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zölle