DDR A-Z 1969

Freie Berufe (1969)

Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Eine freiberufliche Tätigkeit ist in einem System, das die Vergesellschaftung des Menschen (Kollektivierung) erstrebt, unerwünscht. Sie wird deshalb nach Möglichkeit zurückgedrängt, wenn auch gewisse Rücksichten auf Herkommen und Mentalität der freiberuflich Tätigen genommen werden, soweit das kommun. Regime auf ihre Fähigkeiten und Talente angewiesen ist. Indes werden auch dort, wo eine freiberufliche Tätigkeit zugelassen ist, die in einem solchen Beruf Tätigen kontrolliert und reglementiert. So werden die freipraktizierenden Ärzte durch die staatliche Gesundheitsverwaltung (Gesundheitswesen) und den FDGB als Träger der Sozialversicherung (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen), die freien Rechtsanwälte (Rechtsanwaltschaft) durch das Ministerium der Justiz überwacht. Die freischaffende Intelligenz (Maler, Bildhauer, Komponisten, Schriftsteller) werden genötigt, bestimmten Organisationen beizutreten (Verband bildender Künstler Deutschlands, Verband Deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler, Deutscher Schriftstellerverband). Dafür werden sie gefördert und genießen gewisse Vorteile, so erhalten sie z. B. im Krankheitsfalle Krankengeld wie Lohn- und Gehaltsempfänger. Ein Mittel der Zurückdrängung unerwünschter freier Berufe ist die Steuerpolitik. Die freischaffende Intelligenz, und die freipraktizierenden Ärzte werden wie Lohn- und Gehaltsempfänger besteuert. Freiberufliche Rechtsanwälte, Steuerberater und dgl. müssen Einkommensteuer wie die Inhaber von Privatbetrieben zahlen. (Steuern) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 225 Freiberg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freie Deutsche Jugend

Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Eine freiberufliche Tätigkeit ist in einem System, das die Vergesellschaftung des Menschen (Kollektivierung) erstrebt, unerwünscht. Sie wird deshalb nach Möglichkeit zurückgedrängt, wenn auch gewisse Rücksichten auf Herkommen und Mentalität der freiberuflich Tätigen genommen werden, soweit das kommun. Regime auf ihre Fähigkeiten und Talente angewiesen ist. Indes werden auch dort, wo eine freiberufliche Tätigkeit zugelassen ist, die in…

DDR A-Z 1969

Freiheit (1969)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 225 Freier Deutscher Gewerkschaftsbund A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freiheitssender 904

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 225 Freier Deutscher Gewerkschaftsbund A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freiheitssender 904

DDR A-Z 1969

Freital (1969)

Siehe auch die Jahre 1956 1965 1966 Kreisstadt im sächsischen Bezirk Dresden, im Plauenschen Grunde, mit (1967) 42.865 Einwohnern (1950: 40.048). Maschinenbau, einziges Edelstahlwerk Mitteldeutschlands in F.-Döhlen. Der früher betriebene Steinkohlenbergbau ist nicht mehr bedeutend. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 1. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 226 Freilichtmuseen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freiwillige Gerichtsbarkeit

Siehe auch die Jahre 1956 1965 1966 Kreisstadt im sächsischen Bezirk Dresden, im Plauenschen Grunde, mit (1967) 42.865 Einwohnern (1950: 40.048). Maschinenbau, einziges Edelstahlwerk Mitteldeutschlands in F.-Döhlen. Der früher betriebene Steinkohlenbergbau ist nicht mehr bedeutend. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald,…

DDR A-Z 1969

Freizügigkeit (1969)

Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Art. 22 der Verfassung gibt jedem Bürger im Rahmen der Gesetze das Recht auf F., aber nur innerhalb des Staatsgebietes der „DDR“. Einschränkungen der F. auf gesetzlicher Grundlage sind möglich auf Grund der VO über Aufenthaltsbeschränkung vom 24. 8. 1961 (GBl. II, S. 343). Eine weitere Einschränkung der F. ermöglicht § 15 des Verteidigungsgesetzes vom 20. 9. 1961 (GBl. I, S. 175). Auf Antrag der Leiter der Dienststellen und Einheiten der Nationalen Volksarmee kann „im Interesse der Verteidigung der Republik“ der Zutritt zu bestimmten Gebieten für ständig oder für die Dauer von Übungen und Transporten von den Dienststellen der Deutschen Volkspolizei verboten oder von einer Sondergenehmigung abhängig gemacht werden. Der Aufenthalt in diesen Gebieten kann ganz oder teilweise untersagt werden. (Sperrgebiet) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 227 Freizeitarbeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Fremdenverkehr

Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Art. 22 der Verfassung gibt jedem Bürger im Rahmen der Gesetze das Recht auf F., aber nur innerhalb des Staatsgebietes der „DDR“. Einschränkungen der F. auf gesetzlicher Grundlage sind möglich auf Grund der VO über Aufenthaltsbeschränkung vom 24. 8. 1961 (GBl. II, S. 343). Eine weitere Einschränkung der F. ermöglicht § 15 des Verteidigungsgesetzes vom 20. 9. 1961 (GBl. I, S. 175). Auf Antrag der Leiter der Dienststellen und Einheiten der…

DDR A-Z 1969

Freundschaftsvertrag (1969)

Siehe auch: Freundschaftsvertrag: 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Freundschaftsverträge: 1985 Patenschaften. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 227 Freundschaftskomitees A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Frieden

Siehe auch: Freundschaftsvertrag: 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Freundschaftsverträge: 1985 Patenschaften. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 227 Freundschaftskomitees A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Frieden

DDR A-Z 1969

Friedensgrenze (1969)

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Im kommun. Jargon die Oder-Neiße-Linie. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Friedensgefährdung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedenskampf

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Im kommun. Jargon die Oder-Neiße-Linie. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Friedensgefährdung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedenskampf

DDR A-Z 1969

Friedensschutzgesetz (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Kurzform für „Gesetz zum Schutze des Friedens“ vom 15. 12. 1950 (GBl. S. 1199). Das F. zählt verschiedene Tatbestände auf, die im wesentlichen dem Schlagwortkatalog des Art. 6 der alten Verfassung vom 7. 10. 1949 entsprechen (Boykotthetze). Zuständig zur Aburteilung nach dem Gesetz ist grundsätzlich das Oberste Gericht, der Generalstaatsanwalt kann die Anklage auch vor einem anderen Gericht erheben. Die Zuständigkeit des OG ist nach § 10 Abs. 3 auch gegeben, wenn die angebliche Straftat von deutschen Staatsbürgern nicht im Gebiet der „DDR“ begangen worden ist, selbst dann, wenn der Täter dort nicht einmal seinen Wohnsitz oder Aufenthaltsort hat. Das Gesetz enthält also eine scharfe Drohung gegen die Bewohner West-Berlins und der BRD, insbesondere gegen Politiker und Journalisten. In der Praxis war das Gesetz vom Obersten Gericht einmal am 14. 5. 1952 (Urteil gegen Metz u.a.) und vom BG Cottbus einmal am 13. 2. 1956 angewendet worden. Am 29. 12. 1962 fand es gegen den West-Berliner Fluchthelfer Seidel erneut Anwendung. Seidel wurde zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurteilt. Obwohl das neue Strafgesetzbuch mit seinen Tatbeständen der „Verbrechen gegen den Frieden“ („Anwerbung für imperialistische Kriegsdienste“, „Kriegshetze und Kriegspropaganda“, „Angriffe gegen Anhänger der Friedensbewegung“) denen des F. weitgehend entspricht, wurde das F. nicht außer Kraft gesetzt, da es „von historischer Bedeutung ist und eine wesentliche Aussage über die Grundhaltung des ersten deutschen Friedensstaates in sich birgt“ („Neue Justiz“ 1967, S. 172). Das dürfte jedoch nur symbolische Bedeutung haben, denn die Strafandrohungen des F. wurden an das Strafsystem des neuen StGB nicht angepaßt. (Staatsbürgerrechtsschutzgesetz, Rechtswesen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Friedensrat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedensvertrag

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Kurzform für „Gesetz zum Schutze des Friedens“ vom 15. 12. 1950 (GBl. S. 1199). Das F. zählt verschiedene Tatbestände auf, die im wesentlichen dem Schlagwortkatalog des Art. 6 der alten Verfassung vom 7. 10. 1949 entsprechen (Boykotthetze). Zuständig zur Aburteilung nach dem Gesetz ist grundsätzlich das Oberste Gericht, der Generalstaatsanwalt kann die Anklage auch vor einem anderen Gericht erheben. Die…

DDR A-Z 1969

Frost, Gerhard (1969)

* 1920. Sekretär für Organisation und Kader (2. Sekretär) der SED-Bezirksleitung Halle seit 1958. Mitgl. der SED seit 1947, des ZK der SED seit 1958. [S. 759]Schlosserlehre, Kriegsdienst, Gefangensch. bis 1947. Absolvent von Kreis- und Landesparteischule. Bis 1958 in verschiedenen Parteifunktionen auf Kreisebene, seither in der jetzigen Funktion. Auszeichnung: 1958 Vaterl. Verdienstorden in Silber. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 758–759 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/froehlich-paul verwiesen. Fröhlich, Paul A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Fuchs, Klaus, Prof. Dr.

* 1920. Sekretär für Organisation und Kader (2. Sekretär) der SED-Bezirksleitung Halle seit 1958. Mitgl. der SED seit 1947, des ZK der SED seit 1958. [S. 759]Schlosserlehre, Kriegsdienst, Gefangensch. bis 1947. Absolvent von Kreis- und Landesparteischule. Bis 1958 in verschiedenen Parteifunktionen auf Kreisebene, seither in der jetzigen Funktion. Auszeichnung: 1958 Vaterl. Verdienstorden in Silber. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S.…

DDR A-Z 1969

Funkdienst (1969)

Post- und Fernmeldewesen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 229 Fünf-Tage-Arbeitswoche A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Funktionalismus

Post- und Fernmeldewesen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 229 Fünf-Tage-Arbeitswoche A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Funktionalismus

DDR A-Z 1969

Fürstenwalde (1969)

Siehe auch das Jahr 1956 Stadt im brandenburgischen Bezirk Frankfurt (Oder), Kreisstadt, an der Spree (Oder-Spree-Kanal), mit (1967) 30.475 Einwohnern (1950: 30.388); spätgotische Marienkirche (15. Jh.), Rathaus (1506); Luftkurort; vielseitige Industrie: Maschinenbau und Stahlgießerei, Schuhe, Reifen, Glühlampen und Beleuchtungsanlagen. Von 1385–1571 war F. Sitz der Bischöfe von Lebus. Deren Bistum und damit F. fiel 1598 an Brandenburg. Im 2. Weltkrieg erlitt der mittelalterliche Stadtkern schwerste Zerstörungen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 229 Funktionäre A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Futtermittelwirtschaft

Siehe auch das Jahr 1956 Stadt im brandenburgischen Bezirk Frankfurt (Oder), Kreisstadt, an der Spree (Oder-Spree-Kanal), mit (1967) 30.475 Einwohnern (1950: 30.388); spätgotische Marienkirche (15. Jh.), Rathaus (1506); Luftkurort; vielseitige Industrie: Maschinenbau und Stahlgießerei, Schuhe, Reifen, Glühlampen und Beleuchtungsanlagen. Von 1385–1571 war F. Sitz der Bischöfe von Lebus. Deren Bistum und damit F. fiel 1598 an Brandenburg. Im 2. Weltkrieg erlitt der mittelalterliche…

DDR A-Z 1969

Garling, Adolf (1969)

* 11. 1. 1925 in Teterow (Meckl.). 1. Vors. des Rates des Bezirkes Neubrandenburg seit 1967. Mitgl. der SED. Kriegsteilnehmer. 1943 NSDAP. Nach 1945 Angestellter in Teterow und Malchin. SED. 1953–1960 1. Vors. des Rates des Kreises Malchin. 1960–1966 1. Vors. des Rates des Kreises bzw. 1. Sekretär der SED-Kreisleitung Pasewalk. 1966–1967 1. stellv. Vors., seit 29. 3. 1967 1. Vors. des Rates des Bezirkes Neubrandenburg. Mitgl. der SED-Bezirksleitung Neubrandenburg. Absolvent der SED-Parteihochschule und der Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften „Walter Ulbricht“, Diplom-Staatsrechtswissenschaftler. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 759 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/garling-adolf verwiesen. Gallerach, Ernst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Georgi, Rudi, Dr.

* 11. 1. 1925 in Teterow (Meckl.). 1. Vors. des Rates des Bezirkes Neubrandenburg seit 1967. Mitgl. der SED. Kriegsteilnehmer. 1943 NSDAP. Nach 1945 Angestellter in Teterow und Malchin. SED. 1953–1960 1. Vors. des Rates des Kreises Malchin. 1960–1966 1. Vors. des Rates des Kreises bzw. 1. Sekretär der SED-Kreisleitung Pasewalk. 1966–1967 1. stellv. Vors., seit 29. 3. 1967 1. Vors. des Rates des Bezirkes Neubrandenburg. Mitgl. der SED-Bezirksleitung Neubrandenburg. Absolvent der…

DDR A-Z 1969

Gaststättengewerbe (1969)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 Hotel- und Gaststättengewerbe. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 Gastarbeiter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z GDSF

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 Hotel- und Gaststättengewerbe. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 Gastarbeiter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z GDSF

DDR A-Z 1969

Freie Deutsche Jugend (1969)

Siehe auch: FDJ: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 FDJ (Freie Deutsche Jugend): 1975 1979 Freie Deutsche Jugend: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Freie Deutsche Jugend (FDJ): 1985 FDJ. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 225 Freie Berufe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freie Spitzen

Siehe auch: FDJ: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 FDJ (Freie Deutsche Jugend): 1975 1979 Freie Deutsche Jugend: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Freie Deutsche Jugend (FDJ): 1985 FDJ. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 225 Freie Berufe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freie Spitzen

DDR A-Z 1969

Freiheitssender 904 (1969)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Angeblich auf Bundesgebiet, tatsächlich aber in Burg bei Magdeburg stationierter kommun. Sender, der auf Mittelwelle 331,9 Meter = 904 kHz seit dem Verbot der KPD Nachrichten und Direktiven für die illegale Arbeit zur Untergrabung der demokratischen Ordnung in der BRD ausstrahlt. Im Zusammenhang mit dem Verbot des Abhörens von Westsendern wurde erklärt: „Der FS 904 ist kein Westsender im politischen Sinne“ („Dt. Lehrerzeitung“ vom 6. 10. 1961). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 225 Freiheit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freiheitsstrafe

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Angeblich auf Bundesgebiet, tatsächlich aber in Burg bei Magdeburg stationierter kommun. Sender, der auf Mittelwelle 331,9 Meter = 904 kHz seit dem Verbot der KPD Nachrichten und Direktiven für die illegale Arbeit zur Untergrabung der demokratischen Ordnung in der BRD ausstrahlt. Im Zusammenhang mit dem Verbot des Abhörens von Westsendern wurde erklärt: „Der FS 904 ist kein Westsender im politischen Sinne“ („Dt. Lehrerzeitung“ vom 6. 10.…

DDR A-Z 1969

Freiwillige Gerichtsbarkeit (1969)

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Durch die „VO über die Übertragung der Angelegenheiten der FG.“ vom 15. 10. 1952 (GBl. S. 1057) wurde der größte Teil der FG. aus der Justiz herausgelöst und auf verschiedene Verwaltungsbehörden übertragen. Gegen Entscheidungen der Verwaltungsbehörden kann lediglich die einfache Beschwerde eingelegt werden, über die wiederum die Verwaltung entscheidet. Eine richterliche Nachprüfung solcher Entscheidungen gibt es mit einer Ausnahme (s.u.) nicht. Das gesamte Grundbuchwesen ging auf die Abt. Kataster bei den Räten der Kreise über (Grundbuch). Die Vormundschaftssachen sind an die Abt. Volksbildung, Referat Jugendhilfe und Heimerziehung, bei den Räten der Kreise übertragen worden. Entschieden wird hier in erster Linie nach politischen Gesichtspunkten (elterliches ➝Erziehungsrecht). Die Führung des Vereinsregisters war zunächst den Volkspolizeikreisämtern übertragen worden und ging durch VO vom 9. 11. 1967 (GBl. II, S. 861) für Vereinigungen auf Kreisebene auf den Rat des Kreises, für Vereinigungen auf Bezirksebene auf den Rat des Bezirks und für Vereinigungen, deren Tätigkeit sich über mehrere Bezirke oder über das Gebiet der gesamten „DDR“ erstreckt, sowie für Vereinigungen von internationaler Bedeutung auf das Ministerium des Innern über. Das Handelsregister wird bei den Abt. örtliche Wirtschaft der Räte der Kreise, das Genossenschaftsregister bei den Abt. Handel und Versorgung, Land- und Forstwirtschaft und örtliche Wirtschaft, das Geschmacksmusterregister beim Amt für Erfindungs- und Patentwesen, das Binnenschiffsregister bei den Wasserstraßendirektionen Berlin und Magdeburg und das Seeschiffsregister beim Wasserstraßenhauptamt Rostock geführt. Die Nachlaßsachen und andere Angelegenheiten der FG. sind dem Staatl. Notariat übertragen worden, gegen dessen Entscheidungen Beschwerde an das Kreisgericht (Gerichtsverfassung) möglich ist. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 226 Freital A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freizeit

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Durch die „VO über die Übertragung der Angelegenheiten der FG.“ vom 15. 10. 1952 (GBl. S. 1057) wurde der größte Teil der FG. aus der Justiz herausgelöst und auf verschiedene Verwaltungsbehörden übertragen. Gegen Entscheidungen der Verwaltungsbehörden kann lediglich die einfache Beschwerde eingelegt werden, über die wiederum die Verwaltung entscheidet. Eine richterliche Nachprüfung solcher Entscheidungen…

DDR A-Z 1969

Fremdenverkehr (1969)

Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Touristik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 227 Freizügigkeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freundschaftsgesellschaften

Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Touristik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 227 Freizügigkeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freundschaftsgesellschaften

DDR A-Z 1969

Frieden (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 [S. 228]Zwischenstaatlicher Zustand, der die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele ausschließt. Nach kommun. Auffassung ist der F. nur in einer Kombination von politischem, sozialem und Friedenskampf zu erreichen und zu erhalten, da die Fortexistenz des Kapitalismus in einem Teil der Welt die Gefahr eines Weltkrieges noch möglich mache. Der F. ist in einer „antagonistischen Klassengesellschaft“ nach kommun. Auffassung nicht möglich. Erfolge im F.-Kampf sind nur möglich, wenn alle friedliebenden Kräfte geschlossen und einheitlich handeln; dabei nimmt der Kommunismus für sich in Anspruch, Ziel und Inhalt des F. und damit Methoden des F.-Kampfes zu bestimmen. F. ist insoweit ein ideologischer Begriff. (Koexistenz) Literaturangaben Andreas, Theodor: Die Herausforderung der „friedlichen“ Koexistenz („Die Orientierung“ 1960, Beih. 1). Pfaffenhofen/Ilm, Ilmgau-Verlag. 32 S. Arnold, Theodor: Der revolutionäre Krieg. Pfaffenhofen/Ilm 1961, Ilmgau-Verlag. 250 S. Dallin, David J.: Die sowjetische Außenpolitik seit Stalins Tod (a. d. Amerik.). Köln 1961, Kiepenheuer und Witsch. 640 S. Fiedler, Heinz: Der sowjetische Neutralitätsbegriff in Theorie und Praxis. Ein Beitrag zum Problem des Disengagement. Köln 1959, Verlag für Politik und Wirtschaft. 302 S. Grottian, Walter: Theorie und Praxis der sowjetischen Außenpolitik unter Lenin, Stalin, Chruschtschow (Schr.-Reihe des Verb. d. Heimkehrer … Nr. 1). Godesberg 1959. 63 S. Novak, Jaroslav Jan: Der satanische Plan — Strategie und Taktik der weltkommunistischen Expansion. Köln 1960, Wort und Werk. 219 S. Wagner, Wolfgang: Die Teilung Europas. — Geschichte der sowjetischen Expansion… 1918–1945. Stuttgart 1958, Deutsche Verlagsanstalt. 234 S. Koch, Hans: Theorie, Taktik, Technik des Weltkommunismus — eine Zitatensammlung von Marx bis Chruschtschow (bearbeitet v. Eugen Wieber). Pfaffenhofen/Ilm 1959, Ilmgau-Verlag. 504 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Freundschaftsvertrag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedensfahrt

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 [S. 228]Zwischenstaatlicher Zustand, der die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele ausschließt. Nach kommun. Auffassung ist der F. nur in einer Kombination von politischem, sozialem und Friedenskampf zu erreichen und zu erhalten, da die Fortexistenz des Kapitalismus in einem Teil der Welt die Gefahr eines Weltkrieges noch möglich mache. Der F. ist in einer „antagonistischen…

DDR A-Z 1969

Friedenskampf (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Frieden. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Friedensgrenze A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedenskämpfer

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Frieden. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Friedensgrenze A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedenskämpfer

DDR A-Z 1969

Friedensvertrag (1969)

Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Das Drängen auf einen F. mit der „DDR“ (und möglichst auch mit der BRD) ist ein Hauptmittel der Deutschlandpolitik der UdSSR und der „DDR“-Regierung. Ein F. soll die Ergebnisse der Expansionspolitik seit 1945 feierlich festlegen und völkerrechtlich sanktionieren. Noch darüber hinausgehend sagte Ulbricht am 21. 1. 1959 in einer Erklärung, die er namens der Regierung abgab: „Ohne deutschen Friedensvertrag, ohne die Schaffung einer atomwaffenfreien Zone und einer Zone der verminderten Rüstung und ohne den Abzug der ausländischen Truppen ist doch eine Wiedervereinigung nicht denkbar.“ — Am 12. 10. 1962 fand sich in der „Außenpolitischen Korrespondenz“ des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten (Nr. 40, S. 1) die Forderung: „Deutscher Friedensvertrag ist Pflicht der Anti-Hitler-Koalition“. — Im Herbst 1965 erlosch das Drängen auf einen F. fast ganz. Auch die Forderung nach einem Separat-F. zwischen der SU und der „DDR“ trat fast völlig zurück. Statt dessen wurde, deutlich seit dem Jan. 1966, ein Sicherheitssystem für Europa vorgeschlagen. (Teilung Deutschlands, Wiedervereinigungspolitik, Europapolitik der SED) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Friedensschutzgesetz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedrich-Schiller-Universität Jena

Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Das Drängen auf einen F. mit der „DDR“ (und möglichst auch mit der BRD) ist ein Hauptmittel der Deutschlandpolitik der UdSSR und der „DDR“-Regierung. Ein F. soll die Ergebnisse der Expansionspolitik seit 1945 feierlich festlegen und völkerrechtlich sanktionieren. Noch darüber hinausgehend sagte Ulbricht am 21. 1. 1959 in einer Erklärung, die er namens der Regierung abgab: „Ohne deutschen Friedensvertrag, ohne die Schaffung einer…

DDR A-Z 1969

Fuchs, Klaus, Prof. Dr. (1969)

Siehe auch: Fuchs, Klaus: 1963 1965 1966 * 29. 12. 1911 in Rüsselsheim. Universitätsprofessor. Atomphysiker. Stellv. Direktor am Zentralinstitut für Kernphysik. Mitgl. der SED seit 1959, des ZK der SED seit 1967. Nach dem Abitur Studium der Physik u. Math, in Leipzig, Kiel, Bristol und Edinburgh. Mitgl. der SAJ u. d. Reichsbanners. 1930–1932 Mitgl. der SPD. 1932 KPD. Juli 1933 Emigration nach Frankreich, anschließend nach England. 1937 Promotion auf dem Gebiet der Math, an der Univ. Bristol. 1938 erneute Promotion auf dem Gebiet der theoret. Physik. 1939 Stipendiat d. Carnegie-Stiftung. 1940 in England interniert. 1941 Vorarbeiten zur Entwicklung der Atombombe an der Univ. Birmingham. Kontaktaufnahme zu Agenten des sowj. Nachrichtendienstes. 7. 8. 1942 engl. Staatsbürger. Dez. 1943 bis Juni 1946 am Atomforschungszentrum Los Alamos, New Mexiko. Verrat von Atomgeheimnissen an die SU. 1946 Rückkehr n. England, dort Leiter der Abt. theoret. Physik am Atomforschungszentrum in Harwell. 1950 als sowj. Agent entlarvt und zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. 1959 begnadigt u. in die „DDR“ abgeschoben. Seit Aug. 1959 Stellv. Dir. u. Leiter eines wissenschaftl. Bereiches im Zentralinstitut für Kernphysik in Rossendorf bei Dresden. Auszeichnung: 1962 Vaterl. Verdienstorden in Silber. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 759 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/fuchs-klaus-emil-julius verwiesen. Frost, Gerhard A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Funke, Otto

Siehe auch: Fuchs, Klaus: 1963 1965 1966 * 29. 12. 1911 in Rüsselsheim. Universitätsprofessor. Atomphysiker. Stellv. Direktor am Zentralinstitut für Kernphysik. Mitgl. der SED seit 1959, des ZK der SED seit 1967. Nach dem Abitur Studium der Physik u. Math, in Leipzig, Kiel, Bristol und Edinburgh. Mitgl. der SAJ u. d. Reichsbanners. 1930–1932 Mitgl. der SPD. 1932 KPD. Juli 1933 Emigration nach Frankreich, anschließend nach England. 1937 Promotion auf dem Gebiet der Math, an der…

DDR A-Z 1969

Funke, Otto (1969)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 23. 8. 1915 in Lennep. 1. Sekretär der Bezirksleitung Suhl der SED seit 1956. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1963. Abg. der Volkskammer von 1950 bis 1954 und seit 1958. Volksschule und Realgymnasium. 1980 SAJ. 1933 KPD. 1935–1937 Gefängnis wegen antifaschist. Tätigkeit. 1938–1940 Lehre als techn. Angestellter. Kriegsdienst, Gefangenschaft. 1945 KPD. 1946–1955 Parteisekretär in verschiedenen Städten Thüringens. Auszeichnungen: 1960 Vaterl. Verdienstorden in Silber, 1965 in Gold. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 759 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/funke-otto verwiesen. Fuchs, Klaus, Prof. Dr. A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gallerach, Ernst

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 23. 8. 1915 in Lennep. 1. Sekretär der Bezirksleitung Suhl der SED seit 1956. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1963. Abg. der Volkskammer von 1950 bis 1954 und seit 1958. Volksschule und Realgymnasium. 1980 SAJ. 1933 KPD. 1935–1937 Gefängnis wegen antifaschist. Tätigkeit. 1938–1940 Lehre als techn. Angestellter. Kriegsdienst, Gefangenschaft. 1945 KPD. 1946–1955 Parteisekretär in verschiedenen Städten Thüringens. …

DDR A-Z 1969

Futtermittelwirtschaft (1969)

Siehe auch die Jahre 1975 1979 Eines der entscheidendsten, von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung für den Gesamtertrag anstehenden Produktionsprobleme der mitteldeutschen Landwirtschaft besteht darin, einen nach Umfang und Produktionsrichtung zweckmäßig abgegrenzten Viehbestand mit den notwendigen Futtermitteln zu versorgen. Die Futterbeschaffung umschließt die Eigenproduktion der landwirtschaftlichen Betriebe und den Zukauf von Handelsfuttermitteln. Zukauffuttermittel sind neben Getreide und Hülsenfrüchten solche Futtermittel, die aus der Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen anfallen oder vom Ausland bezogen werden (wie z. B. Ölkuchen und Schrote, Fisch- und Fleischmehle, Kleie, Mischfutter u.a.m.). Soweit es sich um Trockenfuttermittel handelt, die vorwiegend aus konzentrierten Nährstoffen bestehen, spricht man auch von Kraftfutter. Diese Futtermittel dienen der besseren Ausnutzung der wirtschaftseigenen Futterstoffe und stellen das Leistungsfutter dar, das für den Gesamtertrag der Nutzviehhaltung eine hervorragende Rolle spielt. Das wesentliche, bisher ungelöste Fütterungsproblem in Mitteldeutschland erwächst aus der Eiweißfutterlücke. Ihrer Schließung standen und stehen noch große Schwierigkeiten entgegen, die darin begründet sind, daß Kraftfutterimporte einen hohen volkswirtschaftlichen Aufwand erfordern, weil sie größtenteils nur über den Weltmarkt in harter Währung realisiert werden können. Die Lösung des Kraftfutterproblems wird in Mitteldeutschland vor allem in der Entwicklung der Mischfutterindustrie gesehen, auf die sich große Anstrengungen mit Vorrang richten. Dabei wird die volle Bedarfsdeckung jedoch nicht allein vom Vorhandensein entsprechender industrieller Kapazitäten bestimmt, sondern in erster Linie überhaupt von den volkswirtschaftlichen Möglichkeiten der geeigneten Rohstoffbeschaffung. Angesichts der empfindlichen Versorgungslücken in der F. unterliegen die Handelsfuttermittel im Staatlichen Futtermittel[S. 230]fonds der zentralen Bewirtschaftung. In ihm werden alle anfallenden Futtermittel aus dem staatlichen ➝Aufkommen, den Einfuhren und den landwirtschaftliche Erzeugnisse verarbeitenden Betrieben sowie Futtermittel produzierenden Industriebetrieben erfaßt. Sämtliche hochwertige Eiweißfuttermittel (außer den gesetzlichen Magermilchrücklieferungen der Molkereien) und das gesamte industriell aufbereitete Mischfutter gehören zu diesem Fonds. Die bisher noch nicht überwundenen Disproportionen zwischen Viehbestand und Kapazitäten der F. haben einen verminderten Nutzeffekt der Viehhaltung zur Folge, weil das Verhältnis von Eiweißfutter und Leistungsfutter zueinander vom Optimum noch weit entfernt ist. Kennzeichnend für die vorhandenen Schwierigkeiten und die Anstrengungen zu ihrer Überwindung ist u.a. die von Nationalpreisträger Prof. Schick propagandistisch als „Futtermeister der DDR“ in Presse, Ton- und Fernsehfunk ausgeübte Beratungstätigkeit zur Verbesserung der Futterwirtschaft in den LPG. Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1959. 200 S. m. 53 Tab. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 229–230 Fürstenwalde A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ganztagsschule

Siehe auch die Jahre 1975 1979 Eines der entscheidendsten, von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung für den Gesamtertrag anstehenden Produktionsprobleme der mitteldeutschen Landwirtschaft besteht darin, einen nach Umfang und Produktionsrichtung zweckmäßig abgegrenzten Viehbestand mit den notwendigen Futtermitteln zu versorgen. Die Futterbeschaffung umschließt die Eigenproduktion der landwirtschaftlichen Betriebe und den Zukauf von Handelsfuttermitteln. Zukauffuttermittel sind neben…

DDR A-Z 1969

Gartenbau (1969)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Im Rahmen der Landwirtschaft nimmt der G. eine Sonderstellung ein. Neben intensivem Gemüse- und Obstbau gehören dazu Blumen- und Zierpflanzenbau, Baumschulwesen sowie Gemüse- und Blumensamenerzeugung. Von den 6,4 Mill. ha landwirtschaftlicher Nutzfläche umfassen (1966) Haus- und Kleingärten 129.016 ha, Obstanlagen 75.099 ha, Weingärten 315 ha (Weinbau) und Baumschulen 3.200 ha. Über die Erwerbsgartenbaubetriebe liegen Zahlen nur für Mitte 1954 vor. Sie weisen eine Anbaufläche von 52.757 ha und 676 ha Flächen unter Glas aus. An der ersten waren beteiligt: mit 6.696 ha (12,7 v. H.) private Erwerbsgartenbaubetriebe; mit 29.345 ha (55,6 v. H.) Wirtschaften von Einzelbauern; mit 12.256 ha (28,2 v. H.) gemeinschaftlich und individuell genutzte Flächen der LPG; mit 4.460 ha (8,5 v. H.) die Volkseigenen Güter und sonstige öffentliche und Volkseigene Betriebe. Von den Flächen unter Glas entfielen 1956 noch 84,5 v. H. auf den privaten, 15,5 v. H. auf den „sozialistischen“ Sektor. 1958 waren 11.714 Mitgl. in 291 Obstbaugemeinschaften der VdgB zusammengeschlossen. Die politischen Bestrebungen verstärkten sich immer mehr, die Gärtnereien am Rande der Großstädte zu Gärtnerischen Produktionsgenossenschaften (GPG) zusammenzuschließen und die Kleinstadt- und Dorfgärtnereien in die LPG überzuführen. Am 30. 11. 1959 bestanden bereits 98 GPG mit insgesamt 1.534 Mitgl. und einer gärtnerisch genutzten Fläche von rd. 1.087 ha, darunter rd. 23 ha unter Glas. Die Zwangskollektivierung bedeutete auch das Ende der privaten Erwerbsgartenbaubetriebe. Im 2. Halbjahr 1967 bestanden 354 GPG mit 18.626 Mitgliedern und 18.085 ha landwirtschaftlicher Nutzfl.; davon wurden rd. 98 v. H. genossenschaftlich genutzt. Von der gesamten Gemüseanbaufläche aller „sozialistischen“ Betriebe im Jahre 1967 mit 43.386 ha entfielen auf LPG 35.976 ha, GPG 4.632 ha, VEG 2.533 ha und auf sonst, volkseigene Betriebe 246 ha. Bei den wichtigsten Obstkulturen werden für 1966 folgende Bestandszahlen an ertragsfähigen Bäumen ausgewiesen: Äpfel 12 Mill., Birnen (einschl. Quitten) 3,9 Mill., Süßkirschen 2,2 Mill., Sauerkirschen 3,5 Mill., Pflaumen (einschl. Zwetschen, Mirabellen und Renekloden) 6,7 Mill., Aprikosen und Pfirsiche 455.070, Walnüsse 121.049 Stück. Vom gesamten Obstbaumbestand standen 1967 noch ⅔ bis ¾ außerhalb der „sozialistischen“ Betriebe (genossenschaftlich und individuell genutzt). Auf der „Ersten Internationalen Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder“ (IGA) tauschten vom 29. 4. bis 15. 10. 1961 auf einem 55 ha großen Gelände in Erfurt die Gärtner des Ostblocks Erfahrungen aus und demonstrierten zum Westen hin die „Überlegenheit des sozialistischen Gartenbaus“. Diese Internationale Gartenbauausstellung der sozialistischen Länder soll in einem gewissen Turnus zur ständigen Einrichtung werden. Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1959. 200 S. m. 53 Tab. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 Ganztagsschule A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gärtnerische Produktionsgenossenschaft (GPG)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Im Rahmen der Landwirtschaft nimmt der G. eine Sonderstellung ein. Neben intensivem Gemüse- und Obstbau gehören dazu Blumen- und Zierpflanzenbau, Baumschulwesen sowie Gemüse- und Blumensamenerzeugung. Von den 6,4 Mill. ha landwirtschaftlicher Nutzfläche umfassen (1966) Haus- und Kleingärten 129.016 ha, Obstanlagen 75.099 ha, Weingärten 315 ha (Weinbau) und Baumschulen 3.200 ha. Über die Erwerbsgartenbaubetriebe liegen…

DDR A-Z 1969

GDSF (1969)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 Gaststättengewerbe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gebietsplanung

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 Gaststättengewerbe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gebietsplanung

DDR A-Z 1969

Freie Spitzen (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Landw. Produktmengen, die über die Ablieferungspflicht hinaus verkauft werden (freier ➝Aufkauf). Wie das Ablieferungssoll im Erfassungsplan werden FS. im Aufkaufplan jedes Jahr zentral vorgeplant. Relativ hohe Aufkaufpreise für FS. (Agrarpreissystem) bieten den Anreiz zu größtmöglichen Verkäufen. Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1959. 200 S. m. 53 Tab. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 225 Freie Deutsche Jugend A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freier Deutscher Gewerkschaftsbund

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Landw. Produktmengen, die über die Ablieferungspflicht hinaus verkauft werden (freier ➝Aufkauf). Wie das Ablieferungssoll im Erfassungsplan werden FS. im Aufkaufplan jedes Jahr zentral vorgeplant. Relativ hohe Aufkaufpreise für FS. (Agrarpreissystem) bieten den Anreiz zu größtmöglichen Verkäufen. Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und…

DDR A-Z 1969

Freiheitsstrafe (1969)

Siehe auch die Jahre 1975 1979 Nach dem neuen Strafgesetzbuch gibt es eine einheitliche F. Die Differenzierung in „Zuchthaus“ und „Gefängnis“ ist aufgegeben. Unterschiedliche Behandlung der zu F. Verurteilten im Strafvollzug soll die erzieherische Wirkung erhöhen. Vor allem „übt die F. ihre schützende, weiteren strafbaren Handlungen vorbeugende Wirkung aus. Zum Teil besteht dieso Wirkung darin, daß der Verurteilte für die Dauer des Freiheitsentzuges unmittelbar physisch an weiteren Straftaten gehindert wird“ („Neue Justiz“ 1967, S. 123). Während die Todesstrafe für „besonders schwere Verbrechen“ vorgesehen ist, soll F. eintreten für Verbrechen, schwere Vergehen und solche Vergehen, die zwar weniger schwer sind, aber von einem rückfälligen Täter begangen werden. Es gibt die lebenslange und die zeitige F. Die Dauer der zeitigen F. beträgt nach § 40 StGB 6 Monate bis 15 Jahre. Auch gegen Jugendliche kann lebenslange F. und F. bis zu 15 Jahren verhängt werden (Jugendstrafrecht). Ausnahmsweise kann auch eine kurzfristige F. von 3 bis 6 Monaten ausgesprochen werden, wenn das Gesetz neben der F. auch Strafen ohne Freiheitsentzug vorsieht. Verbrechen gegen die „Souveränität der DDR“ (Aggressionsverbrechen), den Frieden (Friedensschutzgesetz), die Menschlichkeit und die Menschenrechte und Staatsverbrechen werden generell mit F. bedroht. In schweren Fällen ist lebenslange F. alternativ neben der Todesstrafe vorgesehen. Der hohe Strafrahmen soll hier ebenso wie bei den vorsätzlichen Tötungsdelikten abschreckend wirken. Im übrigen ist nur noch bei wenigen schweren Sexualverbrechen, Raub, Fälschung von Geldzeichen und einigen Straftaten gegen die allgemeine Sicherheit, gegen die staatliche Ordnung und gegen die militärische Disziplin die F. als einzige Strafe angedroht. Neben der F. sind weitere Strafen mit Freiheitsentzug die Arbeitserziehung, Haftstrafe und für Militärpersonen der Strafarrest. Literaturangaben Rosenthal, Walther: Das neue politische Strafrecht in der DDR. Frankfurt a. M., 1968, Alfred Metzner. 104 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 225 Freiheitssender 904 A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freilichtmuseen

Siehe auch die Jahre 1975 1979 Nach dem neuen Strafgesetzbuch gibt es eine einheitliche F. Die Differenzierung in „Zuchthaus“ und „Gefängnis“ ist aufgegeben. Unterschiedliche Behandlung der zu F. Verurteilten im Strafvollzug soll die erzieherische Wirkung erhöhen. Vor allem „übt die F. ihre schützende, weiteren strafbaren Handlungen vorbeugende Wirkung aus. Zum Teil besteht dieso Wirkung darin, daß der Verurteilte für die Dauer des Freiheitsentzuges unmittelbar physisch an weiteren…

DDR A-Z 1969

Freizeit (1969)

Siehe auch: Freizeit: 1975 1979 1985 Freizeitgestaltung: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Freizeit zur Wahrnehmung Persönlicher Interessen: Das „Ökonomische Lexikon“ des Ostberliner Verlages „Die Wirtschaft“ definiert (1967) F. als „arbeitsfreie Zeit nach Teilnahme am Arbeitsprozeß zwecks Reproduktion der Arbeitskraft. F. und Arbeitszeit bedingen sich gegenseitig. Der potentielle Wert der F. ist von den gesellschaftlichen Verhältnissen abhängig.“ Die individuelle oder kollektive (organisierte) F.-Gestaltung soll außer zur Reproduktion der Arbeitskraft „zur Befriedigung körperlicher und geistiger Bedürfnisse“ zur Teilnahme an den vielfältigen Formen des gesellschaftlichen Lebens außerhalb der Arbeitszeit (Kultur, Bildung, Sport usw.)“ und dem Familienleben dienen. Die sinnvolle Verwendung der F. ist in der „DDR“ vor allem seit der Einführung der Fünftage-Arbeitswoche (Arbeitszeit) zum Problem geworden. Dr. Wilfried Maass, Staatssekretär im Ministerium für Kultur, sagte in einem programmatischen Artikel zwar, daß die freie Zeit der Werktätigen nicht reglementiert werden könne; dies schließe aber nicht aus, sondern setze voraus, „daß die verantwortlichen Leitungen auf allen Ebenen klug und gewissenhaft Überlegungen anstellen und Maßnahmen treffen, die den Werktätigen eine wirklich sinnvolle Gestaltung der F. ermöglichen“. Eine mehrwöchige Diskussion im „Neuen Deutschland“ gab unter dem Titel „Zum Wochenende eine Reitpeitsche?“ den Hintergrund zu diesen Überlegungen und Maßnahmen, die sich jedoch bisher offenbar nicht konkretisieren ließen. Eine Befragung des Leipziger Instituts für Bedarfsforschung, die vor allem die Bedeutung des Verbrauchs von Konsumgütern und Dienstleistungen für die Verwendung der F. untersuchen sollte, unterschied — realistischer als die oben zitierte Definition — zwischen Nichtarbeitszeit und F.; nach Abzug der Zeiten, die mit der Arbeit verbunden sind (wie Wege zur und von der Arbeitsstätte, Waschen, Umkleiden usw.), der Zeit für die natürlichen physiologischen Erfordernisse des Lebens (wie Essen, Schlafen, Körperpflege), der Zeit für Hausarbeit, Pflege und Erziehung der Kinder und andere soziale Verpflichtungen verbleibt danach als „echte“ F. die Zeit für Erholen, Lesen, Lernen, Fernsehen, sportliche Betätigung, Geselligkeit, Liebhabereien usw., also für alle Betätigungen, die außerhalb der Existenzsicherung liegen. Als wöchentliche F. in diesem Sinne ermittelte die Befragung einer repräsentativen Zahl von Haushalten 1965/66: Bei einer anderen Repräsentativbefragung gaben Anfang 1967 als häufigste F.-Beschäftigungen an [S. 227](Freizeitarbeit, Urlaub, Sport, Touristik, Kulturelle Massenarbeit) Literaturangaben Ludz, Peter Christian (Hrsg.): Studien u. Materialien zur Soziologie der DDR (Sonderheft 8 der Kölner Zeitschr. für Soziologie…). Köln 1964, Westdeutscher Verlag. 540 S. Wittig, Horst E.: Schule und Freizeit. Ein Beitrag zum pädagogischen Problem der Jugendkulturhilfe. M. e. Dokumentation z. Freizeitpädagogik. (Wirtschaft und Schule, Bd. 9) Neuausgabe, 2., verb. Aufl. Hrsg. v. d. Dt. Volkswirtschaftl. Ges. e. V., Bad Harzburg 1965, Verlag Wissenschaft, Wirtschaft und Technik. 222 S. (Enthält ein Kapitel über „Freizeit und Jugendarbeit in Mitteldeutschland“.) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 226–227 Freiwillige Gerichtsbarkeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freizeitarbeit

Siehe auch: Freizeit: 1975 1979 1985 Freizeitgestaltung: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Freizeit zur Wahrnehmung Persönlicher Interessen: Das „Ökonomische Lexikon“ des Ostberliner Verlages „Die Wirtschaft“ definiert (1967) F. als „arbeitsfreie Zeit nach Teilnahme am Arbeitsprozeß zwecks Reproduktion der Arbeitskraft. F. und Arbeitszeit bedingen sich gegenseitig. Der potentielle Wert der F. ist von den gesellschaftlichen Verhältnissen abhängig.“ Die individuelle oder kollektive…

DDR A-Z 1969

Freundschaftsgesellschaften (1969)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Sammelbegriff für Einrichtungen, die der Auslandspropaganda vor allem in nichtkommunistischen Staaten dienen, angeleitet von oder in Zusammenarbeit mit der außenpolitischen Abteilung im Apparat des ZK der SED, der Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland, der Liga für Völkerfreundschaft, der Deutschen Liga für die Vereinten Nationen. Neben den F. bestehen als ähnlich organisierte und wirkende Instrumente der Auslandspropaganda zahlreiche Freundschaftskomitees; im gleichen Rahmen sind Solidaritätsorganisationen und Solidaritätskomitees aktiv; schließlich sind solche Organisationen zu erwähnen, die in Partnerländern von nationalen Gruppen gebildet wurden, die mit der „DDR“ sympathisieren und von Ostberlin unterstützt werden. Im einzelnen sind besonders hervorgetreten: 1. Freundschaftsgesellschaften Deutsch-Afrikanische Gesellschaft, gegr. 1961 „zur Vertiefung und Pflege der freundschaftlichen Verhältnisses zwischen der DDR und … den jungen Nationalstaaten Afrikas“. Präs.: Prof. Dr. Markow, Vizepräs.: Gerald Götting. Deutsch-Arabische Gesellschaft, gegr. 1958, besonders aktiv in der VAR, Syrien, Irak. Hauptaufgaben auf kulturellem Gebiet. Präs.: Ernst Scholz. Deutsch-Britische Gesellschaft, gegr. 1963, organisiert Freundschaftstreffen und Besuche britischer Parlamentarier in der „DDR“. Präs.: Greta Kuckhoff. Deutsch-Französische Gesellschaft, gegr. 1962, hat vor allem Verbindung mit der gegen die BRD arbeitenden Vereinigung „Echanges Franco-Allemands“, die eine „Reorientierung der französischen Deutschlandpolitik“ und die „Anerkennung der DDR“ fordert. Präs. der DFG: Franz ➝Dahlem. Deutsch-Italienische Gesellschaft, gegr. 1963. Präs.: Prof. Gerhard Reintanz (CDU). Deutsch-Lateinamerikanische Gesellschaft, gegr. 1961. Diese Gesellschaft tritt vor allem mit politischen Erklärungen für revolutionäre Bewegungen Lateinamerikas hervor, umwirbt aber in jüngster Zeit auch bürgerliche Politiker und Gruppen, vornehmlich in Chile. Präs.: Prof. Johann-Lorenz Schmidt-Radvani von der Deutschen Akademie der Wissenschaften (Schmidt-Radvani ist der frühere Ehemann von Anna Seghers). Deutsch-Nordische Gesellschaft, gegr. 1961, hauptbeteiligt an der Veranstaltung der Ostseewochen, aktiv vor allem in Finnland, Schweden, auch in Dänemark. Präs.: Prof. Dr. Hans-Jürgen Geerdts (Univ. Greifswald). Deutsch-Südostasiatische Gesellschaft, gegr. 1961, aktiv besonders in Burma, Ceylon, Indien. Präs.: Max ➝Sefrin. 1. Freundschaftskomitees Hierzu gehören Organisationen, die betont bilateral arbeiten, vor allem auf kulturpolitischem Gebiet, so: „F. DDR–Irak“, „F. DDR–Japan“, „F. DDR–Uruguay“. 2. Solidaritätsorganisationen und -komitees Hierzu gehören vor allem das Afro-asiatische Solidaritätskomitee der DDR, das eng mit dem sowjetisch beeinflußten Kairoer Generalsekretariat der „Afro-Asian Peoples' Solidarity Organisation“ zusammenarbeitet; das 1961 gegründete Komitee für Solidarität mit dem kubanischen Volk; der Vietnamausschuß im Afro-asiatischen Solidaritätskomitee, der vor allem mit der Organisation von Solidaritätsspenden für Vietnam hervortritt. 3. Partnergesellschaften Hier handelt es sich um Vereinigungen, die von Persönlichkeiten aus anderen Staaten gegründet wurden und von außen her mit der „DDR“ zusammenarbeiten; sie sind vornehmlich kulturpolitisch tätig, befürworten aber generell auch die politische Zusammenarbeit und die offizielle Anerkennung der „DDR“ durch ihre nationalen Regierungen. Zu erwähnen sind die bereits genannte Vereinigung „Échanges Franco-Allemands“ in Paris und einzelnen französischen Departements sowie Vereinigungen in Indien, der VAR und Syrien. Die erste allindische Konferenz der „Freunde der DDR“ fand im November 1966 in Neu Delhi statt, zur zweiten Tagung im Mai 1966 sandte Premierminister Indira Gandhi ein Begrüßungstelegramm. Einige dieser Partnergesellschaften unterhalten Zweigstellen, so die Gesellschaft in Chile in zwei Großstädten, andere Gesellschaften haben Klubs gebildet, so in Chile das „Instituto Chileno Alemán Democratico de cultura“. Eng verbunden mit der Arbeit der F. und ihrer Nachbar- und Unterorganisationen ist die Tätigkeit der „Kultur- und Informationszentren der DDR“, von denen Mitte 1965 sechs existierten (Helsinki, Kairo, Alexandria, Stockholm, Damaskus, Bagdad). In Rom unterhält die „DDR“ das „Centro Thomas Mann“, das als Vorbild für ähnliche Institute in Lateinamerika gilt. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 227 Fremdenverkehr A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freundschaftskomitees

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Sammelbegriff für Einrichtungen, die der Auslandspropaganda vor allem in nichtkommunistischen Staaten dienen, angeleitet von oder in Zusammenarbeit mit der außenpolitischen Abteilung im Apparat des ZK der SED, der Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland, der Liga für Völkerfreundschaft, der Deutschen Liga für die Vereinten Nationen. Neben den F. bestehen als ähnlich organisierte und wirkende Instrumente der Auslandspropaganda…

DDR A-Z 1969

Friedensfahrt (1969)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Die „Internationale Radfernfahrt für den Frieden“ wird seit 1948 mit großem politischem Propagandaaufwand „im Sinne der Weltfriedensbewegung“ veranstaltet. Ursprünglich nur zwischen Prag und Warschau durchgeführt, ist seit 1952 Ostberlin in das Straßenrennen einbezogen worden. Veranstalter sind die kommun. Parteizeitungen „Rüde pravo“ (ČSSR), „Trybuna Ludu“ (Polen) und „Neues Deutschland“. (Weltfriedensrat) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Frieden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedensgefährdung

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Die „Internationale Radfernfahrt für den Frieden“ wird seit 1948 mit großem politischem Propagandaaufwand „im Sinne der Weltfriedensbewegung“ veranstaltet. Ursprünglich nur zwischen Prag und Warschau durchgeführt, ist seit 1952 Ostberlin in das Straßenrennen einbezogen worden. Veranstalter sind die kommun. Parteizeitungen „Rüde pravo“ (ČSSR), „Trybuna Ludu“ (Polen) und „Neues Deutschland“. (Weltfriedensrat) Fundstelle: A…

DDR A-Z 1969

Friedenskämpfer (1969)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 Diese schon vor 1945 aufgetretene Bezeichnung wird vor allem von der KPdSU, SU und SED gebraucht. Dabei wird F. als Ehrentitel nur solchen Kräften zugebilligt, die den sowjet. Begriff von Frieden vertreten. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Friedenskampf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedensrat

Siehe auch die Jahre 1965 1966 Diese schon vor 1945 aufgetretene Bezeichnung wird vor allem von der KPdSU, SU und SED gebraucht. Dabei wird F. als Ehrentitel nur solchen Kräften zugebilligt, die den sowjet. Begriff von Frieden vertreten. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Friedenskampf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedensrat

DDR A-Z 1969

Friedrich-Schiller-Universität Jena (1969)

Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Entstanden aus dem am 19. 3. 1548 gegründeten Gymnasium academicum, am 15. 8. 1557 zur U. erhoben, führt sie ihre [S. 229]heutige Bezeichnung seit dem 10. 11. 1934. Sie wurde nach dem Zusammenbruch als erste der Universitäten in Mitteldeutschland wiedereröffnet (15. 10. 1945). Sie besitzt 6 Fakultäten: Philosophische, Rechtswiss., Theologische, Medizinische, Mathematisch-Naturwiss., Landwirtschaftl. F. Die Rechtswiss. F. wurde 1923 zur Rechts- und Staatswiss. F. erweitert, als Rechts- und Wirtschaftswiss. 1945 eröffnet, 1949 in eine Rechtswiss. F. und eine Wirtschaftswiss. Fachrichtung geteilt, die der 1947 geschaffenen Gesellschaftswiss. F. (im Herbst 1950 aufgelöst) eingegliedert wurde. Zu den aufgelösten F. gehören auch die Pädagogische F. (1945 als Sozialpädagog. F. gegründet, 1948 in Pädagog. F. umbenannt, 1954 als Institut für Pädagogik in die Philosoph. F. eingegliedert) und die ABF „Fred Oelßner“, die Ende Juli 1963 geschlossen wurde. Prof. Dr. med. habil. Franz Bolck ist seit dem 9. 1. 1968 Rektor der U., die, wie auch die Humboldt-U. und die TH Magdeburg, zu den „Beispielhochschulen“ gehört, an denen die Hochschulreform am weitesten vorangetrieben wurde. An der U. Jena, die in Planung und Ablauf der Forschung eng mit dem VEB Carl Zeiss verflochten ist, entstanden im Frühjahr 1968 die Sektionen Chemie, Physik, Mathematik, Ökonomische Kybernetik; sie konzentrieren sich auf den wissenschaftlichen Gerätebau, der 75 v. H. des Forschungspotentials der gesamten U. ausmacht. Zu Beginn des Studienjahres 1968/69 wurden die Sektionen Biologie, Marxismus-Leninismus, Geschichte/Philosophie, Sprachwissenschaften, Literaturwissenschaften und Kulturtheorie, Sportwissenschaften gegründet. Es besteht die Absicht, die Landwirtschaftliche und die Juristische. F. an anderen Hochschuleinrichtungen der „DDR“ zu konzentrieren. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228–229 Friedensvertrag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Fünfjahrplan

Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Entstanden aus dem am 19. 3. 1548 gegründeten Gymnasium academicum, am 15. 8. 1557 zur U. erhoben, führt sie ihre [S. 229]heutige Bezeichnung seit dem 10. 11. 1934. Sie wurde nach dem Zusammenbruch als erste der Universitäten in Mitteldeutschland wiedereröffnet (15. 10. 1945). Sie besitzt 6 Fakultäten: Philosophische, Rechtswiss., Theologische, Medizinische, Mathematisch-Naturwiss., Landwirtschaftl. F. Die Rechtswiss. F. wurde 1923 zur Rechts- und…

DDR A-Z 1969

Fünf-Tage-Arbeitswoche (1969)

Arbeitszeit. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 229 Fünfjahrplan A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Funkdienst

Arbeitszeit. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 229 Fünfjahrplan A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Funkdienst

DDR A-Z 1969

Funktionalismus (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Ursprünglich Bezeichnung für Bestrebungen des Deutschen Werkbundes und des Bauhauses, in der Funktion eines Gebrauchsgegenstandes oder Gebäudes seine künstlerische Form aufgehen zu lassen, um auf diese Weise den Eklektizismus der Jahrhundertwende zu überwinden. Nach dieser Konzeption ist ein Gegenstand schön, der seiner Funktion ideal entspricht. In der DDR war der Begriff F. zunächst eine negativ wertende Bezeichnung für den neueren (westlichen) Baustil. Der F. verherrliche das Mechanische und versuche, das Subjekt als ästhetisch empfindendes zu übergehen. Der F. sei damit inhuman und widerspreche dem Wesen sozialistischer Architektur und Formgestaltung, die für den Menschen geschaffen ist. Gleichzeitig versuche er im Sinne des Kosmopolitismus die nationalen Traditionen zu leugnen. Da sich in der künstlerischen Form aber die nationalen Traditionen äußern, führe er letztlich zur Vernichtung des künstlerischen Gehalts der Architektur selbst. Zu Beginn der 60er Jahre wurde der Begriff F. im Zuge einer Aufwertung des Bauhauses und einer Änderung des Baustils umgedeutet. Nur in seiner dogmatischen Anwendung sei der F. jetzt noch zu verwerfen. Der Zusammenhang zwischen Schönheit und Nützlichkeit sei nur möglich, aber nicht notwendig. Die heutige Verwendung des Begriffs F. ist dementsprechend nicht mehr eindeutig. Er wird positiv in der Kennzeichnung der Bauhaustradition oder negativ zur Charakterisierung von „Übertreibungen“ verwandt. (Architektur) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 229 Funkdienst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Funktionäre

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Ursprünglich Bezeichnung für Bestrebungen des Deutschen Werkbundes und des Bauhauses, in der Funktion eines Gebrauchsgegenstandes oder Gebäudes seine künstlerische Form aufgehen zu lassen, um auf diese Weise den Eklektizismus der Jahrhundertwende zu überwinden. Nach dieser Konzeption ist ein Gegenstand schön, der seiner Funktion ideal entspricht. In der DDR war der Begriff F. zunächst eine negativ…

DDR A-Z 1969

Gallerach, Ernst (1969)

* 7. 2. 1930 in Podletitz. Generaldirektor des VEB Carl Zeiss in Jena seit 1966. Mitgl. der SED seit 1948, von 1963 bis 1967 Kandidat, seither Mitgl. des ZK der SED. Abg. der Volkskammer seit 1963. Volks- u. Mittelschule. 1948–1950 ABF Halle, 1950–1954 Studium an der Hochschule für Ökonomie, Diplomökonom. 1954 bis 1962 zuerst Assistent, dann Planungs-, schließlich Werkleiter im VEB Meßgeräte- und Armaturenwerk „Karl Marx“ in Magdeburg. 1960–1962 Mitgl. der Stadt- und der Bezirksleitung der SED Magdeburg. 1962 stellv. Werkdirektor, seit 1966 in jetziger Funktion. Auszeichnungen: fünffacher „Aktivist“, „Verdienter Aktivist“, Vaterl. Verdienstorden in Bronze. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 759 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/gallerach-ernst verwiesen. Funke, Otto A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Garling, Adolf

* 7. 2. 1930 in Podletitz. Generaldirektor des VEB Carl Zeiss in Jena seit 1966. Mitgl. der SED seit 1948, von 1963 bis 1967 Kandidat, seither Mitgl. des ZK der SED. Abg. der Volkskammer seit 1963. Volks- u. Mittelschule. 1948–1950 ABF Halle, 1950–1954 Studium an der Hochschule für Ökonomie, Diplomökonom. 1954 bis 1962 zuerst Assistent, dann Planungs-, schließlich Werkleiter im VEB Meßgeräte- und Armaturenwerk „Karl Marx“ in Magdeburg. 1960–1962 Mitgl. der Stadt- und der Bezirksleitung…

DDR A-Z 1969

Gärtnerische Produktionsgenossenschaft (GPG) (1969)

Siehe auch: Gärtnerische Produktionsgenossenschaft: 1965 1966 1975 1979 Der Landwirtschaftlichen ➝Produktionsgenossenschaft entsprechender Zusammenschluß bis dahin individuell wirtschaftender Erwerbsgärtner, Gartenbau- und Landarbeiter sowie auch sonstiger Berufszugehöriger zu einem kollektiven gärtnerischen Betrieb zwecks gemeinsamer Bewirtschaftung und Nutzung der eingebrachten und der öffentlich bereitgestellten Bodenflächen und Produktionsmittel. Nach dem LPG-Gesetz vom 3. 6. 1959 werden GPG ebenso behandelt wie LPG. Der Grad ihrer Vergesellschaftung entspricht dem des Typs III der LPG. Die wesentlichsten Unterschiede zu dem LPG Typ III sind: Bei Eintritt in die GPG wird kein festgelegter Inventarbeitrag erhoben; das gesamte Inventar wird eingebracht; es erfolgt keine Verteilung von Naturalien; jeder Haushalt kann bis zu 300 qm Gartenland sowie Kleinviehhaltung zur persönlichen Nutzung besitzen; bis zu 20 v. H. der Einkünfte der GPG werden auf Grund des eingebrachten Bodens und der Produktionsmittel verteilt. Grundlage kollektiver Arbeit ist das Musterstatut der GPG (GBl. 1958/1, S. 536). Über die zahlenmäßige Entwicklung der GPG Gartenbau. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 Gartenbau A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gastarbeiter

Siehe auch: Gärtnerische Produktionsgenossenschaft: 1965 1966 1975 1979 Der Landwirtschaftlichen ➝Produktionsgenossenschaft entsprechender Zusammenschluß bis dahin individuell wirtschaftender Erwerbsgärtner, Gartenbau- und Landarbeiter sowie auch sonstiger Berufszugehöriger zu einem kollektiven gärtnerischen Betrieb zwecks gemeinsamer Bewirtschaftung und Nutzung der eingebrachten und der öffentlich bereitgestellten Bodenflächen und Produktionsmittel. Nach dem LPG-Gesetz vom 3. 6.…

DDR A-Z 1969

Gebietsplanung (1969)

Siehe auch das Jahr 1966 Territorialplanung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 GDSF A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gebrauchsmuster

Siehe auch das Jahr 1966 Territorialplanung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 GDSF A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gebrauchsmuster

DDR A-Z 1969

Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (1969)

Siehe auch: FDGB: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund): 1975 1979 Freier Deutscher Gewerkschaftsbund: 1965 1966 1975 1979 Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB): 1985 FDGB. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 225 Freie Spitzen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freiheit

Siehe auch: FDGB: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund): 1975 1979 Freier Deutscher Gewerkschaftsbund: 1965 1966 1975 1979 Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB): 1985 FDGB. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 225 Freie Spitzen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freiheit

DDR A-Z 1969

Freilichtmuseen (1969)

Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 [S. 226]Zu den beiden aus privater Initiative hervorgegangenen F. „Altmärkisches Bauernhaus“ in Diesdorf Kr. Salzwedel (seit 1911) und „Thüringische Bauernhäuser“ in Rudolstadt (seit 1914) kamen nach 1945 ein Wohnstallhaus in Blockbautechnik in Lehde (Spreewald), ein Schulzenhaus in Bechelsdorf bei Schönberg und ein Wohnstallhaus mit Durchfahrtscheune als Teil des Staatl. Museums Schwerin. (Museen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 226 Freiheitsstrafe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freital

Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 [S. 226]Zu den beiden aus privater Initiative hervorgegangenen F. „Altmärkisches Bauernhaus“ in Diesdorf Kr. Salzwedel (seit 1911) und „Thüringische Bauernhäuser“ in Rudolstadt (seit 1914) kamen nach 1945 ein Wohnstallhaus in Blockbautechnik in Lehde (Spreewald), ein Schulzenhaus in Bechelsdorf bei Schönberg und ein Wohnstallhaus mit Durchfahrtscheune als Teil des Staatl. Museums Schwerin. (Museen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und…

DDR A-Z 1969

Freizeitarbeit (1969)

Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Die F. kann nach § 70 StGB einem Jugendlichen (Jugendstrafrecht) durch das Gericht als besondere Pflicht an Stelle einer Strafe auferlegt werden. Sie besteht in „Durchführung gesellschaftlich nützlicher Arbeiten von mindestens fünf bis höchstens 25 Stunden in der Freizeit“. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 227 Freizeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freizügigkeit

Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Die F. kann nach § 70 StGB einem Jugendlichen (Jugendstrafrecht) durch das Gericht als besondere Pflicht an Stelle einer Strafe auferlegt werden. Sie besteht in „Durchführung gesellschaftlich nützlicher Arbeiten von mindestens fünf bis höchstens 25 Stunden in der Freizeit“. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 227 Freizeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z …

DDR A-Z 1969

Freundschaftskomitees (1969)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 Freundschaftsgesellschaften. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 227 Freundschaftsgesellschaften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freundschaftsvertrag

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 Freundschaftsgesellschaften. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 227 Freundschaftsgesellschaften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Freundschaftsvertrag

DDR A-Z 1969

Friedensgefährdung (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Ein Straftatbestand, der aus der Direktive 38 des Alliierten Kontrollrats vom 12. 10. 1946 entnommen wurde. Art. III A III lautet: „Aktivist ist auch, wer nach dem 8. 5. 1945 durch Propaganda für den Nationalsozialismus oder Militarismus oder durch Erfindung oder Verbreitung tendenziöser Gerüchte den Frieden des deutschen Volkes oder den Frieden der Welt gefährdet hat oder möglicherweise noch gefährdet.“ Diese Bestimmung des Kontrollrats wurde in der Rechtsanwendung der politischen Strafgerichte ihres Sinnes völlig entkleidet und diente zur rücksichtslosen Verfolgung tatsächlicher oder angeblicher Gegner des politischen Systems. Durch den am 19. 9. 1954 bekanntgegebenen Beschluß des sowjetischen Ministerrates, wonach alle Gesetze, Direktiven und Befehle des Kontrollrats „auf dem Territorium der DDR“ ihre Gültigkeit verloren, war auch die Direktive 38 aufgehoben worden. Die Lücke wurde bis zum 1. 2. 1958 dadurch geschlossen, daß auf einen als strafwürdig empfundenen Sachverhalt der Art. 6 der alten Verfassung (Boykotthetze) angewendet wurde. Seitdem konnte einer der Tatbestände des Strafrechtsergänzungsgesetzes oder in Ausnahmefällen Art. 6 oder das Friedensschutzgesetz herangezogen werden. Nunmehr wird F. von den im 1. Kapitel des Besonderen Teils des neuen Strafgesetzbuchs enthaltenen Tatbeständen der Aggressionsverbrechen erfaßt. (Rechtswesen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Friedensfahrt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedensgrenze

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Ein Straftatbestand, der aus der Direktive 38 des Alliierten Kontrollrats vom 12. 10. 1946 entnommen wurde. Art. III A III lautet: „Aktivist ist auch, wer nach dem 8. 5. 1945 durch Propaganda für den Nationalsozialismus oder Militarismus oder durch Erfindung oder Verbreitung tendenziöser Gerüchte den Frieden des deutschen Volkes oder den Frieden der Welt gefährdet hat oder möglicherweise noch…

DDR A-Z 1969

Friedensrat (1969)

Siehe auch: Friedensrat der DDR: 1975 1979 1985 Friedensrat, Deutscher: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Deutscher Friedensrat. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Friedenskämpfer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedensschutzgesetz

Siehe auch: Friedensrat der DDR: 1975 1979 1985 Friedensrat, Deutscher: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Deutscher Friedensrat. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 228 Friedenskämpfer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Friedensschutzgesetz

DDR A-Z 1969

Fröhlich, Paul (1969)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 21. 3. 1913 in Niederplanitz (Kr. Zwickau). 1. Sekretär der Bezirksleitung Leipzig der SED seit 1952. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1958. Seit 1954 Kandidat und seit 1959 Mitgl. des Politbüros. Abg. der Volkskammer seit 1954. Volksschule, Lehre als Koch. 1929–1933 Berg- und Industriearbeiter. 1930 KPD. 1933–1945 wegen antifaschistischer Tätigkeit inhaftiert. Nach 1945 Parteifunktionär in Sachsen. Auszeichnungen: 1963 Banner der Arbeit, 1965 Karl-Marx-Orden. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 758 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/frost-gerhard verwiesen. Florin, Peter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Frost, Gerhard

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 21. 3. 1913 in Niederplanitz (Kr. Zwickau). 1. Sekretär der Bezirksleitung Leipzig der SED seit 1952. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1958. Seit 1954 Kandidat und seit 1959 Mitgl. des Politbüros. Abg. der Volkskammer seit 1954. Volksschule, Lehre als Koch. 1929–1933 Berg- und Industriearbeiter. 1930 KPD. 1933–1945 wegen antifaschistischer Tätigkeit inhaftiert. Nach 1945 Parteifunktionär in Sachsen. …

DDR A-Z 1969

Fünfjahrplan (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Planung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 229 Friedrich-Schiller-Universität Jena A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Fünf-Tage-Arbeitswoche

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Planung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 229 Friedrich-Schiller-Universität Jena A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Fünf-Tage-Arbeitswoche

DDR A-Z 1969

Funktionäre (1969)

Siehe auch: Funktionär: 1975 1979 1985 Funktionäre: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Demokratischer Zentralismus, Kader, Schulung, SED. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 229 Funktionalismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Fürstenwalde

Siehe auch: Funktionär: 1975 1979 1985 Funktionäre: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Demokratischer Zentralismus, Kader, Schulung, SED. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 229 Funktionalismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Fürstenwalde

DDR A-Z 1969

Ganztagsschule (1969)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 [S. 231]Tageserziehung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 Futtermittelwirtschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gartenbau

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 [S. 231]Tageserziehung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 Futtermittelwirtschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gartenbau

DDR A-Z 1969

Gastarbeiter (1969)

Siehe auch die Jahre 1975 1979 Ausländische ➝Arbeitskräfte. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 Gärtnerische Produktionsgenossenschaft (GPG) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gaststättengewerbe

Siehe auch die Jahre 1975 1979 Ausländische ➝Arbeitskräfte. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 Gärtnerische Produktionsgenossenschaft (GPG) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gaststättengewerbe

DDR A-Z 1969

Gebrauchsmuster (1969)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Das G.-Gesetz vom 8. 1. 1956 (GBl. S. 105) ist durch Änderungsgesetz zum Patentgesetz vom 31. 7. 1960 ersatzlos aufgehoben worden. Die Stelle der G. wird künftig von den Neuerungen eingenommen (Neuererbewegung). Vor Aufhebung des G.-Gesetzes eingetragene oder angemeldete G. werden nach den bisher geltenden Bestimmungen behandelt. Eine Verlängerung ihrer Schutzdauer ist jedoch nicht mehr zulässig. Zur „planmäßigen Entwicklung der Außenwirtschaftsbeziehungen“ soll jedoch „mit Hilfe einer zielstrebigen sozialistischen Schutzrechtspolitik der Erwerb von ausländischen F. und anderen Schutzrechten gefördert werden“. (Patentrecht) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 231 Gebietsplanung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Geburtsbeihilfe

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Das G.-Gesetz vom 8. 1. 1956 (GBl. S. 105) ist durch Änderungsgesetz zum Patentgesetz vom 31. 7. 1960 ersatzlos aufgehoben worden. Die Stelle der G. wird künftig von den Neuerungen eingenommen (Neuererbewegung). Vor Aufhebung des G.-Gesetzes eingetragene oder angemeldete G. werden nach den bisher geltenden Bestimmungen behandelt. Eine Verlängerung ihrer Schutzdauer ist jedoch nicht mehr zulässig. Zur „planmäßigen…