DDR A-Z 1969

Handelsökonomischer Rat (1969)

Siehe auch: Handelsökonomische Räte: 1960 1962 1963 1965 1966 Großhandel. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsrecht

Siehe auch: Handelsökonomische Räte: 1960 1962 1963 1965 1966 Großhandel. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsrecht

DDR A-Z 1969

Handelsspanne (1969)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Handel, Einzelhandelsverkaufspreis, Industrieabgabepreis, Preispolitik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelsschutzgesetz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsvertretungen

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Handel, Einzelhandelsverkaufspreis, Industrieabgabepreis, Preispolitik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelsschutzgesetz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsvertretungen

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Handwerk (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 In der „DDR“ gilt als privater H.-Betrieb derjenige Betrieb, in dem eine im Verzeichnis der H.-Berufe (8. DB zum Gesetz zur Förderung des H. vom 27. 11. 1957) aufgeführte Tätigkeit ausgeübt wird; der Inhaber muß die Meisterprüfung abgelegt haben und in die H.-Rolle eingetragen sein. Außerdem gelten als private H.-Betriebe (auch Kleinindustriebetriebe genannt) diejenigen Betriebe, deren Inhaber in die Gewerberolle, die ebenfalls von den Handwerkskammern geführt wird, eingetragen sind. Die Beschäftigtenzahl für beide Betriebsformen ist auf 10 Arbeitnehmer begrenzt. Bis zum Erlaß des „Gesetzes zur Förderung des H.“ vom 9. 8. 1950 blieb das H. in den ersten Nachkriegsjahren von stärkeren Eingriffen verschont, da man nach der Enteignungswelle im industriellen Sektor auf die Initiative und das Leistungspotential des H. zur Wiederbelebung der Konsumgüterversorgung angewiesen war. Mit dem neuen Gesetz setzten die Bestrebungen zur Eingliederung in die sozialistisch geplante und gelenkte Wirtschaft ein. Alle Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten oder mit einem Umsatz, der zu mehr als 50 v. H. aus Handelsumsätzen bestand, wurden aus der H.-Rolle gestrichen und an die Industrie- und Handelskammern überwiesen, wo sie einer erheblich stärkeren steuerlichen Belastung ausgesetzt waren. Das H. wurde in das Vertragssystem einbezogen, als Zulieferer an die VEW gebunden und damit in den freien Dispositionen stark eingeengt. Gleichzeitig wurden die Preise durch H.-Preisanordnungen geregelt. Für das Dienstleistungs-H. bestehen Regelleistungspreise, die bindend sind. Die Bildung von Einkaufs- und Liefergenossenschaften (ELG) wurde stark gefördert. Diese Genossenschaften, die nicht als sozialistische Genossenschaften anerkannt sind, dienen dazu, die privaten H.-Betriebe in die Planung einzubeziehen. Da die ELG zum großen Teil als zentrale Material- und Auftragsverteiler fungieren und vorteilhaftere Kreditbedingungen erhalten, müssen fast sämtliche privaten H.-Betriebe Mitglied einer ELG sein. Vor dem Krieg gab es auf dem Gebiet der „DDR“ ca. 322.000 H.-Betriebe mit rd. 980.000 Beschäftigten. Die Entwicklung seit 1950 zeigt folgende Tabelle: Der prozentual höchste Anteil an den Leistungen wird vom Nahrungs- und Genußmittel-H. (1967 38 v. H.), sowie mit Abstand vom Maschinenbau- und vom Bau-H. (mit ca. 15 bzw. 13,5 v. H. im Jahre 1967) erbracht. Im Jahre 1967 ist erstmals seit 17 Jahren ein geringfügiger Anstieg der Beschäftigtenzahl zu verzeichnen. Die Proklamierung der Produktionsgenossenschaften des H. (PGH) auf dem Sozialisierungsparteitag der SED im Jahre 1952 bildete den Auftakt zur Kollektivierung des H. Bis zum Jahre 1955 blieben die PGH fast völlig bedeutungslos, da sich kaum private Handwerker zum Zusammenschluß bereiterklärten. Erst 1956 setzte mit wirtschaftlichem und politischem Druck eine verstärkte Kollektivierungskampagne ein, die 1958 ihren Höhepunkt erreichte. Die [S. 268]Vollkollektivierung auch im H. wurde im Hinblick auf die zu befürchtenden Versorgungsschwierigkeiten vorerst zurückgestellt. Im Gegensatz zu westlichen Genossenschaften sind die PGH nach dem Muster der Gewerbegenossenschaften in der SU, ebenso wie die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG), mehr oder minder durch ökonomischen oder politischen Druck entstandene Zusammenschlüsse von ehemals selbständigen Betrieben mit dem Ziel, einen einheitlichen Betrieb zu bilden, der voll in das staatliche Planungssystem einbezogen ist. Ein durch gesetzliche Regelung verbindlich festgelegtes Musterstatut vom 18. 8. 1955 engt den Spielraum, innerhalb dessen sich die PGH eine eigene Satzung geben können, auf ein Minimum ein. Mitglieder einer PGH sind nicht nur ehemals selbständige Handwerker und Inhaber von Kleinindustriebetrieben, sondern auch Gesellen, Nichthandwerker, wie Ingenieure, Techniker, Heimarbeiter und mithelfende Familienangehörige. Lehrlinge können vom 15. Lebensjahr ab als Kandidaten aufgenommen werden. Ähnlich wie bei den LPG gibt es auch bei den PGH verschiedene Typen — Stufen genannt. In der Stufe~1 wird noch mit eigenen Produktionsmitteln in eigenen Werkstätten produziert. Für die Benutzung der privaten Produktionsmittel wird zwischen dem Eigentümer und der PGH eine Nutzungsgebühr vereinbart. In der Stufe 2, der „höheren Stufe“, geht das Eigentum an Maschinen, Werkzeugen, Produktions- und Lagerräumen durch Verkauf auf die PGH über. Die Bezahlung erfolgt nach amtlich festgelegten Taxpreisen. Den Gewinn teilen die Mitglieder der PGH nach dem Leistungsprinzip auf. Lohnarbeiter dürfen nur mit Genehmigung des Kreises und nur in Höhe bis zu 10 v. H. der Mitglieder beschäftigt werden. Der ehemals selbständige Handwerker verliert durch den Eintritt in eine PHG völlig seine Dispositionsfreiheit. Ein späterer Austritt ist kaum möglich; da eine Rückkehr zur „kapitalistischen“ Produktionsweise nicht erwünscht ist, wird nur in den seltensten Fällen eine neue Gewerbegenehmigung erteilt. Zudem kann sich die Werterstattung für die eingebrachten Maschinen und Werkzeuge je nach PGH-Stufe mehrere Jahre hinziehen. Der Anteil der Leistungen der PGH am Gesamt-H. betrug 1967 fast 45 v. H., die Beschäftigtenzahl der PGH einschließlich Lohnarbeitern rd. 229.700. Die Zahl der Lehrlinge betrug 1967 rd. 23.700 gegenüber rd. 32.400 im privaten H. Von den 4.279 PGH im Jahre 1967 waren 2.997 (70 v. H.) PGH der Stufe 2. In den letzten Jahren werden als wichtigste Kooperations- und Koordinationsform der PGH die Arbeitsgemeinschaften der Produktionsgenossenschaften (AGP) propagiert. Eine bessere Auslastung des privaten H. und der PGH wird insbesondere auf dem Reparatur- und Dienstleistungssektor durch die Einbeziehung in die Erzeugnisgruppen, deren ökonomische Führungsorgane die VVB des jeweiligen Industriezweiges sind, erwartet. Neben Rationalisierungseffekten ist das Ziel der Einbeziehung in die Erzeugnisgruppenarbeit und in die sogenannten sozialistischen Kooperationsgemeinschaften zwischen PGH und privatem H. hauptsächlich eine stärkere Einflußnahme auf das private H. Nach wie vor sind für die Bevölkerung die Leistungen auf dem Reparatursektor nicht ausreichend. Da die behördlich festgelegten Preise für Reparaturen niedriger sind als für andere H.-Leistungen, ist für die PGH die Ausführung von Reparaturen weniger attraktiv. Deshalb liegt die Hauptlast immer noch beim privaten H. (1967 betrug der Anteil rd. 64 v. H.). Im Jahre 1966 war die Zuwachsrate trotz steigender Nachfrage nach Reparaturen, insbesondere auf Grund der zunehmenden Versorgung mit technischen Industriewaren, erstmalig sogar rückläufig. Durch den Abschluß der Industriepreisreform wirken sich nun auch für die H.-Betriebe und PGH die neu festgesetzten und von den größten Kostenverzerrungen bereinigten Preise aus. Mehrkosten, die sich, bedingt durch die Preisreform, bei der Verarbeitung von teurer gewordenen Rohstoffen und anderen Materialien ergeben, dürfen nicht auf die Konsumenten abgewälzt werden, andererseits sollen aber; weder die Einkommen der Handwerker beeinflußt, noch die Versorgung der Bevölkerung eingeschränkt werden. In 48 Anordnungen ist daher der Ausgleich von Preisdifferenzen für die verschiedenen H.-Zweige festgelegt. Danach werden Mehrkosten durch die Verarbeitung verteuerter Materialien bei ausschließlicher Leistung an Konsumenten von den Finanzabt. der Räte der Kreise erstattet. Mehrkosten, die für Zulieferarbeiten an die Industrie entstehen, werden an den Auftraggeber weitergegeben. Die Auswirkungen der neu festgesetzten Preise für das H. spiegeln sich in den Leistungssteigerungen für 1967 wider. Die oben stehenden Tabellen zeigen sowohl bei den PGH als. auch im privaten H. wesentlich stärkeren Zuwachs als in den früheren Jahren. Diese Zahlen enthalten aber bereits die neuen Preise, die z. B. allein auf dem Bausektor nach offiziellen Angaben jetzt 30 v. H. höher liegen. Da die Preissteigerungen in den anderen Bereichen z. T. nicht bekannt sind, lassen sich die Zahlen von 1967 denjenigen der vorangegangenen Jahre sehr schwer gegenüberstellen. Zusätzliche Gewinne, die durch die Verarbeitung von billiger gewordenen Materialien und den Verkauf zum konstanten Konsumentenpreis entstehen, müssen von [S. 269]den Handwerkern an den Rat des Kreises abgeführt werden. Literaturangaben Plönies, Bartho: Die Sowjetisierung des mitteldeutschen Handwerks. Ein Bericht über die Lage des Handwerks in der sowjetischen Zone. 2., erg. Aufl. (BB) 1953. 136 S. m. 19 Anlagen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267–269 Handschellengesetz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handwerkskammern

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 In der „DDR“ gilt als privater H.-Betrieb derjenige Betrieb, in dem eine im Verzeichnis der H.-Berufe (8. DB zum Gesetz zur Förderung des H. vom 27. 11. 1957) aufgeführte Tätigkeit ausgeübt wird; der Inhaber muß die Meisterprüfung abgelegt haben und in die H.-Rolle eingetragen sein. Außerdem gelten als private H.-Betriebe (auch Kleinindustriebetriebe genannt) diejenigen Betriebe, deren Inhaber in die…

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Hans-Beimler-Medaille (1969)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Die H. wird an deutsche Kommunisten verliehen, die im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939 innerhalb der internationalen Brigaden gekämpft haben. Hans Beimler, * 7. 2. 1895, Schuster, Mitgl. der Bayerischen Räteregierung, MdR., war Teilnehmer am Spanischen Bürgerkrieg, zuletzt Divisionskommandeur einer internationalen Brigade. Er ist am 1. 12. 1936 vor Madrid gefallen. Gerüchtweise verlautet, daß er von Politkommissaren wegen militärischer Eigenwilligkeit erschossen wurde. (Auszeichnungen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 270 Handwerksteuer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hauptbuchhalter

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Die H. wird an deutsche Kommunisten verliehen, die im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939 innerhalb der internationalen Brigaden gekämpft haben. Hans Beimler, * 7. 2. 1895, Schuster, Mitgl. der Bayerischen Räteregierung, MdR., war Teilnehmer am Spanischen Bürgerkrieg, zuletzt Divisionskommandeur einer internationalen Brigade. Er ist am 1. 12. 1936 vor Madrid gefallen. Gerüchtweise verlautet, daß er von Politkommissaren wegen…

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Hausfrauenbrigaden (1969)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Wegen des großen Arbeitskräftemangels (Arbeitskräfte) sollen in verstärktem Umfange Hausfrauen stundenweise, halbtags oder einige Tage in der Woche in Produktionsbetrieben arbeiten. Sie werden zu H. zusammengefaßt. Durch eine Verfügung der [S. 271]Staatlichen Plankommission und der Kommission für Arbeit und Löhne vom 12. 5. 1960 wurden die tarifliche Bezahlung und Versicherungsschutz angeordnet. Größere Bedeutung haben sie nicht erlangt. (Frauen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 270–271 Hausbuch A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausgeld

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Wegen des großen Arbeitskräftemangels (Arbeitskräfte) sollen in verstärktem Umfange Hausfrauen stundenweise, halbtags oder einige Tage in der Woche in Produktionsbetrieben arbeiten. Sie werden zu H. zusammengefaßt. Durch eine Verfügung der [S. 271]Staatlichen Plankommission und der Kommission für Arbeit und Löhne vom 12. 5. 1960 wurden die tarifliche Bezahlung und Versicherungsschutz angeordnet. Größere Bedeutung haben sie nicht erlangt.…

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Haushaltsaufschläge (1969)

Siehe auch: Haushaltsaufschlag: 1953 1954 1956 Haushaltsaufschläge: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Verbrauchsabgaben. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Haushalt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsausgleich

Siehe auch: Haushaltsaufschlag: 1953 1954 1956 Haushaltsaufschläge: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Verbrauchsabgaben. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Haushalt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsausgleich

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Hausvertrauensleute (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Hausgemeinschaften. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Haushaltsorganisationen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hauswirtschaft, Persönliche

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Hausgemeinschaften. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Haushaltsorganisationen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hauswirtschaft, Persönliche

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Heimatgeschichte (1969)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Sie ist ein wichtiges Arbeitsgebiet des Deutschen Kulturbundes und des Unterrichts in der Schule. Die SED will die Arbeit der schon lange vor 1945 bestehenden Laienverbände der H. so umgestalten und lenken, daß die H. der Geschichtslehre des Historischen Materialismus wie auch der nationalen Geschichtsbetrachtung dient. Es gibt über 200 Fachgruppen für H. und ferner die Interessengemeinschaften der Natur- und Heimatfreunde des Deutschen Kulturbundes, die weitgehend H. treiben. In ihnen sollen Laienforscher und Fachhistoriker Zusammenwirken, unterstützt von der zuständigen Gliederung der Deutschen Historikergesellschaft. Vertieft werden soll die Zusammenarbeit mit den Kommissionen zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung, die der Sektor Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung des Instituts für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED leitet, ferner mit der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse. Vor allem kämpft die H. gegen „objektivistische Interpretation, Faktologie einerseits und mangelhafte Quellenbasis andererseits“ (Zeitschr. f. Geschichtswissensch. 1962, S. 770). Im Jahre 1965 und 1967 erschien das „Jahrbuch für Regionalgeschichte“, hrsg. von der Abt. Landesgeschichte an der Universität Leipzig. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 Heilbehandlung, Freie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heimatschutz

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Sie ist ein wichtiges Arbeitsgebiet des Deutschen Kulturbundes und des Unterrichts in der Schule. Die SED will die Arbeit der schon lange vor 1945 bestehenden Laienverbände der H. so umgestalten und lenken, daß die H. der Geschichtslehre des Historischen Materialismus wie auch der nationalen Geschichtsbetrachtung dient. Es gibt über 200 Fachgruppen für H. und ferner die Interessengemeinschaften der Natur- und Heimatfreunde des Deutschen…

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Heinrich-Mann-Preis (1969)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 Literaturpreis für „Werke gesellschaftskritischen Charakters, die im Sinne Heinrich Manns Bedeutung für die demokratische Erziehung unseres Volkes haben“. Ausgezeichnet werden „erste bedeutende literarische Arbeiten“ in Deutschland lebender Schriftsteller. Der Preis wird durch die Deutsche Akademie der Künste verliehen. (Auszeichnungen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 Heinrich-Heine-Preis A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Held der Arbeit

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 Literaturpreis für „Werke gesellschaftskritischen Charakters, die im Sinne Heinrich Manns Bedeutung für die demokratische Erziehung unseres Volkes haben“. Ausgezeichnet werden „erste bedeutende literarische Arbeiten“ in Deutschland lebender Schriftsteller. Der Preis wird durch die Deutsche Akademie der Künste verliehen. (Auszeichnungen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 …

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Hemmerling, Joachim, Prof. Dr. (1969)

* 1926. Präsident des Amtes f. Erfindungs- und Patentwesen seit 1961. Mitgl. der SED. Vizepräsident der Vereinigung Demokratischer Juristen seit 1962. Nach 1945 im staatl. Justizdienst. Lehrer an der Volksrichterschule in Babelsberg. 1954 wissenschaftl. Aspirantur am Lehrstuhl für Politökonomie des Instituts für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED. Promotion zum Dr. rer. oec. 1956 stellv. Leiter des Staatl. Vertragsgerichtes. Juristische Professur an der Ostberliner Humboldt-Universität. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 762 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für allgemeine Personenrecherchen wird neben der Rubrik BioLeX auch auf andere biographische Nachschlagewerke verwiesen. Heinz, Wolfgang A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hennecke, Adolf

* 1926. Präsident des Amtes f. Erfindungs- und Patentwesen seit 1961. Mitgl. der SED. Vizepräsident der Vereinigung Demokratischer Juristen seit 1962. Nach 1945 im staatl. Justizdienst. Lehrer an der Volksrichterschule in Babelsberg. 1954 wissenschaftl. Aspirantur am Lehrstuhl für Politökonomie des Instituts für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED. Promotion zum Dr. rer. oec. 1956 stellv. Leiter des Staatl. Vertragsgerichtes. Juristische Professur an der Ostberliner…

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Herrmann, Joachim (1969)

* 1929 in Berlin. Staatssekretär für gesamtdeutsche bzw. für westdeutsche Fragen seit 1966. Mitgl. der SED seit 1946. Volksschule. Verlagsangestellter. 1946 Redaktionsvolontär bei der„Berliner Zeitung“. Danach Redakteur der Jugendzeitung „Start“. 1952 Chefredakteur der Zeitung „Junge Welt“. 1962 Chefredakteur der „Berliner Zeitung“. Auszeichnungen: 1959 Vaterl. Verdienstorden in Bronze, 1965 in Silber. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 762 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/herrmann-joachim verwiesen. Herforth, Lieselott, Prof., Dr.-Ing. A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heynisch, Werner

* 1929 in Berlin. Staatssekretär für gesamtdeutsche bzw. für westdeutsche Fragen seit 1966. Mitgl. der SED seit 1946. Volksschule. Verlagsangestellter. 1946 Redaktionsvolontär bei der„Berliner Zeitung“. Danach Redakteur der Jugendzeitung „Start“. 1952 Chefredakteur der Zeitung „Junge Welt“. 1962 Chefredakteur der „Berliner Zeitung“. Auszeichnungen: 1959 Vaterl. Verdienstorden in Bronze, 1965 in Silber. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S.…

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Histomat (1969)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Abkürzung für Historischer Materialismus; Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 273 Hetze A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Historikergesellschaft

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Abkürzung für Historischer Materialismus; Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 273 Hetze A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Historikergesellschaft

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Handelsrecht (1969)

Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Als „Sonderrecht für die Klasse der Kapitalisten“ ist das H. in der „DDR“ nur noch von untergeordneter Bedeutung, da die Rechtsverhältnisse der sozialistischen Betriebe in neuen Gesetzen (Vertragsgesetz) geregelt sind. Das HGB von 1897 ist aber vorläufig im wesentlichen noch in Kraft. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelsökonomischer Rat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsregister

Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Als „Sonderrecht für die Klasse der Kapitalisten“ ist das H. in der „DDR“ nur noch von untergeordneter Bedeutung, da die Rechtsverhältnisse der sozialistischen Betriebe in neuen Gesetzen (Vertragsgesetz) geregelt sind. Das HGB von 1897 ist aber vorläufig im wesentlichen noch in Kraft. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelsökonomischer Rat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P,…

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Handelsvertretungen (1969)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 Auslandsvertretungen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelsspanne A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelszentralen

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 Auslandsvertretungen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelsspanne A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelszentralen

DDR A-Z 1969

Handwerkskammern (1969)

Siehe auch: Handwerkskammern: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Handwerkskammern der Bezirke: 1975 1979 1985 Bis 1946 bestanden die H. in Mitteldeutschland in ihrem traditionellen Aufbau weiter. Durch SMA-Befehl 161 vom 27. 5. 1946 und das dem SMA-Befehl beigefügte neue Musterstatut für die H. wurden die Ministerpräsidenten der damaligen Länder angewiesen, die Innungen und alle noch bestehenden Handwerksorganisationen aufzulösen. Die H. wurden entsprechend der Zahl der Länder auf fünf reduziert. An die Stelle der Fachverbände traten unselbständige Fachabt. und Berufsgruppen bei den H. Neben der organisatorischen Umgestaltung erfolgten auch personelle Veränderungen, indem die H. ausnahmslos mit SED-Mitgliedern besetzt wurden. Durch die personelle Umgestaltung und die Unterstellung unter die jeweiligen Industrieministerien der Länder im Jahre 1950 hatten die H. noch bestehende Reste der Eigenständigkeit völlig eingebüßt. Im Zuge der regionalen Neugliederung von 1952 wurde die Umwandlung der alten Landes-H. in Bezirks-H. durch Ministerratsbeschluß vom 20. 8. 1953 vollzogen. Sie wurden der Abteilung Handwerk der Bezirksverwaltungen unterstellt. Die H. führen die Handwerks- und die Gewerberolle; ihnen müssen alle selbständigen Handwerker, Inhaber von industriellen Kleinbetrieben (soweit sie in der Gewerberolle eingetragen sind), Produktionsgenossenschaften des Handwerks sowie ihre Mitglieder und die Einkaufs- und Liefergenossenschaften angehören. Die ausführenden Organe der H. in den Kreisen sind die Kreisgeschäftsstellen. Seit 1958 unterstehen die H. den Räten der Bezirke. Ihre Aufgaben wurden von Jahr zu Jahr eingeschränkt. Seit. 1958 sind sie de jure nicht mehr weisungsberechtigt gegenüber ihren Kreisgeschäftsstellen, die nach den Weisungen der Räte der Kreise arbeiten müssen. Im gleichen Jahr wurde den H. die in einer Planwirtschaft äußerst wichtige Funktion der Auftragsplanung und Materialversorgung entzogen; auf die Lehrlingsausbildung und Gesellenprüfung haben sie keinerlei Einfluß mehr, da diese seit Jahren in den Händen der Abt. Berufsausbildung des Ministeriums für Volksbildung liegt. Sie dürfen lediglich Vertreter in die Beiräte für Berufsausbildung bei den Räten der Bezirke senden. Neben der Aufstellung der Richtlinien für die Meisterprüfung, die einem strengen Schema unterliegen, und die Berufung der Prüfungskommissionen besteht seit 1958 (VO über die Bildung von Wirtschaftsräten vom 13. 2. 1958) ihre Hauptaufgabe „in politischer Einflußnahme auf die Handwerker und ihre Qualifizierung im Interesse der verstärkten Einbeziehung in den sozialistischen Aufbau“. Auf Grund der oben dargestellten Konstruktion und ihrer Aufgaben können die H. heute nicht mehr als Organisation der Selbstverwaltung und als echte Interessenvertretung des Handwerks betrachtet werden. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 269 Handwerk A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handwerksteuer

Siehe auch: Handwerkskammern: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Handwerkskammern der Bezirke: 1975 1979 1985 Bis 1946 bestanden die H. in Mitteldeutschland in ihrem traditionellen Aufbau weiter. Durch SMA-Befehl 161 vom 27. 5. 1946 und das dem SMA-Befehl beigefügte neue Musterstatut für die H. wurden die Ministerpräsidenten der damaligen Länder angewiesen, die Innungen und alle noch bestehenden Handwerksorganisationen aufzulösen. Die H. wurden entsprechend der Zahl der Länder…

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Hauptbuchhalter (1969)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Der H. wird einerseits von den übergeordneten Staats- und Wirtschaftsbehörden zur Inspektion in den Betrieben und VVB eingesetzt, um die Wirtschaftstätigkeit der VEB und „sozialistischen Konzerne“ (VVB) ständig zu überprüfen, die Einhaltung der Betriebs- und VVB-Pläne zu überwachen, die Befolgung der Gesetze, Anordnungen und Anweisungen sicherzustellen und für die Erfüllung der Wirtschaftlichkeitsauflagen zu sorgen. Zum anderen ist der H. in den VVB und VEB ein dem Generaldirektor oder dem Werkleiter direkt unterstellter Kontrolleur, der seine Überwachungsfunktion mit Hilfe des Rechnungswesens ausübt. Stellung und Aufgaben des H. sind in gesetzlichen Bestimmungen festgelegt (VO v. 17. 2. 1955, GBl.~I, S.~139). Der H. ist im allgemeinen der verantwortliche Leiter für die Durchsetzung des „einheitlichen Systems von Rechnungsführung und Statistik“ im Betriebe, wobei die Schwerpunkte seiner Tätigkeit auf dem Gebiet des Finanz- und Kreditwesens, der Kostenrechnung, der Information der Planbehörden und der Planabrechnung liegen (DB betreffend die Aufgaben, Stellung, Rechte und Pflichten des Leiters der Rechnungsführung und Statistik vom 7. 11. 1967, GBl. II, S. 729). Er ist für die Aufstellung der Jahresabschlußbilanz und die der Gewinn- und Verlustrechnung verantwortlich. Der H. hat den gesamten betrieblichen Reproduktionsprozeß (bzw. den der VVB) rechnerisch und statistisch zu erfassen und aufzubereiten, um sowohl für operative als auch für prognostische Leitungsentscheidungen die erforderlichen Informationen zu liefern. Ihm unterstehen alle im Rechnungswesen, der Revision und in der Regel auch die in den Fachabteilungen für Statistik Beschäftigten. Die technische Durchführung der Buchhaltung ist die Aufgabe des ersten Finanzbuchhalters. Für seine Tätigkeit im Betrieb oder der VVB ist der H. der übergeordneten Behörde rechenschaftspflichtig und verantwortlich. Diese Stelle setzt ihn auch ein oder beruft ihn von seinem Posten ab. Zur Zeit wird die H.-VO von 1955 überarbeitet, da sie nicht mehr den durch die Wirtschaftsreform ab 1963 bedingten wirtschaftsorganisatorischen Veränderungen in den VEB und VVB gerecht wird. Insbesondere ist durch die Verabschiedung der VO über das „einheitliche System von Rechnungsführung und Statistik“ v. 12. 5. 1965 (GBl. II, S. 445) und durch die nachfolgenden zweigspezifizierten Verordnungen eine Überarbeitung der H.-VO erforderlich geworden. So sind z. B. bisher gesetzlich nicht eindeutig die Kompetenzen und Aufgabenbereiche des Direktors für Ökonomie in den Großbetrieben und VVB, die eines neuerdings berufenen Hauptökonomen und die des H. und meist gleichzeitigen „Leiters der Rechnungsführung und Statistik“ gegeneinander abgegrenzt. Diese Abgrenzung nimmt bisher der Werkleiter oder der Generaldirektor der VVB nach eigenem Ermessen vor, was verschiedentlich zu Kritik von seiten der Wirtschaftsbehörden geführt hat. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 270 Hans-Beimler-Medaille A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausarbeitstag für Frauen

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Der H. wird einerseits von den übergeordneten Staats- und Wirtschaftsbehörden zur Inspektion in den Betrieben und VVB eingesetzt, um die Wirtschaftstätigkeit der VEB und „sozialistischen Konzerne“ (VVB) ständig zu überprüfen, die Einhaltung der Betriebs- und VVB-Pläne zu überwachen, die Befolgung der Gesetze, Anordnungen und Anweisungen sicherzustellen und für die Erfüllung der Wirtschaftlichkeitsauflagen zu…

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Hausgeld (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Für die Zeit der Behandlung in einem Krankenhaus oder Sanatorium oder der Kur in einem Bad, Erholungs- oder Genesungsheim tritt an Stelle des Krankengeldes H. in Höhe von 80 v. H. des Krankengeldes, wenn Familienangehörige zu unterhalten Rind. Sind keine Familienangehörigen zu unterhalten und wird kein eigener Haushalt geführt, wird Taschengeld gezahlt. Nach Fortfall des Lohnausgleichs wird H. auch gezahlt, wenn keine Familienangehörigen zu unterhalten sind, aber ein eigener Haushalt geführt wird. Bei stationärer Behandlung wegen eines Arbeitsunfalles, einer Berufskrankheit oder wegen Tuberkulose wird Krankengeld gezahlt. Selbständige Erwerbstätige, die sozialpflichtversichert sind, erhalten kein H. Literaturangaben Mampel, Siegfried: Das System der sozialen Leistungen in Mitteldeutschland und in Ost-Berlin (BB) 1961. Teil I (Text) 150 S., Teil II (Anlagen) 142 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Hausfrauenbrigaden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausgemeinschaften

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Für die Zeit der Behandlung in einem Krankenhaus oder Sanatorium oder der Kur in einem Bad, Erholungs- oder Genesungsheim tritt an Stelle des Krankengeldes H. in Höhe von 80 v. H. des Krankengeldes, wenn Familienangehörige zu unterhalten Rind. Sind keine Familienangehörigen zu unterhalten und wird kein eigener Haushalt geführt, wird Taschengeld gezahlt. Nach Fortfall des Lohnausgleichs wird H. auch…

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Haushaltsausgleich (1969)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Finanzausgleich. In den kommunistischen Ländern fallen darunter alle Maßnahmen zur Verteilung von Haushaltsmitteln, um die staatlichen Organe auf den unteren Ebenen der Verwaltungshierarchie in den Stand zu setzen, die ihnen zugewiesenen Aufgaben plangemäß finanzieren zu können. Haushaltsmittel erhalten diese Organe aus ihnen unmittelbar zugeteilten eigenen Einnahmequellen, aus Beteiligungen an einzelnen Einnahmen übergeordneter Verwaltungsorgane und Haushalte (so z. B. der Kreishaushalt an bestimmten Einnahmen des Bezirkshaushalts) und aus Zuweisungen von den Haushalten übergeordneter Verwaltungsinstanzen (so z. B. vom Republik-Haushalt der „DDR“ an die Bezirkshaushalte). Außerdem ist ein H. noch in der Form möglich, daß untergeordnete örtliche Verwaltungsorgane verpflichtet werden, die über den planmäßigen Mittelbedarf hinausgehenden Einnahmen an den übergeordneten örtlichen Haushalt abzuführen (z. B. ein Haushalt eines Stadtbezirkes an den Haushalt der Stadt). Zusammen mit der im Gesetz über den Staatshaushaltsplan festgelegten Struktur der Einnahmen und Ausgaben der Republik werden in der „DDR“ auch die einzelnen Regelungen betreffend den H. festgelegt. Der H. soll durch Umverteilung von Haushaltsmitteln zur Überwindung der Schwierigkeiten finanzschwacher Gebietseinheiten und zur Beseitigung von Disproportionen in der Wirtschaftsstruktur beitragen, damit eine gleichmäßige wirtschaftliche Entwicklung aller Gebiete gesichert wird. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Haushaltsaufschläge A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsbuch

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Finanzausgleich. In den kommunistischen Ländern fallen darunter alle Maßnahmen zur Verteilung von Haushaltsmitteln, um die staatlichen Organe auf den unteren Ebenen der Verwaltungshierarchie in den Stand zu setzen, die ihnen zugewiesenen Aufgaben plangemäß finanzieren zu können. Haushaltsmittel erhalten diese Organe aus ihnen unmittelbar zugeteilten eigenen Einnahmequellen, aus Beteiligungen an einzelnen Einnahmen…

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Hauswirtschaft, Persönliche (1969)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Die auf persönlichem Eigentum beruhende Nebenwirtschaft, zu deren Führung jedes Mitgl. der LPG vom Typ III und vom modifizierten Typ II — je 1 pro gemeinsamen Haushalt — berechtigt ist. Dazu gehören: bis zu maximal 0,5 ha Land inkl. Garten, 2 Kühe mit Kälbern, 2 Mutterschweine mit Nachwuchs, 5 Schafe mit gleicher Anzahl Nachzucht bis zum Alter von 11 Monaten; unbegrenzt: Ziegen, Geflügel, Kaninchen u.a. Kleinvieh sowie bis zu 10 Bienenstöcke. Statutengemäß ist die Bildung einer PH. zu unterstützen; anderseits heißt es vieldeutig, daß durch den Umfang der PH. „die Erfüllung der genos[S. 272]senschaftlichen Pflichten des Mitglieds“ nicht beeinträchtigt werden darf. Im Typ~I umfaßt die „individuelle Wirtschaft“ 0,5 ha des Ackerlandes und den gesamten übrigen Betrieb. Die in der Agrarpolitik der SED begründete Bestrebung, die PH. als „kapitalistische Überreste“ bis zu ihrer gänzlichen Ausrottung immer mehr einzuschränken, wurde bislang mit Rücksicht auf die relativ hohen tierischen Erträge (bes. Eier und Milch) dieser — der letzten persönlichen Initiative unterliegenden — Produktionsquelle zeitlich immer wieder aufgeschoben. Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1959. 200 S. m. 53 Tab. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271–272 Hausvertrauensleute A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heilbehandlung, Freie

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Die auf persönlichem Eigentum beruhende Nebenwirtschaft, zu deren Führung jedes Mitgl. der LPG vom Typ III und vom modifizierten Typ II — je 1 pro gemeinsamen Haushalt — berechtigt ist. Dazu gehören: bis zu maximal 0,5 ha Land inkl. Garten, 2 Kühe mit Kälbern, 2 Mutterschweine mit Nachwuchs, 5 Schafe mit gleicher Anzahl Nachzucht bis zum Alter von 11 Monaten; unbegrenzt: Ziegen, Geflügel, Kaninchen u.a. Kleinvieh sowie bis zu…

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Heimatschutz (1969)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 Sammelbegriff für: Militärische ➝Studentenausbildung, Gesellschaft für Sport und Technik, Luftschutz. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 Heimatgeschichte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heinrich-Greif-Preis

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 Sammelbegriff für: Militärische ➝Studentenausbildung, Gesellschaft für Sport und Technik, Luftschutz. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 Heimatgeschichte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heinrich-Greif-Preis

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Heintze, Horst (1969)

* 15. 8. 1927 in Halle. Sekretär und Mitgl. des Präsidiums d. Bundesvorstandes des FDGB. Mitgl. der SED seit 1947. Maschinenschlosser. Seit 1952 verschiedene leitende Funktionen im FDGB. Seit 1963 Dipl.-Gesellschaftswissenschaftler. Auszeichnung: 1965 Vaterl. Verdienstorden in Bronze. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 761 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/heintze-horst verwiesen. Heidenreich, Gerhard A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heinz, Wolfgang

* 15. 8. 1927 in Halle. Sekretär und Mitgl. des Präsidiums d. Bundesvorstandes des FDGB. Mitgl. der SED seit 1947. Maschinenschlosser. Seit 1952 verschiedene leitende Funktionen im FDGB. Seit 1963 Dipl.-Gesellschaftswissenschaftler. Auszeichnung: 1965 Vaterl. Verdienstorden in Bronze. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 761 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind…

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Hennecke, Adolf (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 23. 5. 1905 in Meggen/Westf. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ministerium für Grundstoffindustrie seit 1967. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1954. Abg. der Volkskammer seit 1949. Volks- und Handelsschule, kaufm. Lehre, Lohnbuchhalter, 1924–1948 Bergarbeiter. 1926 Funktionär der „Revolutionären Gewerkschaftsopposition“. Sein 1948 aufgestellter unechter Förderrekord wurde Anlaß, die Sowjet. Stachanow-Methoden auf deutsche Arbeitsverhältnisse zu übertragen und in allen Betrieben die Arbeitsnormen zu erhöhen. 1949 Abteilungsleiter im Ministerium für Schwerindustrie, später im Ministerium für Kohle und Energie. Seit 1958 leitender Mitarbeiter der Abt. Kohle und Energie der Staatl. Plankommission. Seit 1963 wissenschaftl. Mitarbeiter des Volkswirtschaftsrates. Auszeichnungen: Nationalpreis I. Kl. (1949), Karl-Marx-Orden (1964), Vaterl. Verdienstorden in Gold (1965). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 762 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/hennecke-adolf verwiesen. Hemmerling, Joachim, Prof. Dr. A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Herforth, Lieselott, Prof., Dr.-Ing.

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 23. 5. 1905 in Meggen/Westf. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ministerium für Grundstoffindustrie seit 1967. Mitgl. der SED seit 1946, des ZK der SED seit 1954. Abg. der Volkskammer seit 1949. Volks- und Handelsschule, kaufm. Lehre, Lohnbuchhalter, 1924–1948 Bergarbeiter. 1926 Funktionär der „Revolutionären Gewerkschaftsopposition“. Sein 1948 aufgestellter unechter Förderrekord wurde Anlaß, die Sowjet.…

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Herstellerabgabepreise (HAP) (1969)

Siehe auch: Herstellerabgabepreis: 1979 Herstellerabgabepreis (HAP): 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Industrieabgabepreis. Die Bezeichnung HAP wird nur noch in der Privatwirtschaft gebraucht und bedeutet dort einen Höchstpreis. Literaturangaben Kitsche, Adalbert: Die öffentlichen Finanzen im Wirtschaftssystem der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. (BMG) 1954. 68 S. m. 1 Anlage. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 Hennigsdorf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hetze

Siehe auch: Herstellerabgabepreis: 1979 Herstellerabgabepreis (HAP): 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Industrieabgabepreis. Die Bezeichnung HAP wird nur noch in der Privatwirtschaft gebraucht und bedeutet dort einen Höchstpreis. Literaturangaben Kitsche, Adalbert: Die öffentlichen Finanzen im Wirtschaftssystem der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. (BMG) 1954. 68 S. m. 1 Anlage. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S.…

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Historikergesellschaft (1969)

Siehe auch: Deutsche Historikergesellschaft: 1975 1979 Historikergesellschaft der DDR: 1975 1979 1985 Historikergesellschaft, Deutsche: 1960 1962 1963 1965 1966 Deutsche Historikergesellschaft. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 273 Histomat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Historischer Materialismus

Siehe auch: Deutsche Historikergesellschaft: 1975 1979 Historikergesellschaft der DDR: 1975 1979 1985 Historikergesellschaft, Deutsche: 1960 1962 1963 1965 1966 Deutsche Historikergesellschaft. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 273 Histomat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Historischer Materialismus

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Handelsregister (1969)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Durch die „VO über die Übertragung der Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit“ vom 15. 10. 1952 (GBl. S. 1057) wurde bestimmt, daß das H. (Abt. A und B) nicht mehr bei den Gerichten, sondern bei den Räten der Kreise zu führen ist. Zuständig ist jetzt die Abt. Wirtschaft beim Rat des Kreises, die an die Stelle des Registergerichts getreten ist. Über Beschwerden gegen Maßnahmen der mit der Registerführung beauftragten Angestellten entscheidet der Rat des Bezirks endgültig. Einsichtnahme in das H. kann von der Glaubhaftmachung eines rechtlichen Interesses abhängig gemacht werden. Bekanntmachungen aus dem H. in öffentlichen Blättern finden nicht mehr statt. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelsrecht A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsschutzgesetz

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Durch die „VO über die Übertragung der Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit“ vom 15. 10. 1952 (GBl. S. 1057) wurde bestimmt, daß das H. (Abt. A und B) nicht mehr bei den Gerichten, sondern bei den Räten der Kreise zu führen ist. Zuständig ist jetzt die Abt. Wirtschaft beim Rat des Kreises, die an die Stelle des Registergerichts getreten ist. Über Beschwerden gegen Maßnahmen der mit der Registerführung beauftragten Angestellten…

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Handelszentralen (1969)

Siehe auch: Deutsche Handelszentralen: 1975 1979 Handelszentralen: 1975 Handelszentralen, Deutsche (DHZ): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Deutsche Handelszentralen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelsvertretungen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handschellengesetz

Siehe auch: Deutsche Handelszentralen: 1975 1979 Handelszentralen: 1975 Handelszentralen, Deutsche (DHZ): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Deutsche Handelszentralen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelsvertretungen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handschellengesetz

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Handwerksteuer (1969)

Siehe auch: Handwerkssteuer: 1953 1954 1975 1979 1985 Handwerksteuer: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Durch das „Gesetz über die Steuer des Handwerks“ vom 6. 9. 1950 wurde für das Handwerk die Umsatz-, Einkommen-, Gewerbe- und Betriebsvermögensteuer abgeschafft und durch eine Normativsteuer ersetzt, die das Handwerk gegenüber den übrigen Betrieben der Privatwirtschaft begünstigte. Wegen der schwach progressiven Lohnsummensteuer und auf Grund ihres Charakters als Normativsteuer wurden die kleinen Betriebe gegenüber den größeren benachteiligt. Um die aus Systemgründen unerwünschte Zunahme der größeren Handwerksbetriebe zu verhindern, und um vor allem den Eintritt in die PGH zu forcieren, wurde mit dem Gesetz vom 12. 3. 1958 die H. B eingeführt, die Betriebe mit 4–10 Beschäftigten nun entrichten mußten. Neben einer Umsatzsteuer von 3 v. H. wurde ihnen eine progressive Gewinnsteuer auferlegt. Neben dem Lohnkonto und Wareneingangsbuch mußte nun auch von diesen Betrieben ein Kassenbuch geführt und ein jährlicher Bestandsvergleich vorgenommen werden. Für Betriebe bis zu 3 Beschäftigten blieb die alte Normativsteuer als H. A bestehen. Das Ergebnis der steuerlichen Maßnahme von 1958 war eine erhebliche Abnahme der größeren Handwerksbetriebe. Durch Gesetz vom 16. 3. 1966 wurden die Vergünstigungen der H. A abgeschafft und die H. B auf alle Betriebe ausgedehnt. Alle Handwerker haben nun neben der stark progressiven Gewinnsteuer, die bei 1.200 M im Jahr einsetzt, und der Umsatzsteuer bei einer Lohnsumme von mehr als 12.000 M eine progressiv gestaffelte Lohnsummensteuer zu zahlen, deren Höchstsatz bei 50.000 M mit 15 v. H. erreicht ist. Die Gewinnsteuer entspricht bis zu 11.000 M etwa dem durchschnittlichen Satz für Arbeiter und Angestellte, ab 11.000 M steigen die Steuersätze stark progressiv an und haben bei 60.000 M einen Satz von über 50 v. H. erreicht. Die Beiträge zur Sozialversicherung werden jetzt nach dem Gewinn erhoben und erhöhen sich damit gegenüber früher, als sie dem Satz der Normativsteuer entsprachen. Um zu verhindern, daß besonders wichtige Handwerksleistungen (Reparaturen und Dienstleistungen) zu stark von der H. betroffen werden, kann für die Umsatz- und Lohnsummensteuer Herabsetzung beantragt werden. Die Neuregelung sollte — abgesehen von der Erhöhung der Staatshaushaltseinnahmen — wiederum dazu dienen, private Handwerker zum Eintritt in die PGH zu bewegen. Als Folge der neuen H. gingen 1966 die Betriebe dann auch mit 7.744 am stärksten seit 1961 zurück (Handwerk). Im Rahmen der Industriepreisreform werden auf Grund einer Anordnung vom 15. 12. 1966 in bestimmten Fällen Umsatzsteuerermäßigungen für die durch die Industriepreisreform verteuerten Materialien in Höhe der Differenz zum alten Preis gewährt. Ähnliche Regelungen gelten auch für die PGH. Die fast völlige Steuerfreiheit der PGH und die günstige Besteuerung der Einkommen der PGH-Mitglieder bildeten jahrelang den Hauptanreiz für private Handwerker, in eine PGH einzutreten. Den entscheidenden Durchbruch brachte aber erst die Einführung der H. B für das private Handwerk im Jahre 1958. Die Zahl der PGH stieg schlagartig von 295 Ende 1957 auf 3.053 Ende 1959. Da die PGH „einen solchen Stand ihrer Entwicklung und Festigung erreicht“ haben, müssen sie ab 1963 eine Umsatz- und eine progressive Gewinnsteuer zahlen. Die Gewinnsteuer soll nach dem Gewinn pro Mitglied berechnet werden, um größere [S. 270]PGH nicht zu benachteiligen. Gewinne bis zu 500 M im Jahr sind steuerfrei; die Steuer beginnt bei einem Gewinn von 501 M mit 2 v. H. und steigt bis auf 45 v. H. bei 6.000 M Jahresgewinn. Während der ersten beiden Jahre nach der Neugründung sind die PGH steuerfrei. Für die anteilige Gewinnausschüttung zahlen die Mitglieder weiterhin einen Steuersatz von 10 v. H. Während die von den Mitgliedern und Beschäftigten erhobene Lohnsteuer für Grundleistungs- und Zeitvergütungen unverändert blieb, wurde sie für Mehrleistungsvergütungen erhöht. Bis zu einer Normübererfüllung von 125 v. H. wird von der Mehrleistungsvergütung der bisherige Steuersatz von 5 v. H., bei Normübererfüllung ab 126 v. H. = 5 v. H. bis 20 v. H. bei einer Normübererfüllung von 180 v. H. erhoben. Diese Progression ist in den niedrigen Normen begründet, die sich die PGH bisher setzten. Hohe Übererfüllung niedriger Normen wird nunmehr reizlos. (Steuern) Literaturangaben Frenkel, Erdmann: Steuerpolitik und Steuerrecht in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw. Aufl. (BB) 1953. 124 S. m. 11 Anlagen. Kitsche, Adalbert: Die öffentlichen Finanzen im Wirtschaftssystem der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. (BMG) 1954. 68 S. m. 1 Anlage. Kitsche, Adalbert: Das Steuersystem in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. Gelsenkirchen 1960, Buersche Druckerei Dr. Neufang. 187 S. m. zahlr. Tab. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 269–270 Handwerkskammern A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hans-Beimler-Medaille

Siehe auch: Handwerkssteuer: 1953 1954 1975 1979 1985 Handwerksteuer: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Durch das „Gesetz über die Steuer des Handwerks“ vom 6. 9. 1950 wurde für das Handwerk die Umsatz-, Einkommen-, Gewerbe- und Betriebsvermögensteuer abgeschafft und durch eine Normativsteuer ersetzt, die das Handwerk gegenüber den übrigen Betrieben der Privatwirtschaft begünstigte. Wegen der schwach progressiven Lohnsummensteuer und auf Grund ihres Charakters als…

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Hausarbeitstag für Frauen (1969)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Berufstätigen Frauen mit eigenem Haushalt wurde bis zum März 1966 monatlich ein bezahlter freier Tag gewährt, wenn der Ehemann voll beschäftigt, krank oder dauernd arbeitsunfähig war, wenn pflegebedürftige Kinder zum Haushalt gehörten oder Jugendliche unter 16 Jahren bei der Mutter wohnten und in einem Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis standen (§ 12 VO über Arbeitszeit und Erholungsurlaub vom 29. 7. 1960, GBl. S. 263). Mit der Einführung der „5-Tage-Arbeitswoche für jede zweite Woche“ (Arbeitszeit) wird ab April 1966 der H. beschränkt. Er wird nur noch gewährt, wenn Kinder bis zu 18 Jahren oder Familienangehörige, deren Pflegebedürftigkeit ärztlich bescheinigt ist, zum Haushalt gehören (§ 15 VO über die „5-Tage-Arbeitswoche“ und die Verkürzung der Arbeitszeit vom 22. 12. 1965 — GBl. I, S. 897). Der H. blieb von der Verkürzung der Arbeitszeit mit Wirkung vom 28. 8. 1967 ab unberührt (§ 8 VO über die durchgängige 5-Tage-Arbeitswoche und die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit bei gleichzeitiger Neuregelung der Arbeitszeit in einigen Wochen mit Feiertagen vom 3. 5. 1967 — GBl. I, S. 237). (Arbeitsrechtliche Mantelbestimmungen) Literaturangaben Mampel, Siegfried: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Mampel, Siegfried: Das Gesetzbuch der Arbeit der Sowjetzone und das Arbeitsrecht der Bundesrepublik Deutschland — ein Vergleich. 5. Aufl. (hrsg. v. Bundesmin. für Arbeit …). Bonn 1962. 64 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 270 Hauptbuchhalter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausbuch

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Berufstätigen Frauen mit eigenem Haushalt wurde bis zum März 1966 monatlich ein bezahlter freier Tag gewährt, wenn der Ehemann voll beschäftigt, krank oder dauernd arbeitsunfähig war, wenn pflegebedürftige Kinder zum Haushalt gehörten oder Jugendliche unter 16 Jahren bei der Mutter wohnten und in einem Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis standen (§ 12 VO über Arbeitszeit und Erholungsurlaub vom 29. 7. 1960, GBl. S.…

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Hausgemeinschaften (1969)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Seit Mai 1953 erfolgte Zusammenfassung der Bevölkerung nach Häusern und Häuserblocks im Rahmen der Nationalen Front. Die H. sollen regelmäßig unter selbstgewählter Leitung (Hausgemeinschaftsleitung) und zusammen mit dem für sie zuständigen Agitator aus dem Wohngebiet über die aktuellen politischen Ereignisse und Maßnahmen der Regierung „diskutieren“. Außerdem werden die H. zu gemeinschaftlichen „freiwilligen“ Arbeitseinsätzen herangezogen; u.a. sollen sie alle Reparaturarbeiten in ihren Häusern selbst ausführen (sozialistische ➝Gemeinschaftsarbeit). Das Idealbild „sozialistischer H.“ hat der Vizepräsident der Nationalen Front, Brasch, aufgezeichnet. Danach sollen die H. kollektiv die Feiertage der „DDR“, die Jugendweihe junger Hausbewohner, sozialistische ➝Eheschließungen und Namensweihe feiern, gemeinsam Veranstaltungen, Theateraufführungen, Konzerte usw. besuchen, die „erforderlichen Luftschutzvorbereitungen“ in ihren Häusern treffen und Verbindungen zu denjenigen Jugendlichen ihres Hauses halten, die ihren Wehrdienst ableisten. Zu ihren „selbstverständlichen Pflichten“ soll auch gehören die „Auseinandersetzung mit Hausbewohnern, die grundlos der Arbeit fernbleiben, schlechte Arbeitsdisziplin zeigen, ungerechtfertigt Leistungen der Sozialversicherung in Anspruch nehmen, den Einflüsterungen der feindlichen NATO-Sender unterliegen, die hamstern oder auf andere Weise die DDR schädigen“. In Stadtrandgebieten und Dörfern mit gemischt industriell-landw. Bevölkerung soll die „sozialistische Siedlungsgemeinschaft“, d.i. die Zusammenfassung der Bewohner mehrerer Häuser, die Rolle der H. übernehmen. Eine geringere Rolle als früher spielen heute die Hausvertrauensleute, unmittelbar nach dem Kriege von der sowj. Militäradministration eingesetzte Vertreter von H., deren Wahl und deren Aufgaben 1952 gesetzlich geregelt worden waren. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Hausgeld A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushalt

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Seit Mai 1953 erfolgte Zusammenfassung der Bevölkerung nach Häusern und Häuserblocks im Rahmen der Nationalen Front. Die H. sollen regelmäßig unter selbstgewählter Leitung (Hausgemeinschaftsleitung) und zusammen mit dem für sie zuständigen Agitator aus dem Wohngebiet über die aktuellen politischen Ereignisse und Maßnahmen der Regierung „diskutieren“. Außerdem werden die H. zu gemeinschaftlichen „freiwilligen“ Arbeitseinsätzen herangezogen;…

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Haushaltsbuch (1969)

Siehe auch die Jahre 1966 1975 1979 Sozialistischer ➝Wettbewerb. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Haushaltsausgleich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsorganisationen

Siehe auch die Jahre 1966 1975 1979 Sozialistischer ➝Wettbewerb. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Haushaltsausgleich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsorganisationen

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Heidenreich, Gerhard (1969)

* 5. 10. 1916 in Breslau. 1. Sekretär der Kreisleitung der SED im Ministerium für Staatssicherheit. Mitgl. der SED seit 1946, Kandidat des ZK der SED von 1950 bis 1963, seitdem Mitgl. Berufsausbildung als Ofensetzer. Nach 1926 in der kommun. Jugendbewegung. 1934 aus politischen Gründen zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt. Nach 1945 KPD/SED. Nach Umsiedlung in Plauen Mitbegründer und Leiter des antifaschistischen Jugendausschusses. 1947–1954 Funktionen in der FDJ-Führung, zeitweilig Sektorenleiter in der Kaderabteilung des ZK der SED. Seit 1949 im Ministerium f. Staatssicherheit. Auszeichnungen: u.a. Vaterl. Verdienstorden in Bronze. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 761 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/heidenreich-gerhard verwiesen. Hanke, Brunhilde A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heintze, Horst

* 5. 10. 1916 in Breslau. 1. Sekretär der Kreisleitung der SED im Ministerium für Staatssicherheit. Mitgl. der SED seit 1946, Kandidat des ZK der SED von 1950 bis 1963, seitdem Mitgl. Berufsausbildung als Ofensetzer. Nach 1926 in der kommun. Jugendbewegung. 1934 aus politischen Gründen zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt. Nach 1945 KPD/SED. Nach Umsiedlung in Plauen Mitbegründer und Leiter des antifaschistischen Jugendausschusses. 1947–1954 Funktionen in der FDJ-Führung, zeitweilig…

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Heinrich-Greif-Preis (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Kommt seit 1951 jährlich in drei Klassen zur Verteilung, „um hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Films durch einen besonderen Preis für Filmschaffende auszuzeichnen“. (Der 1946 verstorbene Schauspieler Heinrich Greif war von 1935 bis 1945 als Sprecher der deutschen Sendungen im Moskauer Rundfunk tätig.) (Filmwesen, Auszeichnungen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 Heimatschutz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heinrich-Heine-Preis

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Kommt seit 1951 jährlich in drei Klassen zur Verteilung, „um hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Films durch einen besonderen Preis für Filmschaffende auszuzeichnen“. (Der 1946 verstorbene Schauspieler Heinrich Greif war von 1935 bis 1945 als Sprecher der deutschen Sendungen im Moskauer Rundfunk tätig.) (Filmwesen, Auszeichnungen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969:…

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Heinz, Wolfgang (1969)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 * 18. 5. 1900 in Pilsen. Schauspieler, Intendant. Mitgl. der SED seit 1954. 1926 Regisseur am Deutschen Theater Berlin unter Max Reinhardt. 1930 KPD, 1933 KPÖ und Emigration: Schweiz und Holland. 1948 Leiter der Wiener Scala. 1954 Rückkehr an das Deutsche Theater Berlin. 1958–1962 Direktor der Ostberliner Schauspielschule. 1962 Intendant der Berliner Volksbühne. Seit 1963 als Nachfolger von Langhoff Intendant des Deutschen Theaters und der Kammerspiele. Seit 1961 Mitgl. der Deutschen Akademie der Künste, seit 1965 ständiger Sekretär der Sektion Darstellende [S. 762]Kunst. Seit Gründung des Verbandes der Theaterschaffenden 1966 dessen Präsident. Auszeichnung: Vaterl. Verdienstorden in Gold. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 761–762 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/heinz-wolfgang verwiesen. Heintze, Horst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hemmerling, Joachim, Prof. Dr.

Siehe auch die Jahre 1965 1966 * 18. 5. 1900 in Pilsen. Schauspieler, Intendant. Mitgl. der SED seit 1954. 1926 Regisseur am Deutschen Theater Berlin unter Max Reinhardt. 1930 KPD, 1933 KPÖ und Emigration: Schweiz und Holland. 1948 Leiter der Wiener Scala. 1954 Rückkehr an das Deutsche Theater Berlin. 1958–1962 Direktor der Ostberliner Schauspielschule. 1962 Intendant der Berliner Volksbühne. Seit 1963 als Nachfolger von Langhoff Intendant des Deutschen Theaters und der Kammerspiele.…

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Hennigsdorf (1969)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 Industriegemeinde im Kreis Oranienburg, Bezirk Potsdam, nordwestl. von Berlin, mit (1967) 22.358 Einwohnern (1950: 15.968). Stahl- und Walzwerk, Lokomotiv- und Isolatorenfabrik. Die Arbeiter von H. waren durch ihren Marsch nach Ostberlin maßgebend am Juni-Aufstand beteiligt. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Brant, Stefan: Der Aufstand — Vorgeschichte, Geschichte und Deutung des 17. Juni 1953. Stuttgart 1954, Steingrüben Verlag. 325 S. m. 1 Karte u. zahlr. Tafeln. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 1. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Stamm, Eugen: Juni 1953 — Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953. (BMG) 1961. 48 S. (m. zahlr. Abb.) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 Held der Arbeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Herstellerabgabepreise (HAP)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 Industriegemeinde im Kreis Oranienburg, Bezirk Potsdam, nordwestl. von Berlin, mit (1967) 22.358 Einwohnern (1950: 15.968). Stahl- und Walzwerk, Lokomotiv- und Isolatorenfabrik. Die Arbeiter von H. waren durch ihren Marsch nach Ostberlin maßgebend am Juni-Aufstand beteiligt. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag.…

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Hetze (1969)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Als „staatsgefährdende Propaganda und H.“ politischer Straftatbestand im Strafrechtsergänzungsgesetz vom 11. 12. 1957 (§ 19). Die Strafandrohung reichte von 3 Monaten Gefängnis bis zu 15 Jahren Zuchthaus. Das entscheidende Tatbestandsmerkmal „hetzt“ war bewußt allgemein gehalten und ließ eine gleich weite Auslegung wie der Begriff Boykotthetze zu. Nach dem Beschluß des Staatsrates „über die weitere Entwicklung der Rechtspflege“ vom 30. 1. 1961 (GBl. I, S. 3) ist die Abgrenzung zwischen H., Staatsverleumdung und strafloser Nörgelei in der Person des Angeklagten zu finden. Der Tatbestand der H. ist zu bejahen, wenn es sich bei dem Täter um einen „Feind der sozialistischen Staatsmacht und Gesellschaftsordnung“ handelt, während H. in aller Regel nicht anzunehmen ist, wenn der Täter nur ein „irregeleiteter“ oder „im Bewußtsein zurückgebliebener“ Mensch ist. „Die Hetzer haben eine feindliche Grundhaltung, die sich in der Tat objektiviert“ („Neue Justiz“ 1962, S. 506). Entsprechend dieser Entwicklung in der strafrechtlichen Praxis sieht das neue Strafgesetzbuch die Abgrenzung zwischen [S. 273]„staatsfeindlicher H.“ und Staatsverleumdung darin, daß bei der H. die Zielsetzung des Täters vorhanden sein muß, die sozialistische Staats- oder Gesellschaftsordnung zu schädigen oder gegen sie aufzuwiegeln. Wenn diese Zielsetzung fehlt, kommt nur Staatsverleumdung in Betracht. § 106 StGB erfaßt auch die „schriftliche H.“. Sie wird in dem Einführen, Herstellen, Verbreiten oder Anbringen von Schriften, Gegenständen oder Symbolen gesehen, mit denen die staatlichen, politischen, ökonomischen oder anderen gesellschaftlichen Verhältnisse der „DDR“ diskriminiert werden. Ferner begeht staatsfeindliche H., wer „Verbrechen gegen den Staat androht oder dazu auffordert, Widerstand gegen die sozialistische Staats- oder Gesellschaftsordnung der DDR zu leisten, Repräsentanten oder andere Bürger der DDR oder die Tätigkeit staatlicher oder gesellschaftlicher Organe und Einrichtungen diskriminiert, den Faschismus oder Militarismus verherrlicht“. Die Mindeststrafe wurde auf 1~Jahr Freiheitsstrafe heraufgesetzt, für schwere Fälle der H. sieht das StGB 2 bis 10 Jahre Freiheitsstrafe vor. Außer dem Versuch ist auch die Vorbereitungshandlung strafbar. Literaturangaben Unrecht als System, Bd. III… 1954 bis 1958. (BMG) 1958. 248 S. Unrecht als System, Bd. IV … 1958 bis 1961 (BMG) 1962. 291 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272–273 Herstellerabgabepreise (HAP) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Histomat

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Als „staatsgefährdende Propaganda und H.“ politischer Straftatbestand im Strafrechtsergänzungsgesetz vom 11. 12. 1957 (§ 19). Die Strafandrohung reichte von 3 Monaten Gefängnis bis zu 15 Jahren Zuchthaus. Das entscheidende Tatbestandsmerkmal „hetzt“ war bewußt allgemein gehalten und ließ eine gleich weite Auslegung wie der Begriff Boykotthetze zu. Nach dem Beschluß des Staatsrates „über die weitere Entwicklung der…

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Historischer Materialismus (1969)

Siehe auch: Historischer Materialismus: 1958 1959 1960 1962 1963 1975 1979 Historischer Materialismus (Materialistische Geschichtsauffassung): 1965 1966 Materialistische Geschichtsauffassung: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Materialistische Geschichtsauffassung (Historischer Materialismus): 1953 1954 Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 273 Historikergesellschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z HO

Siehe auch: Historischer Materialismus: 1958 1959 1960 1962 1963 1975 1979 Historischer Materialismus (Materialistische Geschichtsauffassung): 1965 1966 Materialistische Geschichtsauffassung: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Materialistische Geschichtsauffassung (Historischer Materialismus): 1953 1954 Marxismus-Leninismus. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 273 Historikergesellschaft A, B, C, D, E,…

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Handelsschutzgesetz (1969)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Gesetz zum Schutze des Innerdeutschen Handels. (Wirtschaftsstrafrecht) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelsregister A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsspanne

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Gesetz zum Schutze des Innerdeutschen Handels. (Wirtschaftsstrafrecht) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelsregister A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsspanne

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Handschellengesetz (1969)

Siehe auch die Jahre 1975 1979 Bezeichnung für das im Hinblick auf den Redneraustausch in der BRD erlassene „Gesetz über befristete Freistellung von der deutschen Gerichtsbarkeit“ vom 29. 7. 1966 (BGBl. I, S. 453). Dieses Gesetz, nach dem die Bundesregierung „Deutsche, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes haben, von der deutschen Gerichtsbarkeit freistellen (kann), wenn sie es bei Abwägung aller Umstände zur Förderung weiterer öffentlicher Interessen für geboten hält“, wird seitens der SED als typischer Ausdruck der „Alleinvertretungsanmaßung“ bezeichnet. (Staatsbürgerrechtsschutzgesetz) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 267 Handelszentralen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handwerk

Siehe auch die Jahre 1975 1979 Bezeichnung für das im Hinblick auf den Redneraustausch in der BRD erlassene „Gesetz über befristete Freistellung von der deutschen Gerichtsbarkeit“ vom 29. 7. 1966 (BGBl. I, S. 453). Dieses Gesetz, nach dem die Bundesregierung „Deutsche, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb des Geltungsbereichs des Grundgesetzes haben, von der deutschen Gerichtsbarkeit freistellen (kann), wenn sie es bei Abwägung aller Umstände zur Förderung weiterer…

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Hanke, Brunhilde (1969)

* 23. 3. 1930 in Erfurt. Oberbürgermeister von Potsdam seit 1961, Mitgl. des Staatsrates seit 1964. Mitgl. der SED seit 1946, Abg. der Volkskammer seit 1963. Volksschule, Näherin. 1946 SED und FDJ. 1948–1950 Sekretär und 1. Kreissekretär der FDJ-Kreisleitung Rudolstadt. 1950 bis 1952 Assistentin, Kabinettsleiterin u. Lehrerin an der FDJ-Hochschule „Wilhelm Pieck“ in Wandlitz/Bogensee. 1952–1963 Mitgl. des Zentralrats der FDJ. 1954–1960 Fernstudium an der SED-Parteihochschule, Diplomgesellschaftswissenschaftler. 1952 bis 1961 2. Sekretär der Bezirksleitung Potsdam. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 761 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/hanke-brunhilde verwiesen. Halbritter, Walter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heidenreich, Gerhard

* 23. 3. 1930 in Erfurt. Oberbürgermeister von Potsdam seit 1961, Mitgl. des Staatsrates seit 1964. Mitgl. der SED seit 1946, Abg. der Volkskammer seit 1963. Volksschule, Näherin. 1946 SED und FDJ. 1948–1950 Sekretär und 1. Kreissekretär der FDJ-Kreisleitung Rudolstadt. 1950 bis 1952 Assistentin, Kabinettsleiterin u. Lehrerin an der FDJ-Hochschule „Wilhelm Pieck“ in Wandlitz/Bogensee. 1952–1963 Mitgl. des Zentralrats der FDJ. 1954–1960 Fernstudium an der SED-Parteihochschule,…

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Hausbuch (1969)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 An- und Abmeldebuch für Dauer- und Besuchsbewohner eines jeden Hauses in den Städten, das vom Hausbesitzer oder -Verwalter zu führen ist. Dem zuständigen Polizeirevier sind die Eintragungen mitzuteilen. (Polizeiliches ➝Meldewesen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 270 Hausarbeitstag für Frauen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausfrauenbrigaden

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 An- und Abmeldebuch für Dauer- und Besuchsbewohner eines jeden Hauses in den Städten, das vom Hausbesitzer oder -Verwalter zu führen ist. Dem zuständigen Polizeirevier sind die Eintragungen mitzuteilen. (Polizeiliches ➝Meldewesen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 270 Hausarbeitstag für Frauen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z …

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Haushalt (1969)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Staatshaushalt. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Hausgemeinschaften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsaufschläge

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Staatshaushalt. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Hausgemeinschaften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsaufschläge

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Haushaltsorganisationen (1969)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Aus dem Staatshaushalt nach dem Bruttoprinzip finanzierte, wirtschaftlich selbständige Einrichtungen (z. B. Krankenhäuser, Kindergärten, Feierabendheime, Schulen, Theater, wissenschaftliche Institute, Einrichtungen für die kulturelle, soziale und gesundheitliche Betreuung) und staatliche Organe (z. B. Ministerien, Räte der Verwaltungsgebiete). Die II. wurden bei der Haushaltsreform 1951 zur Unterscheidung gegenüber den VEB geschaffen. Sie sind nicht in jedem Fall juristisch selbständig. Auch solche H., bei denen ab 1965 die Leistungsfinanzierung als eine Spezialform der Ermittlung und Kontrolle einer ökonomischen Verwendung von Haushaltsmitteln eingeführt wurde (z. B. bei Theatern, Kulturhäusern), ändert diese Neuregelung nichts an ihrem Status. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 271 Haushaltsbuch A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausvertrauensleute

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Aus dem Staatshaushalt nach dem Bruttoprinzip finanzierte, wirtschaftlich selbständige Einrichtungen (z. B. Krankenhäuser, Kindergärten, Feierabendheime, Schulen, Theater, wissenschaftliche Institute, Einrichtungen für die kulturelle, soziale und gesundheitliche Betreuung) und staatliche Organe (z. B. Ministerien, Räte der Verwaltungsgebiete). Die II. wurden bei der Haushaltsreform 1951 zur Unterscheidung gegenüber den VEB geschaffen. Sie…

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Heilbehandlung, Freie (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 FH. erhalten der in der Sozialversicherung (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen) Versicherte, sein Ehegatte oder sein mit ihm mindestens seit 6 Monaten in Hausgemeinschaft lebender Lebenskamerad, seine Kinder bis zur Beendigung des Besuchs einer allgemeinbildenden Oberschule und andere unterhalsberechtigte Familienangehörige, die mit dem Versicherten in häuslicher Gemeinschaft leben oder von ihm überwiegend unterhalten werden. Die FH. umfaßt: ärztliche Behandlung, Arznei- und Heilmittel, Hauskrankenpflege, Behandlung in Krankenhäusern und Sanatorien, Ersatz von Prothesen, orthopädischen und anderen Heilmitteln, zahnärztliche Behandlung und Zahnersatz, Ersatz von Fahrt- und Transportkosten. Der Verbrauch von Arznei- und Heilmitteln soll durch die Aktion „zur wirtschaftlichen Verordnungsweise“ herabgedrückt werden. (Arzneimittelversorgung) Literaturangaben Mampel, Siegfried: Das System der sozialen Leistungen in Mitteldeutschland und in Ost-Berlin (BB) 1961. Teil I (Text) 150 S., Teil II (Anlagen) 142 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 Hauswirtschaft, Persönliche A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heimatgeschichte

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 FH. erhalten der in der Sozialversicherung (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen) Versicherte, sein Ehegatte oder sein mit ihm mindestens seit 6 Monaten in Hausgemeinschaft lebender Lebenskamerad, seine Kinder bis zur Beendigung des Besuchs einer allgemeinbildenden Oberschule und andere unterhalsberechtigte Familienangehörige, die mit dem Versicherten in häuslicher Gemeinschaft leben oder von ihm…

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Heinrich-Heine-Preis (1969)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Staatliche Auszeichnung, gestiftet aus Anlaß des 100. Todestages von Heinrich Heine. Der HHP. wird verliehen an Schriftsteller und Publizisten für lyrische Werke und Werke der literarischen Publizistik, „die, das Erbe Heinrich Heines wahrend, ein würdiger Beitrag für die Entwicklung der sozialistischen deutschen Nationalliteratur sind“. (Auszeichnungen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 Heinrich-Greif-Preis A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heinrich-Mann-Preis

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Staatliche Auszeichnung, gestiftet aus Anlaß des 100. Todestages von Heinrich Heine. Der HHP. wird verliehen an Schriftsteller und Publizisten für lyrische Werke und Werke der literarischen Publizistik, „die, das Erbe Heinrich Heines wahrend, ein würdiger Beitrag für die Entwicklung der sozialistischen deutschen Nationalliteratur sind“. (Auszeichnungen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn…

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Held der Arbeit (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Ehrentitel, der alljährlich am 13. 10. an Werktätige verliehen wird, „die durch Beharrlichkeit und Mut hervorragende Einzelleistungen erreichen, die für die Gesamtheit von Bedeutung sind, eine wesentliche Hebung der Arbeitsproduktivität bewirken und für die Allgemeinheit Vorbild und Zielsetzung sind“. (Auszeichnungen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 Heinrich-Mann-Preis A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hennigsdorf

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Ehrentitel, der alljährlich am 13. 10. an Werktätige verliehen wird, „die durch Beharrlichkeit und Mut hervorragende Einzelleistungen erreichen, die für die Gesamtheit von Bedeutung sind, eine wesentliche Hebung der Arbeitsproduktivität bewirken und für die Allgemeinheit Vorbild und Zielsetzung sind“. (Auszeichnungen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 272 …

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Herforth, Lieselott, Prof., Dr.-Ing. (1969)

* 13. 9. 1916 in Altenburg. Physikerin. Mitglied der SED seit 1963. Abg. der Volkskammer und Mitgl. des Staatsrates seit 1963. Nach dem Abitur von 1936 bis 1940 Studium an der TH Berlin, Dipl.-Ing. 1948 Promotion zum Dr.-Ing. 1953 Habilitation, seit 1954 in wissenschaftlichen Lehrämtern. Seit 1962 Professor mit Lehrstuhl und Direktor des Instituts für die Anwendung radioaktiver Isotope an der TU Dresden, seit 1965 bis 1967 Rektor der TU Dresden. Seit 1963 Mitgl. der SED-Kreisleitung an der TU Dresden. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 762 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/herforth-lieselotte verwiesen. Hennecke, Adolf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Herrmann, Joachim

* 13. 9. 1916 in Altenburg. Physikerin. Mitglied der SED seit 1963. Abg. der Volkskammer und Mitgl. des Staatsrates seit 1963. Nach dem Abitur von 1936 bis 1940 Studium an der TH Berlin, Dipl.-Ing. 1948 Promotion zum Dr.-Ing. 1953 Habilitation, seit 1954 in wissenschaftlichen Lehrämtern. Seit 1962 Professor mit Lehrstuhl und Direktor des Instituts für die Anwendung radioaktiver Isotope an der TU Dresden, seit 1965 bis 1967 Rektor der TU Dresden. Seit 1963 Mitgl. der SED-Kreisleitung an…

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Heynisch, Werner (1969)

* 27. 2. 1924 in Plauen. Präsident der Deutschen Bauakademie seit 1965. Mitgl. der SED seit 1946. 1963–1967 Kandidat, seitdem Mitgl. des ZK der SED. Ausbildung zum Dipl.-Ing. Kriegsdienst. In den fünfziger Jahren verschiedene Positionen in der Bauwirtschaft. Institutsdir., 1961 Mitgl. der Deutschen Bauakademie. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 762 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/heynisch-werner verwiesen. Herrmann, Joachim A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hoffmann, Karl-Heinz

* 27. 2. 1924 in Plauen. Präsident der Deutschen Bauakademie seit 1965. Mitgl. der SED seit 1946. 1963–1967 Kandidat, seitdem Mitgl. des ZK der SED. Ausbildung zum Dipl.-Ing. Kriegsdienst. In den fünfziger Jahren verschiedene Positionen in der Bauwirtschaft. Institutsdir., 1961 Mitgl. der Deutschen Bauakademie. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 762 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre…

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HO (1969)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Abk. für Handelsorganisation. Die HO wurde durch VO der DWK im Nov. 1948 angeblich zur Bekämpfung des Schwarzmarktes errichtet. Ihr Hauptzweck war aber, „währungsgefährdende“ überschüssige Kaufkraft abzuschöpfen und zur Finanzierung der Staatsausgaben beizutragen. Trotz Verbesserung der Versorgungslage und des Verschwindens des Schwarzmarkts wurde die HO nicht aufgelöst, sondern durch Errichtung immer neuer HO-Verkaufsstellen, HO-Warenhäuser und HO-Gaststätten sowie durch Ausdehnung des Warensortiments vergrößert. Mehr und mehr wurde, insbesondere ab 1952, die Vergrößerung des staatlichen Sektors im Einzelhandel bzw. die Sozialisierung des privaten Einzelhandels (Binnenhandel) zur wichtigsten Aufgabe. Ursprünglich war die HO hauptsächlich auf den Verkauf von Industriemangelwaren und bestimmter Lebensmittel eingestellt. Sie hatte bis 1958 das Monopol für den freien Verkauf bewirtschafteter Waren. Inhaber privater Läden wurden durch ungenügende Warenzuteilungen in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht und veranlaßt, ihre Geschäfte zu Spottpreisen an die HO zu verkaufen. Man gab ihnen dann häufig die Möglichkeit, als HO-Angestellte in ihren eigenen Läden tätig zu werden. Auf diese Weise übernahm die HO seit 1951 u. a. Drogerien, Fleischerläden, Friseurgeschäfte, Blumenläden, Modesalons, Juwelierläden usw. Bis zu einem gewissen Grade läßt sich der Prozeß der Sozialisierung des Einzelhandels an der Umsatzentwicklung der HO ablesen: Die Zahlen der Tabelle bringen die mengenmäßige Umsatzsteigerung nicht voll zum Ausdruck, da die HO-Preise seit 1948 mehrmals gesenkt worden sind. Auf die Handelstätigkeit der HO entfällt z. Z. über ein Drittel der gesamten Einzelhandelsumsätze. Leitungsorgane der HO sind die HO-Hauptdirektion und die HO-Bezirksdirektionen, die nach dem Vorbild der Bezirksverbände der Konsumgenossenschaften aufgezogen wurden, um ein geschlossenes Handelssystem zu schaffen und die Kontrolle der einzelnen HO-Betriebe zu verbessern. Die 300 HO-Kreisbetriebe sind die organisatorische Zusammenfassung einer bestimmten Anzahl von Verkaufsstellen, Gaststätten sowie Kauf- und Warenhäusern zu einem wirtschaftlich und juristisch selbständigen Handelsbetrieb. Zur Versorgung der Betriebsangehörigen der deutsch-sowjetischen Wismut-AG, besteht als besonderer Zweig die HO-Wismut, die der Hauptdirektion HO-Wismut im Ministerium für Handel und Versorgung direkt unterstellt ist. Auch das HO-Versandhaus in Leipzig (Versandhandel) untersteht direkt dem Ministerium. Zur Versorgung der Angehörigen der NVA und der Truppen der Sowjetarmee mit Konsumgütern ist der HO-Spezialhandel zuständig. Es handelt sich um ein zentral geleitetes Handelsunternehmen, das außer über Einzelhandels- und Großhandelsbetriebe auch über bestimmte Produktionsbetriebe verfügt. Das Warensortiment des HO-Spezialhandels umfaßt vornehmlich Konsumgüter für den spezifischen Bedarf der Armeeangehörigen. Die Einzelhandelsbetriebe des HO-Spezialhandels befinden sich in der Regel innerhalb der militärischen Objekte. 1961/62 wurden Exquisit-Verkaufsstellen eingeführt, die der HO unterstehen und das „HO-Prinzip“ von 1948 wieder aufleben ließen. In diesen Luxusgeschäften werden modische Waren bester Qualität, vorwiegend aus Importen, zu stark überhöhten Preisen gegenüber den regulären Handelspreisen verkauft. (Lebensstandard, Versorgung) Zum Sektor des staatlichen Einzelhandels gehören auch die zur Vereinigung Volkseigener Warenhäuser (VVW) „Centrum“ zusammengeschlossenen Warenhäuser. Die VVW ist ein leitendes Handelsorgan mit den Aufgaben ähnlich einer VVB, dem aber zudem als Binnenhandelsorgan noch Importaufgaben zugestanden wurden, um innerhalb der sozialistischen Länder Sortimentsausgleich der Konsumgüterproduk[S. 274]tion zu ermöglichen. Sitz der VVW ist Leipzig. Kernstück ist der Zentraleinkauf und damit der Einfluß auf die Industrie zur Sortiments- und Qualitätsverbesserung. Literaturangaben *: Der Einzelhandel in der Versorgung der Bevölkerung der sowjetischen Besatzungszone. (Mat.) 1953. 64 S. m. 15 Tab. u. 22 Anlagen. Pöhler, Felix: Der Untergang des privaten Einzelhandels in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1952. 64 S. m. 11 Anlagen. Schlenk, Hans: Der Binnenhandel in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. (BB) 1960. 207 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 273–274 Historischer Materialismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z HO-Wismut

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 Abk. für Handelsorganisation. Die HO wurde durch VO der DWK im Nov. 1948 angeblich zur Bekämpfung des Schwarzmarktes errichtet. Ihr Hauptzweck war aber, „währungsgefährdende“ überschüssige Kaufkraft abzuschöpfen und zur Finanzierung der Staatsausgaben beizutragen. Trotz Verbesserung der Versorgungslage und des Verschwindens des Schwarzmarkts wurde die HO nicht aufgelöst, sondern durch Errichtung immer neuer…