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Aktien (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 Wertpapiere. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 21 Akkumulation A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Aktionseinheit der ArbeiterklasseSiehe auch die Jahre 1975 1979 Wertpapiere. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 21 Akkumulation A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Aktionseinheit der Arbeiterklasse
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Aktivistenbewegung (1969)
Siehe auch: Aktivist: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Aktivist, Aktivistenbewegung: 1975 1979 Aktivistenbewegung: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Aktivist, Verdienter: 1956 1958 1959 1960 1962 Die angeblich freiwilligen, in Wahrheit von SED und FDGB gelenkten, gemeinsamen Bemühungen von Aktivisten zur Erzielung bestimmter wirtschaftlicher Erfolge, vor allem zur Steigerung der Arbeitsproduktivität, zur Senkung der Selbstkosten und zur Vorbesserung der Qualität der Produktion. Die Mittel hierzu sind vor allem angeblich neue ➝Arbeitsmethoden. Eine A. wird jeweils eingeleitet durch die besondere Leistung eines einzelnen, eines Neuerers, selten einer Gruppe (Aktivistenbrigade). Für diese Leistung werden vorher besonders günstige Arbeitsbedingungen geschaffen. Diese meist einmalige Leistung wird stets einer neuen Arbeitsmethode zugeschrieben und mit großem Propagandaaufwand (Produktionspropaganda) zum Vorbild gemacht, dem nachzueifern innerhalb von sozialistischen ➝Wettbewerben oder im Rahmen von Selbstverpflichtungen die Pflicht aller ist. Im Aktivistenplan sind die Selbstverpflich[S. 22]tungen und die Wettbewerbsverpflichtungen der Angehörigen eines Betriebes zur Erfüllung und Übererfüllung des Betriebsplanes durch Steigerung der Arbeitsproduktivität und Senkung der Selbstkosten enthalten. Aktivistenschule heißt ein praktischer Lehrgang zur Propagierung neuer Arbeitsmethoden durch Aktivisten und Neuerer. (Neuererbewegung) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 21–22 Aktivist A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AK-VerfahrenSiehe auch: Aktivist: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Aktivist, Aktivistenbewegung: 1975 1979 Aktivistenbewegung: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Aktivist, Verdienter: 1956 1958 1959 1960 1962 Die angeblich freiwilligen, in Wahrheit von SED und FDGB gelenkten, gemeinsamen Bemühungen von Aktivisten zur Erzielung bestimmter wirtschaftlicher Erfolge, vor allem zur Steigerung der Arbeitsproduktivität, zur Senkung der Selbstkosten und zur…
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Allied travel board (1969)
Siehe auch die Jahre 1965 1966 Alliiertes Reisebüro; Touristik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 22 Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Alliiertes Abrechnungsbüro für Post- und FernmeldewesenSiehe auch die Jahre 1965 1966 Alliiertes Reisebüro; Touristik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 22 Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Alliiertes Abrechnungsbüro für Post- und Fernmeldewesen
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Altenburg (1969)
Siehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1965 1966 Kreisstadt im sächsischen Bezirk Leipzig, am Südrand der Leipziger Tieflandsbucht, an der Pleiße, mit (1967) 47.722 Einwohnern (1950: 49.413); Schloß (11./19. Jh.); bedeutender Garten[S. 23]bau und vielseitige Industrie: Nähmaschinen, Nahrungsmittel, Spielkarten, Metallwaren, Textilien, Landestheater mit alter Tradition. Von 1603 bis 1672 und von 1826 bis 1918 war A. Residenz der Fürsten und Herzöge von Sachsen-A., seit 1920 gehörte es zu Thüringen, 1952 wurde es in den Bezirk Leipzig einbezogen. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 1. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 22–23 Alliiertes Komitee für Post- und Fernmeldewesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AltenteilSiehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1965 1966 Kreisstadt im sächsischen Bezirk Leipzig, am Südrand der Leipziger Tieflandsbucht, an der Pleiße, mit (1967) 47.722 Einwohnern (1950: 49.413); Schloß (11./19. Jh.); bedeutender Garten[S. 23]bau und vielseitige Industrie: Nähmaschinen, Nahrungsmittel, Spielkarten, Metallwaren, Textilien, Landestheater mit alter Tradition. Von 1603 bis 1672 und von 1826 bis 1918 war A. Residenz der Fürsten und Herzöge von Sachsen-A., seit 1920 gehörte…
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Altersversorgung (1969)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Art. 36 der Verfassung verspricht jedem Bürger die Fürsorge der Gesellschaft im Alter und bei Invalidität als Rechtsanspruch, der durch eine steigende materielle, soziale und kulturelle Versorgung und Betreuung alter und arbeitsunfähiger Bürger gewährleistet werden soll. Infolge der großen Ausdehnung der Versicherungspflicht wird der größte Teil der Bevölkerung im Alter durch die Sozialversicherung versorgt (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen). Der Durchschnitt der Altersrenten liegt unter denen in der BRD und Berlin-West. Ursächlich ist vor allem die Beitragsbemessungsgrenze der Sozialversicherung von 600 Mark monatlich (7.200 Mark jährlich), die auch die Grenze des Verdienstes bestimmt, die der Rentenberechnung zugrunde liegt. Die Mindestrente (Renten) sichert auch dem eine bescheidene Versorgung im Alter in Form eines Festbetrages von 150 Mark, dessen errechnete Rente unter diesem Betrag bleiben würde. Mit Wirkung vom 1. 7. 1968 wurde die Möglichkeit einer freiwilligen Höherversicherung geschaffen. Bestimmte Personengruppen, an deren Arbeit das Herrschaftssystem besonders interessiert ist, erhalten eine bessere Altersversorgung. Dazu gehören die Bergleute (Bergmannsrente) sowie die Eisenbahner und die Angestellten der Post. Eine zusätzliche Versorgung in Höhe von 5~v. H. des monatlichen Nettoverdienstes im Durchschnitt der letzten 5~Jahre wird durch die Betriebe in einigen ausgewählten Industriezweigen nach 20jähriger Betriebszugehörigkeit gewährt. Eine Staffelung der Altersrenten nach der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Industriezweige war geplant, ist offenbar aber jetzt aufgegeben worden. Für die Angehörigen der technischen Intelligenz in den VEB ist durch VO vom 17. 8. 1950 (GBl. S. 844) eine zusätzliche A. eingeführt worden, die durch eine Versorgungsversicherung bei der Deutschen Versicherungsanstalt gewährleistet wird. Die Beiträge für diese Versicherung sind von den VEB aufzubringen. Zum Kreise der Versorgungsberechtigten gehören Ingenieure, Konstrukteure, Architekten, Techniker sowie Personen, die auf Grund eines Einzelvertrages Anspruch auf die A. haben. Auch auf andere leitende Angestellte kann die A. ausgedehnt werden. Durch die zusätzliche A. wird ab 65. Lebensjahr oder beim Eintritt vorzeitiger Erwerbsunfähigkeit eine monatliche Rente in Höhe von 60 bis 80 v. H. des im letzten Jahre bezogenen Bruttogehalts gezahlt. Der überlebende Ehepartner erhält 50 v. H. der Rente; Waisen, Halbwaisen und Personen, für die der Versicherte unterhaltspflichtig war, bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres oder solange sie sich in der Ausbildung befinden, 25 v. H. der Rente. Durch VO vom 12. 7. 1951 (GBl. S. 675) ist für die Intelligenz an wissenschaftlichen, künstlerischen, pädagogischen und medizinischen Einrichtungen eine A. mit den gleichen Leistungen eingeführt worden. Dazu gehören auch Lehrer. Für die A. der freiberuflichen Ärzte und Zahnärzte besteht seit dem 1. 1. 1959 eine Pflichtversicherung besonderer Art. Sie erhebt die Beiträge, solange die Versicherten überhaupt kassenärztlich tätig sind, und sie gewährt bei Erreichung der Altersgrenze oder bei dauernder Invalidität eine einheitliche Rente von 600~M monatlich unter Abrechnung der Rente aus der Sozialversicherung, also ohne Berücksichtigung der Beitragszeiten und -beträge. Eine besondere A. für ehemalige Beamte und Berufsoffiziere gibt es nicht. Sie werden nach den Bestimmungen der Sozialversicherung von dieser versorgt. (Beamtenversorgung) Literaturangaben Leutwein, Alfred: Die technische Intelligenz in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1953. 56 S. m. 6 Anlagen. Mampel, Siegfried: Das System der sozialen Leistungen in Mitteldeutschland und in Ost-Berlin (BB) 1961. Teil I (Text) 150 S., Teil II (Anlagen) 142 S. Mampel, Siegfried: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 23 Altersaufbau der Bevölkerung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AltguthabenSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Art. 36 der Verfassung verspricht jedem Bürger die Fürsorge der Gesellschaft im Alter und bei Invalidität als Rechtsanspruch, der durch eine steigende materielle, soziale und kulturelle Versorgung und Betreuung alter und arbeitsunfähiger Bürger gewährleistet werden soll. Infolge der großen Ausdehnung der Versicherungspflicht wird der größte Teil der Bevölkerung im Alter durch die Sozialversicherung versorgt…
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Amnestie (1969)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Als A.-Gesetze im technischen Sinne können bezeichnet werden: 1. Verordnungen über die Gewährung von Straffreiheit in den einzelnen Ländern der SBZ (z. B. in Brandenburg am 29. 11. 1945), 2. Befehl Nr. 228 der SMAD vom 30. 7. 1946 („Nichtigkeit von Urteilen in politischen Sachen und die Einstellung von Strafverfahren in Fällen bestimmter strafbarer Handlungen, die vor dem 8. Mai 1945 begangen sind“), 3. Befehl Nr. 43 der SMAD vom 18. 3. 1948 (Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr — Ausnahmen: „Spekulanten und Schieber“), 4. Gesetz über die Gewährung von Straffreiheit vom 11. 11. 1949 (GBl. I, S. 60) (Freiheitsstrafen bis zu 6~Monaten und Geldstrafen bis zu 5.000 DM Ost — Ausnahmen: politische Urteile nach Art. III A III der Kontr.-Rat-Dir. Nr. 38 und Art. 6~der Verfassung). Über die Einstellung anhängiger Verfahren entschieden in der zu 3) und 4) erwähnten A. besonders gebildete A.-Kommissionen. Nach 1949 wurden einige Gnadenaktionen durchgeführt. Dabei war in jedem Einzelfall ein besonderer Begnadigungsakt erforderlich. Es war also möglich, die Haftentlassung einzelner Personen zu verhindern, selbst wenn die allgemeinen Richtlinien der jeweiligen Aktion auf den Einzelfall zutrafen: 1. Gnadenaktion des Staatspräsidenten am 7. 10. 1951 (Freiheitsstrafen bis zu 1 Jahr ganz, Freiheitsstrafen von 1 bis 3 Jahren zur Hälfte, Geldstrafen bis zu 500 DM Ost — Ausnahmen: politische Verurteilungen.) 2. Gnadenerlasse für Waldheim-Verurteilte (Kriegsverbrecherprozesse) in den Jahren 1952, 1954, 1956. 3. Ministerratsbeschluß vom 22. 12. 1955 über die vorzeitige Haftentlassung von 2.616 Verurteilten (Sowjetisches Militärtribunal). 4. Gnadenaktion 1956. Sie begann mit der durch Staatspräsident Pieck auf Empfehlung des ZK der SED ausgesprochenen Begnadigung von 88 Personen, die vor ihrer Verurteilung zum Teil hohe Stellungen im Staats- und Parteiapparat bekleidet hatten, z. B. des ehemaligen Justizministers Max Fechner und des ehemaligen Staatssekretärs Paul Baender. Durch Beschluß des Präsidiums des Ministerrates wurden zum gleichen Zeitpunkt („Neues Deutschland“ vom 27. 4. 1956) 698 Personen begnadigt, die von Sowjetischen Militärtribunalen oder Zonengerichten wegen Verbrechen verurteilt worden waren, die mit dem Krieg in Zusammenhang standen. Auf weitere Empfehlung des ZK der SED wurden die Überprüfungen von Urteilen aus der Zeit vor dem 1. 4. 1956 mit dem Ziel der Begnadigung oder bedingten Strafaussetzung fortgesetzt. So wurden im Laufe des Jahres 691 Personen vorzeitig aus der Strafhaft entlassen, die der SPD angehörten und wegen politischer Delikte verurteilt worden waren. Ursprünglich sollten nur Verurteilungen bis zu einem Jahr in die Überprüfungsaktion einbezogen werden, und politische Delikte, Sittlichkeitsdelikte an Kindern und vorsätzliche Brandstiftungen sollten ausgenommen sein. Im weiteren Verlauf der Aktion wurden die Haftentlassungen aber über die zunächst eng gezogenen Grenzen ausgedehnt. Insgesamt sollen nach Ausführungen des Ministerpräsidenten Grotewohl 21.187 Menschen in der Zeit vom 1. 1. bis 1. 10. 1956 vorzeitig aus der Strafhaft entlassen worden sein („Neues Deutschland“ vom 28. 10. 1956). 5. Beschluß des Staatsrates über die Gewährung von Straferlaß durch Gnadenerweis vom 1. 10. 1960 (GBl. I, S. 533) (Freiheitsstrafen bis zu 1~Jahr; Freiheitsstrafen von nicht mehr als 3~Jahren, die zur Hälfte verbüßt sind; Freiheitsstrafen von mehr als 3 Jahren, die zu zwei Dritteln verbüßt worden sind, wenn die Verurteilten nach ihrem jetzigen Verhalten die Gewähr dafür bieten, daß sie künftig die sozialistische Gesetzlichkeit einhalten werden; bedingt ausgesprochene Freiheitsstrafen, wenn die Bedingungen für die Vollstreckung der Strafe nicht eingetreten sind.) Bei den mehr als 3~Jahre betragenden Freiheitsstrafen mußte also in jedem Einzelfall geprüft und, wenn Haftentlassung erfolgen sollte, bejaht werden, daß der Verurteilte „künftig die sozialistische Gesetzlichkeit“ einhalten wird. In vielen Fällen wurde diese Voraussetzung offenbar nicht gesehen, denn eine Haftentlassung erfolgte nicht, obwohl mehr als zwei Drittel der Strafe verbüßt waren. Unter den Amnestierten, deren Anzahl nach Ulbricht 16.000 betragen haben soll, befanden sich etwa 3.000 politische ➝Häftlinge. Nach dem Staatsratsbeschluß vom 24. 5. 1962 (Strafpolitik) kam es in den Monaten Juni bis August 1962 zu weiteren Entlassungen unter Anwendung des §~346 StPO (bedingte Strafaussetzung). 6. A.-Erlaß des Staatsrates vom 3. 10. 1964 [S. 25](GBl. I, S. 135) zum 15. Jahrestag der Gründung der „DDR“. Auch dieser Erlaß gab den davon Betroffenen keinen Rechtsanspruch auf Haftentlassung, sondern ordnete in Anlehnung an die früheren Gnadenaktionen an, daß Strafen, auf die vor dem 30. 9. 1964 erkannt worden war, im Gnadenwege erlassen werden können, „wenn die Verurteilten auf Grund ihres Gesamtverhaltens die Gewähr dafür bieten, daß sie künftig die sozialistische Gesetzlichkeit achten“. Das bedeutet, daß in jedem Einzelfall zu prüfen war, ob der Erlaß Anwendung finden konnte, oder ob etwa die Voraussetzungen für ein künftiges politisches Wohlverhalten als nicht erfüllt anzusehen waren. Von der Anwendung des A.-Erlasses waren Strafgefangene ausgeschlossen, die Verbrechen gegen den Frieden, die Menschlichkeit oder Kriegsverbrechen begangen, befohlen oder begünstigt oder Verbrechen gegen das Leben oder die Sittlichkeit verübt hatten. Ausgeschlossen waren ferner Personen, die wegen „besonders schwerwiegender Verbrechen gegen die DDR“ verurteilt worden waren. Für Strafgefangene, die vor dem 13. 8. 1961 „schwere Verbrechen gegen die DDR“ begangen hatten, konnte die Strafe herabgesetzt werden, ohne daß diese Herabsetzung zur Haftentlassung führte. Die für die politischen Häftlinge entscheidende Frage, ob sie als ein leichter, schwerer oder besonders schwerwiegender Fall galten, war aus dem Wortlaut des Erlasses nicht zu entnehmen. Der Generalstaatsanwalt traf in Zusammenarbeit mit dem Minister des Innern eine erste Entscheidung, indem er dem Staatsrat die Liste der für eine Begnadigung in Frage kommenden Verurteilten vorlegte. Die Begnadigung wurde dann durch den Staatsrat verfügt. Nach einer Mitteilung des Generalstaatsanwalts Streit im Januar 1965 sollen rd. 10.000 Personen zufolge des A.-Erlasses vorzeitig aus der Strafhaft entlassen worden sein. Wie groß die Zahl der darunter fallenden politischen Häftlinge war, ist nicht bekannt. Auf Grund westlicher Bemühungen und materieller Gegenleistungen der Bundesrepublik wurde in den Jahren seit 1964 eine größere Anzahl (ca. 3.000) politische Häftlinge vorzeitig aus der Haft, zu einem erheblichen Teil sogar in die Bundesrepublik entlassen. (Rechtswesen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 24–25 Ambulatorium A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AmortisationenSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Als A.-Gesetze im technischen Sinne können bezeichnet werden: 1. Verordnungen über die Gewährung von Straffreiheit in den einzelnen Ländern der SBZ (z. B. in Brandenburg am 29. 11. 1945), 2. Befehl Nr. 228 der SMAD vom 30. 7. 1946 („Nichtigkeit von Urteilen in politischen Sachen und die Einstellung von Strafverfahren in Fällen bestimmter strafbarer Handlungen, die vor dem 8. Mai 1945 begangen sind“), 3. Befehl Nr. 43 der SMAD…
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Amt für Jugendfragen beim Ministerrat (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Unterstand bis 1. 7. 1958 dem 1. Stellv. des Min.-Präs., dann dem Min. f. Volksbildung. Ist seit 17. 5. 1962 ein „Organ des Ministerrates“ (GBl. II, S. 367) und „dem vom Ministerrat beauftragten Stellv. des Vors. des Ministerrates unmittelbar unterstellt“. In Verbindung mit dem ZR der FDJ „auf der Grundlage der Beschlüsse der SED“, verantwortlich für die gesamte Jugendarbeit. Das AfJ. ist federführend für den Jugendetat und hat wesentliches Mitspracherecht bei Jugendgesetzgebung. Leiter seit Juni 1966: Helmut ➝Oppermann, der drei Stellvertreter hat. (Jugend) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 25 Amt für Erfindungs- und Patentwesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Amt für KirchenfragenSiehe auch die Jahre 1975 1979 1985 Unterstand bis 1. 7. 1958 dem 1. Stellv. des Min.-Präs., dann dem Min. f. Volksbildung. Ist seit 17. 5. 1962 ein „Organ des Ministerrates“ (GBl. II, S. 367) und „dem vom Ministerrat beauftragten Stellv. des Vors. des Ministerrates unmittelbar unterstellt“. In Verbindung mit dem ZR der FDJ „auf der Grundlage der Beschlüsse der SED“, verantwortlich für die gesamte Jugendarbeit. Das AfJ. ist federführend für den Jugendetat und hat wesentliches…
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Amt für Wasserwirtschaft (1969)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 Dem Ministerrat unterstelltes Amt, gegr. 1952. Aufgaben: Erschließung und Verteilung des Wasserangebotes für Wirtschaft und Bevölkerung, Gewässeraufsicht einschl. Hochwasserschutz, Schaffung von Rechtsgrundlagen, Durchführungskontrolle der Gesetze und Verordnungen. Dem AfW. ist ein Institut für Wasserwirtschaft unterstellt, das sich hauptsächlich mit wasserwirtschaftlichen Forschungen beschäftigt. [S. 27]Angegliedert sind dem AfW. die Volkseigenen Betriebe Fernwasserversorgung und die Wasserwirtschaftsdirektionen. (Wasserwirtschaft) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 26–27 Amt für Standardisierung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AnbauplanungSiehe auch die Jahre 1975 1979 Dem Ministerrat unterstelltes Amt, gegr. 1952. Aufgaben: Erschließung und Verteilung des Wasserangebotes für Wirtschaft und Bevölkerung, Gewässeraufsicht einschl. Hochwasserschutz, Schaffung von Rechtsgrundlagen, Durchführungskontrolle der Gesetze und Verordnungen. Dem AfW. ist ein Institut für Wasserwirtschaft unterstellt, das sich hauptsächlich mit wasserwirtschaftlichen Forschungen beschäftigt. [S. 27]Angegliedert sind dem AfW. die Volkseigenen Betriebe…
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Angestellte (1969)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 A. sind den Arbeitern arbeitsrechtlich gleichgestellt (Kündigungsrecht, Urlaub, arbeitsrechtliche Mantelbestimmungen, Sozialversicherungs- und Versorgungswesen). Für die A. wird das Gehalt nach Monatssätzen berechnet. Dem Lohn der Arbeiter liegt dagegen ein Stundensatz zugrunde. Bessere arbeitsrechtliche Bestimmungen gelten für die Angehörigen der technischen ➝Intelligenz auf Grund des Einzelvertrages. (Sozialstruktur) Literaturangaben Mampel, Siegfried: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Mampel, Siegfried: Das Gesetzbuch der Arbeit der Sowjetzone und das Arbeitsrecht der Bundesrepublik Deutschland — ein Vergleich. 5. Aufl. (hrsg. v. Bundesmin. für Arbeit …). Bonn 1962. 64 S. Mampel, Siegfried: Beiträge zum Arbeitsrecht der sowjetischen Besatzungszone (BMG) 1963. 135 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Angelsport A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AngleichungsverordnungSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 A. sind den Arbeitern arbeitsrechtlich gleichgestellt (Kündigungsrecht, Urlaub, arbeitsrechtliche Mantelbestimmungen, Sozialversicherungs- und Versorgungswesen). Für die A. wird das Gehalt nach Monatssätzen berechnet. Dem Lohn der Arbeiter liegt dagegen ein Stundensatz zugrunde. Bessere arbeitsrechtliche Bestimmungen gelten für die Angehörigen der technischen ➝Intelligenz auf Grund des Einzelvertrages.…
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Anlagenbau (1969)
Schwermaschinen- und Anlagenbau, Generalauftragnehmer. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Anlagemittel A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AnleitungSchwermaschinen- und Anlagenbau, Generalauftragnehmer. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Anlagemittel A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Anleitung
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Antifaschistisch-demokratische Ordnung (1969)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 [S. 28]Offizielle Bezeichnung für die Periode von 1945 bis zur Verkündung des Aufbaus des Sozialismus. In der ADO. war die „Staatsmacht ihrem Klasseninhalt nach eine revolutionär-demokratische Arbeiter-und-Bauern-Macht unter Beteiligung auch anderer Schichten“ (Doernberg: „Die Geburt eines neuen Deutschland, 1945 bis 1949“, Ostberlin 1959, S. 15). Das Ziel der ADO. „bestand darin, die faschistischen Kräfte, … die Monopolherren und Junker, politisch und ökonomisch zu entmachten“, die „Hegemonie der Arbeiter- und Bauernklasse in Politik und Wirtschaft“ zu festigen; dabei trug „die antifaschistisch-demokratische Umwälzung bereits in sich die Tendenz des Hinüberwachsens der demokratischen Revolution in die sozialistische“ (Doernberg, a. a. O.). (Periodisierung) Literaturangaben Duhnke, Horst: Stalinismus in Deutschland — Die Geschichte der sowjetischen Besatzungszone (Rote Weißbücher 15). Köln 1955, Kiepenheuer und Witsch. 378 S. Lukas, Richard: 10 Jahre sowjetische Besatzungszone … Mainz 1955, Deutscher Fachschriften-Verlag. 215 S. Richert, Ernst (m. e. Einl. von Martin Drath): Macht ohne Mandat — der Staatsapparat in der SBZ. 2., erw. Aufl. (Schr. d. Inst. f. polit. Wissenschaft, Berlin, Bd. 11). Köln 1963, Westdeutscher Verlag. 349 S. Mampel, Siegfried: Die Verfassung der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. Text u. Kommentar. 2., neubearb. u. erg. Aufl., Frankfurt a. M. 1966, Alfred Metzner. 516 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 28 Anstalt zur Wahrung der Aufführungsrechte (AWA) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AntiquariateSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 [S. 28]Offizielle Bezeichnung für die Periode von 1945 bis zur Verkündung des Aufbaus des Sozialismus. In der ADO. war die „Staatsmacht ihrem Klasseninhalt nach eine revolutionär-demokratische Arbeiter-und-Bauern-Macht unter Beteiligung auch anderer Schichten“ (Doernberg: „Die Geburt eines neuen Deutschland, 1945 bis 1949“, Ostberlin 1959, S. 15). Das Ziel der ADO. „bestand darin, die faschistischen…
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Apolda (1969)
Siehe auch das Jahr 1956 Stadt im thüringischen Bezirk Erfurt, Kreisstadt, an der Ilm, mit (1967) 29.504 Einwohnern (1950: 32.736); bedeutende Textilindustrie (Wirk- und Strickwaren), daneben Maschinenbau, chemische Industrie (Düngemittel), Glockengießerei. A. wurde 1119 zum ersten Male historisch erwähnt, seine Wirkerei und Strickerei gehen auf das 16. Jh. zurück. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 1. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 28 APO A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ApothekenSiehe auch das Jahr 1956 Stadt im thüringischen Bezirk Erfurt, Kreisstadt, an der Ilm, mit (1967) 29.504 Einwohnern (1950: 32.736); bedeutende Textilindustrie (Wirk- und Strickwaren), daneben Maschinenbau, chemische Industrie (Düngemittel), Glockengießerei. A. wurde 1119 zum ersten Male historisch erwähnt, seine Wirkerei und Strickerei gehen auf das 16. Jh. zurück. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb.…
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Aktionseinheit der Arbeiterklasse (1969)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Nach in der „DDR“ verbindlicher Auslegung das „unbeschadet aller Unterschiede in politischen Grundsatzfragen angestrebte einheitliche Vorgehen zur Erreichung bestimmter politischer Nahziele“ in nichtkommun. Staaten; auf die BRD bezogen ist die Herstellung der AdA. zeitweilig als Forderung an die SPD, oppositionelle Gruppen in der SPD, an den DGB und an die außerparlamentarische Opposition gerichtet worden. Die AdA. wird nur als zeitlich begrenztes Zusammengehen mit nichtkommun. Gruppen definiert, wobei Initiative und Führung stets bei der jeweils engagierten kommun. Partei liegen müssen. (Blockpolitik, Antifaschistisch-demokratische Ordnung) Literaturangaben Leonhard, Wolfgang: Sowjetideologie heute, Bd. II — Die politischen Lehren (Fischer-Bücherei, 461). Frankfurt a. M., 1962. 328 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 21 Aktien A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AktivSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Nach in der „DDR“ verbindlicher Auslegung das „unbeschadet aller Unterschiede in politischen Grundsatzfragen angestrebte einheitliche Vorgehen zur Erreichung bestimmter politischer Nahziele“ in nichtkommun. Staaten; auf die BRD bezogen ist die Herstellung der AdA. zeitweilig als Forderung an die SPD, oppositionelle Gruppen in der SPD, an den DGB und an die außerparlamentarische Opposition gerichtet worden. Die…
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Albrecht, Hans (1969)
* 1919. 1. Stellv. des Vors. der Arbeiter-und-Bauern-Inspektion. Kandidat des ZK der SED von 1954 bis 1963, seitdem Mitgl. Nach Besuch der SED-Parteihochschule Parteifunktionär, 1. Kreissekretär der SED in Frankfurt/Oder, Eberswalde, Stalinstadt (heute Eisenhüttenstadt), 1. Vors. d. Wirtschaftsrates des Bezirks Frankfurt/Oder und von 1960 bis 1963 1. Vors. des Rates d. Bezirkes Frankfurt/Oder. Nach Studium am Industrieinstitut der TU Dresden seit März 1965 in jetziger Funktion. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 753 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1969 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/albrecht-hans verwiesen. Adameck, Heinz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Arnold, Heinz* 1919. 1. Stellv. des Vors. der Arbeiter-und-Bauern-Inspektion. Kandidat des ZK der SED von 1954 bis 1963, seitdem Mitgl. Nach Besuch der SED-Parteihochschule Parteifunktionär, 1. Kreissekretär der SED in Frankfurt/Oder, Eberswalde, Stalinstadt (heute Eisenhüttenstadt), 1. Vors. d. Wirtschaftsrates des Bezirks Frankfurt/Oder und von 1960 bis 1963 1. Vors. des Rates d. Bezirkes Frankfurt/Oder. Nach Studium am Industrieinstitut der TU Dresden seit März 1965 in jetziger Funktion. …
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Alliiertes Abrechnungsbüro für Post- und Fernmeldewesen (1969)
Da es mit dem Wegfall der Reichsbehörden als Folge der bedingungslosen Kapitulation im Mai 1945 auch keine deutsche Postverwaltung mehr gab, war die Vertretung Deutschlands im internationalen Postverkehr auf den Alliierten Kontrollrat übergegangen. Dieser gründete 1947 ein Alliiertes Komitee für Post- und Fernmeldewesen, das die Wiedereinschaltung Deutschlands in den internationalen Postverkehr vornahm und Deutschland im Weltpostverein vertrat. Es wurde ein AA. (Allied working party) aus Vertretern der vier Alliierten unter Hinzuziehung deutscher Postbediensteter aus beiden Teilen Deutschlands gebildet, das die Verrechnung des durch Deutschland hindurchgehenden internationalen Postverkehrs zwischen den beiden Teilen Deutschlands im Verhältnis von 70:30 vornahm. 1958 zog die SU ihre Vertreter aus dem AA. zurück. Am 25. 11. 1966 unterrichtete das Ostberliner Postministerium den Weltpostverein darüber, daß es vom 1. 1. 1967 an den „Internationalen Post- und Fernmeldeverkehr der DDR“ mit den Postverwaltungen aller beteiligten Staaten direkt abrechnen wolle. Der Weltpostverein wies die Aufforderung zurück, die Postverwaltungen seiner einzelnen Mitgliedsstaaten von der neuen Abrechnungsregelung der „DDR“ in Kenntnis zu setzen, da Deutschland als Ganzes Mitglied des Weltpostvereins sei. Indessen rechnen seitdem die UdSSR, Polen und die CS SR unmittelbar mit dem Postministerium der „DDR“ ab. Obwohl die „DDR“ ihre Vertreter aus dem AA. zurückzog, arbeitet dieses mit allen Mitgliedern des Weltpostvereins mit Ausnahme der erwähnten Staaten weiter. Der Post- und Telegrafenverkehr zwischen den beiden Teilen Deutschlands gilt nach den alliierten Bestimmungen als innerdeutscher Verkehr und nicht als Verkehr zwischen Staaten. Hier hat eine Abrechnung nie stattgefunden. Im Frühjahr 1967 forderte die „DDR“ von der BRD die Summe von 970.000.000 und vom Berliner Senat die Summe von 574.000.000 DM, die für Leistungen aus dem innerdeutschen Post- und Fernmeldeverkehr der „DDR“ zuständen. Seitdem werden von ihr den zuständigen Stellen der BRD und West-Berlin regelmäßig Rechnungen über Leistungen der deutschen Post im innerdeutschen Postverkehr übersandt. Verhandlungen über die Forderungen kamen bis zum Redaktionsschluß nicht zustande. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 22 Allied travel board A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Alliiertes Komitee für die LuftsicherheitDa es mit dem Wegfall der Reichsbehörden als Folge der bedingungslosen Kapitulation im Mai 1945 auch keine deutsche Postverwaltung mehr gab, war die Vertretung Deutschlands im internationalen Postverkehr auf den Alliierten Kontrollrat übergegangen. Dieser gründete 1947 ein Alliiertes Komitee für Post- und Fernmeldewesen, das die Wiedereinschaltung Deutschlands in den internationalen Postverkehr vornahm und Deutschland im Weltpostverein vertrat. Es wurde ein AA. (Allied working party) aus…
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Altenteil (1969)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 Eine Form der Altersversorgung selbständiger Landwirte; man versteht darunter die Leistungen und Lieferungen, die der Übergeber eines Hofes sich vom Übernehmer bei Übertragung des Eigentums an den Liegenschaften zusichern läßt. Die A.-Verpflichtungen sind durch den Zusammenschluß der Bauern in LPG im Zuge der Zwangskollektivierung formal bestehen geblieben (§ 25 LPG-Gesetz). Ihre praktische Erfüllung ist jedoch insofern in Frage gestellt, als nach „Neue Justiz“ 1962, S. 328, Naturalentnahmen unter den neuen „gesellschaftlichen Bedingungen“ unzulässig sind. Der Rat des Kreises kann indessen in Ausnahmefällen nach Überprüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Altenteils verpflichteten und des Altenteilsberechtigten für eine Übergangszeit eine staatliche Beihilfe gewähren, in die auch kostenlose ärztliche Behandlung (einschließlich der Gewährung von Medikamenten) wie an Familienangehörige durch die Sozialversicherung (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen) einbezogen ist. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 23 Altenburg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Altersaufbau der BeschäftigtenSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 Eine Form der Altersversorgung selbständiger Landwirte; man versteht darunter die Leistungen und Lieferungen, die der Übergeber eines Hofes sich vom Übernehmer bei Übertragung des Eigentums an den Liegenschaften zusichern läßt. Die A.-Verpflichtungen sind durch den Zusammenschluß der Bauern in LPG im Zuge der Zwangskollektivierung formal bestehen geblieben (§ 25 LPG-Gesetz). Ihre praktische Erfüllung ist jedoch insofern in Frage gestellt, als…
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Altguthaben (1969)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Als A. bezeichnete man zunächst nur die Sparguthaben aus der Zeit vor dem 9. 5. 1945, die gemäß der Anordnung über die Altguthaben-Ablösungsanleihe der DWK vom 23. 9. 1948 (ZVOBl. S.~475) umzuwerten waren. Später wurden diese A. Uraltguthaben genannt, so daß als A. seitdem nur noch die in der Zeit vom 9. 5. 1945 bis zur Währungsreform im Juni 1948 entstandenen Sparguthaben gehörten. Im Sprachgebrauch werden heute aber in der Regel alle vor der Währungsreform angesammelten und umgewerteten Guthaben als A. bezeichnet. Die Altguthaben-Ablösungsanleihe wurde lt. Anordnung vom 23. 9. 1948 in Höhe der Beträge ausgegeben, die bei der Umwertung der A. als Restwert ermittelt wurden. Die Verzinsung der Anleihe beträgt 3~v. H., beginnend mit dem 1. 1. 1949. Seit 1952 kön[S. 24]nen die Anleiheinhaber über die angefallenen Zinsen in mehrjährigen Raten verfügen. Für die Veräußerung und Verpfändung der Anteilrechte galt eine Sperrfrist bis zum 31. 12. 1954. Die Tilgung der Anleihe sollte in 25 gleichen Jahresbeträgen ab 2. 1. 1959 erfolgen. Tatsächlich aber setzte die Rückzahlung erst 1962 ein. Bis 1972 soll die Anleihe an bestimmten jährlichen Tilgungsterminen zurückgezahlt werden. Bei der Festlegung der Rückzahlungsquoten werden die Inhaber im Rentenalter, Bedürftige sowie diejenigen mit niedrigen Anteilrechten durch die Gewährung höherer Jahresraten bevorzugt. Personen, die die „DDR“ verlassen haben oder verlassen, auch wenn sie hierzu eine Genehmigung erhielten, können bis zu einer endgültigen Regelung keine Ansprüche aus ihrem Anleihebesitz geltend machen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 23–24 Altersversorgung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Altguthaben-AblösungsanleiheSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Als A. bezeichnete man zunächst nur die Sparguthaben aus der Zeit vor dem 9. 5. 1945, die gemäß der Anordnung über die Altguthaben-Ablösungsanleihe der DWK vom 23. 9. 1948 (ZVOBl. S.~475) umzuwerten waren. Später wurden diese A. Uraltguthaben genannt, so daß als A. seitdem nur noch die in der Zeit vom 9. 5. 1945 bis zur Währungsreform im Juni 1948 entstandenen Sparguthaben gehörten. Im Sprachgebrauch werden heute aber in der Regel…
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Amortisationen (1969)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 A. sind angesammelte Erlösteile, die über die Abschreibungen als Bestandteil der Selbstkosten im Preis realisiert werden. Den Begriff der A. rechnet man der Finanzierungssphäre zu, während die Abschreibungen als Begriff zur Kostensphäre gehören. Die Entstehung der A. setzt einen Umsatzakt voraus. Sofern ein planmäßiger Ersatzbedarf im betrieblichen Investitionsplan vorgesehen ist, wird ein Teil der A. dem Fonds für Investitionen (Fonds) zugeführt. Dieser Fonds existiert als Sonderbankkonto unter diesem Namen bei der für den Betrieb zuständigen Bank. Die A. werden zuvor großenteils auf dem Separatkonto A.-Fonds des Betriebes bei seiner Bank gesammelt. Es ist aber auch möglich, daß die A. direkt auf das Konto Investitionsfonds überwiesen werden. Die A. werden in erster Linie für die Erhaltung und den Ersatz der verbrauchten Grundmittel bei dem Betrieb eingesetzt, der dieses Kapital bildet. Bei Betrieben im Rahmen oiner VVB sind diese jedoch berechtigt, die zeitweilig nicht benötigten A. der Betriebe über den A.-Verwendungsfonds der VVB zwischen den Betrieben ihres Zuständigkeitsbereiches umzuverteilen, um dadurch die Rekonstruktion und Modernisierung aus Eigenmitteln der VVB sicherzustellen. Während vor dem Beginn der Wirtschaftsreform 1963/64 die A. im wesentlichen der Ersatzbeschaffung verbrauchter Grundmittel dienen und darüber hinaus auch noch die Finanzierung von Generalreparaturen und Kleininvestitionen ermöglichen sollten, wurden die A. infolge der Änderung der Abschreibungssätze, des Abschreibungsverfahrens und durch die Neu- und Höherbewertung des in der Wirtschaft eingesetzten Anlagenparks zu einer bedeutenden Quelle für die Finanzierung der volkswirtschaftlichen Bruttoinvestitionen. Diese Reformmaßnahmen stehen im Zusammenhang mit den Bestrebungen der mitteldeutschen Investitionspolitik, durch den Rationalisierungseffekt einer stärkeren Selbstfinanzierung einen effizienteren Einsatz der verfügbaren Kapitalgüter zu erreichen (Prinzip der Eigenerwirtschaftung der Investitionsmittel). (Investitionen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 25 Amnestie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Amt für Arbeit und BerufsberatungSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 A. sind angesammelte Erlösteile, die über die Abschreibungen als Bestandteil der Selbstkosten im Preis realisiert werden. Den Begriff der A. rechnet man der Finanzierungssphäre zu, während die Abschreibungen als Begriff zur Kostensphäre gehören. Die Entstehung der A. setzt einen Umsatzakt voraus. Sofern ein planmäßiger Ersatzbedarf im betrieblichen Investitionsplan vorgesehen ist, wird ein Teil der A. dem Fonds für…
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Amt für Kirchenfragen (1969)
Siehe auch: Kirchenfragen, Amt für: 1962 1963 1965 1966 Kirchenfragen, Staatssekretariat für: 1958 1959 1960 Staatssekretär für Kirchenfragen: 1985 Staatssekretariat für Kirchenfragen: 1975 1979 Im März 1957 wurden die „Abt. für Kirchenfragen“ im Ministerium des Innern und die Hauptabt. „Verbindung zu den Kirchen“ beim Stellv. des Vors. des Minister[S. 26]rats zu dem AfK. zusammengefaßt und der Dienstaufsicht des Stellv. des Vors. des Ministerrats Otto Nuschke unterstellt. Leiter des Amtes, der die Dienstbezeichnung Staatssekretär führt, war von März 1957 bis Nov. 1960 Werner Eggerath. Sein Nachfolger ist Seigewasser. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 25–26 Amt für Jugendfragen beim Ministerrat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Amt für PreiseSiehe auch: Kirchenfragen, Amt für: 1962 1963 1965 1966 Kirchenfragen, Staatssekretariat für: 1958 1959 1960 Staatssekretär für Kirchenfragen: 1985 Staatssekretariat für Kirchenfragen: 1975 1979 Im März 1957 wurden die „Abt. für Kirchenfragen“ im Ministerium des Innern und die Hauptabt. „Verbindung zu den Kirchen“ beim Stellv. des Vors. des Minister[S. 26]rats zu dem AfK. zusammengefaßt und der Dienstaufsicht des Stellv. des Vors. des Ministerrats Otto Nuschke unterstellt.…
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Anbauplanung (1969)
Siehe auch: Anbauplan: 1953 1954 1956 1958 Anbauplanung: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Die A. in der Landwirtschaft erfolgte bis 1957 durch einen besonderen Anbauplan. Er wurde zentral erstellt, auf die Betriebseinheiten umgelegt und diktierte Art und Umfang der jährlich anzubauenden Kulturpflanzen. Mit der Viehhalteplanung und der Ablieferungspflicht steuerte er die landwirtschaftliche Produktion. Im Zuge der 1957 einsetzenden Reform des Plan- und Verwaltungssystems (Planung, Wirtschaft) ist zwar der zentrale Anbauplan für alle Kulturpflanzen mit Ausnahme der sog. technischen Kulturen (Zuckerrüben, Faserlein, Ölfrüchte, Arznei- und Gewürzpflanzen u.a.) sowie der Flächen zur Saat- und Pflanzguterzeugung fortgefallen, der Anbauzwang wirkt aber weiter, weil er nun von der Ablieferungsauflage, entsprechend dem Plan der Marktproduktion, durch die Betriebspläne der „sozialistischen“ Landwirtschaftsbetriebe bestimmt wird. Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1959. 200 S. m. 53 Tab. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Amt für Wasserwirtschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Anerkennung, VölkerrechtlicheSiehe auch: Anbauplan: 1953 1954 1956 1958 Anbauplanung: 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Die A. in der Landwirtschaft erfolgte bis 1957 durch einen besonderen Anbauplan. Er wurde zentral erstellt, auf die Betriebseinheiten umgelegt und diktierte Art und Umfang der jährlich anzubauenden Kulturpflanzen. Mit der Viehhalteplanung und der Ablieferungspflicht steuerte er die landwirtschaftliche Produktion. Im Zuge der 1957 einsetzenden Reform des Plan- und Verwaltungssystems…
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Angleichungsverordnung (1969)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Durch die VO zur Angleichung von Verfahrensvorschriften auf dem Gebiet des Zivilrechts an das Gerichtsverfassungsgesetz vom 4. 10. 1952 (GBl. S. 988) sind die Verfahrensvorschriften des Zivilprozesses den Bestimmungen des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 2. 10. 1952 (Gerichtsverfassung, Rechtswesen) angepaßt worden. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Angestellte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AnhaltSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Durch die VO zur Angleichung von Verfahrensvorschriften auf dem Gebiet des Zivilrechts an das Gerichtsverfassungsgesetz vom 4. 10. 1952 (GBl. S. 988) sind die Verfahrensvorschriften des Zivilprozesses den Bestimmungen des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 2. 10. 1952 (Gerichtsverfassung, Rechtswesen) angepaßt worden. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Angestellte A, B, C,…
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Anleitung (1969)
Siehe auch: Anleitung: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Anleitung und Kontrolle: 1975 1979 1985 Eine Funktion der obersten und oberen Partei-, Staats-, Wirtschafts- und Gewerkschaftsorgane, die darin besteht, daß diese allgemeine, vor allem politische Weisungen an die unteren Organe zur Lösung der diesen gestellten konkreten Aufgaben geben. Die A. läßt den unteren Organen mehr Raum zur eigenen Entscheidung als die Leitung. Damit wird deren Verantwortung erhöht. Die A. wird ergänzt durch die nachgehende Kontrolle, die den obersten und oberen Organen die Möglichkeit zu Korrekturen der unteren Organe gibt, so daß für sie der Spielraum wirklich freier Entscheidung praktisch eng bleibt. Literaturangaben Richert, Ernst (m. e. Einl. von Martin Drath): Macht ohne Mandat — der Staatsapparat in der SBZ. 2., erw. Aufl. (Schr. d. Inst. f. polit. Wissenschaft, Berlin, Bd. 11). Köln 1963, Westdeutscher Verlag. 349 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Anlagenbau A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Annaberg-BuchholzSiehe auch: Anleitung: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Anleitung und Kontrolle: 1975 1979 1985 Eine Funktion der obersten und oberen Partei-, Staats-, Wirtschafts- und Gewerkschaftsorgane, die darin besteht, daß diese allgemeine, vor allem politische Weisungen an die unteren Organe zur Lösung der diesen gestellten konkreten Aufgaben geben. Die A. läßt den unteren Organen mehr Raum zur eigenen Entscheidung als die Leitung. Damit wird deren Verantwortung erhöht. Die A. wird…
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Antiquariate (1969)
Siehe auch die Jahre 1966 1975 1979 Buchhandel. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 28 Antifaschistisch-demokratische Ordnung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AntisemitismusSiehe auch die Jahre 1966 1975 1979 Buchhandel. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 28 Antifaschistisch-demokratische Ordnung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Antisemitismus
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Apotheken (1969)
Siehe auch: Apotheken: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Apothekenreform: 1953 1954 1956 Alle A. wurden durch VO der Deutschen Wirtschaftskommission vom 22. 6. 1949 (ZVBl. S.~487) enteignet, alle Realrechte für erloschen erklärt. Apotheker sollten für ihre Person auf Lebenszeit berechtigt sein, ihren Betrieb weiterzuführen, nicht aber, durch andere (Pächter, Erben) führen zu lassen. Eigentümer ohne Betriebsberechtigung wurden aus „Betriebsabgaben“ der „A. in Privatbesitz“ entschädigt mit 30 bis 50 v. H. des durchschnittlichen Jahresumsatzes. Die Rechtsverhältnisse der A. sind 1958 neu geregelt worden („A.-Ordnung“): Es soll nur noch „Staatliche A.“ geben, die als „öffentliche A.“ von den Kreisen geführt werden (zu ihnen zählen auch die „Krankenhaus-A.“ und die Tierärztlichen A.) oder als „nichtöffentliche A.“ für den besonderen Bedarf staatlicher Einrichtungen, zumal der Nationalen Volksarmee, bestimmt sind. Bisherige „A. in Privatbesitz“ und verpachtete „Staatliche A.“ gehen mit dem Abgang des Besitzers automatisch in die Führung des Kreises über; dieser kann Einrichtung und Vorräte gegen Entschädigung übernehmen, muß es aber nicht. Die Enteignungsmaßnahmen haben bis 1961 zur Abwanderung zahlreicher Apotheker geführt. Infolge des Personalmangels erlangten im „Kommuniqué des Politbüros zur Verbesserung der Lage der Ärzte“ vom 20. 12. 1960 vorübergehend auch die verbliebenen Apotheker einige der Zugeständnisse, die den Ärzten gemacht wurden. Der Personalmangel hat den Strukturwandel des A.-Wesens beschleunigt und erleichtert: Neben die auf Hochschulen ausgebildeten Apotheker sind (seit 1951) die Apothekenassistenten getreten, die jetzt den größeren Teil des Fachpersonals stellen. Die A. sind zwar in der Regel kleine Einzelbetriebe geblieben. Sie werden jedoch in jedem Kreis zentral von einem „Kreisapotheker“ gelenkt, neuerdings durch Errichtung eines „Pharmazeutischen Zentrums“ in jedem Kreis (und Bezirk), bei dem, als Teil der Abt. Gesundheitswesen des Rates des Kreises bzw. Bezirks, die Buchhaltung und die Rezeptabrechnung zusammengefaßt und von dem aus auch die Belieferung gesteuert wird. Die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung ist durch Errichtung von „Zweig-A.“ und „Arzneimittelausgabestellen“, die beide den „Staatlichen A.“ nachgeordnet sind, erleichtert worden, zumal in Großbetrieben und in dünn besiedelten Gebieten. Bestand Anfang 1968: 1.373 A., davon 70 in Privatbesitz und 50 Krankenhaus-A., 46 Zweig-A. und 420 Arzneimittelausgabestellen. Für je 10.000 Einwohner soll eine A. „angestrebt“ werden; es fehlen demnach rd. 400 A. 1964 ist ein „Deutsches Institut für A.-Wesen“ in Jena errichtet worden. Ihm ist die systematische Bearbeitung aller Fragen des A.-Betriebs und die „Weiterbildung“ der Apotheker übertragen; diese sollen in Lehrgängen für die Tätigkeit in der pharmazeutischen Industrie und in der Verteilung spezialisiert werden. (Gesundheitswesen) Literaturangaben Weiss, Wilhelm: Das Gesundheitswesen in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw., von Erwin Jahn völlig umgearb. Aufl. (BB) 1957. Teil I (Text) 98 S., Teil II (Anlagen) 189 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 28 Apolda A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ApothekenassistentenSiehe auch: Apotheken: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Apothekenreform: 1953 1954 1956 Alle A. wurden durch VO der Deutschen Wirtschaftskommission vom 22. 6. 1949 (ZVBl. S.~487) enteignet, alle Realrechte für erloschen erklärt. Apotheker sollten für ihre Person auf Lebenszeit berechtigt sein, ihren Betrieb weiterzuführen, nicht aber, durch andere (Pächter, Erben) führen zu lassen. Eigentümer ohne Betriebsberechtigung wurden aus „Betriebsabgaben“ der „A. in…
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Aktiv (1969)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 1. Kleine, aus Funktionären und Aktivisten bestehende Gruppe, zu der auch Angehörige der technischen Intelligenz treten können, zur Lösung bestimmter Aufgaben in Kollektivarbeit (Kollektiv). Technische A. werden gebildet vor allem zur Steigerung der Arbeitsproduktivität und Senkung des Materialverbrauchs (Materialwirtschaft, Bauaktiv, Gewerkschaftsaktiv, Parteiaktiv). 2. Die Ständigen Kommissionen bilden A. für einzelne Gebiete ihres Verantwortungsbereichs. Nach der Formulierung des aufgehobenen §~18 des Gesetzes über die örtlichen Organe der Staatsmacht vom 17. 1. 1957 (GBl. I, S. 65) sollten sie die ständigen Kommissionen bei der Durchführung ihrer Aufgaben unterstützen. Zu den A. gehören auch die A. für Sicherheit und Ordnung, die zeitweilig und örtlich versucht hatten, bei der Erziehung der Bevölkerung zur Staatsdisziplin eine Rollo zu spielen. Sehr bald wurde aber erklärt, daß das nicht ihre Aufgabe sei. 3. Ausgewählte Mitgl. der Produktionskomitees in den volkseigenen Großbetrieben bilden ökonomische Aktivs zur Beratung politischer, technischer und ökonomischer Probleme der Betriebe mit dem Betriebsdirektor. Mitgl. der ökonomischen A. sind Vertreter der „gesellschaftlichen Organisationen“ im Betrieb (SED, FDGB, FDJ usw.), ferner Ingenieure, Techniker, Meister und Facharbeiter. Die Betriebsdirektoren haben die Vorschläge der Ökonom. A. zu beachten. 4. In den LPG, in denen es keine Mitglieder oder Kandidaten der SED gibt, sollen „fortschrittliche Genossenschaftsbauern“ in LPG-Aktivs zusammengefaßt werden. Diese A. sind eine Ersatz- und Vorform der Grundorganisation der SED. „Jedoch ist die politische Wirksamkeit der Mehrheit dieser A. noch gering“ (Bericht des ZK der SED an den VI. Parteitag). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 21 Aktionseinheit der Arbeiterklasse A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AktivistSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 1. Kleine, aus Funktionären und Aktivisten bestehende Gruppe, zu der auch Angehörige der technischen Intelligenz treten können, zur Lösung bestimmter Aufgaben in Kollektivarbeit (Kollektiv). Technische A. werden gebildet vor allem zur Steigerung der Arbeitsproduktivität und Senkung des Materialverbrauchs (Materialwirtschaft, Bauaktiv, Gewerkschaftsaktiv, Parteiaktiv). 2. Die Ständigen Kommissionen…
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Alkoholmißbrauch (1969)
Siehe auch: Alkoholismus: 1965 1966 Alkoholmißbrauch: 1975 1979 1985 Der Alkoholverbrauch hat in den letzten Jahren ständig zugenommen. Von 1957 bis 1965 stieg der Pro-Kopf-Verbrauch von Spirituosen von 3,6~l auf 4,7~l und von Wein und Sekt von 1,8~l auf 4,2~l. Gleichzeitig weist die Alkohol-Kriminalität seit Jahren eine steigende Tendenz auf. Dabei ist festzustellen, daß die Bezirke, die Spitzenpositionen im Alkoholkonsum erreichten, jeweils auch die größte Kriminalität hatten. Der A. gilt als eine der Hauptursachen der Kriminalität. Nach Angaben der Kriminalitätsstatistik sind 1967 31 v. H. aller Straftaten unter Alkoholeinwirkung begangen worden. Verschiedene Delikte, wie Raub (52,2 v. H.), Notzucht (53,6 v. H.), vorsätzliche Körperverletzung (54,8 v. H.), Sachbeschädigung (über 60 v. H.) und Verkehrsdelikte (66,2 v. H.) wurden überwiegend unter Alkoholeinfluß begangen. Etwa 50 v. H. der Alkoholtäter sind Personen, die häufig Alkohol zu sich nehmen. Von den Justizorganen wird deshalb eine wirksamere Bekämpfung und Verhütung der Alkoholkriminalität gefordert. Verminderte Zurechnungsfähigkeit bzw. Unzurechnungsfähigkeit durch Alkoholgenuß begründet nach dem neuen Strafgesetzbuch (StGB) weder einen Strafmilderungs- noch einen Schuldausschließungsgrund. Bei schuldhaft herbeigeführter Unzurechnungsfähigkeit ist der Täter nach dem von ihm verletzten Gesetz zu bestrafen. Dem Schutz der Jugend vor A. dient die Vorschrift des §~147 StGB, der die Verleitung von Kindern und Jugendlichen zum A. mit Freiheitsstrafe bis zu 2~Jahren oder Strafen ohne Freiheitsentzug bedroht. Diese Strafbestimmung richtet sich vor allem gegen Gastwirte, die pflichtwidrig alkoholische Getränke an Jugendliche abgeben. A. wird auch als eine wesentliche Ursache für andere Störungen des gesellschaftlichen Lebens angesehen. Rund 20 v. H. der Ehescheidungen sollen auf A. zurückzuführen sein. Die Tatsache, daß 1967 im Bauwesen 12,2 v. H. der tödlichen Unfälle infolge A. eingetreten sind, wird als besonders besorgniserregend bezeichnet. Der Alkoholgenuß während der Arbeitszeit wird seit langem scharf kritisiert, da er die Arbeitsproduktivität störe und häufig Gesetzesverletzungen zur Folge habe. Der Kampf gegen den Alkohol sei daher Aufgabe aller gesellschaftlichen Kräfte. Als Maßnahmen gegen A. werden verstärkte Aufklärungsarbeit, höhere Preise für alkoholische Getränke und Verbot der Werbung für hochprozentigen Alkohol gefordert. Nach einer VO vorn 22. 9. 1962 (GBl. II, S. 684) gehören die Kosten für ärztliche Behandlung und Beförderung bei A. nicht zu den Leistungen der Sozialversicherung und sind daher vom Betroffenen selbst zu tragen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 22 AK-Verfahren A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Allgemeiner Deutscher NachrichtendienstSiehe auch: Alkoholismus: 1965 1966 Alkoholmißbrauch: 1975 1979 1985 Der Alkoholverbrauch hat in den letzten Jahren ständig zugenommen. Von 1957 bis 1965 stieg der Pro-Kopf-Verbrauch von Spirituosen von 3,6~l auf 4,7~l und von Wein und Sekt von 1,8~l auf 4,2~l. Gleichzeitig weist die Alkohol-Kriminalität seit Jahren eine steigende Tendenz auf. Dabei ist festzustellen, daß die Bezirke, die Spitzenpositionen im Alkoholkonsum erreichten, jeweils auch die größte Kriminalität hatten. …
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Alliiertes Komitee für die Luftsicherheit (1969)
Siehe auch: Alliierte Luftsicherheitszentrale (Berlin Air Safety Center): 1985 Alliiertes Komitee für die Luftsicherheit: 1975 1979 Luftsicherheitszentrale: 1975 1979 Berlin. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 22 Alliiertes Abrechnungsbüro für Post- und Fernmeldewesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Alliiertes Komitee für Post- und FernmeldewesenSiehe auch: Alliierte Luftsicherheitszentrale (Berlin Air Safety Center): 1985 Alliiertes Komitee für die Luftsicherheit: 1975 1979 Luftsicherheitszentrale: 1975 1979 Berlin. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 22 Alliiertes Abrechnungsbüro für Post- und Fernmeldewesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Alliiertes Komitee für Post- und Fernmeldewesen
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Altersaufbau der Beschäftigten (1969)
Siehe auch: Altersaufbau der Beschäftigten: 1975 1979 Insgesamt lebten in der DDR am 31. 12. 1966 17.079.654 Menschen. Von je 100 Personen der Wohnbevölkerung standen zu diesem Zeitpunkt 58 im arbeitsfähigen, 42 im nichtarbeitsfähigen Alter. Auf 100 Personen im arbeitsfähigen Alter kamen zum gleichen Zeitpunkt insgesamt rd. 72 im nichtarbeitsfähigen Alter, davon 40 unter 15 Jahren und 32 im Rentenalter. (Bevölkerung, Sozialstruktur.) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 23 Altenteil A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Altersaufbau der BevölkerungSiehe auch: Altersaufbau der Beschäftigten: 1975 1979 Insgesamt lebten in der DDR am 31. 12. 1966 17.079.654 Menschen. Von je 100 Personen der Wohnbevölkerung standen zu diesem Zeitpunkt 58 im arbeitsfähigen, 42 im nichtarbeitsfähigen Alter. Auf 100 Personen im arbeitsfähigen Alter kamen zum gleichen Zeitpunkt insgesamt rd. 72 im nichtarbeitsfähigen Alter, davon 40 unter 15 Jahren und 32 im Rentenalter. (Bevölkerung, Sozialstruktur.) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und…
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Altguthaben-Ablösungsanleihe (1969)
Siehe auch: Altguthaben-Ablösungsanleihe: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Altguthaben und -Ablösungsanleihe: 1975 1979 1985 Altguthaben. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 24 Altguthaben A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AmbulatoriumSiehe auch: Altguthaben-Ablösungsanleihe: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Altguthaben und -Ablösungsanleihe: 1975 1979 1985 Altguthaben. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 24 Altguthaben A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ambulatorium
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Amt für Arbeit und Berufsberatung (1969)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 Seit der Reform der Wirtschaftsverwaltung im Jahre 1958 führten die Abt. für Arbeit u. Berufsausbildung, die 1951 den größten Teil der Aufgaben der Arbeitsämter, die 1945 ihre Tätigkeit als Sonderbehörden wieder aufgenommen hatten, übernommen hatten und 1952 auch bei den Räten der Bezirke gebildet waren, wieder die Bezeichnung Abteilung für ➝Arbeit oder Referate für Arbeit. Am 28. 8. 1961 wurden sie als spezielle Fachorgane der Räte der Bezirke und der Kreise in ÄfAuB. umbenannt. Sie haben für die volkswirtschaftlich richtige Lenkung und Werbung der Arbeitskräfte und des Nachwuchses zu sorgen und eine „systematische Berufsberatung“ (Berufslenkung) zu organisieren. (Arbeitspolitik) Literaturangaben Mampel, Siegfried: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Mampel, Siegfried: Beiträge zum Arbeitsrecht der sowjetischen Besatzungszone (BMG) 1963. 135 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 25 Amortisationen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Amt für Erfindungs- und PatentwesenSiehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 Seit der Reform der Wirtschaftsverwaltung im Jahre 1958 führten die Abt. für Arbeit u. Berufsausbildung, die 1951 den größten Teil der Aufgaben der Arbeitsämter, die 1945 ihre Tätigkeit als Sonderbehörden wieder aufgenommen hatten, übernommen hatten und 1952 auch bei den Räten der Bezirke gebildet waren, wieder die Bezeichnung Abteilung für ➝Arbeit oder Referate für Arbeit. Am 28. 8. 1961 wurden sie als spezielle Fachorgane der Räte der Bezirke…
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Amt für Preise (1969)
Siehe auch das Jahr 1975 Das AfP. ist entsprechend der mit nahezu eineinhalbjähriger Verspätung erlassenen VO über das Statut dieser Institution vom 6. 12. 1967 (GBl. II, 1968, S. 17) Organ des Ministerrates und für die Ausarbeitung der Grundsätze der Preispolitik sowie für die Sicherung der einheitlichen Arbeit aller mit der Preisplanung, -festsetzung und -kontrolle befaßten Instanzen zuständig. Das AfP. und seine untergeordneten Stellen sind verantwortlich für eine am Warenwert und an den Marktbedingungen orientierte Preisfestsetzung, die gleichzeitig auch die wirtschaftspolitischen Ziele des Staates bei der Preisplanung oder -bestätigung berücksichtigt. Das AfP. legt die Grundsätze und Methoden fest, die bei der Planung, Bildung, Analyse und Kontrolle der Preise vom Instanzenzug des Amtes, von den übrigen Staats- und Wirtschaftsbehörden, den VVB und Betrieben zu berücksichtigen sind. Die vom AfP. federführend ausgearbeiteten preispolitischen Konzeptionen werden nach Abstimmung mit den betroffenen Staats- und Wirtschaftsorganen auf dem Verordnungswege vom Ministerrat als Gesetz erlassen. Der vorherigen Zustimmung des Amtes bedürfen insbesondere gesetzliche Bestimmungen über die Einbeziehung von Aufwendungen in die Selbstkosten (Rechnungswesen), die Festlegung von Produktions-, Dienstleistungs- und Verbrauchsabgaben und die Fixierung der Höhe der Produktionsfondsabgabe, soweit sich hieraus Auswirkungen auf die Preise ergeben. Das Amt verteilt die Zuständigkeit für die Preisfestsetzung innerhalb seines Verwaltungsapparates und der hierarchischen Organisation der allgemeinen Wirtschaftsverwaltung nach der volkswirtschaftlichen Wichtigkeit der Güter. Nach dem „Beschluß (des Ministerrates) über das System der Ausarbeitung, Bestätigung und Kontrolle der Industrie- und Einzelhandelsverkaufspreise“ vom 16. 3. 1966 (GBl. II, S. 153 ff.) sind für die Zuordnung der Erzeugnisse nach einer pyramidenförmig gegliederten Verantwortung auf die verschiedenen Preisorgane folgende Kriterien maßgebend: a) Die strukturbestimmende Bedeutung der Erzeugnisse, b) das mengen- und wertmäßige Volumen der hergestellten Produkte und c) die hersteller- und abnehmerseitigen Verflechtungen der Erzeugnisse. Die Abgrenzung der Verantwortlichkeit der Betriebe, Staats- und Wirtschaftsorgane für die Bestätigung der Industrieabgabe- und Einzelhandelsverkaufspreise wurde nach Erzeugnisgruppen vorgenommen und in einer Nomenklatur festgelegt. (Vgl. die AO Nr. Pr. 2 vom 11. 8. 1967 über das Preisantragsverfahren einschließlich Anlage 1 dieser AO, GBl. II, S. 594 ff.) Entsprechend den im Neuen ökonomischen System gültigen preispolitischen Richtlinien wird gegenwärtig, so weist es die in der Nomenklatur festgelegte Kompetenzverteilung aus, die Masse der Einzelpreise durch die VVB auf der Grundlage staatlicher Direktiven und Kalkulationsrichtlinien bestätigt. Den VVB obliegt unter fachlicher Anleitung des AfP. die Prüfung und Koordinierung der von den Betrieben eingereichten Preisanträge. Dagegen erfolgt die Bestätigung des Preisniveaus für strukturbestimmende Erzeugnisgruppen vorwiegend durch den Ministerrat. Ähnliche Regelungen, wie sie bezüglich der Ausarbeitung, Prüfung und Bestätigung der Güterpreise bestehen, sind auch für die Preise bei kommunalwirtschaftlichen Dienstleistungen, bei handwerklichen Reparaturleistungen, Mieten für Wohnungen, für Hotelzimmerpreise, Personentarife bei den Verkehrsbetrieben, Eintrittspreise in Museen, Ausstellungen usf. und für die Preisfestsetzung bei allen sonstigen Dienstleistungen erlassen worden. Bis zum 7. 7. 1966 war für die Planung und Überwachung der Preise die Regierungskommission für Preise mit ihrem Ständigen Büro zuständig. Die Regierungskommission war ebenfalls Organ des Ministerrates. Vorsitzender der Kommission war der Minister der Finanzen. Die Regierungskommission und das Ständige Büro legten für die volkswirtschaftlich wichtigen Güter die Planpreise fest. Für die Bestimmung der übrigen Masse der zentralgeplanten oder -bestätigten Preise waren die der Regierungskommission angegliederten Zentralreferate zuständig. Für die Festsetzung der Einzelhandelsverkaufspreise für Konsumgüter und die Bestimmung der Groß- und Einzelhandelsspannen für diese Erzeugnisse zeichnete das Ministerium für Handel und Versorgung verantwortlich. Mitte 1966 wurde die Regierungskommission für Preise mit ihren Nebenstellen aufgelöst. Ihre auf Grund des Neuen Ökonomischen Systems modifizierten Aufgaben wurden auf das neugebildete AfP. übertragen. Die Hauptverwaltung des AfP. in Ostberlin gliedert sich in Branchenabteilungen. Zur Erfüllung seiner Aufgaben unter besonderer Berücksichtigung lokaler Besonderheiten wurden in den Bezirken und Kreisen Außenstellen des AfP. gegründet, die aus den früheren Zentralreferaten der Regierungskommission für Preise hervorgingen. Der Leiter des AfP. im Ministerrang ist Halbritter. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 26 Amt für Kirchenfragen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Amt für StandardisierungSiehe auch das Jahr 1975 Das AfP. ist entsprechend der mit nahezu eineinhalbjähriger Verspätung erlassenen VO über das Statut dieser Institution vom 6. 12. 1967 (GBl. II, 1968, S. 17) Organ des Ministerrates und für die Ausarbeitung der Grundsätze der Preispolitik sowie für die Sicherung der einheitlichen Arbeit aller mit der Preisplanung, -festsetzung und -kontrolle befaßten Instanzen zuständig. Das AfP. und seine untergeordneten Stellen sind verantwortlich für eine am Warenwert und an…
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Anerkennung, Völkerrechtliche (1969)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 Außenpolitik, Souveränität. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Anbauplanung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AngelsportSiehe auch die Jahre 1963 1965 1966 1975 1979 Außenpolitik, Souveränität. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Anbauplanung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Angelsport
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Anhalt (1969)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Land des Deutschen Reiches, 1945–1947 mit der preußischen Provinz Sachsen zu dem Land Sachsen-Anhalt vereinigt; 2.326 qkm, 0,4 Mill. Einwohner (1939); Hauptstadt: Dessau, Landesfarben: Rot-Grün-Weiß. Hervorgegangen aus der Grafschaft Askanien, wurde A. 1218 Fürstentum. 1866 trat A. dem Norddeutschen Bund bei; seit 1871 gehört das Land zum Deutschen Reich. A. wurde 1918 Freistaat, verlor nach 1933 mit der sog. Reichsreform seine Eigenstaatlichkeit und unterstand bis 1945 mit Braunschweig einem gemeinsamen Reichsstatthalter. In den letzten Wochen des 2. Weltkrieges wurde A. von amerikan. und sowjet. Truppen besetzt; am 1. 7. 1945 fielen auf Grund der alliierten Abkommen über die Zoneneinteilung auch die westlich der vorläufigen Demarkationslinie gelegenen Landesteile an die Sowjets. Wenige Tage später befahl die SMAD die Einbeziehung des Landes in die preußische Provinz Sachsen, aus der nach der Auflösung Preußens durch den Kontrollrat im Juli 1947 das Land Sachsen-A. hervorging. A. gehört heute vorwiegend zum Bezirk Halle. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 1. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Angleichungsverordnung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AnlagemittelSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Land des Deutschen Reiches, 1945–1947 mit der preußischen Provinz Sachsen zu dem Land Sachsen-Anhalt vereinigt; 2.326 qkm, 0,4 Mill. Einwohner (1939); Hauptstadt: Dessau, Landesfarben: Rot-Grün-Weiß. Hervorgegangen aus der Grafschaft Askanien, wurde A. 1218 Fürstentum. 1866 trat A. dem Norddeutschen Bund bei; seit 1871 gehört das Land zum Deutschen Reich. A. wurde 1918 Freistaat, verlor nach 1933 mit der sog. Reichsreform…
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Annaberg-Buchholz (1969)
Siehe auch das Jahr 1956 Stadt im sächsischen Bezirk Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Kreisstadt, Hauptort des oberen Erzgebirges, mit (1967) 28.753 Einwohnern (1950: 36.660); Mittelpunkt der Posamentenindustrie und der Spitzenklöppelei, daneben Papierindustrie und Maschinenbau. AB. liegt im Gebiet des Uranbergbaus. 1496 gegründet, verdankt A. seine Entstehung dem Silberbergbau, die Spitzenklöppelei wurde nach Rückgang des Bergbaus 1561 eingeführt. 1945 wurde Annaberg mit der Nachbarstadt Buchholz vereinigt. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 1. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Anleitung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Anstalt zur Wahrung der Aufführungsrechte (AWA)Siehe auch das Jahr 1956 Stadt im sächsischen Bezirk Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Kreisstadt, Hauptort des oberen Erzgebirges, mit (1967) 28.753 Einwohnern (1950: 36.660); Mittelpunkt der Posamentenindustrie und der Spitzenklöppelei, daneben Papierindustrie und Maschinenbau. AB. liegt im Gebiet des Uranbergbaus. 1496 gegründet, verdankt A. seine Entstehung dem Silberbergbau, die Spitzenklöppelei wurde nach Rückgang des Bergbaus 1561 eingeführt. 1945 wurde Annaberg mit der Nachbarstadt…
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Antisemitismus (1969)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Juden. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 28 Antiquariate A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z APOSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Juden. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 28 Antiquariate A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z APO
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Apothekenassistenten (1969)
Siehe auch: Apothekenassistenten: 1960 1962 1963 1965 1975 1979 Apothekerassistenten: 1966 Der starke Abgang voll ausgebildeter Apotheker gab Gelegenheit, seit 1951 nach sowjet. Muster die Berufsgruppe der A. als „Mittlere medizinische Fachkräfte“ (Medizinische Berufe) einzuführen. Ausbildungsstätte ist die Pharmazieschule in Leipzig (mit 41 hauptamtlichen Lehrkräften). Wie für die meisten Mittleren medizinischen Berufe ist Voraussetzung der Zulassung zur Ausbildung der „Facharbeiterbrief“ (Berufsausbildung), der nach zweijähriger Lehrzeit im Anschluß an die 10jährige Oberschule dem „Apothekenhelfer“ erteilt wird. Ein Teil der Ausbildung zum A. vollzieht sich im Fernstudium. Neuzulassungen: rd. 300 pro Jahr; Ausbildungsdauer: 2 Jahre; bisher rd. 4.000 Absolventen. (Gesundheitswesen, Apotheken) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 28 Apotheken A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ApparatSiehe auch: Apothekenassistenten: 1960 1962 1963 1965 1975 1979 Apothekerassistenten: 1966 Der starke Abgang voll ausgebildeter Apotheker gab Gelegenheit, seit 1951 nach sowjet. Muster die Berufsgruppe der A. als „Mittlere medizinische Fachkräfte“ (Medizinische Berufe) einzuführen. Ausbildungsstätte ist die Pharmazieschule in Leipzig (mit 41 hauptamtlichen Lehrkräften). Wie für die meisten Mittleren medizinischen Berufe ist Voraussetzung der Zulassung zur Ausbildung der…
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Aktivist (1969)
Siehe auch: Aktivist: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Aktivist, Aktivistenbewegung: 1975 1979 Aktivistenbewegung: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Aktivist, Verdienter: 1956 1958 1959 1960 1962 Arbeiter, dessen Leistungen vorbildlich für andere sind. Als Aktivistenleistung gelten insbesondere die Übererfüllung der TAN, Erfolge im sozialistischen ➝Wettbewerb, die Einführung neuer ➝Arbeitsmethoden. (Neuerer- u. Aktivistenbewegung) A. des Siebenjahrplans ist ein Ehrentitel, der an Arbeitnehmer verliehen wird, die im sozialistischen Wettbewerb „hervorragende Leistungen zur Entwicklung der Produktion vollbringen“. Bis zum 30. 4. 1960 hieß der Ehrentitel A. des Fünfjahrplans. Verdienter A. lautet ein Ehrentitel, der an Arbeiter und Angestellte für besondere Leistungen bei der Erfüllung der Volkswirtschaftspläne und der Entwicklung der Arbeitsproduktivität verliehen wird. (Arbeitspolitik, Auszeichnungen) Eine gemeinsam arbeitende Gruppe (Kollektiv) von A. wird Aktivistenbrigade genannt. (Brigade, Schrittmacher, Arbeitsnormen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 21 Aktiv A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AktivistenbewegungSiehe auch: Aktivist: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Aktivist, Aktivistenbewegung: 1975 1979 Aktivistenbewegung: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Aktivist, Verdienter: 1956 1958 1959 1960 1962 Arbeiter, dessen Leistungen vorbildlich für andere sind. Als Aktivistenleistung gelten insbesondere die Übererfüllung der TAN, Erfolge im sozialistischen ➝Wettbewerb, die Einführung neuer ➝Arbeitsmethoden. (Neuerer- u. Aktivistenbewegung) A. des…
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Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst (1969)
Siehe auch: ADN: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst: 1965 1966 1975 1979 Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst (ADN): 1985 Nachrichtenpolitik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 22 Alkoholmißbrauch A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Allied travel boardSiehe auch: ADN: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst: 1965 1966 1975 1979 Allgemeiner Deutscher Nachrichtendienst (ADN): 1985 Nachrichtenpolitik. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 22 Alkoholmißbrauch A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Allied travel board
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Alliiertes Komitee für Post- und Fernmeldewesen (1969)
Alliiertes Abrechnungsbüro für Post- und Fernmeldewesen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 22 Alliiertes Komitee für die Luftsicherheit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AltenburgAlliiertes Abrechnungsbüro für Post- und Fernmeldewesen. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 22 Alliiertes Komitee für die Luftsicherheit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Altenburg
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Altersaufbau der Bevölkerung (1969)
Siehe auch: Altersaufbau der Beschäftigten: 1975 1979 Bevölkerung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 23 Altersaufbau der Beschäftigten A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AltersversorgungSiehe auch: Altersaufbau der Beschäftigten: 1975 1979 Bevölkerung. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 23 Altersaufbau der Beschäftigten A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Altersversorgung
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Ambulatorium (1969)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Im System der ambulanten ärztlichen Versorgung (Gesundheitswesen) bildet das A. die mittlere Einheit, als Betriebs-A. wie als Stadt-A. und Land-A. Sie sollen für je 10.000 Einwohner Zentren der ärztlichen Versorgung sein mit Gemeinschaftsarbeit von Praktischem Arzt und Zahnarzt (je etwa 4), daneben Kinderärzten und den Fachärzten der übergeordneten Poliklinik. Ihre „Versorgungsbereiche“ werden je nach Wohndichte durch Staatliche Praxen und Zahnarztpraxen in „Arztbereiche“ untergliedert (Bereichsarztsystem). Gemeindeschwestern und Hebammen werden ihnen zugeordnet. Bestand Anfang 1968: 95 Stadt-A. und 366 Land-A. (diese z. T. mit Bettenstationen: insges. 191 Entbindungs- und 1.108 sonstige Betten) mit 955 „Ambulanzen“ als Außenstellen; außerdem 106 A. bei Krankenhäusern. Literaturangaben Weiss, Wilhelm: Das Gesundheitswesen in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw., von Erwin Jahn völlig umgearb. Aufl. (BB) 1957. Teil I (Text) 98 S., Teil II (Anlagen) 189 S. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 24 Altguthaben-Ablösungsanleihe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AmnestieSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Im System der ambulanten ärztlichen Versorgung (Gesundheitswesen) bildet das A. die mittlere Einheit, als Betriebs-A. wie als Stadt-A. und Land-A. Sie sollen für je 10.000 Einwohner Zentren der ärztlichen Versorgung sein mit Gemeinschaftsarbeit von Praktischem Arzt und Zahnarzt (je etwa 4), daneben Kinderärzten und den Fachärzten der übergeordneten Poliklinik. Ihre „Versorgungsbereiche“ werden je nach Wohndichte durch…
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Amt für Erfindungs- und Patentwesen (1969)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Das durch Gesetz vom 6. 9. 1950 (GBl. S. 1000) in Ostberlin errichtete AEP leitet als zentrales Organ des Ministerrates das Patent-, Muster- und Zeichenwesen (Patentrecht). Es soll vor allem die Neuererbewegung fördern und lenken (VO über das Statut des AEP vom 31. 7. 1963 — GBl. II, S. 547). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 25 Amt für Arbeit und Berufsberatung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Amt für Jugendfragen beim MinisterratSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Das durch Gesetz vom 6. 9. 1950 (GBl. S. 1000) in Ostberlin errichtete AEP leitet als zentrales Organ des Ministerrates das Patent-, Muster- und Zeichenwesen (Patentrecht). Es soll vor allem die Neuererbewegung fördern und lenken (VO über das Statut des AEP vom 31. 7. 1963 — GBl. II, S. 547). Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 25 Amt für Arbeit und Berufsberatung A, B, C, D,…
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Amt für Standardisierung (1969)
Siehe auch: Amt für Standardisierung: 1965 1966 Amt für Standardisierung, Meßwesen und Warenprüfung: 1975 1979 Dem Ministerrat unterstelltes, 1954 gegr. Amt für die Planung, Anleitung, Koordinierung und Kontrolle der Standardisierungsmaßnahmen, d.h. der technischen Normung. Sitz ist Ost-Berlin. Wichtigste Aufgaben: Klärung von Grundsatzfragen, insbes. auch zur Durchsetzung des techn. Fortschritts, Bestätigung von Konzeptionen der Wirtschafts- und Industriezweige, Zusammenarbeit mit den Standardisierungsorganen der Mitgliedsländer im Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe. Das AfS. arbeitet eng mit dem Deutschen Amt für Meßwesen und Warenkontrolle und anderen Stellen auf dem Gebiete der Standardisierung zusammen. (Kammer der Technik) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 26 Amt für Preise A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Amt für WasserwirtschaftSiehe auch: Amt für Standardisierung: 1965 1966 Amt für Standardisierung, Meßwesen und Warenprüfung: 1975 1979 Dem Ministerrat unterstelltes, 1954 gegr. Amt für die Planung, Anleitung, Koordinierung und Kontrolle der Standardisierungsmaßnahmen, d.h. der technischen Normung. Sitz ist Ost-Berlin. Wichtigste Aufgaben: Klärung von Grundsatzfragen, insbes. auch zur Durchsetzung des techn. Fortschritts, Bestätigung von Konzeptionen der Wirtschafts- und Industriezweige, Zusammenarbeit…
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Angelsport (1969)
Siehe auch die Jahre 1966 1975 1979 1985 Wie vorher andere Sportdisziplinen (Sport) wurde auch der A. durch die VO vom 13. 5. 1954 (GBl. S. 492) u. nachfolgende Ordnungen neu geregelt. Die früheren 6 A.-Vereinigungen wurden aufgelöst (Vereine). Nachfolger wurde mit Wirkung vom 14. 9. 1954 (GBl. S. 787) der „Deutsche Anglerverband“ (DAV). Er ist die zentrale Organisation aller Angelsportler und Mitgl. des DTSB und des internationalen Sportfischerverbandes (CIPS). Der DAV hatte 1967 242.816 Mitglieder. Rechtsgrundlage für die Tätigkeit des DAV sind die VO zur Förderung des A. vom 14. 10. 1954 (GBl. S. 848) und das Statut vom 1. 5. 1960. Wesentlichen Einfluß auf den A. hat ferner das Fischereigesetz vom 2. 12. 1959 (GBl. I, S. 864) mit den nachfolgenden AO und DB (Fischerei). Fachzeitschrift ist die vom DAV herausgegebene Zeitschrift „Deutscher Angelsport“. Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Anerkennung, Völkerrechtliche A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AngestellteSiehe auch die Jahre 1966 1975 1979 1985 Wie vorher andere Sportdisziplinen (Sport) wurde auch der A. durch die VO vom 13. 5. 1954 (GBl. S. 492) u. nachfolgende Ordnungen neu geregelt. Die früheren 6 A.-Vereinigungen wurden aufgelöst (Vereine). Nachfolger wurde mit Wirkung vom 14. 9. 1954 (GBl. S. 787) der „Deutsche Anglerverband“ (DAV). Er ist die zentrale Organisation aller Angelsportler und Mitgl. des DTSB und des internationalen Sportfischerverbandes (CIPS). Der DAV hatte 1967…
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Anlagemittel (1969)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 1975 1979 A. sind die als Grundmittel bezeichneten Arbeitsmittel mit einer Nutzungsdauer von länger als einem Jahr und einem Wert von über 500 M Arbeitsmittel sind dagegen alle Instrumente zur Einwirkung auf Arbeitsgegenstände (z. B. Rohstoffe) mit dem Ziel der Erzeugung von materiellen Gütern (Gebrauchswerten), unabhängig von ihrer Nutzungsdauer und ihrem Wert. (Rechnungswesen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Anhalt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z AnlagenbauSiehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 1975 1979 A. sind die als Grundmittel bezeichneten Arbeitsmittel mit einer Nutzungsdauer von länger als einem Jahr und einem Wert von über 500 M Arbeitsmittel sind dagegen alle Instrumente zur Einwirkung auf Arbeitsgegenstände (z. B. Rohstoffe) mit dem Ziel der Erzeugung von materiellen Gütern (Gebrauchswerten), unabhängig von ihrer Nutzungsdauer und ihrem Wert. (Rechnungswesen) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage,…
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Anstalt zur Wahrung der Aufführungsrechte (AWA) (1969)
Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Öffentlich-rechtliche Institution zur Einziehung der Honorare von den „Musikverbrauchern“; trat am 1. 1. 1951 an Stelle der GEMA. Sie subventioniert auch Veranstaltungen und Heime der Komponisten- und anderer Verbände, hält also offenbar für diese meist politischen Zwecke Teile der eingezogenen Tantiemen zurück. Aus diesen „Überschüssen“ erhalten ferner die Urheber von Werken der politisch-musikalischen Gebrauchskunst sog. „Sonderwertungen“. Vors. des AWA-Kuratoriums Prof. Max Butting. (Musik, Urheberrecht) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 27 Annaberg-Buchholz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Antifaschistisch-demokratische OrdnungSiehe auch die Jahre 1965 1966 1975 1979 1985 Öffentlich-rechtliche Institution zur Einziehung der Honorare von den „Musikverbrauchern“; trat am 1. 1. 1951 an Stelle der GEMA. Sie subventioniert auch Veranstaltungen und Heime der Komponisten- und anderer Verbände, hält also offenbar für diese meist politischen Zwecke Teile der eingezogenen Tantiemen zurück. Aus diesen „Überschüssen“ erhalten ferner die Urheber von Werken der politisch-musikalischen Gebrauchskunst sog. „Sonderwertungen“.…
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APO (1969)
Siehe auch die Jahre 1965 1966 1975 Abk. f. Abteilungsparteiorganisation der SED. (Betriebsparteiorganisation) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 28 Antisemitismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ApoldaSiehe auch die Jahre 1965 1966 1975 Abk. f. Abteilungsparteiorganisation der SED. (Betriebsparteiorganisation) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 28 Antisemitismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Apolda
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Apparat (1969)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Bezeichnung für die Gesamtheit der von hauptamtlichen Funktionären besetzten, hierarchisch gegliederten Dienststellen der SED (Partei-A.), der Staatsverwaltung (Staats-A.) und der Massenorganisationen (z. B. FDJ-A.). Dem Aufbau und der Funktion der A. liegen die auch heute noch generell gültigen Vorstellungen Lenins und Stalins über die Organisationsprinzipien der Kommunistischen Partei und die Theorie des revolutionären Prozesses zugrunde. Danach „muß eine solche Organisation hauptsächlich aus Leuten bestehen, die sich berufsmäßig mit revolutionärer Tätigkeit befassen“ (Lenin in seiner 1902 veröffentlichten Schrift „Was tun?“). Dabei wird die „Einheit programmatischer, taktischer und organisatorischer Auffassungen“ (Stalin, Werke Bd. I, Moskau 1947) vor allem auch durch den A. garantiert. Die Untergliederung der A. in Büros, Sekretariate, Abteilungen und Sektoren entspricht in den Massenorganisationen dem Vorbild des Partei-A. Die Gliederung des Partei-A. dient u.a. einer möglichst effektiven Kontrolle und „Anleitung“ des Staatsapparates. (Demokratischer Zentralismus, Marxismus-Leninismus, Kader) Fundstelle: A bis Z. Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1969: S. 28 Apothekenassistenten A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ArbeitSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1975 1979 1985 Bezeichnung für die Gesamtheit der von hauptamtlichen Funktionären besetzten, hierarchisch gegliederten Dienststellen der SED (Partei-A.), der Staatsverwaltung (Staats-A.) und der Massenorganisationen (z. B. FDJ-A.). Dem Aufbau und der Funktion der A. liegen die auch heute noch generell gültigen Vorstellungen Lenins und Stalins über die Organisationsprinzipien der Kommunistischen Partei und die Theorie des…