DDR A-Z 1966
Streik (1966)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Die Verfassung garantiert in Art. 14 Abs. 2 das St.-Recht der Gewerkschaften. Indes lehnt der FDGB jeden St. in der „volkseigenen Wirtschaft“ ab, da er die Auffassung vertritt, daß der St. dort ein St. gegen die Arbeiter selbst sei, weil das „Volk“ sich dort im Besitz der Produktionsmittel befinde. Im Zusammenhang mit der Einführung der Betriebskollektivverträge ist es mehrfach zu St. gekommen. Der Juni-Aufstand nahm seinen Ausgang von einem St. wegen Erhöhung der Arbeitsnormen. Das Gesetzbuch der Arbeit erwähnt das St.-Recht nicht mehr. Literaturangaben Haas, Gerhard, und Alfred Leutwein: Die rechtliche und soziale Lage der Arbeitnehmer in der sowjetischen Besatzungszone. 5., erw. Aufl. (BB) 1959. Teil I (Text) 264 S., Teil II (Anlagen) 162 S. Mampel, Siegfried, und Karl Hauck: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Mampel, Siegfried: Das Gesetzbuch der Arbeit der Sowjetzone und das Arbeitsrecht der Bundesrepublik Deutschland — ein Vergleich. 5. Aufl. (hrsg. v. Bundesmin. für Arbeit …). Bonn 1962. 64 S. Mampel, Siegfried: Beiträge zum Arbeitsrecht der sowjetischen Besatzungszone (BMG) 1963. 135 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 473 Straßenverkehr A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Streit, JosefSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Die Verfassung garantiert in Art. 14 Abs. 2 das St.-Recht der Gewerkschaften. Indes lehnt der FDGB jeden St. in der „volkseigenen Wirtschaft“ ab, da er die Auffassung vertritt, daß der St. dort ein St. gegen die Arbeiter selbst sei, weil das „Volk“ sich dort im Besitz der Produktionsmittel befinde. Im Zusammenhang mit der Einführung der Betriebskollektivverträge ist es mehrfach zu St. gekommen. Der…
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Stubbe, Hans (1966)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 * 2. 3. 1902 in Berlin. 1929 Dr. phil., danach wiss. Tätigkeit am Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) f. Züchtungsforschg. in Müncheberg, 1936–1943 am KWI für Biologie in Berlin-Dahlem; 1943–1945 Dir. d. KWI für Kulturpflanzenforschung in Wien; seit 1945 Dir. des von ihm aufgebauten Instituts f. Kulturpflanzenforschung in Gatersleben, Kr. Aschersleben. O.ö. Prof. f. Genetik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; 1949 Ord. Mitgl. d. Dt. Akademie der Wissenschaften; — Nationalpreis III. Kl.; 1954 Vaterländ. Verdienstorden in Silber; Mitgl. d. Sächs. Akademie d. Wiss. in Leipzig und der Dt. Akademie der Naturforscher in Halle. — Seit Okt. 1951 Ord. Mitgl. und erster Präsident der Dt. ➝Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin. St. gehört zu den öffentlich repräsentativsten und höchst dotierten Agrarwissenschaftlern der SBZ und ist Mitgl. der Allunions-Lenin-Akademie der Landwirtschaftswissenschaft der UdSSR in Moskau. Seit Juni 1963 Mitgl. d. Landwirtschaftsrates beim Ministerrat. Seit Okt. 1963 Abg. d. Volkskammer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 473 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/stubbe-hans verwiesen. Strittmatter, Erwin A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z StücklohnSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 * 2. 3. 1902 in Berlin. 1929 Dr. phil., danach wiss. Tätigkeit am Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) f. Züchtungsforschg. in Müncheberg, 1936–1943 am KWI für Biologie in Berlin-Dahlem; 1943–1945 Dir. d. KWI für Kulturpflanzenforschung in Wien; seit 1945 Dir. des von ihm aufgebauten Instituts f. Kulturpflanzenforschung in Gatersleben, Kr. Aschersleben. O.ö. Prof. f. Genetik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; 1949 Ord. Mitgl. d. Dt.…
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Studienlenkung (1966)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Die mit der Verwaltung der einzelnen Sektoren des Staats- und Gesellschaftslebens betrauten Stellen (Ministerien und Organisationen) haben auf der Plangrundlage ihren zukünftigen detaillierten Bedarf an wissenschaftlich vorgebildeten Fachkräften zu errechnen und anzumelden. Daraus werden nach entsprechender Kontrolle und unter Berücksichtigung der vorhandenen Studienplätze die Grundzahlen für die Zulassung neuer Studenten zu den einzelnen Fachrichtungen errechnet und festgelegt. Gegebenenfalls versucht das Staatssekretariat für Hochschulwesen die Bewerber auf planwichtige Studienrichtungen umzulenken. Der St. entspricht die Berufslenkung nach Absolvierung der Hochschule. Die Vermittlung der Absolventen erfolgt nach Richtlinien, die gemeinsam von der Staatlichen Plankommission und dem Staatssekretariat für das Hoch- und Fachschulwesen in Zusammenarbeit mit den zuständigen zentralen staatlichen Organen herausgegeben werden. Besondere Kommissionen unter Führung des Prorektors für Studienangelegenheiten haben mit den Studenten mindestens ein Jahr vor Beendigung des Studiums ihr künftiges Tätigkeitsgebiet zu „klären“. Die Themen der Prüfungsarbeit sowie das letzte Berufspraktikum sind in Verbindung zur späteren Tätigkeit zu bringen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 474 Studenten-Ausbildung, Militärische A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z StVASiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Die mit der Verwaltung der einzelnen Sektoren des Staats- und Gesellschaftslebens betrauten Stellen (Ministerien und Organisationen) haben auf der Plangrundlage ihren zukünftigen detaillierten Bedarf an wissenschaftlich vorgebildeten Fachkräften zu errechnen und anzumelden. Daraus werden nach entsprechender Kontrolle und unter Berücksichtigung der vorhandenen Studienplätze die Grundzahlen für die Zulassung neuer Studenten…
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Submissionen (1966)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Verkaufs Veranstaltungen der staatlichen Industrie und der staatlichen Kontore, die hierzu Außenstellen in einzelnen Bezirksstädten unterhalten, als regelmäßige Einrichtungen für Nahrungs- und Genußmittel, Konfektion und Schuhwaren, unregelmäßig auch für die Materialversorgung der Maschinenbau-Industrie. Käufer sind die staatlichen Großhandelsorgane oder die VEB. Die Liefertermine waren bisher sehr ungewiß, da die Materialbereitstellung nicht gesichert ist. Die S. für die Investitionsgüterindustrie werden vom Staatlichen ➝Vermittlungskontor für Maschinen- und Materialreserven veranstaltet. Zweck ist hier vor allem der Absatz von Überplanbeständen. Infolge der Unterschiedlichkeit des angebotenen Materials und der Aufsplitterung in zahlreiche Einzelposten waren die Umsatzerfolge auch in diesem Bereich gering. Zu den S. sind ferner die später eingeführten Materialmustermessen zu zählen. Auf ihnen bieten Stahlwerke, Maschinenbau u.a. Betriebe Restmaterialien, Halbfabrikate und Überplanbestände an, die von der Konsumgüterindustrie gekauft und zur zusätzlichen Gebrauchsgüterproduktion verwendet werden sollen. Auf gleicher Ebene liegen die Warenbörsen, die von Zeit zu Zeit zum überbezirklichen Austausch von Überplanbeständen zur Sortimentsverbesserung in dem unterschiedlichen Warenangebot der einzelnen Bezirke veranstaltet werden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 474 Subjektivismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z SuhlSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Verkaufs Veranstaltungen der staatlichen Industrie und der staatlichen Kontore, die hierzu Außenstellen in einzelnen Bezirksstädten unterhalten, als regelmäßige Einrichtungen für Nahrungs- und Genußmittel, Konfektion und Schuhwaren, unregelmäßig auch für die Materialversorgung der Maschinenbau-Industrie. Käufer sind die staatlichen Großhandelsorgane oder die VEB. Die Liefertermine waren bisher sehr ungewiß, da die…
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SVK (1966)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für die frühere Kreisgeschäftsstelle der Sozialversicherung. (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 475 Suhrbier, Max A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z SynagogengemeindeSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für die frühere Kreisgeschäftsstelle der Sozialversicherung. (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 475 Suhrbier, Max A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Synagogengemeinde
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Tag der Befreiung (1966)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 So bezeichnet das Regime erst seit Mai 1950 den 8. Mai, die Wiederkehr des Tages, an dem 1945 die deutsche Wehrmacht kapitulierte. Am 21. 4. 1950 erhob die provis. Volkskammer den 8. Mai als TdB. zum gesetzlichen Feiertag. Am 5. 5. 1950 wagte die Regierung der SBZ zu behaupten: „Am 8. Mai 1945 öffnete die Sowjetarmee dem deutschen Volke das Tor zu einer Zukunft in Frieden und Fortschritt … Demokratie und Humanismus.“ Damit wurde die parteikomm. Propaganda eingeleitet, zu der SED und Regierung den TdB. mit Aufmärschen und Festreden alljährlich mißbrauchen. — Zum 8. 5. 1964 dankten Ulbricht und die Regierung telegrafisch der SU für „die Befreiung des deutschen Volkes“ und behaupteten: „Die SU unterstützt stets das deutsche Volk im Kampf um die Durchsetzung seiner nationalen Interessen.“ Unter den „Losungen zum 20. Jahrestag der Befreiung“, die die Nationale Front zum 8. 5. 1965 dem deutschen Volke bot, befanden sich folgende: „Ruhm und Ehre den Helden der Sowjetunion, die uns vom faschistischen Joch befreiten! Dank den Kämpfern der internationalen Widerstandsbewegung gegen den Faschismus! … Die Deutsche Demokratische Republik ist die hoffnungsvolle Zukunft!“ Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 476 Tag der Aktivisten A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tag der BereitschaftSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 So bezeichnet das Regime erst seit Mai 1950 den 8. Mai, die Wiederkehr des Tages, an dem 1945 die deutsche Wehrmacht kapitulierte. Am 21. 4. 1950 erhob die provis. Volkskammer den 8. Mai als TdB. zum gesetzlichen Feiertag. Am 5. 5. 1950 wagte die Regierung der SBZ zu behaupten: „Am 8. Mai 1945 öffnete die Sowjetarmee dem deutschen Volke das Tor zu einer Zukunft in Frieden und Fortschritt … Demokratie und Humanismus.“ Damit wurde die…
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Tanz (1966)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Alle Arten des T., Gesellschafts-, Volks- und Bühnen-T., werden gepflegt. Dem Volks-T. gilt besondere Förderung, die im Rahmen der Laienkunst vom Zentralhaus für Kulturarbeit gelenkt wird. Dabei wird vielfach die folkloristische Grundlage verzerrt und der Volks-T. zu politischer Propaganda mißbraucht. Die Ergebnisse der Arbeit werden auf dem seit 1955 alljährlich in Rudolstadt stattfindenden „Fest des Deutschen Volks-T.“ kritisch überprüft, besonders im Hinblick auf zeitnahe Ausdeutung im Sinne der SED-Politik. Dem Gesellschafts-T. widmeten die Funktionäre größere Aufmerksamkeit, seitdem der Jazz auch als T.-Form wachsenden Zuspruch erfuhr. Ein neuer Gesellschafts-T. „Lipsi“ wurde entwickelt, der in den Volksdemokratien angeblich mehr Anklang fand als in der SBZ. Neuerdings wurde auf starkes Drängen der Jugend auch der Twist in das Lehrprogramm der T.-Schulen aufgenommen, nachdem die T.-Pädagogen neue, angeblich der sozialistischen Kulturauffassung entsprechende Schritte und Figuren ersonnen hatten, die keinen Anklang fanden. 1965 wurde Letkiss als finnischer T. eingeführt, nachdem die Jugend ihn bereits aus westlichen Sendern kannte. Alljährlich finden Turniere im Gesellschafts-T. statt. Für den Bühnen-T. bestehen eigene Ausbildungsstätten. Die Palucca-T.-Schule in Dresden ist die bekannteste. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 476 TAN A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tarnfirmen, StaatlicheSiehe auch die Jahre 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Alle Arten des T., Gesellschafts-, Volks- und Bühnen-T., werden gepflegt. Dem Volks-T. gilt besondere Förderung, die im Rahmen der Laienkunst vom Zentralhaus für Kulturarbeit gelenkt wird. Dabei wird vielfach die folkloristische Grundlage verzerrt und der Volks-T. zu politischer Propaganda mißbraucht. Die Ergebnisse der Arbeit werden auf dem seit 1955 alljährlich in Rudolstadt stattfindenden „Fest des Deutschen Volks-T.“ kritisch…
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Tausenderbewegung (1966)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Selbstverpflichtungsprogramm für Traktoristen, 1.000 Betriebsstunden ohne Generalreparatur abzuleisten (Aktivistenbewegung, Neuerer). Analog dazu gibt es in der Viehwirtschaft eine Tausendliter-Bewegung, um die immer noch relativ niedrigen Milchleistungen pro Kuh und Jahr hochzutreiben. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 477 TASS A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TauwetterSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Selbstverpflichtungsprogramm für Traktoristen, 1.000 Betriebsstunden ohne Generalreparatur abzuleisten (Aktivistenbewegung, Neuerer). Analog dazu gibt es in der Viehwirtschaft eine Tausendliter-Bewegung, um die immer noch relativ niedrigen Milchleistungen pro Kuh und Jahr hochzutreiben. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 477 TASS A, B, C, D, E, F, G,…
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Technik, Fonds (1966)
Siehe auch: Technik, Fonds für: 1965 „Einheitliche Finanzierungsquelle der Vereinigungen Volkseigener Betriebe für Maßnahmen der technischen Entwicklung im Industriezweig.“ Nach Einführung des Neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung werden Aufwendungen einer Industrieleitung für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben nicht mehr aus dem Staatshaushalt finanziert, sondern aus den von den angeschlossenen Betrieben erwirtschafteten Mitteln, die diese an die VVB abzuführen haben. Die VVB soll den FT. „planmäßig auf der Grundlage technisch ökonomischer Konzeptionen für die Entwicklung der Erzeugnisse und der Fertigungsverfahren“ verwenden. (Wissenschaftl.-techn. ➝Forschung, Investitionen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technik, Amt für A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technik, Kammer derSiehe auch: Technik, Fonds für: 1965 „Einheitliche Finanzierungsquelle der Vereinigungen Volkseigener Betriebe für Maßnahmen der technischen Entwicklung im Industriezweig.“ Nach Einführung des Neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung werden Aufwendungen einer Industrieleitung für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben nicht mehr aus dem Staatshaushalt finanziert, sondern aus den von den angeschlossenen Betrieben erwirtschafteten Mitteln, die diese an die VVB abzuführen…
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Technische Intelligenz (1966)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Intelligenz. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Techniker des Volkes, Verdienter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische KabinetteSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Intelligenz. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Techniker des Volkes, Verdienter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische Kabinette
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Technische Revolution (1966)
Siehe auch die Jahre 1969 1975 1979 Der Begriff TR. wird in der SBZ offiziell erst seit 1963/64 verwendet. Gemeint ist damit ebenso wie in westlichen Industrieländern der rasche permanente Fortschritt der industriellen Fertigungstechnik und bei den Industrieerzeugnissen. Indessen kann man keineswegs davon sprechen, daß sich in der SBZ eine mit westlichen Ländern auch nur annähernd vergleichbare TR. bereits vollzogen habe. Der Rückstand ist, wie auch offiziell zugegeben wird, noch sehr erheblich (Technik). Es wird auch noch sehr lange dauern, ehe dieser Rückstand ― wenn überhaupt — aufgeholt werden kann. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technische Normen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TechnologieSiehe auch die Jahre 1969 1975 1979 Der Begriff TR. wird in der SBZ offiziell erst seit 1963/64 verwendet. Gemeint ist damit ebenso wie in westlichen Industrieländern der rasche permanente Fortschritt der industriellen Fertigungstechnik und bei den Industrieerzeugnissen. Indessen kann man keineswegs davon sprechen, daß sich in der SBZ eine mit westlichen Ländern auch nur annähernd vergleichbare TR. bereits vollzogen habe. Der Rückstand ist, wie auch offiziell zugegeben wird, noch sehr…
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Territorialprinzip (1966)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1969 1975 1979 1985 a) Ausdruck, der die Organisation, Planung und Leitung der Wirtschaft betrifft. Durch die 1958 durchgeführte Reorganisation der Wirtschaft sollte u.a. das T. stärker zur Geltung kommen. Das T. bedeutet, daß die Örtlichen Räte (Bezirke) die ihnen unterstellte örtliche Wirtschaft unter Ausnutzung aller örtlichen Reserven (Ressourcen) maximal zu entwickeln haben. In der Folge kam es jedoch bald zu Spannungen mit den Verwaltungsstellen der „zentralgeleiteten“ Wirtschaft. Daraufhin sprach man seit Anfang 1961 von der Notwendigkeit einer „komplex-territorialen“ Planung (komplexe Planung), wodurch die Bereiche der zentralverwalteten und der örtlich verwalteten Wirtschaft besser koordiniert werden sollten. Offensichtlich haben auch diese Bemühungen keine befriedigenden Ergebnisse gehabt, denn seit dem 17. Plenum des ZK der SED (Okt. 1962) wird wieder die Notwendigkeit einer einheitlichen zentralen Leitung der Wirtschaft, besonders der Industrie, betont. Anfang 1964 wurde amtlich erklärt: „Das T. wird durch die Organe der Staatlichen ➝Plankommission in den Bezirken und den Plankommissionen bei den Räten der Bezirke mit verwirklicht.“ b) Ausdruck des Pj. im Bereiche der Grundsätze der Parteiarbeit der SED. Das T. in dieser Begriffsanwendung ist das Gegenstück zu dem auf dem VI. Parteitag Anfang 1963 beschlossenen Produktionsprinzip der Parteiarbeit, wobei die Anleitung der Produktion nach den zentralen Weisungen der Parteiführung zur Hauptaufgabe aller Gliederungen der Partei gemacht worden war. Das Produktionsprinzip in dieser Form ist seit Ende 1964 nicht mehr gültig, obwohl das offiziell nicht betont wird. Seitdem ist wieder das T. der Parteiarbeit in den Vordergrund gerückt. Dieses T. bedeutet, daß die Parteiarbeit in allen Gebieten (Territorien) der SBZ in ganzer Breite eine politische und ökonomische Massenarbeit sein soll ohne ausschließliche Konzentrierung auf Fragen der Produktion. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 479 Territorialplanung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TerrorismusSiehe auch die Jahre 1963 1965 1969 1975 1979 1985 a) Ausdruck, der die Organisation, Planung und Leitung der Wirtschaft betrifft. Durch die 1958 durchgeführte Reorganisation der Wirtschaft sollte u.a. das T. stärker zur Geltung kommen. Das T. bedeutet, daß die Örtlichen Räte (Bezirke) die ihnen unterstellte örtliche Wirtschaft unter Ausnutzung aller örtlichen Reserven (Ressourcen) maximal zu entwickeln haben. In der Folge kam es jedoch bald zu Spannungen mit den Verwaltungsstellen der…
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Streit, Josef (1966)
Siehe auch: Streit, Josef: 1963 1965 Streit, Josef, Dr.: 1969 * 9. 6. 1911 im Isergebirge/Nordböhmen als Sohn eines Arbeiters, Volksschule, Buchdrucker, 1925 KJV, 1930 KPC, 1938 bis 1945 KZ Mauthausen u. Dachau. Nach 1945 Kreisjugendleiter in Schönberg/Meckl., 1946 Besuch eines Richter-Lehrgangs (Volksrichter, Rechtsstudium), danach Amtsrichter in Schöneberg, 1949 Hauptreferent im Justizmin., 1951 Abt.-Leiter beim Generalstaatsanwalt, ab 1953 Sektorenleiter für Justiz in der Abt. Staatliche Organe beim ZK der SED (später umbenannt in Abt. für Staats- u. Rechtsangelegenheiten). Seit 24. 1. 1962 Generalstaatsanwalt. Seit Jan. 1963 Mitgl. des ZK der SED. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 473 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/streit-josef-ernst verwiesen. Streik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z StreitkräfteSiehe auch: Streit, Josef: 1963 1965 Streit, Josef, Dr.: 1969 * 9. 6. 1911 im Isergebirge/Nordböhmen als Sohn eines Arbeiters, Volksschule, Buchdrucker, 1925 KJV, 1930 KPC, 1938 bis 1945 KZ Mauthausen u. Dachau. Nach 1945 Kreisjugendleiter in Schönberg/Meckl., 1946 Besuch eines Richter-Lehrgangs (Volksrichter, Rechtsstudium), danach Amtsrichter in Schöneberg, 1949 Hauptreferent im Justizmin., 1951 Abt.-Leiter beim Generalstaatsanwalt, ab 1953 Sektorenleiter für Justiz in der Abt.…
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Stücklohn (1966)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Form des Leistungslohnes (Lohnpolitik); dem Wesen nach identisch mit dem Akkordlohn in der BRD, jedoch von diesem dadurch unterschieden, daß die Festsetzung des Stücklohns (Akkordlohn) durch das umstrittene System der „Technischen Arbeitsnormung“ (Arbeitsnormen) erfolgt. Literaturangaben Haas, Gerhard, und Alfred Leutwein: Die rechtliche und soziale Lage der Arbeitnehmer in der sowjetischen Besatzungszone. 5., erw. Aufl. (BB) 1959. Teil I (Text) 264 S., Teil II (Anlagen) 162 S. Mampel, Siegfried, und Karl Hauck: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Mampel, Siegfried: Das Gesetzbuch der Arbeit der Sowjetzone und das Arbeitsrecht der Bundesrepublik Deutschland — ein Vergleich. 5. Aufl. (hrsg. v. Bundesmin. für Arbeit …). Bonn 1962. 64 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 473 Stubbe, Hans A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z StudentenSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Form des Leistungslohnes (Lohnpolitik); dem Wesen nach identisch mit dem Akkordlohn in der BRD, jedoch von diesem dadurch unterschieden, daß die Festsetzung des Stücklohns (Akkordlohn) durch das umstrittene System der „Technischen Arbeitsnormung“ (Arbeitsnormen) erfolgt. Literaturangaben Haas, Gerhard, und Alfred Leutwein: Die rechtliche und soziale Lage der Arbeitnehmer in der sowjetischen Besatzungszone. 5., erw.…
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StVA (1966)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für Strafvollzugsanstalt. (Strafvollzug) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 474 Studienlenkung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z SUSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für Strafvollzugsanstalt. (Strafvollzug) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 474 Studienlenkung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z SU
DDR A-Z 1966
Suhl (1966)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Südwestteil von Thüringen. 3.856 qkm, (1964) 548.949 Einwohner (1950: 568.675). 8 Landkreise: Bad Salzungen, Hildburghausen, Ilmenau, Meiningen, Neuhaus, Schmalkalden, Sonneberg, Suhl. Vors. des Rates des Bezirkes: Willi Behnke (SED). 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung: Otto ➝Funke. In der vielgestaltigen Industrie des Bezirkes steht die metallverarbeitende Industrie (Elektrotechnik, Fahrzeugbau, allgemeiner Maschinenbau) an der Spitze. Es folgen die Glas- und keramische Industrie, die Holz- und Kulturwaren sowie der Bergbau auf Kalisalz und Eisenerz. 2. Stadt im thüringischen Bezirk S. Be[S. 475]zirksstadt, Kreisstadt, am Südrand des Thüringer Waldes, am Zusammenfluß von Hasel und Lauter, mit (1964) 28.177 Einwohnern (1950: 24.020); alte Bergstadt; Hauptkirche (15./18. Jh.), barocke Kreuzkirche (1731–1739); bedeutende, jahrhundertealte Waffenfabrikation, daneben feinmechanische Industrie, Maschinen-, Fahrzeug- und Gerätebau sowie Spielwarenherstellung; Solbad (Chlorkalziumsolquellen). Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 3. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 474–475 Submissionen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z SühnemaßnahmenSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Südwestteil von Thüringen. 3.856 qkm, (1964) 548.949 Einwohner (1950: 568.675). 8 Landkreise: Bad Salzungen, Hildburghausen, Ilmenau, Meiningen, Neuhaus, Schmalkalden, Sonneberg, Suhl. Vors. des Rates des Bezirkes: Willi Behnke (SED). 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung: Otto ➝Funke. In der vielgestaltigen Industrie des…
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Synagogengemeinde (1966)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1969 Juden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 475 SVK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z SyndikalismusSiehe auch die Jahre 1963 1965 1969 Juden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 475 SVK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Syndikalismus
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Tag der Bereitschaft (1966)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Pj. für den Auftakt zu einer größeren Arbeitsperiode in der Landwirtschaft, vor allem zu Beginn der Frühjahrsbestellung. An ihm nehmen die Funktionäre der örtlichen Organe eine Hof- und Feldbegehung vor, wobei die LPG und VEG auf ihre „Bereitschaft“ hin kontrolliert werden. Ein „Tag der Aufnahmebereitschaft“ vor Beginn der neuen Ernte verpflichtet die VEAB zur Ordnung in ihren Lagerräumen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 476 Tag der Befreiung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TagesschuleSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Pj. für den Auftakt zu einer größeren Arbeitsperiode in der Landwirtschaft, vor allem zu Beginn der Frühjahrsbestellung. An ihm nehmen die Funktionäre der örtlichen Organe eine Hof- und Feldbegehung vor, wobei die LPG und VEG auf ihre „Bereitschaft“ hin kontrolliert werden. Ein „Tag der Aufnahmebereitschaft“ vor Beginn der neuen Ernte verpflichtet die VEAB zur Ordnung in ihren Lagerräumen. Fundstelle: SBZ von A bis Z.…
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Tarnfirmen, Staatliche (1966)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Seit 1949 errichtete Handelsfirmen, die äußerlich als Privatunternehmen, tatsächlich aber für den staatlich gelenkten legalen und illegalen Außenhandel tätig sind. Die Namen der StT. haben gewechselt, aber die Aufgaben sind geblieben. Zur Zeit arbeiten als StT. Merkator- und Utimex-Außenhandelsvertretungen mit Sitz in Berlin, die der Kammer für ➝Außenhandel direkt unterstehen und mit Vertrauensleuten der SED besetzt sind. Sie sollen durch Ausschaltung der Firmenvertreter besonders der BRD auf dem Umweg über die Provisionen den Devisenbestand der SBZ aufbessern. In neuester Zeit wird das Unternehmen Transinter, Außenhandelsvertretungen GmbH mit den gleichen Aufgaben und Zielen genannt. Zum Zwecke der Tarnung wurden auch etwa 50 v. H. der DIA-Fachanstalten in GmbH-Form umgewandelt, da oftmals Kaufleute aus den westlichen Ländern den Vertragsabschluß mit einem staatlichen Unternehmen scheuten. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 476 Tanz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TarnorganisationenSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Seit 1949 errichtete Handelsfirmen, die äußerlich als Privatunternehmen, tatsächlich aber für den staatlich gelenkten legalen und illegalen Außenhandel tätig sind. Die Namen der StT. haben gewechselt, aber die Aufgaben sind geblieben. Zur Zeit arbeiten als StT. Merkator- und Utimex-Außenhandelsvertretungen mit Sitz in Berlin, die der Kammer für ➝Außenhandel direkt unterstehen und mit Vertrauensleuten der SED besetzt sind.…
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Tauwetter (1966)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 Im Westen geläufige Bezeichnung für die bisher umfassendste geistig-politische Oppositionswelle gegen bolschewistische Einseitigkeit in Herrschaftsausübung und Doktrin. Als „T.“ nach einem für diese Haltung repräsentativen Roman des sowjet. Schriftstellers Ilja Ehrenburg genannt, begann die Oppositionsbewegung Anfang 1956, ausgelöst durch die scharfen Angriffe Chruschtschows und Mikojans auf entscheidende Elemente des Stalinismus auf dem XX. Parteitag der KPdSU. Politische Höhepunkte der auf Liberalisierung und Revision der bolschewistischen Dogmen und der bolschewistischen Herrschaftsausübung gerichteten Gegenbewegung waren die im Okt. 1956 in Polen und im Nov. 1956 in Ungarn gipfelnden Partei- und Volkserhebungen gegen die Stalinisten in den eigenen Führungen und den Hegemonieanspruch der UdSSR. Während in Polen ein Kompromiß zustande kam, wurde die zum Bürgerkrieg entwickelte ungarische Erhebung blutig niedergeschlagen. Von da an wurde die Liberalisierungswelle des T., die zunächst auch in den politischen, wissenschaftlichen und literarischen Führungskreisen der UdSSR eine gewisse Resonanz hatte, von der gesamten bolschewistischen Führerschaft entschlossen gebremst, da diese sicher zu Recht — für den Fall weiterer Nachgiebigkeit um die Existenz ihrer Regime bangen mußte. Doch hat sich in einer Reihe von Volksdemokratien, besonders in Polen, Ungarn und der CSSR ein Hang zur Tolerierung offenerer Diskussion in der Gesellschaft, vor allem unter den Intellektuellen, gehalten. (Versachlichung, Liberalisierung) In der SBZ war das T. im wesentlichen auf den Bereich der theoretischen Auseinandersetzungen beschränkt. Philosophen (Ernst Bloch), Ökonomen (Fritz ➝Behrens, Arne ➝Benary, Kurt ➝Vieweg), Historiker (Jürgen ➝Kuczynski), Journalisten hatten die stark von dem ungarischen Parteiphilosophen Georg ➝Lukács angeregte Bewegung getragen, darunter zahlreiche prominente jüngere Parteiideologen. Aber auch innerhalb der Partei- und Staatsführung (Fred ➝Oelßner, Fritz ➝Selbmann, Gerhart ➝Ziller, Ernst ➝Wollweber, Karl ➝Schirdewan) war es zu Auseinandersetzungen um den vor allem von Walter ➝Ulbricht repräsentierten Doktrinarismus gekommen. Die Probleme einer rationelleren und bevölkerungsorientierten Gestaltung der Volkswirtschaft und einer größeren Kompromißbereitschaft in der gesamtdeutschen Frage hatten dabei wesentliche Rollen gespielt. Nach dem Zusammenbruch des ungarischen Aufstandes hat sich auch in der SBZ die radikale Gruppe Ulbrichts wieder mit sowjet. Hilfe voll durchsetzen können. Eine Kampagne zur scharfen Reglementierung von Wissenschaft, Kunst und Hochschulwesen lief an, so daß die SBZ heute das antiliberalste Industrieland des Ostblocks darstellt. Lediglich in der Wirtschaftspolitik (Neues ökonomisches System) ist seit dem VI. SED-Parteitag vom Januar 1963 ein Umschwung zu dogmenfreierem, pragmatischerem Vorgehen zu verzeichnen. (Widerstand, Opposition) Literaturangaben Kersten, Heinz: Aufstand der Intellektuellen — Wandlungen in der kommunistischen Welt. Stuttgart 1957, Seewald. 189 S. Brzezinski, Zbigniew K.: Der Sowjetblock — Einheit und Konflikt (a. d. Amerik.). Köln 1962, Kiepenheuer und Witsch. 581 S. Jänicke, Martin: Der dritte Weg — Die antistalinistische Opposition gegen Ulbricht seit 1953. Köln 1964, Neuer Deutscher Verlag. 267 S. Dies.: Ulbricht — eine politische Biographie. Köln 1964, Kiepenheuer und Witsch. 352 S. m. Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 477 Tausenderbewegung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TechnikSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 Im Westen geläufige Bezeichnung für die bisher umfassendste geistig-politische Oppositionswelle gegen bolschewistische Einseitigkeit in Herrschaftsausübung und Doktrin. Als „T.“ nach einem für diese Haltung repräsentativen Roman des sowjet. Schriftstellers Ilja Ehrenburg genannt, begann die Oppositionsbewegung Anfang 1956, ausgelöst durch die scharfen Angriffe Chruschtschows und Mikojans auf entscheidende Elemente des Stalinismus auf dem XX.…
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Technik, Kammer der (1966)
Siehe auch: Kammer der Technik: 1963 1965 1969 Kammer der Technik (KdT): 1975 1979 1985 Technik, Kammer der: 1953 1954 1965 1969 1975 1979 Technik, Kammer der (KdT): 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Kammer der Technik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technik, Fonds A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technik, Übergabe derSiehe auch: Kammer der Technik: 1963 1965 1969 Kammer der Technik (KdT): 1975 1979 1985 Technik, Kammer der: 1953 1954 1965 1969 1975 1979 Technik, Kammer der (KdT): 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Kammer der Technik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technik, Fonds A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technik, Übergabe der
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Technische Kabinette (1966)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Unter der Leitung der Betriebssektionen der Kammer der Technik in vielen Industriebetrieben eingerichtete „Zentren der produktionstechnischen Propaganda“ (Produktionspropaganda). In Vortragsveranstaltungen und kleineren Zirkeln der TK. sollen die Betriebsangehörigen „aufgeklärt“ werden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technische Intelligenz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische Kontroll-Organisation (TKO)Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Unter der Leitung der Betriebssektionen der Kammer der Technik in vielen Industriebetrieben eingerichtete „Zentren der produktionstechnischen Propaganda“ (Produktionspropaganda). In Vortragsveranstaltungen und kleineren Zirkeln der TK. sollen die Betriebsangehörigen „aufgeklärt“ werden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technische Intelligenz A, B, C,…
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Technologie (1966)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Nach sowjet. und sowjetzonaler Definition: „Die Wissenschaft von den Gesetzmäßigkeiten produktionstechnischer Vorgänge.“ Oft wird der Begriff T. auch im Sinne von „technische Ausstattung der Betriebe“ oder auch von „Fertigungstechnik“ verwendet. (Technik) In der [S. 479]BRD wird unter T. „Verfahrenskunde“ verstanden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478–479 Technische Revolution A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Territoriale VerwaltungSiehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Nach sowjet. und sowjetzonaler Definition: „Die Wissenschaft von den Gesetzmäßigkeiten produktionstechnischer Vorgänge.“ Oft wird der Begriff T. auch im Sinne von „technische Ausstattung der Betriebe“ oder auch von „Fertigungstechnik“ verwendet. (Technik) In der [S. 479]BRD wird unter T. „Verfahrenskunde“ verstanden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478–479 …
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Terrorismus (1966)
Siehe auch: Terror: 1969 1975 1979 Terrorismus: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Pj., als „staatsgefährdende Gewaltakte“ in § 17 StEG und als „Angriffe gegen örtliche Organe der Staatsmacht“ in § 18 StEG zwei Tatbestände von Staatsverbrechen. Mit Zuchthaus bis zu 15 Jahren, in minderschweren Fällen mit Gefängnis nicht unter 6 Monaten wird bestraft, „wer es unternimmt, durch Gewaltakte oder durch Drohung mit Gewaltakten die Bevölkerung in Furcht und Schrecken zu versetzen, um Unsicherheit zu verbreiten und das Vertrauen zur Arbeiter-und-Bauern-Macht zu erschüttern“, und „wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt die gesetzmäßige Tätigkeit der örtlichen Organe der Staatsmacht oder eines ihrer Mitglieder unmöglich zu machen oder zu behindern“. Der Versuch, nach dem 13. 8. 1961 (Mauer) aus der SBZ zu flüchten („Grenzdurchbruch“) oder von West-Berlin aus Fluchthilfe zu leisten (Tunnel!), wurde vom Obersten Gericht in zwei großaufgezogenen Prozessen im Juli und Sept. 1962 als T. gewertet. Gegen 2 Angeklagte wurde auf lebenslängliche Zuchthausstrafe, gegen 8 weitere auf 69 Jahre Zuchthaus erkannt. Literaturangaben Unrecht als System, Bd. IV … 1958 bis 1961 (BMG) 1962. 291 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 479 Territorialprinzip A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TextilindustrieSiehe auch: Terror: 1969 1975 1979 Terrorismus: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Pj., als „staatsgefährdende Gewaltakte“ in § 17 StEG und als „Angriffe gegen örtliche Organe der Staatsmacht“ in § 18 StEG zwei Tatbestände von Staatsverbrechen. Mit Zuchthaus bis zu 15 Jahren, in minderschweren Fällen mit Gefängnis nicht unter 6 Monaten wird bestraft, „wer es unternimmt, durch Gewaltakte oder durch Drohung mit Gewaltakten die Bevölkerung in Furcht und Schrecken zu versetzen, um…
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Streitkräfte (1966)
Siehe auch: Nationale Streitkräfte: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Streitkräfte: 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Streitkräfte, Nationale: 1958 1959 1960 Nationale Streitkräfte. (Militärpolitik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 473 Streit, Josef A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Strittmatter, ErwinSiehe auch: Nationale Streitkräfte: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Streitkräfte: 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Streitkräfte, Nationale: 1958 1959 1960 Nationale Streitkräfte. (Militärpolitik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 473 Streit, Josef A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Strittmatter, Erwin
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Studenten (1966)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Direktstudenten, Fernstudenten, Arbeiter-und-Bauern-Studenten, dann Studenten, die am Abend- oder am kombinierten Studium teilnehmen. Seit 1962 gibt es auch Studenten, die nur ein „Zeitstudium“ absolvieren. (Hochschulen, Fernstudium, Arbeiter-und-Bauernfakultät) Literaturangaben Otto, Detlev E.: Studenten im geteilten Deutschland — Beziehungen zw. den Studentenschaften in Ost- und Westdeutschland 1945 bis 1958 (Schr. d. Verb. Dt. Studentensch., Nr. 1). Bonn 1959. 128 S. *: Zur Situation der Studenten in der Sowjetzone. (BMG) 1958. 55 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 473 Stücklohn A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Studenten-Ausbildung, MilitärischeSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Direktstudenten, Fernstudenten, Arbeiter-und-Bauern-Studenten, dann Studenten, die am Abend- oder am kombinierten Studium teilnehmen. Seit 1962 gibt es auch Studenten, die nur ein „Zeitstudium“ absolvieren. (Hochschulen, Fernstudium, Arbeiter-und-Bauernfakultät) Literaturangaben Otto, Detlev E.: Studenten im geteilten Deutschland — Beziehungen zw. den Studentenschaften in Ost- und Westdeutschland 1945 bis 1958 (Schr.…
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SU (1966)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Abk. für Sowjetunion. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 474 StVA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z SubjektivismusSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Abk. für Sowjetunion. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 474 StVA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Subjektivismus
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Sühnemaßnahmen (1966)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 Strafrechtlicher Begriff, der durch die Direktive Nr. 38 des Alliierten Kontrollrats an Stelle des Wortes „Strafe“ in das Strafrecht der SBZ eingeführt wurde. Die schwerste gegen „Hauptschuldige“ zu verhängende S. war die Todesstrafe. Weiter waren zeitliche und lebenslängliche Zuchthausstrafen und Gefängnisstrafen in Art. 8 der Dir. 38 aufgeführt. In der strafrechtlichen Praxis der SBZ-Justiz bildete sich bald die Übung heraus, bei Todes- und Freiheitsstrafen weiterhin von „Strafen“ zu sprechen, während eine Reihe von Nebenstrafen und Nebenfolgen aus der Dir. 38 als S. bezeichnet wurden. Darunter fielen die Vermögenseinziehung, das Berufsverbot, Verlust von Ansprüchen auf Pensions- oder Rentenzahlung, Verlust des aktiven und passiven Wahlrechts sowie des Rechts, sich politisch zu betätigen und Mitglied einer politischen Partei oder der Gewerkschaft sein zu können, Auferlegung von Wohnraum- und Aufenthaltsbeschränkungen u.a.m. Die S. waren von unterschiedlicher Schwere, je nachdem, ob ein Angeklagter mit dem Urteil in die Gruppe der „Hauptschuldigen“, „Belasteten“, „Minderbelasteten“ oder „Mitläufer“ eingestuft wurde. Seit Aufhebung der Dir. 38 am 19. 9. 1955 entfällt die Verhängung dieser S.; auf aus anderen Gesetzen zulässige Nebenstrafen und Nebenfolgen kann selbstverständlich weiterhin erkannt werden. Literaturangaben Rosenthal, Walther, Richard Lange, und Arwed Blomeyer: Die Justiz in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 4., überarb. Aufl. (BB) 1959. 206 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 475 Suhl A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Suhrbier, MaxSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 Strafrechtlicher Begriff, der durch die Direktive Nr. 38 des Alliierten Kontrollrats an Stelle des Wortes „Strafe“ in das Strafrecht der SBZ eingeführt wurde. Die schwerste gegen „Hauptschuldige“ zu verhängende S. war die Todesstrafe. Weiter waren zeitliche und lebenslängliche Zuchthausstrafen und Gefängnisstrafen in Art. 8 der Dir. 38 aufgeführt. In der strafrechtlichen Praxis der SBZ-Justiz bildete sich bald die Übung heraus, bei Todes-…
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Syndikalismus (1966)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Eine Abweichung, die die „führende Rolle der Partei“ und die Notwendigkeit einer Zentralgewalt zur Durchsetzung der revolutionären Forderungen der Arbeiterschaft ablehnt und sich demgegenüber auf die spontane Kraft der Massen und ihre gewerkschaftlichen Kampfmittel beschränken zu können. glaubt. Historisch vor allem Ende des 19. Jahrhunderts in den französischen Gewerkschaften (Syndikaten) von Bedeutung gewesen. Nur mit teilweisem Recht glaubte die ZK-Führung, 1959/1960 bei einem Teil der Brigaden der sozialistischen Arbeit Ansätze zu S. zu entdecken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 475 Synagogengemeinde A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tag der AktivistenSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Eine Abweichung, die die „führende Rolle der Partei“ und die Notwendigkeit einer Zentralgewalt zur Durchsetzung der revolutionären Forderungen der Arbeiterschaft ablehnt und sich demgegenüber auf die spontane Kraft der Massen und ihre gewerkschaftlichen Kampfmittel beschränken zu können. glaubt. Historisch vor allem Ende des 19. Jahrhunderts in den französischen Gewerkschaften (Syndikaten) von Bedeutung gewesen. Nur mit…
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Tagesschule (1966)
Der Tageserziehung wird schon seit einigen Jahren erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt, weil sie „günstige Voraussetzungen für die allseitige Entwicklung aller Schüler im Kollektiv und durch das Kollektiv schafft“. 1964 gab es 124 T. und 5.805 Schulen mit Tagesgruppen, Tagesklassen und Arbeitsgemeinschaften (Horte). 417.183 Schüler, davon 390.154 der Stufen I–VI und 27.029 der Stufen VII bis X, wurden von den Einrichtungen der Tageserziehung erfaßt, an denen 20.479 Erzieher tätig waren. (Schule) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 476 Tag der Bereitschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TANDer Tageserziehung wird schon seit einigen Jahren erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt, weil sie „günstige Voraussetzungen für die allseitige Entwicklung aller Schüler im Kollektiv und durch das Kollektiv schafft“. 1964 gab es 124 T. und 5.805 Schulen mit Tagesgruppen, Tagesklassen und Arbeitsgemeinschaften (Horte). 417.183 Schüler, davon 390.154 der Stufen I–VI und 27.029 der Stufen VII bis X, wurden von den Einrichtungen der Tageserziehung erfaßt, an denen 20.479 Erzieher tätig waren.…
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Tarnorganisationen (1966)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Organisationen unter kommun. Leitung, die bes. außerhalb des kommun. Machtbereiches nichtkommun. und politisch unentschiedene Kreise bearbeiten. Sollen kommun. Gedanken verbreiten und Aktionen gegen die gesellschaftliche und politische Ordnung der freien Welt vorbereiten. T. arbeiten oft mit scheinbar harmlosen Aushängeschildern wie „gesamtdeutsche Gespräche“, „Friedensaktionen“, „Kampf dem Atomtod“, „Krankenhäuser statt Kasernen“. Es gibt T. im Weltmaßstab mit Mitgliederzahlen, die z. T. in die Millionen gehen: WGB, WBDJ, Weltfriedensbewegung, Intern. Demokr. Frauen-Föderation, Intern. Studentenbund, Weltbund Intern. [S. 477]Lehrerverbände (FISE). Unter den übrigen T. sind besonders wichtig: Weltbund der Widerstandskämpfer (FIR), Weltföd. der Wissenschaftler, Intern. Verband Demokr. Juristen (Vereinigung Demokr. Juristen Deutschlands), Intern. Rundfunk-Org. Neben intern, und die BRD umfassenden T. gibt es kleine, z. T. örtliche T., die als „Aktionsausschüsse, Kreise, Komitees“ o. ä. auftreten. Sie sind gefährlich, weil sie sich örtlichen und zeitlichen Gegebenheiten anpassen und in der Lage sind, Mißstimmungen auch kleinerer Personengruppen auszunutzen. Die T. in der BRD werden gesteuert von der zuständigen Abt. des ZK der SED und des BV des — FDGB (Infiltration). Als Drahtzieher und zum Teil wirken auch eingeschleuste Agenten und Funktionäre der verbotenen KPD. Zeitweise gab es Hunderte von T., doch viele sind erloschen. Denn sobald sie als Werkzeuge des Kommunismus entlarvt sind, stellen sie ihre Tätigkeit ein, um unter anderem Namen ihre Wühlarbeit wiederaufzunehmen. Wichtig waren bzw. sind folgende T.: Friedenskomitee der Bundesrepublik; Demokratischer Kulturbund Deutschlands; Gesamtdeutscher Arbeitskreis für Land- und Forstwirtschaft; Zentralrat zum Schutz der demokratischen Rechte und zur Verteidigung junger Patrioten; Westdeutscher Flüchtlingskongreß. — Es empfiehlt sich, in Zweifelsfällen Auskunft bei den zuständigen Bundes- und Landesbehörden einzuholen. Literaturangaben Albrecht, Ernst F.: Kontakte im Zwielicht… Infiltration im kommunalen Bereich. Godesberg 1960, Verlag für Publizistik. 92 S. *: Die dritte Norm der Generale Korfes, Lattmann … und Genossen … Köln 1960, Markus-Verlag. 36 S. (über „Arbeitsgemeinschaft ehem. Offiziere“.) Richter, Karl: Die trojanische Herde — Ein dokumentarischer Bericht. Köln 1959, Verlag für Politik und Wirtschaft. 313 S. (Beleuchtet die Infiltrationsarbeit in der Bundesrepublik.) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 476–477 Tarnfirmen, Staatliche A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TASSSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Organisationen unter kommun. Leitung, die bes. außerhalb des kommun. Machtbereiches nichtkommun. und politisch unentschiedene Kreise bearbeiten. Sollen kommun. Gedanken verbreiten und Aktionen gegen die gesellschaftliche und politische Ordnung der freien Welt vorbereiten. T. arbeiten oft mit scheinbar harmlosen Aushängeschildern wie „gesamtdeutsche Gespräche“, „Friedensaktionen“, „Kampf dem Atomtod“, „Krankenhäuser statt…
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Technik (1966)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 Die technische Ausstattung der Produktionsbetriebe entspricht — wie auch vom Regime offen zugegeben wird — im allgemeinen nicht dem durchschnittlichen Weltstand (Weltniveau). Sehr häufig wird mit veralteten Fertigungseinrichtungen produziert, und daher entsprechen vielfach auch die Erzeugnisse nicht dem neuesten technischen Weltstand (Qualität der Erzeugnisse). Die Ursache für den Rückstand in der industriellen Fertigungstechnik ist in erster Linie in der außerordentlich hohen Exportquote bei den Erzeugnissen des Maschinenbaus zu suchen. Die systematisch betriebene Unterordnung der mitteldeutschen Wirtschaft unter die Interessen der SU (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) findet darin ihren Ausdruck: mehr als die Hälfte der in der SBZ erzeugten Maschinen, Industrieausrüstungen und Transportmittel wird ostwärts exportiert (Vergleich: in der BRD beträgt der entsprechende Exportanteil nur etwa 25 v. H.). Nach offiziellen sowjetzonalen Angaben betrug 1960 der Exportanteil z. B. bei Werkzeugmaschinen in moderner Ausführung sogar bis zu 80 v. H. Die gleichen Maschinentypen werden aber dringend in der Industrie der Zone benötigt. In der T. der Industriebetriebe wird solange keine entscheidende Wende eintreten können, wie die Exportquote weiterhin so hoch bleibt und solange das Regime nicht in der Lage ist, ausreichende Investitionsmittel für die Ausstattung der Industrie mit modernen [S. 478]technischen Ausrüstungen bereitzustellen. Mitte 1965 sagte dazu ein führender SED-Funktionär: „Es wäre völlig falsch, ein Idealbild von der technischen Revolution (bei uns) vorzeichnen zu wollen. Wir werden noch lange Zeit nebeneinander zum Teil mit Fließfertigung — mit Automatisierung in den führenden Zweigen — einerseits und mit veralteter unmoderner Technik andererseits produzieren. Neben der numerisch gesteuerten Maschine wird es, besonders in der Konsumgüterproduktion, oft noch manufakturmäßige Fertigung geben.“ (Plan Neue Technik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 477–478 Tauwetter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technik, Amt fürSiehe auch die Jahre 1963 1965 Die technische Ausstattung der Produktionsbetriebe entspricht — wie auch vom Regime offen zugegeben wird — im allgemeinen nicht dem durchschnittlichen Weltstand (Weltniveau). Sehr häufig wird mit veralteten Fertigungseinrichtungen produziert, und daher entsprechen vielfach auch die Erzeugnisse nicht dem neuesten technischen Weltstand (Qualität der Erzeugnisse). Die Ursache für den Rückstand in der industriellen Fertigungstechnik ist in erster Linie in der…
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Technik, Übergabe der (1966)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 Maschinen-Traktoren-Station. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technik, Kammer der A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Techniker des Volkes, VerdienterSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 Maschinen-Traktoren-Station. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technik, Kammer der A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Techniker des Volkes, Verdienter
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Technische Kontroll-Organisation (TKO) (1966)
Siehe auch: Technische Kontrollorganisation: 1975 1979 Technische Kontroll-Organisation (TKO): 1965 1969 Der Rückstand der Qualität der Erzeugnisse der Zonenindustrie hinter den Spitzenerzeugnissen des Weltstandes (Weltniveau) veranlaßte die Behörden der SBZ Anfang 1964 zu einer grundlegenden Reorganisation der TKO. Die wichtigsten, in einer gesetzlichen Verordnung festgelegten Änderungen sind: 1. Die TKO der Betriebe sind künftig nur noch formal dem Werksleiter unterstellt; sie gelten als selbständige Betriebsabteilungen, die dem ebenfalls neu organisierten Deutschen Amt für Meßwesen und Warenkontrolle gegenüber rechenschaftspflichtig sind. 2. Die TKO der Betriebe erhalten Weisungen, die die Qualität der Erzeugnisse betreffen, direkt vom DAMW; die TKO-Leiter eines Betriebes sind hauptamtliche Mitarbeiter des DAMW. Durch die neue Stellung der TKO-Leiter ist ihre Funktion eine ähnliche wie die der Hauptbuchhalter: sie sind „staatliche Kontrolleure“ im Betrieb. Sie haben sehr weitgehende Vollmachten: sie entscheiden über die Qualitätsbeurteilung der Erzeugnisse; sie haben das Recht, den Werkleiter zur Durchführung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung aufzufordern; sie sind verpflichtet, bei Verstößen des Werkleiters auf diesem Gebiet Meldung an das DAMW zu geben; sie sind befugt, die Streichung von Prämien für die leitenden Mitarbeiter des Betriebes zu veranlassen usw. Die TKO in den Betrieben soll in Zukunft zu einer vom unmittelbaren Fertigungsprozeß losgelösten Kontrollorganisation entwickelt werden. Das Prüfen der Zwischen- und Enderzeugnisse hinsichtlich der technischen Ausführung soll den am Fertigungsprozeß Beteiligten überlassen bleiben. Der TKO hingegen soll die Funktion eines „Kontrolleurs der Kontrolleure“ übertragen werden. Darüber hinaus soll die TKO künftig eine „prophylaktisch die Qualität der Erzeugnisse steigernde Tätigkeit“ ausüben, d.h. sie soll bereits auf die Projektierung, Entwicklung und Konstruktion von Erzeugnissen Einfluß nehmen. Für eine solche Tätigkeit fehlt noch das erforderliche qualifizierte technische Personal. Bei den Hoch- und Fachschulen werden deshalb ab 1966 besondere Fachinstitute eingerichtet zur Ausbildung solcher Kontrolleure. Ein zweijähriges postgraduales Studium für Techniker und Ingenieure ist vorgesehen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technische Kabinette A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische NormenSiehe auch: Technische Kontrollorganisation: 1975 1979 Technische Kontroll-Organisation (TKO): 1965 1969 Der Rückstand der Qualität der Erzeugnisse der Zonenindustrie hinter den Spitzenerzeugnissen des Weltstandes (Weltniveau) veranlaßte die Behörden der SBZ Anfang 1964 zu einer grundlegenden Reorganisation der TKO. Die wichtigsten, in einer gesetzlichen Verordnung festgelegten Änderungen sind: 1. Die TKO der Betriebe sind künftig nur noch formal dem Werksleiter unterstellt;…
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Territoriale Verwaltung (1966)
Siehe auch: Territoriale Verwaltung: 1965 1969 Territoriale Verwaltung (TVW): 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Seit Febr.~1953 Tarnname der KVP teils für Armeekorps Nord, teils für südliche Divisionen. Seit Sept. 1953 hieß Korps Nord: TV. 4.000; Korps Süd hieß: TV. 6.000. Seit Jan. 1956 heißen die 2 Korps der NVA: Militärbezirke. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 479 Technologie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TerritorialplanungSiehe auch: Territoriale Verwaltung: 1965 1969 Territoriale Verwaltung (TVW): 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Seit Febr.~1953 Tarnname der KVP teils für Armeekorps Nord, teils für südliche Divisionen. Seit Sept. 1953 hieß Korps Nord: TV. 4.000; Korps Süd hieß: TV. 6.000. Seit Jan. 1956 heißen die 2 Korps der NVA: Militärbezirke. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 479 Technologie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L,…
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Textilindustrie (1966)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Die T. gehörte bereits vor dem letzten Kriege zu den wichtigsten Industriezweigen Mitteldeutschlands (Industrie). Gegenwärtig steht die T. mit 8 v. H. des industriellen Bruttoprodukts nach der ehem. Industrie und dem Maschinenbau an dritter Stelle aller Industriezweige. Die Spaltung Deutschlands hat innerhalb der T. eine besonders enge wirtschaftliche Zusammenarbeit mit fühlbaren Folgen für die beiderseitigen Absatzmöglichkeiten auseinandergerissen. In der SBZ führte die Vernachlässigung der Verbrauchsgüterindustrien zu erheblichem Rückstand der T. Der Maschinenpark ist ganz allgemein heruntergewirtschaftet. Die T. ist daher auf vielen Gebieten nicht mehr wettbewerbsfähig. Sie muß ihren Export in erster Linie nach östlichen und nach Entwicklungsländern ausrichten, die keine besonderen Qualitätsansprüche stellen. (Qualität der Erzeugnisse) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 479 Terrorismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TGLSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Die T. gehörte bereits vor dem letzten Kriege zu den wichtigsten Industriezweigen Mitteldeutschlands (Industrie). Gegenwärtig steht die T. mit 8 v. H. des industriellen Bruttoprodukts nach der ehem. Industrie und dem Maschinenbau an dritter Stelle aller Industriezweige. Die Spaltung Deutschlands hat innerhalb der T. eine besonders enge wirtschaftliche Zusammenarbeit mit fühlbaren Folgen für die beiderseitigen…
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Strittmatter, Erwin (1966)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 * 14. 8. 1912 in Spremberg als Sohn eines Bäckers. Volksschule, Bäcker, Landarbeiter, Tierwärter, Kellner, Hilfsarbeiter. Im 2. Weltkrieg Soldat. Nach 1945 Bäcker und Landarbeiter. Seit 1947 SED. Besuch einer Kreisparteischule der SED, danach Standesbeamter, anschließend Volkskorrespondent, mehrere Jahre Lokalredakteur der „Märkischen Volksstimme“. Seit 1953 freier Schriftsteller. 1958 Mitgl. der LPG Dollgow (Krs. Gransee). 1959 Mitgl. der Deutschen ➝Akademie der Künste in Ostberlin. 1959–1961 1. Sekretär des Deutschen Schriftstellerverbandes, 1961 stellv. Vorsitzender. 1953, 1955 und 1964 Nationalpreis. Seine Frau Eva ist tonangebende Literaturkritikerin der SBZ. St. schrieb volkstümlich-humoristische Romane aus dem Lausitzer Dorfmilieu mit zunehmender kommun. Tendenz („Ochsenkutscher“, 1950; „Der Wundertäter“, 1957). Kinderbuch „Tinko“ (1954). Unter Einfluß von Bert Brecht wandte er sich dem Theater zu: „Katzgraben“ (1953, ergänzt 1958). „Die Holländerbraut“ (1961). Sein letztes Buch „Ole Bienkopp“ (1963) war Gegenstand einer lebhaften öffentlichen Diskussion, weil die SED in der Kontrastierung des Helden, eines idealistischen Einzelgängers, mit den Apparatschiks schlecht wegzukommen schien; auf der anderen Seite entsprach das Buch der neueren Tendenz, die Literatur von dem sterilen Modell des positiven Helden zu befreien. Literaturangaben Balluseck, Lothar von: Dichter im Dienst — der sozialistische Realismus in der deutschen Literatur. 2., erw. Aufl., Wiesbaden 1963, Limes-Verlag. 288 S. m. zahlr. Abb. Reich-Ranicki, Marcel: Deutsche Literatur in Ost und West — Prosa seit 1945. München 1963, Piper. 498 S. Rühle, Jürgen: Die Schriftsteller und der Kommunismus in Deutschland (Auszüge aus „Literatur und Revolution“ und „Das gefesselte Theater“ nebst Beitr. von Sabine Brandt). Köln 1960, Kiepenheuer und Witsch. 272 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 473 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/strittmatter-erwin verwiesen. Streitkräfte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Stubbe, HansSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 * 14. 8. 1912 in Spremberg als Sohn eines Bäckers. Volksschule, Bäcker, Landarbeiter, Tierwärter, Kellner, Hilfsarbeiter. Im 2. Weltkrieg Soldat. Nach 1945 Bäcker und Landarbeiter. Seit 1947 SED. Besuch einer Kreisparteischule der SED, danach Standesbeamter, anschließend Volkskorrespondent, mehrere Jahre Lokalredakteur der „Märkischen Volksstimme“. Seit 1953 freier Schriftsteller. 1958 Mitgl. der LPG Dollgow (Krs. Gransee). 1959 Mitgl. der…
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Studenten-Ausbildung, Militärische (1966)
Siehe auch: Studentenausbildung, militärische: 1975 1979 Studenten-Ausbildung, Militärische: 1960 1962 1963 1965 1969 Vorbereitet durch die 3. Hochschulkonferenz der SED (2. 3. 1958) erließ am 4. 7. 1958 das Staatssekretariat für das Hoch- und Fachschulwesen eine Anwei[S. 474]sung (Nr. 113) über die MStA., in der es heißt, sie bilde mit dem Studium eine Einheit. An je einem vorlesungsfreien Nachmittag jeder Woche ist die MStA. verbindlich. Studenten, die auf der Schule oder im Betrieb noch keine vormilitärische Ausbildung in der GST erhielten, müssen dies in Einheiten der GST an der Hochschule nachholen. Ferner sind im Pflichtsport die „erforderlichen militärsportlichen Übungen“ durchzuführen. Nach §§ 3 u. 4 müssen die waffentauglichen und weiblichen Hochschüler sich bei Luftschutz, Deutschem Rotem Kreuz und Feuerwehr ausbilden lassen; dieser Dienst ist „Heimatschutz“. Die Hochschulen weisen, obwohl die betr. §§ der Anw. 113 nicht veröffentlicht wurden, jene Studenten, die die GST durchliefen, monatsweise der Nationalen Volksarmee zur Ausbildung zum Reserveoffizier zu. — Ab 1. 9. 1959 ist die gleiche MStA. für alle Fachschüler verbindlich. Die Anweisung Nr. 113 von 1958 wurde bekräftigt und verschärft durch die Anweisung für Hoch- und Fachschulen, die der Staatssekretär für das Hoch- und Fachschulwesen am 1. 8. 1963 erließ. Diese bezeichnenderweise nicht veröffentlichte Anweisung wurde am 17. 6. 1965 in der amtl. Zeitschrift „Unsere Universität“ (Greifswald) u. a. eindeutig so erläutert: „Bekanntlich werden unsere wehrpflichtigen Studenten in der Regel mit dem Beginn des Studiums für die Dauer ihrer Studienzeit von der Ableistung ihrer aktiven Wehrpflicht zurückgestellt. Die befristete Zurückstellung bedeutet jedoch keinesfalls, daß damit die Ableistung der Wehrdienstzeit aufgehoben ist, sondern jeder Student muß nach erfolgreichem Abschluß seines Studiums bereit sein, seinen persönlichen Beitrag zur Stärkung unseres Arbeiter-und-Bauern-Staates zu leisten … Die vormilitärische Ausbildung der wehrpflichtigen männlichen Studenten dient also der Vorbereitung auf den Ehrendienst in der Nationalen Volksarmee.“ Seit der allg. Wehrpflicht wird die MStA. noch schärfer durchgeführt. So macht § 44 des Jugendgesetzes (vom 4. 5. 1964) sinngemäß es auch allen Hoch- und Fachschulleitungen zur Pflicht, den Hoch- und Fachschülern „zu ermöglichen, sich bereits vor Ableistung des Wehrdienstes militärische … Kenntnisse anzueignen“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 473–474 Studenten A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z StudienlenkungSiehe auch: Studentenausbildung, militärische: 1975 1979 Studenten-Ausbildung, Militärische: 1960 1962 1963 1965 1969 Vorbereitet durch die 3. Hochschulkonferenz der SED (2. 3. 1958) erließ am 4. 7. 1958 das Staatssekretariat für das Hoch- und Fachschulwesen eine Anwei[S. 474]sung (Nr. 113) über die MStA., in der es heißt, sie bilde mit dem Studium eine Einheit. An je einem vorlesungsfreien Nachmittag jeder Woche ist die MStA. verbindlich. Studenten, die auf der Schule oder im…
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Subjektivismus (1966)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Eine erst in jüngster Zeit verstärkt kritisierte Abweichung. S. wird all denen vorgeworfen, die das unverbrüchliche Walten objektiver naturgesetz-ähnlicher Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung anzweifeln und — wie z. B. Ernst Bloch und Georg ➝Lukács ebenso wie die gesamte westliche Geisteswissenschaft und Geschichtswissenschaft — die Zukunft als noch nicht vorentschieden ansehen, also im Menschen das volle Subjekt der Geschichte erblicken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 474 SU A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z SubmissionenSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Eine erst in jüngster Zeit verstärkt kritisierte Abweichung. S. wird all denen vorgeworfen, die das unverbrüchliche Walten objektiver naturgesetz-ähnlicher Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung anzweifeln und — wie z. B. Ernst Bloch und Georg ➝Lukács ebenso wie die gesamte westliche Geisteswissenschaft und Geschichtswissenschaft — die Zukunft als noch nicht vorentschieden ansehen, also im Menschen das volle Subjekt der…
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Suhrbier, Max (1966)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 * 12. 10. 1902 als Sohn eines Schlossers in Rostock. 1921–1924 Stud. d. Rechts- u. Staatswissenschaften. 1925 Dr. der Rechtswissenschaften, Staatsdienst. Mitgl. der LDPD seit 1946. 1948 bis 1952 Finanzminister in Mecklenburg. 1950–58 Mitgl. der Volkskammer und des Fraktionsvorstandes der LDPD. Stellv. Vors. des Rates des Bezirkes Schwerin. Sept. 1959–1961 stellv. Finanzminister. 1960 Vors. des Ausschusses für deutsche Einheit. Seit 21. 9. 1960 Parteivors. der LDPD. Seit Dez. 1960 Stellv. d. Vors. d. Ministerrates. Seit Okt. 1963 erneut Abg. d. Volkskammer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 475 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/suhrbier-max verwiesen. Sühnemaßnahmen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z SVKSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 * 12. 10. 1902 als Sohn eines Schlossers in Rostock. 1921–1924 Stud. d. Rechts- u. Staatswissenschaften. 1925 Dr. der Rechtswissenschaften, Staatsdienst. Mitgl. der LDPD seit 1946. 1948 bis 1952 Finanzminister in Mecklenburg. 1950–58 Mitgl. der Volkskammer und des Fraktionsvorstandes der LDPD. Stellv. Vors. des Rates des Bezirkes Schwerin. Sept. 1959–1961 stellv. Finanzminister. 1960 Vors. des Ausschusses für deutsche Einheit. Seit 21. 9. 1960…
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Tag der Aktivisten (1966)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 [S. 476]Der TdA. wird am 13. 10. eines jeden Jahres begangen, ist jedoch nicht gesetzlicher Feiertag. An ihm werden die Auszeichnungen für Aktivisten und Neuerer verliehen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 476 Syndikalismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tag der BefreiungSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 [S. 476]Der TdA. wird am 13. 10. eines jeden Jahres begangen, ist jedoch nicht gesetzlicher Feiertag. An ihm werden die Auszeichnungen für Aktivisten und Neuerer verliehen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 476 Syndikalismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tag der Befreiung
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TAN (1966)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für „Technische Arbeitsnormen“. (Lohnpolitik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 476 Tagesschule A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TanzSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für „Technische Arbeitsnormen“. (Lohnpolitik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 476 Tagesschule A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tanz
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TASS (1966)
Siehe auch das Jahr 1965 Abk. f. „Telegrafnoje Agentstwo Sowjetskojo Sojusa“. Amtliche Telegrafenagentur der UdSSR. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 477 Tarnorganisationen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TausenderbewegungSiehe auch das Jahr 1965 Abk. f. „Telegrafnoje Agentstwo Sowjetskojo Sojusa“. Amtliche Telegrafenagentur der UdSSR. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 477 Tarnorganisationen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tausenderbewegung
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Technik, Amt für (1966)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Tarnbezeichnung für das Rüstungsamt, 1955 bis 1958 dem „Minister für Nationale Verteidigung“ unterstellt. Das AfT. wurde 1958 aufgelöst. Seine Aufgaben wurden teils von den Industriefachabt. der neu organisierten Staatlichen ➝Plankommission, teils vom Ministerium für Nationale Verteidigung unmittelbar übernommen. Als koordinierendes Zentrales Rüstungsamt ist seitdem die Abt. „Sonderbedarf“ bei der Staatlichen Plankommission, die von einem Generalmajor der NVA geleitet wird, anzusehen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technik, FondsSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Tarnbezeichnung für das Rüstungsamt, 1955 bis 1958 dem „Minister für Nationale Verteidigung“ unterstellt. Das AfT. wurde 1958 aufgelöst. Seine Aufgaben wurden teils von den Industriefachabt. der neu organisierten Staatlichen ➝Plankommission, teils vom Ministerium für Nationale Verteidigung unmittelbar übernommen. Als koordinierendes Zentrales Rüstungsamt ist seitdem die Abt. „Sonderbedarf“ bei der Staatlichen Plankommission, die von…
DDR A-Z 1966
Techniker des Volkes, Verdienter (1966)
Siehe auch: Techniker des Volkes, Verdienter: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Verdienter Techniker des Volkes: 1956 Ehrentitel, der an Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker für hervorragende Leistungen auf dem Gebiete der Technik verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technik, Übergabe der A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische IntelligenzSiehe auch: Techniker des Volkes, Verdienter: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Verdienter Techniker des Volkes: 1956 Ehrentitel, der an Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker für hervorragende Leistungen auf dem Gebiete der Technik verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technik, Übergabe der A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische…
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Technische Normen (1966)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Normen, die die technische Zusammensetzung oder Ausführung eines Erzeugnisses bestimmen. (Unterschied dazu: Arbeitsnormen und Vorratsnormen.) Die Einführung der TN. dient der Arbeits- und Materialersparnis, der Gütesicherung und der Verminderung von Konstruktionsarbeiten. Zu den TN. in der SBZ gehören Staatliche Standards (Standardisierung), Fachbereichstandards und GOST-Normen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 478 Technische Kontroll-Organisation (TKO) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische RevolutionSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Normen, die die technische Zusammensetzung oder Ausführung eines Erzeugnisses bestimmen. (Unterschied dazu: Arbeitsnormen und Vorratsnormen.) Die Einführung der TN. dient der Arbeits- und Materialersparnis, der Gütesicherung und der Verminderung von Konstruktionsarbeiten. Zu den TN. in der SBZ gehören Staatliche Standards (Standardisierung), Fachbereichstandards und GOST-Normen. Fundstelle: SBZ von A bis Z.…
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Territorialplanung (1966)
Siehe auch die Jahre 1969 1975 1979 Identisch mit Gebietsplanung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 479 Territoriale Verwaltung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TerritorialprinzipSiehe auch die Jahre 1969 1975 1979 Identisch mit Gebietsplanung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 479 Territoriale Verwaltung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Territorialprinzip
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TGL (1966)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für die „Staatlichen Standards“ (Standardisierung). „TGL“ weist auf die wichtigsten Merkmale der „Staatlichen Standards“ hin: Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 479 Textilindustrie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Thälmann, ErnstSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für die „Staatlichen Standards“ (Standardisierung). „TGL“ weist auf die wichtigsten Merkmale der „Staatlichen Standards“ hin: Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 479 Textilindustrie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Thälmann, Ernst