DDR A-Z 1966
Wissenschaftlich-technische Zentren (1966)
Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 Seit Anfang 1964 bei den Vereinigungen Volkseigener Betriebe bestehende Institutionen, mit deren Hilfe die VVB eine „allseitige Entwicklung und Einführung des wissenschaftl.-techn. Fortschritts“ in dem betreffenden Industriezweig erreichen soll. Aufgaben: Analyse des technischen Standes der Erzeugnisse in dem Industriezweig oder der Erzeugnisgruppe; Ermittlung der Entwicklungstendenz des technischen Standes im internationalen Maßstab; Ausarbeitung von Grundkonzeptionen für die Entwicklung der Erzeugnisse usw. Die Leitung der WTZ. hat der Generaldirektor der VVB. Zu seiner unmittelbaren Beratung wird beim WTZ. ein Wissenschaftlicher Beirat gebildet, dem Vertreter auch anderer Institutionen angehören: Vertreter des entsprechenden „Zentralen Arbeitskreises“ des Deutschen Forschungsrates, die Direktoren der für den Industriezweig arbeitenden Institute der Hochschulen und Akademien, die Leiter der Forschungs- und Entwicklungsstellen der Betriebe des Industriezweiges. Der „Wissenschaftliche Beirat“ soll auch die Planung und Durchsetzung des technischen Höchststandes in den angeschlossenen Betrieben beeinflussen. — Die Funktionen der WTZ. können auch an andere Einrich[S. 545]tungen übertragen werden, an Industriezweiginstitute, zentrale Konstruktions- und Projektierungsbüros des Industriezweiges usw. Die Tätigkeit der WTZ. läuft erst an. Es wird einige Jahre dauern, bis positive Ergebnisse vorliegen können. Überschneidungen der Zuständigkeiten der WTZ mit denen der „zentralen Arbeitskreise“ des Forschungsrates werden bereits gemeldet (wissenschaftl.-techn. ➝Forschung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 544–545 Wissenschaftlich-technische Revolution A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftlich-technischer VorlaufSiehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 Seit Anfang 1964 bei den Vereinigungen Volkseigener Betriebe bestehende Institutionen, mit deren Hilfe die VVB eine „allseitige Entwicklung und Einführung des wissenschaftl.-techn. Fortschritts“ in dem betreffenden Industriezweig erreichen soll. Aufgaben: Analyse des technischen Standes der Erzeugnisse in dem Industriezweig oder der Erzeugnisgruppe; Ermittlung der Entwicklungstendenz des technischen Standes im internationalen Maßstab; Ausarbeitung…
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Wissenschaftlicher Sozialismus (1966)
Siehe auch: Sozialismus, Wissenschaftlicher: 1969 1975 1979 Wissenschaftlicher Sozialismus: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Marxismus-Leninismus, Dialektischer Materialismus, Historischer Materialismus. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Wissenschaftliche Industriebetriebe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WissenschaftlichkeitSiehe auch: Sozialismus, Wissenschaftlicher: 1969 1975 1979 Wissenschaftlicher Sozialismus: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Marxismus-Leninismus, Dialektischer Materialismus, Historischer Materialismus. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Wissenschaftliche Industriebetriebe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftlichkeit
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Wittig, Werner (1966)
Siehe auch das Jahr 1969 1946 SED, persönl. Referent des damaligen 1. Sekretärs der SED-Landesleitung Brandenburg, Willi Sägebrecht, 1956 1. Sekretär der SED-Kreisleitung Potsdam-Stadt, 1957 Abteilungsleiter in der SED-Bezirksleitung Potsdam, 1961 Sekretär der SED-Kreisleitung Brandenburg. Seit Juni 1964 als Nachfolger von Kurt Seibt 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Potsdam. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wittig-werner verwiesen. Wittenberge A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wittik, HansSiehe auch das Jahr 1969 1946 SED, persönl. Referent des damaligen 1. Sekretärs der SED-Landesleitung Brandenburg, Willi Sägebrecht, 1956 1. Sekretär der SED-Kreisleitung Potsdam-Stadt, 1957 Abteilungsleiter in der SED-Bezirksleitung Potsdam, 1961 Sekretär der SED-Kreisleitung Brandenburg. Seit Juni 1964 als Nachfolger von Kurt Seibt 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Potsdam. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Die…
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Wohnbezirk (1966)
Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 1985 Wohngebiet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 546 Witz, politischer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WohngebietSiehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 1985 Wohngebiet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 546 Witz, politischer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wohngebiet
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Wolf, Christa (1966)
Siehe auch das Jahr 1965 * 1929 Landsberg (Warthe), Abitur in Bad Frankenhausen, germanistisches Studium in Jena und Leipzig. Seit 1954 hauptamtlich beim Vorstand des Deutschen ➝Schriftsteller-Verbandes, später Redakteur der „Neuen Deutschen Literatur“, zeitweilig dort auch Parteisekretärin der SED, und Lektor sowjetzonaler Verlage. Seit 1962 freiberufliche Schriftstellerin, Kandidatin des ZK der SED. Bekannt wurde Chr. W. durch ihren auch verfilmten Roman „Der geteilte Himmel“ (1963), der kurz vor der Errichtung der Mauer spielt und für den sie den Heinrich-Mann-Preis erhielt. Er schildert dio Auseinandersetzung der Generation der Zwanzigjährigen mit der Wirklichkeit des SED-Regimes und gehörte [S. 548]wegen der ungewöhnlichen Verteilung von Licht und Schatten zeitweilig zu den meistdiskutierten Werken der sowjetzonalen Literatur. 1964 erhielt Chr. W. den Nationalpreis. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 547–548 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wolf-christa verwiesen. Wohnungswesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wolf, HannaSiehe auch das Jahr 1965 * 1929 Landsberg (Warthe), Abitur in Bad Frankenhausen, germanistisches Studium in Jena und Leipzig. Seit 1954 hauptamtlich beim Vorstand des Deutschen ➝Schriftsteller-Verbandes, später Redakteur der „Neuen Deutschen Literatur“, zeitweilig dort auch Parteisekretärin der SED, und Lektor sowjetzonaler Verlage. Seit 1962 freiberufliche Schriftstellerin, Kandidatin des ZK der SED. Bekannt wurde Chr. W. durch ihren auch verfilmten Roman „Der geteilte Himmel“ (1963),…
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WStVO (1966)
Siehe auch: WStVO: 1965 WSTVO: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Abk. für Wirtschaftsstrafverordnung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 548 Wollweber, Ernst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wünsche, KurtSiehe auch: WStVO: 1965 WSTVO: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Abk. für Wirtschaftsstrafverordnung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 548 Wollweber, Ernst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wünsche, Kurt
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Zahnärzte (1966)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Die Ausbildung der Z. ist nach sowjet. Muster neu geordnet worden (Hochschulen); jetzt steht wieder eine Studienreform bevor. Ausbildungsdauer 5~Studienjahre, danach (ab 1967 fortfallend) 1~Pflichtjahr an einer Poliklinik oder Klinik. Allen Dentisten wurde 1949 die Erlangung der Approbation als Z. ermöglicht; die Ausbildung von Dentisten ist ausgelaufen. Im Rahmen der Facharzt-Ordnung wurde neben dem Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten (mit doppelter Approbation) der Fach-Z. für Kieferorthopädie geschaffen. Seit Febr.~1958 gilt auch der „Praktische Zahnarzt“ als Facharzt (Ärzte). Die Niederlassung in freier Praxis ist seit 1949 praktisch unmöglich, der weitaus größte Teil der Z. ist allmählich in haupt- oder nebenamtliche Anstellung in Ambulatorien, Polikliniken und ins Betriebsgesundheitswesen gezogen worden, schließlich seit 1958 in die Staatliche Praxis. Frei niedergelassen arbeiteten Anfang 1960 noch 3.900 von 6.900 Z. Der Druck des Regimes hat bei den Z. zu Abwanderung in ähnlichem Ausmaß geführt wie bei den Ärzten, mit der Folge völliger Unzulänglichkeit auch in der zahnärztlichen Versorgung der Bevölkerung. Im „Kommuniqué des Politbüros zur Verbesserung der Lage der Ärzte“ (20. 12. 1960) wurden den Z. vorübergehend die gleichen Zugeständnisse gemacht wie den Ärzten. Gesamtzahl der Z. Anfang 1965: 5.470, das ist 1~Zahnarzt auf rd. 2.900 Einw. (Gesundheitswesen, Sozialversicherungs- und Versorgungswesen, freie ➝Heilbehandlung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 550 Zahlungsverkehr A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zaisser, WilhelmSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Die Ausbildung der Z. ist nach sowjet. Muster neu geordnet worden (Hochschulen); jetzt steht wieder eine Studienreform bevor. Ausbildungsdauer 5~Studienjahre, danach (ab 1967 fortfallend) 1~Pflichtjahr an einer Poliklinik oder Klinik. Allen Dentisten wurde 1949 die Erlangung der Approbation als Z. ermöglicht; die Ausbildung von Dentisten ist ausgelaufen. Im Rahmen der Facharzt-Ordnung wurde neben dem Facharzt für Zahn-, Mund- und…
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Zeitgeschichte, Deutsches Institut für (1966)
Siehe auch: Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ): 1969 1975 1979 1985 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für: 1959 1960 1962 1963 1965 Deutsches ➝Institut für Zeitgeschichte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 550 Zeiss A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitlohnSiehe auch: Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ): 1969 1975 1979 1985 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für: 1959 1960 1962 1963 1965 Deutsches ➝Institut für Zeitgeschichte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 550 Zeiss A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeitlohn
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Zeitsummenmethode (1966)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1969 Durch Ministerratsbeschluß vom Okt. 1962 zur allgemeinen Einführung in der Industrie der SBZ vorgesehene Methode zur Messung der Arbeitsproduktivität. Offiziell wurde mitgeteilt, daß die Z. bis Ende 1964 in 60 v. H. der zentralgeleiteten Industriebetriebe „mehr oder weniger ausreichend“ eingeführt wurde. Sie besteht darin, daß die Entwicklung der Arbeitsproduktivität nicht mehr durch die Division der Zahl der Arbeitskräfte durch den Produktionswert (pro-Kopf-Methode) ermittelt wird, sondern durch die Addition des effektiven Zeitaufwandes für jeden einzelnen Arbeitsvorgang. Die zahlreichen Kritiker aus der Praxis erklärten, die Z. sei zu kompliziert und erfordere einen hohen Personalaufwand; außerdem lasse sich der Zeitaufwand nicht durchweg für jeden Arbeitsvor[S. 551]gang hinreichend genau erfassen. Die Schwierigkeiten führten dazu, daß die Abrechnung der Arbeitsproduktivität in den Industriebetrieben seit 1964 stark zurückgegangen ist. Es hatte sich als unmöglich erwiesen, die von der Staatlichen ➝Plankommission auf der Grundlage von Preiskennziffern vorgegebenen Planaufgaben umzurechnen in differenzierte Zeitsummenziffern. In die methodischen Vorschriften zur Einführung des Neuen ökonomischen Systems wurde die Z. nicht aufgenommen. Der Initiator der Z., Prof. Fritz ➝Behrens, bemüht sich indessen weiterhin um die Einführung dieser Methode. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 550–551 Zeitschriften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitzuschlagSiehe auch die Jahre 1963 1965 1969 Durch Ministerratsbeschluß vom Okt. 1962 zur allgemeinen Einführung in der Industrie der SBZ vorgesehene Methode zur Messung der Arbeitsproduktivität. Offiziell wurde mitgeteilt, daß die Z. bis Ende 1964 in 60 v. H. der zentralgeleiteten Industriebetriebe „mehr oder weniger ausreichend“ eingeführt wurde. Sie besteht darin, daß die Entwicklung der Arbeitsproduktivität nicht mehr durch die Division der Zahl der Arbeitskräfte durch den Produktionswert…
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Zentralantiquariat der DDR (1966)
Siehe auch: Zentralantiquariat: 1963 1965 Zentralantiquariat der DDR: 1969 Buchhandel. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zentrag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Kommission für staatliche KontrolleSiehe auch: Zentralantiquariat: 1963 1965 Zentralantiquariat der DDR: 1969 Buchhandel. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zentrag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Kommission für staatliche Kontrolle
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Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst) (1966)
Siehe auch: Zentralhaus für Kulturarbeit: 1963 1965 1975 1979 1985 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst): 1969 Zentralhaus für Volkskunst: 1958 1959 1960 1962 „Zentrale Einrichtung zur Entwicklung und Förderung der Klubarbeit (Klub der Intelligenz) und des künstlerischen Volksschaffens“. Das ZfK. soll die Erfahrungen und Methoden der Kulturellen Massenarbeit studieren und verallgemeinern, und zwar durch „Entwicklung neuer Werke“ (Lieder, Tänze, Theaterstücke, Kompositionen), Schulung von Kulturfunktionären, Beratung der „Organe der Staatsmacht“ und Massenorganisationen, Wettbewerbe, Herausgabe der Zeitschrift „Volkskunst“ und durch Publikationen in den Verlagen Henschel und Hofmeister. Dem ZfK. unterstehen eine Schule für Volkskunst in Colditz (Sa.) und seit 1956 ein Institut für Volkskunstforschung in Leipzig, das von einem Wenden geleitet wird und das sprachliche und musikalische Volksschaffen sowie den Volkstanz erforschen soll. (Laienkunst) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zentralgeleitete Industrie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für BibliothekswesenSiehe auch: Zentralhaus für Kulturarbeit: 1963 1965 1975 1979 1985 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst): 1969 Zentralhaus für Volkskunst: 1958 1959 1960 1962 „Zentrale Einrichtung zur Entwicklung und Förderung der Klubarbeit (Klub der Intelligenz) und des künstlerischen Volksschaffens“. Das ZfK. soll die Erfahrungen und Methoden der Kulturellen Massenarbeit studieren und verallgemeinern, und zwar durch „Entwicklung neuer Werke“ (Lieder, Tänze,…
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Zentralkomitee der SED (1966)
Siehe auch: Zentralkomitee der SED: 1963 1965 Zentralkomitee der SED (ZK): 1969 Zentralkomitee (ZK) der SED: 1975 1979 1985 Das ZK ist lt. Statut „zwischen den <➝Parteitagen> das höchste Organ der Partei“. Das auf dem V. Parteitag im Januar 1963 gewählte ZK hat 120 Mitgl. und 60 Kandidaten. Es wählt das Politbüro, das Sekretariat des ZK der SED und die Zentrale Parteikontrollkommission. Nach dem auf dem V. Parteitag angenommenen neuen Statut tagt es „mindestens einmal in sechs Monaten“ (früher alle vier Monate). Gemäß Statut soll das ZK die Vertreter der Partei in die leitenden Stellen des Staatsapparates und der Wirtschaft entsenden und ihre Kandidaten für die Volkskammer bestätigen. Die eigentliche Parteiführung und politische Macht liegen jedoch nicht bei diesem, lediglich vorgefaßte Beschlüsse annehmenden, repräsentativen erweiterten Vorstand, sondern in den Händen des Politbüros, des Sekretariats und der nicht gewählten Abteilungsleiter und Mitarbeiter des ZK. Die Umbenennung des früheren Parteivorstandes der SED in ZK im Juli 1949 erfolgte im Zuge der Angleichung der Struktur der SED an die der KPdSU. Während der Parteivorstand in den ersten Jahren noch acht- bis zehnmal jährlich zusammentrat, wurde das ZK bis zu Stalins Tod nur noch selten einberufen. Ab Sommer 1953 fanden vierteljährlich Plenartagungen statt, an denen außer den Mitgl. und Kandidaten des ZK auch hohe Funktionäre der Massenorganisationen sowie der Staats- und Wirtschaftsverwaltung, die der SED angehören, sowie Aktivisten, LPG-Bauern und Wissenschaftler teilnahmen. Die Sitzungen des ZK haben den Charakter von Arbeitstagungen, in deren Rahmen das Politbüro die von ihm ausgearbeitete jeweilige „Parteilinie“ zum Beschluß erheben läßt und ein Erfahrungsaustausch der Funktionäre über Erfolge und Schwierigkeiten stattfindet. Zu bestimmten Zwecken werden Kommissionen gegründet. Diesen Kommissionen gehören sowohl die jeweils zuständigen Mitgl. und Kandidaten des ZK als auch Mitarbeiter des ZK-Apparates und Fachleute aus dem Staatsapparat, den Massenorganisationen und anderen Institutionen an. (Säuberungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 552 Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZentralratSiehe auch: Zentralkomitee der SED: 1963 1965 Zentralkomitee der SED (ZK): 1969 Zentralkomitee (ZK) der SED: 1975 1979 1985 Das ZK ist lt. Statut „zwischen den <➝Parteitagen> das höchste Organ der Partei“. Das auf dem V. Parteitag im Januar 1963 gewählte ZK hat 120 Mitgl. und 60 Kandidaten. Es wählt das Politbüro, das Sekretariat des ZK der SED und die Zentrale Parteikontrollkommission. Nach dem auf dem V. Parteitag angenommenen neuen Statut tagt es „mindestens einmal in sechs…
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Wissenschaftlich-technischer Vorlauf (1966)
Siehe auch die Jahre 1975 1979 1985 wissenschaftl.-techn. ➝Vorlauf. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Wissenschaftlich-technische Zentren A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftliche BeiräteSiehe auch die Jahre 1975 1979 1985 wissenschaftl.-techn. ➝Vorlauf. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Wissenschaftlich-technische Zentren A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftliche Beiräte
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Wissenschaftlichkeit (1966)
Siehe auch das Jahr 1965 Gemäß dem Pj. im Unterschied zum traditionellen Verfahren, nach dem im Westen Untersuchungen als wissenschaftlich gelten (Objektivismus), der Charakter lediglich solcher Aussagen, die sich in den Rahmen des Marxismus-Leninismus (Dialektischer Materialismus, Historischer Materialismus) fügen. Da diesem unterstellt wird, die einzige „wahre“ Wissenschaft (bzw. die Grundlage aller Wissenschaft) zu sein und er keiner Überprüfung ausgesetzt wird, gilt jede Forschung oder Erwägung, die nicht von ihm ausgeht oder ihm widerspricht, als unwissenschaftlich. Bloße Induktion, d.h. der unvoreingenommene kritische Schluß von Tatsachenmaterial auf Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten, gilt demgemäß als ungenügend. Auf der ändern Seite wird W. ausdrücklich für noch so detaillierte Vorgänge und Berechnungen in Anspruch genommen, die das Gesamtleben der Gesellschaft auf dem Weg der Deduktion aus obersten „parteilichen“ Prinzipien zu regulieren suchen (Ökonomisches Grundgesetz, Wirtschaft, Teil 1, Verflechtungsbilanzen). Dabei gibt man neuerdings zu, daß naturwissenschaftliche (z. B. im Bereich der Medizin liegende) wie auch in Grenzen soziale Daten, z. B. Konsumentengewohnheiten (Marktforschung), nicht aus dem Dogmensystem herleitbar, sondern nur empirisch zu gewinnen sind. (Sozialforschung) Literaturangaben Ludz, Peter Christian (Hrsg.): Studien u. Materialien zur Soziologie der DDR (Sonderheft 8 der Kölner Zeitschr. für Soziologie…). Köln 1964, Westdeutscher Verlag. 540 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Wissenschaftlicher Sozialismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WittenbergSiehe auch das Jahr 1965 Gemäß dem Pj. im Unterschied zum traditionellen Verfahren, nach dem im Westen Untersuchungen als wissenschaftlich gelten (Objektivismus), der Charakter lediglich solcher Aussagen, die sich in den Rahmen des Marxismus-Leninismus (Dialektischer Materialismus, Historischer Materialismus) fügen. Da diesem unterstellt wird, die einzige „wahre“ Wissenschaft (bzw. die Grundlage aller Wissenschaft) zu sein und er keiner Überprüfung ausgesetzt wird, gilt jede Forschung…
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Wittik, Hans (1966)
Siehe auch: Wittik, Johann: 1969 * 1923, gelernter Weber, wurde um 1950 Textilingenieur. 1947 in SED, dort als Funktionär besonders mit Wirtschaftsfragen befaßt. Bis 1952 in der Textilindustrie tätig. Dann in leitenden Stellungen im Wirtschaftsapparat. Ab 1957 Stellv. des Ministers für Leichtindustrie. 1958 bis Juli 1961 Vors. des Wirtschaftsrates des Bozirkes Gera, danach einer der Stellv. des Vors. des Volkswirtschaftsrates; Nov. 1963 bis Dez. 1965 dort im Ministerrang 1. Stellv. des Vors., Mitgl. des Ministerrates. Seit 22. 12. 1965 Minister für Leichtindustrie. Ab Jan. 1963 Kandidat des ZK der SED. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wittik-johann verwiesen. Wittig, Werner A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wittkowski, MargareteSiehe auch: Wittik, Johann: 1969 * 1923, gelernter Weber, wurde um 1950 Textilingenieur. 1947 in SED, dort als Funktionär besonders mit Wirtschaftsfragen befaßt. Bis 1952 in der Textilindustrie tätig. Dann in leitenden Stellungen im Wirtschaftsapparat. Ab 1957 Stellv. des Ministers für Leichtindustrie. 1958 bis Juli 1961 Vors. des Wirtschaftsrates des Bozirkes Gera, danach einer der Stellv. des Vors. des Volkswirtschaftsrates; Nov. 1963 bis Dez. 1965 dort im Ministerrang 1. Stellv.…
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Wohngebiet (1966)
Siehe auch die Jahre 1965 1969 Am 14. 8. 1963 veröffentlichte das Politbüro der SED einen Beschluß „Das System der politisch-ideologischen Arbeit in den W.“. Damit wurden „neue Formen der massenpol. Arbeit in der SU“ auf die SBZ übertragen, das System der pol. Überwachung der Bevölkerung wurde erweitert und verdichtet. In dem Beschluß heißt es: „Da sich die Überreste des Alten gerade im häuslichen Leben am zähesten halten und dio Stimmung der Menschen in den Betrieben, die Produktivität ihrer Arbeit nicht zuletzt von ihrer persönlichen Lebensweise und Freizeitgestaltung abhängig sind, muß eines der Hauptziele der massenpol. Arbeit im W. sein, neue sozialistische Beziehungen im Alltagsleben formen zu helfen, die den gesellschaftl. Erfordernissen gerecht werden.“ (Sozialistische ➝Moral) In allen Städten und größeren Gemeinden werden W. gebildet, die in der Regel 10–12.000 Einwohner umfassen. Ein W.-Ausschuß der Nationalen Front bildet Kommissionen für Ordnung und Sicherheit, für volkswirtschaftl. Masseninitiative, für kulturelle Massenarbeit usw. sowie einen Volkskontrollausschuß. In jedem W. wird außerdem ein Stützpunkt der SED eingerichtet, von dem alle anderen Massenorganisationen im W. angeleitet werden. Verantwortl. für die SED-Stützpunkte sind die Ideologischen Kommissionen der SED-Kreisleitungen. Die SED-Kreisleitungen ernennen auch für jedes W. einen Leitbetrieb, dessen Betriebsparteiorganisation die Bevölkerung im W. „für die Erfüllung der Volkswirtschaftspläne“ gewinnen und „vorhandene Arbeitskräftereserven im W. nutzen“ soll. Beim SED-Stützpunkt im W. wird ein Aktiv gebildet, dem SED-Mitgl. aus dem Leitbetrieb, aus dem W.-Ausschuß der NF, aus den Wohnparteiorganisationen im W., ein Abschnittsbevollmächtigter der Deutschen ➝Volkspolizei und der Vors. des Volkskontrollausschusses angehören. Die Haupttätigkeit der SED-Stützpunkte soll die Anleitung der SED-Hausagitatoren sein. Sie sollen die pol. Patenschaft für die Bewohner eines bestimmten Hauses übernehmen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 546 Wohnbezirk A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WohnungsbauSiehe auch die Jahre 1965 1969 Am 14. 8. 1963 veröffentlichte das Politbüro der SED einen Beschluß „Das System der politisch-ideologischen Arbeit in den W.“. Damit wurden „neue Formen der massenpol. Arbeit in der SU“ auf die SBZ übertragen, das System der pol. Überwachung der Bevölkerung wurde erweitert und verdichtet. In dem Beschluß heißt es: „Da sich die Überreste des Alten gerade im häuslichen Leben am zähesten halten und dio Stimmung der Menschen in den Betrieben, die Produktivität…
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Wolf, Hanna (1966)
Siehe auch: Wolf, Hanna: 1959 1960 1962 1963 1965 Wolf, Hanna, Prof.: 1969 * 4. 2. 1908, bürgerliche Herkunft, Lehrerin, 1930 KPD. Nach 1933 Emigration in die SU, sowjet. Staatsbürgerschaft. Im 2. Weltkrieg Lehrerin an der Antifa-Zentralschule Krasnogorsk. Nach Rückkehr aus der SU 1945 KPD, persönliche Referentin des Leiters der Zentralverwaltung für Volksbildung, Paul ➝Wandel. 1949 Leiterin d. Konsultationsbüros f. Geschichte d. KPdSU im Parteiapparat der SED, seit 1950 Direktor der Parteihochschule der SED, Professorin. Seit 1954 Mitgl. des wissenschaftlichen Rates beim Museum für Deutsche Geschichte und des Redaktionskollegiums der theoretischen Zeitschrift des ZK der SED, „Einheit“. 1954 Kandidat, seit 1958 Mitgl. des ZK der SED. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 548 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wolf-hanna verwiesen. Wolf, Christa A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WolgastSiehe auch: Wolf, Hanna: 1959 1960 1962 1963 1965 Wolf, Hanna, Prof.: 1969 * 4. 2. 1908, bürgerliche Herkunft, Lehrerin, 1930 KPD. Nach 1933 Emigration in die SU, sowjet. Staatsbürgerschaft. Im 2. Weltkrieg Lehrerin an der Antifa-Zentralschule Krasnogorsk. Nach Rückkehr aus der SU 1945 KPD, persönliche Referentin des Leiters der Zentralverwaltung für Volksbildung, Paul ➝Wandel. 1949 Leiterin d. Konsultationsbüros f. Geschichte d. KPdSU im Parteiapparat der SED, seit 1950 Direktor…
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Wünsche, Kurt (1966)
Siehe auch: Wünsche, Kurt, Dr.: 1969 * 14. 12. 1929 in Obernigk/Kr. Trebnitz (in Schlesien), Sohn eines Chemikers, 1946 in LDPD und FDJ. 1948 Abitur an Oberschule, seitdem hauptberufl. Funktionär der LDPD. Leitet seit 1951 Hauptabt. in Parteileitung der LDPD. Nach Juni 1953 bei SSD in Untersuchungshaft, ohne Folgen. Seit 1954 Sekretär im Zentralvorstand der LDPD; seitdem auch Mitgl. der Volkskammer, dort Mitgl. des Jugend-, später des Justizausschusses. Seit 1960 Stellv. des Generalsekr. der LDPD. Seit Dez. 1961 im Präsidium der Liga f. Völkerfreundschaft. — Stark für Westarbeit (Infiltration durch Kontakte u. Friedenspropaganda) verwendet. Nach längerem Fernstudium 14. 12. 1964 an der Deutschen Akad. f. Staats- und Rechtswissenschaft „Walter Ulbricht“ zum Dr. jur. promoviert. Seit 22. 12. 1965 (als Nachfolger Dr. Max Suhrbiers) einer der Stellv. des Vors. des Ministerrates. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 548 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wuensche-kurt verwiesen. WStVO A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZahlenlottoSiehe auch: Wünsche, Kurt, Dr.: 1969 * 14. 12. 1929 in Obernigk/Kr. Trebnitz (in Schlesien), Sohn eines Chemikers, 1946 in LDPD und FDJ. 1948 Abitur an Oberschule, seitdem hauptberufl. Funktionär der LDPD. Leitet seit 1951 Hauptabt. in Parteileitung der LDPD. Nach Juni 1953 bei SSD in Untersuchungshaft, ohne Folgen. Seit 1954 Sekretär im Zentralvorstand der LDPD; seitdem auch Mitgl. der Volkskammer, dort Mitgl. des Jugend-, später des Justizausschusses. Seit 1960 Stellv. des…
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Zaisser, Wilhelm (1966)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 * 19. 1. 1893 in Gelsenkirchen-Rotthausen, gest. 3. 3. 1958 in Berlin, Lehrer, Reserveoffizier. 1918 USPD, 1920 KPD, Leiter der „Roten Armee“ an der Ruhr. 1924 Lehrgang an der 1. Militärschule in Moskau, seit Mitte 1924 im Dienst der Roten Armee, 1936 Kommandeur der XIII. Internationalen Brigade, später unter dem Kamen „General Gomez“ Stabschef aller Internationalen Brigaden in Spanien. Während des Krieges Leiter der Antifa-Schule in Krasnij-Gorsk. 1945 Polizeichef von Sachsen-Anhalt, sächsischer Innenminister, Chefinstrukteur der Volkspolizei, im Febr. 1950 zum Minister für Staatssicherheit (SSD) ernannt. Seit Juli 1950 Mitgl. des ZK und des Politbüros der SED. Im Juli 1953 zusammen mit Herrnstadt seiner sämtlichen Funktionen enthoben. Literaturangaben SBZ-Biographie — Ein biographisches Nachschlagebuch über die SBZ Deutschlands (bearb. vom Untersuchungsausschuß Freiheitl. Juristen). 3., erw. Aufl. (BMG) 1965. 406 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 550 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/zaisser-wilhelm verwiesen. Zahnärzte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zehn Gebote der Sozialistischen MoralSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 * 19. 1. 1893 in Gelsenkirchen-Rotthausen, gest. 3. 3. 1958 in Berlin, Lehrer, Reserveoffizier. 1918 USPD, 1920 KPD, Leiter der „Roten Armee“ an der Ruhr. 1924 Lehrgang an der 1. Militärschule in Moskau, seit Mitte 1924 im Dienst der Roten Armee, 1936 Kommandeur der XIII. Internationalen Brigade, später unter dem Kamen „General Gomez“ Stabschef aller Internationalen Brigaden in Spanien. Während des Krieges Leiter der…
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Zeitlohn (1966)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Der einfache Z., d.h. die Bezahlung der Arbeiter nach der geleisteten Arbeitszeit, ist in der SBZ, da er keinen Anreiz zur Leistungssteigerung bietet, durch den Leistungslohn (Stücklohn, Prämienzeitlohn) zurückgedrängt. (Lohnpolitik) Literaturangaben Haas, Gerhard, und Alfred Leutwein: Die rechtliche und soziale Lage der Arbeitnehmer in der sowjetischen Besatzungszone. 5., erw. Aufl. (BB) 1959. Teil I (Text) 264 S., Teil II (Anlagen) 162 S. Mampel, Siegfried, und Karl Hauck: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Mampel, Siegfried: Das Gesetzbuch der Arbeit der Sowjetzone und das Arbeitsrecht der Bundesrepublik Deutschland — ein Vergleich. 5. Aufl. (hrsg. v. Bundesmin. für Arbeit …). Bonn 1962. 64 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 550 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitnormativeSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Der einfache Z., d.h. die Bezahlung der Arbeiter nach der geleisteten Arbeitszeit, ist in der SBZ, da er keinen Anreiz zur Leistungssteigerung bietet, durch den Leistungslohn (Stücklohn, Prämienzeitlohn) zurückgedrängt. (Lohnpolitik) Literaturangaben Haas, Gerhard, und Alfred Leutwein: Die rechtliche und soziale Lage der Arbeitnehmer in der sowjetischen Besatzungszone. 5., erw. Aufl. (BB) 1959. Teil I (Text) 264…
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Zeitzuschlag (1966)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 In den Vorgabezeiten der Arbeitsnormen enthaltener Zuschlag für nichtproduktive Arbeitszeiten. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zeitsummenmethode A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZensurSiehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 In den Vorgabezeiten der Arbeitsnormen enthaltener Zuschlag für nichtproduktive Arbeitszeiten. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zeitsummenmethode A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zensur
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Zentrale Kommission für staatliche Kontrolle (1966)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 Kontrollkommission. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zentralantiquariat der DDR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Organe der StaatsmachtSiehe auch die Jahre 1962 1963 1965 Kontrollkommission. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zentralantiquariat der DDR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Organe der Staatsmacht
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Zentralinstitut für Bibliothekswesen (1966)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Bibliotheken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF)Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Bibliotheken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF)
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Zentralrat (1966)
Siehe auch: Zentralrat: 1965 Zentralrat der FDJ: 1969 1975 1979 FDJ. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 552 Zentralkomitee der SED A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZentralschulenSiehe auch: Zentralrat: 1965 Zentralrat der FDJ: 1969 1975 1979 FDJ. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 552 Zentralkomitee der SED A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralschulen
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Wissenschaftliche Beiräte (1966)
Siehe auch: Wissenschaftliche Beiräte: 1965 Wissenschaftliche Räte: 1975 1979 1985 Institutionen mit beratender Funktion in Fragen der „Einführung des technischen Höchststandes“ bei den Leitungen der Vereinigungen Volkseigener Betriebe. (Wissenschaftl.-technische Zentren) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Wissenschaftlich-technischer Vorlauf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftliche IndustriebetriebeSiehe auch: Wissenschaftliche Beiräte: 1965 Wissenschaftliche Räte: 1975 1979 1985 Institutionen mit beratender Funktion in Fragen der „Einführung des technischen Höchststandes“ bei den Leitungen der Vereinigungen Volkseigener Betriebe. (Wissenschaftl.-technische Zentren) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Wissenschaftlich-technischer Vorlauf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V,…
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Wittenberg (1966)
Siehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1965 1969 Kreisstadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, an der Elbe, mit (1964) 46.846 Einwohnern (1950: 49.852); reich an Erinnerungen an die Reformation: Schloßkirche (an deren Portal Luther 1517 seine Thesen anschlug) mit den Gräbern Luthers und Melanchthons, Stadtkirche (Luthers Predigtkirche), Augusteum (Predigerseminar) mit Wohnung Luthers, Lutherhalle mit reformationsgeschichtlichem Museum, Rathaus; Elbhafen; vielseitige Industrie: Zellstoff-, Eisen-, Gummi- und Stickstoffwerke, Maschinen, Seife, Nahrungsmittel. Die 1502 gegr. Universität wurde zum Mittelpunkt der Reformation. Sie ging im Jahre 1817 in der Universität Halle-W. auf. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Wissenschaftlichkeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WittenbergeSiehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1965 1969 Kreisstadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, an der Elbe, mit (1964) 46.846 Einwohnern (1950: 49.852); reich an Erinnerungen an die Reformation: Schloßkirche (an deren Portal Luther 1517 seine Thesen anschlug) mit den Gräbern Luthers und Melanchthons, Stadtkirche (Luthers Predigtkirche), Augusteum (Predigerseminar) mit Wohnung Luthers, Lutherhalle mit reformationsgeschichtlichem Museum, Rathaus; Elbhafen; vielseitige Industrie:…
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Wittkowski, Margarete (1966)
Siehe auch: Wittkowski, Margarete: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Wittkowski, Margarete, Dr.: 1969 * 18. 8. 1910 in Posen als Tochter eines Kaufmanns. Gymnasium, Studium der Nationalökonomie in der Schweiz und in England, Dr. rer. pol. 1932 KPD, 1933 Emigration nach England. 1945 Rückkehr nach Deutschland, KPD, Wirtschaftsjournalistin, von März 1948 bis Okt. 1949 stellv. Leiter der Hauptverwaltung Planung in der DWK, anschl. bis Ende 1950 Lehrgang auf der SED-Parteihochschule und in der SU. Von Jan. 1951 Vizepräsident, von Febr. 1952 bis Juni 1954 Präsident des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften, 1. 7. 1954 1. Stellv., seit 19. 2. 1958 Stellv. des Vors. der Staatl. ➝Plankommission und Leiter der Abt. Koordinierung der Jahres-Volkswirtschaftspläne. Von 1954 bis 1958 Mitgl. des ZK der SED, bei der Neuwahl des ZK durch den V. Parteitag der SED im Juli 1958 in den Kandidatenstand zurückversetzt. W. war im Zusammenhang mit der Kampagne gegen das Managertum und den Vorwürfen gegen die „Fraktion Schirdewan-Wollweber“ wiederholt kritisiert worden. 1953 bis 1958 Abg. der Volkskammer. Am 9. 2. 1961 zum Stellv. d. Vors. d. Ministerrates für Handel, Versorgung und Landwirtschaft ernannt. Januar 1963 (VI. Parteitag d. SED) erneut zum Vollmitgl. d. ZK gewählt u. seit Okt. 1963 erneut Abg. der Volkskammer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wittkowski-margarete-grete verwiesen. Wittik, Hans A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Witz, politischerSiehe auch: Wittkowski, Margarete: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Wittkowski, Margarete, Dr.: 1969 * 18. 8. 1910 in Posen als Tochter eines Kaufmanns. Gymnasium, Studium der Nationalökonomie in der Schweiz und in England, Dr. rer. pol. 1932 KPD, 1933 Emigration nach England. 1945 Rückkehr nach Deutschland, KPD, Wirtschaftsjournalistin, von März 1948 bis Okt. 1949 stellv. Leiter der Hauptverwaltung Planung in der DWK, anschl. bis Ende 1950 Lehrgang auf der SED-Parteihochschule…
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Wohnungsbau (1966)
Siehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1965 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1960 1962 1963 Der W. ist seit Kriegsende zugunsten der Errichtung von Industrie-, Verwaltungs- und militärischen Bauten vernachlässigt worden, obwohl erhebliche Kriegsschäden an Wohnungen entstanden waren. Während in der BRD der W. in den vergangenen Jahren mehr als 35 v. H. der gesamten wertmäßigen Bauproduktion ausmachte, wurden vom SED-Regime nur zwischen 19 und 25 v. H. der verfügbaren Baukapazitäten für den W. freigegeben. Zwischen Kriegsende und 1956 waren durch Instandsetzung teilzerstörter Wohngebäude etwa 300.000 Wohnungen wieder wohnbar gemacht, höchstens 70.000 Wohnungen neu gebaut worden. In diesem Zeitraum hatte die BRD einen Zugang von rund 3,5 Mill. Wohnungen, d.h., auf die unterschiedliche Bevölkerungszahl umgerechnet eine fast vierfach größere Wohnungsbautätigkeit als die SBZ. Erst ab 1957 stieg die Wohnungsbautätigkeit in der SBZ etwas stärker an, erreichte jedoch niemals den entsprechenden Stand in der BRD. (Siehe Tabelle.) Zu den Zahlen der Tabelle ist zu bemerken, daß die Wohnfläche je neu erstellter Wohneinheit in der BRD in allen Jahren größer war als in der SBZ, z. B. 1964 BRD = 77 qm, SBZ 52 qm. Auch hinsichtlich der Qualität, des Komforts usw. befindet sich der W. in der SBZ im Rückstand. Das SED-Regime hatte 1958 versprochen, es wolle in der Periode des Siebenjahrplans (1959–1965) 772.000 neue Wohnungen bauen lassen. Bis Ende 1965 wurden davon jedoch nur rund 562.000 fertiggestellt. Der Plan des W. ist nur mit 72 v. H. erfüllt worden. Der W. ist seit 1962 bei steigendem Bedarf rückläufig. Die Zonenbehörden rechnen selbst mit einem jährlichen Verfall des überalterten Wohnungsbestandes im Umfange von 0,5 v. H. Das bedeutet, daß in jedem Jahr rd. 30.000 Wohnungen wegen Baufälligkeit ausfallen. Mithin dienen rd. 40 v. H. der neu erstellten Wohnungen nur als Ersatz für solche ausgefallenen Wohnungen. Seit 1962 ist auch der Anteil der durch Arbeiterwohnungsbau-Genossenschaften gebauten Wohnungen ständig zurückgegangen: 1962 betrug der Anteil 58 v. H., 1964 nur noch 40 v. H. Dagegen wird der Anteil des sog. „volkseigenen“ W., durch den fast ausschließlich Werkswohnungen gebaut werden, weiter ansteigen. Die Belegzahl für neue Wohnungen ist hoch angesetzt. Haushalte mit 2 Personen haben z. B. nur Anspruch auf eine 1½-Raumwohnung einschl. Küche. Amtlich wurde 1965 dazu erklärt: „Es ist eine weitverbreitete, aber falsche Meinung, daß mit dem umfassenden Aufbau des Sozialismus auch die Wohnungsgröße wachsen muß. Wichtiger ist, daß für die neu entstehenden Industriebetriebe Wohnungen für die neuen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.“ Aus Fachzeitschriften ist zu entnehmen, daß der rechnerische Wohnungsbedarf erst nach 1970 abgedeckt werden soll. Wörtlich heißt es weiter: „Die Bereitstellung einer gut ausgestatteten Wohnung für jede Familie mit je einem Raum für jedes Familienmitglied ist jedoch erst zwischen 1970 und 1980 möglich.“ Seit Anfang 1958 sind die „örtlichen Staatsorgane“ für den W. allein zuständig. Aus dem Staatshaushalt werden für den W. weniger Mittel bereitgestellt. Die Finanzierung geschieht überwiegend aus den Spareinlagen der Bevölkerung. Weitere [S. 547]Finanzquellen für den W. sind die Lottoeinnahmen (Lotto), Leistungen der Bevölkerung im Nationalen Aufbauwerk, Baukostenzuschüsse und Genossenschaftsanteile der Wohnungssuchenden sowie Zuschüsse aus den öffentlichen Haushalten. (Wohnungswesen) Literaturangaben Plönies, Bartho: Planen und Bauen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor von Berlin. 2., erw. Aufl. (BB) 1953. 134 S. m. 16 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 546–547 Wohngebiet A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WohnungswesenSiehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1965 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1960 1962 1963 Der W. ist seit Kriegsende zugunsten der Errichtung von Industrie-, Verwaltungs- und militärischen Bauten vernachlässigt worden, obwohl erhebliche Kriegsschäden an Wohnungen entstanden waren. Während in der BRD der W. in den vergangenen Jahren mehr als 35 v. H. der gesamten wertmäßigen Bauproduktion ausmachte,…
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Wolgast (1966)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 Vorpommersche Kreisstadt im Bezirk Rostock, an der Peene mit (1964) 14.961 Einwohnern (1950: 11.272). Hafen, Werft, Brücke nach der Insel Usedom. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 548 Wolf, Hanna A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wollweber, ErnstSiehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 Vorpommersche Kreisstadt im Bezirk Rostock, an der Peene mit (1964) 14.961 Einwohnern (1950: 11.272). Hafen, Werft, Brücke nach der Insel Usedom. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 548 Wolf, Hanna A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wollweber, Ernst
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Zahlenlotto (1966)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 [S. 549]Lotto. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 549 Wünsche, Kurt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZahlungsverkehrSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 [S. 549]Lotto. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 549 Wünsche, Kurt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zahlungsverkehr
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Zehn Gebote der Sozialistischen Moral (1966)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Sozialistische ➝Moral. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 550 Zaisser, Wilhelm A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeissSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Sozialistische ➝Moral. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 550 Zaisser, Wilhelm A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeiss
DDR A-Z 1966
Zeitnormative (1966)
Siehe auch: Zeitnormativ: 1956 1958 1959 1960 1985 Zeitnormative: 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Begriff aus dem Gebiet der Arbeitsnormen mit unterschiedlicher Bedeutung: 1. Bis etwa Mitte 1961 wurden als Z. ausschließlich die kleinsten Zeiteinheiten bezeichnet, aus denen eine „technisch-begründete“ Arbeitsnorm zusammengesetzt ist. 2. Seit Mitte 1961 gilt der Begriff Z. für „überbetriebliche gültige Arbeitsnormen“ (Lohnpolitik). Die Forcierung der Einführung von überbetrieblich gültigen Z. gehört zu den Maßnahmen, die das Regime nach dem 13. August 1961 zur Steigerung der Arbeitsproduktivität einleitete. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 550 Zeitlohn A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitschriftenSiehe auch: Zeitnormativ: 1956 1958 1959 1960 1985 Zeitnormative: 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Begriff aus dem Gebiet der Arbeitsnormen mit unterschiedlicher Bedeutung: 1. Bis etwa Mitte 1961 wurden als Z. ausschließlich die kleinsten Zeiteinheiten bezeichnet, aus denen eine „technisch-begründete“ Arbeitsnorm zusammengesetzt ist. 2. Seit Mitte 1961 gilt der Begriff Z. für „überbetriebliche gültige Arbeitsnormen“ (Lohnpolitik). Die Forcierung der Einführung von überbetrieblich…
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Zensur (1966)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Nach dem Wortlaut der Verfassung „findet Pressezensur nicht statt“, sind „die Kunst, die Wissenschaft und ihre Lehre frei“. Vor- und Nach-Z. durch die SMAD (Besatzungspolitik) wurden von 1947 bis 1949 nach und nach aufgehoben, und die Kontrollfunktionen gingen auf deutsche, durchweg mit linientreuen Kommunisten besetzte Organe über. Wie im Dritten Reich und in vielen anderen „modernen“ totalitären Systemen wird mit den Methoden der Lizenzierung von Zeitungen und Zeitschriften, der Nachrichtenpolitik, der Zulassung, Anleitung und Kontrolle von Verlagen, Lektoren, Redakteuren, Kulturschaffenden seitdem eine sehr wirksame Z. ausgeübt; es werden also im allgemeinen nicht Konzepte oder Manuskripte, sondern Menschen zensiert, korrigiert und u.U. auch unterdrückt. Immerhin sind auch zahlreiche Fälle bekannt, in denen ausgedruckte Bücher, Zeitschriften- oder Zeitungsausgaben vor oder während der Auslieferung zurückgezogen und vernichtet oder abgeändert werden mußten. Die Z. der Presse funktioniert im allgemeinen so, daß Zeitungen vom Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates, Zeitschriften vom Ministerium für Kultur lizenziert sein müssen (seit der Errichtung der „DDR“ ist keine einzige Zeitung mehr lizenziert worden) und keine anderen Nachrichten als die des ADN bringen dürfen; auch die Buchverlage werden vom Ministerium für Kultur lizenziert, das ferner ihre Manuskripte und alle sonstigen Veröffentlichungen zu begutachten und Druckgenehmigungen zu erteilen hat (Verlagswesen); die Post befördert nur periodische Druckerzeugnisse, die in der Postzeitungsliste enthalten sind; alle Druckerzeugnisse bis hinunter zu den Briefbögen und Familienanzeigen müssen vor dem Druck (aus Gründen der Papierbewirtschaftung) zur Genehmigung vorgelegt werden; die Genehmigung wird versagt, wenn sie nicht „den Grundsätzen des sozialistischen Aufbaus sowie den kulturpolitischen Erfordernissen“ entsprechen. Schließlich wird häufig eine Nach-Z. in der Form der öffentlichen Kritik und Selbstkritik geübt, die durch gelenkte „spontane“ Mißfallensäußerungen der Werktätigen erzwungen oder unterstützt werden kann und bis zum Widerruf selbst wissenschaftlicher Arbeiten führt. (Postzensur) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zeitzuschlag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZentragSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Nach dem Wortlaut der Verfassung „findet Pressezensur nicht statt“, sind „die Kunst, die Wissenschaft und ihre Lehre frei“. Vor- und Nach-Z. durch die SMAD (Besatzungspolitik) wurden von 1947 bis 1949 nach und nach aufgehoben, und die Kontrollfunktionen gingen auf deutsche, durchweg mit linientreuen Kommunisten besetzte Organe über. Wie im Dritten Reich und in vielen anderen „modernen“ totalitären Systemen wird mit den Methoden…
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Zentrale Organe der Staatsmacht (1966)
Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 Regierung und Verwaltung, Ministerien, Staatssekretariate mit eigenem Geschäftsbereich. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zentrale Kommission für staatliche Kontrolle A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralgeleitete IndustrieSiehe auch die Jahre 1965 1969 1975 Regierung und Verwaltung, Ministerien, Staatssekretariate mit eigenem Geschäftsbereich. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zentrale Kommission für staatliche Kontrolle A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralgeleitete Industrie
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Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF) (1966)
Siehe auch: Zentralinstitut für Fertigungstechnik des Maschinenbaus der DDR (ZIF): 1975 1979 Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF): 1965 1969 Wichtiges Forschungsinstitut für den Maschinenbau; Sitz: Karl-Marx-Stadt (Chemnitz). Das ZIF befaßt sich mit der Analyse der Erzeugnisse, der Technologie, der Arbeitsmittel, der Fertigungsorganisation und des Materialflusses und arbeitet, auf den Analysen aufbauend, Entwürfe für optimale technische Produktionsprozesse aus. Die Realisierung dieser Entwürfe stößt auf vielfältige Schwierigkeiten, die im wesentlichen ihre Ursache haben in der Unbeweglichkeit des Wirtschaftssystems, dem Mangel an Investitionsmitteln (Investitionen) und dem Mangel an Material (Materialversorgung). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zentralinstitut für Bibliothekswesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Sozialistische WirtschaftsführungSiehe auch: Zentralinstitut für Fertigungstechnik des Maschinenbaus der DDR (ZIF): 1975 1979 Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF): 1965 1969 Wichtiges Forschungsinstitut für den Maschinenbau; Sitz: Karl-Marx-Stadt (Chemnitz). Das ZIF befaßt sich mit der Analyse der Erzeugnisse, der Technologie, der Arbeitsmittel, der Fertigungsorganisation und des Materialflusses und arbeitet, auf den Analysen aufbauend, Entwürfe für optimale technische Produktionsprozesse aus. Die…
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Zentralschulen (1966)
Siehe auch: Zentralschule: 1953 1954 Zentralschulen: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Zentralschulen der SED: 1954 1956 1958 Schule. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 552 Zentralrat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralstelle für wissenschaftliche LiteraturSiehe auch: Zentralschule: 1953 1954 Zentralschulen: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Zentralschulen der SED: 1954 1956 1958 Schule. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 552 Zentralrat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralstelle für wissenschaftliche Literatur
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Wissenschaftliche Industriebetriebe (1966)
Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 Seit 1963 errichtete neue oder durch Ausbau bisheriger Industriebetriebe entstandene Betriebe, deren Aufgabe es ist, in der wissenschaftl.-techn. ➝Forschung erzielte Ergebnisse möglichst rasch in die Produktion zu bringen. Die WI. sind Entwicklungs- und Produktionsbetriebe zugleich. Sie stellen Apparate, Spezialgeräte und Maschinen her, die in anderen Betrieben zur Organisierung der Fertigung nach dem neuesten technischen Stand (Technik) eingesetzt werden. Da die Erzeugnisse der WI. in kürzester Frist produktionswirksam sein sollen, werden von jeder Erzeugnistype nur geringe Stückzahlen gefertigt. Es soll etwa 20 solche WI. geben. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Wissenschaftliche Beiräte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftlicher SozialismusSiehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 Seit 1963 errichtete neue oder durch Ausbau bisheriger Industriebetriebe entstandene Betriebe, deren Aufgabe es ist, in der wissenschaftl.-techn. ➝Forschung erzielte Ergebnisse möglichst rasch in die Produktion zu bringen. Die WI. sind Entwicklungs- und Produktionsbetriebe zugleich. Sie stellen Apparate, Spezialgeräte und Maschinen her, die in anderen Betrieben zur Organisierung der Fertigung nach dem neuesten technischen Stand (Technik)…
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Wittenberge (1966)
Siehe auch die Jahre 1956 1962 1963 1965 1969 Stadt im Bezirk Schwerin, an der Elbe, mit (1964) 32.439 Einwohnern (1950: 31.343); Steintorturm (14. Jh.); vielseitige Industrie: Nähmaschinen, Kunstfasern, Metallwaren. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Wittenberg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wittig, WernerSiehe auch die Jahre 1956 1962 1963 1965 1969 Stadt im Bezirk Schwerin, an der Elbe, mit (1964) 32.439 Einwohnern (1950: 31.343); Steintorturm (14. Jh.); vielseitige Industrie: Nähmaschinen, Kunstfasern, Metallwaren. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 545 Wittenberg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wittig, Werner
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Witz, politischer (1966)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1969 [S. 546]In allen totalitären Systemen gedeiht der PW. als Ventil der unterdrückten Volksmeinung. Die Bevölkerung der SBZ zehrte jahrelang von der Überlieferung politischer Witze und Anekdoten aus der Nazi-Zeit, die leicht abgewandelt auch auf die neue Diktatur paßten. Nachweisbar sind auch Entlohnungen aus dem Bereich des Sowjetblocks. Die Empfänglichkeit für den PW., auch dio Produktivität, schwankt mit dem politischen Kurs des Regimes; bei härterem Kurs nimmt der Drang, sich im PW. Luft zu machen, offenbar zu. Von mehreren tausend Flüchtlingen, die 1959 darüber befragt wurden, hatten 78 v. H. häufig, nur 1 v. H. nie PW. in der SBZ gehört. Zwar sollen nach dem Urteil eines Kreisgerichts („Unrecht als System“, Teil IV, S. 98) „Anekdoten, Spötteleien und Witze gegen führende Staats- und Parteifunktionäre in der DDR durchaus nicht strafwürdig“ sein, doch sind Witzerzähler in diesem wie in anderen Fällen wegen Staatsverleumdung mit Gefängnis bestraft worden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 546 Wittkowski, Margarete A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WohnbezirkSiehe auch die Jahre 1963 1965 1969 [S. 546]In allen totalitären Systemen gedeiht der PW. als Ventil der unterdrückten Volksmeinung. Die Bevölkerung der SBZ zehrte jahrelang von der Überlieferung politischer Witze und Anekdoten aus der Nazi-Zeit, die leicht abgewandelt auch auf die neue Diktatur paßten. Nachweisbar sind auch Entlohnungen aus dem Bereich des Sowjetblocks. Die Empfänglichkeit für den PW., auch dio Produktivität, schwankt mit dem politischen Kurs des Regimes; bei härterem…
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Wohnungswesen (1966)
Siehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1965 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1960 1962 1963 Der Wohnungsfehlbestand in der SBZ ist nach Schätzungen westdeutscher Sachverständiger für Ende 1965 mit etwa 770.000 Wohnungen anzunehmen. Er ist demnach, bezogen auf die unterschiedliche Bevölkerungszahl, größer als in der BRD. In der SBZ sind annähernd 90 v. H. der vorhandenen Wohnungen in der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg gebaut worden (Vergleich: in der BRD etwa 60 v. H. des Bestandes). Neun Zehntel der in der SBZ vor 1918 gebauten Wohnungen (mehr als 3 Mill.) weisen wegen unterlassener Werterhaltungsmaßnahmen nach offiziöser Äußerung „schwere und geringere Schäden“ auf. (Wohnungsbau) Bei den staatlichen Organen (Räte der Kreise, der Bezirke und Gemeinden) bestehen Wohnungskommissionen, die über die Wohnraumverwendung entscheiden. Ausschlaggebend für die „gerechte“ Verteilung von Wohnraum ist die „Leistung“ des Wohnungssuchenden oder Wohnungsinhabers „für den Aufbau der DDR“. Die Betriebsgewerkschaftsleitungen (BGL) nehmen Einfluß auf die Verteilung fertiggestellter Wohnungen, aber auch auf die Verteilung des Altwohnraums. Seit März 1958 bestehen in den meisten Städten der SBZ „Volkseigene Kommunale Wohnungsverwaltungen“, deren Aufgabe es ist, die in den Nachkriegsjahren auf Grund der sowjet. Befehle enteigneten Grundstücke (Eigentum, Enteignung) zu verwalten, ebenso Grundstücke mit ausländischen oder westdeutschen Eigentümern, ferner Grundbesitz von Personen, die nach dem 17. Juni 1953 die SBZ „illegal“ verlassen haben. Die „Volkseigenen Kommunalen Wohnungsverwaltungen“ sind auch die Träger des „volkseigenen Wohnungsbaus“. Erträge aus Grundstücken bzw. Wohnungen, deren Eigentümer bereits vor 1945 im Ausland oder in der BRD lebten, werden nach Abzug der Instandhaltungs- und Verwaltungskosten einem Sperrkonto bei der Deutschen Notenbank überwiesen. Grundstücke bzw. Wohnungen von nach dem 17. 6. 1953 nach der BRD abgewanderten Eigentümern wurden von den „Kommunalen Wohnungsverwaltungen“ in Treuhänderschaft übernommen. Die Eigentümer haben kein Recht auf die Erteilung von Auskünften oder auf Zahlung von Erträgen aus der Vermietung. Die Arbeiten zur Werterhaltung der Wohnungen sind bisher sehr vernachlässigt worden. Das Material dafür ist knapp, und die Baubetriebe — auch die in den PGH zusammengeschlossenen handwerklichen Baubetriebe — sind vorwiegend für staatliche Investbauten und sonstige öffentliche Bauarbeiten eingesetzt. Im Nov. 1963 beschloß der Ministerrat, die „Volkseigenen kommunalen Wohnungsverwaltungen“, die nur für enteignete und neu gebaute „volkseigene“ Wohnungen zuständig waren, in neuartige „Wohnungsverwaltungen in den städtischen Wohngebieten“ umzuwandeln. Damit wurden nunmehr auch die noch in privatem Besitz befindlichen Wohnungen (etwa 70 v. H. des Gesamtbestandes) in die Verwaltung durch die Behörden einbezogen. Die neuen Wohnungsverwaltungen sollen „mit Hilfe der Bevölkerung für die Werterhaltung und richtige Verteilung des Wohnraumes verantwortlich“ sein. Unter dem Vorwand, daß es sich dabei um eine Form der Mietermitverwaltung handelt, sollen dio Mieter auch zu kostenlosen Reparaturleistungen an den privaten Wohngrundstücken herangezogen werden. Die Wohnungsmieten betragen in Neubauten zwischen –,65 und 1,10 DM Ost je qm. Altbaumieten sind noch auf dem Stand des Jahres 1938 gestoppt. Auch diese niedrigen Mieteinnahmen, die größere Werterhaltungsvorhaben ausschließen, erklären den durchweg abgewirtschafteten Zustand der meisten Miethäuser. Literaturangaben Faber, Dorothea: Die Wohnungswirtschaft in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1953. 56 S. m. 12 Anlagen. Plönies, Bartho: Planen und Bauen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor von Berlin. 2., erw. Aufl. (BB) 1953. 134 S. m. 16 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 547 Wohnungsbau A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wolf, ChristaSiehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1965 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1960 1962 1963 Der Wohnungsfehlbestand in der SBZ ist nach Schätzungen westdeutscher Sachverständiger für Ende 1965 mit etwa 770.000 Wohnungen anzunehmen. Er ist demnach, bezogen auf die unterschiedliche Bevölkerungszahl, größer als in der BRD. In der SBZ sind annähernd 90 v. H. der vorhandenen Wohnungen in der Zeit vor dem…
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Wollweber, Ernst (1966)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 * 28. 10. 1898 in Hannoversch-Münden, Volksschule, Hafenarbeiter. 1918 an der Matrosenmeuterei in Kiel beteiligt, Sekretär der Internationale der Seeleute und Hafenarbeiter, KPD-Mitgl., M.d.R. und des preuß. Landtages. Ab 1928 im deutschen KP-Geheimapparat. Spezialist für Schiffssabotage und Waffenschmuggel, 1940 in Schweden verhaftet und zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt, auf Ersuchen der Sowjetregierung ausgeliefert. Seit Juli 1953 als Nachfolger Zaissers Staatssekretär für Staatssicherheit und Stellv. des Ministers des Innern. Mit Neubildung des Ministeriums für Staatssicherheit (24. 11. 1955) zum Minister für Staatssicherheit berufen. Am 1. 11. 1957 aus „Gesundheitsgründen“ von seiner Funktion zusammen mit Schirdewan wegen „Fraktionstätigkeit“ und Opposition gegen Ulbricht aus dem ZK der SED ausgeschlossen, dem er seit 6. 4. 1954 angehörte. Vom 17. 10. 1954 bis 12. 3. 1958 Abg. der Volkskammer. Literaturangaben SBZ-Biographie — Ein biographisches Nachschlagebuch über die SBZ Deutschlands (bearb. vom Untersuchungsausschuß Freiheitl. Juristen). 3., erw. Aufl. (BMG) 1965. 406 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 548 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wollweber-ernst verwiesen. Wolgast A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WStVOSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 * 28. 10. 1898 in Hannoversch-Münden, Volksschule, Hafenarbeiter. 1918 an der Matrosenmeuterei in Kiel beteiligt, Sekretär der Internationale der Seeleute und Hafenarbeiter, KPD-Mitgl., M.d.R. und des preuß. Landtages. Ab 1928 im deutschen KP-Geheimapparat. Spezialist für Schiffssabotage und Waffenschmuggel, 1940 in Schweden verhaftet und zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt, auf Ersuchen der Sowjetregierung ausgeliefert. Seit…
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Zahlungsverkehr (1966)
Siehe auch: Zahlungsverkehr: 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Zahlungsverkehr, Gesetz zur Regelung des Innerdeutschen: 1956 1958 Zahlungsverkehr, Grenzüberschreitender: 1985 Sowohl der Z. innerhalb der SBZ (a) als auch der mit der BRD (b) und dem Ausland © sind zentral reglementiert. a) Das heute gültige „Gesetz über die Regelung des Z.“ vom 21. 4. 1950 (GBl. S. 355) und hierzu ergangene DB ordnen an, daß nahezu der gesamte Z. zwischen Betrieben und privaten und öffentlichen Institutionen bargeldlos abzuwickeln ist (Kontenführungspflicht). Auch die Formen sind im einzelnen vorgeschrieben (Verrechnungsverfahren, Lastschriftverfahren, Überweisungsverfahren, Banken). Durch Barzahlung dürfen seit 1964 auf Grund der 5. DB zum Gesetz über die Regelung des Z. (GBl II, 1963, S. 862) nur Zahlungen für folgende Zwecke geleistet werden: Löhne, Gehälter, Prämien, Renten, Stipendien, Erfassung und Aufkauf landwirtschaftlicher Produkte, Gewinne der Produktionsgenossenschaften, Privatentnahmen und Kleinausgaben bis DM 200,–. Daneben werden Einzelhandelszahlungen bar getätigt, jedoch wird angestrebt, auch diese Zahlungen bargeldlos abzuwickeln (Sparen, Sparkaufbrief). Um eine Auflockerung des schwerfälligen Systems des Z. und eine Entlastung der Kreditinstitute, insbesondere der Deutschen ➝Notenbank, zu erreichen und mit dem Ziel der angeblich auf diesem Wege möglichen Kostensenkung, wird seit 1955 der Postscheckverkehr stärker eingeschaltet. So müssen z. B. alle Zahlungen für Lieferungen und Leistungen über Postscheckkonten abgewickelt werden. Der bare Z. aller Betriebe und Institutionen ist an einen Bargeldplan gebunden (Bargeldumlauf). b) Der innerdeutsche Z. hat durch Gesetz vom 15. 12. 1950 (GBl. S. 1202) eine besondere Regelung erfahren, richtet sich also nicht nach dem Devisengesetz vom 8. 2. 1956 (Devisen). Die nicht besonders genehmigte Einfuhr oder Ausfuhr von DM Ost oder fremder Währung war bereits durch eine Anordnung vom 23. 3. 1949 (ZVOB1. S. 211) verboten (Gefängnis bis zu 3 Jahren und Geldstrafe). Dieses Verbot wurde durch die „Geldverkehrsordnung“ vom 20. 9. 1961 (GBl. S. 461) erneuert. Westdeutsche, West-Berliner oder Ausländer können DM West oder ausländische Zahlungsmittel in die SBZ einführen, müssen aber die eingeführten Beträge den Grenzkontrollorganen vorweisen. Diese Beträge können in der SBZ zum offiziellen Kurs (für DM West 1:1) gegen DM Ost umgetauscht werden. Vom 1. 12. 1964 ab ist durch AO des sowjetzonalen Finanzministeriums vom 25. 11. 1964 (GBl. II, S. 903) vorgeschrieben, daß Ausländer und Bewohner der BRD für jeden Tag ihres Aufenthaltes in der SBZ oder Ostberlin 5 DM, West-Berliner je Tag 3 DM im Verhältnis 1:1 Umtauschen müssen. Ein Rücktausch der Umtausch-Pflichtbeträge erfolgt nicht. Nicht betroffen von dieser Regelung sind Kinder unter 16 Jahren und Personen im Rentenalter. An bestimmte Empfänger (staatl. Betriebe) dürfen während eines Aufenthaltes in der SBZ auch Zahlungen in DM West geleistet werden. Bei Verlassen der SBZ sind die während des Aufenthaltes nicht verbrauchten Beträge wieder vorzuweisen und dürfen ausgeführt werden. Nach dem „Gesetz zur Regelung des innerdeutschen Z.“ dürfen Zahlungen aus der SBZ an Berechtigte im Westen nur auf ein auf den Namen des Zahlungsempfängers lautendes Ost-Sperrkonto geleistet werden. Ausgenommen hiervon sind Zahlungen aus einem Arbeitsverhältnis in der SBZ an Personen, die ihren Wohnsitz im Westen haben. Geldforderungen gegen natürliche oder juristische Personen im Westen sind bei der Deutschen Notenbank anzumelden. Die Ausnahmeregelung für Zahlungen aus einem westlichen Arbeitsverhältnis eines Bewohners der SBZ oder Ostberlins, aus westlichen Pensions- oder Rentenforderungen wurde durch die Geldverkehrsordnung beseitigt. Diese VO fügt der Anmeldepflicht die Pflicht hinzu, die Geldforderung der Deutschen Notenbank oder einem von dieser beauftragten Kreditinstitut zum Ankauf anzubieten. Verfügungen über westliche Guthaben, die durch Einkünfte aus Arbeitsverhältnissen oder freiberuflicher Tätigkeit entstanden sind, sind verboten. Die unberechtigte Ein- oder Ausfuhr von Zahlungsmitteln oder die vorsätzliche Verletzung der Anmelde- und Anbietungspflicht ist mit Gefängnis und Geldstrafen, in schweren Fällen mit Zuchthaus bedroht; liegt Fahrlässigkeit vor, kann auf Gefängnis bis zu 1~Jahr oder Geldstrafe erkannt werden. c) Der Z. mit dem Ausland hat einen sehr bescheidenen Umfang, da er bei der Abwicklung des Außenhandels nur ausnahmsweise eine Rolle spielt. Die Außenhandelsumsätze wurden auf Grund zweiseitiger Warenlisten abgewickelt und wie die anderen finanziellen Transaktionen bis einschließlich 1963 im bilateralen Clearing verrechnet. Diese Methode gilt für den Zahlungs- und Verrechnungsverkehr mit Nicht-RGW-Ländern (RGW) weiter, während er mit RGW-Ländern seit Anfang 1964 im multilateralen Clearing abgewickelt wird. Während bis 1963 jede Staatsbank eines RGW-Landes bei der Staatsbank aller anderen RGW-Länder ein Konto unterhielt, wird seit 1964 nur ein Konto bei der Internationalen Bank für Wirtschaftliche Zusammenarbeit unterhalten, auf dem die Zahlungen aus dem Waren- und Dienstleistungs- und Kreditverkehr aller anderen RGW-Länder verrechnet werden. Der Devisenverkehr für nichtkommerzielle Zahlungen ist durch das Devisengesetz vom 8. 2. 1956 geregelt und unterliegt strengen Normen. Er ist nur für bestimmte Zahlungen erlaubt und genehmigungspflichtig. Die Durchführung des Z. mit dem Ausland obliegt ausschließlich der Deutschen Noten[S. 550]bank. Im Rahmen des RGW wird auch er seit 1964 über die Internationale Bank für Wirtschaftliche Zusammenarbeit abgewickelt. (Deutsche ➝Handelsbank AG, Währung, Sperrkonten, Erbrecht) Literaturangaben Abeken, Gerhard: Das Geld- und Bankwesen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor Berlins von 1945 bis 1954. 2., erw. Aufl. (BB) 1955. 68 S. m. 7 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 549–550 Zahlenlotto A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZahnärzteSiehe auch: Zahlungsverkehr: 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Zahlungsverkehr, Gesetz zur Regelung des Innerdeutschen: 1956 1958 Zahlungsverkehr, Grenzüberschreitender: 1985 Sowohl der Z. innerhalb der SBZ (a) als auch der mit der BRD (b) und dem Ausland © sind zentral reglementiert. a) Das heute gültige „Gesetz über die Regelung des Z.“ vom 21. 4. 1950 (GBl. S. 355) und hierzu ergangene DB ordnen an, daß nahezu der gesamte Z. zwischen Betrieben und privaten und…
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Zeiss (1966)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Die Firma Carl Z. ist 1846 gegründet worden. Seit 1891 im Besitze der Carl-Z.-Stiftung, wurde sie das größte optischfeinmechanische und zugleich eines der sozialpolitisch führenden Unternehmen in der Welt. Mit ihrer Schwesterfirma Jenaer Glaswerk Schott & Gen. wurde Z. am 1.~Juni 1948 ohne Verfahren und Entschädigung enteignet und in einen sogenannten „Volkseigenen Betrieb“ (VEB) umgewandelt. (Volkseigene Industrie, Eigentum). Der Bundesgerichtshof hat am 24. 7. 1957 dem VEB untersagt, Namen und Markenzeichen zu benutzen. Die Benutzungsrechte hat ausschließlich die nach Heidenheim-Oberkochen verlegte Originalfirma Carl Z. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 550 Zehn Gebote der Sozialistischen Moral A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeitgeschichte, Deutsches Institut fürSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Die Firma Carl Z. ist 1846 gegründet worden. Seit 1891 im Besitze der Carl-Z.-Stiftung, wurde sie das größte optischfeinmechanische und zugleich eines der sozialpolitisch führenden Unternehmen in der Welt. Mit ihrer Schwesterfirma Jenaer Glaswerk Schott & Gen. wurde Z. am 1.~Juni 1948 ohne Verfahren und Entschädigung enteignet und in einen sogenannten „Volkseigenen Betrieb“ (VEB) umgewandelt. (Volkseigene Industrie, Eigentum). Der…
DDR A-Z 1966
Zeitschriften (1966)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Die Z.-Produktion ist wie die Presse und das Verlagswesen vom Regime gelenkt und kontrolliert. Fast alle Z. haben „amtlichen“ Charakter und Fachmonopol. 1965 gab es 488 Z. (BRD: 7.120). Die Uniformierung ist in folgenden vergleichbaren Sachgruppen besonders bemerkenswert: Bekannteste Zeitschriften sind: Politik: „Einheit“, „Sozialistische Demokratie“, „Deutsche Außenpolitik“, „Staat und Recht“, Wirtschaft: „Die Wirtschaft“, „Der Handel“, „Arbeit und Arbeitsrecht“, „Die Arbeit“. Kultur: „Sinn und Form“, „Neue Deutsche Literatur“, „Kulturelles Leben“ und die Frauenzeitschrift „Für Dich“. Illustrierte: „Zeit im Bild“, „Freie Welt“ und „Neue Berliner Illustrierte“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 550 Zeitnormative A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitsummenmethodeSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Die Z.-Produktion ist wie die Presse und das Verlagswesen vom Regime gelenkt und kontrolliert. Fast alle Z. haben „amtlichen“ Charakter und Fachmonopol. 1965 gab es 488 Z. (BRD: 7.120). Die Uniformierung ist in folgenden vergleichbaren Sachgruppen besonders bemerkenswert: Bekannteste Zeitschriften sind: Politik: „Einheit“, „Sozialistische Demokratie“, „Deutsche Außenpolitik“, „Staat und Recht“, Wirtschaft: „Die…
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Zentrag (1966)
Siehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Abk. für „Zentrale Druckerei-, Einkaufs- und Revisionsgesellschaft m.b. H.“, den Presse- und Verlagstrust der SED, mit dem diese fast vollständig die Presse, das Verlagswesen und den Buchhandel beherrscht. Die hohen Gewinne vereinnahmt die SED. (VOB) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zensur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralantiquariat der DDRSiehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Abk. für „Zentrale Druckerei-, Einkaufs- und Revisionsgesellschaft m.b. H.“, den Presse- und Verlagstrust der SED, mit dem diese fast vollständig die Presse, das Verlagswesen und den Buchhandel beherrscht. Die hohen Gewinne vereinnahmt die SED. (VOB) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zensur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q,…
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Zentralgeleitete Industrie (1966)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Zur ZI. zählen die von den Industrieministerien unter Zwischenschaltung der VVB angeleiteten Industriebetriebe. Seit Einführung des Neuen Ökonomischen Systems sind zahlreiche Betriebe der örtlichen Industrie (später bezirksgeleitete Industrie genannt) in die zentrale Verwaltung überführt worden. Der Anteil der von den VVB angeleiteten ZI. an der gesamten Industrieproduktion betrug 1962 67 v. H., 1964 bereits 72 v. H. Dieser Zentralisierungsprozeß ist noch im Gange. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551 Zentrale Organe der Staatsmacht A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst)Siehe auch die Jahre 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Zur ZI. zählen die von den Industrieministerien unter Zwischenschaltung der VVB angeleiteten Industriebetriebe. Seit Einführung des Neuen Ökonomischen Systems sind zahlreiche Betriebe der örtlichen Industrie (später bezirksgeleitete Industrie genannt) in die zentrale Verwaltung überführt worden. Der Anteil der von den VVB angeleiteten ZI. an der gesamten Industrieproduktion betrug 1962 67 v. H., 1964 bereits 72 v. H. Dieser…
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Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung (1966)
Siehe auch: Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SED: 1969 1975 1979 Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SED (ZSW): 1985 Mitte 1964 beim ZK der SED errichtetes Institut, das als „erste sozialistische Bildungsstätte für zentrale Führungskräfte in Deutschland“ bezeichnet wird. Es soll einerseits zur „führenden Einrichtung im System der Weiterbildung der Führungskader“ und andererseits zum „Zentrum der Forschung auf dem Gebiete der Wirtschaftsführung“ entwickelt werden. In dieser Eigenschaft soll es alle anderen Institutionen auf diesem [S. 552]Gebiet anleiten „und die Schaffung der Lehre von der sozialistischen Wirtschaftsführung maßgebend beeinflussen“. (Wirtschaftswissenschaft, Wirtschaft) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 551–552 Zentralinstitut für Fertigungstechnik (ZIF) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralkomitee der SEDSiehe auch: Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SED: 1969 1975 1979 Zentralinstitut für Sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK der SED (ZSW): 1985 Mitte 1964 beim ZK der SED errichtetes Institut, das als „erste sozialistische Bildungsstätte für zentrale Führungskräfte in Deutschland“ bezeichnet wird. Es soll einerseits zur „führenden Einrichtung im System der Weiterbildung der Führungskader“ und andererseits zum „Zentrum der Forschung auf dem…
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Zentralstelle für wissenschaftliche Literatur (1966)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Vermittelte und kontrollierte früher alle. Bestellungen wissenschaftlicher Literatur aus der BRD und dem „kapitalistischen“ Ausland (Bibliotheken) und gab Bibliographien, Referate und Übersetzungsnachweise aus den Literaturen des Ostblocks heraus; heute vornehmlich Dokumentationsdienst auf technischem, natur- und gesellschaftswissenschaftlichem Gebiet. Zeitschrift: „Dokumentation“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 552 Zentralschulen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZentralverwaltungSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Vermittelte und kontrollierte früher alle. Bestellungen wissenschaftlicher Literatur aus der BRD und dem „kapitalistischen“ Ausland (Bibliotheken) und gab Bibliographien, Referate und Übersetzungsnachweise aus den Literaturen des Ostblocks heraus; heute vornehmlich Dokumentationsdienst auf technischem, natur- und gesellschaftswissenschaftlichem Gebiet. Zeitschrift: „Dokumentation“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete…