DDR A-Z 1966

Halberstadt (1966)

Siehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1965 1969 Kreisstadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Magdeburg, im nördlichen Harzvorland, an der Holtemme, mit (1964) 45.903 Einwohnern (1950: 45.326); bis 1945 mittelalterliche Altstadt (Fachwerkbauten); gotischer Dom (12./15. Jh.), romanische Liebfrauenkirche (12. Jh.), Martinskirche (14. Jh.), Rathaus (14. Jh.) mit Roland; vielseitige Industrie: Landmaschinen, Motoren, Gummi- und Webwaren, Konserven (Fleisch und Wurst). Seit 1648 in brandenburgischem Besitz, verblieb H. in der Folgezeit bei Brandenburg-Preußen (seit 1815 gehörte H. zur Provinz Sachsen). Im 2. Weltkrieg erlitt H. schwere Zerstörungen. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 3. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 188 HAL A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Halbritter, Walter

Siehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1965 1969 Kreisstadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Magdeburg, im nördlichen Harzvorland, an der Holtemme, mit (1964) 45.903 Einwohnern (1950: 45.326); bis 1945 mittelalterliche Altstadt (Fachwerkbauten); gotischer Dom (12./15. Jh.), romanische Liebfrauenkirche (12. Jh.), Martinskirche (14. Jh.), Rathaus (14. Jh.) mit Roland; vielseitige Industrie: Landmaschinen, Motoren, Gummi- und Webwaren, Konserven (Fleisch und Wurst). Seit 1648 in…

DDR A-Z 1966

Halle (1966)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Südteil von Sachsen-Anhalt sowie thüringischen Gebietsteilen; 8.771 qkm, (1964) 1.930.021 Einwohner, (1950: 2.118.874). 2~Stadtkreise: Dessau, Halle (Saale); 20~Landkreise: Artern, Aschersleben, Bernburg, Bitterfeld, Eisleben, Gräfenhainichen, Hettstedt, Hohenmölsen, Köthen, Merseburg, Naumburg, Nebra, Quedlinburg, Querfurt, Roßlau, Saalekreis, Sangerhausen, Weißenfels, Wittenberg, Zeitz. Vors. des Rates des Bezirkes: Otto Leopold (SED). 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung: Horst ➝Sindermann. H. ist sowohl landwirtschaftlich als auch industriell einer der führenden Bezirke. Die Grundstoffindustrie beruht auf den seit alters her bekannten Kupfervorkommen sowie auf den reichen Braunkohle- (Kohlenindustrie) und Kalisalzlagern, aus denen die bedeutende Chemische Industrie hervorgegangen ist. Der Bezirk H. ist der wichtigste Lieferant von Elektroenergie und von Zement. 2. Stadtkreis im sachsen-anhaltischen Bezirk H., Bezirksstadt, Kreisstadt des Saalekreises, am Nordwestrand der Leipziger Tieflandsbucht, an der Saale, mit 274.402 Einwohnern (1964), (1950: 289.119), größte Stadt Sachsen-Anhalts und viertgrößte Stadt der SBZ (1945/47–1952 Landeshauptstadt); alte Hansestadt, spätgotische Markt- oder Marienkirche (16. Jh.), Moritzkirche (12. bzw. 15. Jh.), Domkirche (16. Jh.), Rathaus (14./16. Jh.), Roter Turm (15. Jh.), Ruinen der Moritzburg (15. Jh.) und der Burg Giebichenstein (10. Jh.); wichtiger Verkehrsknotenpunkt (Eisenbahn, Autobahn, Saalehafen in H.-Trotha). Als Mittelpunkt bedeutender Braunkohlen-, Salz- und Kalilager eines der Zentren des mitteldeutschen Industriegebietes (außerdem bedeutende chemische, Zement-, Bekleidungs- und Metallindustrie, Maschinen- und Waggonbau), Reichsbahndirektion; seit 1694 Universitätsstadt (Martin-Luther-Universität H.-Wittenberg, 1817 vereinigt), Hochschule für Musik, Technische Hochschule für Chemie Leuna-Merseburg, Sitz der Deutschen Akademie der Naturforscher (Leopoldina) von 1652 sowie der 1946 der Universität angegliederten Franckeschen Stiftungen, Pädagogisches Institut, Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, Theater („Theater des Friedens“, „Theater der Jungen Garde“), Staatl. Sinfonieorchester, Händel-Festspiele (Pflege des Händelschen Gesamtwerkes), Zoologischer Garten, Staatl. Galerie Moritzburg, Landesmuseum für Vorgeschichte, Zuchthaus „Roter Ochse“. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 3. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 189 Halbstaatliche Praxis A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handel

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Südteil von Sachsen-Anhalt sowie thüringischen Gebietsteilen; 8.771 qkm, (1964) 1.930.021 Einwohner, (1950: 2.118.874). 2~Stadtkreise: Dessau, Halle (Saale); 20~Landkreise: Artern, Aschersleben, Bernburg, Bitterfeld, Eisleben, Gräfenhainichen, Hettstedt, Hohenmölsen, Köthen, Merseburg, Naumburg, Nebra, Quedlinburg,…

DDR A-Z 1966

Handelsbank AG., Deutsche (DHB) (1966)

Siehe auch: Handelsbank A. G., Deutsche: 1958 1959 1960 Handelsbank AG., Deutsche (DHB): 1962 1963 1965 Am 23. 2. 1956 in Ostberlin mit einem Aktienkapital von 30 Mill. DM Ost der Deutschen ➝Notenbank gegründet. Die DHB ist zusammen mit der Deutschen Notenbank zuständig für den Zahlungsverkehr mit dem nichtkommun. Ausland. Die „privat-kapitalistische“ Form der Aktiengesellschaft soll das uniformierte westliche Ausland über den wahren Charakter dieses staatlichen Lenkungsorgans täuschen. In Wahrheit ist die DHB nur ausführendes Organ der Deutschen Notenbank. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 190 Handelsabkommen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsinspektion, Staatliche

Siehe auch: Handelsbank A. G., Deutsche: 1958 1959 1960 Handelsbank AG., Deutsche (DHB): 1962 1963 1965 Am 23. 2. 1956 in Ostberlin mit einem Aktienkapital von 30 Mill. DM Ost der Deutschen ➝Notenbank gegründet. Die DHB ist zusammen mit der Deutschen Notenbank zuständig für den Zahlungsverkehr mit dem nichtkommun. Ausland. Die „privat-kapitalistische“ Form der Aktiengesellschaft soll das uniformierte westliche Ausland über den wahren Charakter dieses staatlichen Lenkungsorgans…

DDR A-Z 1966

Handelspolitischer Rat (1966)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 Der HR. wurde 1960 als beratendes Organ des Ministers für Handel und Versorgung zur Verbesserung der Arbeit der Großhandelsgesellschaften gebildet, zur Sicherung und Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung auf dem Konsumgütersektor, zur Rekonstruktion des Handels und zur Einbeziehung des restlichen privaten Großhandels in den sozialistischen Aufbau. Dem HR. gehören neben dem Minister Vertreter der Staatsorgane, des sozialistischen Groß- und Einzelhandels und der Gewerkschaft an. In der Regel tritt der HR. vierteljährlich einmal zur Beratung zusammen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 190 Handelsökonomische Räte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsregister

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 Der HR. wurde 1960 als beratendes Organ des Ministers für Handel und Versorgung zur Verbesserung der Arbeit der Großhandelsgesellschaften gebildet, zur Sicherung und Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung auf dem Konsumgütersektor, zur Rekonstruktion des Handels und zur Einbeziehung des restlichen privaten Großhandels in den sozialistischen Aufbau. Dem HR. gehören neben dem Minister Vertreter der Staatsorgane, des sozialistischen Groß- und…

DDR A-Z 1966

Handelsvertretungen (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 Außenpolitik, Teil 3, Diplomatische Beziehungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 191 Handelsspanne A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelszentralen, Deutsche (DHZ)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 Außenpolitik, Teil 3, Diplomatische Beziehungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 191 Handelsspanne A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelszentralen, Deutsche (DHZ)

DDR A-Z 1966

Handwerkskammern (1966)

Siehe auch: Handwerkskammern: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Handwerkskammern der Bezirke: 1975 1979 1985 Wie alle berufsständischen Organisationen wurden im Mai 1945 auch die alten H. zerschlagen, aber bereits im Herbst 1945 konnten sie in den einzelnen Ländern mit neuer politischer Zielsetzung ihre Arbeit wieder aufnehmen. Nach der ersten Enteignungswelle in der Industrie wurde das Handwerk zur Überbrückung des damaligen Versorgungschaos dringend benötigt. Diese Zwangslage gab den Fachleuten in dieser Institution noch Gelegenheit, die Wirtschaftsinteressen der privaten Handwerker so wahrzunehmen, wie es eine Interessenvertretung erfordert. Erst mit der 1952 beginnenden Sozialisierung des privaten Wirtschaftssektors wurden sie unter SED-Einfluß gezwungen. Im Zuge der Gebietsneugliederung 1952 wurden sie als Landes-H. aufgelöst und durch Ministerratsbeschluß vom 28. 8. 1953 als Bezirkshandwerkskammern wieder zugelassen. Diesen H. und ihren Kreisgeschäftsstellen müssen alle Handwerksbetriebe, die Produktionsgenossenschaften des Handwerks, die Kleinindustrie mit weniger als 10 Beschäftigten und die Einkaufs- und Liefergenossenschaften angehören. Die H. unterstehen den Räten der Bezirke. Ein Zusammenschluß der Bezirks-H. in einer Spitzenorganisation wurde nicht zugelassen. Von linientreuen Funktionären geleitet, beschränken sich ihre Aufgaben im wesentlichen auf die Gestaltung der Gesellen- und Meisterprüfungen und die „ideologische Aufklärung“ der noch selbständi[S. 193]gen Handwerker. Die materialtechnische Versorgung des Handwerks ging schon vor Jahren von den H. auf die örtlichen Staatsorgane über. Die H. sollen die noch selbständigen Handwerker zum Eintritt in eine bestehende oder zur Bildung einer neuen PGH veranlassen. Die H. können also nicht mehr als Interessenvertretung des Handwerks angesehen werden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 192–193 Handwerk und Gewerbe, Banken für A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handwerksteuer

Siehe auch: Handwerkskammern: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Handwerkskammern der Bezirke: 1975 1979 1985 Wie alle berufsständischen Organisationen wurden im Mai 1945 auch die alten H. zerschlagen, aber bereits im Herbst 1945 konnten sie in den einzelnen Ländern mit neuer politischer Zielsetzung ihre Arbeit wieder aufnehmen. Nach der ersten Enteignungswelle in der Industrie wurde das Handwerk zur Überbrückung des damaligen Versorgungschaos dringend benötigt. Diese Zwangslage…

DDR A-Z 1966

Harmonogramm (1966)

In der Bauwirtschaft der SBZ 1964 eingeführte Bezeichnung für graphisch dargestellte Bauablaufpläne. Zweck ist die termingerechte und mengengerechte Zuführung des Baumaterials bei Industriebauten und im Wohnungsbau. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 193 Harich, Wolfgang A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hartke, Werner

In der Bauwirtschaft der SBZ 1964 eingeführte Bezeichnung für graphisch dargestellte Bauablaufpläne. Zweck ist die termingerechte und mengengerechte Zuführung des Baumaterials bei Industriebauten und im Wohnungsbau. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 193 Harich, Wolfgang A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hartke, Werner

DDR A-Z 1966

Hausbuch (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 An- und Abmeldebuch für Dauer- und Besuchsbewohner eines jeden Hauses in den Städten, das vom Hausbesitzer oder -verwalter zu führen ist. Dem zuständigen Polizeirevier sind die Eintragungen mitzuteilen. Soll angeblich nur allgemeines Meldewesen erleichtern, dient aber wesentlich der politischen Überwachung aller Reisenden und Umziehenden. (Polizeiliches ➝Meldewesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 194 Hausarbeitstag für Frauen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausfrauenbrigaden

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 An- und Abmeldebuch für Dauer- und Besuchsbewohner eines jeden Hauses in den Städten, das vom Hausbesitzer oder -verwalter zu führen ist. Dem zuständigen Polizeirevier sind die Eintragungen mitzuteilen. Soll angeblich nur allgemeines Meldewesen erleichtern, dient aber wesentlich der politischen Überwachung aller Reisenden und Umziehenden. (Polizeiliches ➝Meldewesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete…

DDR A-Z 1966

Haushalt (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Staatshaushalt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 194 Hausgemeinschaften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsaufschläge

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Staatshaushalt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 194 Hausgemeinschaften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsaufschläge

DDR A-Z 1966

Haushaltsorganisationen (1966)

Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 1985 Sie sind aus dem Haushalt nach dem Bruttoprinzip finanzierte, wirtschaftlich selbständige Einrichtungen und Organe: z. B. Krankenhäuser, wissenschaftliche Institute, Kindergärten, Kinderhorte, Schulen, Feierabendheime, Theater und sonstige „staatliche“ Einrichtungen für soziale und kulturelle Betreuung der Bevölkerung. Sie wurden mit der 1951 durchgeführten Haushaltsreform zur Unterscheidung gegenüber den VEB geschaffen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 195 Haushaltsbuch A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausvertrauensleute

Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 1985 Sie sind aus dem Haushalt nach dem Bruttoprinzip finanzierte, wirtschaftlich selbständige Einrichtungen und Organe: z. B. Krankenhäuser, wissenschaftliche Institute, Kindergärten, Kinderhorte, Schulen, Feierabendheime, Theater und sonstige „staatliche“ Einrichtungen für soziale und kulturelle Betreuung der Bevölkerung. Sie wurden mit der 1951 durchgeführten Haushaltsreform zur Unterscheidung gegenüber den VEB geschaffen. Fundstelle: SBZ…

DDR A-Z 1966

Heilbehandlung, Freie (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 FH. erhalten der in der Sozialversicherung (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen) Versicherte, sein Ehegatte oder sein mit ihm mindestens seit 6 Monaten in Hausgemeinschaft lebender Lebenskamerad, seine Kinder bis zur Beendigung des Besuchs einer allgemeinbildenden Oberschule und andere unterhaltsberechtigte Familienangehörige, die mit dem Versicherten in häuslicher Gemeinschaft leben oder von ihm überwiegend unterhalten werden. Die FH. umfaßt: ärztliche Behandlung, Arznei- und Heilmittel, Hauskrankenpflege, Behandlung in Krankenhäusern und Sanatorien, Ersatz von Prothesen, orthopädischen und anderen [S. 196]Heilmitteln, zahnärztliche Behandlung und Zahnersatz, Ersatz von Fahrt- und Transportkosten. Der Verbrauch von Arznei- und Heilmitteln soll durch die Aktion „zur wirtschaftlichen Verordnungsweise“, herabgedrückt werden. (Arzneimittelversorgung) Literaturangaben Mampel, Siegfried: Das System der sozialen Leistungen in Mitteldeutschland und in Ost-Berlin (BB) 1961. Teil I (Text) 150 S., Teil II (Anlagen) 142 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 195–196 Havemann, Robert A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heim für soziale Betreuung

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 FH. erhalten der in der Sozialversicherung (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen) Versicherte, sein Ehegatte oder sein mit ihm mindestens seit 6 Monaten in Hausgemeinschaft lebender Lebenskamerad, seine Kinder bis zur Beendigung des Besuchs einer allgemeinbildenden Oberschule und andere unterhaltsberechtigte Familienangehörige, die mit dem Versicherten in häuslicher Gemeinschaft leben oder von ihm…

DDR A-Z 1966

Heimerziehung (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Die H. hat die Aufgabe, Kinder und Jugendliche, deren Erziehung nicht durch das Elternhaus gesichert ist, mit Hilfe der Schule zu betreuen (VO über Heimerziehung von Kindern und Jugendlichen vom 26. 7. 1951, GBl. Nr. 91/51, S. 708). Kinder und Jugendliche, die auf Grund häuslicher Verhältnisse erziehungsschwierig oder straffällig wurden, werden überwiegend in Spezialheime eingewiesen. Neben Spezialkinderheimen für Ober- und Hilfsschüler gibt es Jugendwerkhöfe. Zu den Normalkinderheimen für Kinder, deren Erziehung im Elternhaus nicht gewährleistet ist, gehörten 1958: 107 Vorschulheime, 240 Kinderheime, 42 Hilfsschulheime, 11 Heime für ausländische Kinder, 63 Jugendwohnheime. Gesamtzahl der Einrichtungen der H. 1963: 553 mit 4.288 Erziehern und 28.115 betreuten Kindern und Jugendlichen (ohne Kinderwochenheime und Kindererholungsheime der Sozialversicherung). Die Einweisungen in Jugendwerkhöfe erfolgen auf Grund von Entscheidungen der Jugendgerichte oder werden vom Rat des Kreises angeordnet. Literaturangaben Lange, Max Gustav: Totalitäre Erziehung — Das Erziehungssystem der Sowjetzone Deutschlands. Mit einer Einl. v. A. R. L. Gurland (Schr. d. Inst. f. pol. Wissenschaft, Berlin, Bd. 3). Frankfurt a. M. 1954, Verlag Frankfurter Hefte. 432 S. Säuberlich, Erwin: Vom Humanismus zum demokratischen Patriotismus. — Schule und Jugenderziehung in der sowjetischen Besatzungszone (Rote Weißbücher 13). Köln 1954, Kiepenheuer und Witsch. 170 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 196 Heimatschutz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heinrich-Greif-Preis

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Die H. hat die Aufgabe, Kinder und Jugendliche, deren Erziehung nicht durch das Elternhaus gesichert ist, mit Hilfe der Schule zu betreuen (VO über Heimerziehung von Kindern und Jugendlichen vom 26. 7. 1951, GBl. Nr. 91/51, S. 708). Kinder und Jugendliche, die auf Grund häuslicher Verhältnisse erziehungsschwierig oder straffällig wurden, werden überwiegend in Spezialheime eingewiesen. Neben Spezialkinderheimen für Ober- und Hilfsschüler…

DDR A-Z 1966

Halbritter, Walter (1966)

Siehe auch das Jahr 1969 * 1915. Verwaltungsangest. Nach 1945 SED, dort Funktionär. Studierte an der Deutschen ➝Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft „Walter Ulbricht“. Seit 1956 Sektorenleiter in d. Planungs- u. Finanzabt. des ZK der SED, dann Abt.-Leiter im Ministerium der Finanzen. 1961–1963 stellv. Finanzminister. Wurde 1963 Vors. der Kommission für Arbeit und Löhne in der Staatlichen ➝Plankommission. Seit Jan. 1966 Leiter des Preisamtes beim Ministerrat. Mitgl. des Ministerrates. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 188 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/halbritter-walter verwiesen. Halberstadt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Halbstaatliche Betriebe

Siehe auch das Jahr 1969 * 1915. Verwaltungsangest. Nach 1945 SED, dort Funktionär. Studierte an der Deutschen ➝Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft „Walter Ulbricht“. Seit 1956 Sektorenleiter in d. Planungs- u. Finanzabt. des ZK der SED, dann Abt.-Leiter im Ministerium der Finanzen. 1961–1963 stellv. Finanzminister. Wurde 1963 Vors. der Kommission für Arbeit und Löhne in der Staatlichen ➝Plankommission. Seit Jan. 1966 Leiter des Preisamtes beim Ministerrat. Mitgl. des…

DDR A-Z 1966

Handel (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Der überwiegende Teil des Groß- und Einzelhandels wird von staatlichen Handelsorganen durchgeführt (Großhandelsgesellschaften, Deutsche ➝Handelszentralen, Staatliche Kontore, HO, Konsumgenossenschaften, VVEAB). Im Außenhandel sind ausschließlich staatliche Gesellschaften tätig (Deutscher ➝Innen- und Außenhandel). Mit einem ganz geringfügigen Anteil am gesamten Großhandelsumsatz hat der private Großhandel seine volkswirtschaftliche Bedeutung verloren. Schon 1949/50 wurden mit Gründung der DIIZ die Privatbetriebe vom Versorgungshandel der Produktion und vom Großhandel mit Industriewaren weitgehend ausgeschaltet. Dagegen konnte sich der private Einzelhandel gegenüber HO und Konsumgenossenschaften mit einem Anteil von 22,4 v. H. am Einzelhandelsumsatz Ende 1964 behaupten, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, daß hiervon 8,7 v. H. auf den Einzelhandel mit Kommissionsverträgen entfallen. Bei einem Verhältnis von 13,7 v. H. Warenumsatzanteil müssen sich der private Einzelhandel, Handelsumsatz des Handwerkes und der Gaststätten mit 81.782 Verkaufsstellen in 6,7 Mrd. MDN teilen. Durch mangelhafte Warenbelieferung und die niedrigen Handelsspannen von 15 v. H. im Durchschnitt, die auch noch von der Industrie- und Handelskammer festgesetzt werden, wurde der Einzelhändler für den Sozialismus gefügig gemacht und immer mehr in den sozialistischen Handelsapparat einbezogen. Die organisatorischen Unzulänglichkeiten und die Unterdrückung der persönlichen Initiative des Einzelhändlers trugen zu den regional auftretenden Schwierigkeiten in der Versorgung der Bevölkerung bei. Diese Schwierigkeiten konnten auch nicht durch das Dispatchersystem und durch die staatliche Kontrolle beseitigt werden. Zur Auflockerung des Handelsnetzes richteten die Großhandelsorgane eigene Läden ein, die wie die Industrieläden zusätzlich den Bedarf und die Ansprüche der Bevölkerung testen sollten. Im sozialistischen Handelssystem wurden 1964 17.299 Selbstbedienungsverkaufsstellen, deren Ursprung auf 1956/57 zurückgeht, mit einem Umsatz von 8,9 Mrd. DM Ost angegeben. In den Konsumgenossenschaften werden etwa die Hälfte und in der HO ein Viertel aller Lebens[S. 190]mittel in Selbstbedienungsläden umgesetzt. Neueren Datums sind die „Kaufhallen“, die als Großraumverkaufsstellen überwiegend als Selbstbedienungsläden Sortimente aller Nahrungsmittel und Teilsortimente der Industrie waren anbieten. Vergleichbar sind sie mit den Supermärkten in der BRD. Das SED-Regime hat die Bedeutung eines gut funktionierenden Handelsapparates als politischen Wettermacher erkannt und ist bemüht, mit dem Volkswirtschaftsplan 1964 auch im Binnenhandel die Prinzipien des Neuen ökonomischen Systems zur Verbesserung der Handelssysteme endgültig durchzusetzen. Hierzu ist vor allem erforderlich, von dem Stückwerk der bisherigen administrativen Reorganisationsmaßnahmen abzugehen und nach Ausweitung und Auswertung einer exakten Bedarfsforschung die Beziehungen zwischen Handel und Produktion beweglicher zu gestalten. Es muß durch bessere Zusammenarbeit zwischen Handel und Produktion die Möglichkeit geschaffen werden, auch innerhalb des Jahresplanes eine Anpassung an die Veränderung des Marktes zur Befriedigung der Konsumentenwünsche bei der Industrie zu erreichen. Zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit der Industrie und Erzielung besserer Losgrößen experimentiert die SBZ mit einem Rabattsystem zwischen dem VVB und den Großhandelsgesellschaften. Der Warenumsatz erhöhte sich 1965 um 4,0 v. H. auf 51 Mrd. DM Ost gegenüber 1963 und hat die 50-Milliardengrenze überschritten. Die SBZ hat Inter-shops (internationale Läden) an einigen Kontrollpunkten und in der Messestadt Leipzig eingerichtet, die an Reisende aus der BRD oder dem westlichen Ausland ausländische Waren, speziell Genußmittel nur gegen Devisen zu besonders günstigen Preisen abgeben, um den Devisenbestand aufzubessern. Zum Einkauf dieser Waren wurde die Intershop-G.m.b.H. gegründet, die dem Ministerium für Verkehrswesen unterstellt ist. An den Messetagen werden die Inter-shops von der Genex GmbH in Leipzig unterstützt. Die Ausschaltung der freien Konkurrenz zwingt zur staatlichen Überwachung durch Güteinspektionen, die in allen Eigentumsformen des Groß- und Einzelhandels tätig werden und sich um Qualität im Wareneingang und Warenausgang zu kümmern haben. Stark propagiert wird das „Geschäft ohne Verkäufer“, d.h. eine Automatenstraße ohne bestimmte Geschäftszeiten. Die Durchführung stößt jedoch noch auf Schwierigkeiten bei den angesprochenen Produktionszweigen. Literaturangaben *: Der Einzelhandel in der Versorgung der Bevölkerung der sowjetischen Besatzungszone. (Mat.) 1953. 64 S. m. 15 Tab. u. 22 Anlagen. Pöhler, Felix: Der Untergang des privaten Einzelhandels in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1952. 64 S. m. 11 Anlagen. Pöhler, Felix: Die Vernichtung des privaten Großhandels in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1952. 80 S. m. 15 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 189–190 Halle A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsabgabe (HA)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Der überwiegende Teil des Groß- und Einzelhandels wird von staatlichen Handelsorganen durchgeführt (Großhandelsgesellschaften, Deutsche ➝Handelszentralen, Staatliche Kontore, HO, Konsumgenossenschaften, VVEAB). Im Außenhandel sind ausschließlich staatliche Gesellschaften tätig (Deutscher ➝Innen- und Außenhandel). Mit einem ganz geringfügigen Anteil am gesamten Großhandelsumsatz hat der private Großhandel seine…

DDR A-Z 1966

Handelsinspektion, Staatliche (1966)

Siehe auch: Handelsinspektion, Staatliche: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Staatliche Handelsinspektion: 1969 1975 1979 Als Organ des Ministeriums für Handel und Versorgung wurde sie 1953 zur laufenden Kontrolle des sozialistischen und privaten Handelsapparates sowie sämtlicher Versorgungseinrichtungen errichtet. In den letzten Jahren trat die StH. jedoch wenig in Erscheinung. Es ist anzunehmen, daß sie im Rahmen der neu gebildeten Arbeiter-und-Bauern-Inspektion als ausführendes Organ ihre Kontrolltätigkeit ausübt, da die Kontrollmaßnahmen im Handel verstärkt wurden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 190 Handelsbank AG., Deutsche (DHB) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene

Siehe auch: Handelsinspektion, Staatliche: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Staatliche Handelsinspektion: 1969 1975 1979 Als Organ des Ministeriums für Handel und Versorgung wurde sie 1953 zur laufenden Kontrolle des sozialistischen und privaten Handelsapparates sowie sämtlicher Versorgungseinrichtungen errichtet. In den letzten Jahren trat die StH. jedoch wenig in Erscheinung. Es ist anzunehmen, daß sie im Rahmen der neu gebildeten Arbeiter-und-Bauern-Inspektion als ausführendes…

DDR A-Z 1966

Handelsregister (1966)

Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 1985 Durch die „Verordnung über die Übertragung der Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit“ vom 15. 10. 1952 (GBl. S. 1057) wurde bestimmt, daß das H. (Abteilung A und B) nicht mehr bei den Gerichten, sondern bei den Räten der Kreise zu führen ist. Zu[S. 191]ständig ist jetzt die Abteilung örtliche Wirtschaft beim Rat des Kreises, die an die Stelle des Registergerichts getreten ist. Über Beschwerden gegen Maßnahmen der mit der Registerführung beauftragten Angestellten entscheidet der Rat des Bezirks endgültig. Einsichtnahme in das H. kann von der Glaubhaftmachung eines rechtlichen Interesses abhängig gemacht werden. Bekanntmachungen aus dem H. in öffentlichen Blättern finden nicht mehr statt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 190–191 Handelspolitischer Rat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsschutzgesetz

Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 1985 Durch die „Verordnung über die Übertragung der Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit“ vom 15. 10. 1952 (GBl. S. 1057) wurde bestimmt, daß das H. (Abteilung A und B) nicht mehr bei den Gerichten, sondern bei den Räten der Kreise zu führen ist. Zu[S. 191]ständig ist jetzt die Abteilung örtliche Wirtschaft beim Rat des Kreises, die an die Stelle des Registergerichts getreten ist. Über Beschwerden gegen Maßnahmen der mit der…

DDR A-Z 1966

Handelszentralen, Deutsche (DHZ) (1966)

Siehe auch: Deutsche Handelszentralen: 1975 1979 Deutsche Handelszentralen (DHZ): 1969 Handelszentralen: 1969 1975 Handelszentralen, Deutsche (DHZ): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1949–1950 gegr. staatliche Großhandelsorgane mit der Aufgabe, die „volkseigene“ Wirtschaft mit Roh- und Hilfsstoffen sowie Fertigfabrikaten zu versorgen, deren Erzeugnisse zu verteilen und den privaten Großhandel aus diesem Sektor auszuschalten. Die DHZ übernahmen 1950 z. T. auch den Aufkauf und den Absatz von Erzeugnissen der SAG-Betriebe und der privaten Industrie, soweit sie für den 1. Fünfjahrplan von Bedeutung waren. Die DHZ wurden ab 1. 1. 1952 den Produktionsministerien und Staatssekretariaten mit eig. Geschäftsbereich unterstellt, um die Sortimentsproduktion dem tatsächlichen Bedarf anzupassen. Mit der Einführung des Allgemeinen Vertragssystems verminderte sich die Zuständigkeit der DHZ für einen Großteil der Warenbewegungen. Ihre Tätigkeit beschränkte sich auf die Versorgung des staatlichen, genossenschaftlichen und privaten Einzelhandels. 1953 schwenkte die Handelspolitik erneut um. Durch VO vom 22. 1. 1953 wurden die Absatzabteilungen bei den Produktionsministerien und die Großhandelskontore für Konsumgüter errichtet. Die Aufgaben der DHZ beschränkten sich seitdem auf Warenbewegungen, die nicht im Direktverkehr abgewickelt werden konnten. 1960 auf dem Konsumgütersektor von den Großhandelsgesellschaften abgelöst. 1958 wurden die zentralen Leitungen der DHZ aufgelöst; die örtlichen Niederlassungen des Produktionsmittelhandels wurden den neuen Staatlichen Kontoren unterstellt. Die von diesen übernommenen Niederlassungen firmieren zum Teil weiter als „Deutsche Handelszentralen“, zum Teil weist ihre Firmierung nicht auf das Unterstellungsverhältnis hin, sondern ist neutral, z. B. „Leipziger Eisen- und Stahlhandel“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 191 Handelsvertretungen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handwerk

Siehe auch: Deutsche Handelszentralen: 1975 1979 Deutsche Handelszentralen (DHZ): 1969 Handelszentralen: 1969 1975 Handelszentralen, Deutsche (DHZ): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1949–1950 gegr. staatliche Großhandelsorgane mit der Aufgabe, die „volkseigene“ Wirtschaft mit Roh- und Hilfsstoffen sowie Fertigfabrikaten zu versorgen, deren Erzeugnisse zu verteilen und den privaten Großhandel aus diesem Sektor auszuschalten. Die DHZ übernahmen 1950 z. T. auch den…

DDR A-Z 1966

Handwerksteuer (1966)

Siehe auch: Handwerkssteuer: 1953 1954 1975 1979 1985 Handwerksteuer: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Die ab 1. 1. 1950 eingeführte H. wurde durch Gesetz vom 12. 3. 1958 (GBl. I, S. 262) neu geregelt. Handwerker mit höchstens drei Beschäftigten haben danach die H. A, Handwerker mit vier oder mehr Beschäftigten die H. B zu entrichten. Mit der Erhebung der H. entfallen: Einkommensteuer, Vermögensteuer und Gewerbesteuer. Das mit der H. A belegte Handwerk zahlt auch keine Umsatzsteuer. Diese Vergünstigungen der H. A wurden mit dem 16. 3. 1966 zum 1. 4. 1966 aufgehoben. Die Besteuerung nach der H. B wurde auf alle Handwerker ausgedehnt, um systemwidrige Kapitalbildungen zu unterbinden und damit auch die kleineren Handwerksbetriebe für die PGH reif zu machen. Mit der neuen Besteuerung haben nunmehr alle Handwerker Gewinn-, Umsatz- und bei jährlichen Lohnzahlungen über 12.000 Mark Lohnsummensteuer zu entrichten. Die Umsatzsteuer beträgt 3 v. H. Die Lohnsummensteuer steigt progressiv bis zu einem Höchstsatz von 15 v. H. Der Gewinnsteuertarif soll unter dem allgemeinen Einkommensteuertarif liegen. Gewerbesteuer und Vermögensteuer auf handwerkliches Betriebsvermögen werden auch künftig nicht erhoben. Damit erhöhen sich auch die Beiträge zur Sozialversicherung, die früher dem Satz der Normativsteuer entsprachen und jetzt nach dem Gewinn erhoben werden. Da die PGH angeblich „einen solchen Stand ihrer Entwicklung und Festigung erreicht“ haben, müssen sie ab 1963 eine Umsatz- und eine progressive Gewinnsteuer zahlen. Die Gewinnsteuer soll nach dem Gewinn pro Mitglied berechnet werden, um größere PGH nicht zu benachteiligen. Gewinne bis zu 500 Mark im Jahr sind steuerfrei; die Steuer beginnt bei einem Gewinn von 501 Mark mit 2 v. H. und steigt bis auf 45 v. H. bei 6.000 Mark Jahresgewinn. Während der ersten beiden Jahre nach der Neugründung sind die PGH steuerfrei. Für die anteilige Gewinnausschüttung zahlen die Mitglieder weiterhin einen Steuersatz von 10 v. H. Während die von den Mitgliedern und Beschäftigten erhobene Lohnsteuer für Grundleistungs- und Zeitvergütungen unverändert blieb, wurde sie für Mehrleistungsvergütungen erhöht. Bis zu einer Normübererfüllung von 125 v. H. wird von der Mehrleistungsvergütung der bisherige Steuersatz von 5 v. H., bei Normübererfüllung ab 126 v. H. = 6 v. H. bis 20 v. H. bei einer Normübererfüllung von 180 v. H. erhoben. Diese Progression ist in den niedrigen Normen begründet, die sich die PGH bisher setzten. Hohe Übererfüllung niedriger Normen wird nunmehr reizlos. (Steuern) Literaturangaben Frenkel, Erdmann: Steuerpolitik und Steuerrecht in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw. Aufl. (BB) 1953. 124 S. m. 11 Anlagen. Kitsche, Adalbert: Die öffentlichen Finanzen im Wirtschaftssystem der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. (BMG) 1954. 68 S. m. 1 Anlage. Kitsche, Adalbert: Das Steuersystem in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. Gelsenkirchen 1960, Buersche Druckerei Dr. Neufang. 187 S. m. zahlr. Tab. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 193 Handwerkskammern A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hans-Beimler-Medaille

Siehe auch: Handwerkssteuer: 1953 1954 1975 1979 1985 Handwerksteuer: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Die ab 1. 1. 1950 eingeführte H. wurde durch Gesetz vom 12. 3. 1958 (GBl. I, S. 262) neu geregelt. Handwerker mit höchstens drei Beschäftigten haben danach die H. A, Handwerker mit vier oder mehr Beschäftigten die H. B zu entrichten. Mit der Erhebung der H. entfallen: Einkommensteuer, Vermögensteuer und Gewerbesteuer. Das mit der H. A belegte Handwerk zahlt auch keine…

DDR A-Z 1966

Hartke, Werner (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 Prof. Dr. phil., * 1. 3. 1907 in Eschwege als Sohn eines Universitätsprofessors. Gymnasium, Studium der klassischen Philologie in Berlin, Promotion, Assistent am Institut für Altertumskunde in Königsberg. 1. 5. 1937 NSDAP, Blockleiter der NSDAP. Im 2. Weltkrieg Hauptmann d. R. 1948 bis 1951 Prof. an der Universität Rostock, seit 1951 Prof. an der Humboldt-Universität in Ostborlin, 1955 Lehrstuhl für lateinische Sprache und Literatur, 1957 bis 1959 Rektor der Humboldt-Universität in Ostberlin, Mitgl., seit 23. 10. 1958 Präsident der Deutschen ➝Akademie der Wissenschaften in Ostberlin, Leiter des Instituts für Altertumskunde der Akademie, führendes Mitgl. der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse, Mitgl. der SED. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 193 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/hartke-werner verwiesen. Harmonogramm A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hauptbuchhalter

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 Prof. Dr. phil., * 1. 3. 1907 in Eschwege als Sohn eines Universitätsprofessors. Gymnasium, Studium der klassischen Philologie in Berlin, Promotion, Assistent am Institut für Altertumskunde in Königsberg. 1. 5. 1937 NSDAP, Blockleiter der NSDAP. Im 2. Weltkrieg Hauptmann d. R. 1948 bis 1951 Prof. an der Universität Rostock, seit 1951 Prof. an der Humboldt-Universität in Ostborlin, 1955 Lehrstuhl für lateinische Sprache und Literatur, 1957 bis…

DDR A-Z 1966

Hausfrauenbrigaden (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Wegen des großen Arbeitskräftemangels (Arbeitskräfte) sollen in verstärktem Umfange Hausfrauen stundenweise, halbtags oder einige Tage in der Woche in Produktionsbetrieben arbeiten. Sie werden zu H. zusammengefaßt. Die Hausfrauen mußten stellenweise unentgeltlich arbeiten oder wurden nur nach den niedrigsten Lohnsätzen bezahlt und genossen keinen ausreichenden Versicherungsschutz (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen). Auch wurden sie in einigen Betrieben eingesetzt, um ohne große Kosten Planrückstände aufzuholen. Erst durch eine Verfügung der Staatlichen Plankommission und der Kommission für ➝Arbeit und Löhne vom 12. 5. 1960 wurden die tarifliche Bezahlung und ein gewisser Versicherungsschutz angeordnet. Größere Bedeutung haben sie nicht erlangt. (Frauenarbeit) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 194 Hausbuch A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausgeld

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Wegen des großen Arbeitskräftemangels (Arbeitskräfte) sollen in verstärktem Umfange Hausfrauen stundenweise, halbtags oder einige Tage in der Woche in Produktionsbetrieben arbeiten. Sie werden zu H. zusammengefaßt. Die Hausfrauen mußten stellenweise unentgeltlich arbeiten oder wurden nur nach den niedrigsten Lohnsätzen bezahlt und genossen keinen ausreichenden Versicherungsschutz (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen). Auch wurden…

DDR A-Z 1966

Haushaltsaufschläge (1966)

Siehe auch: Haushaltsaufschlag: 1953 1954 1956 Haushaltsaufschläge: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Als H. bezeichnete man anfangs „durch die Wirtschaftsplanung bedingte Aufschläge“. Sie werden seit Okt. 1955 (GBl. S. 769) ausdrücklich als Verbrauchsabgaben bezeichnet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 194 Haushalt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsausgleich

Siehe auch: Haushaltsaufschlag: 1953 1954 1956 Haushaltsaufschläge: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Als H. bezeichnete man anfangs „durch die Wirtschaftsplanung bedingte Aufschläge“. Sie werden seit Okt. 1955 (GBl. S. 769) ausdrücklich als Verbrauchsabgaben bezeichnet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 194 Haushalt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z …

DDR A-Z 1966

Hausvertrauensleute (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Durch die sowjet. Militärbehörden unmittelbar nach der Kapitulation eingesetzte Vertreter von Hausgemeinschaften. Sie waren für die vollzählige Beteiligung der Hausbewohner an Aufräumungsarbeiten und Dienstleistungen für die Rote Armee verantwortlich. Später übernahmen sie die Verteilung der Lebensmittelkarten und stellten die ersten politischen Zeugnisse für die Entnazifizierung aus. Ihre Wahl durch die Hausbewohner und ihre Aufgaben wurden 1952 gesetzlich geregelt (MiBl. 1952, S. 33). Heute sind sie verpflichtet, alle Personen, die vorübergehend in ihrem Haus auf Besuch weilen, oder Hausbewohner, die auch nur kurzfristig verreisen, den örtlichen Polizeibehörden zur Registrierung zu melden, Versammlungen der Hausbewohner zu organisieren (Hausgemeinschaften, Wohngebiet) und u. U. dem SSD Auskünfte über politisch verdächtige oder geflüchtete Hausbewohner zu erteilen. Von einer generellen Verpflichtung aller H. zur Spitzeltätigkeit für den SSD kann jedoch keine Rede sein. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 195 Haushaltsorganisationen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hauswirtschaft, Persönliche

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Durch die sowjet. Militärbehörden unmittelbar nach der Kapitulation eingesetzte Vertreter von Hausgemeinschaften. Sie waren für die vollzählige Beteiligung der Hausbewohner an Aufräumungsarbeiten und Dienstleistungen für die Rote Armee verantwortlich. Später übernahmen sie die Verteilung der Lebensmittelkarten und stellten die ersten politischen Zeugnisse für die Entnazifizierung aus. Ihre Wahl durch die…

DDR A-Z 1966

Heim für soziale Betreuung (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 An Stelle der in § 42a StGB vorgesehenen Unterbringung in einem Arbeitshaus ist nach §~1 Buchst. c der 1. DB zur StPO (GBl. 1954, S. 777) die Unterbringung in einem Heim für soziale Betreuung getreten. Die Voraussetzungen der Unterbringung sind im einzelnen in § 42d StGB geregelt. Die Dauer darf bei erstmaliger Unterbringung nicht länger als 2 Jahre betragen; bei wiederholter Unterbringung ist die Entlassung erst dann anzuordnen, wenn eine Prüfung ergibt, daß der Zweck der Unterbringung erreicht ist (§ 42 f StGB). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 196 Heilbehandlung, Freie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heimatgeschichte

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 An Stelle der in § 42a StGB vorgesehenen Unterbringung in einem Arbeitshaus ist nach §~1 Buchst. c der 1. DB zur StPO (GBl. 1954, S. 777) die Unterbringung in einem Heim für soziale Betreuung getreten. Die Voraussetzungen der Unterbringung sind im einzelnen in § 42d StGB geregelt. Die Dauer darf bei erstmaliger Unterbringung nicht länger als 2 Jahre betragen; bei wiederholter Unterbringung ist die Entlassung erst dann anzuordnen, wenn eine Prüfung…

DDR A-Z 1966

Heinrich-Greif-Preis (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Kommt seit 1951 jährlich in drei Klassen zur Verteilung, „um hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Films durch einen besonderen Preis für Filmschaffende auszuzeichnen“. (Der 1946 verstorbene Schauspieler Heinrich Greif war von 1935 bis 1945 als Sprecher der deutschen Sendungen im Moskauer Rundfunk tätig.) (Filmwesen, Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 196 Heimerziehung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heinrich-Heine-Preis

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Kommt seit 1951 jährlich in drei Klassen zur Verteilung, „um hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Films durch einen besonderen Preis für Filmschaffende auszuzeichnen“. (Der 1946 verstorbene Schauspieler Heinrich Greif war von 1935 bis 1945 als Sprecher der deutschen Sendungen im Moskauer Rundfunk tätig.) (Filmwesen, Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage,…

DDR A-Z 1966

Halbstaatliche Betriebe (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Ähnlich wie in China im Jahre 1954 ist man in der SBZ Anfang 1956 dazu übergegangen, gemischte staatlich-private Betriebe (Betriebe „halbsozialistischen Charakters“, „halbstaatliche Betriebe“) zu schaffen, die „auf einem friedlichen Wege in sozialistische Betriebe umzugestalten“ sind (DFW 13/56, S. 584). Auf Grund des Beschlusses des 25. Plenums des ZK der SED, in dem es heißt: „Um die Produktionserfahrungen solcher privater Unternehmer auszuwerten, die über ein zu geringes Kapital verfügen, um volkswirtschaftlich notwendige Produktionen für die Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung und die Steigerung des Exports durchzuführen und erweitern zu können, kann solchen Betrieben das fehlende Kapital durch staatliche Beteiligungen zugeführt werden“, wurde im Januar 1956 die Deutsche Investitionsbank (DIB) vom Präsidium des Ministerrates bevollmächtigt, sich an Privatbetrieben zu beteiligen. Nachdem die funktionale Selbständigkeit der Privatbetriebe schon seit Beginn der Volkswirtschaftsplanung nicht mehr besteht, wird durch die staatliche Beteiligung auch die noch vorhandene Kapitalbasis überfremdet. Bisher wurde bei dieser Staatsbeteiligung formell die alte Rechtsform der Kommanditgesellschaft (KG) gewählt, wobei der Staat mit seiner Kapitaleinlage als Kommanditist in die neue Gesellschaft eintritt und der ehemalige private Unternehmer Komplementär und Geschäftsführer wird. Für seine Geschäftsführung erhält er ein lohnsteuerpflichtiges Gehalt, das auch bei Verlusten zu zahlen ist. Die Gewinnbeteiligung erfolgt nach seinem Kapitalanteil. Der Gewinn unterliegt der Einkommensteuer. Das Verhältnis zwischen Komplementär und Kommanditist wird vertraglich geregelt. Der Kommanditist hat bestimmte Kontrollrechte und haftet nur bis zum Betrage seiner Vermögenseinlage. In Betrieben mit mehr als 50 v. H. Staatsbeteiligung wird ein staatlicher Beauftragter als Prokurist eingesetzt. Durch die Aufdeckung der stillen Reserven des ehemaligen Betriebes bei der Umwandlung entstehen keine steuerlichen Lasten. Über den anteiligen Betriebsgewinn kann der bisherige Betriebsinhaber verfügen. Der staatliche Gewinnanteil wird unversteuert an den Staatshaushalt abgeführt. Langfristige Kredite werden nicht gewährt. Zusätzlicher Kapitalbedarf soll durch Erhöhung der staatlichen Einlage gedeckt werden. Während zunächst nur die DIB berechtigt war, sich an privaten Betrieben kapitalmäßig zu beteiligen, sind es heute nahezu ausschließlich VEB, daneben auch VVB und z. T. die Deutsche Reichsbahn. Neben der wirtschaftlichen Einflußnahme soll besonders die politische Beeinflussung und Kontrolle auf diese Weise durch einen intensiveren Kontakt vergrößert werden. In Einzelfällen ist auch die Form der Offenen Handelsgesellschaften zulässig. Wenn auch diese neuen Gesellschaften gegenüber den anderen Privatunternehmen besondere Vorteile genießen, so begeben sie sich doch stark in die Hand des Staates und der staatsgewerkschaftlichen Kontrolle. Sie erhalten bestimmte Produktionsaufgaben, Materialkontingente und Lizenzen für Kapazitätserweiterung direkt von den betr. Verwaltungsorganen. Der FDGB ist für die Produktion dieser Betriebe mitverantwortlich. Er hat den Wettbewerb, Neuerermethoden und das Rationalisierungs- und Erfindungswesen unter den Arbeitern zu organisieren. HB. unterliegen der Kontrolle der Deutschen Notenbank, sie sind verpflichtet, ihre Bankkonten ausschließlich bei der Deutschen Notenbank zu unterhalten. Der Einfluß der SED in diesen Betrieben wird laufend vergrößert. Private Komplementäre werden gezwungen, in die SED einzutreten und politische Schulungskurse zu besuchen. Der Grad an wirtschaftlicher Selbständigkeit dagegen wird immer geringer. Seit Anfang 1963 sind die HB. völlig in die Volkswirtschaftsplanung einbezogen. Im Zuge der Konzentrationsbestrebungen seit dem VI. Parteitag wird auf die HB. eingewirkt, damit sie sich mit anderen HB. zu einem Betrieb zusammenschließen. Anteil der HB. an der industriellen Bruttoproduktion (in v. H.) der SBZ: [S. 189]Anteil der HB. an der industriellen Bruttoproduktion der HB. und Privatbetriebe zusammen (in v. H.): Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 188–189 Halbritter, Walter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Halbstaatliche Praxis

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Ähnlich wie in China im Jahre 1954 ist man in der SBZ Anfang 1956 dazu übergegangen, gemischte staatlich-private Betriebe (Betriebe „halbsozialistischen Charakters“, „halbstaatliche Betriebe“) zu schaffen, die „auf einem friedlichen Wege in sozialistische Betriebe umzugestalten“ sind (DFW 13/56, S. 584). Auf Grund des Beschlusses des 25. Plenums des ZK der SED, in dem es heißt: „Um die Produktionserfahrungen solcher privater…

DDR A-Z 1966

Handelsabgabe (HA) (1966)

Siehe auch: Handelsabgabe: 1985 Handelsabgabe (HA): 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Die HA wurde auf Grund der VO vom 24. 1. 1957 (GBl. 1957, S. 91) im Bereich des staatlichen Handels, bei staatlich verwalteten Apotheken und „volkseigenen“ Gaststätten entsprechend der PDA eingeführt. Körperschafts-, Umsatz-, Gewerbe- und Beförderungssteuer fallen damit weg. Verbrauchsabgaben werden von den Betrieben weiter erhoben. Grundlage zur Zahlungspflicht der HA ist der Umsatz. Als steuerpflichtiger Umsatz gelten auch die Verwendung von Handelsware für Investitionen und Generalreparaturen, wenn sie üblicherweise für den Verkauf bestimmt und die Investitionen und Generalreparaturen vom Zahlungspflichtigen als Eigenleistung abzurechnen sind, ferner alle sonstigen Leistungen, die von einem Zahlungspflichtigen gegen Entgelt ausgeführt werden. Die Abgabesätze legt der Finanzminister oder der zuständige Rat fest. Die HA wird festgelegt in einem Vomhundertsatz des Verkaufspreises der Handelsware oder in einem Vomhundertsatz des Entgelts für die sonstigen Leistungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 190 Handel A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsabkommen

Siehe auch: Handelsabgabe: 1985 Handelsabgabe (HA): 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Die HA wurde auf Grund der VO vom 24. 1. 1957 (GBl. 1957, S. 91) im Bereich des staatlichen Handels, bei staatlich verwalteten Apotheken und „volkseigenen“ Gaststätten entsprechend der PDA eingeführt. Körperschafts-, Umsatz-, Gewerbe- und Beförderungssteuer fallen damit weg. Verbrauchsabgaben werden von den Betrieben weiter erhoben. Grundlage zur Zahlungspflicht der HA ist der Umsatz.…

DDR A-Z 1966

Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene (1966)

Siehe auch: Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene: 1960 1962 1963 1965 1969 Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene (VHZN): 1956 1958 1959 Volkseigene Erfassungs- und Aufkaufbetriebe (VEAB). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 190 Handelsinspektion, Staatliche A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsökonomische Räte

Siehe auch: Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene: 1960 1962 1963 1965 1969 Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene (VHZN): 1956 1958 1959 Volkseigene Erfassungs- und Aufkaufbetriebe (VEAB). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 190 Handelsinspektion, Staatliche A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsökonomische Räte

DDR A-Z 1966

Handelsschutzgesetz (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Gesetz zum Schutze des ➝Innerdeutschen Handels. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 191 Handelsregister A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsspanne

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Gesetz zum Schutze des ➝Innerdeutschen Handels. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 191 Handelsregister A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsspanne

DDR A-Z 1966

Handwerk (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 In der SBZ gelten als Handwerksbetriebe nur Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten, die handwerkliche Produktions-, Reparatur- und Dienstleistungen verrichten und in der 8. DB zum „Gesetz zur Förderung des Handwerks“ vom 23. 12. 1957 aufgeführt sind. Voraussetzung ist ferner die Eintragung in die H.-Rolle. Alle anderen Handwerksbetriebe wurden als Kleingewerbebetriebe in die Gewerberolle und damit in den Zuständigkeitsbereich der Industrie- und Handelskammer übergeführt und einer steuerlichen Mehrbelastung unterworfen. Die Anerkennung als Handwerk wurde gegenüber der BRD noch durch die Begrenzung auf 10 Arbeitnehmer erschwert. Bis zum Erlaß des Gesetzes zur „Förderung des H.“ vom 9. 8. 1950 lag das H. in den ersten Nachkriegsjahren außerhalb des besonderen Interesses der sowjetzonalen Wirtschaftspolitik, da die SBZ nach der Enteignungswelle im industriellen Sektor auf die Initiative und das Leistungspotential des H. zur Wiederbelebung der Konsumgüterversorgung angewiesen war. Mit diesem Gesetz setzten die Bestrebungen zur Eingliederung in die sozialistisch geplante und gelenkte Wirtschaft ein. Das H. wurde in das Vertragssystem einbezogen, an die VEW gebunden und damit in seinen freien Dispositionen stark eingeengt. Gleichzeitig wurden Verordnungen über die Preisbildung im H. erlassen. Die Bildung von Einkaufs- und Liefergenossenschaften zur wirksamen Kontrolle wurde gefördert. Diese Genossenschaften, die übrigens nicht zu den sozialistischen Genossenschaften zählen und auch heute noch arbeiten, erhalten staatliche Vergünstigungen und vorteilhaftere Kreditbedingungen. Fast sämtliche H.-Betriebe mußten sich den Genossenschaften anschließen, um Aufträge und Material zu erhalten. Vor dem Krieg gab es auf dem Gebiet der SBZ 322.000 H.-Betriebe mit rd. 980.000 Beschäftigten. Die Entwicklung seit 1950 zeigt folgende Tabelle: Den prozentual größten Anteil an den Leistungen bringen das Nahrungs- und Genußmittel-H. sowie mit Abstand das Bau-H. Nach der Zerschlagung der Innungen und der Einschleusung linientreuer SED-Genossen in die wieder zugelassenen Handwerkskammern war der Weg zur Kollektivierung des H. freigemacht. 1952 wurde die Kollektivierung auf dem Sozialisierungsparteitag der SED mit der Proklamierung der Produktionsgenossenschaften des Handwerks (PGH) verankert. Zusammenschluß zu einer PGH wurde als ein Akt der Freiwilligkeit hingestellt. Da aber nur in den wenigsten Fällen die Handwerker gewillt waren, sich dem Sozialisierungsdiktat zu beugen, mußte politischer und wirtschaftlicher Druck nachhelfen. Im Gegensatz zu dem freien Westen handelt es sich bei solchen Genossenschaften um „staatlich“ gelenkte Einrichtungen, die den Handwerksmeister zum Angestellten und sogar zum Lohnarbeiter degradieren. Einen Anreiz boten die Förderungsmaßnahmen der PGH in der VO vom 18. 8. 1955. Handwerker in den Landgemeinden wurden den LPG eingegliedert und zählen trotz ihrer handwerklichen Tätigkeit nicht mehr als Handwerker. Die Tätigkeit einer [S. 192]PGH ist nach Musterstatut und Betriebsordnung organisiert. Mitglieder einer PGH können nicht nur selbständige Handwerker und Inhaber von Kleinbetrieben werden, sondern auch Gesellen, Arbeiter, Ingenieure, Techniker, Angestellte, Heimarbeiter und mithelfende Familienangehörige. Ähnlich wie in den LPG gibt es auch in den PGH zwei Stufen. In der ersten werden die erteilten Aufträge gemeinsam auf genossenschaftlicher Grundlage in den eigenen Werkstätten mit den eigenen Werkzeugen der Mitglieder ausgeführt. Über die noch im Einzeleigentum stehenden, aber von der PGH genutzten Produktionsmittel besteht ein Nutzungsvertrag mit der PGH, in dem eine Nutzungsgebühr festgelegt ist. Hiermit wird ein genossenschaftliches Rechtsverhältnis eigener Art begründet. In der zweiten Stufe produziert die PGH schließlich in einer oder mehreren genossenschaftlichen Werkstätten. Die Produktionsmittel werden beim Eintritt in die PGH eingebracht, und da dies in Erfüllung einer genossenschaftlichen Rechtspflicht geschieht, kann man nicht vom Abschluß eines Kaufvertrages sprechen. Der Handwerker verliert restlos seine Selbständigkeit. Ein Austritt aus einer PGH ist kaum noch möglich, da der Handwerker je nach den Stufen mit einer Werterstattung erst innerhalb von zwei bis zehn Jahren rechnen kann, und das auch nur, wenn die PGH dadurch nicht in finanzielle Schwierigkeiten kommt. Zudem kann der Handwerker nur in seltenen Fällen mit einer neuen Gewerbegenehmigung rechnen. Die Zahl der PGH stieg 1958 durch die verschärfte Agitation gegen das private H. sprunghaft an. Nach der sozialökonomischen Struktur haben die PGH erst einen Anteil von 36,1 v. H. der gesamten Leistungen des H. erreichen können, obwohl die privaten Handwerksbetriebe gegenüber 1948 zahlenmäßig um etwa 50 v. H. zurückgegangen sind. Eine kapazitätsmäßig bessere Auslastung des H. verspricht sich das Regime von der Einbeziehung des privaten H. und der PGH in die Erzeugnisgruppen, deren ökonomisches Führungsorgan die VVB des jeweiligen Industriezweiges ist und die das H. auch ohne unbeliebte Maßnahmen der Kontrolle durch „Partei und Staat“ unterwerfen. Größere zahlenmäßige Verschiebungen zwischen PGH und Privat-H. sind in der nächsten Zeit nicht zu erwarten, da neben der Einbeziehung des H. in die Erzeugnisgruppenarbeit das produzierende H. im wesentlichen als Zulieferbetriebe der VEW sozialisiert ist und es sich bei den übrigen Handwerkern um Kleinbetriebe handelt, auf deren Mitwirkung die Wirtschaft der SBZ bei Reparaturen und Dienstleistungen noch nicht verzichten kann. Zudem müssen die PGH erst produktionsmäßig rentabel gestaltet werden. Mit dem Gesetz vom 30. 11. 1962 wurde die bisherige Steuerbefreiung der PGH auf die ersten zwei Jahre ihres Bestehens beschränkt, wenn die hieraus angefallenen Beträge für Investitionen im eigenen Betrieb Verwendung finden. Die PGH unterliegen jetzt einer Gewinnsteuer und die Mitglieder einer Erhöhung der Sätze für die Mehrleistungsvergütung. (Steuern) Die Industriepreisreform in dem Neuen ökonomischen System verändert das Preisgefüge der Grund-, Roh- und Hilfsstoffe, und trifft auch das H. Dadurch bedingte Preiserhöhungen sollen durch Subventionen des „Staates“ bei Absinken unter eine bestimmte Rentabilitätsrate aufgefangen werden. Voraussetzung hierzu ist, daß der betreffende Betrieb alle Möglichkeiten zum Auffangen der Preiserhöhungen der Vorstufen ausgenutzt hat. Literaturangaben Plönies, Bartho: Die Sowjetisierung des mitteldeutschen Handwerks. Ein Bericht über die Lage des Handwerks in der sowjetischen Zone. 2., erg. Aufl. (BB) 1953. 136 S. m. 19 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 191–192 Handelszentralen, Deutsche (DHZ) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handwerk und Gewerbe, Banken für

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 In der SBZ gelten als Handwerksbetriebe nur Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten, die handwerkliche Produktions-, Reparatur- und Dienstleistungen verrichten und in der 8. DB zum „Gesetz zur Förderung des Handwerks“ vom 23. 12. 1957 aufgeführt sind. Voraussetzung ist ferner die Eintragung in die H.-Rolle. Alle anderen Handwerksbetriebe wurden als Kleingewerbebetriebe in die Gewerberolle und damit in den…

DDR A-Z 1966

Hans-Beimler-Medaille (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Die H. wird an deutsche Kommunisten verliehen, die im Spanischen Bürgerkrieg 1936–39 innerhalb der internationalen Brigaden gekämpft haben. Hans Beimler, * 7. 2. 1895, Schuster, Mitgl. der Bayerischen Räteregierung, MdR., war Teilnehmer am Spanischen Bürgerkrieg, zuletzt Divisionskommandeur einer internationalen Brigade. Er ist am 1. 12. 1936 vor Madrid gefallen. Gerüchtweise verlautet, daß er von Politkommissaren wegen militärischer Eigenwilligkeit erschossen wurde. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 193 Handwerksteuer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Harich, Wolfgang

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Die H. wird an deutsche Kommunisten verliehen, die im Spanischen Bürgerkrieg 1936–39 innerhalb der internationalen Brigaden gekämpft haben. Hans Beimler, * 7. 2. 1895, Schuster, Mitgl. der Bayerischen Räteregierung, MdR., war Teilnehmer am Spanischen Bürgerkrieg, zuletzt Divisionskommandeur einer internationalen Brigade. Er ist am 1. 12. 1936 vor Madrid gefallen. Gerüchtweise verlautet, daß er von Politkommissaren wegen…

DDR A-Z 1966

Hauptbuchhalter (1966)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Staatsfunktionär, dessen Aufgaben in einer VO von 1955 festgelegt sind. Der H. hat mit beträchtlichen Vollmachten in den Staats- und Genossenschaftsbetrieben das Finanzwesen, die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit des Betriebes und die Planabrechnung zu kontrollieren. Deshalb unterstehen alle im Rechnungswesen und in der Revision Beschäftigten dem H. direkt. Sämtliche Zahlungen des Betriebes müssen seinen Kontrollvermerk tragen. Er ist vollverantwortlich für die Bilanz und für die Kreditverflechtungen seines Betriebes. Die technische Durch[S. 194]führung der Buchhaltung untersteht dem ersten Finanzbuchhalter. Der H. wird von seiner übergeordneten Dienststelle mit Zustimmung des dortigen G. ernannt und abberufen. Der kaufmännische Leiter des Betriebes hat durch die Funktionen des H. wesentlich an Bedeutung verloren. Z. Zt. wird die VO von 1955 überarbeitet mit dem Ziel, die seither globalen Bestimmungen nach den einzelnen Wirtschaftszweigen aufzugliedern, um eine Verbesserung in der Arbeit der H. zu erreichen. Wenn die Frage auch rechtlich noch nicht geklärt ist, sollen im Neuen ökonomischen System dem Hauptökonom neben dem H. größere Kontrollrechte im Betrieb eingeräumt werden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 193–194 Hartke, Werner A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausarbeitstag für Frauen

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Staatsfunktionär, dessen Aufgaben in einer VO von 1955 festgelegt sind. Der H. hat mit beträchtlichen Vollmachten in den Staats- und Genossenschaftsbetrieben das Finanzwesen, die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit des Betriebes und die Planabrechnung zu kontrollieren. Deshalb unterstehen alle im Rechnungswesen und in der Revision Beschäftigten dem H. direkt. Sämtliche Zahlungen des Betriebes müssen seinen…

DDR A-Z 1966

Hausgeld (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Für die Zeit der Behandlung in einem Krankenhaus oder Sanatorium oder der Kur in einem Bad, Erholungs- oder Genesungsheim tritt an Stelle des Krankengeldes H. in Höhe von 80 v. H. des Krankengeldes, wenn Familienangehörige zu unterhalten sind. Sind keine Familienangehörigen zu unterhalten und wird kein eigener Haushalt geführt, wird Taschengeld gezahlt. Nach Fortfall des Lohnausgleichs wird H. auch gezahlt, wenn keine Familienangehörigen zu unterhalten sind, aber ein eigener Haushalt geführt Wird. Bei stationärer Behandlung wegen eines Arbeitsunfalles, einer Berufskrankheit oder wegen Tuberkulose wird Krankengeld gezahlt. Selbständige Erwerbstätige, die sozialpflichtversichert sind, erhalten kein H. Literaturangaben Mampel, Siegfried: Das System der sozialen Leistungen in Mitteldeutschland und in Ost-Berlin (BB) 1961. Teil I (Text) 150 S., Teil II (Anlagen) 142 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 194 Hausfrauenbrigaden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausgemeinschaften

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Für die Zeit der Behandlung in einem Krankenhaus oder Sanatorium oder der Kur in einem Bad, Erholungs- oder Genesungsheim tritt an Stelle des Krankengeldes H. in Höhe von 80 v. H. des Krankengeldes, wenn Familienangehörige zu unterhalten sind. Sind keine Familienangehörigen zu unterhalten und wird kein eigener Haushalt geführt, wird Taschengeld gezahlt. Nach Fortfall des Lohnausgleichs wird H. auch…

DDR A-Z 1966

Haushaltsausgleich (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Finanzausgleich. „Der H. .hat die Aufgabe, die finanziellen Beziehungen der staatlichen Organe, die auf dem gleichen Territorium … bestehen, … zu regeln“ und „die Haushalte der verschiedenen staatlichen Organe untereinander abzugrenzen und auszugleichen“. Der H. erfolgt durch Überlassung von Einnahmen oder als Finanzierung durch übergeordnete Organe in Form von Beteiligungen und Zuweisungen. Die Grundlage für den H. bilden das Gesetz über den Staatshaushalt, das Abgabegesetz vom 9. 2. 1950 (GBl. S. 1.30) und das Gesetz vom 17. 2. 1954 über die Staatshaushaltsänderung (GBl. S. 207). Literaturangaben Kitsche, Adalbert: Die öffentlichen Finanzen im Wirtschaftssystem der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. (BMG) 1954. 68 S. m. 1 Anlage. Kitsche, Adalbert: Das Steuersystem in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. Gelsenkirchen 1960, Buersche Druckerei Dr. Neufang. 187 S. m. zahlr. Tab. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 194 Haushaltsaufschläge A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsbuch

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Finanzausgleich. „Der H. .hat die Aufgabe, die finanziellen Beziehungen der staatlichen Organe, die auf dem gleichen Territorium … bestehen, … zu regeln“ und „die Haushalte der verschiedenen staatlichen Organe untereinander abzugrenzen und auszugleichen“. Der H. erfolgt durch Überlassung von Einnahmen oder als Finanzierung durch übergeordnete Organe in Form von Beteiligungen und Zuweisungen. Die Grundlage für den H.…

DDR A-Z 1966

Hauswirtschaft, Persönliche (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Die Gesamtheit der privaten Wirtschaft, zu deren Führung jedes Mitgl. der LPG vom Typ III und vom modifizierten Typ II — je 1 pro gemeinsamen Haushalt — berechtigt ist. Dazu gehören: bis zu 0,5 ha Land inkl. Garten, 2 Kühe mit Kälbern, 2 Mutterschweine mit Nachwuchs, 5 Schafe mit gleicher Anzahl Nachzucht bis zum Alter von 11 Monaten; unbegrenzt: Ziegen, Geflügel, Kaninchen u.a. Kleinvieh sowie bis zu 10 Bienenstöcke. Statutengemäß ist die Bildung einer PH. zu unterstützen; andrerseits heißt es vieldeutig, daß durch den Umfang der PH. „die Erfüllung der genossenschaftlichen Pflichten des Mitglieds“ nicht beeinträchtigt werden darf. Im Typ~I umfaßt die „individuelle Wirtschaft“ 0,5 ha des Ackerlandes und den gesamten übrigen Betrieb. Die in der Agrarpolitik der SED begründete Bestrebung, die PII. als „kapitalistische Überreste“ bis zu ihrer gänzlichen Ausrottung immer mehr einzuschränken, wurde bislang mit Rücksicht auf die relativ hohen tierischen Erträge dieser — der letzten persönlichen Initiative unterliegenden — Produktionsquelle zeitlich immer wieder aufgeschoben. (Agrostadt) Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1963. 200 S. m. 53 Tab. (Führt M. Kramers Schrift fort.) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 195 Hausvertrauensleute A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Havemann, Robert

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Die Gesamtheit der privaten Wirtschaft, zu deren Führung jedes Mitgl. der LPG vom Typ III und vom modifizierten Typ II — je 1 pro gemeinsamen Haushalt — berechtigt ist. Dazu gehören: bis zu 0,5 ha Land inkl. Garten, 2 Kühe mit Kälbern, 2 Mutterschweine mit Nachwuchs, 5 Schafe mit gleicher Anzahl Nachzucht bis zum Alter von 11 Monaten; unbegrenzt: Ziegen, Geflügel, Kaninchen u.a. Kleinvieh sowie bis zu 10 Bienenstöcke.…

DDR A-Z 1966

Heimatgeschichte (1966)

Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 1985 Sie ist ein wichtiges Arbeitsgebiet des Deutschen ➝Kulturbundes und des Unterrichts in der Schule. Die SED will die Arbeit der schon lange vor 1945 bestehenden Laienverbände der H. so umgestalten und mißbrauchen, daß die H. der Geschichtslehre des Historischen Materialismus wie auch der scheinbar nationalen Geschichtsbetrachtung dient. Es gibt über 200 Fachgruppen für H. und solche Ortsgruppen der Natur- und Heimatfreunde des Deutschen Kulturbundes, die vorwiegend H. treiben. In ihnen sollen Laienforscher und Fachhistoriker Zusammenwirken, unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft Heimat- und Landesgeschichte der Deutschen ➝Historikergesellschaft. Vertieft werden soll die Zusammenarbeit mit den Kommissionen zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung, die der Sektor Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung des Instituts für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED leitet, ferner mit der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse. Vor allem kämpft die linientreue H. gegen „objektivistische Interpretation, Faktologie einerseits und mangelhafte Quellenbasis andererseits“ (Zeitschr. f. Geschichtswissensch. 1963, S.~770). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 196 Heim für soziale Betreuung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heimatschutz

Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 1985 Sie ist ein wichtiges Arbeitsgebiet des Deutschen ➝Kulturbundes und des Unterrichts in der Schule. Die SED will die Arbeit der schon lange vor 1945 bestehenden Laienverbände der H. so umgestalten und mißbrauchen, daß die H. der Geschichtslehre des Historischen Materialismus wie auch der scheinbar nationalen Geschichtsbetrachtung dient. Es gibt über 200 Fachgruppen für H. und solche Ortsgruppen der Natur- und Heimatfreunde des Deutschen…

DDR A-Z 1966

Heinrich-Heine-Preis (1966)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Staatliche Auszeichnung, gestiftet aus Anlaß des 100. Todestages von Heinrich Heine. Der HHP. wird verliehen an Schriftsteller und Publizisten für lyrische Werke und Werke der literarischen Publizistik, „die, das Erbe Heinrich Heines wahrend, ein würdiger Beitrag für die Entwicklung der sozialistischen deutschen Nationalliteratur sind“. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 196 Heinrich-Greif-Preis A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heinrich-Mann-Preis

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Staatliche Auszeichnung, gestiftet aus Anlaß des 100. Todestages von Heinrich Heine. Der HHP. wird verliehen an Schriftsteller und Publizisten für lyrische Werke und Werke der literarischen Publizistik, „die, das Erbe Heinrich Heines wahrend, ein würdiger Beitrag für die Entwicklung der sozialistischen deutschen Nationalliteratur sind“. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte…

DDR A-Z 1966

Halbstaatliche Praxis (1966)

Siehe auch die Jahre 1963 1965 1969 1975 1979 Ärzte, Gesundheitswesen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 189 Halbstaatliche Betriebe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Halle

Siehe auch die Jahre 1963 1965 1969 1975 1979 Ärzte, Gesundheitswesen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 189 Halbstaatliche Betriebe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Halle

DDR A-Z 1966

Handelsabkommen (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Außenhandel. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 190 Handelsabgabe (HA) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsbank AG., Deutsche (DHB)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Außenhandel. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 190 Handelsabgabe (HA) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsbank AG., Deutsche (DHB)

DDR A-Z 1966

Handelsökonomische Räte (1966)

Siehe auch: Handelsökonomische Räte: 1960 1962 1963 1965 Handelsökonomischer Rat: 1969 Die HR. bestehen bei allen Großhandelsgesellschaften und setzen sich aus Vertretern der örtlichen Staatsorgane Konsumgenossenschaften, HO, Gewerkschaften, Produktions- und Einzelhandelsbetrieben zusammen. Sie sollen den unmittelbaren Einfluß der Käufer auf die Tätigkeit der Großhandelsgesellschaften zur Überwindung der Schwierigkeiten in der Versorgung dokumentieren und erlangen im Neuen ökon. System größere Bedeutung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 190 Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelspolitischer Rat

Siehe auch: Handelsökonomische Räte: 1960 1962 1963 1965 Handelsökonomischer Rat: 1969 Die HR. bestehen bei allen Großhandelsgesellschaften und setzen sich aus Vertretern der örtlichen Staatsorgane Konsumgenossenschaften, HO, Gewerkschaften, Produktions- und Einzelhandelsbetrieben zusammen. Sie sollen den unmittelbaren Einfluß der Käufer auf die Tätigkeit der Großhandelsgesellschaften zur Überwindung der Schwierigkeiten in der Versorgung dokumentieren und erlangen im Neuen ökon.…

DDR A-Z 1966

Handelsspanne (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Industrieabgabepreise, Preispolitik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 191 Handelsschutzgesetz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsvertretungen

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Industrieabgabepreise, Preispolitik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 191 Handelsschutzgesetz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelsvertretungen

DDR A-Z 1966

Handwerk und Gewerbe, Banken für (1966)

Siehe auch: Banken für Handwerk und Gewerbe: 1969 1975 1979 Genossenschaftsbanken für Handwerk und Gewerbe (GB): 1975 Handwerk und Gewerbe, Banken für: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Durch SMAD-Befehl Nr. 14 vom 15. 1. 1946 wurden die ehemaligen Volksbanken als genossenschaftliche Bankinstitute unter dem Namen BfHuG. wiedereröffnet. Sie erledigen Geldgeschäfte des Handwerks und der kleinen Gewerbetreibenden. Sie gewährten Kredite an das Handwerk, heute jedoch geben sie sie fast nur an Produktionsgenossenschaften des Handwerks, für deren Bildung und „politische und ökonomische Festigung“ sie mitverantwortlich sind. Im Juni 1961 bestanden 224 BfHuG. (Banken, Genossenschaften) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 192 Handwerk A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handwerkskammern

Siehe auch: Banken für Handwerk und Gewerbe: 1969 1975 1979 Genossenschaftsbanken für Handwerk und Gewerbe (GB): 1975 Handwerk und Gewerbe, Banken für: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Durch SMAD-Befehl Nr. 14 vom 15. 1. 1946 wurden die ehemaligen Volksbanken als genossenschaftliche Bankinstitute unter dem Namen BfHuG. wiedereröffnet. Sie erledigen Geldgeschäfte des Handwerks und der kleinen Gewerbetreibenden. Sie gewährten Kredite an das Handwerk, heute jedoch geben sie sie fast…

DDR A-Z 1966

Harich, Wolfgang (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 * 9. 12. 1921 in Königsberg/Pr. als Sohn eines Schriftstellers. Philosophie-Studium in Berlin, Dr. phil., 1943 Soldat. Nach 1945 Journalist in West-, später in Ostberlin. 1946 SED. 1948 Lehrauftrag für marx. Philosophie an der Universität in Ostberlin, 1949 Besuch der Parteihochschule der SED, anschließend Dozent, bis zu seiner Verhaftung Chefredakteur der „Deutschen Zeitschrift für Philosophie“ in Ostberlin. In seinen literarwiss., philosoph. und polit.-ideologischen Auffassungen von Georg ➝Lukács und Ernst Bloch beeinflußt. Am 29. 11. 1956 wegen „Bildung einer konspirativen staatsfeindlichen Gruppe“ verhaftet und am 9. 3. 1957 zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Im Herbst 1964 vorzeitig haftentlassen. Die II.-„Gruppe“ forderte, Angelpunkt einer sozialistischen Politik in Deutschland müsse die Wiedervereinigung sein. Um die Annäherung und das spätere Zusammenwachsen mit der BRD zu ermöglichen, wurden von der Gruppe weitgehende Reformen für notwendig gehalten: ideologische und politische Erneuerung der SED sowie eine Liberalisierung und Demokratisierung in Wirtschaft und Verwaltung. (Revisionismus, Säuberungen, Nationalkommunismus, Dritter Weg) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 193 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/harich-wolfgang verwiesen. Hans-Beimler-Medaille A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Harmonogramm

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 * 9. 12. 1921 in Königsberg/Pr. als Sohn eines Schriftstellers. Philosophie-Studium in Berlin, Dr. phil., 1943 Soldat. Nach 1945 Journalist in West-, später in Ostberlin. 1946 SED. 1948 Lehrauftrag für marx. Philosophie an der Universität in Ostberlin, 1949 Besuch der Parteihochschule der SED, anschließend Dozent, bis zu seiner Verhaftung Chefredakteur der „Deutschen Zeitschrift für Philosophie“ in Ostberlin. In seinen literarwiss.,…

DDR A-Z 1966

Hausarbeitstag für Frauen (1966)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Berufstätigen Frauen mit eigenem Haushalt wird bis zum März 1966 monatlich ein bezahlter freier Tag gewährt, wenn der Ehemann voll beschäftigt, krank oder dauernd arbeitsunfähig ist, wenn pflegebedürftige Kinder zum Haushalt gehören oder Jugendliche unter 16 Jahren bei der Mutter wohnen und in einem Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis stehen (§ 12 VO über Arbeitszeit und Erholungsurlaub vom 29. 7. 1961, GBl. S. 263). Mit der Einführung der „5-Tage-Arbeitswoche für jede zweite Woche“ (Arbeitszeit) wird ab April 1966 der H. beschränkt. Er wird nur noch gewährt, wenn Kinder bis zu 18 Jahren oder Familienangehörige, deren Pflegebedürftigkeit ärztlich bescheinigt ist, zum Haushalt gehören (§ 15 VO über die „5-Tage-Arbeitswoche“ und die Verkürzung der Arbeitszeit vom 22. 12. 1965 — GBl. I, S. 897). (Arbeitsrechtliche Mantelbestimmungen) Literaturangaben Mampel, Siegfried, und Karl Hauck: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Mampel, Siegfried: Das Gesetzbuch der Arbeit der Sowjetzone und das Arbeitsrecht der Bundesrepublik Deutschland — ein Vergleich. 5. Aufl. (hrsg. v. Bundesmin. für Arbeit …). Bonn 1962. 64 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 194 Hauptbuchhalter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausbuch

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Berufstätigen Frauen mit eigenem Haushalt wird bis zum März 1966 monatlich ein bezahlter freier Tag gewährt, wenn der Ehemann voll beschäftigt, krank oder dauernd arbeitsunfähig ist, wenn pflegebedürftige Kinder zum Haushalt gehören oder Jugendliche unter 16 Jahren bei der Mutter wohnen und in einem Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis stehen (§ 12 VO über Arbeitszeit und Erholungsurlaub vom 29. 7. 1961, GBl. S. 263).…

DDR A-Z 1966

Hausgemeinschaften (1966)

Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 1985 Seit Mai 1953 erfolgte Zusammenfassung der Bevölkerung nach Häusern und Häuserblocks im Rahmen der Nationalen Front. Die H. sollen regelmäßig unter selbstgewählter Leitung (Hausgemeinschaftsleitung) und zusammen mit dem für sie zuständigen Agitator aus dem Wohngebiet über die aktuellen politischen Ereignisse und Maßnahmen der Regierung „diskutieren“. Außerdem werden die H. zu gemeinschaftlichen „freiwilligen“ Arbeitseinsätzen herangezogen; u.a. sollen sie alle Reparaturarbeiten in ihren Häusern selbst ausführen (sozialistische ➝Gemeinschaftsarbeit). Das Idealbild „sozialistischer H.“ hat der Vizepräsident der Nationalen Front, Horst ➝Brasch, aufgezeichnet. Danach sollen die H. kollektiv die Feiertage der „DDR“, die Jugendweihe junger Hausbewohner, sozialistische ➝Eheschließungen und Namensweihe feiern, gemeinsam Veranstaltungen, Theateraufführungen, Konzerte usw. besuchen, die „erforderlichen Luftschutzvorbereitungen“ in ihren Häusern treffen und Verbindungen zu denjenigen Jugendlichen ihres Hauses halten, die ihren Wehrdienst ableisten. Zu ihren „selbstverständlichen Pflichten“ soll auch gehören die „Auseinandersetzung mit Hausbewohnern, die grundlos der Arbeit fernbleiben, schlechte Arbeitsdisziplin zeigen, ungerechtfertigt Leistungen der Sozialversicherung in Anspruch nehmen, den Einflüsterungen der feindlichen NATO-Sender unterliegen, die hamstern oder auf andere Weise die DDR schädigen“. In Stadtrandgebieten und Dörfern mit gemischt industriell-landw. Bevölkerung soll die „sozialistische Siedlungsgemeinschaft“, d.i. die Zusammenfassung der Bewohner mehrerer Häuser, die Rolle der II. übernehmen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 194 Hausgeld A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushalt

Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 1979 1985 Seit Mai 1953 erfolgte Zusammenfassung der Bevölkerung nach Häusern und Häuserblocks im Rahmen der Nationalen Front. Die H. sollen regelmäßig unter selbstgewählter Leitung (Hausgemeinschaftsleitung) und zusammen mit dem für sie zuständigen Agitator aus dem Wohngebiet über die aktuellen politischen Ereignisse und Maßnahmen der Regierung „diskutieren“. Außerdem werden die H. zu gemeinschaftlichen „freiwilligen“ Arbeitseinsätzen herangezogen;…

DDR A-Z 1966

Haushaltsbuch (1966)

Siehe auch die Jahre 1969 1975 1979 [S. 195]Seit Anfang 1965 ganz allgemein in den Produktionsbetrieben für einzelne Arbeiter und für Arbeitskollektive (Brigaden) ein geführte Form einer Art von Buchführung, wobei Arbeiter und Kollektive veranlaßt werden, ihren Arbeitsaufwand, den Material- und Werkzeugverbrauch und den Ausschuß laufend zu registrieren und zu kontrollieren. Die Niederschriften der einzelnen Arbeiter und der Kollektive sollen in den Meisterbereichen zusammengefaßt und ausgewertet werden. Die Einführung des H. wird offiziell bezeichnet als „wirksame Methode der schöpferischen Mitarbeit aller Werktätigen zur vollen Durchsetzung der ökonomischen Gesetze des Sozialismus“. An anderer Stelle wird dazu gesagt: „Durch die exakte Aufschlüsselung aller beeinflußbaren Kennziffern trägt das H. dazu bei, die unmittelbare Mitarbeit der Werktätigen an der Verbesserung der Kennziffern durch die Übernahme konkreter Verpflichtungen sicherzustellen.“ In Wirklichkeit ist das Führen des H. nur eine neue Form des Sozialistischen ➝Wettbewerbs. Daneben soll das H. den Betriebsleitungen bessere Kontrollmöglichkeiten über die Ausnutzung der Arbeitszeit und des Materials durch die Arbeiter verschaffen. Aus Pressemeldungen ist zu entnehmen, daß die geforderte Mitarbeit der Arbeiter bei der Führung des H. sehr zurückhaltend geleistet wird. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 195 Haushaltsausgleich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsorganisationen

Siehe auch die Jahre 1969 1975 1979 [S. 195]Seit Anfang 1965 ganz allgemein in den Produktionsbetrieben für einzelne Arbeiter und für Arbeitskollektive (Brigaden) ein geführte Form einer Art von Buchführung, wobei Arbeiter und Kollektive veranlaßt werden, ihren Arbeitsaufwand, den Material- und Werkzeugverbrauch und den Ausschuß laufend zu registrieren und zu kontrollieren. Die Niederschriften der einzelnen Arbeiter und der Kollektive sollen in den Meisterbereichen zusammengefaßt und…

DDR A-Z 1966

Havemann, Robert (1966)

Siehe auch das Jahr 1965 * 11. 3. 1910 in München als Sohn eines Lehrers. 1929 bis 1933 Studium der Chemie an den Universitäten München und Berlin. 1932 Mitgl. der KPD. Mitarbeiter im Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie. 1933 dort von den Nazis entlassen. 1935 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin (Physikal. Chemie). Seit 1937 wissenschaftl. Assistent am dortigen pharmakol. Institut. 1945 vom Volksgerichtshof unter Freisler zum Tode verurteilt. Vollstreckungsaufschub wegen Forschungsarbeiten für das Heereswaffenamt. Frühjahr 1945 bis 1950 Leiter der Kaiser-Wilhelm-Institute in Berlin-Dahlem. Seit 1946 Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität in Ostberlin. 1950 bis 1964 Direktor des physikalisch-chemischen Instituts der Humboldt-Universität und Ordinarius für physikalische Chemie. 1964 geriet H. wegen seiner Forderung einer neuen Interpretation des marxistischen Freiheitsbegriffs in Gegensatz zur SED. Parteiausschluß. Am 14. 3. 1964 wurde H. von seinen Verpflichtungen an der Universität entbunden und war seitdem Leiter der Arbeitsstelle für Foto-Chemie im Forschungszentrum Adlershof der Akademie der Wissenschaften. Im Dez. 1965 trat H. in einem in Westdeutschland veröffentlichten Zeitungsartikel für die Wiederzulassung der KPD in der BRD und für eine politische Opposition in der SBZ ein. Daraufhin wurde er am 23. 12. 1965 aus seiner Stellung in Adlershof fristlos entlassen. Am 1. 4. 1966 wurde H. aus der Liste der DAdW. gestrichen, da angeblich „die für seine Mitgliedschaft statutengemäß erforderlichen Voraussetzungen“ entfielen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 195 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/havemann-robert verwiesen. Hauswirtschaft, Persönliche A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heilbehandlung, Freie

Siehe auch das Jahr 1965 * 11. 3. 1910 in München als Sohn eines Lehrers. 1929 bis 1933 Studium der Chemie an den Universitäten München und Berlin. 1932 Mitgl. der KPD. Mitarbeiter im Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische Chemie. 1933 dort von den Nazis entlassen. 1935 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin (Physikal. Chemie). Seit 1937 wissenschaftl. Assistent am dortigen pharmakol. Institut. 1945 vom Volksgerichtshof unter Freisler zum Tode verurteilt.…

DDR A-Z 1966

Heimatschutz (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 Sammelbegriff für: Militärische ➝Studentenausbildung, Gesellschaft für ➝Sport und Technik, Luftschutz. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 196 Heimatgeschichte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heimerziehung

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 Sammelbegriff für: Militärische ➝Studentenausbildung, Gesellschaft für ➝Sport und Technik, Luftschutz. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 196 Heimatgeschichte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heimerziehung

DDR A-Z 1966

Heinrich-Mann-Preis (1966)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 Literaturpreis für „Werke gesellschaftskritischen Charakters, die im Sinne Heinrich Manns Bedeutung für die demokratische Erziehung unseres Volkes haben“. Ausgezeichnet werden „erste bedeutende literarische Arbeiten“ in Deutschland lebender Schriftsteller. Der Preis wird durch die Deutsche ➝Akademie der Künste verliehen. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 196 Heinrich-Heine-Preis A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heinz, Wolfgang

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 Literaturpreis für „Werke gesellschaftskritischen Charakters, die im Sinne Heinrich Manns Bedeutung für die demokratische Erziehung unseres Volkes haben“. Ausgezeichnet werden „erste bedeutende literarische Arbeiten“ in Deutschland lebender Schriftsteller. Der Preis wird durch die Deutsche ➝Akademie der Künste verliehen. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 196 …