DDR A-Z 1966

Disponibilität (1966)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 Nach Marx ist die „absolute D.“ des Menschen für „wechselnde Arbeitserfordernisse“ oder die „möglichste Vielseitigkeit der Arbeiter“ eine Notwendigkeit für die „große Industrie“. Die heutige polytechnische Bildung und Erziehung hat demgemäß die Aufgabe, die Jugend auf den von der Technik geforderten „Wechsel der Arbeit“ vorzubereiten bzw. eine Ausbildung durchzuführen, die eine solche D. ermöglicht. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 Dispensaire A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Disziplinarmaßnahmen

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 Nach Marx ist die „absolute D.“ des Menschen für „wechselnde Arbeitserfordernisse“ oder die „möglichste Vielseitigkeit der Arbeiter“ eine Notwendigkeit für die „große Industrie“. Die heutige polytechnische Bildung und Erziehung hat demgemäß die Aufgabe, die Jugend auf den von der Technik geforderten „Wechsel der Arbeit“ vorzubereiten bzw. eine Ausbildung durchzuführen, die eine solche D. ermöglicht. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte,…

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DJR (1966)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Abk. für Deutscher ➝Jugendring. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 Diversion A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DM

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Abk. für Deutscher ➝Jugendring. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 Diversion A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DM

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Dokumentation (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Die Sammlung, Ordnung und Erschließung von Schrift- und Bildgut soll „wertvolle Hilfe leisten bei der Schaffung der Grundlagen des Sozialismus“ („Dokumentation“, Nr. 4/1953, S. 54). Sie arbeitet nach der Dezimalklassifikation (DK), die jedoch für das Gebiet der Gesellschaftswissenschaften abgelehnt wird, da der DK „philosophisch gesehen eine idealistische Konzeption zugrunde liegt“ („Dokumentation“, Nr. 3/1960, S. 65). Besonders intensiv arbeitet die D. in der Wissenschaft, Forschung und Technik. Innerhalb der Deutschen ➝Akademie der Wissenschaften besteht seit 1958 ein „Institut für D. “, das aus der 1952 gegründeten „Zentralstelle für wissenschaftliche Literatur“ hervorgegangen ist. Durch Beschluß des Ministerrats ist das 1964 gebildete und dem Staatssekretariat für Forschung und Technik unterstellte „Zentralinstitut für Information und D.“ (ZIID) das anleitende, koordinierende und kontrollierende Zentrum der gesamten Informationstätigkeit. Außerdem bestehen Dokumentations- und Informationsstellen, die auf Forschungsinstitute, wissenschaftlich-techn. Zentren, Universitätskliniken, Großbetriebe und andere Institutionen verteilt sind. Der auf der D. fußenden wissenschaftlich-technischen Information als wichtigster Voraussetzung zur rationellen Organisation der Produktion und ihrer schnellen techn. Vervollkommnung gilt neuerdings besondere Aufmerksamkeit. (Wissenschaftlich-techn. ➝Forschung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 Dohlus, Horst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dölling, Rudolf

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Die Sammlung, Ordnung und Erschließung von Schrift- und Bildgut soll „wertvolle Hilfe leisten bei der Schaffung der Grundlagen des Sozialismus“ („Dokumentation“, Nr. 4/1953, S. 54). Sie arbeitet nach der Dezimalklassifikation (DK), die jedoch für das Gebiet der Gesellschaftswissenschaften abgelehnt wird, da der DK „philosophisch gesehen eine idealistische Konzeption zugrunde liegt“ („Dokumentation“, Nr. 3/1960, S. 65). Besonders…

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Donda, Arno (1966)

Siehe auch: Donda, Arno: 1965 Donda, Arno, Prof. Dr.: 1969 * 1930 als Sohn eines Arbeiters. Nach Besuch der Volksschule Lehrling im Statist. Zentralamt. 1950–1954 Studium a. d. Hochschule f. Ökonomie, 1957 Dr. rer. oec. 1959 Dir. d. Inst. f. Statistik, 1963 Prof. f. Statistik und Prorektor f. Studienangelegenheiten an d. Hochschule f. Ökonomie, Leiter der Staatl. Zentralverwaltung f. Statistik und Mitgl. des Ministerrates. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/donda-arno verwiesen. Domowina A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Doppelte Unterstellung

Siehe auch: Donda, Arno: 1965 Donda, Arno, Prof. Dr.: 1969 * 1930 als Sohn eines Arbeiters. Nach Besuch der Volksschule Lehrling im Statist. Zentralamt. 1950–1954 Studium a. d. Hochschule f. Ökonomie, 1957 Dr. rer. oec. 1959 Dir. d. Inst. f. Statistik, 1963 Prof. f. Statistik und Prorektor f. Studienangelegenheiten an d. Hochschule f. Ökonomie, Leiter der Staatl. Zentralverwaltung f. Statistik und Mitgl. des Ministerrates. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete…

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Dorfplan (1966)

Siehe auch: Dorfplan: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Dorfwirtschaftsplan: 1953 1954 1956 „Komplexe Perspektivplanung“ auf dem Lande (der LPG, Dörfer, Kreise und ganzer landw. Gebiete), entsprechend den Richtlinien der Staatl. ➝Plankommission für den Siebenjahrplan. Es wird zunehmender Wert darauf gelegt, alle Kräfte in die Planung („Plane mit — arbeite mit — regiere mit“) einzuschalten. Neben dem Ziel, die landw. Produktion und Arbeitsproduktivität durch Ausschöpfung „örtlicher Reserven“ zu verbessern, wird die „Gestaltung des neuen, sozialistischen Lebens auf dem Lande“ (Wettbewerb „Das schöne Dorf“) gefordert. Die verschiedenen Ziele werden propagandistisch überladen und stehen im heftigen Konflikt miteinander. Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1963. 200 S. m. 53 Tab. (Führt M. Kramers Schrift fort.) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Dorfklubs A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dorfzeitungen

Siehe auch: Dorfplan: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Dorfwirtschaftsplan: 1953 1954 1956 „Komplexe Perspektivplanung“ auf dem Lande (der LPG, Dörfer, Kreise und ganzer landw. Gebiete), entsprechend den Richtlinien der Staatl. ➝Plankommission für den Siebenjahrplan. Es wird zunehmender Wert darauf gelegt, alle Kräfte in die Planung („Plane mit — arbeite mit — regiere mit“) einzuschalten. Neben dem Ziel, die landw. Produktion und Arbeitsproduktivität durch Ausschöpfung…

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Dresden (1966)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Ostteil von Sachsen; 6.737 qkm, (1964) 1.884.311 Einwohner (1950: 1.981.233). 2 Stadtkreise: Dresden, Görlitz; 15 Landkreise: Bautzen, Bischofswerda, Dippoldiswalde, Dresden, Freital, Görlitz, Großenhain, Kamenz, Löbau, Meißen, Niesky, Pirna, Riesa, Sebnitz, Zittau. Vors. des Rates des Bezirkes: Manfred Scheler (SED). 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung: W. ➝Krolikowski. D. ist einer der industriereichsten Bezirke. Sowohl die Grundstoffindustrie als auch die verarbeitende Industrie ist in reichhaltiger Mischung vertreten (Elektro-, Metallwarenindustrie, Feinmechanik und Optik, Leder-, Papier-, Textil-, Holz-, chemische Industrie, Maschinenbau). Neben vielen und wichtigen Großbetrieben ist der Mittel- und Kleinbetrieb charakteristisch. 2. Stadtkreis im sächs. Bezirk D., Bezirksstadt, Kreisstadt, beiderseits der Elbe, mit (1964) 503.859 Einwohnern (1950: 494.187) zweitgrößte Stadt Sachsens und der SBZ; ehem. Residenz der sächs. Kurfürsten und Könige, bis 1952 Landeshauptstadt, bis 1945 als Kunst- und Theaterstadt mit dem reichen Erbe ihrer glanzvollen Barockzeit in Bauten und Kunstsammlungen von Weltruf eine der schönsten Städte Deutschlands (Innenstadt im 2. Weltkrieg fast völlig vernichtet, wird, wenn auch schleppend, z. T. historisch getreu, wiederaufgebaut): [S. 114]Zwinger (1711–1722), Schloß (13./19. Jh.), Frauenkirche (1726–1743), kath. Hofkirche (1738–1751), Brühlsche Terrasse (1738), Opernhaus (1871–1878), Japanisches Palais (1715–1741), Kreuzkirche (1760–1792 neu erbaut), wichtiger Verkehrsknotenpunkt (Eisenbahn, Autobahn, Elbhafen, Flughafen); bedeutende Industrie: Maschinenbau („Sachsenwerk“ in D.-Niedersedlitz), Elektro-, Zigaretten-, Bekleidungs-, Papier-, feinmechanische und optische Industrie; Reichsbahndirektion, Postscheckamt; Technische Universität (Zentralinstitut für Automatisierung, Zentralinstitut für Kernforschung), Hochschule für Bildende Künste, Hochschule für Musik, Hochschule für Verkehrswesen (seit 1952), Medizinische Akademie (seit 1954), Pädagogisches Institut, Sächsische Landesbibliothek, Sender des „Radio DDR“, Theater (Staatstheater, „Theater der Jungen Generation“, Operettentheater), Dresdner Philharmonie, Staatskapelle, Kreuzchor, Staatl. Kunstsammlungen, Gemäldegalerie, Museum für Kunsthandwerk, Graphische Sammlung, Albertinum, Staatl. Mathematisch-Physikalischer Salon, Deutsches Hygiene-Museum (seit 1912), Staatl. Museum für Tierkunde, Landesmuseum für Vorgeschichte, Staatl. Museum für Völkerkunde, Staatl. Museum für Volkskunst, Staatl. Museum für Mineralogie, Zoologischer Garten; Sitz des Landesbischofs der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und des Präsidiums des sowjetzonalen DRK. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 3. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113–114 DPZI A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dritter Weg

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Ostteil von Sachsen; 6.737 qkm, (1964) 1.884.311 Einwohner (1950: 1.981.233). 2 Stadtkreise: Dresden, Görlitz; 15 Landkreise: Bautzen, Bischofswerda, Dippoldiswalde, Dresden, Freital, Görlitz, Großenhain, Kamenz, Löbau, Meißen, Niesky, Pirna, Riesa, Sebnitz, Zittau. Vors. des Rates des Bezirkes: Manfred Scheler (SED).…

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DSF (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für Gesellschaft für ➝Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 Druckerei- und Verlagskontor A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DTSB

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für Gesellschaft für ➝Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 Druckerei- und Verlagskontor A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DTSB

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DVD (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Abk. für Deutscher Veranstaltungsdienst. (Deutsche ➝Konzert und Gastspieldirektion) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 Düngemittel, Mineralische A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DVP

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Abk. für Deutscher Veranstaltungsdienst. (Deutsche ➝Konzert und Gastspieldirektion) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 Düngemittel, Mineralische A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DVP

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Ebert, Friedrich (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 [S. 115]* 12. 9. 1894 in Bremen als Sohn des späteren ersten deutschen Reichspräsidenten. Volks- und Mittelschule, Buchdrucker. 1910 Mitgl. der SAJ, seit 1. 5. 1913 Mitgl. der SPD, 1915–1918 Soldat, 1919 Redakteur beim „Vorwärts“, ab 1923 Chefredakteur der SPD-Zeitung in Brandenburg, dort Stadtverordnetenvorsteher. 1928 M. d. R., 1933 preuß. Staatsrat. Ab 1933 vorübergehend im KZ, 1939 Soldat, ab 1940 im Reichsverlagsamt tätig. 1944 Sekretär des SPD-Bezirksverbandes Brandenburg-Land, ab 1946 Präsident des Brandenburgischen Landtages und Landesvors. der SED in Brandenburg. Seit 30. 1. 1948 Oberbürgermeister von Ost-Berlin, seit 1946 Mitgl. des Parteivorstandes bzw. ZK der SED, seit 1947 Mitgl. des Zentralsekretariats bzw. Politbüros der SED. Seit August 1953 Mitgl. des Sekretariats bzw. des Büros der SED-Bezirksleitung Berlin. Seit dem 7. 10. 1949 Abg., seit 17. 10. 1951 Vizepräsident und seit 25. 4. 1960 Mitgl. des neugegründ. Ausschusses für Nationale Verteidigung der Volkskammer. Vom 19. 6. 1950 bis 30. 3. 1958 Präsident der Gesellschaft für ➝Deutsch-sowjetische Freundschaft. Von März 1957 bis Juni 1964 Präsident des Deutschen ➝Städte- und Gemeindetages. Seit 12. 9. 1960 Mitgl. des Staatsrates. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 115 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/ebert-friedrich verwiesen. DWK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehegattenzuschlag, Staatlicher

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 [S. 115]* 12. 9. 1894 in Bremen als Sohn des späteren ersten deutschen Reichspräsidenten. Volks- und Mittelschule, Buchdrucker. 1910 Mitgl. der SAJ, seit 1. 5. 1913 Mitgl. der SPD, 1915–1918 Soldat, 1919 Redakteur beim „Vorwärts“, ab 1923 Chefredakteur der SPD-Zeitung in Brandenburg, dort Stadtverordnetenvorsteher. 1928 M. d. R., 1933 preuß. Staatsrat. Ab 1933 vorübergehend im KZ, 1939 Soldat, ab 1940 im…

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Eheschließung, Sozialistische (1966)

Siehe auch: Eheschließung, Sozialistische: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Eheweihe: 1960 Gelegentlich auch Eheweihe benannt. Zu den pseudosakralen Staatsakten, durch deren Einführung die SED den Einfluß von Christentum und Kirohe auf das öffentliche Leben ihres Machtbereiches zu beseitigen sucht, gehört neben der Kindesweihe und der Jugendweihe auch die SE. Sie folgt der standesamtlichen Trauung, ist also einstweilen nicht mit dieser verbunden, obschon sie nicht mehr Sache der Partei, sondern der „staatlichen Organe“ sein soll. Die Brautleute werden nach dem Aufgebot von Funktionären aufgesucht, die sie für die SE. gewinnen sollen; bei dem Weiheakt, der von Beauftragten für Personenstandswesen möglichst im Betrieb eines der Ehegatten vorgenommen wird und an dessen Pseudoliturgie vor allem die Massenorganisationen mitwirken sollen, legen die Brautleute ein „sozialistisches Ehegelöbnis“ ab, durch das sie sich — nach dem von der SED aufgesetzten Wortlaut ― verpflichten, „mit gemeinsamer Kraft die sozialistischen Errungenschaften und die Staatsmacht der Arbeiter und Bauern zu stärken“. (Stalinstadter Dokument) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 115 Ehescheidungen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehm, Willi

Siehe auch: Eheschließung, Sozialistische: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Eheweihe: 1960 Gelegentlich auch Eheweihe benannt. Zu den pseudosakralen Staatsakten, durch deren Einführung die SED den Einfluß von Christentum und Kirohe auf das öffentliche Leben ihres Machtbereiches zu beseitigen sucht, gehört neben der Kindesweihe und der Jugendweihe auch die SE. Sie folgt der standesamtlichen Trauung, ist also einstweilen nicht mit dieser verbunden, obschon sie nicht…

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Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Medaille für Angehörige der bewaffneten Organe des Ministeriums des Innern, sonstige Personen und Dienststellen, insbesondere für persönliche Tapferkeit und selbstlosen Einsatz der eigenen Person zum Schutze der „DDR“. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 116 Ehrenpensionen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Eigentum

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Medaille für Angehörige der bewaffneten Organe des Ministeriums des Innern, sonstige Personen und Dienststellen, insbesondere für persönliche Tapferkeit und selbstlosen Einsatz der eigenen Person zum Schutze der „DDR“. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 116 Ehrenpensionen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Eigentum…

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Einheitslisten (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Wahlen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 117 Eingaben A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Einheitsschule

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Wahlen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 117 Eingaben A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Einheitsschule

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Disziplinarmaßnahmen (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Arbeitsdisziplin. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 Disponibilität A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diversant

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Arbeitsdisziplin. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 Disponibilität A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diversant

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DM (1966)

Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 Bis Juli 1964 in der SBZ übliche Abkürzung für die sowjetzonale Währungseinheit „Deutsche Mark“. Seitdem ist entsprechend der ab August 1964 gesetzlich eingeführten Neubezeichnung der sowjetzonalen Währungseinheit als „Mark der Deutschen Notenbank“ die Abkürzung „MDN“ üblich. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 DJR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dogmatismus

Siehe auch die Jahre 1965 1969 1975 Bis Juli 1964 in der SBZ übliche Abkürzung für die sowjetzonale Währungseinheit „Deutsche Mark“. Seitdem ist entsprechend der ab August 1964 gesetzlich eingeführten Neubezeichnung der sowjetzonalen Währungseinheit als „Mark der Deutschen Notenbank“ die Abkürzung „MDN“ üblich. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 DJR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W,…

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Dölling, Rudolf (1966)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 * 4. 11. 1902 in Rußbach (jetzt CSSR), als Sohn eines Arbeiters, Volksschule, Bergmann. 1923 wegen kommun. Tätigkeit aus Schlesien in die CSSR abgeschoben. 1923 KP der CSSR, 1935 bis 1937 Abg. des tschechoslowakischen Parlaments. Nach Angaben der SED 1938 bis 1944 „illegaler Kampf gegen den Faschismus“, nach westlichen Quellen 1938 Emi[S. 113]gration in die SU, Besuch der Zentralschule der KPdSU in Moskau, 1943 Mitgl. des Nationalkomitees Freies Deutschland. 1945 in die SBZ, SED, Mitarbeiter des ZK der SED. Seit 1949 KVP bzw. NVA. 1950 VP-Chefinspektor und Leiter der Hauptabt. Politkultur in der HVA, 1947 Generalinspekteur, seit 1952 Generalmajor, Leiter der Politverw. der KVP und Stellv. des Ministers des Innern, seit 18. 1. 1956 in gleicher Funktion Stellv. des Ministers für Nationale Verteidigung. War als Nachf. von Johannes König Botschafter in Moskau von Aug. 1959 bis Aug. 1965. Seit 1954 Abg. der Volkskammer. Seit 1957 Mitglied des ZK der SED. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112–113 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/doelling-rudolf verwiesen. Dokumentation A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dollwetzel, Heinrich

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 * 4. 11. 1902 in Rußbach (jetzt CSSR), als Sohn eines Arbeiters, Volksschule, Bergmann. 1923 wegen kommun. Tätigkeit aus Schlesien in die CSSR abgeschoben. 1923 KP der CSSR, 1935 bis 1937 Abg. des tschechoslowakischen Parlaments. Nach Angaben der SED 1938 bis 1944 „illegaler Kampf gegen den Faschismus“, nach westlichen Quellen 1938 Emi[S. 113]gration in die SU, Besuch der Zentralschule der KPdSU in Moskau, 1943 Mitgl. des…

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Doppelte Unterstellung (1966)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Die örtlichen Räte (Rat des Bezirks, des Kreises usw.) sind doppelt unterstellt, weil sie sowohl nach dem Prinzip des demokratischen Zentralismus den ihnen übergeordneten Räten unterstellt sind als auch den Volksvertretungen, die sie gewählt haben, rechenschaftspflichtig und verantwortlich sind. Literaturangaben Waidhausen, Georg: Nationale Volksarmee als Parteischule. Pfaffenhofen/Ilm 1964. (Sonderdr. a. d. „Orientierung“) 68 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Donda, Arno A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dorfakademien

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Die örtlichen Räte (Rat des Bezirks, des Kreises usw.) sind doppelt unterstellt, weil sie sowohl nach dem Prinzip des demokratischen Zentralismus den ihnen übergeordneten Räten unterstellt sind als auch den Volksvertretungen, die sie gewählt haben, rechenschaftspflichtig und verantwortlich sind. Literaturangaben Waidhausen, Georg: Nationale Volksarmee als Parteischule. Pfaffenhofen/Ilm 1964. (Sonderdr. a. d. „Orientierung“) 68 S. …

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Dorfzeitungen (1966)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 1975 Seit 1954 erschienen in den Bereichen der MTS D. als Organe der Kreisleitungen der SED zur Verbreitung der polit. und wirtschaftl. Anliegen des Regimes. Ab 1961 ließ die SED die D., die mittlerweile eine Höchstauflage von 500.000 Exemplaren erreicht hatten, eingehen und deren Arbeit teilweise von den Kreiszeitungen fortsetzen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Dorfplan A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DPA

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 1975 Seit 1954 erschienen in den Bereichen der MTS D. als Organe der Kreisleitungen der SED zur Verbreitung der polit. und wirtschaftl. Anliegen des Regimes. Ab 1961 ließ die SED die D., die mittlerweile eine Höchstauflage von 500.000 Exemplaren erreicht hatten, eingehen und deren Arbeit teilweise von den Kreiszeitungen fortsetzen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Dorfplan …

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Dritter Weg (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Mit dem Begriff DW. verbindet die sozialistische Opposition im Ostblock das Bekenntnis zum „demokratischen“ oder auch „menschlichen Sozialismus“. Sozialistische Wirtschaftsformen sollen ihre Ergänzung finden durch eine echte Demokratie in Staat und Gesellschaft. Diese Auffassung lehnt sowohl den Stalinismus und den nachstalinistischen Totalitarismus im Ostblock als auch die bürgerlich-demokratische Gesellschaftsordnung ab, in der die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln weiterbestehe. Der DW. wird als Alternative gegenüber dem Kapitalismus und dem entarteten Sozialismus verstanden. Seine Anhänger in der SBZ sehen in der Theorie des DW. die einzig mögliche programmatische Plattform für ein wiedervereinigtes Deutschland, das eine Synthese zwischen „sozialistischer Diktatur“ und „kapitalistischer Demokratie“ sein soll. Die SED-Führung bekämpft sowohl die Anhänger der SPD in der BRD und in der SBZ als auch die Anhänger des Revisionismus als Verfechter des DW.: „Die Politik der SPD, die Theorien vom „dritten Weg“ und vom demokratischen Sozialismus sind im Grunde genommen nichts anderes als eine mehr oder weniger getarnte Unterstützung des Imperialismus und Militarismus“ (Thesen des SED-Politbüros zum zehnten Jahrestag der Gründung der „DDR“, Einheit, 9/1959, S. 1262). Insbesondere seit der Verabschiedung des Godesberger Parteiprogramms der SPD 1959 hat die SED-Führung die Auseinandersetzung mit allen Anhängern des DW. intensiviert. (Entstalinisierung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 Dresden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DRK

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Mit dem Begriff DW. verbindet die sozialistische Opposition im Ostblock das Bekenntnis zum „demokratischen“ oder auch „menschlichen Sozialismus“. Sozialistische Wirtschaftsformen sollen ihre Ergänzung finden durch eine echte Demokratie in Staat und Gesellschaft. Diese Auffassung lehnt sowohl den Stalinismus und den nachstalinistischen Totalitarismus im Ostblock als auch die bürgerlich-demokratische Gesellschaftsordnung ab, in…

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DTSB (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für Deutscher Turn- und Sportbund. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 DSF A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Duden

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für Deutscher Turn- und Sportbund. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 DSF A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Duden

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DVP (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Deutsche ➝Volkspolizei. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 DVD A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DWA

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Deutsche ➝Volkspolizei. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 DVD A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DWA

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Ehegattenzuschlag, Staatlicher (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Zum Ausgleich der Preiserhöhungen nach der Abschaffung der Lebensmittelkarten erhalten seit 1. 6. 1958 Arbeiter, Angestellte, Mitglieder landwirtschaftlicher und handwerklicher Produktionsgenossenschaften sowie Studenten mit einem Bruttodurchschnittsverdienst bis zu 800 DM im Monat einen StE. von 5 DM monatlich, wenn der Ehegatte kein eigenes Einkommen hat und in der SBZ oder in Ost-Berlin wohnt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 115 Ebert, Friedrich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Eherecht

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Zum Ausgleich der Preiserhöhungen nach der Abschaffung der Lebensmittelkarten erhalten seit 1. 6. 1958 Arbeiter, Angestellte, Mitglieder landwirtschaftlicher und handwerklicher Produktionsgenossenschaften sowie Studenten mit einem Bruttodurchschnittsverdienst bis zu 800 DM im Monat einen StE. von 5 DM monatlich, wenn der Ehegatte kein eigenes Einkommen hat und in der SBZ oder in Ost-Berlin wohnt. Fundstelle: SBZ von A…

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Ehm, Willi (1966)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 * 30. 8. 1918 in Bergen auf Rügen. Im 2. Weltkrieg Obersteuermann, soll als Überläufer oder Gefangener in sowjet. Hand gelangt sein und im Nationalkomitee Freies Deutschland gewirkt haben. Trat bei Aufbau der Seestreitkräfte der KVP und der Nationalen Volksarmee [S. 116]wenig nach außen hervor. Vom Juni 1960 bis Februar 1962 Chef der „Volksmarine“. Dann bis Anfang 1963 auf einer sowjet. Militärakademie; während dieser Zeit wurde er auf seinem Kommandoposten kommissarisch von Konteradmiral Heinz Neukirchen abgelöst. Seit Februar 1963 neuerlich Chef der „Volksmarine“. Am 1. 3. 1964 Vizeadmiral. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 115–116 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für allgemeine Personenrecherchen wird neben der Rubrik BioLeX auch auf andere biographische Nachschlagewerke verwiesen. Eheschließung, Sozialistische A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehrenamtliche Institute

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 * 30. 8. 1918 in Bergen auf Rügen. Im 2. Weltkrieg Obersteuermann, soll als Überläufer oder Gefangener in sowjet. Hand gelangt sein und im Nationalkomitee Freies Deutschland gewirkt haben. Trat bei Aufbau der Seestreitkräfte der KVP und der Nationalen Volksarmee [S. 116]wenig nach außen hervor. Vom Juni 1960 bis Februar 1962 Chef der „Volksmarine“. Dann bis Anfang 1963 auf einer sowjet. Militärakademie; während dieser Zeit wurde er auf seinem…

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Eigentum (1966)

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Nach kommun. Auffassung ist E. die „ökonomische Kategorie, die die wechselseitigen Beziehungen und die Stellung der Menschen in der Produktion materieller Güter und bei der Aneignung der hergestellten Produkte und der Produktionsmittel ausdrückt“. Die verschiedenen historisch bestimmten Formen des E. zeigen, „wie in der jeweiligen Gesellschaftsordnung die Aneignung vor sich geht, wie das Verhältnis eines Individuums oder eines Kollektivs zu den Bedingungen und den Mitteln der Produktion ist“. Die E.-Verhältnisse werden als die wichtigsten gesellschaftlichen Verhältnisse bezeichnet, weil sie den Charakter aller anderen gesellschaftlichen Verhältnisse bestimmen. Sie bestimmen ihn entweder als gesellschaftliches E., wo gesellschaftlich produziert und angeeignet wird (im Sozialismus-Kommunismus), oder als Privat-E., wo gesellschaftlich produziert und privat angeeignet wird (Kapitalismus), oder als Arbeits-E., wo privat produziert und angeeignet wird (bei der einfachen Warenproduktion). Die gesellschaftliche Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft beruht auf dem sozialistischen E. (an den Produktionsmitteln), das in zwei Formen existiert, in dem staatlich sozialistischen E. oder Volkseigentum und dem genossenschaftlich-sozialistischen E. Das „Volkseigentum“ ist die höchste Form des gesellschaftlichen E. Eigentümer ist das „gesamte werktätige Volk in Gestalt seines Staates“. „Volkseigentum“ ist also gleichzusetzen mit Staatseigentum. Es ist „die entscheidende ökonomische Grundlage der Arbeiter-und-Bauern-Macht“. Es entstand durch Enteignung. Das genossenschaftliche sozialistische E. ist gegenüber dem „Volkseigentum“ gesellschaftliches E. einer niederen Entwicklungsstufe, weil hier nur ein bestimmtes Produktions- oder Verbraucherkollektiv Eigentümer ist. Es entsteht durch Sozialisierung des Privat-E. der in den Genossenschaften vereinigten Bürger. Diese beiden Formen des gesellschaftlichen E. genießen besondere Förderung und erhöhten rechtlichen Schutz. Nach Art. 28 der Verfassung bedarf die Veräußerung und Belastung von Grundbesitz, Produktionsstätten und Beteiligungen, die sich im E. des Volkes befinden, der Zustimmung der für ihren Rechtsträger zuständigen Volksvertretung. Zu diesem unantastbaren Bestand des „Volkseigentums“ gehört aber nur das dauernd zum Betrieb bestimmte Anlagevermögen, nicht dagegen gehören die Umlaufmittel dazu, an denen persönliches E. erworben werden kann. Das E.-Recht des BGB ist auf beide Firmen des gesellschaftlichen E. nicht unmittelbar anzuwenden, „da das sozialistische E. eine neue revolutionäre, vom BGB nicht geregelte Institution darstellt“. Eine entsprechende Anwendung der übernommenen Normen ist nur insofern zulässig, als diese dem Wesen der neuen E.-Formen nicht widersprechen. Alle Bestimmungen des BGB, die einen ungewollten Verlust des E.-Rechts nach sich ziehen, sind mit dem Wesen des sozialistischen E. nicht zu vereinbaren (Nathan, „Neue Justiz“, 1957, S. 756). So kann gesellschaftliches E. an beweglichen Sachen nicht gutgläubig von einem Nichtberechtigten erworben werden (OG, Urteil vom 8. 10. 1957, „Neue Justiz“, 1957, S. 776). Im Konkurs sind zum „Volkseigentum“ gehörende Forderungen bevorrechtigt. (Konkursrecht) Das persönliche E. an den Konsumtionsmitteln wird vom Volkseigentum abgeleitet. Es ist die „gegenwärtig spezifische und typische Form, in der die werktätigen Produzenten an der Realisierung des von ihnen selbst erzeugten Reichtums teilnehmen und in der sich das Prinzip der materiellen Interessiertheit verwirklicht“. Objekt des persönlichen E. sind die durch „eigene gesellschaftliche Arbeit“ erworbenen Gegenstände des persönlichen Bedarfs, die „planmäßig zur individuellen Konsumtion im Wege der Einzel-Aneignung zur Verfügung gestellt und aus einer anderen Eigentumsform (Volkseigentum) abgeleitet worden sind“. Objekte des persönlichen E. können auch Grundstücke sein, „soweit sie der Befriedigung eigener Lebensbedürfnisse des Eigentümers dienen“. Grundstücke oder bewegliche Sachen, die „zur Erzielung arbeitslosen Einkommens eingesetzt“, also z. B. verpachtet oder vermietet werden, sind dagegen als Privat-E. anzusehen. Das Arbeits-E. oder Privat-E. der einfachen Warenproduzenten (Handwerker, Einzelhändler, Klein- und Mittelbauern) besteht in der Aneignung der Ergebnisse eigener Arbeit. Daneben existiert auch noch kapitalistisches Privat-E. an Produktionsmitteln, „dessen Eigentümer im Zuge der Entwicklung auf dem Wege über die sozialistischen Genossenschaften (Zwangskollektivierung, Produktionsgenossenschaften) oder die staatliche Beteiligung (halbstaatliche Betriebe) freiwillig ihre historisch überholte Stellung aufgeben“. Das Privat-E. ist seit 1945 durch Enteignung stark reduziert worden. Zahlreiche Verfügungsbeschränkungen, vor allem für das Grund-E., haben den Begriff des privaten E. ausgehöhlt. So bedarf die wirksame Übereignung eines bebauten oder unbebauten Grundstücks einer Genehmigung. (Grundeigentum) Die noch bestehenden Reste des Privat-E. sollen zur besseren Versorgung der Bevölkerung mit Massenbedarfsgütern während der „Übergangsperiode vom Kapitalismus zum Sozialismus“ noch für einige Zeit geduldet werden. Durch das Steuersystem (Steuern, Erbrecht, Erbschaftsteuer) und andere Maßnahmen wird die Neubildung und Vergrößerung kapitalistischen Privat-E. verhindert. Literaturangaben Rauch, Georg von: Grundlinien der sowjetischen Geschichtsforschung im Zeichen des Stalinismus. (Europa-Archiv 1950. H. 19–21) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 116 Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Eingaben

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Nach kommun. Auffassung ist E. die „ökonomische Kategorie, die die wechselseitigen Beziehungen und die Stellung der Menschen in der Produktion materieller Güter und bei der Aneignung der hergestellten Produkte und der Produktionsmittel ausdrückt“. Die verschiedenen historisch bestimmten Formen des E. zeigen, „wie in der jeweiligen Gesellschaftsordnung die Aneignung vor sich geht, wie das Verhältnis eines…

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Einheitsschule (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Zusammenfassender Begriff für das Schulsystem. Wurde neben der offiziellen Bezeichnung „deutsche demokratische Schule“ aus propagandistischen Gründen in Anknüpfung an die seit 1848 wirkende Einheitsschulbewegung gebraucht. (Schule) Literaturangaben Lange, Max Gustav: Totalitäre Erziehung — Das Erziehungssystem der Sowjetzone Deutschlands. Mit einer Einl. v. A. R. L. Gurland (Schr. d. Inst. f. pol. Wissenschaft, Berlin, Bd. 3). Frankfurt a. M. 1954, Verlag Frankfurter Hefte. 432 S. Säuberlich, Erwin: Vom Humanismus zum demokratischen Patriotismus. — Schule und Jugenderziehung in der sowjetischen Besatzungszone (Rote Weißbücher 13). Köln 1954, Kiepenheuer und Witsch. 170 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 117 Einheitslisten A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Einkaufskollektive

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 Zusammenfassender Begriff für das Schulsystem. Wurde neben der offiziellen Bezeichnung „deutsche demokratische Schule“ aus propagandistischen Gründen in Anknüpfung an die seit 1848 wirkende Einheitsschulbewegung gebraucht. (Schule) Literaturangaben Lange, Max Gustav: Totalitäre Erziehung — Das Erziehungssystem der Sowjetzone Deutschlands. Mit einer Einl. v. A. R. L. Gurland (Schr. d. Inst. f. pol. Wissenschaft,…

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Diversant (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Pj.: Person, gegen die der Vorwurf der Diversion erhoben wird. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 Disziplinarmaßnahmen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diversion

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Pj.: Person, gegen die der Vorwurf der Diversion erhoben wird. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 Disziplinarmaßnahmen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diversion

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Dogmatismus (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Pj. Bezeichnung für die Haltung solcher Genossen, die starr bei einmal erlernten Parteidoktrinen beharren und unfähig sind, sich der jeweiligen Parteilinie anzupassen; praktisch seit Stalins Tod denjenigen vorgeworfen, die, statt die von der KPdSU in Anspruch genommene „schöpferische Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus“ gemäß der jeweils gültigen Version zu vertreten, auf dem in der Ära Stalin verfestigten Dogmenschatz beharren. Neuerdings vor allem den chinesischen und albanischen Kommunisten vorgeworfen. D. ist eine der Abweichungen. (Chinesisch-sowjetischer Konflikt) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 DM A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dohlus, Horst

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Pj. Bezeichnung für die Haltung solcher Genossen, die starr bei einmal erlernten Parteidoktrinen beharren und unfähig sind, sich der jeweiligen Parteilinie anzupassen; praktisch seit Stalins Tod denjenigen vorgeworfen, die, statt die von der KPdSU in Anspruch genommene „schöpferische Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus“ gemäß der jeweils gültigen Version zu vertreten, auf dem in der Ära Stalin verfestigten…

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Dollwetzel, Heinrich (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 * 30. 3. 1912 in Hamburg als Sohn eines Arbeiters. Volksschule, Heizungsmonteur. 1930 KPD. 1933 Emigration, zuerst nach Dänemark. Im Spanischen Bürgerkrieg Kommandeur einer Panzerkomp. 1938 in der SU Lehrer an der Antifaschule in Talitza. 1949 bis 1950 Absolvent einer Militärakademie in der SU. Danach Generalinspekteur der VP, Oberst der KVP, ab 1954 Leiter der Verwaltung Lehranstalten im Stab der KVP. 1956 Generalmajor der NVA, 1956 bis 1957 Stellv. des Ministers für Nat. Verteidigung. War Chef der Infanterieschule Plauen, dann der Militärakademie der NVA in Dresden von Frühjahr 1958 bis Januar 1960. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/dollwetzel-heinrich-heini-o-heinrich-wolf verwiesen. Dölling, Rudolf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Domowina

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 * 30. 3. 1912 in Hamburg als Sohn eines Arbeiters. Volksschule, Heizungsmonteur. 1930 KPD. 1933 Emigration, zuerst nach Dänemark. Im Spanischen Bürgerkrieg Kommandeur einer Panzerkomp. 1938 in der SU Lehrer an der Antifaschule in Talitza. 1949 bis 1950 Absolvent einer Militärakademie in der SU. Danach Generalinspekteur der VP, Oberst der KVP, ab 1954 Leiter der Verwaltung Lehranstalten im Stab der KVP. 1956 Generalmajor der NVA, 1956 bis…

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Dorfakademien (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Einrichtungen der Erwachsenenbildung, 1958 entstanden; die D. sind teilweise mit den Dorfklubs verbunden und betreiben als „lenkende und koordinierende Zentren aller Qualifizierungsmaßnahmen auf dem Lande“ unter der Anleitung der Volkshochschulen und der Führung eines örtlichen „akademischen Rates“ (meist aus Lehrern und Funktionären) populär-wissenschaftliche Aufklärung, die „unmittelbar dem Kampf um höhere Marktproduktion und der weiteren sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft“ dienen soll. 1960 soll es über 3.000 D. gegeben haben; ein erheblicher Teil davon scheint nur auf dem Papier zu existieren, doch sollen sich 1964 von insgesamt rd. 101.000 Schulungsteilnehmern rd. 21.000 zu Facharbeitern, 1.745 zu Meistern „qualifiziert“ haben. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Doppelte Unterstellung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dorfklubs

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Einrichtungen der Erwachsenenbildung, 1958 entstanden; die D. sind teilweise mit den Dorfklubs verbunden und betreiben als „lenkende und koordinierende Zentren aller Qualifizierungsmaßnahmen auf dem Lande“ unter der Anleitung der Volkshochschulen und der Führung eines örtlichen „akademischen Rates“ (meist aus Lehrern und Funktionären) populär-wissenschaftliche Aufklärung, die „unmittelbar dem Kampf um höhere Marktproduktion und…

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DPA (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für Deutscher Personalausweis. (Personalausweis) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Dorfzeitungen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DPZI

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für Deutscher Personalausweis. (Personalausweis) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Dorfzeitungen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DPZI

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DRK (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Deutsches Rotes Kreuz. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 Dritter Weg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Druckerei- und Verlagskontor

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Deutsches Rotes Kreuz. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 Dritter Weg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Druckerei- und Verlagskontor

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Duden (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 Von dem weltbekannten Nachschlagewerk „Rechtschreibung der deutschen Sprache und der Fremdwörter“, begründet 1872 von Konrad D., erscheint neben der rechtmäßigen Ausgabe der Abt. Duden-Verlag des Bibliographischen Instituts in Mannheim seit 1951 im VEB „Bibliographisches Institut“ Leipzig eine im Sinne des Marxismus-Leninismus „gründlich überarbeitete“ sowjetzonale Ausgabe. Obschon sie „die Einheit unseres Volkes und unseres demokratischen deutschen Vaterlandes zu gewährleisten“ vorgibt, tritt von Auflage zu Auflage die Sonderentwicklung der Sprache unter dem Einfluß der Sowjetisierung stärker hervor. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 DTSB A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Düngemittel, Mineralische

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 Von dem weltbekannten Nachschlagewerk „Rechtschreibung der deutschen Sprache und der Fremdwörter“, begründet 1872 von Konrad D., erscheint neben der rechtmäßigen Ausgabe der Abt. Duden-Verlag des Bibliographischen Instituts in Mannheim seit 1951 im VEB „Bibliographisches Institut“ Leipzig eine im Sinne des Marxismus-Leninismus „gründlich überarbeitete“ sowjetzonale Ausgabe. Obschon sie „die Einheit unseres Volkes und unseres demokratischen…

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DWA (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Abk. für Deutsche ➝Warenabnahmegesellschaft m.b.H. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 DVP A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DWK

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Abk. für Deutsche ➝Warenabnahmegesellschaft m.b.H. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 DVP A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DWK

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Eherecht (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Familienrecht, Ausgleichsanspruch, Güterstand. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 115 Ehegattenzuschlag, Staatlicher A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehescheidungen

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Familienrecht, Ausgleichsanspruch, Güterstand. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 115 Ehegattenzuschlag, Staatlicher A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehescheidungen

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Ehrenamtliche Institute (1966)

Siehe auch das Jahr 1965 Gesellschaftliche Institute. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 116 Ehm, Willi A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehrenpensionen

Siehe auch das Jahr 1965 Gesellschaftliche Institute. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 116 Ehm, Willi A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehrenpensionen

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Ein- und Überholung (1966)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 Seit 1988 bis Anfang 1961 übliches Schlagwort der SED-Propaganda. Identisch mit der Ökonomischen Hauptaufgabe, wonach der Pro-Kopf-Verbrauch der BRD bei den wichtigsten Lebensmitteln und Konsumgütern bis 1961 „ein- und überholt“ werden sollte. Dieses Programm ist gescheitert. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 117 Einkaufs- und Liefergenossenschaften (ELG) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Einzelbauer

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 Seit 1988 bis Anfang 1961 übliches Schlagwort der SED-Propaganda. Identisch mit der Ökonomischen Hauptaufgabe, wonach der Pro-Kopf-Verbrauch der BRD bei den wichtigsten Lebensmitteln und Konsumgütern bis 1961 „ein- und überholt“ werden sollte. Dieses Programm ist gescheitert. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 117 Einkaufs- und Liefergenossenschaften (ELG) A, B, C, D, E, F, G, H,…

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Einkaufs- und Liefergenossenschaften (ELG) (1966)

Siehe auch die Jahre 1969 1975 1979 Handwerk. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 117 Einkaufsquellen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ein- und Überholung

Siehe auch die Jahre 1969 1975 1979 Handwerk. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 117 Einkaufsquellen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ein- und Überholung

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Diversion (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Begriff aus dem Wirtschaftsstrafrecht, der in sowjet. Befehlen, vor allem im Befehl Nr. 160 der SMAD vom 3. 12. 1945 auftauchte. Definition und Abgrenzung zur Sabotage zunächst unklar. Mit Außerkraftsetzung des Besatzungsrechts wurde D. als eine unter Boykotthetze nach Art. 6 der Verfassung fallende Erscheinungsform im Klassenkampf angesehen. Durch das Strafrechtsergänzungsgesetz vom 11. 12. 1957 wurde D. zu einem selbständigen Tatbestand formuliert: „Wer mit dem Ziele, die Volkswirtschaft oder die Verteidigungskraft der DDR zu untergraben, es unternimmt, Maschinen, technische Anlagen, Transport- oder Verkehrsmittel oder sonstige für die Wirtschaft oder für die Verteidigung wichtige Gegenstände zu zerstören, unbrauchbar zu machen oder zu beschädigen, wird wegen D. mit Zuchthaus nieht unter drei Jahren bestraft; auf Vermögenseinziehung kann erkannt werden.“ In schweren Fällen ist lebenslängliches Zuchthaus oder Todesstrafe möglich. Im Zuge der Kampagne gegen angebliche „S-Bahn-Banditen“ nach dem 13. 8. 1961 verurteilte das Ost-Berliner Stadtgericht am 6. 9. 1961 einen 16jährigen Jugendlichen wegen D. zu 5 Jahren Zuchthaus. Ihm wurde vorgeworfen, Abfallkästen und Aschenbecher in den S-Bahn-Abteilen ausgeleert und die Inneneinrichtung der S- Bahn durch Aufschlitzen der gepolsterten Bänke und Zerschneiden der Gummieinfassungen an den Türen beschädigt zu haben. Das Gericht wandte bewußt die Grundsätze des Erwachsenenstrafrechts an. (Jugendstrafrecht, Rechtswesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 Diversant A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DJR

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 Begriff aus dem Wirtschaftsstrafrecht, der in sowjet. Befehlen, vor allem im Befehl Nr. 160 der SMAD vom 3. 12. 1945 auftauchte. Definition und Abgrenzung zur Sabotage zunächst unklar. Mit Außerkraftsetzung des Besatzungsrechts wurde D. als eine unter Boykotthetze nach Art. 6 der Verfassung fallende Erscheinungsform im Klassenkampf angesehen. Durch das Strafrechtsergänzungsgesetz vom 11. 12. 1957 wurde D. zu einem…

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Dohlus, Horst (1966)

Siehe auch das Jahr 1969 * 30. 5. 1925 in Annaberg/Erzgeb., Volksschule, Friseurlehre, Soldat, westl. Kriegsgefangenschaft. 1946 KPD/SED, 1947 Bergarbeiter in der SAG Wismut (Uranbergbau), 1948 BPO-Sekretär im Schacht Malwine/Annaberg, 1949 Besuch einer SED-Landesparteischule, 1950 Objekt-Parteisekretär in Oberschlema, 1951 Besuch der Landesverwaltungsschule Mittweida, 1951–1953 1. Sekretär, 1953/54 2. Sekretär der SED-Gebietsleitung Wismut, anschl. bis 1956 Besuch der Parteihochschule in Moskau, danach Beauftragter des ZK der SED im Kombinat Schwarze Pumpe, 1958/59 2. Sekretär der SED-Bezirksleitung Cottbus, 1960 Leiter der Abt. Parteiorgane im ZK der SED, seit Aug. 1964 Leiter der Kommission für Partei- und Organisationsfragen beim Politbüro der SED. Von 1947 bis 1963 Kandidat, seit 1963 Mitgl. des ZK der SED. Von 1950 bis 1954 Abg. der Volkskammer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 112 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1966 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/dohlus-horst-paul verwiesen. Dogmatismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dokumentation

Siehe auch das Jahr 1969 * 30. 5. 1925 in Annaberg/Erzgeb., Volksschule, Friseurlehre, Soldat, westl. Kriegsgefangenschaft. 1946 KPD/SED, 1947 Bergarbeiter in der SAG Wismut (Uranbergbau), 1948 BPO-Sekretär im Schacht Malwine/Annaberg, 1949 Besuch einer SED-Landesparteischule, 1950 Objekt-Parteisekretär in Oberschlema, 1951 Besuch der Landesverwaltungsschule Mittweida, 1951–1953 1. Sekretär, 1953/54 2. Sekretär der SED-Gebietsleitung Wismut, anschl. bis 1956 Besuch der Parteihochschule…

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Domowina (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Wenden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Dollwetzel, Heinrich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Donda, Arno

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Wenden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Dollwetzel, Heinrich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Donda, Arno

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Dorfklubs (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 In den D., deren erster im März 1957 gegründet wurde und von denen 1964 rd. 5.200 existiert haben sollen, will man das gesamte „gesellschaftliche (und gesellige) Leben“ auf dem Dorfe konzentrieren, ohne daß dadurch in das Eigenleben der Massenorganisationen eingegriffen werden soll. Es geht einerseits um Koordination, andererseits aber auch um die politische Ausrichtung des geselligen Dorflebens im kommun. Sinne unter der Devise „Kultur für alle — Kultur durch alle“. Allgemeinbildende Veranstaltungen, die in erster Linie der Produktionssteigerung dienen, werden von den Dorfakademien betrieben. (Klub der Kulturschaffenden) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 Dorfakademien A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dorfplan

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 1985 In den D., deren erster im März 1957 gegründet wurde und von denen 1964 rd. 5.200 existiert haben sollen, will man das gesamte „gesellschaftliche (und gesellige) Leben“ auf dem Dorfe konzentrieren, ohne daß dadurch in das Eigenleben der Massenorganisationen eingegriffen werden soll. Es geht einerseits um Koordination, andererseits aber auch um die politische Ausrichtung des geselligen Dorflebens im kommun. Sinne unter der…

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DPZI (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Abk. für Deutsches ➝Pädagogisches Zentralinstitut. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 DPA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dresden

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Abk. für Deutsches ➝Pädagogisches Zentralinstitut. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 113 DPA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dresden

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Druckerei- und Verlagskontor (1966)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Verlagswesen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 DRK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DSF

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Verlagswesen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 DRK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DSF

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Düngemittel, Mineralische (1966)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Die Versorgung der Landwirtschaft mit Stickstoff (N)- und Phosphat (P2O5)-Düngemitteln erfolgt auch heute noch kontingentiert, während Kalidünger (K2O) und Düngekalk (CaO) seit 1951/52 frei verkauft werden. Die größten Schwierigkeiten bestehen in der Bereitstellung der einfuhrabhängigen Phosphatdünger, an denen durch die jahrelange Unterversorgung der Böden ein sehr großer Nachholbedarf besteht. Unzureichende Einfuhren an Rohphosphat und Produktionsausfälle bei der Düngemittelindustrie haben bisher die Mängel nicht beheben können. Seit 1956/57 liegt die Belieferung mit N-Düngemitteln zwar mengenmäßig über dem Vorkriegsstand, der Hektaraufwand bleibt aber auch hier unter dem westdeutschen Verbrauchsniveau. Die Sortenbereitstellung an N-Düngern ist unzureichend. Es besteht Mangel an Salpeterdüngern und Kalkstickstoff. Dank zahlreich vorhandenen Produktionsstätten wird Kali, vor allem in Form von Rohsalzen, je Flächeneinheit reichlicher gedüngt als in der BRD. Dadurch ist die Harmonie der gesamten Nährstoffversorgung der Böden gestört und wirkt sich in entsprechend geringeren Erträgen aus. Die Hektargaben in kg Reinnährstoff erreichten 1963/64 bei N 48,3, bei P2O5 41,3, bei K2O 85,2. Demgegenüber düngte die BRD 52,7 N, 53,9 P2O5 und 79,4 K2O. Gegenüber der Vorkriegszeit steigerte die SBZ den Düngeraufwand bei N um 41 v. H., erreichte bei P2O6.1956/57 erstmals den Vorkriegsstand, überschritt ihn 1963/64 um 45 v. H., und lag bei K2O um 125 v. H. darüber, in der BRD dagegen erfolgte neben der allgemeinen Steigerung des Düngeraufwandes eine deutliche Orientierung zu „mehr Stickstoff“, dem stärksten ertragssteigernden Düngerfaktor. Dort wurde das Vorkriegsniveau bei N um 117 v. H., bei P2O5 und bei K2O um 85 bzw. 78 v. H. überschritten. Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1963. 200 S. m. 53 Tab. (Führt M. Kramers Schrift fort.) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 Duden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DVD

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1965 1969 Die Versorgung der Landwirtschaft mit Stickstoff (N)- und Phosphat (P2O5)-Düngemitteln erfolgt auch heute noch kontingentiert, während Kalidünger (K2O) und Düngekalk (CaO) seit 1951/52 frei verkauft werden. Die größten Schwierigkeiten bestehen in der Bereitstellung der einfuhrabhängigen Phosphatdünger, an denen durch die jahrelange Unterversorgung der Böden ein sehr großer Nachholbedarf besteht. Unzureichende Einfuhren an Rohphosphat…

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DWK (1966)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für Deutsche Wirtschaftskommission. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 DWA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ebert, Friedrich

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1969 1975 Abk. für Deutsche Wirtschaftskommission. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 114 DWA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ebert, Friedrich

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Ehescheidungen (1966)

Siehe auch: Ehescheidung: 1985 Ehescheidungen: 1965 1969 1975 1979 E. können nur in einem gerichtlichen durch VO vom 7. 2. 1956 geregelten Verfahren ausgesprochen werden (Familienrecht). Materielle Grundlage des Scheidungsrechts ist eine VO vom 24. 13. 1955, in der das Verschuldens- durch das Zerrüttungsprinzip ersetzt worden ist. Die Zahl der E., die zunächst von 1950 bis 1956 von 27,1 je 10.000 der Bevölkerung auf 13,2 zurückgegangen war, hat seitdem allmählich, aber ständig zugenommen und 1964 einen neuen Höchststand von 27.162 (1956: 23.349), das sind 16 E. jo 10.000 der Bevölkerung, erreicht. Das entspricht dem Stand der E. in Westdeutschland in den ersten Nachkriegsjahren. Seit 1956 entfallen in der BRD jährlich nur noch zwischen 8,7 bis 8,9 E. auf 10.000 Einwohner. Ostberlin hatte 1964 mit 32,2 E. auf 10.000 Einwohner (West-Berlin 1963: 20,5) vor den Bezirken Leipzig (18,3) und Potsdam (17,7) die weitaus meisten E. Am niedrigsten ist die Zahl der E. in den drei Mecklenburger Bezirken: Neubrandenburg 10, Schwerin 11,8 und Rostock 12,2. Auch das Verhältnis der Eheschließungen zu den E. hat sich in den letzten Jahren erheblich verschlechtert. 1958 kamen 150 E. auf 1.000 Eheschließungen, 1964 dagegen 199. Auf je 5 Eheschließungen entfällt also eine E., in der BRD einschließlich West-Berlin ist das Verhältnis 10:1. Noch schlechter ist die Entwicklung bei Ehepartnern unter 21 Jahren. Die E. der 18- bis 21jährigen Personen, bezogen auf die mittlere Bevölkerung der gleichen Altersgruppe, sind zwischen 1958 und 1963 auf fast das Doppelte, die Eheschließungen der gleichen Altersgruppe dagegen nur um etwa 30 v. H. gestiegen. Ein großer Teil dieser Ehen bestand nicht einmal ein Jahr. In sowjetzonalen Veröffentlichungen wird die große Zahl der E. damit begründet, daß die „Reste des Alten in den familienrechtlichen Beziehungen hartnäckiger und zählebiger sind als auf anderen Gebieten“. Durch Einbeziehung von gesellschaftlichen Kräften in das Eheverfahren soll dieser Entwicklung entgegengetreten werden. Diese Erklärung wird schon durch den Vergleich mit der Zahl der E. in der BRD und durch die Tatsache widerlegt, daß besonders die Ehen junger Menschen in starkem Maße gefährdet sind. Tatsächlich sind die Gründe für die wachsende Zahl der E. vor allem im sowjetzonalen Eherecht, das eine Eheauflösung erleichtert, und in der kommun. Familienpolitik zu suchen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 115 Eherecht A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Eheschließung, Sozialistische

Siehe auch: Ehescheidung: 1985 Ehescheidungen: 1965 1969 1975 1979 E. können nur in einem gerichtlichen durch VO vom 7. 2. 1956 geregelten Verfahren ausgesprochen werden (Familienrecht). Materielle Grundlage des Scheidungsrechts ist eine VO vom 24. 13. 1955, in der das Verschuldens- durch das Zerrüttungsprinzip ersetzt worden ist. Die Zahl der E., die zunächst von 1950 bis 1956 von 27,1 je 10.000 der Bevölkerung auf 13,2 zurückgegangen war, hat seitdem allmählich, aber ständig…

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Ehrenpensionen (1966)

Siehe auch die Jahre 1969 1975 1979 Wiedergutmachung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 116 Ehrenamtliche Institute A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei

Siehe auch die Jahre 1969 1975 1979 Wiedergutmachung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 116 Ehrenamtliche Institute A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei

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Eingaben (1966)

Siehe auch: Eingaben: 1965 1969 1975 1979 1985 Eingaben und Beschwerden: 1962 1963 [S. 117]Der Erlaß des Staatsrates vom 27. 2. 1961 (GBl. I, S. 7) über die „Eingaben der Bürger und die Bearbeitung durch die Staatsorgane“ gibt jedem Bürger das Recht, sich mit E. an die Volksvertretungen, an Abgeordnete, Staatsorgane, sozialistische Betriebe und Institutionen zu wenden. Keinem Bürger darf nach der Präambel „auf Grund seiner Eingabe“ ein Nachteil entstehen. Für die Bearbeitung der E. werden die Leiter der Staatsorgane, sozialistischen Betriebe und Institutionen verantwortlich gemacht. Das Eingabenrecht ist lediglich eine Neubelebung der gelenkten Kritik, mit der „im gesellschaftlichen Interesse Zustände oder Maßnahmen, die für die Entwicklung und Festigung der Arbeiter-und-Bauern-Macht schädlich sind“, angeprangert werden sollen. Die E. sind daher „für die Verbesserung der staatlichen Leitungsfähigkeit auszuwerten“. Bei den Entscheidungen über E. sollen Aktivisten, Mitglieder von Brigaden und Hausgemeinschaften herangezogen werden. Wie die bisherigen „Vorschläge und Beschwerden“ nach der VO vom 6. 2. 1953 (GBl. S. 265) sind auch die E. nicht als Rechtsbehelfe anzusehen. Sie verkörpern ein „höher entwickeltes Bewußtsein ihrer Urheber“ und die „Einbeziehung der Massen in die Leitung des Staates“. Über den Inhalt der E. und ihre Bearbeitung ist in bestimmten Zeitabständen dem Staatsrat und dem Ministerrat zu berichten. Die Räte haben ihren Volksvertretungen halbjährlich diesen Bericht vorzulegen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 117 Eigentum A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Einheitslisten

Siehe auch: Eingaben: 1965 1969 1975 1979 1985 Eingaben und Beschwerden: 1962 1963 [S. 117]Der Erlaß des Staatsrates vom 27. 2. 1961 (GBl. I, S. 7) über die „Eingaben der Bürger und die Bearbeitung durch die Staatsorgane“ gibt jedem Bürger das Recht, sich mit E. an die Volksvertretungen, an Abgeordnete, Staatsorgane, sozialistische Betriebe und Institutionen zu wenden. Keinem Bürger darf nach der Präambel „auf Grund seiner Eingabe“ ein Nachteil entstehen. Für die Bearbeitung der…

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Einkaufskollektive (1966)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Mit der „VO über die E.“ als Teil der „Anordnung über die Zusammenarbeit zwischen der Produktion mit dem Handel“ wurde die gesetzliche Grundlage für die E. geschaffen, die die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung sichern sollen. Die E. im sozialistischen Großhandel setzen sich aus Vertretern der Großhandelsgesellschaften, des sozialistischen Einzelhandels (HO und Konsum), Vertretern der Massenorganisationen und einem Kommissionshändler oder privatem Einzelhändler zusammen und sind in jeder Niederlassung einer GHG einzurichten. Ihnen sind noch Vertreter der Produktionsbetriebe der entsprechenden Branche beigegeben. Sie sollen vor Aufstellung des Einkaufsplanes die Unterlagen der Bedarfsermittlung auswerten und danach bei den Produktionsbetrieben einkaufen. Die E. der Einzelhandelsbetriebe sind ähnlich zusammengesetzt. Hiermit versucht die SBZ, die beunruhigenden Sortimentslücken zu schließen und einen kontinuierlichen Warenfluß von der Produktion zum Verbraucher zu sichern. Den E. kommt im Neuen Ökonomischen System besondere Bedeutung zu. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Zehnte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1966: S. 117 Einheitsschule A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Einkaufsquellen

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1969 1975 1979 Mit der „VO über die E.“ als Teil der „Anordnung über die Zusammenarbeit zwischen der Produktion mit dem Handel“ wurde die gesetzliche Grundlage für die E. geschaffen, die die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung sichern sollen. Die E. im sozialistischen Großhandel setzen sich aus Vertretern der Großhandelsgesellschaften, des sozialistischen Einzelhandels (HO und Konsum), Vertretern der Massenorganisationen und einem…