DDR A-Z 1965
Briefmarken (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 Philatelie. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Breshnew, Leonid Iljitsch A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z BrigadeSiehe auch die Jahre 1966 1969 Philatelie. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Breshnew, Leonid Iljitsch A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Brigade
DDR A-Z 1965
Brigade der hervorragenden Leistung (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Ehrentitel für Produktionsbrigaden in den LPG für besondere Leistungen bei der Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Brigade der besten Qualität A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Brigade der sozialistischen ArbeitSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Ehrentitel für Produktionsbrigaden in den LPG für besondere Leistungen bei der Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Brigade der besten Qualität A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Brigade der sozialistischen Arbeit
DDR A-Z 1965
Brocken (1965)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 Mit 1.142~m höchster Berg des Harzes. Sein Gipfel liegt auf dem Gebiet der SBZ und trägt Anlagen des sowjetzonalen Fernseh- und Tonfunkes. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 81 Brigadetagebücher A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bruttoproduktion, IndustrielleSiehe auch die Jahre 1962 1963 1966 Mit 1.142~m höchster Berg des Harzes. Sein Gipfel liegt auf dem Gebiet der SBZ und trägt Anlagen des sowjetzonalen Fernseh- und Tonfunkes. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 81 Brigadetagebücher A,…
DDR A-Z 1965
Buchgemeinschaften (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 1985 Neben einigen kleineren B. (z. B. „Die kleine Hausbibliothek“, „Buchklub der Schüler“) existiert als Neugründung seit Januar 1965 der „buchclub 65“, der jährlich etwa 40 Titel aus der Produktion der schöngeistigen Verlage herausbringen und die schon bestehenden Buchreihen „Buch des Monats“ und „Buch der Jugend“ fortführen wird. Die Mitglieder zahlen für das „Buch des Monats“ DM 7,–, für das „Buch der Jugend“ DM 3,80 oder 4,80. (Buchhandel, Verlagswesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 81 Buch-Export und -Import, Deutscher (DB) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z BuchhandelSiehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 1985 Neben einigen kleineren B. (z. B. „Die kleine Hausbibliothek“, „Buchklub der Schüler“) existiert als Neugründung seit Januar 1965 der „buchclub 65“, der jährlich etwa 40 Titel aus der Produktion der schöngeistigen Verlage herausbringen und die schon bestehenden Buchreihen „Buch des Monats“ und „Buch der Jugend“ fortführen wird. Die Mitglieder zahlen für das „Buch des Monats“ DM 7,–, für das „Buch der Jugend“ DM 3,80 oder 4,80. (Buchhandel,…
DDR A-Z 1965
Buchwitz, Otto (1965)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 * 27. 4. 1879 in Breslau als Sohn eines Schlossers. Volksschule, Metalldrücker. 1898 SPD, 1924–1933 Mitgl. d. Reichstages, 1933 Emigration nach Skandinavien, 1940 in Dänemark zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Haft in Brandenburg und Sonneberg, 1945 Mitbegr. der SPD in der SBZ, Vors. des Landesverbandes Sachsen der SPD, 1946 Landesvors. der SED. 1946–1952 Präsident des Sächs. Landtages. Seit 1946 Mitgl. des Parteivorstandes bzw. des ZK der SED. 1949 Vizepräsident der prov. Länderkammer, seit 1949 Abg. der Volkskammer. Ehrenpräsident des DRK. 1959 mit dem Internationalen Lenin-Friedenspreis der SU ausgezeichnet. Galt als prominenter Parteiveteran. Gest. 9. 7. 1964. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/buchwitz-otto verwiesen. Buchheim, Walter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bund Deutscher Ärzte, Zahnärzte und ApothekerSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 * 27. 4. 1879 in Breslau als Sohn eines Schlossers. Volksschule, Metalldrücker. 1898 SPD, 1924–1933 Mitgl. d. Reichstages, 1933 Emigration nach Skandinavien, 1940 in Dänemark zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Haft in Brandenburg und Sonneberg, 1945 Mitbegr. der SPD in der SBZ, Vors. des Landesverbandes Sachsen der SPD, 1946 Landesvors. der SED. 1946–1952 Präsident des Sächs. Landtages. Seit 1946 Mitgl. des Parteivorstandes bzw. des ZK der…
DDR A-Z 1965
Bürgerlich-Demokratische Revolution (1965)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Periodisierung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Bündnispolitik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z BürgermeisterSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Periodisierung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Bündnispolitik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bürgermeister
DDR A-Z 1965
Büro des Präsidiums des Ministerrates (1965)
Siehe auch: Büro des Präsidiums des Ministerrates: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Büro des Präsidiums des Ministerrats: 1979 Dienststelle des Ministerrates. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Burmeister, Friedrich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z BürokratismusSiehe auch: Büro des Präsidiums des Ministerrates: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Büro des Präsidiums des Ministerrats: 1979 Dienststelle des Ministerrates. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Burmeister, Friedrich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bürokratismus
DDR A-Z 1965
CDU (1965)
Siehe auch: CDU: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Christlich-Demokratische Union: 1966 1969 Christlich-Demokratische Union (CDU): 1975 1979 Christlich-Demokratische Union Deutschlands (CDU): 1985 Abk. für Christlich-Demokratische Union. Auf den Gründungsaufruf vom 26. 6. 1945 erfolgte am 10. 7. 1945 die Genehmigung der SMAD. Zunächst war die Partei, unter Leitung von Dr. Hermes und Dr. Schreiber und nach deren erzwungenem Rücktritt infolge eines Konfliktes mit der SMAD in der Bodenreform- und Schulfrage unter Leitung von Jakob Kaiser, mit Erfolg darauf bedacht, ein Gegengewicht gegen die SED darzustellen. Nachdem Kaiser auf Grund seines Protestes gegen die Volkskongreß-Politik durch Eingriff der SMAD sein Amt als Vorsitzender nicht mehr ausüben durfte, geriet die CDU unter Otto ➝Nuschke entgegen dem Willen der Mitglieder in völlige Abhängigkeit von der SED. Dementsprechend wandte sich das ideologische Konzept zum „christlichen Realismus“. Danach sind — nach der Definition des Generalsekretärs Götting auf der Meißener Arbeitstagung im Okt. 1951 — „echte Christen Friedensfreunde“, woraus sich ergebe, daß sie im „Friedenslager“ der SU stehen müßten, wie auch Christus im Lager des Fortschritts gestanden habe („Neue Zeit“, Nr. 244/1951). Der 6. Parteitag im Okt. 1952 nahm die vollständige Unterwerfung unter die SED an. Nach der neuen Satzung wurden ein „Politischer Ausschuß“ und ein „Hauptvorstand“ entsprechend dem Politbüro und dem ZK der SED als oberste Organe gebildet. „Wir sind eine einschränkungslos sozialistische Partei“ (Nuschke auf dem 6. Parteitag). Die CDU setzte sich im Frühjahr 1960 nachdrücklich für die überstürzte Zwangskollektivierung auf dem Lande ein und verpflichtete ihre Mitgl. zur „aktiven Mitarbeit“ bei der Liquidierung des privaten Bauerntums. Stimmen bei den Landtagswahlen 1946 = 2.378.346 (von 9.490.907), Mitgliederstand Dez. 1947 = 218.000, Dez. 1950 = 150.000, Anfang 1953 = 155.000, Anfang 1956 etwas über 100.000, 1964 unter 100.000. Nach dem Tod von Otto Nuschke wurde August ➝Bach auf dem 9. Parteitag der CDU im Okt. 1958 zum Vors. gewählt. Generalsekretär: Gerald ➝Götting. Zentralorgan: „Neue Zeit“, außerdem fünf Provinzzeitungen. Gesamtauflage der CDU-Tagespresse: etwa 180.000. Literaturangaben Duhnke, Horst: Stalinismus in Deutschland — Die Geschichte der sowjetischen Besatzungszone (Rote Weißbücher 15). Köln 1955, Kiepenheuer und Witsch. 378 S. Lukas, Richard: 10 Jahre sowjetische Besatzungszone … Mainz 1955, Deutscher Fachschriften-Verlag. 215 S. Richert, Ernst (m. e. Einl. von Martin Drath): Macht ohne Mandat — der Staatsapparat in der SBZ. 2., erw. Aufl. (Schr. d. Inst. f. polit. Wissenschaft, Berlin, Bd. 11). Köln 1958, Westdeutscher Verlag. 349 S. Schütze, Hans: „Volksdemokratie“ in Mitteldeutschland (hrsg. v. d. Niedersächs. Landeszentrale f. Polit. Bildung), Hannover 1964. 228 S. u. 4 Taf. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 84 Calbe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ChauvinismusSiehe auch: CDU: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Christlich-Demokratische Union: 1966 1969 Christlich-Demokratische Union (CDU): 1975 1979 Christlich-Demokratische Union Deutschlands (CDU): 1985 Abk. für Christlich-Demokratische Union. Auf den Gründungsaufruf vom 26. 6. 1945 erfolgte am 10. 7. 1945 die Genehmigung der SMAD. Zunächst war die Partei, unter Leitung von Dr. Hermes und Dr. Schreiber und nach deren erzwungenem Rücktritt infolge eines…
DDR A-Z 1965
Chemisierung (1965)
Siehe auch das Jahr 1966 Die „Ch. der Volkswirtschaft“ ist eine seit dem VI. Parteitag der SED übliche Propagandaformel des Pj. Auf der Basis der zunehmenden Verarbeitung sowjetischen Erdöls wird die Chemische Industrie der Zone angeblich die gesamte Volkswirtschaft umgestalten. Durch die Anwendung der durch die Petrochemie gewonnenen rationellen plastischen Kunststoffe im Maschinenbau, der Elektroindustrie, im Bauwesen, in der Verpackungsindustrie und in der Konsumgüterindustrie würde angeblich eine technische Revolution einsetzen; in der Textilindustrie würde der Einsatz vollsynthetischer Fasern die natürlichen Fasern weitestgehend verdrängen. — Die genauere Prüfung der Pläne der SED auf diesen Gebieten zeigt jedoch, daß von einer „Ch. der Volkswirtschaft“ in den nächsten 10 Jahren überhaupt nicht die Rede sein kann. Diesen Plänen zufolge [S. 85]wird weder die traditionelle Erdölindustrie noch die auf ihr aufbauende Petrochemie der SBZ in dieser Zeit den Stand erreichen, den die BRD Ende 1963 bereits auf diesen Gebieten erreicht hatte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 84–85 Chemische Industrie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ChemnitzSiehe auch das Jahr 1966 Die „Ch. der Volkswirtschaft“ ist eine seit dem VI. Parteitag der SED übliche Propagandaformel des Pj. Auf der Basis der zunehmenden Verarbeitung sowjetischen Erdöls wird die Chemische Industrie der Zone angeblich die gesamte Volkswirtschaft umgestalten. Durch die Anwendung der durch die Petrochemie gewonnenen rationellen plastischen Kunststoffe im Maschinenbau, der Elektroindustrie, im Bauwesen, in der Verpackungsindustrie und in der Konsumgüterindustrie würde…
DDR A-Z 1965
Christlich-Demokratische Union (1965)
Siehe auch: CDU: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Christlich-Demokratische Union: 1966 1969 Christlich-Demokratische Union (CDU): 1975 1979 Christlich-Demokratische Union Deutschlands (CDU): 1985 CDU. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 85 Chinesisch-Sowjetischer Konflikt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Chruschtschow, Nikita SergejewitschSiehe auch: CDU: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Christlich-Demokratische Union: 1966 1969 Christlich-Demokratische Union (CDU): 1975 1979 Christlich-Demokratische Union Deutschlands (CDU): 1985 CDU. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 85 Chinesisch-Sowjetischer Konflikt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Chruschtschow, Nikita Sergejewitsch …
DDR A-Z 1965
COMECON (1965)
Siehe auch: Comecon: 1959 1960 1962 1963 1975 COMECON: 1966 1969 Comecon (auch C.M.E.A.): 1979 Abk. der engl. Bezeichnung für Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe. (Ungekürzt: Council for Mutual Economic Assistance) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 86 Clara-Zetkin-Medaille A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Conférenciers, Arbeitsgemeinschaft für sozialistischeSiehe auch: Comecon: 1959 1960 1962 1963 1975 COMECON: 1966 1969 Comecon (auch C.M.E.A.): 1979 Abk. der engl. Bezeichnung für Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe. (Ungekürzt: Council for Mutual Economic Assistance) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 86 Clara-Zetkin-Medaille A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Conférenciers, Arbeitsgemeinschaft für sozialistische
DDR A-Z 1965
Cremer, Fritz (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 * 22. 10. 1906 in Arnsberg/Westf. als Sohn eines Handwerkers. Ausbildung als Steinbildhauer. 1926 KJVD, später KPD, Mitbegr. des Roten Studentenbundes an der Hochschule für freie und angewandte Kunst in Berlin. 1934 bis 1939 versch. Studienreisen. 1937 Staatspreis. 1938 Leiter eines Meisterateliers der Preuß. Akademie der Künste. 1940 Einberufung zur Wehrmacht, nach Verleihung des Rompreises vorübergehend freigestellt, 1944 bis 1946 in jugoslaw. Kriegsgefangenschaft. 1946 Prof. an der Akademie für angewandte Kunst in Wien, 1950 Übersiedlung nach Berlin, Mitgl. der SED und der Deutschen ➝Akademie der Künste. 1952 und 1958 Nationalpreis. C. schuf Denkmäler für die Opfer des Faschismus u.a. in Wien, Mauthausen, Buchenwald und eindrucksvolle monumentale Gewandfiguren: „Die Trauernde“, „Die Anklagende“. Da seine Kunst als Formalismus angegriffen wurde, stellte er sich auf sozialistischen Realismus um: „Aufbauhelfer“, Porträtplastik des Aktivisten „Franz Franik“. Die Sowjet. Intervention in Ungarn 1956 rechtfertigte er in dem graphischen Zyklus „Ungarn-Vision“. Auf dem V. Kongreß des Verbandes ➝Bildender Künstler 1964 wandte er sich in einem aufsehenerregenden Diskussionsbeitrag gegen die doktrinäre Reglementierung der Kunst. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 86 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/cremer-fritz verwiesen. Cottbus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dahlem, FranzSiehe auch die Jahre 1963 1966 * 22. 10. 1906 in Arnsberg/Westf. als Sohn eines Handwerkers. Ausbildung als Steinbildhauer. 1926 KJVD, später KPD, Mitbegr. des Roten Studentenbundes an der Hochschule für freie und angewandte Kunst in Berlin. 1934 bis 1939 versch. Studienreisen. 1937 Staatspreis. 1938 Leiter eines Meisterateliers der Preuß. Akademie der Künste. 1940 Einberufung zur Wehrmacht, nach Verleihung des Rompreises vorübergehend freigestellt, 1944 bis 1946 in jugoslaw.…
DDR A-Z 1965
Brigade (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Pj. für ein aus mehreren Arbeitern bestehendes Kollektiv, das nach produktionstechnischen Gesichtspunkten zusammengefaßt ist. Meist fällt die B. mit der Gewerkschaftsgruppe zusammen. Der Begriff stammt aus der SU. Leiter der B. ist der Brigadier. Seine Funktion ist, die B. zu möglichst hohen Arbeitsleistungen anzutreiben. Um ihm dazu einen besonderen Anreiz zu geben, bezieht er prozentuale Aufschläge zu seinem Lohn. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Briefmarken A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Brigade der ausgezeichneten QualitätSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Pj. für ein aus mehreren Arbeitern bestehendes Kollektiv, das nach produktionstechnischen Gesichtspunkten zusammengefaßt ist. Meist fällt die B. mit der Gewerkschaftsgruppe zusammen. Der Begriff stammt aus der SU. Leiter der B. ist der Brigadier. Seine Funktion ist, die B. zu möglichst hohen Arbeitsleistungen anzutreiben. Um ihm dazu einen besonderen Anreiz zu geben, bezieht er prozentuale Aufschläge zu…
DDR A-Z 1965
Brigade der sozialistischen Arbeit (1965)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 sozialistische ➝Gemeinschaftsarbeit. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Brigade der hervorragenden Leistung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Brigaden der LPGSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 sozialistische ➝Gemeinschaftsarbeit. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Brigade der hervorragenden Leistung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Brigaden der LPG
DDR A-Z 1965
Bruttoproduktion, Industrielle (1965)
Siehe auch: Bruttoproduktion: 1969 1975 1979 Bruttoproduktion, Industrielle: 1960 1962 1963 1966 In der SBZ Gesamtwert aller für den Absatz bestimmten Erzeugnisse und materiellen Leistungen industrieller Art einschließlich der eigenen Reparaturen und Investitionsleistungen der Betriebe sowie einschließlich ihres Eigenverbrauchs bei Kohle, Erzen, Roheisen und Rohstahl. Seit 1958 zählen auch die Bestandsveränderungen an unvollendeten Erzeugnissen zur IB. Die statistische Berichterstattung über die IB. erfolgt nicht nach den tatsächlichen Preisen (Industrieabgabepreise), sondern auf der Basis sog. unveränderlicher ➝Planpreise, d.h. fiktiver Preise für zusammengefaßte Warengruppen, die als Hilfsmittel der Planung und der Planabrechnung für die Dauer einer Planungsperiode Gültigkeit haben. Der Wert der IB. schließt in sich sämtliche Vorleistungen der Zulieferer ein. Die Zahlen der sowjetzonalen Statistik können daher nicht ohne weiteres den westdeutschen Zahlen gegenübergestellt werden, da letztere nach dem Nettoprinzip errechnet sind, d.h. die Materialbezüge der Betriebe sind darin nicht enthalten. Die Sowjetblockländer — zuerst die SU — haben inzwischen erkannt, daß sie sich mit der Bruttorechnung überhöhte Zuwachsraten vortäuschen, während die reale Entwicklung sehr viel bescheidener verläuft. In der SBZ ist daher erstmals für 1964 vorgesehen, neben der Bruttorechnung auch die statistischen Voraussetzungen für eine künftige Nettorechnung zu schaffen. (Industrielle ➝Zuwachsrate) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 81 Brocken A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z BSGSiehe auch: Bruttoproduktion: 1969 1975 1979 Bruttoproduktion, Industrielle: 1960 1962 1963 1966 In der SBZ Gesamtwert aller für den Absatz bestimmten Erzeugnisse und materiellen Leistungen industrieller Art einschließlich der eigenen Reparaturen und Investitionsleistungen der Betriebe sowie einschließlich ihres Eigenverbrauchs bei Kohle, Erzen, Roheisen und Rohstahl. Seit 1958 zählen auch die Bestandsveränderungen an unvollendeten Erzeugnissen zur IB. Die statistische…
DDR A-Z 1965
Buchhandel (1965)
Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Jede staatlich gelenkte Buchproduktion (Verlagswesen) hat die Neigung, auf dem Wege zum Verbraucher den Sortiments-B. zu umgehen. So werden in der SBZ die Schulbücher des staatlichen Monopolverlages vorwiegend direkt an die Schulen geliefert; der Zeitschriftenvertrieb erfolgt nahezu ausschließlich durch die Post; in Betrieben und auf den Dörfern gibt es Buchverkaufsstellen, die kaum noch als „Auchbuchhandlungen“ gelten können, und mit HO- und Konsumverkaufsstellen (Konsumgenossenschaften) werden „Agenturverträge für den Literaturvertrieb“ geschlossen. Zur Steuerung des B. bedient das Regime sich einer Einrichtung, die den gesamten Verkehr zwischen Verlag und Sortiment nahezu monopolistisch verwaltet, des Leipziger Kommissions- und Großbuchhandels (LKG). Der LKG untersteht der Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel des Ministeriums für Kultur und besorgt die Alleinauslieferung der meisten staatlichen oder staatlich verwalteten, „volkseigenen“ (Volkseigentum), „organisationseigenen“ und von 8 privaten Verlagen, hält aber auch die Produktion der übrigen „volkseigenen“, „organisationseigenen“ und (meist kleineren und kleinsten) privaten Verlage bereit, die „als alten Zopf“ noch eigene Auslieferung betreiben. Auf Grund eines Vorankündigungsdienstes, der dem sowjetzonalen „Börsenblatt“ für den deutschen Buchhandel“ beiliegt, bestellen die Buchhandlungen beim LKG; über ihn rechnen sie mit den Verlagen ab. Da die vom Publikum gewünschten, leicht absetzbaren Titel meist in unzureichenden Auflagen erscheinen, die von der SED geforderte und geförderte Literatur dagegen schwerer verkäuflich ist und die Produktionsplanung außerdem zu gewissen Terminen beträchtliche Stauungen im Kommissions- und Einzelhandel mit sich bringt, wird das Bestellverfahren allmählich durch ein Zuteilungsverfahren verdrängt. Der LKG dient auch als Instrument zur Verstaatlichung des B., indem er die 763 (Ende 1962) Buchhandlungen und Buchverkaufsstellen des Volksbuchhandels, der der SED gehört und der Abt. Finanzverwaltung und [S. 82]Parteibetriebe beim ZK untersteht, mit Vorzug beliefert; außerdem hat der LKG mit zahlreichen privaten Buchhandlungen Kommissionsverträge abgeschlossen, die deren Verstaatlichung vorbereiten. Von den Buchhandlungen, die noch als Privateigentum gelten, sind viele in ähnlicher Weise vertraglich an eine „Volksbuchhandlung“ gebunden. Die Existenzbasis des selbständigen B. schrumpft von Jahr zu Jahr, und er wird in ideologischer Hinsicht von Partei und Staat scharf kontrolliert. — Der Börsenverein der deutschen Buchhändler besteht als gleichgeschalteter Berufsverband fort und veröffentlicht im „volkseigenen“ Verlag für Buch- und Bibliothekswesen das sowjetzonale „Börsenblatt“; im gleichen Verlage erscheint auch die von der Deutschen Bücherei in Leipzig bearbeitete „Nationalbibliographie“. (Deutscher ➝Buch-Export und -Import, Pädagogische ➝Buchhandlungen, Kulturpolitik, Bibliotheken, Literatur, Buchgemeinschaften) Literaturangaben Taubert, Sigfred: Buchproduktion und Verlagswesen der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands im Jahre 1955. (BMG) 1956. 34 S. m. 17 Tab. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 81–82 Buchgemeinschaften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Buchhandlungen, PädagogischeSiehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Jede staatlich gelenkte Buchproduktion (Verlagswesen) hat die Neigung, auf dem Wege zum Verbraucher den Sortiments-B. zu umgehen. So werden in der SBZ die Schulbücher des staatlichen Monopolverlages vorwiegend direkt an die Schulen geliefert; der Zeitschriftenvertrieb erfolgt nahezu ausschließlich durch die Post; in Betrieben und auf den Dörfern gibt es Buchverkaufsstellen, die kaum noch als…
DDR A-Z 1965
Bund Deutscher Ärzte, Zahnärzte und Apotheker (1965)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 Ärzte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Buchwitz, Otto A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bund Deutscher OffiziereSiehe auch die Jahre 1962 1963 1966 Ärzte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Buchwitz, Otto A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bund Deutscher Offiziere
DDR A-Z 1965
Bürgermeister (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Gemeinde. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Bürgerlich-Demokratische Revolution A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Burghardt, MaxSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Gemeinde. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Bürgerlich-Demokratische Revolution A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Burghardt, Max
DDR A-Z 1965
Bürokratismus (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Im Pj. der Arbeitsstil der Verwaltung und Wirtschaftsführung, sofern diese weitestgehend „administrative“ Mittel (Administrieren) anwenden, Vorschriften formell auslegen, ohne den gemeinten Sinn und die gegebenen Verhältnisse zu berücksichtigen, in übertriebenem Maß Kompetenzgesichtspunkte zur Geltung bringen, Entscheidungen und, wo nötig, unmittelbare Eingriffe in die Praxis aber scheuen. Gegensatz: Operativer Arbeitsstil. Der B. wird seit 1951 scharf bekämpft, scheint aber nicht [S. 83]zu überwinden zu sein, da eine so umfassende Reglementierung, wie sie das bolschewistische System der Planwirtschaft (Wirtschaft) darstellt, auf bürokratische Methoden angewiesen ist und die Bereiche von Ermessen und echter persönlicher Verantwortung sehr einschränken muß, da das System selbst keine Pluralität des politischen Willens gelten lassen kann. Jedes eigenmächtige, selbst noch so sachgemäße Verhalten einzelner Funktionäre birgt demzufolge erhebliche Risiken in sich. Auf der anderen Seite sind sog. „Ressortgeist“ (einseitige Blickrichtung auf das Spezialgebiet des Funktionärs oder der Abteilung) und „Lokalegoismus“ (einseitige Betonung lokaler Interessen) fachlicher bzw. örtlicher Organe nicht auszurotten, die bis auf weiteres Nebenerscheinungen dieses zugleich abgelehnten und benötigten Stils sind. Es ist zu beachten, daß der Begriff B. im Unterschied zu der im Westen aktuellen Diskussion über die Bürokratisierung damit nicht meint, daß die Verwaltung echte Herrschaftsfunktionen übernimmt. Davon kann in der SBZ und den übrigen Ländern des Ostblocks nicht die Rede sein, da die Herrschaft hier eine Domäne der bolschewistischen Partei ist. Literaturangaben Leissner, Gustav: Verwaltung und öffentlicher Dienst in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands … Stuttgart 1961, Kohlhammer. 483 S. Richert, Ernst (m. e. Einl. von Martin Drath): Macht ohne Mandat — der Staatsapparat in der SBZ. 2., erw. Aufl. (Schr. d. Inst. f. polit. Wissenschaft, Berlin, Bd. 11). Köln 1958, Westdeutscher Verlag. 349 S. Boettcher, Erik: Die sowjetische Wirtschaftspolitik am Scheidewege. Tübingen 1959, Mohr. 323 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82–83 Büro des Präsidiums des Ministerrates A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Büros der SEDSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Im Pj. der Arbeitsstil der Verwaltung und Wirtschaftsführung, sofern diese weitestgehend „administrative“ Mittel (Administrieren) anwenden, Vorschriften formell auslegen, ohne den gemeinten Sinn und die gegebenen Verhältnisse zu berücksichtigen, in übertriebenem Maß Kompetenzgesichtspunkte zur Geltung bringen, Entscheidungen und, wo nötig, unmittelbare Eingriffe in die Praxis aber scheuen. Gegensatz: Operativer…
DDR A-Z 1965
Chauvinismus (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 Eroberungssüchtiger Nationalismus, der im Pj. der Bundesregierung im Hinblick auf ihre Forderung nach einer Wiedervereinigung beider Teile Deutschlands gemäß dem Selbstbestimmungsrecht der Völker unterstellt wird. (Revanchepolitik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 84 CDU A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Checkpoint CharlieSiehe auch die Jahre 1963 1966 Eroberungssüchtiger Nationalismus, der im Pj. der Bundesregierung im Hinblick auf ihre Forderung nach einer Wiedervereinigung beider Teile Deutschlands gemäß dem Selbstbestimmungsrecht der Völker unterstellt wird. (Revanchepolitik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 84 CDU A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Checkpoint Charlie
DDR A-Z 1965
Chemnitz (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Südteil von Sachsen; 6.010 qkm, (1963) 2.091.791 Einwohner (1950: 2.332.988). 3 Stadtkreise: Ch., Plauen, Zwickau; 21 Landkreise: Annaberg, Aue, Auerbach, Brand-Erbisdorf, Ch., Flöha, Freiberg, Glauchau, Hainichen, Hohenstein-Ernstthal, Klingenthal, Marienberg, Oelsnitz, Plauen, Reichenbach, Rochlitz, Schwarzenberg, Stollberg, Werdau, Zschopau, Zwickau. Vors. des Rates des Bezirkes: Heinz Arnold (SED), 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung: Paul ➝Roscher. — Mit der Stadt Ch. wurde im Mai 1953 auch der Bezirk in Karl-Marx-Stadt umbenannt. Ch. ist der Bezirk mit der stärksten Industrie- und Bevölkerungsballung. Die reichhaltigen Erzlagerstätten des Erzgebirges bilden eine der industriellen Grundlagen (Kobalt, Wolfram, Wismut, Blei, Zinn, Zink, Silber, Nickel und Uranbergbau). Bei Zwickau und Lugau-Oelsnitz befinden sich die einzigen größeren Steinkohlevorkommen (Kohlenindustrie). Abgesehen davon beherrscht die Verarbeitungsindustrie die Wirtschaft des Bezirks, Textilindustrie, Textilmaschinen, Fahrzeugbau sind vorherrschend, doch ist im ganzen die Vielgestaltigkeit der Industrie charakteristisch. 2. Stadtkreis im sächsischen Bezirk Ch., Bezirksstadt, Kreisstadt, im erzgebirgischen Becken, an der Chemnitz, mit (1963) 288.597 Einwohnern (1950: 293.373) drittgrößte Stadt Sachsens und der SBZ (im 2. Weltkrieg erheblich zerstört); arm an historischen Bauten: Jakobikirche (14./15. Jh.), Schloßkirche (16. Jh.); als Hauptsitz der sächsischen Textil- und Maschinenindustrie eines der bedeutendsten Industrie- und Handelszentren Deutschlands (bis 1939 Weltmonopol für Strümpfe und Trikotagen), außerdem Kraftfahrzeug- (vorm. Auto-Union) und Fahrradfabrikation; Hochschule f. Maschinenbau, Pädagogisches Institut, Städtische Theater und Museen. — Am 10. 5. 1953 wurde Ch. aus Anlaß des „Karl-Marx-Jahres“ gegen den Willen der Bevölkerung in Karl-Marx-Stadt umbenannt. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 2. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 85 Chemisierung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Chemnitzer, JohannesSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Südteil von Sachsen; 6.010 qkm, (1963) 2.091.791 Einwohner (1950: 2.332.988). 3 Stadtkreise: Ch., Plauen, Zwickau; 21 Landkreise: Annaberg, Aue, Auerbach, Brand-Erbisdorf, Ch., Flöha, Freiberg, Glauchau, Hainichen, Hohenstein-Ernstthal, Klingenthal, Marienberg, Oelsnitz, Plauen, Reichenbach, Rochlitz, Schwarzenberg,…
DDR A-Z 1965
Chruschtschow, Nikita Sergejewitsch (1965)
Siehe auch: Chruschtschow, Nikita Sergejewitsch: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Chrustschew, N. S.: 1954 * 17. 4. 1894 in Kalinowka im Gouvernement Kursk als Sohn eines Bergarbeiters, arbeitete zunächst als Landarbeiter, später als Schlosser im Bergbau. Teilnahme am Bürgerkrieg, seit 1918 KPdSU-Mitgl., 1929 bis 1931 Studium an der Industrie-Akademie „Stalin“, Sekretär des dortigen Parteikomitees. Danach Parteisekretär verschiedener Rayons. Von 1932 bis 1934 Sekretär des Moskauer Stadtkomitees und 2. Sekretär des Moskauer Gebietskomitees der KPdSU, hier vor allem mit der Kollektivierung der Landwirtschaft im Moskauer Gebiet beauftragt. Seit 1934 Mitgl. des ZK der KPdSU, von 1935 bis 1938 als Nachfolger von Kaganowitsch 1.~Sekretär des Moskauer Gebiets- und Stadtkomitees, 1937 Deputierter der Stadt Moskau im Obersten Sowjet der UdSSR, Mitgl. des Präsidiums des Obersten Sowjets von 1938 bis Nov. 1947 und erneut seit 1950. 1938 1. Sekretär des ZK der KP der Ukraine und Kandidat des Politbüros der KPdSU, seit 1939 Mitgl. Während des Krieges Mitgl. des Kriegs[S. 86]rates der Front (Stalingrad), Generalleutnant. 1949 wieder 1. Sekretär des Parteigebietskomitees in Moskau und Sekretär des ZK der KPdSU. Nach Stalins Tod im Sept. 1953 zum 1. Sekretär des ZK der KPdSU gewählt. Seit dem 27. 3. 1958 als Nachfolger Bulganins auch Ministerpräsident der SU. Am 14. 10. 1964 angeblich aus „Gesundheitsgründen“ von seinem Amt als Parteichef zurückgetreten. In Wirklichkeit von seinen Gegnern in der Parteiführung gestürzt. Nachfolger als 1.~Sekretär der KPdSU: Leonid ➝Breshnew; als Ministerpräsident: Alexej ➝Kossygin. Chruschtschows Bilder und Schriften wurden aus der Öffentlichkeit entfernt; er selbst des Personenkults u.a. Fehler beschuldigt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 85–86 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für allgemeine Personenrecherchen wird neben der Rubrik BioLeX auch auf andere biographische Nachschlagewerke verwiesen. Christlich-Demokratische Union A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Cisinski-PreisSiehe auch: Chruschtschow, Nikita Sergejewitsch: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Chrustschew, N. S.: 1954 * 17. 4. 1894 in Kalinowka im Gouvernement Kursk als Sohn eines Bergarbeiters, arbeitete zunächst als Landarbeiter, später als Schlosser im Bergbau. Teilnahme am Bürgerkrieg, seit 1918 KPdSU-Mitgl., 1929 bis 1931 Studium an der Industrie-Akademie „Stalin“, Sekretär des dortigen Parteikomitees. Danach Parteisekretär verschiedener Rayons. Von 1932 bis 1934 Sekretär des…
DDR A-Z 1965
Conférenciers, Arbeitsgemeinschaft für sozialistische (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 Im Dez.~1961 wurde im Bezirk Leipzig die erste AfSC. gegründet; kurz darauf unterrichtete die Deutsche ➝Konzert- und Gastspiel-Direktion des gleichen Bezirks die Veranstalter davon, daß in Zukunft kein Conférencier mehr auftreten dürfe, „der mit seinem Repertoire nicht die Verbundenheit mit dem Leben der Menschen für den Sozialismus zum Ausdruck bringt, es progressiv unterstützt und noch vorhandene Schwächen im Bewußtsein der Menschen beseitigen hilft“. Die AfSC. will die Sprecher mit „informativem Material“ zur entsprechenden Gestaltung ihrer Programme versehen. (Kabarett) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 86 COMECON A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Correns, ErichSiehe auch die Jahre 1963 1966 Im Dez.~1961 wurde im Bezirk Leipzig die erste AfSC. gegründet; kurz darauf unterrichtete die Deutsche ➝Konzert- und Gastspiel-Direktion des gleichen Bezirks die Veranstalter davon, daß in Zukunft kein Conférencier mehr auftreten dürfe, „der mit seinem Repertoire nicht die Verbundenheit mit dem Leben der Menschen für den Sozialismus zum Ausdruck bringt, es progressiv unterstützt und noch vorhandene Schwächen im Bewußtsein der Menschen beseitigen hilft“. Die…
DDR A-Z 1965
Dahlem, Franz (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 [S. 87]* 14. 1. 1892 in Rohrbach (Lothringen). Kaufmännischer Angestellter; vor dem 1. Weltkrieg in der Sozialist. Arbeiterjugend tätig. 1918 Redakteur und Parteisekretär in der USPD, dann KPD, Preußischer Landtagsabgeordneter, seit 1928 M.d.R. und Mitglied des ZK der KPD. Nach 1933 illegale Tätigkeit; 1937 Politkommissar im Spanischen Bürgerkrieg. 1939 bis 1942 in einem französischen Internierungslager; von der Vichy-Regierung an die Gestapo ausgeliefert. KZ bis Mai 1945. Seit Gründung der SED im Parteivorstand, seit 1950 im ZK und Politbüro. Als Kaderchef der Partei dirigierte er zeitweise den illegalen kommun. Apparat und die Tarnorganisationen in der BRD. D. wurde auf Beschluß des ZK am 15. 5. 1953 „wegen politischer Blindheit gegenüber der Tätigkeit imperialistischer Agenten und wegen nichtparteimäßigen Verhaltens zu seinen Fehlern“ seiner Funktionen enthoben und aus dem ZK, Politbüro und Sekretariat ausgeschlossen. Seit März 1955 Leiter der Hauptabt. Forschung u. erster Stellv. des Staatssekretärs im Staatssekretariat für Hochschulwesen. Durch Beschluß des ZK der SED vom 29. 7. 1956 im Zuge der Entstalinisierung rehabilitiert. Im Januar 1957 wieder in das ZK der SED kooptiert. Durch verschiedene Gesten der Parteiführung (Auszeichnung mit Karl-Marx-Orden 1962) soll sein Ansehen wieder aufgewertet werden. Seit Okt. 1963 Abg. der Volkskammer. Seit Juli 1963 Präsident des „Komitees für die Solidarität mit dem spanischen Volk“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/dahlem-franz verwiesen. Cremer, Fritz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DALSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 [S. 87]* 14. 1. 1892 in Rohrbach (Lothringen). Kaufmännischer Angestellter; vor dem 1. Weltkrieg in der Sozialist. Arbeiterjugend tätig. 1918 Redakteur und Parteisekretär in der USPD, dann KPD, Preußischer Landtagsabgeordneter, seit 1928 M.d.R. und Mitglied des ZK der KPD. Nach 1933 illegale Tätigkeit; 1937 Politkommissar im Spanischen Bürgerkrieg. 1939 bis 1942 in einem französischen Internierungslager; von der…
DDR A-Z 1965
Brigade der ausgezeichneten Qualität (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Nicht mehr verliehener Ehrentitel für Brigaden, die „drei Monate hintereinander die eingegangenen Verpflichtungen erfüllten“. (Wettbewerbsbewegung, Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Brigade A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Brigade der besten QualitätSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Nicht mehr verliehener Ehrentitel für Brigaden, die „drei Monate hintereinander die eingegangenen Verpflichtungen erfüllten“. (Wettbewerbsbewegung, Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Brigade A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Brigade der besten Qualität
DDR A-Z 1965
Brigaden der LPG (1965)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Von der SU übernommene Form der Arbeitsorganisation in den LPG. Deren Mitglieder werden entsprechend den Hauptbetriebszweigen in mehrere selbständige Brigaden eingeteilt, die ihre Arbeiten nach dem Brigadeplan, der aus dem Betriebsplan der LPG hervorgeht, organisieren. Die wichtigsten Produktions-B. sind die Viehwirtschafts- und die Feldbaubrigaden; letztere werden nach Übergabe der Technik der MTS an die LPG mit der Traktorenbrigade zu einer Komplexbrigade vereinigt. Neben diesen „ständigen Produktionsbrigaden“ gibt es u. U. auch Bau- und Handwerkerbrigaden oder — auf Initiative der FDJ — eigene Jugendbrigaden. Nach der inneren ➝Betriebsordnung der LPG ist „zur Durchsetzung der sozialistischen Arbeitsorganisation“ die Bildung von zeitweiligen oder ständigen Arbeitsgruppen innerhalb der B. vorgesehen. (Komplexe Mechanisierung, sozialistische Leitung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Brigade der sozialistischen Arbeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z BrigadetagebücherSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Von der SU übernommene Form der Arbeitsorganisation in den LPG. Deren Mitglieder werden entsprechend den Hauptbetriebszweigen in mehrere selbständige Brigaden eingeteilt, die ihre Arbeiten nach dem Brigadeplan, der aus dem Betriebsplan der LPG hervorgeht, organisieren. Die wichtigsten Produktions-B. sind die Viehwirtschafts- und die Feldbaubrigaden; letztere werden nach Übergabe der Technik der MTS an die LPG mit der…
DDR A-Z 1965
BSG (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für Betriebs-Sportgemeinschaften. (Sport) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 81 Bruttoproduktion, Industrielle A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Buch-Export und -Import, Deutscher (DB)Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für Betriebs-Sportgemeinschaften. (Sport) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 81 Bruttoproduktion, Industrielle A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Buch-Export und -Import, Deutscher (DB)
DDR A-Z 1965
Buchhandlungen, Pädagogische (1965)
Siehe auch: Buchhandlungen, Pädagogische: 1963 1966 1969 1975 Pädagogische Buchhandlungen: 1966 1969 1975 1979 Sortiments-Buchhandlungen, die auf Grund eines Vertrages mit dem „volkseigenen“ Verlag Volk und Wissen ständig die infolge des Zuteilungsverfahrens teilweise schwer erreichbare pädagogische Fachliteratur zur Einsichtnahme und zum Kauf bereithalten sollen. (Buchhandel, Verlagswesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Buchhandel A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Buchheim, WalterSiehe auch: Buchhandlungen, Pädagogische: 1963 1966 1969 1975 Pädagogische Buchhandlungen: 1966 1969 1975 1979 Sortiments-Buchhandlungen, die auf Grund eines Vertrages mit dem „volkseigenen“ Verlag Volk und Wissen ständig die infolge des Zuteilungsverfahrens teilweise schwer erreichbare pädagogische Fachliteratur zur Einsichtnahme und zum Kauf bereithalten sollen. (Buchhandel, Verlagswesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965:…
DDR A-Z 1965
Bund Deutscher Offiziere (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Hilfsorganisation des Nationalkomitees Freies Deutschland. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Bund Deutscher Ärzte, Zahnärzte und Apotheker A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z BündnispolitikSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Hilfsorganisation des Nationalkomitees Freies Deutschland. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Bund Deutscher Ärzte, Zahnärzte und Apotheker A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bündnispolitik
DDR A-Z 1965
Burghardt, Max (1965)
Siehe auch: Burghardt, Max: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Burghardt, Max, Prof.: 1969 * 27. 11. 1893 bei Schwerin, Schauspieler. 1930 KPD, 1935 bis 1941 inhaftiert. 1946 NWDR Köln, 1947 Referent für Theater und Musik in der sowjetzon. Zentralverwaltung für Volksbildung, später im Ministerium für Volksbildung, 1950 Generalintendant der Städt. Bühnen Leipzig, 1954 bis 1962 der Staatsoper in Ost-Berlin. Seit 9. 2. 1958 Präsident des Deutschen ➝Kulturbundes, Mitgl. der Deutschen ➝Akademie der Künste. Seit 1954 Kandidat des ZK der SED, Mai 1959 Vollmitgl. 1958 Professor. 1949 und 1959 Nationalpreis. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/burghardt-max-georg-emanuel verwiesen. Bürgermeister A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Burmeister, FriedrichSiehe auch: Burghardt, Max: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Burghardt, Max, Prof.: 1969 * 27. 11. 1893 bei Schwerin, Schauspieler. 1930 KPD, 1935 bis 1941 inhaftiert. 1946 NWDR Köln, 1947 Referent für Theater und Musik in der sowjetzon. Zentralverwaltung für Volksbildung, später im Ministerium für Volksbildung, 1950 Generalintendant der Städt. Bühnen Leipzig, 1954 bis 1962 der Staatsoper in Ost-Berlin. Seit 9. 2. 1958 Präsident des Deutschen ➝Kulturbundes, Mitgl. der Deutschen…
DDR A-Z 1965
Büros der SED (1965)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Die wichtigsten Herrschaftsorgane der SED in den Bezirken und Kreisen waren bis zum VI. Parteitag im Jan. 1963 die B. der Bezirksleitungen und die B. der Kreisleitungen. Ihnen gehörten neben den hauptamtlichen Sekretären und dem Vors. der Parteikontrollkommission die Spitzenfunktionäre des Staatsapparates, des Staatssicherheitsdienstes sowie der wichtigsten Massenorganisationen an, außerdem einzelne Parteisekretäre von wichtigen Industrie- oder Landwirtschaftsbetrieben. Die B. tagten mindestens einmal in 14 Tagen, meistens aber jede Woche einmal. Die Zugehörigkeit der entscheidenden Funktionäre des Staatsapparates und der Massenorganisationen zu den B. gewährleistete die enge Zusammenarbeit aller Institutionen und Organisationen mit der Staatspartei. Andererseits wurde die Partei durch die B.-Mitgl. über alle politisch wichtigen Vorkommnisse im Bezirk bzw. Kreis unterrichtet (Apparat). Nach einem organisatorischen Umbau der KPdSU wurde Anfang 1963 auch die Organisationsstruktur der SED erneut verändert. Die B. in den Bezirken und Kreisen wurden aufgelöst. An ihre Stelle traten, wie in früheren Jahren, Sekretariate. Außerdem wurden beim Politbüro sowie bei den Bezirks- und Kreisleitungen je ein B. für Industrie und Bauwesen sowie für Landwirtschaft und eine Ideologische Kommission gegründet (beim Politbüro außerdem noch eine Agitationskommission). Die Leiter der beiden B. so wie der Ideologischen Kommission bilden in den Bezirken und Kreisen zusammen mit dem 1. Sekretär und dem Sekretär für Organisation und Kader das Sekretariat. In überwiegend ländlichen Kreisen besteht nur das B. für Landwirtschaft, in Industriekreisen nur das B. für Industrie. Die B. in den Kreisen leiten die entsprechenden Grundorganisationen an. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 83 Bürokratismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z CalbeSiehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Die wichtigsten Herrschaftsorgane der SED in den Bezirken und Kreisen waren bis zum VI. Parteitag im Jan. 1963 die B. der Bezirksleitungen und die B. der Kreisleitungen. Ihnen gehörten neben den hauptamtlichen Sekretären und dem Vors. der Parteikontrollkommission die Spitzenfunktionäre des Staatsapparates, des Staatssicherheitsdienstes sowie der wichtigsten Massenorganisationen an, außerdem einzelne Parteisekretäre von wichtigen…
DDR A-Z 1965
Checkpoint Charlie (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Von den Amerikanern so genannter Ausländerübergang (Friedrichstraße) an der Berliner Mauer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 84 Chauvinismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Chemische IndustrieSiehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Von den Amerikanern so genannter Ausländerübergang (Friedrichstraße) an der Berliner Mauer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 84 Chauvinismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Chemische Industrie
DDR A-Z 1965
Chemnitzer, Johannes (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 * 1929. 1948 bis 1951 Besuch d. Fachschule f. Landwirtschaft, staatl. gepr. Landwirt. Danach Tätigkeit in einer MTS. 1953 Sekretär für Landwirtschaft in der SED-Kreisleitung Zwickau/Land, Besuch der Parteihochschule, 1958 Sekretär f. Landw. in der SED-Bezirksleitung Gera, seit 1963 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Neubrandenburg. Seit Okt. 1963 Abg. d. Volkskammer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 85 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/chemnitzer-johannes-hans verwiesen. Chemnitz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Chinesisch-Sowjetischer KonfliktSiehe auch die Jahre 1966 1969 * 1929. 1948 bis 1951 Besuch d. Fachschule f. Landwirtschaft, staatl. gepr. Landwirt. Danach Tätigkeit in einer MTS. 1953 Sekretär für Landwirtschaft in der SED-Kreisleitung Zwickau/Land, Besuch der Parteihochschule, 1958 Sekretär f. Landw. in der SED-Bezirksleitung Gera, seit 1963 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Neubrandenburg. Seit Okt. 1963 Abg. d. Volkskammer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965:…
DDR A-Z 1965
Cisinski-Preis (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Der CP. wird in zwei Klassen für „hervorragende Neuschöpfungen, beispielgebende künstlerische Interpretationen, richtungweisende wissenschaftliche Forschungsarbeit und andere kulturpolitische Leistungen auf dem Gebiete des sorbischen Kunstschaffens“ durch den Minister für Kultur verliehen. (Jakub Bart-Cisinski war ein wendischer Schriftsteller, geb. 1856, gest. 1909.) (Auszeichnungen, Wenden) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 86 Chruschtschow, Nikita Sergejewitsch A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Clara-Zetkin-MedailleSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Der CP. wird in zwei Klassen für „hervorragende Neuschöpfungen, beispielgebende künstlerische Interpretationen, richtungweisende wissenschaftliche Forschungsarbeit und andere kulturpolitische Leistungen auf dem Gebiete des sorbischen Kunstschaffens“ durch den Minister für Kultur verliehen. (Jakub Bart-Cisinski war ein wendischer Schriftsteller, geb. 1856, gest. 1909.) (Auszeichnungen, Wenden) Fundstelle: SBZ von A bis Z.…
DDR A-Z 1965
Correns, Erich (1965)
Siehe auch: Correns, Erich: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Correns, Erich, Prof. Dr.: 1969 Prof. Dr. phil., Dr. jur. h.c., * 12. 5. 1896 in Tübingen als Sohn eines Geh. Regierungsrates. Realgymnasium, Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, Studium der Chemie, Physik und Botanik in Berlin u. Tübingen. 1922 bis 1924 Assistent an wissenschaftlichen Instituten. Seit 1925 Tätigkeit in Industrie u. Forschung; 1937 bis 1945 Zellwolle- und Kunstseidering GmbH. Schwarza u. Wilshausen. 1946 Werkdirektor der VEB Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal in Blankenstein, 1948 Werkdirektor des VEB Kunstfaserwerkes „Wilhelm Pieck“ in Schwarza. Seit 1951 Direktor, in den sechziger Jahren nur noch wiss. Mitarbeiter des Instituts für Faserstofforschung der Deutschen ➝Akademie der Wissenschaften in Teltow-Seehof, seit 1951 ordentliches Mitgl. der Akademie. Seit 26. 8. 1950 Präsident des Nationalrates der Nationalen Front, seit 1957 außerdem Mitgl. des Deutschen ➝Forschungsrats beim Ministerrat der SBZ, seit 12. 9. 1960 Mitgl. des Staatsrates. Mitgl. des Präsidialrates des Deutschen ➝Kulturbundes. Seit 1954 Abg. der Volkskammer, Fraktion Kulturbund. Parteilos. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 86 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/correns-erich verwiesen. Conférenciers, Arbeitsgemeinschaft für sozialistische A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z CottbusSiehe auch: Correns, Erich: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Correns, Erich, Prof. Dr.: 1969 Prof. Dr. phil., Dr. jur. h.c., * 12. 5. 1896 in Tübingen als Sohn eines Geh. Regierungsrates. Realgymnasium, Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, Studium der Chemie, Physik und Botanik in Berlin u. Tübingen. 1922 bis 1924 Assistent an wissenschaftlichen Instituten. Seit 1925 Tätigkeit in Industrie u. Forschung; 1937 bis 1945 Zellwolle- und Kunstseidering GmbH. Schwarza u.…
DDR A-Z 1965
DAL (1965)
Siehe auch: Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR: 1975 1979 Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, Deutsche (DAL): 1958 1959 1960 1962 1963 1966 DAL: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Deutsche Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin: 1975 Deutsche Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin (DAL): 1969 Abk. f. Deutsche ➝Akademie der Landwirtschaftswissenschaften. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 Dahlem, Franz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DAMWSiehe auch: Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR: 1975 1979 Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, Deutsche (DAL): 1958 1959 1960 1962 1963 1966 DAL: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Deutsche Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin: 1975 Deutsche Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin (DAL): 1969 Abk. f. Deutsche ➝Akademie der Landwirtschaftswissenschaften. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und…
DDR A-Z 1965
Brigade der besten Qualität (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Ehrentitel für Brigaden, die als Sieger im Wettbewerb besondere Leistungen vollbringen. (Wettbewerbsbewegung, Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Brigade der ausgezeichneten Qualität A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Brigade der hervorragenden LeistungSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Ehrentitel für Brigaden, die als Sieger im Wettbewerb besondere Leistungen vollbringen. (Wettbewerbsbewegung, Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80 Brigade der ausgezeichneten Qualität A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Brigade der hervorragenden Leistung
DDR A-Z 1965
Brigadetagebücher (1965)
Siehe auch: Brigadetagebuch: 1979 1985 Brigadetagebücher: 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Um die künstlerische Betätigung der Werktätigen anzuregen (Schreibende ➝Arbeiter, Kul[S. 81]turpolitik), vor allem aber, um sich gegenseitig zu „sozialistischen Menschen“ zu erziehen, werden die Arbeiter in den VEB angehalten, B. zu führen, in denen alle Mitgl. einer Brigade alle Ereignisse während der Arbeit und während der gemeinsam verbrachten Freizeit eintragen sollen. Brigademitglieder, die noch nicht verstehen, „sozialistisch zu leben und sozialistisch zu arbeiten“, sind in den B. namentlich zu nennen und auf ihre „Fehler“ aufmerksam zu machen sowie zur Selbstkritik aufzufordern. „Fortschrittliche“ Arbeiter sollen ihnen als Vorbild hingestellt werden. In einigen Großbetrieben werden Wettbewerbe „Wer schreibt das beste B.?“ veranstaltet. Als Muster für B. wurde ein von einem Reparaturschlosser mit Hilfe eines Berufsschriftstellers verfaßtes B. in Buchform veröffentlicht. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 80–81 Brigaden der LPG A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z BrockenSiehe auch: Brigadetagebuch: 1979 1985 Brigadetagebücher: 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Um die künstlerische Betätigung der Werktätigen anzuregen (Schreibende ➝Arbeiter, Kul[S. 81]turpolitik), vor allem aber, um sich gegenseitig zu „sozialistischen Menschen“ zu erziehen, werden die Arbeiter in den VEB angehalten, B. zu führen, in denen alle Mitgl. einer Brigade alle Ereignisse während der Arbeit und während der gemeinsam verbrachten Freizeit eintragen sollen. Brigademitglieder,…
DDR A-Z 1965
Buch-Export und -Import, Deutscher (DB) (1965)
Siehe auch: Buchexport: 1975 1979 1985 Buch-Export und -Import, Deutscher (DB): 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Buchexport- und Import-GmbH: 1956 Deutscher Buch-Export und -Import: 1975 1979 Deutscher Buch-Export und Import (DB): 1953 als GmbH, in Leipzig begründet. Der DB. gehört zu den wichtigsten Organisationsformen des weitgehend verstaatlichten Buchhandels. Die gesamte Ein- und Ausfuhr graphischer Erzeugnisse (Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Reproduktionen von Gemälden, Landkarten, Spielkarten, Postkarten, Modellierbogen, Noten, Briefmarken) läuft über den DB. Er betreibt eine intensive Exportwerbung, vor allem auch durch Ausstellungen (1963 war er an 19 Ausstellungen und Messen und an 196 Tagungen und Kongressen beteiligt); 1958 gab er für Buch- und Zeitschriftenwerbung im Auslande rund 1~Mill. DM Ost aus. Der DB. vermittelt auch Nachdruck- und Übersetzungslizenzen und steuerte früher die Export-Druckaufträge; Anfang 1963 ging diese Aufgabe an den VEB Export-Leitbetrieb der polygrafischen Industrie über. Der DB. verkaufte bzw. verkauft auch die wertvollen Bibliotheken enteigneter Großgrundbesitzer oder von „Republikflüchtigen“ ins Ausland und führt dem Regime dadurch Devisen zu. Der Im- und Export antiquarischer Druck- und Kunstwerke wird vom „Zentralantiquariat der DDR“ betrieben. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 81 BSG A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z BuchgemeinschaftenSiehe auch: Buchexport: 1975 1979 1985 Buch-Export und -Import, Deutscher (DB): 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Buchexport- und Import-GmbH: 1956 Deutscher Buch-Export und -Import: 1975 1979 Deutscher Buch-Export und Import (DB): 1953 als GmbH, in Leipzig begründet. Der DB. gehört zu den wichtigsten Organisationsformen des weitgehend verstaatlichten Buchhandels. Die gesamte Ein- und Ausfuhr graphischer Erzeugnisse (Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Reproduktionen von…
DDR A-Z 1965
Buchheim, Walter (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1969 * 28. 1. 1904 in Pegau, Kr. Borna als Sohn eines Arbeiters. Volksschule, Metallschleifer, 1923 KJVD, 1926 KPD. 1931 bis 1933 Stadtrat in Groitzsch. 1933 bis 1936 Gefängnis und KZ. Ab 1936 wieder als Metallschleifer tätig. 1944 KPD, 1946 SED. 1945 bis 1949 Stadtverordneter und Bürgermeister von Groitzsch. 1949 Absolvent der Dt. Verwaltungsakademie, 1950 Landrat in Zittau. Von 1952 bis 1959 1. Sekretär der Bezirksleitung der SED in Chemnitz. Von Okt.~1957 bis März~1961 stellv. Vors. des FDGB und Leiter des Sekretariats im FDGB-Bundesvorstand. Seit März 1961 Vors. d. Zentralausschusses d. Volkssolidarität. Von 1954 bis 1963 Mitgl. des ZK der SED. Von 1958 bis 1963 Abg. der Volkskammer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/buchheim-walter verwiesen. Buchhandlungen, Pädagogische A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Buchwitz, OttoSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1969 * 28. 1. 1904 in Pegau, Kr. Borna als Sohn eines Arbeiters. Volksschule, Metallschleifer, 1923 KJVD, 1926 KPD. 1931 bis 1933 Stadtrat in Groitzsch. 1933 bis 1936 Gefängnis und KZ. Ab 1936 wieder als Metallschleifer tätig. 1944 KPD, 1946 SED. 1945 bis 1949 Stadtverordneter und Bürgermeister von Groitzsch. 1949 Absolvent der Dt. Verwaltungsakademie, 1950 Landrat in Zittau. Von 1952 bis 1959 1. Sekretär der Bezirksleitung der SED in…
DDR A-Z 1965
Bündnispolitik (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Im Pj. gemäß Lenin die enge Zusammenarbeit der proletarischen Klasse mit der Klasse der werktätigen Bauern und mit der Intelligenz, die gemeinsam unter der Führung der bolschewistischen Partei die proletarische Revolution vollziehen sollen. Nach dem XX. Parteitag der KPdSU (Febr. 1956) ist die B. gemäß der neuen These von der „Abschwächung des Klassenkampfes“ (Klasse) abgewandelt worden; einmal wird nunmehr die „neue Klasse der Genossenschaftsbauern“ (an Stelle der werktätigen Bauern), als besonders enger Verbündeter der Arbeiterklasse angesprochen (Landwirtschaftliche ➝Produktionsgenossenschaften). Überdies wird die B. auf „andere Schichten“ ausgedehnt (vgl. z. B. §~1 des Gesetzbuches der Arbeit), so daß der Bündnisbegriff der Bolschewisten seither praktisch dem ziemlich nahekommt, was im Nationalsozialismus als von der NSDAP geführte „Volksgemeinschaft“ interpretiert wurde. Das ist für die SU nunmehr offen im neuen Parteiprogramm der KPdSU ausgesprochen, wonach die kommunistische Partei mit der Vollendung des Aufbaus des Sozialismus die „Partei des gesamten Volkes“ werde. (Klassenkampf auf dem Lande, Aktionseinheit der Arbeiterklasse, Arbeiter-und-Bauern-Macht, Arbeiter) Literaturangaben Leonhard, Wolfgang: Sowjetideologie heute, Bd. II — Die politischen Lehren (Fischer-Bücherei, 461). Frankfurt a. M., 1962. 328 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Bund Deutscher Offiziere A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bürgerlich-Demokratische RevolutionSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Im Pj. gemäß Lenin die enge Zusammenarbeit der proletarischen Klasse mit der Klasse der werktätigen Bauern und mit der Intelligenz, die gemeinsam unter der Führung der bolschewistischen Partei die proletarische Revolution vollziehen sollen. Nach dem XX. Parteitag der KPdSU (Febr. 1956) ist die B. gemäß der neuen These von der „Abschwächung des Klassenkampfes“ (Klasse) abgewandelt worden; einmal wird nunmehr die…
DDR A-Z 1965
Burmeister, Friedrich (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 24. 3. 1888 in Wittenberge als Sohn eines Lokomotivführers, Mittel- und Realschule, 1905 Eintritt in den Postdienst, 1906 Mitgl. des Deutschen Postverbandes, von 1919 bis 1923 in diesem in versch. Funktionen; von 1920 bis 1933 Vors. des Landeskartells des Deutschen Beamtenbundes Mecklenburg-Schwerin, 1922 bis 1924 Mitgl. der Republ. Partei, 1926 bis 1930 der Deutschen Demokratischen Partei. 1945 CDU, seit Sept.~1950 Mitgl. des Hauptvorst. der CDU. Von 1944 bis 1946 stellv. Leiter der Oberpostdirektion Schwerin, Dez. 1946 Minister für Arbeit und Sozialwesen in Mecklenburg, seit Okt. 1949 Minister für Post- und Fernmeldewesen. Von 1950 bis 1958 Abg. der Volkskammer. Literaturangaben SBZ-Biographie — Ein biographisches Nachschlagebuch über die SBZ Deutschlands (bearb. vom Untersuchungsausschuß Freiheitl. Juristen). 3., erw. Aufl. (BMG) 1965. 406 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 82 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/burmeister-friedrich verwiesen. Burghardt, Max A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Büro des Präsidiums des MinisterratesSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 24. 3. 1888 in Wittenberge als Sohn eines Lokomotivführers, Mittel- und Realschule, 1905 Eintritt in den Postdienst, 1906 Mitgl. des Deutschen Postverbandes, von 1919 bis 1923 in diesem in versch. Funktionen; von 1920 bis 1933 Vors. des Landeskartells des Deutschen Beamtenbundes Mecklenburg-Schwerin, 1922 bis 1924 Mitgl. der Republ. Partei, 1926 bis 1930 der Deutschen Demokratischen Partei. 1945 CDU, seit Sept.~1950 Mitgl. des…
DDR A-Z 1965
Calbe (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 [S. 84]Kreisstadt in Sachsen-Anhalt (jetzt: Bezirk Magdeburg) mit (1963) 16.859 Einwohnern (1950: 14.802). Seit 1951 Standort des neuerbauten „VEB Eisenhüttenwerke West“ zur Herstellung von Gießerei-Roheisen, das nach einem neuartigen Verfahren in Niederschachtöfen unter Verwendung von Braunkohlenkoks erschmolzen wird. (Eisen- und Stahlindustrie) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 84 Büros der SED A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z CDUSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 [S. 84]Kreisstadt in Sachsen-Anhalt (jetzt: Bezirk Magdeburg) mit (1963) 16.859 Einwohnern (1950: 14.802). Seit 1951 Standort des neuerbauten „VEB Eisenhüttenwerke West“ zur Herstellung von Gießerei-Roheisen, das nach einem neuartigen Verfahren in Niederschachtöfen unter Verwendung von Braunkohlenkoks erschmolzen wird. (Eisen- und Stahlindustrie) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn…
DDR A-Z 1965
Chemische Industrie (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Die ChI. ist nach ihrem Bruttoproduktionswert mit (1963) fast 13 Milliarden Mark der größte, mit ihren (1963) rd. 272.200 Beschäftigten der zweitgrößte Industriezweig der SBZ. Sie ist der wichtigste Grundstofflieferant für die verarbeitenden Industriezweige. Vor der Spaltung Deutschlands hatte die mitteldeutsche ChI. bei einer großen Anzahl von Erzeugnissen überdurchschnittliche Produktionsanteile, bei einigen wichtigen chemischen Grundstoffen bestand sogar eine weitgehende Abhängigkeit Westdeutschlands von der mitteldeutschen ChI. Das größte Chemiewerk Europas, das Leunawerk, die drei IG-Farbenwerke in Bitterfeld und andere waren Lieferanten Westdeutschlands und der ganzen Welt. Bei verhältnismäßig geringen Kriegsschäden mußte die ChI. der SBZ 1945/46 empfindliche Demontagen hinnehmen. Die wichtigsten Chemie-Großbetriebe wurden von den Sowjets beschlagnahmt (SAG). Nach dem Wiederaufbau verfügten die Sowjets (Stand von Anfang 1952) über mehr als 52 v. H. aller Kapazitäten in der ChI. Erst ab 1. Jan. 1954 wurden die SAG-Betriebe der ChI. an die deutsche Verwaltung zurückverkauft. In der Periode des ersten Siebenjahrplans sollte die Produktion der ChI. bis 1965 gegenüber 1958 annähernd verdoppelt werden. Entwicklungsschwerpunkte waren Kunststoffe (Plaste) und synthetische Fasern. Die Kraftstofferzeugung sollte gegenüber 1958 um 100 v. H. gesteigert und die Düngemittelproduktion verdoppelt werden. Alle Planziele wurden nicht erreicht. Nach vier Jahren Laufdauer des ersten Siebenjahrplans hatte die ChI. nur knapp 40 v. H. der in dieser Zeit geplanten Zuwachsrate der Bruttoproduktion erzielt. Im Rahmen der Zusammenarbeit der Länder des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe soll die ChI. der SBZ Hauptlieferant für Kalidüngemittel, Kunststoffe, Silikone und synthetischen Kautschuk werden. Literaturangaben *: Die chemische Industrie in der sowjetischen Besatzungszone. (Mat.) 1955. 64 S. m. 14 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 84 Checkpoint Charlie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ChemisierungSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Die ChI. ist nach ihrem Bruttoproduktionswert mit (1963) fast 13 Milliarden Mark der größte, mit ihren (1963) rd. 272.200 Beschäftigten der zweitgrößte Industriezweig der SBZ. Sie ist der wichtigste Grundstofflieferant für die verarbeitenden Industriezweige. Vor der Spaltung Deutschlands hatte die mitteldeutsche ChI. bei einer großen Anzahl von Erzeugnissen überdurchschnittliche Produktionsanteile, bei…
DDR A-Z 1965
Chinesisch-Sowjetischer Konflikt (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 Seit Herbst 1958 entbrannter Gegensatz zwischen dem von Chruschtschow geführten Block der kommunistischen Parteien aller europäischen Volksdemokratien (außer Albanien) sowie der Mehrheit der kommunistischen Parteien in den westlichen Ländern und der Entwicklungswelt auf der einen Seite und der kaum weniger mitgliedstarken von Mao geführten Gruppe vorwiegend asiatischer Kommunisten anderseits. Der zunächst um die Verbindlichkeit und Einschätzung der sog. chinesischen Volkskommunen geführte Streit hatte sich nach oberflächlicher Kittung der Gegensätze auf der über dreiwöchigen Konferenz von 81 kommunistischen Parteien im Nov. 1960 erneut verschärft und ausgeweitet. Er scheint in Fragen der innerbolschewistischen Blockhegemonie (Soll Moskau oder Peking führen?) wie in nationalistischen und Rassenstreitigkeiten (Sind die Russen als „Weiße“ faire Partner der farbigen Völker? — Streitereien um den Grenzverlauf zwischen Rußland und China am Amur) wie in den unterschiedlichen Gegebenheiten industrieller und vorindustrieller Gesellschaften wie auch in anscheinend echten Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der verbindlichen ideologischen Linie motiviert (Sind Weltkriege im Nuklearzeitalter vermeidbar, wie es der UdSSR-Block für wahrscheinlich hält? — Soll man, wie wieder dieser meint, die nationaldemokratischen Führungen in der Entwicklungswelt unterstützen oder dort die direkte revolutionäre Aktion anstreben?). Ein Versuch, die ideologischen Meinungsverschiedenheiten beizulegen, scheiterte im Juli 1963; die Chinesen warfen in diesem Zusammenhang den Sowjet-Bolschewisten (fraglos nicht mit Unrecht) in 25 brillant formulierten Thesen vor, daß sie „Reformisten“ und „Revisionisten“ seien und daß Chruschtschow keineswegs als legitimer Erbe Lenins anzusehen sei. Nachdem die Russen den chinesischen Aufbau schon Jahre vorher durch Abzug ihrer technischen Spezialisten und erhebliche Reduzierung ihres Außenhandels mit der Volksrepublik China empfindlich getroffen hatten, trat seither ein Zustand nahezu offener Feindseligkeit ein. Wieweit der im Okt. 1964 erfolgte Sturz Chruschtschows auf den CSK. zurückzuführen war und insbesondere eine Aufweichung der verhärteten Fronten ermöglicht, muß angesichts der überwiegend sachlich begründeten Differenzen offenbleiben. (Marxismus-Leninismus, Polyzentrismus, Lager, Sozialistisches Weltsystem) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 85 Chemnitzer, Johannes A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Christlich-Demokratische UnionSiehe auch die Jahre 1966 1969 Seit Herbst 1958 entbrannter Gegensatz zwischen dem von Chruschtschow geführten Block der kommunistischen Parteien aller europäischen Volksdemokratien (außer Albanien) sowie der Mehrheit der kommunistischen Parteien in den westlichen Ländern und der Entwicklungswelt auf der einen Seite und der kaum weniger mitgliedstarken von Mao geführten Gruppe vorwiegend asiatischer Kommunisten anderseits. Der zunächst um die Verbindlichkeit und Einschätzung der sog.…
DDR A-Z 1965
Clara-Zetkin-Medaille (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Medaille mit Urkunde und, sobald Vollrentenanspruch besteht, einer jährlichen Ehrenrente von 300 DM für „hervorragende Verdienste beim Aufbau des Sozialismus, im Kampf um die Erhaltung des Friedens und in der Arbeit unter den Frauen zur Durchsetzung des sozialistischen Bewußtseins, bei der Verwirklichung der Rechte der Frau, der Gleichberechtigung, Förderung und Entwicklung der Frau sowie in der sozialistischen Frauenbewegung“. (C. Z. war Altkommunistin, seit 1919 Mitgl. des ZK der KPD, Mitgl. des Reichstages, 1932 Alterspräsidentin des Reichstages.) (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 86 Cisinski-Preis A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z COMECONSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Medaille mit Urkunde und, sobald Vollrentenanspruch besteht, einer jährlichen Ehrenrente von 300 DM für „hervorragende Verdienste beim Aufbau des Sozialismus, im Kampf um die Erhaltung des Friedens und in der Arbeit unter den Frauen zur Durchsetzung des sozialistischen Bewußtseins, bei der Verwirklichung der Rechte der Frau, der Gleichberechtigung, Förderung und Entwicklung der Frau sowie in der sozialistischen Frauenbewegung“.…
DDR A-Z 1965
Cottbus (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Südteil von Brandenburg sowie sächsischen und sachsen-anhaltischen Gebietsteilen: 8.261 qkm, (1963) 823.021 Einwohner (1950: 803.978). 1 Stadtkreis: C.; 14~Landkreise: Bad Liebenwerda, Calau, C., Finsterwalde, Forst, Guben, Herzberg, Hoyerswerda, Jessen, Luckau, Lübben, Senftenberg, Spremberg, Weißwasser. Vors. des Rates des Bezirkes: Hans Schmidt (SED). 1.~Sekretär der SED-Bezirksleitung: Albert ➝Stief. In der Wirtschaft des Bezirkes steht der Braunkohlenbergbau an der Spitze, der zur wichtigsten Brennstoff- und Energiebasis wurde (Energieerzeugung). Es folgen in weitem Abstand Nahrungs- und Genußmittel, Chemische und Keramische sowie Textilindustrie. 2. Stadtkreis im brandenburgischen Bezirk C., Bezirksstadt, Kreisstadt, Hauptort der Niederlausitz, beiderseits der Spree, mit (1963) 71.390 Einwohnern (1950: 60.874) drittgrößte Stadt Brandenburgs (im 2.~Weltkrieg erheblich zerstört); Hauptsitz der Niederlausitzer Textilindustrie, daneben Nahrungsmittelindustrie; Reichsbahndirektion; Hochschule für Bauwesen, Sender des „Radio DDR“, Stadttheater. — Im Sommer 1952 verlor C. seine Stellung als kreisfreie Stadt, ist jedoch seit 1954 wieder Stadtkreis. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 2. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 86 Correns, Erich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Cremer, FritzSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Südteil von Brandenburg sowie sächsischen und sachsen-anhaltischen Gebietsteilen: 8.261 qkm, (1963) 823.021 Einwohner (1950: 803.978). 1 Stadtkreis: C.; 14~Landkreise: Bad Liebenwerda, Calau, C., Finsterwalde, Forst, Guben, Herzberg, Hoyerswerda, Jessen, Luckau, Lübben, Senftenberg, Spremberg, Weißwasser. Vors. des…
DDR A-Z 1965
DAMW (1965)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DAL A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Danelius, GerhardSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DAL A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Danelius, Gerhard