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SU (1965)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Abk. für Sowjetunion. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 426 StVA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Subjektivismus

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Abk. für Sowjetunion. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 426 StVA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Subjektivismus

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Sühnemaßnahmen (1965)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 Strafrechtlicher Begriff, der durch die Direktive Nr. 38 des Alliierten Kontrollrats an Stelle des Wortes „Strafe“ in das Strafrecht der SBZ eingeführt wurde. Die schwerste gegen „Hauptschuldige“ zu verhängende S. war die Todesstrafe. Weiter waren zeitliche und lebenslängliche Zuchthausstrafen und Gefängnisstrafen in Art. 8 der Dir. 38 aufgeführt. In der strafrechtlichen Praxis der SBZ-Justiz bildete sich bald die Übung heraus, bei Todes- und Freiheitsstrafen weiterhin von „Strafen“ zu sprechen, während eine Reihe von Nebenstrafen und Nebenfolgen aus der Dir. 38 als S. bezeichnet wurden. Darunter fielen die Vermögenseinziehung, das Berufsverbot, Verlust von Ansprüchen auf Pensions- oder Rentenzahlung, Verlust des aktiven und passiven Wahlrechts sowie des Rechts, sich politisch zu betätigen und Mitglied einer politischen Partei oder der Gewerkschaft sein zu können, Auferlegung von Wohnraum- und Aufenthaltsbeschränkungen u.a.m. Die S. waren von unterschiedlicher Schwere, je nachdem, ob ein Angeklagter mit dem Urteil in die Gruppe der „Hauptschuldigen“, „Belasteten“, „Minderbelasteten“ oder „Mitläufer“ eingestuft wurde. Seit Aufhebung der Dir. 38 am 19. 9. 1955 entfällt die Verhängung dieser S.; auf aus anderen Gesetzen zulässige Nebenstrafen und Nebenfolgen kann selbstverständlich weiterhin erkannt werden. Literaturangaben Rosenthal, Walther, Richard Lange, und Arwed Blomeyer: Die Justiz in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 4., überarb. Aufl. (BB) 1959. 206 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 427 Suhl A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Suhrbier, Max

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 Strafrechtlicher Begriff, der durch die Direktive Nr. 38 des Alliierten Kontrollrats an Stelle des Wortes „Strafe“ in das Strafrecht der SBZ eingeführt wurde. Die schwerste gegen „Hauptschuldige“ zu verhängende S. war die Todesstrafe. Weiter waren zeitliche und lebenslängliche Zuchthausstrafen und Gefängnisstrafen in Art. 8 der Dir. 38 aufgeführt. In der strafrechtlichen Praxis der SBZ-Justiz bildete sich bald die Übung heraus, bei Todes-…

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Syndikalismus (1965)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Eine Abweichung, die die „führende Rolle der Partei“ und die Notwendigkeit einer Zentralgewalt zur Durchsetzung der revolutionären Forderungen der Arbeiterschaft ablehnt und sich demgegenüber auf die spontane Kraft der Massen und ihre gewerkschaftlichen Kampfmittel beschränken zu können glaubt. Historisch vor allem Ende des 19. Jahrhunderts in den französischen Gewerkschaften (Syndikaten) von Bedeutung gewesen. Nur mit teilweisem Recht glaubte die ZK-Führung, 1959/1960 bei einem Teil der Brigaden der sozialistischen Arbeit Ansätze zu S. zu entdecken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 427 Synagogengemeinde A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tag der Aktivisten

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Eine Abweichung, die die „führende Rolle der Partei“ und die Notwendigkeit einer Zentralgewalt zur Durchsetzung der revolutionären Forderungen der Arbeiterschaft ablehnt und sich demgegenüber auf die spontane Kraft der Massen und ihre gewerkschaftlichen Kampfmittel beschränken zu können glaubt. Historisch vor allem Ende des 19. Jahrhunderts in den französischen Gewerkschaften (Syndikaten) von Bedeutung gewesen. Nur mit…

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TAN (1965)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für „Technische Arbeitsnormen“. (Lohnpolitik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 428 Tag der Bereitschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tanz

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für „Technische Arbeitsnormen“. (Lohnpolitik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 428 Tag der Bereitschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tanz

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TASS (1965)

Siehe auch das Jahr 1966 Abk. f. „Telegrafnoje Agentstwo Sowjetskojo Sojusa“. Amtliche Telegrafenagentur der UdSSR. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 429 Tarnorganisationen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tausenderbewegung

Siehe auch das Jahr 1966 Abk. f. „Telegrafnoje Agentstwo Sowjetskojo Sojusa“. Amtliche Telegrafenagentur der UdSSR. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 429 Tarnorganisationen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tausenderbewegung

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Technik, Amt für (1965)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Tarnbezeichnung für das Rüstungsamt, 1955 bis 1958 dem „Minister für Nationale Verteidigung“ unterstellt. Das AfT. war gegliedert in je eine Abt. für Sicherheit und Kader, ferner in zehn Zentrale Abt. für Planung, Investitionen, Materialversorgung, Finanzen usw. und in eine Anzahl „Verwaltungen“, z. B. für Waffen und Geräte, Munition und Sprengstoffe, Bekleidung und Ausrüstung, Funk- und Fernmeldewesen, Feinmechanik und Optik, Schiffbau, Fahrzeugbau, Luftfahrtindustrie. Das AfT. wurde — wahrscheinlich im Juli 1958 — aufgelöst. Seine Aufgaben wurden teils von den Industriefachabt. der neu organisierten Staatlichen ➝Plankommission, teils vom Ministerium für Nationale Verteidigung unmittelbar übernommen. Als koordinierendes Zentrales Rüstungsamt ist seitdem die Abt. „Sonderbedarf“ bei der Staatlichen Plankommission, die von einem Generalmajor der NVA geleitet wird, anzusehen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 429 Technik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technik, Fonds für

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Tarnbezeichnung für das Rüstungsamt, 1955 bis 1958 dem „Minister für Nationale Verteidigung“ unterstellt. Das AfT. war gegliedert in je eine Abt. für Sicherheit und Kader, ferner in zehn Zentrale Abt. für Planung, Investitionen, Materialversorgung, Finanzen usw. und in eine Anzahl „Verwaltungen“, z. B. für Waffen und Geräte, Munition und Sprengstoffe, Bekleidung und Ausrüstung, Funk- und Fernmeldewesen, Feinmechanik und Optik, Schiffbau,…

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Techniker des Volkes, Verdienter (1965)

Siehe auch: Techniker des Volkes, Verdienter: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Verdienter Techniker des Volkes: 1956 Ehrentitel, der an Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker für hervorragende Leistungen auf dem Gebiete der Technik verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technik, Übergabe der A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische Intelligenz

Siehe auch: Techniker des Volkes, Verdienter: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Verdienter Techniker des Volkes: 1956 Ehrentitel, der an Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker für hervorragende Leistungen auf dem Gebiete der Technik verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technik, Übergabe der A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische…

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Technische Normen (1965)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Normen, die die technische Zusammensetzung oder Ausführung eines Erzeugnisses bestimmen. (Unterschied dazu: Arbeitsnormen und Vorratsnormen.) Die Einführung der TN. dient der Arbeits- und Materialersparnis, der Gütesicherung und der Verminderung von Konstruktionsarbeiten. Zu den TN. in der SBZ gehören Staatliche Standards (Standardisierung), Fachbereichstandards, DIN-Normen, VDE-Vorschriften (d. s. Vorschriften der Elektrotechnik) und GOST-Normen. Die allgemeine Einführung der Staatlichen Standards, die den sowjet. Gost-Normen angepaßt werden sollen, wird angestrebt. Die bisher noch teilweise gültigen DIN-Normen sollen gänzlich ausgeschaltet werden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technische Kontroll-Organisation (TKO) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technologie

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Normen, die die technische Zusammensetzung oder Ausführung eines Erzeugnisses bestimmen. (Unterschied dazu: Arbeitsnormen und Vorratsnormen.) Die Einführung der TN. dient der Arbeits- und Materialersparnis, der Gütesicherung und der Verminderung von Konstruktionsarbeiten. Zu den TN. in der SBZ gehören Staatliche Standards (Standardisierung), Fachbereichstandards, DIN-Normen, VDE-Vorschriften (d. s. Vorschriften der…

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Terrorismus (1965)

Siehe auch: Terror: 1969 1975 1979 Terrorismus: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Pj., als „staatsgefährdende Gewaltakte“ in § 17 StEG und als „Angriffe gegen örtliche Organe der Staatsmacht“ in § 18 StEG zwei Tatbestände von Staatsverbrechen. Mit Zuchthaus bis zu 15 Jahren, in minderschweren Fällen mit Gefängnis nicht unter 6 Monaten wird bestraft, „wer es unternimmt, durch Gewaltakte oder durch Drohung mit Gewaltakten die Bevölkerung in Furcht und Schrecken zu versetzen, um Unsicherheit zu verbreiten und das Vertrauen zur Arbeiter-und-Bauern-Macht zu erschüttern“, und „wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt die gesetzmäßige Tätigkeit der örtlichen Organe der Staatsmacht oder eines ihrer Mitglieder unmög[S. 431]lich zu machen oder zu behindern“. Der Versuch, nach dem 13. 8. 1961 (Mauer) aus der SBZ zu flüchten („Grenzdurchbruch“) oder von West-Berlin aus Fluchthilfe zu leisten (Tunnel!), wurde vom Obersten Gericht in zwei großaufgezogenen Prozessen im Juli und September 1962 als T. gewertet. Gegen 2 Angeklagte wurde auf lebenslängliche Zuchthausstrafe, gegen 8 weitere auf 69 Jahre Zuchthaus erkannt. Literaturangaben Unrecht als System, Bd. IV … 1958 bis 1961 (BMG) 1962. 291 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430–431 Territorialprinzip A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Textilindustrie

Siehe auch: Terror: 1969 1975 1979 Terrorismus: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Pj., als „staatsgefährdende Gewaltakte“ in § 17 StEG und als „Angriffe gegen örtliche Organe der Staatsmacht“ in § 18 StEG zwei Tatbestände von Staatsverbrechen. Mit Zuchthaus bis zu 15 Jahren, in minderschweren Fällen mit Gefängnis nicht unter 6 Monaten wird bestraft, „wer es unternimmt, durch Gewaltakte oder durch Drohung mit Gewaltakten die Bevölkerung in Furcht und Schrecken zu versetzen, um…

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Thälmann-Pioniere (1965)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Junge Pioniere. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 431 Thälmann, Ernst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Theater

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Junge Pioniere. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 431 Thälmann, Ernst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Theater

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Thiessen, Peter-Adolf (1965)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 6. 4. 1899 in Schweidnitz/Schlesien. Studium der Chemie in Freiburg/Br., Greifswald und Göttingen, Dr. phil. habil., Lehrtätigkeit an den Universitäten Göttingen, Frankfurt/ Main und Münster, 1935 bis 1945 Direktor des Instituts für physikalische Chemie der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Berlin. Kerntechnische Arbeit. 1945 bis 1956 wissenschaftliche Tätigkeit in der UdSSR. Nach seiner Rückkehr Mitgl. der Deutschen ➝Akademie der Wissenschaften und Direktor des Instituts für physikalische Chemie der Akademie in Ost-Berlin. Seit dem 24. 8. 1955 außerdem Vors. des Beirates für naturwissenschaftlich-technische Forschung beim Ministerrat (Deutscher ➝Forschungsrat). 1960–1963 Mitgl. des Staatsrates. 1951 Stalinpreis. Von 1925 bis 1928 und von 1933 bis 1945 Mitgl. der NSDAP. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 433 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/thiessen-peter-adolf verwiesen. Thiele, Ilse, geb. Neukrantz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Thüringen

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 6. 4. 1899 in Schweidnitz/Schlesien. Studium der Chemie in Freiburg/Br., Greifswald und Göttingen, Dr. phil. habil., Lehrtätigkeit an den Universitäten Göttingen, Frankfurt/ Main und Münster, 1935 bis 1945 Direktor des Instituts für physikalische Chemie der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Berlin. Kerntechnische Arbeit. 1945 bis 1956 wissenschaftliche Tätigkeit in der UdSSR. Nach seiner Rückkehr Mitgl. der Deutschen ➝Akademie der…

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Tierzucht (1965)

Siehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 In der Organisation der Herdbuchzucht bzw. des Herdbuchwesens wurden zwar nach 1945 mit Genehmigung der SMAD die auf privater Basis gegründeten und geleiteten Züchtervereinigungen wieder ins Leben gerufen, aber bereits ab 1948 der VdgB gleichgeschaltet und im Zuge der weiteren Entwicklung der Agrarpolitik vollends zerschlagen. Die züchterische Betreuung ging zunächst an die im Bereich der Länder arbeitenden Tierzuchtinspektionen, später, nach Auflösung der Länderverwaltungen und der Einrichtung von Bezirken, auf die Bezirkstierzuchtinspektionen über. Zentrale Lenkungs- und Kontrollstelle für das gesamte Herdbuch-, Leistungsprüfungs- und Körwesen wurde ab 1. 1. 1953 die Zentralstelle für T. in Berlin. [S. 434]Nach der totalen Zwangskollektivierung wurde durch ein T.-Gesetz (GBl. I/1962 S. 60) die zentrale Leitung von Herdbuchzucht, Körwesen, Vatertierhaltung, Zuchttierlenkung, künstlicher Besamung, Leistungsprüfungen, Erbwertprüfungen und Gestütswesen dem Minister für Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft bzw. heute dem Landwirtschaftsrat beim Ministerrat übertragen. Sein zentrales Fachorgan zur Organisation und Durchführung dieser Aufgaben ist die Vereinigung volkseigener Betriebe Tierzucht (VVB-Tierzucht) als juristische Person in Paretz (Potsdam). Das Ausschalten der privaten Züchterinitiative und das Überhandnehmen zentralbürokratischer Führungskräfte mit rein politischer Ausrichtung stören die Kontinuität der tierzüchterischen Entwicklung empfindlich. Hinzu kommt, daß das züchterisch beste Potential bei Pferden, Rindern und Schweinen in einzelbäuerlichen mittleren und größeren Betrieben stand und sich z. Z. noch in der individuellen Viehhaltung der LPG vom Typ~I und II befinden dürfte. Mit der fortschreitenden Beseitigung der individuellen Zucht- und Nutzviehhaltung dürften durch Vermassung des größten Teils der Viehhaltung in den LPG III hochwertige Leistungsanlagen allmählich verlorengehen. Weitere Störungsfaktoren sind die allgemein schlechte Futterlage (staatlicher ➝Futtermittelfonds, Landwirtschaft), die mangelnden Haltungsverhältnisse (naturgemäße Viehhaltung, Offenstall) und die rigorose viehwirtschaftliche Erfassung der Marktproduktion im Zusammenhang mit den permanenten Schwierigkeiten in der Versorgung der Bevölkerung mit tierischen Nahrungsmitteln (Pro-Kopf-Verbrauch), die eine geregelte Selektion im Rahmen kontinuierlicher Züchtungsmaßnahmen nicht zulassen. (Volkseigene Güter) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 433–434 Tierärzte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tisch, Harry

Siehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 In der Organisation der Herdbuchzucht bzw. des Herdbuchwesens wurden zwar nach 1945 mit Genehmigung der SMAD die auf privater Basis gegründeten und geleiteten Züchtervereinigungen wieder ins Leben gerufen, aber bereits ab 1948 der VdgB gleichgeschaltet und im Zuge der weiteren Entwicklung der Agrarpolitik vollends zerschlagen. Die züchterische Betreuung ging zunächst an die im Bereich der Länder arbeitenden Tierzuchtinspektionen, später, nach…

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Subjektivismus (1965)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Eine erst in jüngster Zeit verstärkt kritisierte Abweichung. S. wird all denen vorgeworfen, die das unverbrüchliche Walten objektiver naturgesetz-ähnlicher Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung anzweifeln und — wie z. B. Ernst Bloch und Georg ➝Lukács ebenso wie die gesamte westliche Geisteswissenschaft und Geschichtswissenschaft [S. 427]die Zukunft als noch nicht vorentschieden ansehen, also im Menschen das volle Subjekt der Geschichte erblicken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 426–427 SU A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Submissionen

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Eine erst in jüngster Zeit verstärkt kritisierte Abweichung. S. wird all denen vorgeworfen, die das unverbrüchliche Walten objektiver naturgesetz-ähnlicher Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung anzweifeln und — wie z. B. Ernst Bloch und Georg ➝Lukács ebenso wie die gesamte westliche Geisteswissenschaft und Geschichtswissenschaft [S. 427]die Zukunft als noch nicht vorentschieden ansehen, also im Menschen das volle Subjekt…

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Suhrbier, Max (1965)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 * 12. 10. 1902 als Sohn eines Schlossers in Rostock. 1921–1924 Stud. d. Rechts- u. Staatswissenschaften. 1925 Dr. der Rechtswissenschaften, Staatsdienst. Mitgl. der LDPD seit 1946. 1948 bis 1952 Finanzminister in Mecklenburg. 1950 Mitgl. der Volkskammer und des Fraktionsvorstandes der LDPD. Stellv. Vors. des Rates des Bezirkes Schwerin. Sept. 1959–1961 stellv. Finanzminister. 1960 Vors. des Ausschusses für deutsche Einheit. Seit 21. 9. 1960 Parteivors. der LDPD. Seit Dez. 1960 stellv. d. Vors. d. Ministerrates. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 427 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/suhrbier-max verwiesen. Sühnemaßnahmen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z SVK

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 * 12. 10. 1902 als Sohn eines Schlossers in Rostock. 1921–1924 Stud. d. Rechts- u. Staatswissenschaften. 1925 Dr. der Rechtswissenschaften, Staatsdienst. Mitgl. der LDPD seit 1946. 1948 bis 1952 Finanzminister in Mecklenburg. 1950 Mitgl. der Volkskammer und des Fraktionsvorstandes der LDPD. Stellv. Vors. des Rates des Bezirkes Schwerin. Sept. 1959–1961 stellv. Finanzminister. 1960 Vors. des Ausschusses für deutsche Einheit. Seit 21. 9. 1960…

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Tag der Aktivisten (1965)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 [S. 428]Der TdA. wird am 13. 10. eines jeden Jahres begangen, ist jedoch nicht gesetzlicher Feiertag. An ihm werden die Auszeichnungen für Aktivisten und Neuerer verliehen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 428 Syndikalismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tag der Befreiung

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 [S. 428]Der TdA. wird am 13. 10. eines jeden Jahres begangen, ist jedoch nicht gesetzlicher Feiertag. An ihm werden die Auszeichnungen für Aktivisten und Neuerer verliehen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 428 Syndikalismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tag der Befreiung

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Tanz (1965)

Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Alle Arten des T., Gesellschafts-, Volks- und Bühnen-T., werden gepflegt. Dem Volks-T. gilt besondere Förderung, die im Rahmen der Laienkunst vom Zentralhaus für Kulturarbeit gelenkt wird. Dabei wird vielfach die folkloristische Grundlage verzerrt und der Volks-T. zu politischer Propaganda mißbraucht. Die Ergebnisse der Arbeit werden auf dem seit 1955 alljährlich in Rudolstadt stattfindenden „Fest des Deutschen Volks-T.“ kritisch überprüft, besonders im Hinblick auf zeitnahe Ausdeutung im Sinne der SED-Politik. Dem Gesellschafts-T. widmeten die Funktionäre größere Aufmerksamkeit, seitdem der Jazz auch als T.-Form wachsenden Zuspruch erfuhr. Ein neuer Gesellschafts-T. „Lipsi“ wurde entwickelt, der in den Volksdemokratien angeblich mehr Anklang fand als in der SBZ. Neuerdings wurde auf starkes Drängen der Jugend auch der Twist in das Lehrprogramm der T.-Schulen aufgenommen, nachdem die T.-Pädagogen neue, angeblich der sozialistischen Kulturauffassung entsprechende Schritte und Figuren ersonnen hatten. Alljährlich finden Turniere im Gesellschafts-T; statt. Für den Bühnen-T. bestehen eigene Ausbildungsstätten. Die Palucca-T.-Schule in Dresden ist die bekannteste. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 428 TAN A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tarnfirmen, Staatliche

Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Alle Arten des T., Gesellschafts-, Volks- und Bühnen-T., werden gepflegt. Dem Volks-T. gilt besondere Förderung, die im Rahmen der Laienkunst vom Zentralhaus für Kulturarbeit gelenkt wird. Dabei wird vielfach die folkloristische Grundlage verzerrt und der Volks-T. zu politischer Propaganda mißbraucht. Die Ergebnisse der Arbeit werden auf dem seit 1955 alljährlich in Rudolstadt stattfindenden „Fest des Deutschen Volks-T.“ kritisch…

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Tausenderbewegung (1965)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Selbstverpflichtungsprogramm für Traktoristen, 1.000 Betriebsstunden ohne Generalreparatur abzuleisten (MTS, Aktivistenbewegung, Neuererbewegung). Analog dazu gibt es in der Viehwirtschaft eine Tausendliter-Bewegung, um die immer noch relativ niedrigen Milchleistungen pro Kuh und Jahr hochzutreiben. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 429 TASS A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tauwetter

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Selbstverpflichtungsprogramm für Traktoristen, 1.000 Betriebsstunden ohne Generalreparatur abzuleisten (MTS, Aktivistenbewegung, Neuererbewegung). Analog dazu gibt es in der Viehwirtschaft eine Tausendliter-Bewegung, um die immer noch relativ niedrigen Milchleistungen pro Kuh und Jahr hochzutreiben. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 429 TASS A, B, C,…

DDR A-Z 1965

Technik, Fonds für (1965)

Siehe auch: Technik, Fonds: 1966 „Einheitliche Finanzierungsquelle der Vereinigungen Volkseigener Betriebe für Maßnahmen der [S. 430]technischen Entwicklung im Industriezweig.“ Nach Einführung des Neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung werden Aufwendungen einer Industrieleitung für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben nicht mehr aus dem Staatshaushalt finanziert, sondern aus den von den angeschlossenen Betrieben erwirtschafteten Mitteln, die diese an die VVB abzuführen haben. Die VVB soll den FfT. „planmäßig auf der Grundlage technisch ökonomischer Konzeptionen für die Entwicklung der Erzeugnisse und der Fertigungsverfahren“ verwenden. Ob diese neue Form der Entwicklungsfinanzierung funktioniert, ist noch ungewiß. (Wissenschaftl.-techn. ➝Forschung, Investitionen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 429–430 Technik, Amt für A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technik, Kammer der

Siehe auch: Technik, Fonds: 1966 „Einheitliche Finanzierungsquelle der Vereinigungen Volkseigener Betriebe für Maßnahmen der [S. 430]technischen Entwicklung im Industriezweig.“ Nach Einführung des Neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung werden Aufwendungen einer Industrieleitung für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben nicht mehr aus dem Staatshaushalt finanziert, sondern aus den von den angeschlossenen Betrieben erwirtschafteten Mitteln, die diese an die VVB abzuführen…

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Technische Intelligenz (1965)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Intelligenz. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Techniker des Volkes, Verdienter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische Kabinette

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Intelligenz. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Techniker des Volkes, Verdienter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische Kabinette

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Technologie (1965)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Nach sowjet. und sowjetzonaler Definition: „Die Wissenschaft von den Gesetzmäßigkeiten produktionstechnischer Vorgänge.“ Oft wird der Begriff T. auch im Sinne von „technische Ausstattung der Betriebe“ oder auch von „Fertigungstechnik“ verwendet. (Technik). In der BRD wird unter T. „Verfahrenskunde“ verstanden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technische Normen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Territoriale Verwaltung

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Nach sowjet. und sowjetzonaler Definition: „Die Wissenschaft von den Gesetzmäßigkeiten produktionstechnischer Vorgänge.“ Oft wird der Begriff T. auch im Sinne von „technische Ausstattung der Betriebe“ oder auch von „Fertigungstechnik“ verwendet. (Technik). In der BRD wird unter T. „Verfahrenskunde“ verstanden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technische Normen …

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Textilindustrie (1965)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Die T. gehörte bereits vor dem letzten Kriege zu den wichtigsten Industriezweigen Mitteldeutschlands (Industrie). Gegenwärtig steht die T. mit 9 v. H. des industriellen Bruttoprodukts an zweiter Stelle aller Industriezweige. Die Spaltung Deutschlands hat innerhalb der T. eine besonders enge wirtschaftliche Zusammenarbeit mit fühlbaren Folgen für die beiderseitigen Absatzmöglichkeiten auseinandergerissen. In der SBZ führte die Vernachlässigung der Verbrauchsgüterindustrien zu erheblichem Rückstand der T. Der Maschinenpark ist ganz allgemein heruntergewirtschaftet. Die T. ist daher auf vielen Gebieten nicht mehr wettbewerbsfähig. Sie muß ihren Export in erster Linie nach östlichen und nach Entwicklungsländern ausrichten, die keine besonderen Qualitätsansprüche stellen. (Qualität der Erzeugnisse) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 431 Terrorismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TGL

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Die T. gehörte bereits vor dem letzten Kriege zu den wichtigsten Industriezweigen Mitteldeutschlands (Industrie). Gegenwärtig steht die T. mit 9 v. H. des industriellen Bruttoprodukts an zweiter Stelle aller Industriezweige. Die Spaltung Deutschlands hat innerhalb der T. eine besonders enge wirtschaftliche Zusammenarbeit mit fühlbaren Folgen für die beiderseitigen Absatzmöglichkeiten auseinandergerissen. In der SBZ…

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Theater (1965)

Siehe auch: Theater: 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Theaterwesen: 1956 1958 Als Instrument der Bewußtseinsbildung, der Agitation und Propaganda ist die darstellende Kunst der kommun. Kulturpolitik unterworfen. Die Schauspielhäuser sollen „Pflanzstätten der Kultur, der fortgeschrittenen sowjetischen Ideologie und Moral“ sein und „an der Erziehung des Sowjetmenschen aktiv teilnehmen“ (Beschluß des ZK der KPdSU, 26. 8. 1946). Die Spielpläne „müssen … im Sinne unserer sozialistischen Kulturpolitik gestaltet werden“ (Abusch auf der Kulturkonferenz der SED 1957). Die SED beherrscht über ihre mannigfachen „Transmissionsriemen“ das gesamte T.-Leben. Die Dramatiker bilden eine Sektion im Deutschen ➝Schriftstellerverband. Die Bühnenkünstler sind in der Gewerkschaft Kunst des FDGB organisiert. Ihre Ausbildung erfolgt an der T.-Hochschule Leipzig und an der Schauspielschule Berlin; private Schauspielschulen gibt es nicht. Die Engagementsvermittlung läuft über die Staatliche Zentrale Bühnenvermittlung. Arbeitsrechtliche Grundlage ist das „Lohn- und Gehaltsabkommen für die Theater und Kulturorchester“, das zwischen dem Ministerium für Kultur und der Gewerkschaft Kunst vereinbart wird und neben den Tarifen und Sozialleistungen auch politische und gesellschaftliche Verpflichtungen der Künstler festlegt. Besonders wichtige Kräfte werden durch Einzelvertrag bevorzugt. Private Bühnen gibt es seit 1953 nicht mehr. Alle T. (1964: 75 Bühnen mit 17.300 Beschäftigten, davon 7.000 Techniker) unterstehen der Abt. Theater, Musik, Veranstaltungswesen des Ministeriums für Kultur, das die Subventionen zuteilt und die Intendanten einsetzt. Das Ministerium wiederum wird angeleitet und kontrolliert von der Abt. Kunst, Literatur und Kulturelle Massenarbeit des ZK der SED. Der berüchtigste SED-Funktionär, der sich mit T.-Fragen beschäftigt, ist Hans Rodenberg, Mitgl. des Staatsrates und stellv. Minister für Kultur. An der Spielplangestaltung sind außer den künstlerischen Leitungen beteiligt die BPO und BGL der T., die Besucherräte und die örtlichen Instanzen der SED und des Staatsapparates. Verbote bereits einstudierter Werke kommen immer wieder vor, z. B. 1951 „Das Verhör des Lukullus“ von Brecht und Paul ➝Dessau in der Staatsoper Berlin, 1954 „Der Prinz von Homburg“ von Kleist im Stadttheater Erfurt, 1959 „Das Schwitzbad“ von Majakowski in der Volksbühne Berlin. Das erste Stück wurde wegen Pazifismus, das zweite wegen Militarismus verboten, das dritte wegen seiner Kritik an der Funktionärs-Bürokratie obwohl es sich um ein in der SU gefeiertes Werk und die Inszenierung eines sowjet. Regisseurs handelte. Der Bühnenvertrieb ist weitgehend vom „volkseigenen“ Henschel-Verlag in Berlin monopolisiert. Lizenzen für Weststücke müssen beim Ministerium für Kultur beantragt werden; die Genehmigung wird aus ideologischen und finanziellen Gründen (Devisen) nur selten erteilt. Die traditionelle Volksbühnen-Organisation und die T.-Abonnements sind durch das „Betriebs-Anrecht“ ersetzt worden, d.h. durch den kollektiven T.-Besuch unter Regie der BGL der jeweiligen Betriebe (Betriebskultur). Der theatralischen Betreuung der Dorfbevölkerung dient die „Landbespielung“. Das Publikum wird durch die politisch ausgerichteten Programmhefte, T.-Zirkel und Zuschauerkonferenzen beeinflußt. In den Besucherräten sitzen Vertreter der Parteien, Massenorganisationen und der Nationalen Volksarmee. Das Regime veranstaltet eine Reihe von Festspielen, so die Berliner Festtage (Gegenstück zu den Festwochen in West-Berlin), die Arbeiterfestspiele (Gegenstück zu den Ruhrfestspielen), die Ostseewoche (Gegenstück zu der Kieler Woche) u.a. Die T.-Kritik in der Presse dient ebenfalls der politisch-ideologischen Belehrung, und zwar des Publikums wie der Künstler. Die bekanntesten Kritiker sind Fritz Erpenbeck und Herbert Ihering. Fachorgan „Theater der Zeit“ (zweimal im Monat) wird von SED-Redakteuren herausgegeben. [S. 432]Bei den Kinder-T., einer aus der SU übernommenen Einrichtung (5 in der SBZ), spielen die FDJ und die Organisationen der Jungen Pioniere eine entscheidende Rolle. Das unbestreitbare internationale Ansehen des T. in der SBZ basiert ausschließlichen? der Leistung zweier Bühnen: des Berliner Ensembles, in der Nachfolge Brechts von Helene ➝Weigel und Erich ➝Engel geleitet, und der Komischen Oper Berlin unter Leitung von Walter ➝Felsenstein. Alle anderen Bühnen sind weit schwächer. Die wichtigsten unter ihnen sind in Berlin: die Deutsche Staatsoper (Intendant Hans Pischner), das Deutsche Theater mit seinen Kammerspielen (Wolfgang ➝Heinz), die Volksbühne und das Maxim-Gorki-Theater (Maxim ➝Vallentin); in der SBZ: das Staatstheater Dresden und die Städtischen Bühnen Leipzig. Den repräsentativen Bühnen, insbesondere dem Berliner Ensemble, der Komischen Oper und Deutschen Staatsoper, stehen nahezu unbegrenzte Mittel zur Verfügung für lange Probenzeiten und u. U. Verpflichtung westdeutscher Gäste. Dennoch sind die bedeutendsten Künstler nach dem Westen abgewandert. Nach dem 13. Aug. 1961 (Mauer) führte die Abwanderung zu einer ernsten Krise des T.-Lebens, die durch Gäste aus den Volksdemokratien und Absolventen der T.-Schulen notdürftig ausgeglichen wurde. Die Darstellungskunst bewegt sich zwischen den beiden entgegengesetzten Methoden von Stanislawski und Brecht. Das Stanislawski-System, die konventionelle, am Naturalismus des 19. Jahrhunderts orientierte Methode, wird an den Schauspielschulen gelehrt; eine Art Modellbühne ist das Maxim-Gorki-Theater. In der Stalin-Zeit galt diese Methode als die einzig legitime; sie konnte allerdings, vornehmlich wegen der Abneigung der Künstler, nie ganz durchgesetzt werden. Seit dem Tauwetter hat die Epische Methode Brechts, eine avantgardistische und revolutionäre Methode, die so lange als Formalismus verpönt war, eine Aufwertung erfahren. Offiziell gelten heute beide Methoden als Sozialistischer Realismus, aber die Kulturfunktionäre bemühen sich, die Brechtsche Art, die besonders bei den jungen Künstlern Schule gemacht hat, wieder in den Hintergrund zu drängen und auf das Berliner Ensemble zu beschränken. Die Kritik richtet sich gegen die von Brecht-Epigonen entwickelten Formen des „didaktischen“ und „dialektischen T.“, die außer auf Brecht auf die Theaterrevolutionäre der zwanziger Jahre, Meyerhold und Tairow in Rußland, Piscator in Deutschland zurückgehen. (Meyerhold wurde 1939 liquidiert, Tairow erhielt 1946 Berufsverbot und starb verfemt, Piscator inszeniert jetzt in der Bundesrepublik.) Das didaktische und dialektische T. ist radikal kommunistisch (Dialektischer Materialismus), bedient sich aber formaler Extravaganzen und bevorzugt die Methode des „offenen Aussprechens“, stellt also die Schwierigkeiten des Aufbaus, die Härte des Klassenkampfes und die Fehler der Funktionäre relativ ungeschminkt dar. Die SED wirft dieser Form des T. bürgerliche Intellektualität, Mangel an Volkstümlichkeit und an Parteilichkeit vor. Von den Dramatikern der SBZ stehen dem didaktisch-dialektischen Stil nahe Helmut ➝Baierl („Die Feststellung“, „Frau Flinz“), Heiner und Inge Müller („Der Lohndrücker“, „Die Korrektur“), Hans Pfeiffer („Laternenfest“) und der 1955 aus der BRD zugezogene Peter Hacks („Die Schlacht bei Lobositz“, „Die Sorgen und die Macht“), während Hedda Zinner („Der Teufelskreis“, „Die Lützower“), Harald Hauser („Am Ende der Nacht“, „Nightstep“) und Gustav von Wangenheim („Du bist der Richtige“, „Studentenkomödie“) das konventionell gebaute, schöngefärbte, politisch wie menschlich verlogene Tendenzstück nach sowjet. Muster vertreten. Hans Lucke schreibt geschickte Unterhaltungsstücke mit kommun. Tendenz („Kaution“). Die beiden inzwischen verstorbenen Klassiker der deutschen kommun. Dramatik, Brecht und Friedrich Wolf, haben alle bedeutenden Stücke vor ihrer Ansiedlung in Ost-Berlin geschrieben, sind also nur bedingt als Dramatiker der SBZ zu verzeichnen; beide äußerten sich am Ende ihres Lebens verbittert über das SED-Regime. Während des Tauwetters wurden die sowjet. und sowjetzonalen Tendenzstücke weitgehend aus den Spielplänen der SBZ-Bühnen verdrängt, eine Entwicklung, die die SED durch rigorose Säuberung rückgängig machte (1957–59: Ablösung von 22 Intendanten). Einen wesentlichen Teil des Spielplanes bestreiten klassische Werke, die freilich häufig in Inszenierung und Programmheft tendenziös ausgelegt werden (Kulturelles Erbe). Das didaktische T. konnte sich am stärksten in der Laienkunst durchsetzen (Agitprop-Gruppen). Seit der 1. Bitterfelder Konferenz orientiert sich die Kulturpolitik jedoch auf das sog. Arbeiter-T., eine dilettantische Kopie des Berufs-T. 1963 gab es 133 Arbeiter- und Bauern-T. mit 4.200 Mitwirkenden. Das Arbeiter-T. führt neben Tendenzstücken sogar Klassiker und Opern auf (Arbeiteroper); denn nach kommun. Auffassung gibt es keinen „qualitativen“ Unterschied zwischen Berufskünstlern und Laien. Als Charakteristiken des Arbeiter-T. nannte ein Funktionär des Ministeriums für Kultur: 1. „Die Mitglieder sollten in ihrer Mehrheit Arbeiter und Bauern sein“; 2. „Die Mitglieder betrachten ihre künstlerische Tätigkeit als gesellschaftlichen Auftrag und wollen ihrer Klasse beim Aufbau eines sozialistischen Kulturlebens helfen“; 3. „Die Arbeiter-T. betreiben ihre Arbeit nicht als Selbstzweck, sondern mit dem Ziel, in einigen Jahren aktiv und planmäßig an der Befriedigung der kulturellen Bedürfnisse der Bevölkerung unserer Republik mitzuhelfen (Sonntag, 6. 12. 1959).“ Das Arbeiter-T. gilt als Volkskunst. (Literatur, Kabarett, Kulturelle Massenarbeit, Kultureller Austausch) Literaturangaben Hain, Sybille: Vom Volkstheater zur politischen Massenveranstaltung. München 1959, Pohl und Co. 120 S. Rühle, Jürgen: Das gefesselte Theater — vom Revolutionstheater zum sozialistischen Realismus. Köln 1957, Kiepenheuer und Witsch. 457 S. m. 16 Abb. Tobias, Josef: Die neuere Entwicklung des Theaters in der SBZ … (1955 bis 1956). (BB) 1957. 34 S. Weber, Jochen: Das Theater in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1955. 144 S. m. 20 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 431–432 Thälmann-Pioniere A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Theodor-Neubauer-Medaille

Siehe auch: Theater: 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Theaterwesen: 1956 1958 Als Instrument der Bewußtseinsbildung, der Agitation und Propaganda ist die darstellende Kunst der kommun. Kulturpolitik unterworfen. Die Schauspielhäuser sollen „Pflanzstätten der Kultur, der fortgeschrittenen sowjetischen Ideologie und Moral“ sein und „an der Erziehung des Sowjetmenschen aktiv teilnehmen“ (Beschluß des ZK der KPdSU, 26. 8. 1946). Die Spielpläne „müssen … im Sinne unserer…

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Thüringen (1965)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Land in der SBZ, wegen seines Waldreichtums und seiner Lage „das grüne Herz Deutschlands“ genannt, umfaßt seit 1944 auch den Reg.-Bez. Erfurt der preußischen Provinz Sachsen und den Kreis Schmalkalden der preußischen Provinz Hessen-Nassau; 15.598 qkm, 2,8 Mill. Einwohner (1950); Verfassung vom 20. 12. 1946, Hauptstadt Weimar (von 1948 bis 1952 Erfurt); Landesfarben: Weiß-Rot; Wirtschaft: Kali-, Erdöl- und Braunkohlengewinnung, Metall-, Textil-, Papier-, Glas-, optische und Spielzeugindustrie, Gemüse- und Gartenbau, Forstwirtschaft. Landtag, Landesregierung und damit praktisch auch das Land wurden im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung unter gleichzeitiger Bildung der Bezirke Erfurt, Gera und Suhl aufgehoben. Die thüringische Geschichte ist in besonderem Maße typisch für die deutsche Kleinstaaterei. Mehrfach mit Sachsen und sächsischen Teilfürstentümern verbunden und wieder aufgeteilt, wurde Th. erst 1920 zum Land Th. zusammengeschlossen, wobei das Gebiet mit und um Coburg (Herzogtum Sachsen-Coburg) durch Volksabstimmung an Bayern fiel. Nach 1933 verlor das Land im Zuge der sog. Reichsreform weitgehend seine Eigenstaatlichkeit; 1944 wurde der Reg.-Bez. Erfurt der preußischen Provinz Sachsen (unter Einbeziehung des Kreises Schmalkalden der preußischen Provinz Hessen-Nassau) dem Reichsstatthalter in Th. unterstellt. In den letzten Wochen des 2. Weltkrieges wurde das Land von amerikanischen Truppen besetzt; die US-Militärregierung errichtete die „Provinzialverwaltung für das Land Th.“ unter Regierungspräsident Dr. Hermann Brill (SPD), die sich auch auf die westlich der vorläufigen Demarkationslinie gelegenen sächsischen Gebietsteile erstreckte. Am 1. 7. 1945 fiel Th. auf Grund der alliierten Abkommen über die Zoneneinteilung an die Sowjets. Wenige Tage später befahl die SMAD die Errichtung der „Landesverwaltung Th.“ unter Präsident Dr. Rudolf Paul (LDP), der sie im Okt. 1945 ein beschränktes Gesetzgebungsrecht einräumte. Am 20. 10. 1946 fanden die ersten Landtagswahlen statt, bei denen die SED trotz massiver Wahlbeeinflussung nur 49,3 v. H. der abgegebenen Stimmen erhielt. Der Landtag bestätigte im Dez. 1946 die auf der Grundlage der Blockpolitik gebildete Landesregierung unter Ministerpräsident Dr. Rudolf Paul (inzwischen SED) und beschloß die „Verfassung des Landes Th. vom 20. 12. 1946“, die am 23. 1. 1947 in Kraft trat. An Stelle des in die Westzonen geflüchteten Dr. Paul wurde im Okt. 1947 Werner Eggerath (SED) Ministerpräsident. Seit Bildung der Sowjetzonen-Republik im Okt. 1949 war Th. Land der „DDR“. (Länder) Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 433 Thiessen, Peter-Adolf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tierarzt, Verdienter

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Land in der SBZ, wegen seines Waldreichtums und seiner Lage „das grüne Herz Deutschlands“ genannt, umfaßt seit 1944 auch den Reg.-Bez. Erfurt der preußischen Provinz Sachsen und den Kreis Schmalkalden der preußischen Provinz Hessen-Nassau; 15.598 qkm, 2,8 Mill. Einwohner (1950); Verfassung vom 20. 12. 1946, Hauptstadt Weimar (von 1948 bis 1952 Erfurt); Landesfarben: Weiß-Rot; Wirtschaft: Kali-, Erdöl- und Braunkohlengewinnung,…

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Tisch, Harry (1965)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 * 1926. Volksschule, Schlosser. 1946 SED, Gewerkschaftsfunktionär (IG Metall, Landesleitung Mecklenburg und Bezirksleitung Rostock), Besuch der SED-Parteihochschule, Sekretär für Wirtschaft der SED-Bezirksleitung Rostock, ab Mai 1959 als Nachf. von Hans Warnke 1.~Vors. des Rates des Bezirkes Rostock, ab Juli 1961 als Nachf. von Karl ➝Mewis 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Rostock. Seit Jan. 1963 Mitgl. des ZK der SED. Seit Okt. 1963 Abg. der Volkskammer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 434 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/tisch-harry verwiesen. Tierzucht A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Titel

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 * 1926. Volksschule, Schlosser. 1946 SED, Gewerkschaftsfunktionär (IG Metall, Landesleitung Mecklenburg und Bezirksleitung Rostock), Besuch der SED-Parteihochschule, Sekretär für Wirtschaft der SED-Bezirksleitung Rostock, ab Mai 1959 als Nachf. von Hans Warnke 1.~Vors. des Rates des Bezirkes Rostock, ab Juli 1961 als Nachf. von Karl ➝Mewis 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Rostock. Seit Jan. 1963 Mitgl. des ZK der SED. Seit Okt. 1963 Abg. der…

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Submissionen (1965)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Verkaufsveranstaltungen der staatlichen Industrie und der staatlichen Kontore, die hierzu Außenstellen in einzelnen Bezirksstädten unterhalten, als regelmäßige Einrichtungen für Nahrungs- und Genußmittel, Konfektion und Schuh waren, unregelmäßig auch für die Materialversorgung der Maschinenbau-Industrie. Käufer sind die staatlichen Großhandelsorgane oder die VEB. Die Liefertermine waren bisher sehr ungewiß, da die Materialbereitstellung nicht gesichert ist. Die S. für die Investitionsgüterindustrie werden vom Staatlichen ➝Vermittlungskontor für Maschinen- und Material-Reserven veranstaltet. Zweck ist hier vor allem der Absatz von Überplanbeständen. Infolge der Unterschiedlichkeit des angebotenen Materials und der Aufsplitterung in zahlreiche Einzelposten waren die Umsatzerfolge auch in diesem Bereich gering. Zu den S. sind ferner die später eingeführten Materialmustermessen zu zählen. Auf ihnen bieten Stahlwerke, Maschinenbau u.a. Betriebe Restmaterialien, Halbfabrikate und Überplanbestände an, die von der Konsumgüterindustrie gekauft und zur zusätzlichen Gebrauchsgüterproduktion verwendet werden sollen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 427 Subjektivismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Suhl

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Verkaufsveranstaltungen der staatlichen Industrie und der staatlichen Kontore, die hierzu Außenstellen in einzelnen Bezirksstädten unterhalten, als regelmäßige Einrichtungen für Nahrungs- und Genußmittel, Konfektion und Schuh waren, unregelmäßig auch für die Materialversorgung der Maschinenbau-Industrie. Käufer sind die staatlichen Großhandelsorgane oder die VEB. Die Liefertermine waren bisher sehr ungewiß, da die…

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SVK (1965)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für die frühere Kreisgeschäftsstelle der Sozialversicherung (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 427 Suhrbier, Max A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Synagogengemeinde

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für die frühere Kreisgeschäftsstelle der Sozialversicherung (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 427 Suhrbier, Max A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Synagogengemeinde

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Tag der Befreiung (1965)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 So bezeichnet das Regime erst seit Mai 1950 den 8. Mai, die Wiederkehr des Tages, an dem 1945 die deutsche Wehrmacht kapitulierte. Am 21. 4. 1950 erhob die provis. Volkskammer den 8. Mai als TdB. zum gesetzlichen Feiertag. Am 5. 5. 1950 wagte die Regierung der SBZ zu behaupten: „Am 8. Mai 1945 öffnete die Sowjetarmee dem deutschen Volke das Tor zu einer Zukunft in Frieden und Fortschritt … Demokratie und Humanismus.“ Damit wurde die parteikomm. Propaganda eingeleitet, zu der SED und Regierung den TdB. mit Aufmärschen und Festreden alljährlich mißbrauchen. — Zum 8. 5. 1964 dankten Ulbricht und die Regierung telegrafisch der SU für „die Befreiung des deutschen Volkes“ und behaupteten: „Die SU unterstützt stets das deutsche Volk im Kampf um die Durchsetzung seiner nationalen Interessen.“ Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 428 Tag der Aktivisten A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tag der Bereitschaft

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 So bezeichnet das Regime erst seit Mai 1950 den 8. Mai, die Wiederkehr des Tages, an dem 1945 die deutsche Wehrmacht kapitulierte. Am 21. 4. 1950 erhob die provis. Volkskammer den 8. Mai als TdB. zum gesetzlichen Feiertag. Am 5. 5. 1950 wagte die Regierung der SBZ zu behaupten: „Am 8. Mai 1945 öffnete die Sowjetarmee dem deutschen Volke das Tor zu einer Zukunft in Frieden und Fortschritt … Demokratie und Humanismus.“ Damit wurde die…

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Tarnfirmen, Staatliche (1965)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Seit 1949 errichtete Handelsfirmen, die äußerlich als Privatunternehmen, tatsächlich aber für den staatlich gelenkten legalen und illegalen Außenhandel tätig sind. Die Namen der StT. haben gewechselt, aber die Aufgaben sind geblieben. Zur Zeit arbeiten als StT. Merkator- und Utimex-Außenhandelsvertretungen mit Sitz in Berlin, die der Kammer für ➝Außenhandel direkt unterstehen und mit Vertrauensleuten der SED besetzt sind. Sie sollen durch Ausschaltung der Firmenvertreter besonders der BRD auf dem Umweg über die Provisionen den Devisenbestand der SBZ aufbessern. Zum Zwecke der Tarnung wurden auch etwa 50 v. H. der DIA-Fachanstalten in GmbH-Form umgewandelt, da oftmals Kaufleute aus den westlichen Ländern den Vertragsabschluß mit einem staatlichen Unternehmen scheuten. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 428 Tanz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tarnorganisationen

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Seit 1949 errichtete Handelsfirmen, die äußerlich als Privatunternehmen, tatsächlich aber für den staatlich gelenkten legalen und illegalen Außenhandel tätig sind. Die Namen der StT. haben gewechselt, aber die Aufgaben sind geblieben. Zur Zeit arbeiten als StT. Merkator- und Utimex-Außenhandelsvertretungen mit Sitz in Berlin, die der Kammer für ➝Außenhandel direkt unterstehen und mit Vertrauensleuten der SED besetzt sind.…

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Tauwetter (1965)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 Im Westen geläufige Bezeichnung für die bisher umfassendste geistig-politische Oppositionswelle gegen bolschewistische Einseitigkeit in Herrschaftsausübung und Doktrin. Als „T.“ nach einem für diese Haltung repräsentativen Roman des sowjet. Schriftstellers Ilja Ehrenburg genannt, begann die Oppositionsbewegung Anfang 1956, ausgelöst durch die scharfen Angriffe Chruschtschows und Mikojans auf entscheidende Elemente des Stalinismus auf dem XX. Parteitag der KPdSU. Politische Höhepunkte der auf Liberalisierung und Revision der bolschewistischen Dogmen und der bolschewistischen Herrschaftsausübung gerichteten Gegenbewegung waren die im Okt.~1956 in Polen und im Nov. 1956 in Ungarn gipfelnden Partei- und Volkserhebungen gegen die Stalinisten in den eigenen Führungen und den Hegemonieanspruch der UdSSR. Während in Polen ein Kompromiß zustande kam, wurde die zum Bürgerkrieg entwickelte ungarische Erhebung blutig niedergeschlagen. Von da an wurde die Liberalisierungswelle des T., die zunächst auch in den politischen, wissenschaftlichen und. literarischen Führungskreisen der UdSSR eine gewisse Resonanz hatte, von der gesamten bolschewistischen Führerschaft entschlossen gebremst, da diese — sicher zu Recht — für den Fall weiterer Nachgiebigkeit um die Existenz ihrer Regime bangen mußte. Doch hat sich in einer Reihe von Volksdemokratien, zunächst in Polen und Ungarn, ein Hang zur Tolerierung offenerer Diskussion in der Gesellschaft, vor allem unter den Intellektuellen, gehalten. (Versachlichung, Liberalisierung) In der SBZ war das T. im wesentlichen auf den Bereich der theoretischen Auseinandersetzungen beschränkt. Philosophen (Ernst Bloch), Ökonomen (Fritz ➝Behrens, Arne ➝Benary, Kurt ➝Vieweg), Historiker (Jürgen Kuczynski), Journalisten hatten die stark von dem ungarischen Parteiphilosophen Georg ➝Lukács angeregte Bewegung getragen, darunter zahlreiche prominente jüngere Parteiideologen. Aber auch innerhalb der Partei- und Staatsführung (Fred ➝Oelßner, Fritz ➝Selbmann, Gerhart ➝Ziller, Ernst ➝Wollweber, Karl ➝Schirdewan) war es zu Auseinandersetzungen um den vor allem von Walter ➝Ulbricht repräsentierten Doktrinarismus gekommen. Die Probleme einer rationelleren und bevölkerungsorientierten Gestaltung der Volkswirtschaft und einer größeren Kompromißbereitschaft in der gesamtdeutschen Frage hatten dabei wesentliche Rollen gespielt. Nach dem Zusammenbruch des ungarischen Aufstandes hat sich auch in der SBZ die radikale Gruppe Ulbrichts wieder mit sowjet. Hilfe voll durchsetzen können. Eine Kampagne zur scharfen Reglementierung von Wissenschaft, Kunst und Hochschulwesen lief an, so daß die SBZ heute das antiliberalste Land des Ostblocks darstellt. Lediglich in der Wirtschaftspolitik (Neues ökonomisches System) ist seit dem VI. SED-Parteitag vom Januar 1963 ein Umschwung zu dogmenfreierem, pragmatischerem Vorgehen zu verzeichnen. (Widerstand, Opposition) Literaturangaben Kersten, Heinz: Aufstand der Intellektuellen — Wandlungen in der kommunistischen Welt. Stuttgart 1957, Seewald. 189 S. Brzezinski, Zbigniew K.: Der Sowjetblock — Einheit und Konflikt (a. d. Amerik.). Köln 1962, Kiepenheuer und Witsch. 581 S. Jänicke, Martin: Der dritte Weg — Die antistalinistische Opposition gegen Ulbricht seit 1953. Köln 1964, Neuer Deutscher Verlag. 267 S. Dies.: Ulbricht — eine politische Biographie. Köln 1964, Kiepenheuer und Witsch. 352 S. m. Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 429 Tausenderbewegung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technik

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 Im Westen geläufige Bezeichnung für die bisher umfassendste geistig-politische Oppositionswelle gegen bolschewistische Einseitigkeit in Herrschaftsausübung und Doktrin. Als „T.“ nach einem für diese Haltung repräsentativen Roman des sowjet. Schriftstellers Ilja Ehrenburg genannt, begann die Oppositionsbewegung Anfang 1956, ausgelöst durch die scharfen Angriffe Chruschtschows und Mikojans auf entscheidende Elemente des Stalinismus auf dem XX.…

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Technik, Kammer der (1965)

Siehe auch: Kammer der Technik: 1963 1966 1969 Kammer der Technik (KdT): 1975 1979 1985 Technik, Kammer der: 1953 1954 1966 1969 1975 1979 Technik, Kammer der (KdT): 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Kammer der Technik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technik, Fonds für A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technik, Übergabe der

Siehe auch: Kammer der Technik: 1963 1966 1969 Kammer der Technik (KdT): 1975 1979 1985 Technik, Kammer der: 1953 1954 1966 1969 1975 1979 Technik, Kammer der (KdT): 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Kammer der Technik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technik, Fonds für A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technik, Übergabe der

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Technische Kabinette (1965)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Unter der Leitung der Betriebssektionen der Kammer der Technik in vielen Industriebetrieben eingerichtete „Zentren der produktionstechnischen Propaganda“ (Produktionspropaganda). In Vortragsveranstaltungen und kleineren Zirkeln der TK. sollen die Betriebsangehörigen über die jeweiligen Absichten des Regimes „aufgeklärt“ werden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technische Intelligenz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische Kontroll-Organisation (TKO)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Unter der Leitung der Betriebssektionen der Kammer der Technik in vielen Industriebetrieben eingerichtete „Zentren der produktionstechnischen Propaganda“ (Produktionspropaganda). In Vortragsveranstaltungen und kleineren Zirkeln der TK. sollen die Betriebsangehörigen über die jeweiligen Absichten des Regimes „aufgeklärt“ werden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430…

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Territoriale Verwaltung (1965)

Siehe auch: Territoriale Verwaltung: 1966 1969 Territoriale Verwaltung (TVW): 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Seit Febr. 1958 Tarnname der KVP teils für Armeekorps Nord, teils für südliche Divisionen. Seit Sept. 1953 hieß Korps Nord: TV. 4.000; Korps Süd hieß: TV 6.000. Seit Jan. 1956 heißen die 2 Korps der NVA: Militärbezirke. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technologie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Territorialprinzip

Siehe auch: Territoriale Verwaltung: 1966 1969 Territoriale Verwaltung (TVW): 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Seit Febr. 1958 Tarnname der KVP teils für Armeekorps Nord, teils für südliche Divisionen. Seit Sept. 1953 hieß Korps Nord: TV. 4.000; Korps Süd hieß: TV 6.000. Seit Jan. 1956 heißen die 2 Korps der NVA: Militärbezirke. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technologie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L,…

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TGL (1965)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für die „Staatlichen Standards“ (Standardisierung). „TGL“ weist auf die wichtigsten Merkmale der „Staatlichen Standards“ hin: Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 431 Textilindustrie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Thälmann, Ernst

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für die „Staatlichen Standards“ (Standardisierung). „TGL“ weist auf die wichtigsten Merkmale der „Staatlichen Standards“ hin: Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 431 Textilindustrie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Thälmann, Ernst

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Theodor-Neubauer-Medaille (1965)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 Die Dr. TNM. wird in drei Stufen für besondere (in Bronze), für außerordentliche (in Silber) und für beispielhafte (in Gold) Verdienste „bei der Arbeit für die sozialistische Erziehung und Bildung der Jugend und beim Aufbau und der Entwicklung des sozialistischen Schulwesens“ an Lehrer, Erzieher und Lehrmeister, an Elternbeiratsmitglieder, Wissenschaftler, Werktätige und Betriebsleiter der sozialistischen Produktion und sonstige Personen verliehen. Die Verleihung soll in der Regel zum Tage des Lehrers, dem 12. 6., erfolgen. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 432 Theater A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Thiele, Ilse, geb. Neukrantz

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 Die Dr. TNM. wird in drei Stufen für besondere (in Bronze), für außerordentliche (in Silber) und für beispielhafte (in Gold) Verdienste „bei der Arbeit für die sozialistische Erziehung und Bildung der Jugend und beim Aufbau und der Entwicklung des sozialistischen Schulwesens“ an Lehrer, Erzieher und Lehrmeister, an Elternbeiratsmitglieder, Wissenschaftler, Werktätige und Betriebsleiter der sozialistischen Produktion und sonstige Personen…

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Tierarzt, Verdienter (1965)

Siehe auch: Tierarzt, Verdienter: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Verdienter Tierarzt: 1956 Ehrentitel, der an Tierärzte „für hervorragende Leistungen beim Aufbau des Sozialismus auf dem Gebiete des Veterinärwesens“ verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 433 Thüringen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tierärzte

Siehe auch: Tierarzt, Verdienter: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Verdienter Tierarzt: 1956 Ehrentitel, der an Tierärzte „für hervorragende Leistungen beim Aufbau des Sozialismus auf dem Gebiete des Veterinärwesens“ verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 433 Thüringen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tierärzte

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Titel (1965)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1985 Seit April 1960 können an bewährte Lehrer folgende T. verliehen werden: „Oberlehrer“, „Studienrat“ „Oberstudienrat“. Bei hohen wissenschaftlichen Leistungen kann der T. „Professor“ verliehen werden. Voraussetzung dafür sind „ausgezeichnete Ergebnisse bei der sozialistischen Bildung und Erziehung der Jugend, eine gute politische und fachmethodische Qualifikation, aktive gesellschaftliche Arbeit“. Seit April 1961 kann Ärzten und Zahnärzten der T. „Sanitätsrat“ und Apothekern der T. „Pharmazierat“ nach 30 Jahren vorbildlicher Tätigkeit vorwiegend in ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens oder in Apotheken verliehen werden. Leitenden Ärzten und Zahnärzten in Einrichtungen des Gesundheitsschutzes und in staatlichen Organen kann der T. „Medizinalrat“, leitenden Apothekern in Einrichtungen des Gesundheitsschutzes und in staatlichen Organen der T. „Pharmazierat“ verliehen werden. Nach mindestens zehnjähriger leitender Tätigkeit können die T. „Obermedizinalrat“ und „Oberpharmazierat“ verliehen werden. Ein Rechtsanspruch auf Verleihung besteht nicht. Einem T. ähnlich ist die „Ehrenbezeichnung“ „Oberingenieur“, die „an Ingenieure in leitenden Funktionen der sozialistischen Betriebe, der gleichgestellten Institutionen, der technischen Bildungseinrichtungen sowie der staatlichen Verwaltungen für besondere Leistungen“ verliehen werden kann. Die T. sind nicht mit Diensträngen zu verwechseln. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 434 Tisch, Harry A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Titoismus

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1985 Seit April 1960 können an bewährte Lehrer folgende T. verliehen werden: „Oberlehrer“, „Studienrat“ „Oberstudienrat“. Bei hohen wissenschaftlichen Leistungen kann der T. „Professor“ verliehen werden. Voraussetzung dafür sind „ausgezeichnete Ergebnisse bei der sozialistischen Bildung und Erziehung der Jugend, eine gute politische und fachmethodische Qualifikation, aktive gesellschaftliche Arbeit“. Seit April 1961 kann Ärzten und Zahnärzten…

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Suhl (1965)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1. Bezirk; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Südwestteil von Thüringen. 3.876 qkm, (1963) 545.742 Einwohner (1950: 568.675). 8 Landkreise: Bad Salzungen, Hildburghausen, Ilmenau, Meiningen, Neuhaus, Schmalkalden, Sonneberg, Suhl. Vors. des Rates des Bezirkes: Willi Behnke (SED). 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung: Otto ➝Funke. In der vielgestaltigen Industrie des Bezirkes steht die metallverarbeitende Industrie (Elektrotechnik, Fahrzeugbau, allgemeiner Maschinenbau) an der Spitze. Es folgen die Glas- und keramische Industrie, die Holz- und Kulturwaren sowie der Bergbau auf Kalisalz und Eisenerz. 2. Stadt im thüringischen Bezirk S. Bezirksstadt, Kreisstadt, am Südrand des Thüringer Waldes, am Zusammenfluß von Hasel und Lauter, mit (1963) 26.907 Einwohnern (1950: 24.020); alte Bergstadt; Hauptkirche (15./18. Jh.), barocke Kreuzkirche (1731–1739); bedeutende, jahrhundertalte Waffenfabrikation, daneben feinmechanische Industrie, Maschinen-, Fahrzeug- und Gerätebau sowie Spielwarenherstellung; Solbad (Chlorkalziumsolquellen). Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 2. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 427 Submissionen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Sühnemaßnahmen

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1. Bezirk; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Südwestteil von Thüringen. 3.876 qkm, (1963) 545.742 Einwohner (1950: 568.675). 8 Landkreise: Bad Salzungen, Hildburghausen, Ilmenau, Meiningen, Neuhaus, Schmalkalden, Sonneberg, Suhl. Vors. des Rates des Bezirkes: Willi Behnke (SED). 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung: Otto ➝Funke. In der vielgestaltigen Industrie des Bezirkes…

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Synagogengemeinde (1965)

Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 Juden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 427 SVK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Syndikalismus

Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 Juden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 427 SVK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Syndikalismus

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Tag der Bereitschaft (1965)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Pj. für den Auftakt zu einer größeren Arbeitsperiode in der Landwirtschaft, vor allem zu Beginn der Frühjahrsbestellung. An ihm nehmen die Funktionäre der örtlichen Organe eine Hof- und Feldbegehung vor, wobei die LPG, MTS und VEG auf ihre „Bereitschaft“ hin kontrolliert werden. Ein „Tag der Aufnahmebereitschaft“ vor Beginn der neuen Ernte verpflichtet die VEAB zur Ordnung in ihren Lagerräumen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 428 Tag der Befreiung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TAN

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Pj. für den Auftakt zu einer größeren Arbeitsperiode in der Landwirtschaft, vor allem zu Beginn der Frühjahrsbestellung. An ihm nehmen die Funktionäre der örtlichen Organe eine Hof- und Feldbegehung vor, wobei die LPG, MTS und VEG auf ihre „Bereitschaft“ hin kontrolliert werden. Ein „Tag der Aufnahmebereitschaft“ vor Beginn der neuen Ernte verpflichtet die VEAB zur Ordnung in ihren Lagerräumen. Fundstelle: SBZ von A…

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Tarnorganisationen (1965)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Organisationen unter kommun. Leitung, die bes. außerhalb des kommun. Machtbereiches nichtkommun. und politisch unentschiedene Kreise bearbeiten. Sollen kommun. Gedanken verbreiten und Aktionen gegen die gesellschaftliche und politische Ordnung der freien Welt vorbereiten. T. arbeiten oft mit scheinbar harmlosen Aushängeschildern wie „gesamtdeutsche Gespräche“, „Friedensaktionen“, „Kampf dem Atomtod“, „Krankenhäuser statt Kasernen“. Es gibt T. im Weltmaßstab mit Mitgliederzahlen, die z. T. in die Millionen gehen: WGB, WBDJ, Weltfriedensbewegung, Intern. Demokr. Frauen-Föderation, Intern. Studentenbund, Weltbund Intern. Lehrerverbände (FISE). Unter den übrigen T. sind besonders wichtig: Weltbund der Widerstandskämpfer (FIR), Weltföd. der Wissenschaftler, Intern. Verband Demokr. Juristen (Vereinigung Demokr. Juristen Deutschlands), Intern. Rundfunk-Org. Neben intern, und die BRD umfassenden T. gibt es kleine, z. T. örtliche T., die als „Aktionsausschüsse, Kreise, Komitees“ o. ä. auftreten. Sie sind gefährlich, weil sie sich örtlichen und zeitlichen Gegebenheiten anpassen und in der Lage sind, Mißstimmungen auch kleinerer Personengruppen auszunutzen. Die T. in der BRD werden gesteuert von der zuständigen Abt. des ZK der SED und des BV des FDGB (Deutschlandpolitik, Teil 5) Als Drahtzieher und zum Teil auch als Leiter der T. wirken auch eingeschleuste Agenten und Funktionäre der verbotenen KPD. Zeitweise gab es Hunderte von T., doch viele sind erloschen. Denn sobald sie als Werkzeuge des Kommunismus entlarvt sind, stellen sie ihre Tätigkeit ein, um unter Führung der gleichen Leute, aber unter anderem Namen ihre Wühlarbeit wiederaufzunehmen. Wichtig waren bzw. sind folgende T.: Friedenskomitee der Bundesrepublik; Demokratischer Kulturbund Deutschlands; Gesamtdeutscher Arbeitskreis für Land- und Forstwirtschaft; Zen[S. 429]tralrat zum Schutz der demokratischen Rechte und zur Verteidigung junger Patrioten; Westdeutscher Flüchtlingskongreß. — Es empfiehlt sich, in Zweifels fällen Auskunft bei den zuständigen Bundes- und Landesbehörden einzuholen. Literaturangaben Albrecht, Ernst F.: Kontakte im Zwielicht… Infiltration im kommunalen Bereich. Godesberg 1960, Verlag für Publizistik. 92 S. *: Die dritte Norm der Generale Korfes, Lattmann … und Genossen … Köln 1960, Markus-Verlag. 36 S. (über „Arbeitsgemeinschaft ehem. Offiziere“.) Richter, Karl: Die trojanische Herde — Ein dokumentarischer Bericht. Köln 1959, Verlag für Politik und Wirtschaft. 313 S. (Beleuchtet die Infiltrationsarbeit in der Bundesrepublik.) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 428–429 Tarnfirmen, Staatliche A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TASS

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Organisationen unter kommun. Leitung, die bes. außerhalb des kommun. Machtbereiches nichtkommun. und politisch unentschiedene Kreise bearbeiten. Sollen kommun. Gedanken verbreiten und Aktionen gegen die gesellschaftliche und politische Ordnung der freien Welt vorbereiten. T. arbeiten oft mit scheinbar harmlosen Aushängeschildern wie „gesamtdeutsche Gespräche“, „Friedensaktionen“, „Kampf dem Atomtod“, „Krankenhäuser statt…

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Technik (1965)

Siehe auch die Jahre 1963 1966 Die technische Ausstattung der Produktionsbetriebe entspricht — wie auch vom Regime offen zugegeben wird — im allgemeinen nicht dem durchschnittlichen Weltstand (Weltniveau). Sehr häufig wird mit veralteten Fertigungseinrichtungen produziert, und daher entsprechen vielfach auch die Erzeugnisse nicht dem neuesten technischen Weltstand (Qualität der Erzeugnisse). Die Ursache für den Rückstand in der industriellen Fertigungstechnik ist in erster Linie in der außerordentlich hohen Exportquote bei den Erzeugnissen des Maschinenbaus zu suchen. Die systematisch betriebene Unterordnung der mitteldeutschen Wirtschaft unter die Interessen der SU (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) findet darin ihren Ausdruck: mehr als die Hälfte der in der SBZ erzeugten Maschinen und Industrieausrüstungen wird ostwärts exportiert (Vergleichen der BRD beträgt der entsprechende Exportanteil nur etwa 30 v. H.). Nach offiziellen sowjetzonalen Angaben betrug im Jahre 1960 der Exportanteil z. B. bei Werkzeugmaschinen in moderner Ausführung bis zu 80 v. H. Die gleichen Maschinentypen werden aber dringend in der Industrie der Zone benötigt. In der T. der Industriebetriebe der SBZ wird solange keine entscheidende Wende eintreten können, wie die Exportquote weiterhin so hoch bleibt und solange das Regime nicht in der Lage ist, ausreichende Investitionsmittel für die Ausstattung der Industrie mit modernen technischen Ausrüstungen bereitzustellen. (Plan Neue Technik, Revolution) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 429 Tauwetter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technik, Amt für

Siehe auch die Jahre 1963 1966 Die technische Ausstattung der Produktionsbetriebe entspricht — wie auch vom Regime offen zugegeben wird — im allgemeinen nicht dem durchschnittlichen Weltstand (Weltniveau). Sehr häufig wird mit veralteten Fertigungseinrichtungen produziert, und daher entsprechen vielfach auch die Erzeugnisse nicht dem neuesten technischen Weltstand (Qualität der Erzeugnisse). Die Ursache für den Rückstand in der industriellen Fertigungstechnik ist in erster Linie in der…

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Technik, Übergabe der (1965)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 Maschinen-Traktoren-Station. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technik, Kammer der A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Techniker des Volkes, Verdienter

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 Maschinen-Traktoren-Station. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technik, Kammer der A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Techniker des Volkes, Verdienter

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Technische Kontroll-Organisation (TKO) (1965)

Siehe auch: Technische Kontrollorganisation: 1975 1979 Technische Kontroll-Organisation (TKO): 1966 1969 Der Rückstand der Qualität der Erzeugnisse der Zonenindustrie hinter den Spitzenerzeugnissen des Weltstandes (Weltniveau) veranlaßte die Behörden der SBZ Anfang 1964 zu einer grundlegenden Reorganisation der TKO. Die wichtigsten, in einer gesetzlichen Verordnung festgelegten Änderungen sind: 1. Die TKO der Betriebe sind künftig nur noch formal dem Werksleiter unterstellt; sie gelten als selbständige Betriebsabteilungen, die dem ebenfalls neu organisierten Deutschen Amt für Meßwesen und Warenkontrolle gegenüber rechenschaftspflichtig sind. 2. Die TKO der Betriebe erhalten Weisungen, die die Qualität der Erzeugnisse betreffen, direkt vom DAMW; die TKO-Leiter eines Betriebes sind hauptamtliche Mitarbeiter des DAMW. Durch die neue Stellung der TKO-Leiter in den Betrieben ist ihre Funktion eine ähnliche wie die der Hauptbuchhalter: sie sind „staatliche Kontrolleure“ im Betrieb. Die betrieblichen TKO-Leiter haben sehr weitgehende Vollmachten: sie entscheiden über die Qualitätsbeurteilung der Erzeugnisse; sie haben das Recht, den Werkleiter zur Durchführung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung aufzufordern; sie sind verpflichtet, bei Verstößen des Werkleiters auf diesem Gebiet Meldung an das DAMW zu geben; sie sind befugt, die Streichung von Prämien für die leitenden Mitarbeiter des Betriebes zu veranlassen usw. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Technische Kabinette A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Technische Normen

Siehe auch: Technische Kontrollorganisation: 1975 1979 Technische Kontroll-Organisation (TKO): 1966 1969 Der Rückstand der Qualität der Erzeugnisse der Zonenindustrie hinter den Spitzenerzeugnissen des Weltstandes (Weltniveau) veranlaßte die Behörden der SBZ Anfang 1964 zu einer grundlegenden Reorganisation der TKO. Die wichtigsten, in einer gesetzlichen Verordnung festgelegten Änderungen sind: 1. Die TKO der Betriebe sind künftig nur noch formal dem Werksleiter unterstellt;…

DDR A-Z 1965

Territorialprinzip (1965)

Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Ausdruck des Pj., der die Organisation, Planung und Leitung der Wirtschaft betrifft. Durch die 1958 durchgeführte Reorganisation der Wirtschaft sollte u.a. das T. stärker zur Geltung kommen. Das T. bedeutet, daß die Örtlichen Räte (Bezirke) die ihnen unterstellte Örtliche Wirtschaft unter Ausnutzung aller örtlichen Reserven (Ressourcen) maximal zu entwickeln haben. In der Folge kam es jedoch bald zu Spannungen mit den Verwaltungsstellen der „zentralgeleiteten“ Wirtschaft. Daraufhin sprach man seit Anfang 1961 von der Notwendigkeit einer „komplex-territorialen“ Planung (komplexe Planung), wodurch die Bereiche der zentralverwalteten und der örtlich verwalteten Wirtschaft besser koordiniert werden sollten. Offensichtlich haben auch diese Bemühungen keine befriedigenden Ergebnisse gehabt, denn seit dem 17. Plenum des ZK der SED (Okt.~1962) wird wieder die Notwendigkeit einer einheitlichen zentralen Leitung der Wirtschaft, besonders der Industrie, betont. Anfang 1964 wurde amtlich erklärt: „Das T. wird durch die Organe der Staatlichen ➝Plankommission in den Bezirken und den Plankommissionen bei den Räten der Bezirke mit verwirklicht.“ Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 430 Territoriale Verwaltung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Terrorismus

Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Ausdruck des Pj., der die Organisation, Planung und Leitung der Wirtschaft betrifft. Durch die 1958 durchgeführte Reorganisation der Wirtschaft sollte u.a. das T. stärker zur Geltung kommen. Das T. bedeutet, daß die Örtlichen Räte (Bezirke) die ihnen unterstellte Örtliche Wirtschaft unter Ausnutzung aller örtlichen Reserven (Ressourcen) maximal zu entwickeln haben. In der Folge kam es jedoch bald zu Spannungen mit den Verwaltungsstellen…

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Thälmann, Ernst (1965)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 16. 4. 1886 in Hamburg. Transportarbeiter, seit 1903 Mitgl. der SPD, im 1. Weltkrieg USPD, dann KPD. 1924 M.d.R. Nach dem Sturz Ruth Fischers 1925 Vors. der KPD, 1925 und 1932 Kandidat der KPD für die Reichspräsidentenwahlen. Am 3. 3. 1933 in Berlin verhaftet, während der NS-Zeit Zuchthaus und KZ, im August 1944 in Buchenwald umgebracht. Nicht unpopulär, aber ohne eigene politische Konzeption, geriet Th. immer stärker in Abhängigkeit zu der Führung der KPdSU unter Stalin und zeigte sich bereit, den Anweisungen Moskaus an die KPD diszipliniert Folge zu leisten. Wird als Vorkämpfer für die Umwandlung der KPD in eine bolschewistische „Partei neuen Typus“ von der SED herausgestellt und für die Verfälschung und Mythologisierung der Geschichte der KPD benutzt. (Thälmann-Film, Teil~I und II der DEFA) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 431 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/thaelmann-ernst verwiesen. TGL A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Thälmann-Pioniere

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 16. 4. 1886 in Hamburg. Transportarbeiter, seit 1903 Mitgl. der SPD, im 1. Weltkrieg USPD, dann KPD. 1924 M.d.R. Nach dem Sturz Ruth Fischers 1925 Vors. der KPD, 1925 und 1932 Kandidat der KPD für die Reichspräsidentenwahlen. Am 3. 3. 1933 in Berlin verhaftet, während der NS-Zeit Zuchthaus und KZ, im August 1944 in Buchenwald umgebracht. Nicht unpopulär, aber ohne eigene politische Konzeption, geriet Th. immer stärker in…

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Thiele, Ilse, geb. Neukrantz (1965)

Siehe auch: Thiele, Ilse: 1954 Thiele, Ilse, geb. Neukrantz: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 [S. 433]* 4. 11. 1920 in Berlin als Tochter eines Arbeiters, Mittelschule, Büroangestellte. 1930 Arbeitersportverein „Fichte“, 1945 KPD, zunächst Stenotypistin beim Antifa-Ausschuß Berlin-Lichtenberg; 1947 Besuch der Landesparteischule, dann 2. Bezirksvors. des DFD in Berlin-Lichtenberg, Anfang 1948 Bezirksstadträtin für Sozialwesen, 1949 Mitgl. des Sekretariats des DFD-Landesvorstandes Berlin, 1950/51 SED-Parteihochschule, Anfang 1953 stellv. Vors. des DFD, am 11. 9. 1953 als Nachfolgerin Elli Schmidts Vors. des DFD in der SBZ. Seit April 1954 Mitgl. des ZK der SED, seit Febr. 1954 Abg. der Volkskammer. Mitgl. d. Exekutive d. Rates der IDFF und seit Okt. 1964 Vizepräsidentin des IDFF. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 433 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/thiele-ilse verwiesen. Theodor-Neubauer-Medaille A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Thiessen, Peter-Adolf

Siehe auch: Thiele, Ilse: 1954 Thiele, Ilse, geb. Neukrantz: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 [S. 433]* 4. 11. 1920 in Berlin als Tochter eines Arbeiters, Mittelschule, Büroangestellte. 1930 Arbeitersportverein „Fichte“, 1945 KPD, zunächst Stenotypistin beim Antifa-Ausschuß Berlin-Lichtenberg; 1947 Besuch der Landesparteischule, dann 2. Bezirksvors. des DFD in Berlin-Lichtenberg, Anfang 1948 Bezirksstadträtin für Sozialwesen, 1949 Mitgl. des Sekretariats des…

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Tierärzte (1965)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Während die Ausbildung nach sowjet. Muster umgestaltet worden ist, sind die Bedingungen der Berufsausübung formal nicht wesentlich verändert worden. Mit der Einrichtung „Staatlicher Tierarztpraxen“ (1955 bei den MTS) mit angestellten T., denen die veterinärmedizinische Betreuung der LPG obliegt, die aber auch außerhalb dieser tätig werden (und in den Genuß der Altersversorgung der Intelligenz kommen), ist jedoch dem größten Teil der frei praktizierend tätigen T. die Existenzgrundlage entzogen worden; seit Anfang 1958 ist die Zulassung zur freiberuflichen Tätigkeit gesperrt. (Staatliche Praxis) — Leitendes und Aufsichtsorgan ist die Abt. Veterinärwesen bei der Produktionsleitung des Landwirtschaftsrats. Ebenso wie für die ärztliche Versorgung der Bevölkerung sind „Versorgungsbereiche“ mit „Bereichstierärzten“ gebildet worden (Bereichsarztsystem), dazu „Haupt-Tierarztbereiche“ mit in der Hauptsache veterinärhygienischen Aufgaben. Sie unterstehen der Zentralen Veterinärhygiene-Inspektion und den Veterinärhygiene-Inspektionen bei den Räten der Bezirke. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 433 Tierarzt, Verdienter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Tierzucht

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Während die Ausbildung nach sowjet. Muster umgestaltet worden ist, sind die Bedingungen der Berufsausübung formal nicht wesentlich verändert worden. Mit der Einrichtung „Staatlicher Tierarztpraxen“ (1955 bei den MTS) mit angestellten T., denen die veterinärmedizinische Betreuung der LPG obliegt, die aber auch außerhalb dieser tätig werden (und in den Genuß der Altersversorgung der Intelligenz kommen), ist jedoch dem…

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Titoismus (1965)

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Jugoslawien hatte sich während des zweiten Weltkrieges unter der Führung der kommun. Partei, mit Tito an der Spitze, mit einer durchorganisierten Partisanenarmee, im Gegensatz zu den übrigen Staaten des Ostblocks, von der Besetzung durch die deutsche Armee weitgehend selbst befreit. Daraus leitete die Staats- und Parteiführung Jugoslawiens, die sich zunächst wie alle anderen Satellitenstaaten dem Führungsanspruch der KPdSU unterworfen hatte, den Anspruch ab, den von Moskau genehmigten Sonderweg zum Sozialismus weiter zu beschreiten, als es Stalin genehm war. Es kam darüber zu Auseinandersetzungen mit Moskau und 1948 zur Kominform-Resolution, durch die Jugoslawien aus dem Verband der moskauhörigen Staaten ausgeschlossen wurde. Tito bemühte sich danach, innenpolitisch den Beweis zu erbringen, daß das jugoslawische kommun. System der marxistischen Theorie mehr entspreche als das sowjetische. Wesentliche Maßnahmen in diesem Zusammenhang: Einbeziehung der „Arbeiterräte“ in die betriebliche Selbstverwaltung, einschließlich der Einflußnahme auf Investitionen, Produktionsrichtung, Preisbildung und Gewinnverteilung; Lockerung des landwirtschaftlichen Genossenschaftswesens mit Akzentuierung der innergenossenschaftlichen Demokratie; Zulassung westlicher Presse und Literatur; Freigabe des künstlerischen Produktionsstils (entgegen den Forderungen des „sozialistischen Realismus“); Option für eine „blockfreie“ Außenpolitik bei grundsätzlicher Anerkennung der Moskauer Linie auch in der Deutschland-Frage — und starkem Engagement für die Gewinnung der Entwicklungsländer für Chruschtschows Koexistenz-Taktik. Seit 1955 Wiederannäherung der UdSSR an Jugoslawien, das von Chruschtschow auf dem VI. Parteitag der SED als sozialistischer Staat anerkannt worden ist, nachdem die internationalen Kommunistenkongresse von 1957 und 1960 noch Vorbehalte machten. Demzufolge verschärfte Angriffe Chinas auf den T. (Chinesisch-sowjetischer Konflikt, Sozialistisches Weltsystem). Die SBZ-Führung hat sich in ihrer vorbehaltlosen Kreml-Treue der Rehabilitierung des T. anschließen müssen, nachdem in der Aera Stalin eine Anzahl von politischen Funktionären Mitteldeutschlands unter dem Vorwurf des T, verhaftet und abgeurteilt worden waren. Literaturangaben Leonhard, Wolfgang: Sowjetideologie heute, Bd. II — Die politischen Lehren (Fischer-Bücherei, 461). Frankfurt a. M., 1962. 328 S. Brzezinski, Zbigniew K.: Der Sowjetblock — Einheit und Konflikt (a. d. Amerik.). Köln 1962, Kiepenheuer und Witsch. 581 S. Djilas, Milovan: Gespräche mit Stalin (a. d. Amerik.). Frankfurt a. M. 1962, S. Fischer. 271 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 434 Titel A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z TKO

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Jugoslawien hatte sich während des zweiten Weltkrieges unter der Führung der kommun. Partei, mit Tito an der Spitze, mit einer durchorganisierten Partisanenarmee, im Gegensatz zu den übrigen Staaten des Ostblocks, von der Besetzung durch die deutsche Armee weitgehend selbst befreit. Daraus leitete die Staats- und Parteiführung Jugoslawiens, die sich zunächst wie alle anderen Satellitenstaaten dem Führungsanspruch der KPdSU…