DDR A-Z 1965
Danelius, Gerhard (1965)
Siehe auch: Danelius, Gerhard: 1960 1962 1963 1966 1969 Danelius, Gerhart: 1959 * 2. 4. 1913 in Berlin. Emigrierte 1933 nach Holland und war in holländischen Seehäfen als Komintern-Agent tätig. Von 1936 bis 1945 in Frankreich; in dieser Zeit u.a. freier Mitarbeiter der in Paris erscheinenden „Deutschen Volkszeitung“. 1946 Bürgermeister in Berlin-Karow, Besuch der SED-Parteihochschule, von etwa 1950 bis zum Verbot der KPD in der Bundesrepublik im August 1956 Instrukteur des ZK der SED beim Parteivorstand der KPD, danach 1. Sekretär der SED-Kreisleitung Berlin-Friedrichshain, Mitarbeiterder SED-Bezirksleitung Berlin, im Febr 1959 in das Büro der Bezirksleitung kooptiert, seit April 1959 offiziell Sekretär der Parteiorganisation der SED in West-Berlin. Seitdem sich die SED in West-Berlin im Nov. 1962 als „selbständige“ Partei konstituierte, nennt sich D. „1. Sekretär des Vorstandes der SED-Westberlin“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/danelius-gerhard verwiesen. DAMW A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DARAGSiehe auch: Danelius, Gerhard: 1960 1962 1963 1966 1969 Danelius, Gerhart: 1959 * 2. 4. 1913 in Berlin. Emigrierte 1933 nach Holland und war in holländischen Seehäfen als Komintern-Agent tätig. Von 1936 bis 1945 in Frankreich; in dieser Zeit u.a. freier Mitarbeiter der in Paris erscheinenden „Deutschen Volkszeitung“. 1946 Bürgermeister in Berlin-Karow, Besuch der SED-Parteihochschule, von etwa 1950 bis zum Verbot der KPD in der Bundesrepublik im August 1956 Instrukteur des ZK der…
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DBR (1965)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 Deutsche Bundesrepublik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DBD A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DDRSiehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 Deutsche Bundesrepublik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DBD A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DDR
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Dekadenz (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Im Pj. Bezeichnung für den angeblichen Verfall der bürgerlichen Kultur, insbesondere für kulturkritische und skeptische Strömungen innerhalb der bürgerlichen Kunst und Literatur. Künstler, die durch ihre Werke die Fragwürdigkeit der eigenen Kulturwerte zum Ausdruck bringen wollen, aber auch nicht glauben, daß der Bolschewismus die Antwort auf diese Fragwürdigkeit zu geben vermag, werden als dekadent bezeichnet. Insbesondere wird der Formalismus als Ausdruck der D. verworfen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 Defaitismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DemarkationslinieSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Im Pj. Bezeichnung für den angeblichen Verfall der bürgerlichen Kultur, insbesondere für kulturkritische und skeptische Strömungen innerhalb der bürgerlichen Kunst und Literatur. Künstler, die durch ihre Werke die Fragwürdigkeit der eigenen Kulturwerte zum Ausdruck bringen wollen, aber auch nicht glauben, daß der Bolschewismus die Antwort auf diese Fragwürdigkeit zu geben vermag, werden als dekadent bezeichnet. Insbesondere wird der…
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Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD) (1965)
Siehe auch: Demokratischer Frauenbund Deutschlands: 1963 Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD): 1966 1969 1975 1979 1985 Hervorgegangen aus den am 30. 10. 1945 gegründeten antifaschistischen Frauenausschüssen. Gründung in der SBZ: 8. 3. 1947; in Westdeutschland: 8. 3. 1951, am 10. 4. 1957 verboten. 1953 wurde Elli Schmidt „wegen nicht konsequenten Verhaltens“ während des Juni-Aufstandes als 1. Vors. durch Ilse Thiele (SED) ersetzt. Der hauptamtliche Funktionärskörper des DFD besteht überwiegend aus SED-Mitgliedern; der organisatorische Aufbau entspricht im wesentlichen dem der SED. Aufgaben: Heranführung „einer noch größeren Anzahl von Frauen aus allen Schichten der Bevölkerung an die aktive Mitwirkung im gesellschaftlichen Leben“, insbesondere Gewinnung der Frauen für die Arbeit in der Produktion (Frauenarbeit, Hausfrauenbrigaden). Seit 18. 5. 1948 gehört der DFD der Internationalen Demokratischen Frauenföderation (IDFF) an. Trotz intensiver Werbung gehört die Mehrzahl aller Arbeiterinnen und aller weiblichen Angestellten nicht dem DFD an. (Massenorganisationen, Gleichberechtigung der Frau) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 90 Demokratische Bauernpartei Deutschlands A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Demokratischer ZentralismusSiehe auch: Demokratischer Frauenbund Deutschlands: 1963 Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD): 1966 1969 1975 1979 1985 Hervorgegangen aus den am 30. 10. 1945 gegründeten antifaschistischen Frauenausschüssen. Gründung in der SBZ: 8. 3. 1947; in Westdeutschland: 8. 3. 1951, am 10. 4. 1957 verboten. 1953 wurde Elli Schmidt „wegen nicht konsequenten Verhaltens“ während des Juni-Aufstandes als 1. Vors. durch Ilse Thiele (SED) ersetzt. Der hauptamtliche Funktionärskörper des…
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Denkmalschutz (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Eine VO vom 26. 6. 1951 „zur Erhaltung und Pflege der nationalen Kunstdenkmale (Denkmalschutz)“ bestimmte den Gegenstand und die Träger des D. Der Generalkonservator mit Sitz in Berlin, z. Z. der Architekt Dipl.-Ing. Ludwig Deiters (SED), und die Institute (früher Landesämter) für Denkmalpflege unterstehen dem Ministerium für Kultur; sie nehmen ihre Aufgaben (Feststellung, Registrierung, Sicherung und Erhaltung von Werken der Kunst, die „Zeugnis für die schöpferische Kraft der Volksmassen ablegen“) „den veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen entsprechend unter anderen Voraussetzungen“ als in der BRD wahr. Der Staatshaushalt wendet im Jahresdurchschnitt angeblich 15 bis 20 Mill. DM Ost für den Wiederaufbau und die Erhaltung von Kunstdenkmälern auf (darunter bis 1961 allein 15 Mill. DM Ost für den Dresdner Zwinger und die Semper-Galerie). Auch die Wiederherstellung von städtebaulich bedeutsamen Kirchenbauten wurde gefördert (z. B. der Dome von Magdeburg, Halberstadt und Stendal und der Dresdner Hofkirche); andererseits wurden zahlreiche wertvolle und wiederherstellbare Bauwerke (so u. a. das Berliner Schloß) beseitigt oder dem Verfall preisgegeben. (Wartburg) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 91 Demontagen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dertinger, GeorgSiehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Eine VO vom 26. 6. 1951 „zur Erhaltung und Pflege der nationalen Kunstdenkmale (Denkmalschutz)“ bestimmte den Gegenstand und die Träger des D. Der Generalkonservator mit Sitz in Berlin, z. Z. der Architekt Dipl.-Ing. Ludwig Deiters (SED), und die Institute (früher Landesämter) für Denkmalpflege unterstehen dem Ministerium für Kultur; sie nehmen ihre Aufgaben (Feststellung, Registrierung, Sicherung und Erhaltung von Werken der Kunst, die…
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Deter, Adolf (1965)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 * 23. 6. 1890 in Berlin. Volksschule, Schlosser, 1909 Mitgl. des Metallarbeiterverbandes, 1920 KPD, 1924 bis 1929 Vors. des Gesamtbetriebsrates der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG). 1928 Abgeordneter des Preußischen Landtages. Organisierte 1932 den Berliner BVG-Streik, bei dem KPD und NSDAP zusammen auftraten. 1933 bis 1947 Emigration nach Frankreich und USA, focht im Spanischen Bürgerkrieg. Seit 1947 in der SBZ, 1947 Mitgl. des Landesvorstandes Berlin der SED und des FDGB. 1948 bis 1951 Vors. des FDGB Berlin. 1950 bis 1954 Kandidat des ZK der SED; 1953 wurde D. im Hinblick auf den Juni-Aufstand „kapitulantenhaftes Verhalten“ vorgeworfen. 1954 nicht mehr Kandidat des ZK der SED. Später Mitarbeiter, seit Mai~1958 Sekretär des Ausschusses für Deutsche Einheit. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 91 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/deter-adolf-gustav-adolf verwiesen. Dessau, Paul A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DeutransSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 * 23. 6. 1890 in Berlin. Volksschule, Schlosser, 1909 Mitgl. des Metallarbeiterverbandes, 1920 KPD, 1924 bis 1929 Vors. des Gesamtbetriebsrates der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG). 1928 Abgeordneter des Preußischen Landtages. Organisierte 1932 den Berliner BVG-Streik, bei dem KPD und NSDAP zusammen auftraten. 1933 bis 1947 Emigration nach Frankreich und USA, focht im Spanischen Bürgerkrieg. Seit 1947 in der SBZ, 1947 Mitgl. des…
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Deutsch-Belgische Gesellschaft (1965)
Siehe auch das Jahr 1966 Dieses Werkzeug der Auslandspropaganda, gegr. am 6. 6. 1964, soll angeblich dahin wirken, „daß die Bevölkerung Belgiens ein umfassendes und wahrheitsgetreues Bild über die politische, wirtschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklung in der DDR und über ihre Bestrebungen zur Sicherung des Friedens erhält. In der DDR wird die Gesellschaft ihre Tätigkeit darauf richten, die Bevölkerung mit der Geschichte, den kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen, mit dem Leben und dem Denken und den Gegenwartsproblemen des belgischen Volkes bekanntzumachen“. Die DBG, die sich bei ihrer „objektiv“ getarnten Propaganda nicht nur auf Kommunisten stützen will, soll aus der vermeintlich verkannten SBZ „ein Land machen, das geachtet, geehrt und geliebt wird“. — Präsident: der als Untergrundkämpfer bewährte Musikfunktionär Nathan Notowicz (SED), einer der Vizepräs. ist Hermann ➝Axen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 92 Deutsch-Arabische Gesellschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Britische GesellschaftSiehe auch das Jahr 1966 Dieses Werkzeug der Auslandspropaganda, gegr. am 6. 6. 1964, soll angeblich dahin wirken, „daß die Bevölkerung Belgiens ein umfassendes und wahrheitsgetreues Bild über die politische, wirtschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklung in der DDR und über ihre Bestrebungen zur Sicherung des Friedens erhält. In der DDR wird die Gesellschaft ihre Tätigkeit darauf richten, die Bevölkerung mit der Geschichte, den kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen,…
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Deutsch-Lateinamerikanische Gesellschaft (1965)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Als Instrument der Auslandspropaganda in Lateinamerika dient die DLG „der Pflege, der Vertiefung und Erweiterung freundschaftlicher Beziehungen“ zwischen der SBZ und lateinamerikanischen Politikern, Künstlern, Wissenschaftlern, Journalisten usw. Als weitere Aufgaben wurden bei der Gründung der DLG am 9. Juni 1961 genannt: „Verbreitung von Kenntnissen über den demokratischen Aufbau, die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung in der DDR“ und die „Vermittlung von Kenntnissen über die … Völker Lateinamerikas, ihren Kampf für Unabhängigkeit, Abrüstung und Frieden“. Bezeichnend ist, daß die DLG sich mit rein politischen Erklärungen für revol. Bewegungen z. B. in Panama, Britisch-Guayana und Bolivien einmischt. Präsident der DLG ist Prof. Dr. Johann-Lorenz Schmidt von der Deutschen Akademie der Wissenschaften. Vizepräsident ist der Generalsekretär der Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland, Herbert Meyer, SED. Dem Präsidium gehören u.a. an: Georg Stibi (SED), einer der Stellv. des Außenministers, und Paul ➝Verner. Sekretär ist Horst Anspach (SED). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 92 Deutsch-Italienische Gesellschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Nordische GesellschaftSiehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Als Instrument der Auslandspropaganda in Lateinamerika dient die DLG „der Pflege, der Vertiefung und Erweiterung freundschaftlicher Beziehungen“ zwischen der SBZ und lateinamerikanischen Politikern, Künstlern, Wissenschaftlern, Journalisten usw. Als weitere Aufgaben wurden bei der Gründung der DLG am 9. Juni 1961 genannt: „Verbreitung von Kenntnissen über den demokratischen Aufbau, die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung in der…
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Deutsch-Südostasiatische Gesellschaft (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 Als Instrument der Auslandspropaganda am 1. Dez. 1961 unter Teilnahme ausgesuchter Gäste aus Indien, Ceylon, Indonesien und Burma gegründet. Der Kontakt mit Gruppen und Institutionen in diesen Ländern wird vor allem deren rein politische Erklärungen (zur Goa-Frage, zum EWG-Problem usw.), durch die Einschleusung von Druckschriften, Filmen, Austausch von Wissenschaftlern, Journalisten u. a. Personen gesucht. Präsident der DSG. ist Max ➝Sefrin. Er wurde z. B. Ende 1961 als Sonderbotschafter der „DDR“ zur ceylonesischen Min.-Präs. Frau Bandaranaike entsandt, um dort für den Abschluß eines Friedensvertrages mit „beiden deutschen Staaten“ zu werben. — Sekretär: Bernhard Schünke (SED). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 93 Deutsch-Sowjetische Freundschaft, Gesellschaft für (DSF) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche ArbeiterkonferenzSiehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 Als Instrument der Auslandspropaganda am 1. Dez. 1961 unter Teilnahme ausgesuchter Gäste aus Indien, Ceylon, Indonesien und Burma gegründet. Der Kontakt mit Gruppen und Institutionen in diesen Ländern wird vor allem deren rein politische Erklärungen (zur Goa-Frage, zum EWG-Problem usw.), durch die Einschleusung von Druckschriften, Filmen, Austausch von Wissenschaftlern, Journalisten u. a. Personen gesucht. Präsident der DSG. ist Max ➝Sefrin.…
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Deutsche Bücherei (1965)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Bibliotheken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 93 Deutsche Bauernbank A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche BundesrepublikSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Bibliotheken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 93 Deutsche Bauernbank A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche Bundesrepublik
DDR A-Z 1965
Deutsche im Ausland (1965)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 Arbeitskreis zur Pflege der deutschen Sprache und Kultur. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche LufthansaSiehe auch die Jahre 1962 1963 1966 Arbeitskreis zur Pflege der deutschen Sprache und Kultur. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche Lufthansa
DDR A-Z 1965
Deutscher Bibliotheksverband (1965)
Siehe auch: Bibliotheksverband, Deutscher: 1966 Deutscher Bibliotheksverband: 1969 1975 1979 Bibliotheken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsche Wirtschaftskommission A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB)Siehe auch: Bibliotheksverband, Deutscher: 1966 Deutscher Bibliotheksverband: 1969 1975 1979 Bibliotheken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsche Wirtschaftskommission A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB)
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DARAG (1965)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-AG. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 Danelius, Gerhard A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DBBSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-AG. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 Danelius, Gerhard A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DBB
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DDR (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Deutsche Demokratische Republik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DBR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DEFASiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Deutsche Demokratische Republik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DBR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DEFA
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Demarkationslinie (1965)
Siehe auch: Demarkationslinie: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1975 1979 1985 Demarkationslinie (DL): 1969 Die Trennlinie zwischen der SBZ und der Bundesrepublik verläuft von der Lübecker Bucht nach Süden bis an die Elbe, schließt Mecklenburg, die ehemalige preußische Provinz Sachsen sowie Thüringen ein und trifft ostwärts von Hof auf die tschechoslowakische Grenze. Sie ist 1.381 km lang und zerschneidet 32 Eisenbahnlinien, 3 Autobahnen, 31 Bundesstraßen, 80 Landstraßen 1. Ordnung und 60 der 2. Ordnung sowie Tausende von öffentl. Gemeindewegen und privaten Wirtschaftswegen. Diese Linie ist keine Grenze, sondern eine D., die die Besatzungstruppen der SU von denen Großbritanniens und der USA scheiden soll. Diese D. war von der SU, [S. 89]den USA und Großbritannien schon am 14. 11. 1944 festgelegt und am 6. 2. 1945 in Jalta bestätigt worden. Die beiden damaligen Hauptpartner der Sowjets bedachten nicht, daß die SU versuchen könnte, sie in eine Staats-, Sozial- und Kulturgrenze umzuwandeln. Als D. wurde diese Linie auch von den Verwaltungen und Polizeistellen der SBZ bis zu der Grenzmaßnahmen-Verordnung vom 3. 5. 1956 bezeichnet. Seitdem wurde sie amtlich „Grenze“ genannt, seit 16. 11. 1957 Staatsgrenze West. — Seit 1952 ist außer Wachttürmen und elektrisch geladenem Stacheldraht auf der sowjetzonalen Seite der D. ein Sperrgebiet. Auch die derzeitige Grenzlinie zwischen der SBZ und Polen (Oder-Neiße-Linie) ist nach dem Potsdamer Abkommen nur eine D., nicht aber eine Staatsgrenze (Grenzübergänge). Auf der D. duldet die Regierung der SBZ nur wenige Übergänge (Kontrollpunkte), die nach Auffassung des freien Deutschland nicht als Grenzübergänge bezeichnet werden dürfen; sie sind aus der Skizze der Seite 88 und der obenstehenden Übersicht zu ersehen. Seit 12. 8. 1961 bezeichnet das Regime der SBZ die D. zwischen dem Sowjetsektor und den Westsektoren Berlins widerrechtlich als Teil der „Grenze der DDR“. Zugleich wurde die Zahl der Übergänge, die vorher rund achtzig betrug, auf zwölf vermindert; ab 23. 8. sogar auf acht. Literaturangaben Mitten in Deutschland — mitten im 20. Jahrhundert — Die Zonengrenze. 8. Aufl. (BMG) 1964. 96 S. m. 120 Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87, 89 Dekadenz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DemokratieSiehe auch: Demarkationslinie: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1975 1979 1985 Demarkationslinie (DL): 1969 Die Trennlinie zwischen der SBZ und der Bundesrepublik verläuft von der Lübecker Bucht nach Süden bis an die Elbe, schließt Mecklenburg, die ehemalige preußische Provinz Sachsen sowie Thüringen ein und trifft ostwärts von Hof auf die tschechoslowakische Grenze. Sie ist 1.381 km lang und zerschneidet 32 Eisenbahnlinien, 3 Autobahnen, 31 Bundesstraßen, 80 Landstraßen 1.…
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Demokratischer Zentralismus (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Der DZ. ist das erstmals von Lenin entwickelte Strukturprinzip der kommun. Partei, der von ihr geführten Massenorganisationen und eines von der kommun. Partei beherrschten Staates einschließlich seiner Wirtschaftsverwaltung (staatliche ➝Plankommission) und der Gerichtsbarkeit (Rechtswesen). Er soll die Führung der Parteispitze in Staat und Gesellschaft gewährleisten und der weiteren Entwicklung zum Sozialismus/Kommunismus in Erfüllung der angeblich objektiven Gesetze der Geschichte (historischer Materialismus) dienen. Der DZ. wird deshalb auch als Entwicklungsprinzip (Wirkungsprinzip) bezeichnet. Seine Komponenten sollen sein a) die strikte Unterordnung der unteren Organe unter die oberen (die proletarische Disziplin) — die zentralistische Komponente —, b) die Wahl aller Organe — die demokratische Komponente —, c) die Kollektivität der Führung, d) die Beseitigung der alten und die Schaffung der neuen Ordnung. Die zentralistische Komponente macht in der Praxis die demokratische Komponente unwirksam, weil sie die Möglichkeit zur Manipulation der Wahlen gibt. Der demokratische Zentralismus ist der untaugliche Versuch, die Herrschaft einer Minderheit oder sogar eines einzelnen demokratisch zu verbrämen. Er garantiert aber, daß der an der Spitze gebildete Wille sich bis unten durchsetzt. Die Anwendung des Prinzips auf die Gerichtsorganisation (Gerichtsverfassung) steht mit der Unabhängigkeit der Richter in schärfstem Widerspruch. (Staatsapparat, Regierung und Verwaltung, Bezirk, Kreis) Literaturangaben Mampel, Siegfried: Die Verfassung der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands — Text und Kommentar. Frankfurt a. M. 1962, Alfred Metzner. 453 S. Mampel, Siegfried: Die volksdemokratische Ordnung in Mitteldeutschland — Texte mit einer Einleitung. Frankfurt a. M. 1963, Alfred Metzner. 155 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 90 Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DemokratisierungSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Der DZ. ist das erstmals von Lenin entwickelte Strukturprinzip der kommun. Partei, der von ihr geführten Massenorganisationen und eines von der kommun. Partei beherrschten Staates einschließlich seiner Wirtschaftsverwaltung (staatliche ➝Plankommission) und der Gerichtsbarkeit (Rechtswesen). Er soll die Führung der Parteispitze in Staat und Gesellschaft gewährleisten und der weiteren Entwicklung zum…
DDR A-Z 1965
Dertinger, Georg (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 25. 12. 1902 in Berlin, Realgymnasium, juristisches und volkswirtschaftliches Studium, Journalist, bei dem Bundesblatt des „Stahlhelm“, später dort Chefredakteur. Hatte zeitweise Fühlung zum Treviranus-Flügel der Deutschnationalen Partei, ja sogar zum „Tatkreis“. Doch stand er dem „Herrenklub“ und v. Papen näher. Nach dem Jan. 1933 vertrat D. seine konservativ-kirchliche Linie nur verdeckt. Ab 1935 durfte er nicht mehr für reichsdeutsche, sondern nur noch für ausländische Zeitungen schreiben. Nach 1945 Pressereferent der CDU in Berlin, 1946 Generalsekr. der CDU, trat in Opposition zu Jakob Kaiser. Nach der Trennung von Kaiser trat D. bei der Säuberung der Partei hervor und forderte u.a. die vorbehaltlose Anerkennung der Oder-Neiße-Linie. Dieser Verrat an seinen früheren Auffassungen und am Gedanken der Selbstbestimmung machte ihn zum Werkzeug des Sowjetimperialismus. Seit 12. 10. 1949 Außenminister der „DDR“. D. unterzeichnete das Abkommen mit Polen vom 6. 7. 1950, in dem die Oder-Neiße-Linie als „Friedensgrenze“ bezeichnet wird. Am 15. 1. 1953 als „Spion“ und „Verräter“ vom SSD verhaftet und im Juni 1954 zu 14~Jahren Zuchthaus verurteilt. Im Juni~1960 irrtümlich als amnestiert gemeldet, wurde D. erst am 26. 5. 1964 „begnadigt“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 91 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/dertinger-georg verwiesen. Denkmalschutz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DessauSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 25. 12. 1902 in Berlin, Realgymnasium, juristisches und volkswirtschaftliches Studium, Journalist, bei dem Bundesblatt des „Stahlhelm“, später dort Chefredakteur. Hatte zeitweise Fühlung zum Treviranus-Flügel der Deutschnationalen Partei, ja sogar zum „Tatkreis“. Doch stand er dem „Herrenklub“ und v. Papen näher. Nach dem Jan. 1933 vertrat D. seine konservativ-kirchliche Linie nur verdeckt. Ab 1935 durfte er nicht mehr…
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Deutrans (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Internationale Spedition. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 91 Deter, Adolf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Afrikanische GesellschaftSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Internationale Spedition. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 91 Deter, Adolf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Afrikanische Gesellschaft
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Deutsch-Britische Gesellschaft (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 Der SED liegt sehr viel daran, in nichtkommun. Kreisen gerade der Bevölkerung Großbritanniens für das angeblich friedliche und „sozialistische“ System der SBZ Propaganda zu treiben. Die DBG wurde am 18. 6. 1963 gegründet. Dabei wurde vorgegeben, sie wolle „der Bevölkerung Großbritanniens ein wahrheitsgetreues Bild von den friedlichen Bestrebungen der DDR und ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung vermitteln“. Umgekehrt wolle die DBG den Bewohnern der SBZ ein Bild von den Leistungen Großbritanniens geben und den Einsatz „des britischen Volkes im Kampf für Frieden und Demokratie“ würdigen. — Präsident: Greta ➝Kuckhoff. Vizepräs. u.a.: Manfred ➝Gerlach, Horst Brasch und die Rostocker Anglistin Prof. Dr. Hildegard Schumann. Die DBG sucht Nutzen zu ziehen aus der Fühlung, die sie mit radikalen Pazifisten Großbritanniens (Lord Boyd Orr) und linksradikalen Sozialdemokraten (Frank Allaun, Marcus Lipton, S. O. Davies) hat. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 92 Deutsch-Belgische Gesellschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Französische GesellschaftSiehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 Der SED liegt sehr viel daran, in nichtkommun. Kreisen gerade der Bevölkerung Großbritanniens für das angeblich friedliche und „sozialistische“ System der SBZ Propaganda zu treiben. Die DBG wurde am 18. 6. 1963 gegründet. Dabei wurde vorgegeben, sie wolle „der Bevölkerung Großbritanniens ein wahrheitsgetreues Bild von den friedlichen Bestrebungen der DDR und ihrer wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung vermitteln“. Umgekehrt wolle die DBG…
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Deutsch-Nordische Gesellschaft (1965)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Die am 14. 7. 1961 gegr. DNG soll im Rahmen der Auslandspropaganda im skandinavischen Raum „Kenntnisse über die DDR“ verbreiten, die Bundesrepublik herabsetzen und neutralistische und prokommun. Persönlichkeiten und Gruppen über persönliche Kontakte, Propagandaschriften usw. für die kommun. Ziele im Ostseeraum gewinnen. Politisch-propagandistisch konzentriert sich die Arbeit der DNG vor allem auf die Ostseewochen, die jährlich in Rostock stattfinden. Präsident: Prof. Dr. Hans-Jürgen Geerdts, Direktor des Instituts für deutsche Philologie an der Univ. Greifswald, Sekretär Martin Tippler (SED), Mitarbeiter der Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 92 Deutsch-Lateinamerikanische Gesellschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Polnische Gesellschaft für Frieden und gute NachbarschaftSiehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Die am 14. 7. 1961 gegr. DNG soll im Rahmen der Auslandspropaganda im skandinavischen Raum „Kenntnisse über die DDR“ verbreiten, die Bundesrepublik herabsetzen und neutralistische und prokommun. Persönlichkeiten und Gruppen über persönliche Kontakte, Propagandaschriften usw. für die kommun. Ziele im Ostseeraum gewinnen. Politisch-propagandistisch konzentriert sich die Arbeit der DNG vor allem auf die Ostseewochen, die jährlich in Rostock…
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Deutsche Arbeiterkonferenz (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Einrichtung der SED zur Infiltration und Zersetzung hauptsächlich der SPD und der Gewerkschaften in der BRD. Seit Sept. 1954 veranstaltete die SED unter Teilnahme von Arbeitern und kommun. Funktionären aus der SBZ und der BRD zu jeder Leipziger ➝Messe eine „Gesamtdeutsche A.“ (nach dem 13. Aug. 1961 DA. genannt), die als angeblich neutrales und überparteiliches Organ die Forderungen der SED an die westdeutschen Arbeiter herantragen soll. Seit dem Verbot der KPD im Aug. 1956 dienen die DA. vor allem dazu, die Direktiven und Pläne der SED zur Durchsetzung ihrer Politik in der BRD bestimmten Personenkreisen zu vermitteln. Die Namen der westdeutschen Teilnehmer werden geheimgehalten. Im Sept. 1956 wurde ein „Ständiger Ausschuß“ der DA. gebildet, als operatives Organ für die Zeit zwischen den Konferenzen. Die tatsächliche Leitstelle für die DA. und den „Ständigen Ausschuß“ ist die „Abt. für Arbeiterfragen in Westdeutschland“ beim Bundesvorstand des FDGB. Das ist die Zentrale für die Gewerkschaftsinfiltration in der BRD. Sie arbeitet streng konspirativ, und die von ihr in die BRD entsandten Instrukteure sollen auch geeignet erscheinende DGB-Mitgl. und andere Arbeiter für die Teilnahme an den DA. anwerben. (Deutschlandpolitik, Teil 5) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 93 Deutsch-Südostasiatische Gesellschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-AG (DARAG)Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Einrichtung der SED zur Infiltration und Zersetzung hauptsächlich der SPD und der Gewerkschaften in der BRD. Seit Sept. 1954 veranstaltete die SED unter Teilnahme von Arbeitern und kommun. Funktionären aus der SBZ und der BRD zu jeder Leipziger ➝Messe eine „Gesamtdeutsche A.“ (nach dem 13. Aug. 1961 DA. genannt), die als angeblich neutrales und überparteiliches Organ die Forderungen der SED an die westdeutschen Arbeiter herantragen soll.…
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Deutsche Bundesrepublik (1965)
Siehe auch: Deutsche Bundesrepublik: 1966 1969 Westdeutsche Bundesrepublik: 1966 1969 Auch abgekürzt als DBR, die bewußte Entstellung des Namens der Bundesrepublik Deutschland, die abwechselnd mit den Formen „Westzone“ und „Westliche Besatzungszonen“ gebraucht wird. Die Formel DBR klingt an DDR an, weil die SED den doppelt gewichtigen Anspruch der BRD bekämpft, 1. als Wohnsitz von drei Vierteln des deutschen Volkes für ganz Deutschland zu sprechen, und 2. als Staat zu sprechen, dessen Parlament in freien, geheimen Mehrlistenwahlen gewählt wird, und dessen Regierung von der Mehrheit des Parlamentes gebildet und kontrolliert wird. (Souveränität, Spaltung und Wiedervereinigung Deutschlands) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 93 Deutsche Bücherei A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche Demokratische RepublikSiehe auch: Deutsche Bundesrepublik: 1966 1969 Westdeutsche Bundesrepublik: 1966 1969 Auch abgekürzt als DBR, die bewußte Entstellung des Namens der Bundesrepublik Deutschland, die abwechselnd mit den Formen „Westzone“ und „Westliche Besatzungszonen“ gebraucht wird. Die Formel DBR klingt an DDR an, weil die SED den doppelt gewichtigen Anspruch der BRD bekämpft, 1. als Wohnsitz von drei Vierteln des deutschen Volkes für ganz Deutschland zu sprechen, und 2. als Staat zu sprechen,…
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Deutsche Lufthansa (1965)
Siehe auch: Deutsche Lufthansa: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Lufthansa, Deutsche: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Bis August 1963 Firmierung des sowjetzonalen Monopolunternehmens für den Luftverkehr. Seitdem umbenannt in „Interflug“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsche im Ausland A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche SeereedereiSiehe auch: Deutsche Lufthansa: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Lufthansa, Deutsche: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Bis August 1963 Firmierung des sowjetzonalen Monopolunternehmens für den Luftverkehr. Seitdem umbenannt in „Interflug“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsche im Ausland A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche Seereederei
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Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB) (1965)
Siehe auch: Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB): 1966 1969 1975 Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB) der DDR: 1979 1985 Im April 1957 als Nachfolger des Deutschen Sportausschusses gegründete Dachorganisation, in der die Sportverbände, früher Sektionen genannt, zusammengefaßt sind. Präsident ist Manfred Ewald. Zum 15. Jahrestag der sozialistischen Sportorganisation erhielt der DTSB im Okt. 1963 den Vaterländischen Verdienstorden in Gold. Wie der Bundesgerichtshof festgestellt hat, ist „der DTSB eine von der SED gelenkte Massenorganisation, die ihre sog. gesamtdeutsche Arbeit im Rahmen der SED-Gesamtorganisation für Westarbeit betreibt“ (BGH, Beschl. vom 14. 3. 1961 — ROW 1961 S. 253). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutscher Bibliotheksverband A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsches Amt für Material- und Warenprüfung (DAMW)Siehe auch: Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB): 1966 1969 1975 Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB) der DDR: 1979 1985 Im April 1957 als Nachfolger des Deutschen Sportausschusses gegründete Dachorganisation, in der die Sportverbände, früher Sektionen genannt, zusammengefaßt sind. Präsident ist Manfred Ewald. Zum 15. Jahrestag der sozialistischen Sportorganisation erhielt der DTSB im Okt. 1963 den Vaterländischen Verdienstorden in Gold. Wie der Bundesgerichtshof festgestellt…
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DBB (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Abk. für Deutsche Bauernbank. (Landwirtschaftsbank) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DARAG A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DBDSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Abk. für Deutsche Bauernbank. (Landwirtschaftsbank) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DARAG A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DBD
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DEFA (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für Deutsche Film AG, jetzt Deutsche Filmgesellschaft m.b.H. (Filmwesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DDR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DefaitismusSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Abk. für Deutsche Film AG, jetzt Deutsche Filmgesellschaft m.b.H. (Filmwesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DDR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Defaitismus
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Demokratie (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Die seit 1776 — USA — bzw. 1791 — Frankreich — für die „westliche“ Welt repräsentative Staats- und Gesellschaftsordnung („bürgerliche D.“). Nach Auffassung Marx' und Engels' ist in ihr die Ausbeutung und damit die soziale wie auch politische Ungleichheit nicht [S. 90]aufgehoben. Grundlage der D. sei vielmehr der auf dem „Antagonismus der Klassen“ beruhende kapitalistische Staat. Dennoch stellt nach klassisch-marxistischer Auffassung die bürgerliche D. einen Fortschritt gegenüber dem absolutistischen Feudalstaat dar, weil sie dem Proletariat das Wahlrecht, Rede- und Koalitionsfreiheit bringt und damit erleichternde Voraussetzungen für die Zerstörung der kapitalistischen Ordnung schafft. Die bürgerliche D. sei zwar eine „Diktatur der Minderheit über die Mehrheit“, der Bourgeoisie über das Proletariat, bilde aber ein erstrebenswertes Übergangsstadium auf dem Wege zur Diktatur des Proletariats und zum Sozialismus und damit zu einer „Diktatur der Mehrheit über die Minderheit“. Die SU hat nach ihrem 1934 erfolgten Eintritt in die Weltpolitik den bis dahin für sich selbst abgelehnten Begriff der D. aus taktischen Gründen aufgegriffen, in der sie ihre Staatsform als die wahre D., als eine „D. für die Werktätigen, eine D. für alle“ und damit als „reale D.“ gegenüber der bloß „formalen“ bürgerlichen D. bezeichnete. Der Begriff D. wurde nach dem Kriege in den Satellitenstaaten und der SBZ zur Kennzeichnung des Übergangszustandes auf dein Wege zur Bolschewisierung durch die Begriffe Volksdemokratie oder Antifaschistisch-demokratische Ordnung willkürlich gedehnt und mißbraucht. (Periodisierung) In jüngster Zeit wird das Streben der ehemaligen Kolonialländer nach Unabhängigkeit unter dem Begriff der Nationaldemokratie auf Sowjet. Empfehlung hin positiv gewertet, da man darauf spekuliert, die Entwicklungsländer als Bundesgenossen im Kampf gegen das kapitalistische Lager zu gewinnen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 89–90 Demarkationslinie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Demokratische Bauernpartei DeutschlandsSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 Die seit 1776 — USA — bzw. 1791 — Frankreich — für die „westliche“ Welt repräsentative Staats- und Gesellschaftsordnung („bürgerliche D.“). Nach Auffassung Marx' und Engels' ist in ihr die Ausbeutung und damit die soziale wie auch politische Ungleichheit nicht [S. 90]aufgehoben. Grundlage der D. sei vielmehr der auf dem „Antagonismus der Klassen“ beruhende kapitalistische Staat. Dennoch stellt nach…
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Demokratisierung (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Schlagwort des Pj., das die zunehmende Sowjetisierung im öffentlichen Leben bemänteln soll. Sie wirkte sich besonders verhängnisvoll in der Justiz aus. Auf der Forderung nach „D. der Justiz“ beruht die Einrichtung, der Volksrichterlehrgänge „Die Einrichtung der Volksrichter in der Sowjetzone ist der Weg, um die deutsche Richterschaft möglichst schnell zu demokratisieren, d. h. sie aus Menschen aus allen Schichten des Volkes zusammenzusetzen und dadurch die Grundlagen für eine demokratische Justiz zu schaffen“ (Hilde Benjamin in: „Neue Justiz“ 1948, S. 194). (Rechtswesen) Unter dem irreführenden Leitwort „D. der Verwaltung“ wurden im Juli 1952 die Länder in 14 Bezirke zerschlagen (Verwaltungsneugliederung, Bezirk). Die neuen Verwaltungsordnungen wurden 1957 durch eine „weitere D.“ der Staatsverwaltung und der Selbstverwaltung abgelöst. Im Anschluß an die 3. Parteikonferenz der SED (März 1956) beschloß die Volkskammer am 17. 1. 1957:1. das „Gesetz über die Rechte und Pflichten der Volkskammer gegenüber den örtlichen Volksvertretungen“; 2. das „Gesetz“ über die örtlichen Organe der Staatsmacht“. (Regierung und Verwaltung) Das 1. Gesetz gibt (so bes. in den §§ 1, 3 und 6) der Volkskammer bzw. ihrem neugebildeten „ständigen Ausschuß für die örtlichen Volksvertretungen“ die Stellung eines zentralen, alles lenkenden Obersten Parlamentes — eines Obersten Sowjets, der gesetzgebend, ausführend, richtend und kontrollierend in einem ist. Das 2. Gesetz verleiht, dem Buchstaben nach, den örtlichen Parlamenten weitgehende Leitungsgewalt, aber die Selbständigkeit ist nur scheinbar. Das 1. Gesetz und der allgemein verbindliche demokratische Zentralismus machen die örtlichen Parlamente und Verwaltungen zu Werkzeugen der völlig von der SED beherrschten Volkskammer. Die SED will alle örtlichen Volksvertre[S. 91]tungen und Behörden lenken. Bei der Propagierung der Neuen Ordnungen für die örtlichen Volksvertretungen und ihre Organe (seit April 1961) verzichtet die SED auf die Tarnformel D. (Selbstverwaltung) Literaturangaben Chronologische Materialien zur Geschichte der SED 1945 bis 1956. Berlin 1956, Informationsbüro West. 637 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 90–91 Demokratischer Zentralismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DemontagenSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Schlagwort des Pj., das die zunehmende Sowjetisierung im öffentlichen Leben bemänteln soll. Sie wirkte sich besonders verhängnisvoll in der Justiz aus. Auf der Forderung nach „D. der Justiz“ beruht die Einrichtung, der Volksrichterlehrgänge „Die Einrichtung der Volksrichter in der Sowjetzone ist der Weg, um die deutsche Richterschaft möglichst schnell zu demokratisieren, d. h. sie aus Menschen aus allen…
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Dessau (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1966 1969 Stadtkreis im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, am Zusammenfluß von Elbe und Mulde, mit (1963) 95.730 Einwohnern (1950: 91.973), drittgrößte Stadt Sachsen-Anhalts; bis 1945 reich an Bauten in niederländischem Barockklassizismus und Renaissance, Schloß (16. Jh.); Elbhafen in D.-Wallwitzhafen; bedeutende Industrie: Waggon-, Stahl-, Apparate- und Maschinenbau, Chemikalien (Chemische Industrie), Nahrungsmittel, bis 1945 Junkers-Flugzeugwerke. Von 1925–1932 Sitz des „Bauhauses“. Von 1863–1918 war D. Residenz der Herzöge des vereinigten Anhalt, bis 1945 Landeshauptstadt. Im 2.~Weltkrieg wurde die Innenstadt fast völlig zerstört. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. 2. Aufl., Eßlingen 1964, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 91 Dertinger, Georg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dessau, PaulSiehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1966 1969 Stadtkreis im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, am Zusammenfluß von Elbe und Mulde, mit (1963) 95.730 Einwohnern (1950: 91.973), drittgrößte Stadt Sachsen-Anhalts; bis 1945 reich an Bauten in niederländischem Barockklassizismus und Renaissance, Schloß (16. Jh.); Elbhafen in D.-Wallwitzhafen; bedeutende Industrie: Waggon-, Stahl-, Apparate- und Maschinenbau, Chemikalien (Chemische Industrie), Nahrungsmittel, bis 1945…
DDR A-Z 1965
Deutsch-Afrikanische Gesellschaft (1965)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Die SBZ will das Ansehen Deutschlands in Afrika für sich ausnutzen, will durch persönliche Fühlungnahme, Delegationsaustausch, kulturelle und wirtschaftliche Werbung in Afrika ihren Einfluß vergrößern. Zugleich will sie die BRD und deren Entwicklungshilfe herabsetzen. Deshalb wurde im März 1961, neben der schon bestehenden Deutsch-Arabischen Gesellschaft und dem „Komitee für die Solidarität mit den Völkern Afrikas“, die DAG. gegründet. Mit Konferenzen über „Probleme des Neokolonialismus und die Politik der ‚beiden deutschen Staaten‘ gegenüber dem nationalen Befreiungskampf der afrikanischen Völker“, mit vielen Broschüren, Rundfunkmanuskripten und der Betreuung afrikanischer Gäste und Studenten ist die DAG. eine der wichtigsten Organisationen der Auslandspropaganda. Präsident ist Prof. Dr. Walter ➝Markov (Univ. Leipzig), Vizepräs.: Gerald ➝Götting und Werner Lamberz (SED), dem Präsidium gehören u.a. Herbert ➝Warnke und Horst ➝Brasch an. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 91 Deutrans A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Arabische GesellschaftSiehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Die SBZ will das Ansehen Deutschlands in Afrika für sich ausnutzen, will durch persönliche Fühlungnahme, Delegationsaustausch, kulturelle und wirtschaftliche Werbung in Afrika ihren Einfluß vergrößern. Zugleich will sie die BRD und deren Entwicklungshilfe herabsetzen. Deshalb wurde im März 1961, neben der schon bestehenden Deutsch-Arabischen Gesellschaft und dem „Komitee für die Solidarität mit den Völkern Afrikas“, die DAG. gegründet.…
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Deutsch-Französische Gesellschaft (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 Zur „Vertiefung der Freundschaft und der Verständigung zwischen dem französischen und dem deutschen Volk“ — worunter die „Werktätigen der DDR und der revolutionären französischen Kampforganisationen“ verstanden werden — am 17. 2. 1961 gegründet. Hat politisch Fühlung vor allem mit der gegen die BRD gerichteten Vereinigung „Echanges Franco-Allemands“, die seit langem eine „Reorientierung der franz. Deutschlandpolitik“ und eine „Anerkennung der DDR“ verlangt. Präsident der DFG: Prof. Dr. Georg Mayer (SED). Vizepräs.: Wilhelm ➝Girnus (SED), Gertrud Sasse (SED), Herbert Schönfeld (SED). Sekretär: Harry Hahnewald (SED). Die DFG trat 1962 besonders beim Staatsbesuch de Gaulles in der BRD, bei der Verfassungsabstimmung und den Parlamentswahlen in Frankreich mit antigaullistischen und prokommunistischen Erklärungen hervor, durch die sie Einfluß auf die frz. Innenpolitik zu nehmen suchte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 92 Deutsch-Britische Gesellschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Italienische GesellschaftSiehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 Zur „Vertiefung der Freundschaft und der Verständigung zwischen dem französischen und dem deutschen Volk“ — worunter die „Werktätigen der DDR und der revolutionären französischen Kampforganisationen“ verstanden werden — am 17. 2. 1961 gegründet. Hat politisch Fühlung vor allem mit der gegen die BRD gerichteten Vereinigung „Echanges Franco-Allemands“, die seit langem eine „Reorientierung der franz. Deutschlandpolitik“ und eine „Anerkennung der…
DDR A-Z 1965
Deutsch-Polnische Gesellschaft für Frieden und gute Nachbarschaft (1965)
Siehe auch: Deutsch-Polnische Gesellschaft für Frieden und gute Nachbarschaft: 1966 1969 1975 Deutsch-Polnische Gesellschaft für Frieden und gute Nachbarschaft (auch Ges. für Dt.-Poln. Freundschaft): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Auch Ges. für dt.-poln. Freundschaft. Im Frühjahr 1949 gegründet. Ziel: Propagierung der Oder-Neiße-Linie als „Friedensgrenze“. Vors.: Karl Wloch (SED). Mai 1953 als „Arbeitsgemeinschaft deutsch-polnische Freundschaft“ in die Gesell[S. 93]schaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland eingefügt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 92–93 Deutsch-Nordische Gesellschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Sowjetische Freundschaft, Gesellschaft für (DSF)Siehe auch: Deutsch-Polnische Gesellschaft für Frieden und gute Nachbarschaft: 1966 1969 1975 Deutsch-Polnische Gesellschaft für Frieden und gute Nachbarschaft (auch Ges. für Dt.-Poln. Freundschaft): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Auch Ges. für dt.-poln. Freundschaft. Im Frühjahr 1949 gegründet. Ziel: Propagierung der Oder-Neiße-Linie als „Friedensgrenze“. Vors.: Karl Wloch (SED). Mai 1953 als „Arbeitsgemeinschaft deutsch-polnische Freundschaft“ in die Gesell[S.…
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Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-AG (DARAG) (1965)
Siehe auch: Auslands- und Rückversicherungs-Aktiengesellschaft der DDR (DARAG): 1985 Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-AG: 1969 Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-AG (DARAG): 1959 1960 1962 1963 1966 Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-Aktiengesellschaft (DARAG): 1975 1979 Ein neben der Deutschen Versicherungsanstalt zugelassenes Versicherungsunternehmen mit 50 v. H. sowjetischer Beteiligung. Die deutschen Anteile befinden sich in den Händen der Kammer für ➝Außenhandel, der Deutschen Versicherungsanstalt und einiger Außenhandelsunternehmen und Außenhandelsgesellschaften. Die DARAG hat 1958 die Geschäfte der Schwarzmeer und Ostsee, Allgemeinen Versicherungs-AG auf dem Gebiete der Versicherung, des Ex- und Importes sowie des Transitverkehrs übernommen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 93 Deutsche Arbeiterkonferenz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche BauernbankSiehe auch: Auslands- und Rückversicherungs-Aktiengesellschaft der DDR (DARAG): 1985 Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-AG: 1969 Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-AG (DARAG): 1959 1960 1962 1963 1966 Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-Aktiengesellschaft (DARAG): 1975 1979 Ein neben der Deutschen Versicherungsanstalt zugelassenes Versicherungsunternehmen mit 50 v. H. sowjetischer Beteiligung. Die deutschen Anteile befinden sich in den Händen der Kammer für…
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Deutsche Demokratische Republik (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1966 1969 Abgekürzt „DDR“, der Name jenes scheindemokratischen, nicht auf geheimen Mehrlistenwahlen beruhenden Herrschaftsgebildes, das auf Betreiben der SU durch die SED im Gebiet der SBZ am 7. 10. 1949 errichtet wurde. Der Kampf um die diplomatische Anerkennung der „DDR“ ist eines der wichtigsten Anliegen der Regierung der SBZ. Mit ihr würde aber die [S. 94]Spaltung Deutschlands völkerrechtlich verankert. (Verfassung, Regierung und Verwaltung, Besatzungspolitik, Souveränität, Spaltung und Wiedervereinigung Deutschlands) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 93–94 Deutsche Bundesrepublik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK)Siehe auch die Jahre 1953 1954 1966 1969 Abgekürzt „DDR“, der Name jenes scheindemokratischen, nicht auf geheimen Mehrlistenwahlen beruhenden Herrschaftsgebildes, das auf Betreiben der SU durch die SED im Gebiet der SBZ am 7. 10. 1949 errichtet wurde. Der Kampf um die diplomatische Anerkennung der „DDR“ ist eines der wichtigsten Anliegen der Regierung der SBZ. Mit ihr würde aber die [S. 94]Spaltung Deutschlands völkerrechtlich verankert. (Verfassung, Regierung und Verwaltung,…
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Deutsche Seereederei (1965)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 „Volkseigenes“ Monopolunternehmen für die Seeschiffahrt (Schiffahrt). Sitz: Rostock. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsche Lufthansa A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche WirtschaftskommissionSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 „Volkseigenes“ Monopolunternehmen für die Seeschiffahrt (Schiffahrt). Sitz: Rostock. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsche Lufthansa A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche Wirtschaftskommission
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Deutsches Amt für Material- und Warenprüfung (DAMW) (1965)
Siehe auch: Deutsches Amt für Maße und Gewichte (DAMG): 1958 1959 1960 1962 1963 Deutsches Amt für Material- und Warenprüfung (DAMW): 1958 1959 1960 1962 1963 Deutsches Amt für Meßwesen: 1962 1963 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung: 1975 1979 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung (DAMW): 1969 Bis Anfang 1964 Zentrales Amt der SBZ, das befugt war, Gütezeichen für in der SBZ hergestellte Waren zu erteilen (Qualität der Erzeugnisse). Seitdem unter der Bezeichnung Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung mit dem Deutschen Amt für Meßwesen vereinigt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsches Amt für MeßwesenSiehe auch: Deutsches Amt für Maße und Gewichte (DAMG): 1958 1959 1960 1962 1963 Deutsches Amt für Material- und Warenprüfung (DAMW): 1958 1959 1960 1962 1963 Deutsches Amt für Meßwesen: 1962 1963 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung: 1975 1979 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung (DAMW): 1969 Bis Anfang 1964 Zentrales Amt der SBZ, das befugt war, Gütezeichen für in der SBZ hergestellte Waren zu erteilen (Qualität der Erzeugnisse). Seitdem unter der…
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DBD (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Abk. für Demokratische Bauernpartei Deutschlands. Im April 1948 gebildet, am 16. 6. 1948 von der SMAD genehmigt. Gründungsprogramm: Sicherung der Bodenreform und (angeblich) des Privateigentums der Klein- und Mittelbauern, Festigung des „Bündnisses der werktätigen Bauern mit der Arbeiterklasse“. Tatsächlich unterstützt die DBD bedingungslos die Sozialisierungspolitik der SED in der Landwirtschaft. Das zeigte sich besonders während der Kollektivierungskampagne im Frühjahr 1960. Ihr Einfluß ist praktisch bedeutungslos. Vors.: Ernst ➝Goldenbaum, stellv. Vors.: Paul ➝Scholz, Generalsekretär: Berthold Rose. Die führenden Funktionäre der DBD sind zu einem großen Teil ehemalige Mitgl. der SED bzw. der KPD, die durch Parteiauftrag der SED-Führung die Gründung und Leitung der DBD besorgten. Mitgliederstand: Anfang 1958 etwa 72.000. Zentralorgan: „Bauern-Echo“, Auflage etwa 100.000. Literaturangaben Duhnke, Horst: Stalinismus in Deutschland — Die Geschichte der sowjetischen Besatzungszone (Rote Weißbücher 15). Köln 1955, Kiepenheuer und Witsch. 378 S. Lukas, Richard: 10 Jahre sowjetische Besatzungszone … Mainz 1955, Deutscher Fachschriften-Verlag. 215 S. Richert, Ernst (m. e. Einl. von Martin Drath): Macht ohne Mandat — der Staatsapparat in der SBZ. 2., erw. Aufl. (Schr. d. Inst. f. polit. Wissenschaft, Berlin, Bd. 11). Köln 1958, Westdeutscher Verlag. 349 S. Schütze, Hans: „Volksdemokratie“ in Mitteldeutschland (hrsg. v. d. Niedersächs. Landeszentrale f. Polit. Bildung), Hannover 1964. 228 S. u. 4 Taf. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DBB A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DBRSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Abk. für Demokratische Bauernpartei Deutschlands. Im April 1948 gebildet, am 16. 6. 1948 von der SMAD genehmigt. Gründungsprogramm: Sicherung der Bodenreform und (angeblich) des Privateigentums der Klein- und Mittelbauern, Festigung des „Bündnisses der werktätigen Bauern mit der Arbeiterklasse“. Tatsächlich unterstützt die DBD bedingungslos die Sozialisierungspolitik der SED in der Landwirtschaft. Das zeigte…
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Defaitismus (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Auch Defätismus. Verzweiflung, die jede Aktivität lähmt. Im Pj. Zweifel und mangelnder Glaube, daß dem Bolschewismus die Zukunft gehört. Auch sachlich begründete Skepsis, z. B. hinsichtlich der Erfüllbarkeit bestimmter Planziele, wird als D. verurteilt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DEFA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DekadenzSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Auch Defätismus. Verzweiflung, die jede Aktivität lähmt. Im Pj. Zweifel und mangelnder Glaube, daß dem Bolschewismus die Zukunft gehört. Auch sachlich begründete Skepsis, z. B. hinsichtlich der Erfüllbarkeit bestimmter Planziele, wird als D. verurteilt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 87 DEFA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z …
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Demokratische Bauernpartei Deutschlands (1965)
Siehe auch: Demokratische Bauernpartei Deutschlands: 1966 1969 1975 1979 Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD): 1985 DBD. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 90 Demokratie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD)Siehe auch: Demokratische Bauernpartei Deutschlands: 1966 1969 1975 1979 Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD): 1985 DBD. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 90 Demokratie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD)
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Demontagen (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Reparationen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 91 Demokratisierung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DenkmalschutzSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Reparationen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 91 Demokratisierung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Denkmalschutz
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Dessau, Paul (1965)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 * 19. 12. 1894 in Hamburg. Musikalische Ausbildung in Berlin. 1913 Korrepetitor am Stadttheater Hamburg. Soldat im 1.~Weltkrieg, dann Kapellmeister in Köln und an der Städt. Oper Berlin. Emigration 1933. In den USA zwischen 1939 und 1948 enge Zusammenarbeit mit Bert ➝Brecht, die danach in Berlin ihre Fortsetzung fand. Vors. des Komponistenverbandes der Bezirke Berlin und Brandenburg. Mitgl. und 1959–1962 Vizepräsident d. Deutschen Akademie der Künste. In seinen Werken — u.a. „Deutsches Miserere“, „Die Thälmann-Kolonne“, Musik zur „Verurteilung des Lukullus“ — verbinden sich atonale Klangelemente und bewußt „klassenkämpferische“ Ausdrucksformen. (Musik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 91 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/dessau-paul verwiesen. Dessau A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deter, AdolfSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 * 19. 12. 1894 in Hamburg. Musikalische Ausbildung in Berlin. 1913 Korrepetitor am Stadttheater Hamburg. Soldat im 1.~Weltkrieg, dann Kapellmeister in Köln und an der Städt. Oper Berlin. Emigration 1933. In den USA zwischen 1939 und 1948 enge Zusammenarbeit mit Bert ➝Brecht, die danach in Berlin ihre Fortsetzung fand. Vors. des Komponistenverbandes der Bezirke Berlin und Brandenburg. Mitgl. und 1959–1962 Vizepräsident d. Deutschen Akademie der…
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Deutsch-Arabische Gesellschaft (1965)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Zur „Pflege freundschaftlicher Beziehungen [S. 92]mit den Völkern des Ostens“, zur Information „der deutschen Werktätigen über die Verhältnisse in den arabischen Ländern“ und „um der arabischen Bevölkerung Kenntnisse über die Kultur und Geschichte des deutschen Volkes (ergänze: aus marxistisch-leninistischer Sicht) zu vermitteln“, wurde im Okt. 1958 die DAG. gegründet. Sie ist eines der Instrumente der mit großem Aufwand betriebenen Auslandspropaganda (Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland). Präsident ist Ernst ➝Scholz, Sekretär Harry Treufeldt. Vizepräs.: Prof. Werner Hartke und Rudolf Agsten (Sekretär des ZV der LDPD). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 91–92 Deutsch-Afrikanische Gesellschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Belgische GesellschaftSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Zur „Pflege freundschaftlicher Beziehungen [S. 92]mit den Völkern des Ostens“, zur Information „der deutschen Werktätigen über die Verhältnisse in den arabischen Ländern“ und „um der arabischen Bevölkerung Kenntnisse über die Kultur und Geschichte des deutschen Volkes (ergänze: aus marxistisch-leninistischer Sicht) zu vermitteln“, wurde im Okt. 1958 die DAG. gegründet. Sie ist eines der Instrumente der mit großem Aufwand betriebenen…
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Deutsch-Italienische Gesellschaft (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 Als Werkzeug der Auslandspropaganda am 8. 1. 1963 gegründet. Die DIG behauptet, „der italienischen Öffentlichkeit ein reales Bild über den ersten deutschen Arbeiter-und-Bauern-Staat zu vermitteln“, d.h. sie soll auch außerhalb der kommun. Kreise Italiens für das Regime der SBZ werben. Präsident: Prof. Gerhard Reintanz (CDU). Mitgl. des Präsidiums u.a.: Alfred ➝Kurella und Hans Rietz (DBD). Sekretär: Bruno Täuscher (SED). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 92 Deutsch-Französische Gesellschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Lateinamerikanische GesellschaftSiehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 Als Werkzeug der Auslandspropaganda am 8. 1. 1963 gegründet. Die DIG behauptet, „der italienischen Öffentlichkeit ein reales Bild über den ersten deutschen Arbeiter-und-Bauern-Staat zu vermitteln“, d.h. sie soll auch außerhalb der kommun. Kreise Italiens für das Regime der SBZ werben. Präsident: Prof. Gerhard Reintanz (CDU). Mitgl. des Präsidiums u.a.: Alfred ➝Kurella und Hans Rietz (DBD). Sekretär: Bruno Täuscher (SED). Fundstelle: SBZ von A…
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Deutsch-Sowjetische Freundschaft, Gesellschaft für (DSF) (1965)
Siehe auch: Deutsch-Sowjetische Freundschaft: 1969 1975 1979 Deutsch-Sowjetische Freundschaft, Gesellschaft für (DSF): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft (DSF): 1969 1975 1979 1985 Hervorgegangen aus der am 30. 6. 1947 gegr. „Gesellschaft zum Studium der Kultur der SU“, am 2. 7. 1949 in DSF umbenannt. Aufgaben: Werbung für Sowjet. Politik und Kultur sowie Hilfe bei Einführung sowjet. Arbeitsmethoden (Aktivistenbewegung). Die Mitgliedschaft zur DSF gilt als Mindestforderung zum Nachweis „gesellschaftlicher Betätigung“. Die DSF wird auch als Antreiber in den Betrieben eingesetzt. Der ZV der DSF beschloß am 15. 3. 1963 Richtlinien über „neue Aufgaben“ der DSF. Danach soll sie „eng mit anderen Massenorganisationen, vor allem mit den Gewerkschaften, der KdT und der FDJ sowie mit den staatlichen Leitungen zusammenarbeiten und die bewährten Formen zur Auswertung der Erkenntnisse der sowjetischen Wissenschaft und Technik und der Erfahrungen der sowjetischen Neuerer weiterentwickeln“. Sie soll „durch eine kämpferische und überzeugende Agitations- und Propagandaarbeit zur weiteren Entwicklung des sozialistischen Bewußtseins der Werktätigen beitragen“. Dazu sollen vor allem dienen: „a) Popularisierung der großen Erfolge der Sowjetunion beim Aufbau des Kommunismus … b) Erläuterung der Politik der friedlichen Koexistenz und des Ringens der Sowjetunion für die allgemeine und vollständige Abrüstung … c) Festigung des sozialistischen Patriotismus und der Überzeugung von der Lebensnotwendigkeit der brüderlichen Freundschaft und Zusammenarbeit mit der Sowjetunion.“ Der VI. Kongreß der DSF im März 1958 bezeichnete die DSF als „einen kämpfenden Teil der NF“. Präsident der DSF war vom 19. 6. 1950–30. 3. 1958 Friedrich Ebert (SED), dann Georg Handke (SED) bis 7. 9. 1962. Seit 15. 3. 1963 Johannes Dieckmann. Am 30. 3. 1958 wurde Fritz Beyling (SED) zum 1. Vors. des Sekretariats des Zentralvorstandes gewählt. Vom 15. 3. bis 12. 9. 1963 war dies Kurt Heutehaus (SED), seitdem Franz Fischer (SED). Im Besitz der DSF ist der Verlag „Kultur und Fortschritt“. — Die DSF verleiht die Johann-Gottfried-Herder-Medaille für vorbildliche Leistungen bei der Vermittlung und Erlernung der russischen Sprache und für gute Arbeit im Sinne der DSF. Die DSF gibt an, 3,52 Mill. Mitglieder zu haben. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 93 Deutsch-Polnische Gesellschaft für Frieden und gute Nachbarschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsch-Südostasiatische GesellschaftSiehe auch: Deutsch-Sowjetische Freundschaft: 1969 1975 1979 Deutsch-Sowjetische Freundschaft, Gesellschaft für (DSF): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft (DSF): 1969 1975 1979 1985 Hervorgegangen aus der am 30. 6. 1947 gegr. „Gesellschaft zum Studium der Kultur der SU“, am 2. 7. 1949 in DSF umbenannt. Aufgaben: Werbung für Sowjet. Politik und Kultur sowie Hilfe bei Einführung sowjet. Arbeitsmethoden…
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Deutsche Bauernbank (1965)
Siehe auch: Bauernbank, Deutsche: 1953 Bauernbank, Deutsche (DBB): 1954 1956 1958 1959 1960 Deutsche Bauernbank: 1966 1969 1975 1979 Deutsche Bauernbank (DBB): 1962 1963 Landwirtschaftsbank. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 93 Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-AG (DARAG) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche BüchereiSiehe auch: Bauernbank, Deutsche: 1953 Bauernbank, Deutsche (DBB): 1954 1956 1958 1959 1960 Deutsche Bauernbank: 1966 1969 1975 1979 Deutsche Bauernbank (DBB): 1962 1963 Landwirtschaftsbank. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 93 Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-AG (DARAG) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche Bücherei
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Deutsche Hochschule für Körperkultur (DHfK) (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 1985 Am 23. 10. 1950 in Leipzig als Ausbildungsstätte für Sportlehrer und Trainer und zur Förderung der wissenschaftlichen Arbeit des Sports errichtet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsche Demokratische Republik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche im AuslandSiehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 1985 Am 23. 10. 1950 in Leipzig als Ausbildungsstätte für Sportlehrer und Trainer und zur Förderung der wissenschaftlichen Arbeit des Sports errichtet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsche Demokratische Republik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsche im Ausland
DDR A-Z 1965
Deutsche Wirtschaftskommission (1965)
Siehe auch: Deutsche Wirtschaftskommission: 1966 1969 Deutsche Wirtschaftskommission (DWK): 1975 1979 1985 Durch Befehl der SMAD Nr. 138 am 27. 6. 1947 konstituierte zentrale dt. Verwaltungsinstanz mit Zentralverwaltungen für Industrie, Finanzen, Verkehr, Handel und Versorgung, Arbeit und Sozialfürsorge, Land- und Forstwirtschaft, Brennstoffindustrie und Energie, Interzonen- und Außenhandel und Statistik. Außerhalb der DWK wurden selbständige Zentralverwaltungen für Inneres, Justiz, Gesundheitswesen und Volksbildung errichtet. Die Vollmachten der Zentralverwaltungen waren zunächst beschränkt. Ihre Präsidenten bildeten ein Sekretariat; einen Vors. hatte die DWK zunächst nicht. Erst durch SMAD-Befehl Nr.~32 vom 12. 2. 1948 wurden die Zuständigkeiten erweitert, „um die deutschen demokratischen Organe zu einer aktiven Teilnahme am Wiederaufbau und an der Entwicklung der Friedenswirtschaft in der sowjetischen Besatzungszone heranzuziehen“. Die DWK erhielt einen ständigen Vors. (Rau) und zwei stellv. Vors. (Leuschner und Selbmann). Als Kommissionsmitgl. wurden Vertr. des FDGB, der VdgB und die Präsidenten der Zentralverwaltungen der DWK bestimmt. Das Sekretariat der DWK wurde zum Vollzugsorgan erklärt. Die SMAD verfügte, daß Entscheidungen der Plenarsitzungen und des Sekretariats der DWK als für die SBZ verpflichtende Verordnungen, Anweisungen des Vorsitzenden der DWK und seiner Stellvertreter als für den Apparat der DWK verpflichtende Anordnungen zu gelten hatten. Die Hauptaufgabe der DWK war zunächst die Sicherstellung der Reparationen aus der laufenden Produktion. Ausdrücklich wurde im Befehl 32 betont: „Die Wirtschaftskommission wird ihre Tätigkeit unter der Kontrolle der SMAD ausüben“. Am 9. 3. 1948 wurden die Zentralverwaltungen in „Hauptverwaltungen“ (HV) umbenannt. Ihre Zahl erhöhte sich von 12 auf 17. Nach wie vor blieben die Zentralverwaltungen für Gesundheitswesen, Justiz, Volksbildung und Inneres formell außerhalb der DWK. Durch SMAD-Befehl 183 vom 27. 11. 1948 wurde die Mitgliederzahl der DWK von 36 auf 101 Mitgl. erweitert, und zwar durch 48~„Vertreter der Bevölkerung“, wobei auf je 360.000 Einwohner ein Vertreter kam, ferner 15 Vertr. der Parteien und 10 Vertr. der Massenorganisationen. Das Sekretariat der DWK war nicht nur praktisch, sondern auch formell (auf Grund der ihm zugebilligten Vollmachten) die erste Regierung der SBZ. Mit der Proklamation der SBZ zur sog. DDR vom 7. 10. 1949 ging die DWK auf in der „Provisorischen Regierung der DDR“; die leitenden Persönlichkeiten der DWK wurden ihre Minister und Staatssekretäre. (Verfassung, Regierung und Verwaltung, Besatzungspolitik) Literaturangaben Duhnke, Horst: Stalinismus in Deutschland — Die Geschichte der sowjetischen Besatzungszone (Rote Weißbücher 15). Köln 1955, Kiepenheuer und Witsch. 378 S. SBZ von 1945 bis 1954 — Die Sowjetische Besatzungszone Deutschlands in den Jahren 1945 bis 1954 (zusammengestellt und bearbeitet von Fritz Kopp und Günter Fischbach). (BMG) 1956. 364 S. m. 9 Anlagen und 1 Karte. Nachdr. 1964. Taschenausgabe, 3., durchges. Aufl. (1961). 322 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsche Seereederei A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutscher BibliotheksverbandSiehe auch: Deutsche Wirtschaftskommission: 1966 1969 Deutsche Wirtschaftskommission (DWK): 1975 1979 1985 Durch Befehl der SMAD Nr. 138 am 27. 6. 1947 konstituierte zentrale dt. Verwaltungsinstanz mit Zentralverwaltungen für Industrie, Finanzen, Verkehr, Handel und Versorgung, Arbeit und Sozialfürsorge, Land- und Forstwirtschaft, Brennstoffindustrie und Energie, Interzonen- und Außenhandel und Statistik. Außerhalb der DWK wurden selbständige Zentralverwaltungen für Inneres,…
DDR A-Z 1965
Deutsches Amt für Meßwesen (1965)
Siehe auch: Deutsches Amt für Maße und Gewichte (DAMG): 1958 1959 1960 1962 1963 Deutsches Amt für Material- und Warenprüfung (DAMW): 1958 1959 1960 1962 1963 Deutsches Amt für Meßwesen: 1962 1963 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung: 1975 1979 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung (DAMW): 1969 Bis Anfang 1964 zentrales Regierungsorgan für das gesamte Meßwesen. Nachfolgeinstitut der ehemaligen „Physikalisch-Technischen Reichsanstalt“ in der SBZ. Entsprach in den Aufgaben der jetzigen „Physikalisch-Techn. Bundesanstalt“ in Braunschweig. Aufgaben: Aufbewahrung der Grundeinheiten und Durchführung der laufenden internationalen Vergleiche; wissenschaftliche Weiterentwicklung der Grundeinheiten; Anleitung der Eichämter; Musterprüfung und Beglaubigung von Meßeinheiten. Jetzt mit dem Deutschen Amt für Meßwesen und Warenprüfung vereint. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 94 Deutsches Amt für Material- und Warenprüfung (DAMW) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Deutsches Amt für Meßwesen und WarenprüfungSiehe auch: Deutsches Amt für Maße und Gewichte (DAMG): 1958 1959 1960 1962 1963 Deutsches Amt für Material- und Warenprüfung (DAMW): 1958 1959 1960 1962 1963 Deutsches Amt für Meßwesen: 1962 1963 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung: 1975 1979 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung (DAMW): 1969 Bis Anfang 1964 zentrales Regierungsorgan für das gesamte Meßwesen. Nachfolgeinstitut der ehemaligen „Physikalisch-Technischen Reichsanstalt“ in der SBZ. Entsprach in…