DDR A-Z 1965
Wirtschaftspolitik (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 Wirtschaft. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 478 Wirtschaftsordnung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WirtschaftsratSiehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 Wirtschaft. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 478 Wirtschaftsordnung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wirtschaftsrat
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Wirtschaftswissenschaft (1965)
Siehe auch: Wirtschaftswissenschaft: 1960 1962 1963 1966 Wirtschaftswissenschaften: 1959 1969 1975 1979 1985 In der SBZ hat die W. die Aufgabe, die Politik des Ulbricht-Regimes „wissenschaftlich“ abzustützen. Erkenntnisse und Vorschläge von Wirtschaftswissenschaftlern, auch wenn sie SED-Genossen sind und im Grundsatz die marxistische Lehre von der Politischen Ökonomie (Politökonomie) anerkennen, werden als „unwissenschaftlich“ und „klassenfeindlich“ unterdrückt, wenn sie nicht mit der von Ulbricht und seinen An[S. 486]hängern vertretenen Politik übereinstimmen. Methoden und Inhalt der sowjetzonalen W. sind in keiner Weise mit denen in der BRD vergleichbar. Die von westlichen Gepflogenheiten völlig abweichenden Begriffsbildungen erschweren die Gegenüberstellung wirtschaftswissenschaftlicher Kategorien in Ost und West. — Ideologisch weisunggebend ist das Gesellschaftswissenschaftliche Institut beim ZK der SED, Lehrstuhl für Politökonomie; Schwerpunkt der wirtschaftswissenschaftlichen Tätigkeit ist die Sektion W. bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften in Ost-Berlin. In der BRD und im gesamten Ausland finden seit 1957/58 Auseinandersetzungen zwischen wichtigen Mitgliedern der Sektion W. einerseits und den Anhängern des Ulbricht-Kurses in der SED besondere Aufmerksamkeit. Auf der 30. Tagung des ZK der SED (Jan. 1957) mußten die Wirtschaftswissenschaftler Prof. Fritz ➝Behrens und sein Mitarbeiter Dr. Arne [S. 487]➝Benary heftige Kritik hinnehmen. Ein von Prof. Behrens veröffentlichter Artikel mit einem Vergleich des Reallohns in der BRD und der SBZ — bei dem die BRD günstig abschnitt —, ferner andere Äußerungen von Prof. Behrens, in denen er die Meinung vertrat, daß in der SBZ nunmehr die Zeit vorüber sein müsse, in der die Wirtschaft unmittelbar durch den Staatsapparat angeleitet wird, zogen ihm den Zorn der SED-Führung zu. In ähnlicher Richtung lagen Äußerungen von Prof. Kohlmey, damals Direktor des Instituts für W. der Akademie und Professor mit Lehrauftrag an der Ost-Berliner Universität, der das System der Planwirtschaft kritisiert hatte, und sogar der damalige Parteiideologe Fred ➝Oelßner hatte sich wiederholt kritisch zum System der sowjetzonalen Wirtschaftsplanung geäußert, indem er offen die Meinung vertrat, daß ökonomische Fragen ökonomisch, nicht ideologisch gelöst werden müßten. Die genannten Wirtschaftswissenschaftler wurden 1958 gemaßregelt und aus allen Funktionen entfernt, von denen aus sie in die Öffentlichkeit wirken konnten; sie wurden als „Revisionisten“ bezeichnet, deren Anschauungen „der kapitalistischen Ideologie weit die Tore öffnet“ (Revisionismus). Nur in der Sektion W. der Akademie durften sie unter Kontrolle der SED-Führung verbleiben. Außer einigen, von ihnen offensichtlich unter Druck seitens der SED verfaßten, „selbstkritischen“ Äußerungen hörte die Öffentlichkeit zwei Jahre lang kaum etwas von ihnen. Im Febr. 1960 wurden ihnen und anderen Mitgliedern der Sektion W. der Akademie, bzw. von ihnen gebildeten „Forschungsgemeinschaften“, mehr als 30 wirtschaftswissenschaftliche „Vertragsforschungsaufträge“ übergeben mit der Aufgabenstellung, dadurch „das sozialistische Planungssystem als Ganzes weiterzuentwickeln und zu vervollkommnen“. Einzelthemen solcher Forschungsaufträge sind u.a. „Erarbeitung von Methoden und Kennziffern für die Messung der Arbeitsproduktivität“, „Untersuchung der Ursachen für die Entstehung von Überplanbeständen; Formen und Methoden der Planung und Leitung der Produktion und Versorgung der Bevölkerung mit Konsumgütern und Dienstleistungen“; „Ausarbeitung von Vorschlägen zur Verbesserung der Funktion und Wirkungsweise der Preise“ usw. Auch die Themenstellung dieser Forschungsaufträge, von denen bis Ende 1963 kein einziger abgeschlossen werden konnte, bestätigen, daß die Planwirtschaft der SBZ bisher keine wissenschaftliche Fundierung hat, vielmehr ausschließlich entsprechend den politischen Zweckmäßigkeitserwägungen der SED-Führung praktiziert wird. Die Aufsicht über die wirtschaftswissenschaftliche Forschungstätigkeit übt das Ökonomische Forschungsinstitut bei der Staatlichen ➝Plankommission aus. Die in der Richtlinie für das Neue ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft proklamierte „Wissenschaftlichkeit der Planung“ wird noch auf lange Sicht ein Programm ohne Realisierung bleiben, da Erkenntnisse der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung von den kommun. Politikern nur insoweit beachtet und berücksichtigt werden, als sie den Machtanspruch der Parteiführung nicht gefährden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 478–487 Wirtschaftssystem A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WirtschaftszweiglohngruppenkatalogSiehe auch: Wirtschaftswissenschaft: 1960 1962 1963 1966 Wirtschaftswissenschaften: 1959 1969 1975 1979 1985 In der SBZ hat die W. die Aufgabe, die Politik des Ulbricht-Regimes „wissenschaftlich“ abzustützen. Erkenntnisse und Vorschläge von Wirtschaftswissenschaftlern, auch wenn sie SED-Genossen sind und im Grundsatz die marxistische Lehre von der Politischen Ökonomie (Politökonomie) anerkennen, werden als „unwissenschaftlich“ und „klassenfeindlich“ unterdrückt, wenn sie nicht…
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Wissenschaft (1965)
Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Der Bolschewismus behauptet, daß der Marxismus-Leninismus die höchste Stufe wissenschaftlicher Erkenntnis sei. An diesem Gerüst (Philosophie) haben sich daher alle Fachdisziplinen zu orientieren. Die marxistisch-leninistische W. ist ein wichtiges Herrschaftsmittel des kommun.-totalitären Staates. Kontrolliert von den politischen Machthabern, dient die W. der Rechtfertigung der parteilichen Ordnung, der Mobilisierung und „Anleitung“ der Machtunterworfenen und der Bekämpfung des „Klassenfeindes“. Die theoretische Grundlage der kommun. W. ist der Dialektische und Historische Materialismus. Die dialektische Methode gilt als die Universalmethode für alle Fach-W. Verpflichtet auf das Prinzip der Parteilichkeit des Denkens, sind die Wissenschaftler gezwungen, die kommun. Machtordnung und ihre Ideologie bedingungslos zu bejahen. Jede Abweichung von diesem Prinzip unter Berufung auf die Objektivität der W. wird als bürgerlicher Objektivismus bekämpft. Das ebenfalls verbindliche Prinzip der Einheit von Theorie und Praxis zielt auf den bewußten Einsatz der W. für die Erhaltung des bolschewistischen Staates und für die Stärkung seiner wirtschaftlichen Produktionskraft. (Koexistenz, Wirtschaft) Die marxistisch-leninistische W. unterscheidet zwischen Natur- und Gesellschafts-W. Während die Natur-W. im bolschewistischen Machtbereich den Zusammenhang mit der internationalen Forschung zu wahren versuchen, haben sich die bolschewistischen Gesellschaftswissenschaften weitgehend von ihr getrennt. Die Institutionen des bolschewistischen W.-Betriebes sollen die Verwandlung der W. in ein Werkzeug der kommun. Herrschaft sicherstellen. Träger der Kontrolle der W. sind in erster Linie die Organisationen der SED vom Politbüro bis zu den SED-Betriebsgruppen an Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten. Die Kompetenz, grundlegende politisch bedeutsame Leitsätze und Theorien der W. zu ändern, besitzen in letzter Instanz nicht die Gelehrten, sondern die führenden politischen Gremien insbesondere der KPdSU und die internationalen Kon[S. 488]ferenzen der Spitzen der bolschewistischen Parteien. Um der Macht- und Wirtschaftspolitik dienstbar zu sein, wird die W., besonders die Forschung, genauso wie die ökonomische Produktion und in engstem Zusammenhang mit ihr, einer umfassenden Planung unterworfen. Besonders seit Anfang 1958 — SED-Hochschulkonferenz — sucht man die Bolschewisierung von W. und Hochschule zu beschleunigen. Die wesentlichen Träger der Planung der W. sind das ZK, die Staatliche Plankommission, der im Ministerrat verankerte Deutsche ➝Forschungsrat, das Staatssekretariat für Hoch- und Fachschulwesen und die Deutsche ➝Akademie der Wissenschaften. Literaturangaben Ludz, Peter Christian (Hrsg.): Studien u. Materialien zur Soziologie der DDR (Sonderheft 8 der Kölner Zeitschr. für Soziologie…). Köln 1964, Westdeutscher Verlag. 540 S. Lange, Max Gustav: Wissenschaft im totalitären Staat. Die Wissenschaft der sowjetischen Besatzungszone auf dem Weg zum „Stalinismus“, m. Vorw. v. Otto Stammer (Schr. d. Inst. f. pol. Wissenschaft, Berlin, Bd. 5). Stuttgart 1955, Ring-Verlag. 295 S. *: Universitäten und Hochschulen in der Sowjetzone. 4., erw. Aufl. (FB) 1964. 69 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 487–488 Wismut-AG A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftler des Volkes, HervorragenderSiehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Der Bolschewismus behauptet, daß der Marxismus-Leninismus die höchste Stufe wissenschaftlicher Erkenntnis sei. An diesem Gerüst (Philosophie) haben sich daher alle Fachdisziplinen zu orientieren. Die marxistisch-leninistische W. ist ein wichtiges Herrschaftsmittel des kommun.-totalitären Staates. Kontrolliert von den politischen Machthabern, dient die W. der Rechtfertigung der parteilichen Ordnung, der…
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Wissenschaftliche Industriebetriebe (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 Seit 1963 errichtete neue oder durch Ausbau bisheriger Industriebetriebe entstandene Betriebe, deren Aufgabe es ist, die in der wissenschaftl.-techn. ➝Forschung erzielten Ergebnisse möglichst rasch in die Produktion zu bringen. Die WI. sind Entwicklungs- und Produktionsbetriebe zugleich. Sie stellen Apparate, Spezialgeräte und Maschinen her, die in anderen Betrieben zur Organisierung der Fertigung nach dem neuesten technischen Stand (Technik) eingesetzt werden. Da die Erzeugnisse der WI. in kürzester Frist produktionswirksam sein sollen, werden von jeder Erzeugnistype nur geringe Stückzahlen gefertigt. Es soll (Mitte 1964) etwa 20 solche WI. geben. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 Wissenschaftliche Beiräte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftlicher SozialismusSiehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 Seit 1963 errichtete neue oder durch Ausbau bisheriger Industriebetriebe entstandene Betriebe, deren Aufgabe es ist, die in der wissenschaftl.-techn. ➝Forschung erzielten Ergebnisse möglichst rasch in die Produktion zu bringen. Die WI. sind Entwicklungs- und Produktionsbetriebe zugleich. Sie stellen Apparate, Spezialgeräte und Maschinen her, die in anderen Betrieben zur Organisierung der Fertigung nach dem neuesten technischen Stand (Technik)…
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Wittenberge (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1962 1963 1966 1969 Stadt im (mecklenburgischen) Bezirk Schwerin, an der Elbe, mit (1963) 32.828 Einwohnern (1950: 31.343); Steintorturm (14. Jh.); vielseitige Industrie: Nähmaschinen, Textilien (Kunstfasern), Metallwaren. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 Wittenberg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Willig, WernerSiehe auch die Jahre 1956 1962 1963 1966 1969 Stadt im (mecklenburgischen) Bezirk Schwerin, an der Elbe, mit (1963) 32.828 Einwohnern (1950: 31.343); Steintorturm (14. Jh.); vielseitige Industrie: Nähmaschinen, Textilien (Kunstfasern), Metallwaren. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 Wittenberg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Willig, Werner
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Wohngebiet (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 Am 14. 8. 1963 veröffentlichte das Politbüro der SED einen Beschluß „Das System der politisch-ideologischen Arbeit in den W.“. Damit wurden „neue Formen der massenpol. Arbeit in der SU“ auf die SBZ übertragen, das System der pol. Überwachung der Bevölkerung wurde erweitert und verdichtet. In dem Beschluß heißt es: „Da sich die Überreste des Alten gerade im häuslichen Leben am zähesten halten und die Stimmung der Menschen in den Betrieben, die Produktivität ihrer Arbeit nicht zuletzt von ihrer persönlichen Lebensweise und Freizeitgestaltung abhängig sind, muß eines der Hauptziele der massenpol. Arbeit im W. sein, neue sozialistische Beziehungen im Alltagsleben formen zu helfen, die den gesellschaftl. Erfordernissen gerecht werden.“ (sozialistische ➝Moral) In allen Städten und größeren Gemeinden werden W. gebildet, die in der Regel 10–12.000 Einwohner umfassen. Ein W.-Ausschuß der Nationalen Front bildet Kommissionen für Ordnung und Sicherheit, für Volkswirtschaft, Masseninitiative, für kulturelle Massenarbeit usw. sowie einen Volkskontrollausschuß. In jedem W. wird außerdem ein Stützpunkt der SED eingerichtet, von dem alle anderen Massenorganisationen im W. angeleitet werden. Verantwortl. für die SED-Stützpunkte sind die Ideologischen Kommissionen der SED-Kreisleitungen. Die SED-Kreisleitungen ernennen auch für jedes W. einen Leitbetrieb, dessen Betriebsparteiorganisation die Bevölkerung im W. „für die Erfüllung der Volkswirtschaftspläne“ gewinnen und „vorhandene Arbeitskräftereserven im W. nutzen“ soll. Beim SED-Stützpunkt im W. wird ein Aktiv gebildet, dem SED-Mitgl. aus dem Leitbetrieb, aus dem W.-Ausschuß der NF, aus den Wohnparteiorganisationen im W., ein Abschnittsbevollmächtigter der Deutschen ➝Volkspolizei und der Vors. des Volkskontrollausschusses angehören. Die Haupttätigkeit der SED-Stützpunkte soll die Anleitung der SED-Hauptagitatoren sein. Sie sollen die pol. Patenschaft für die Bewohner eines bestimmten Hauses übernehmen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 489 Wohnbezirk A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WohnungsbauSiehe auch die Jahre 1966 1969 Am 14. 8. 1963 veröffentlichte das Politbüro der SED einen Beschluß „Das System der politisch-ideologischen Arbeit in den W.“. Damit wurden „neue Formen der massenpol. Arbeit in der SU“ auf die SBZ übertragen, das System der pol. Überwachung der Bevölkerung wurde erweitert und verdichtet. In dem Beschluß heißt es: „Da sich die Überreste des Alten gerade im häuslichen Leben am zähesten halten und die Stimmung der Menschen in den Betrieben, die Produktivität…
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Wolf, Hanna (1965)
Siehe auch: Wolf, Hanna: 1959 1960 1962 1963 1966 Wolf, Hanna, Prof.: 1969 * 4. 2. 1908, bürgerliche Herkunft, Lehrerin, vor 1933 KPD. Nach 1933 Emigration in die SU, sowjet. Staatsbürgerschaft. Im 2. Weltkrieg Lehrerin an der Antifa-Zentralschule Krasnogorsk. Nach Rückkehr aus der SU 1945 KPD, persönliche Referentin des Leiters der Zentralverwaltung für Volksbildung, Paul Wandel. Seit 1947 im Parteiapparat der SED, seit 1950 Direktor der Parteihochschule der SED, Professorin. Seit 1954 Mitgl. des wissenschaftlichen Rates beim Museum für Deutsche Geschichte und des Redaktionskollegiums der theoretischen Zeitschrift des ZK der SED, „Einheit“. 1954 Kandidat, seit 1958 Mitgl. des ZK der SED. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 491 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wolf-hanna verwiesen. Wolf, Christa A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WolgastSiehe auch: Wolf, Hanna: 1959 1960 1962 1963 1966 Wolf, Hanna, Prof.: 1969 * 4. 2. 1908, bürgerliche Herkunft, Lehrerin, vor 1933 KPD. Nach 1933 Emigration in die SU, sowjet. Staatsbürgerschaft. Im 2. Weltkrieg Lehrerin an der Antifa-Zentralschule Krasnogorsk. Nach Rückkehr aus der SU 1945 KPD, persönliche Referentin des Leiters der Zentralverwaltung für Volksbildung, Paul Wandel. Seit 1947 im Parteiapparat der SED, seit 1950 Direktor der Parteihochschule der SED, Professorin.…
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WTZ (1965)
Siehe auch die Jahre 1969 1975 Wissenschaftlich-Technische Zentren. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 491 WStVO A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZahlenlottoSiehe auch die Jahre 1969 1975 Wissenschaftlich-Technische Zentren. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 491 WStVO A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zahlenlotto
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Zaisser, Wilhelm (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 19. 1. 1893 in Gelsenkirchen-Rotthausen, gest. 3. 3. 1958 in Berlin, Lehrer, Reserveoffizier. 1918 USPD, 1920 KPD, Leiter der „Roten Armee“ an der Ruhr. 1924 Lehrgang an der 1. Militärschule in Moskau, seit Mitte 1923 im Dienst der Vierten Abteilung des Stabes der Roten Armee, als Agent in China tätig, Rückkehr in die SU 1930, Kriegsakademie, militärische Auslandskommandos, 1936 Kommandeur der XIII. Internationalen Brigade, später unter dem Namen „General Gomez“ Stabschef aller Internationalen Brigaden in Spanien. Während des Krieges Leiter der Antifa-Schule in Krasnij-Gorsk. 1945 Polizeichef von Sachsen-Anhalt, sächsischer Innenminister, Chefinstrukteur der Volkspolizei, im Febr. 1950 zum Minister für Staatssicherheit (SSD) ernannt. Seit Juli 1950 Mitgl. des ZK und des Politbüros der SED. Im Juli 1953 zusammen mit Herrnstadt seiner sämtlichen Funktionen enthoben. Literaturangaben SBZ-Biographie — Ein biographisches Nachschlagebuch über die SBZ Deutschlands (bearb. vom Untersuchungsausschuß Freiheitl. Juristen). 3., erw. Aufl. (BMG) 1965. 406 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/zaisser-wilhelm verwiesen. Zahnärzte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zehn Gebote der Sozialistischen MoralSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 19. 1. 1893 in Gelsenkirchen-Rotthausen, gest. 3. 3. 1958 in Berlin, Lehrer, Reserveoffizier. 1918 USPD, 1920 KPD, Leiter der „Roten Armee“ an der Ruhr. 1924 Lehrgang an der 1. Militärschule in Moskau, seit Mitte 1923 im Dienst der Vierten Abteilung des Stabes der Roten Armee, als Agent in China tätig, Rückkehr in die SU 1930, Kriegsakademie, militärische Auslandskommandos, 1936 Kommandeur der XIII. Internationalen…
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Zeitlohn (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Der einfache Z., d.h. die Bezahlung der Arbeiter nach der geleisteten Arbeitszeit, ist in der SBZ, da er keinen Anreiz zur Leistungssteigerung bietet, durch den Leistungslohn (Stücklohn, Prämienzeitlohn) zurückgedrängt. (Lohnpolitik) Literaturangaben Haas, Gerhard, und Alfred Leutwein: Die rechtliche und soziale Lage der Arbeitnehmer in der sowjetischen Besatzungszone. 5., erw. Aufl. (BB) 1959. Teil I (Text) 264 S., Teil II (Anlagen) 162 S. Mampel, Siegfried, und Karl Hauck: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Mampel, Siegfried: Das Gesetzbuch der Arbeit der Sowjetzone und das Arbeitsrecht der Bundesrepublik Deutschland — ein Vergleich. 5. Aufl. (hrsg. v. Bundesmin. für Arbeit …). Bonn 1962. 64 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitnormativeSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Der einfache Z., d.h. die Bezahlung der Arbeiter nach der geleisteten Arbeitszeit, ist in der SBZ, da er keinen Anreiz zur Leistungssteigerung bietet, durch den Leistungslohn (Stücklohn, Prämienzeitlohn) zurückgedrängt. (Lohnpolitik) Literaturangaben Haas, Gerhard, und Alfred Leutwein: Die rechtliche und soziale Lage der Arbeitnehmer in der sowjetischen Besatzungszone. 5., erw. Aufl. (BB) 1959. Teil I (Text) 264…
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Zeitzuschlag (1965)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 In den Vorgabezeiten der Arbeitsnormen enthaltener Zuschlag für nichtproduktive Arbeitszeiten. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zeitsummenmethode A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZensurSiehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 In den Vorgabezeiten der Arbeitsnormen enthaltener Zuschlag für nichtproduktive Arbeitszeiten. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zeitsummenmethode A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zensur
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Zentrale Kommission für staatliche Kontrolle (1965)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 Kontrollkommission. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 494 Zentralantiquariat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Organe der StaatsmachtSiehe auch die Jahre 1962 1963 1966 Kontrollkommission. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 494 Zentralantiquariat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Organe der Staatsmacht
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Wirtschaftsrat (1965)
Siehe auch: Wirtschaftsrat: 1958 1959 1960 1962 1966 Wirtschaftsräte: 1963 1. Bezeichnung einer Anfang 1957 als oberstes Organ der Wirtschaftsleitung beim Ministerrat errichteten Institution. Der W. hatte Weisungsrecht gegenüber der Staatlichen ➝Plankommission. Seine Mitgl. waren die wichtigsten Wirtschaftsfunktionäre der SBZ: Leuschner, Selbmann, Rau, Oelßner, Rumpf und Scholz. Der W. wurde im Zusammenhang mit des durch das Gesetz vom 11. 2. 1958 eingeleiteten umfassenden Reorganisation der Wirtschaft aufgelöst. 2. Bezeichnung der nach der Reorganisation der Wirtschaft im Jahre 1958 für die Anleitung und Kontrolle der örtlichen Wirtschaft zuständigen Instanzen bei den Räten der Bezirke. Die W. der Bezirke erhielten ihre Weisungen von der Staatlichen Plankommission. Seit Ende 1961 werden die W. in den Bezirken Bezirkswirtschaftsräte genannt. Sie sind seit Anfang 1963 „doppelt unterstellt“: verwaltungsmäßig gehören sie zu den Räten der Bezirke, sachlich aber sind sie dem Volkswirtschaftsrat unterstellt und diesem gegenüber rechenschaftspflichtig. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 478 Wirtschaftspolitik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WirtschaftsstrafverordnungSiehe auch: Wirtschaftsrat: 1958 1959 1960 1962 1966 Wirtschaftsräte: 1963 1. Bezeichnung einer Anfang 1957 als oberstes Organ der Wirtschaftsleitung beim Ministerrat errichteten Institution. Der W. hatte Weisungsrecht gegenüber der Staatlichen ➝Plankommission. Seine Mitgl. waren die wichtigsten Wirtschaftsfunktionäre der SBZ: Leuschner, Selbmann, Rau, Oelßner, Rumpf und Scholz. Der W. wurde im Zusammenhang mit des durch das Gesetz vom 11. 2. 1958 eingeleiteten umfassenden…
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Wirtschaftszweiglohngruppenkatalog (1965)
Siehe auch: Wirtschaftszweiglohngruppenkatalog: 1962 1963 1966 Wirtschaftszweig-Lohngruppenkatalog: 1958 1959 1960 1969 1975 1979 Die W. sind die Grundlage für die Eingruppierung der Arbeiter in die Lohngruppen. § 42 des Gesetzbuches der Arbeit bestimmt, daß der W. sich nach den Arbeitsanforderungen der Arbeitsbereiche gliedern soll. In den Betrieben sind die Arbeitsbereiche in die W. einzugruppieren. Die Lohngruppe des Arbeiters richtet sich nach dem im Arbeitsvertrag vereinbarten Arbeitsbereich unter Berücksichtigung seiner Qualifikation. (Qualifizierung) Literaturangaben Haas, Gerhard, und Alfred Leutwein: Die rechtliche und soziale Lage der Arbeitnehmer in der sowjetischen Besatzungszone. 5., erw. Aufl. (BB) 1959. Teil I (Text) 264 S., Teil II (Anlagen) 162 S. Mampel, Siegfried, und Karl Hauck: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Mampel, Siegfried: Das Gesetzbuch der Arbeit der Sowjetzone und das Arbeitsrecht der Bundesrepublik Deutschland — ein Vergleich. 5. Aufl. (hrsg. v. Bundesmin. für Arbeit …). Bonn 1962. 64 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 487 Wirtschaftswissenschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WismarSiehe auch: Wirtschaftszweiglohngruppenkatalog: 1962 1963 1966 Wirtschaftszweig-Lohngruppenkatalog: 1958 1959 1960 1969 1975 1979 Die W. sind die Grundlage für die Eingruppierung der Arbeiter in die Lohngruppen. § 42 des Gesetzbuches der Arbeit bestimmt, daß der W. sich nach den Arbeitsanforderungen der Arbeitsbereiche gliedern soll. In den Betrieben sind die Arbeitsbereiche in die W. einzugruppieren. Die Lohngruppe des Arbeiters richtet sich nach dem im Arbeitsvertrag…
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Wissenschaftler des Volkes, Hervorragender (1965)
Siehe auch: Hervorragender Wissenschaftler des Volkes: 1956 Wissenschaftler des Volkes, Hervorragender: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Ehrentitel, der für „hervorragende Gesamtleistungen um die Weiterentwicklung der Wissenschaft im Dienste des Friedens durch Forschung und Lehre auf den Gebieten der Natur- und Gesellschaftswissenschaft“ verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 Wissenschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftlich-technische ZentrenSiehe auch: Hervorragender Wissenschaftler des Volkes: 1956 Wissenschaftler des Volkes, Hervorragender: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Ehrentitel, der für „hervorragende Gesamtleistungen um die Weiterentwicklung der Wissenschaft im Dienste des Friedens durch Forschung und Lehre auf den Gebieten der Natur- und Gesellschaftswissenschaft“ verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 …
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Wissenschaftlicher Sozialismus (1965)
Siehe auch: Sozialismus, Wissenschaftlicher: 1969 1975 1979 Wissenschaftlicher Sozialismus: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Marxismus-Leninismus, Dialektischer Materialismus, Historischer Materialismus. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 Wissenschaftliche Industriebetriebe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WissenschaftlichkeitSiehe auch: Sozialismus, Wissenschaftlicher: 1969 1975 1979 Wissenschaftlicher Sozialismus: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Marxismus-Leninismus, Dialektischer Materialismus, Historischer Materialismus. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 Wissenschaftliche Industriebetriebe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftlichkeit
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Wittkowski, Margarete (1965)
Siehe auch: Wittkowski, Margarete: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Wittkowski, Margarete, Dr.: 1969 * 18. 8. 1910 in Posen als Tochter eines Kaufmanns. Gymnasium, Studium der Nationalökonomie in der Schweiz und in England, Dr. rer. pol. 1932 KPD, 1933 Emigration nach England. 1945 Rückkehr nach Deutschland, KPD, Wirtschaftsjournalistin, von März 1948 bis Okt. 1949 stellv. Leiter der Hauptverwaltung Planung in der DWK, anschl. bis Ende 1950 Lehrgang auf der SED-Parteihochschule und in der SU. Von Jan. 1951 Vizepräsident, von Febr. 1952 bis Juni 1954 Präsident des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften, 1. 7. 1954 1. Stellv., seit 19. 2. 1958 Stellv. des Vors. der Staatl. ➝Plankommission und Leiter der Abt. Koordinierung der Jahres-Volkswirtschaftspläne. Von 1952 bis 1958 Mitgl. des ZK der SED, bei der Neuwahl des ZK durch den V. Parteitag der SED im Juli 1958 in den Kandidatenstand zurückversetzt. W. war im Zusammenhang mit der Kampagne gegen das Managertum und den Vorwürfen gegen die „Fraktion Schirdewan-Wollweber“ wiederholt kritisiert worden. 1953 bis 1958 Abg. der Volkskammer. Seit 9. 2. 1961 zum Stellv. d. Vors. d. Ministerrates für Handel, Versorgung und Landwirtschaft ernannt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 489 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wittkowski-margarete-grete verwiesen. Willig, Werner A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Witz, politischerSiehe auch: Wittkowski, Margarete: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Wittkowski, Margarete, Dr.: 1969 * 18. 8. 1910 in Posen als Tochter eines Kaufmanns. Gymnasium, Studium der Nationalökonomie in der Schweiz und in England, Dr. rer. pol. 1932 KPD, 1933 Emigration nach England. 1945 Rückkehr nach Deutschland, KPD, Wirtschaftsjournalistin, von März 1948 bis Okt. 1949 stellv. Leiter der Hauptverwaltung Planung in der DWK, anschl. bis Ende 1950 Lehrgang auf der SED-Parteihochschule…
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Wohnungsbau (1965)
Siehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1966 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1960 1962 1963 Der W. ist seit Kriegsende zugunsten der Errichtung von Industrie-, Verwaltungs- und militärischen Bauten vernachlässigt worden, obwohl erhebliche Kriegsschäden an Wohnungen entstanden waren. Während in der BRD der W. in den vergangenen Jahren mehr als 40 v. H. der gesamten wertmäßigen Bauproduktion ausmachte, wurden vom SED-Regime nur zwischen 20 und 25 v. H. der verfügbaren Baukapazitäten für den W. freigegeben. Zwischen Kriegsende und 1956 waren durch Instandsetzung teilzerstörter Wohngebäude etwa 300.000 Wohnungen wieder wohnbar gemacht, höchstens 70.000 Wohnungen neu gebaut worden. In diesem Zeitraum hatte die BRD einen Zugang von rund 3,5 Mill. Wohnungen, d.h., auf die unterschiedliche Bevölkerungszahl umgerechnet eine fast vierfach größere Wohnungsbautätigkeit als die SBZ. Erst ab 1957 stieg die Wohnungsbautätigkeit in der SBZ etwas stärker an, erreichte jedoch niemals den entsprechenden Stand in der BRD. Zu den Zahlen der Tabelle auf S. 490 ist zu bemerken, daß die Wohnfläche je neu erstellter Wohneinheit in der BRD in allen Jahren größer war als in der SBZ, z. B. 1955 BRD = 76 qm, SBZ 50 qm. Auch hinsichtlich der Qualität, des Komforts usw. befindet sich der W. in der SBZ im Rückstand. Das SED-Regime hatte 1958 versprochen, es wolle in der Periode des Siebenjahrplans (1959–1965) 772.000 neue Wohnungen bauen lassen. Bis Ende 1963 waren davon jedoch nur rund 385.000 fertiggestellt worden. Der Plan des W. ist nur mit 70 v. H. [S. 490]erfüllt worden. Das zur Verfügung stehende Material sowie die Finanzmittel finden vornehmlich für den Industriebau Verwendung. Seit Anfang 1958 sind die „örtlichen Staatsorgane“ für den W. allein zuständig. Aus dem Staatshaushalt werden für den W. weniger Mittel bereitgestellt. Die Finanzierung geschieht überwiegend durch „Obligationen“ (Wertpapiere). Der Erwerb von Obligationen durch die Bevölkerung ist trotz intensiver Propaganda in den Betrieben recht gering. Überwiegend werden diese durch die Sparkassen, die Deutsche ➝Versicherungsanstalt und z. T. durch die VdgB übernommen. Weitere Finanzquellen für den W. sind die Lottoeinnahmen (Lotto) und Leistungen der Bevölkerung im Nationalen Aufbauwerk. (Wohnungswesen, Arbeiter-Wohnungsbau) Literaturangaben Plönies, Bartho: Planen und Bauen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor von Berlin. 2., erw. Aufl. (BB) 1953. 134 S. m. 16 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 489–490 Wohngebiet A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WohnungswesenSiehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1966 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1960 1962 1963 Der W. ist seit Kriegsende zugunsten der Errichtung von Industrie-, Verwaltungs- und militärischen Bauten vernachlässigt worden, obwohl erhebliche Kriegsschäden an Wohnungen entstanden waren. Während in der BRD der W. in den vergangenen Jahren mehr als 40 v. H. der gesamten wertmäßigen Bauproduktion ausmachte,…
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Wolgast (1965)
Siehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 Vorpommersche Kreisstadt im Bezirk Rostock, an der Peene mit (1963) 14.754 Einwohnern (1950: 11.272). Hafen, Werft, Brücke nach der Insel Usedom. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 491 Wolf, Hanna A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wollweber, ErnstSiehe auch die Jahre 1962 1963 1966 1969 Vorpommersche Kreisstadt im Bezirk Rostock, an der Peene mit (1963) 14.754 Einwohnern (1950: 11.272). Hafen, Werft, Brücke nach der Insel Usedom. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 491 Wolf, Hanna A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wollweber, Ernst
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Zahlenlotto (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 [S. 492]Lotto. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 492 WTZ A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZahlungsverkehrSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 [S. 492]Lotto. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 492 WTZ A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zahlungsverkehr
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Zehn Gebote der Sozialistischen Moral (1965)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Sozialistische ➝Moral. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zaisser, Wilhelm A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeissSiehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Sozialistische ➝Moral. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zaisser, Wilhelm A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeiss
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Zeitnormative (1965)
Siehe auch: Zeitnormativ: 1956 1958 1959 1960 1985 Zeitnormative: 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Begriff aus dem Gebiet der Arbeitsnormen mit unterschiedlicher Bedeutung: 1. Bis etwa Mitte 1961 wurden als Z. ausschließlich die kleinsten Zeiteinheiten bezeichnet, aus denen eine „technisch-begründete“ Arbeitsnorm zusammengesetzt ist. 2. Seit Mitte 1961 gilt der Begriff Z. für „überbetrieblich gültige Arbeitsnormen“, die seitdem angestrebt werden (Lohnpolitik). Die Forcierung der Einführung von überbetrieblich gültigen Z. gehört zu den Maßnahmen, die das Regime nach dem 13. August 1961 zur Steigerung der Arbeitsproduktivität einleitete. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zeitlohn A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitschriftenSiehe auch: Zeitnormativ: 1956 1958 1959 1960 1985 Zeitnormative: 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Begriff aus dem Gebiet der Arbeitsnormen mit unterschiedlicher Bedeutung: 1. Bis etwa Mitte 1961 wurden als Z. ausschließlich die kleinsten Zeiteinheiten bezeichnet, aus denen eine „technisch-begründete“ Arbeitsnorm zusammengesetzt ist. 2. Seit Mitte 1961 gilt der Begriff Z. für „überbetrieblich gültige Arbeitsnormen“, die seitdem angestrebt werden (Lohnpolitik). Die Forcierung der…
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Zensur (1965)
Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Nach dem Wortlaut der Verfassung „findet Pressezensur nicht statt“, [S. 494]sind „die Kunst, die Wissenschaft und ihre Lehre frei“. Vor- und Nach-Z. durch die SMAD (Besatzungspolitik) wurden von 1947 bis 1949 nach und nach aufgehoben, und die Kontrollfunktionen gingen auf deutsche, durchweg mit linientreuen Kommunisten besetzte Organe über. Wie im Dritten Reich und in vielen anderen „modernen“ totalitären Systemen wird mit den Methoden der Lizenzierung von Zeitungen und Zeitschriften, der Nachrichtenpolitik, der Zulassung, Anleitung und Kontrolle von Verlagen, Lektoren, Redakteuren, Kulturschaffenden seitdem eine sehr wirksame Z. ausgeübt; es werden also im allgemeinen nicht Konzepte oder Manuskripte, sondern Menschen zensiert, korrigiert und u. U. auch unterdrückt. Immerhin sind auch zahlreiche Fälle bekannt, in denen ausgedruckte Bücher, Zeitschriften oder Zeitungsausgaben vor oder während der Auslieferung zurückgezogen und vernichtet oder abgeändert werden mußten. Die Z. der Presse funktioniert im allgemeinen so, daß Zeitungen vom Presseamt beim Ministerpräsidenten, Zeitschriften vom Ministerium für Kultur lizenziert sein müssen (seit der Errichtung der „DDR“ ist keine einzige Zeitung mehr lizenziert worden) und keine anderen Nachrichten als die des ADN bringen dürfen; auch die Buchverlage werden vom Ministerium für Kultur lizenziert, das ferner ihre Manuskripte und alle sonstigen Veröffentlichungen zu begutachten und Druckgenehmigungen zu erteilen hat (Verlagswesen); die Post befördert nur periodische Druckerzeugnisse, die in der Postzeitungsliste enthalten sind; alle Druckerzeugnisse bis hinunter zu den Briefbögen und Familienanzeigen müssen vor dem Druck (aus Gründen der Papierbewirtschaftung) zur Genehmigung vorgelegt werden; die Genehmigung wird versagt, wenn sie nicht „den Grundsätzen des sozialistischen Aufbaus sowie den kulturpolitischen Erfordernissen“ entsprechen. Schließlich wird häufig eine Nach-Z. in der Form der öffentlichen Kritik und Selbstkritik geübt, die durch gelenkte „spontane“ Mißfallensäußerungen der Werktätigen erzwungen oder unterstützt werden kann und bis zum Widerruf selbst wissenschaftlicher Arbeiten führt. (Postzensur) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493–494 Zeitzuschlag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZentragSiehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Nach dem Wortlaut der Verfassung „findet Pressezensur nicht statt“, [S. 494]sind „die Kunst, die Wissenschaft und ihre Lehre frei“. Vor- und Nach-Z. durch die SMAD (Besatzungspolitik) wurden von 1947 bis 1949 nach und nach aufgehoben, und die Kontrollfunktionen gingen auf deutsche, durchweg mit linientreuen Kommunisten besetzte Organe über. Wie im Dritten Reich und in vielen anderen „modernen“ totalitären Systemen wird mit den…
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Zentrale Organe der Staatsmacht (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 1975 Regierung und Verwaltung, Ministerien, Staatssekretariate mit eigenem Geschäftsbereich. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 494 Zentrale Kommission für staatliche Kontrolle A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralgeleitete IndustrieSiehe auch die Jahre 1966 1969 1975 Regierung und Verwaltung, Ministerien, Staatssekretariate mit eigenem Geschäftsbereich. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 494 Zentrale Kommission für staatliche Kontrolle A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralgeleitete Industrie
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Wirtschaftsstrafverordnung (1965)
Siehe auch: Wirtschaftsstrafrecht: 1969 1975 1979 Wirtschaftsstrafverordnung: 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1966 Kurzbezeichnung der „VO über die Bestrafung von Verstößen gegen die Wirtschaftsordnung“ (WStVO) vom 23. 9. 1948 (ZVOB1. S. 439); geändert durch VO vom 29. 10. 1953 (GBl. S. 1077). — Die W. soll die Durchführung der Wirtschaftsplanung und der Versorgung der Bevölkerung schützen; sie ersetzte die von dem nationalsozialistischen Gesetzgeber erlassene Verbrauchsregelungs-Straf-VO und Kriegswirtschafts-VO sowie die in den Ländern der SBZ nach 1945 ergangenen wirtschaftsstrafrechtlichen Bestimmungen. Die in §~1 katalogisierten Wirtschaftsverbrechen sind mit Zuchthausstrafe bedroht, neben der auf Vermögenseinziehung erkannt werden kann (bis 1953 war die Vermögenseinziehung obligatorisch). Die in den §§ 2–10 und 19 festgelegten Wirtschaftsvergehen werden mit Gefängnis bestraft; für schwere Fälle ist Zuchthaus bis zu 10~Jahren vorgesehen, neben dem auf Vermögenseinziehung erkannt werden kann. Außerdem sind in allen Fällen Geldstrafe in unbegrenzter Höhe und wirtschaftliche Strafmaßnahmen (Berufsverbot, Einsetzung eines Treuhänders, Betriebsschließung u.a.) zulässig. In leichten Fällen von Verstößen gegen die W. werden durch die Räte der Kreise Ordnungsstrafen bis zu 500 DM Ost verhängt. Über Beschwerden gegen den Ordnungsstrafbescheid entscheidet der Rat des Bezirkes endgültig. (Bis 1953 wurden Fälle, in denen die Verhängung einer Freiheitsstrafe, einer Geldstrafe von mehr als 100.000 DM Ost oder eine Vermögenseinziehung nicht erforderlich erschien, in einem ähnlich dem Ordnungsstrafverfahren gestalteten besonderen Wirtschaftsstrafverfahren verfolgt, in dem Geldstrafen bis zu 100.000 DM Ost verhängt werden konnten.) — Die W. findet keine Anwendung auf Preisverstöße. Von Zonengerichten aufgrund der W. verhängte Urteile dürfen in der Bundesrepublik nicht vollstreckt werden, da die W. zu der verfassungsmäßigen Ordnung der BRD in Widerspruch steht (Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 31. 5. 1960). (Wirtschaft, Rechtswesen) Literaturangaben Rosenthal, Walther, Richard Lange, und Arwed Blomeyer: Die Justiz in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 4., überarb. Aufl. (BB) 1959. 206 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 478 Wirtschaftsrat A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WirtschaftssystemSiehe auch: Wirtschaftsstrafrecht: 1969 1975 1979 Wirtschaftsstrafverordnung: 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1966 Kurzbezeichnung der „VO über die Bestrafung von Verstößen gegen die Wirtschaftsordnung“ (WStVO) vom 23. 9. 1948 (ZVOB1. S. 439); geändert durch VO vom 29. 10. 1953 (GBl. S. 1077). — Die W. soll die Durchführung der Wirtschaftsplanung und der Versorgung der Bevölkerung schützen; sie ersetzte die von dem nationalsozialistischen Gesetzgeber erlassene…
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Wismar (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1966 1969 Stadtkreis im mecklenburgischen Bezirk Rostock, Kreisstadt an der Wismarer Bucht, mit (1963) 57.277 Einwohnern (1950: 47.786); Seehafen (Ausbau zum Überseehafen geplant); mittelalterliche Altstadt mit zahlreichen Backsteinbauten aus dem 14. Jh.; vielseitige Industrie: Werften, fischverarbeitende Betriebe, Nahrungsmittel, Metallwaren. Im 2. Weltkrieg erlitt insbesondere die Innenstadt erhebliche Zerstörungen. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 487 Wirtschaftszweiglohngruppenkatalog A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wismut-AGSiehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1966 1969 Stadtkreis im mecklenburgischen Bezirk Rostock, Kreisstadt an der Wismarer Bucht, mit (1963) 57.277 Einwohnern (1950: 47.786); Seehafen (Ausbau zum Überseehafen geplant); mittelalterliche Altstadt mit zahlreichen Backsteinbauten aus dem 14. Jh.; vielseitige Industrie: Werften, fischverarbeitende Betriebe, Nahrungsmittel, Metallwaren. Im 2. Weltkrieg erlitt insbesondere die Innenstadt erhebliche Zerstörungen. Literaturangaben …
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Wissenschaftlich-technische Zentren (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 Seit Anfang 1964 bei den Vereinigungen Volkseigener Betriebe bestehende Institutionen, mit deren Hilfe die VVB eine „allseitige Entwicklung und Einführung des wissenschaftl.-techn. Fortschritts“ in dem betreffenden Industriezweig erreichen soll. Aufgaben: Analyse des technischen Standes der Erzeugnisse in dem Industriezweig oder der Erzeugnisgruppe; Ermittlung der Entwicklungstendenz des technischen Standes im internationalen Maßstab (Dokumentation); Ausarbeitung von Grundkonzeptionen für die Entwicklung der Erzeugnisse usw. Die Leitung der WTZ. hat der Generaldirektor der VVB. Zu seiner unmittelbaren Beratung wird beim WTZ. ein Wissenschaftlicher Beirat gebildet, dem Vertreter auch anderer Institutionen angehören: Vertreter des entsprechenden „Zentralen Arbeitskreises“ des Deutschen ➝Forschungsrates, die Direktoren der für den Industriezweig arbeitenden Institute der Hochschulen und Akademien, die Leiter der Forschungs- und Entwicklungsstellen der Betriebe des Industriezweiges. Der „Wissenschaftliche Beirat“ soll auch die Planung und Durchsetzung des technischen Höchststandes in den angeschlossenen Betrieben beeinflussen. — Die Funktionen der WTZ. können auch an andere Einrichtungen übertragen werden, an Industriezweiginstitute, zentrale Konstruktions- und Projektierungsbüros des Industriezweiges usw. Die Tätigkeit der WTZ. läuft erst an. Es wird einige Jahre dauern, bis positive Ergebnisse vorliegen können. Überschneidungen der Zuständigkeiten der WTZ. mit denen der „Zentralen Arbeitskreise“ des Forschungsrates werden bereits gemeldet. (wissenschaftl.-techn. Forschung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 Wissenschaftler des Volkes, Hervorragender A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftliche BeiräteSiehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 Seit Anfang 1964 bei den Vereinigungen Volkseigener Betriebe bestehende Institutionen, mit deren Hilfe die VVB eine „allseitige Entwicklung und Einführung des wissenschaftl.-techn. Fortschritts“ in dem betreffenden Industriezweig erreichen soll. Aufgaben: Analyse des technischen Standes der Erzeugnisse in dem Industriezweig oder der Erzeugnisgruppe; Ermittlung der Entwicklungstendenz des technischen Standes im internationalen Maßstab…
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Wissenschaftlichkeit (1965)
Siehe auch das Jahr 1966 Gemäß dem Pj. im Unterschied zum traditionellen Verfahren, nach dem im Westen Untersuchungen als wissenschaftlich gelten (Wahrheit, Objektivismus), der Charakter lediglich solcher Aussagen, die sich in den Rahmen des Marxismus-Leninismus (Dialektischer Materialismus, Historischer Materialismus) fügen. Da diesem unterstellt wird, die einzige „wahre“ Wissenschaft (bzw. die Grundlage aller Wissenschaft) zu sein und er keiner Überprüfung ausgesetzt wird, gilt jede Forschung oder Erwägung, die nicht von ihm ausgeht, als unwissenschaftlich. Induktion, d.h. der unvoreingenommene kritische Schluß von Tatsachenmaterial auf Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten, gilt demgemäß als unwissenschaftlich. Auf der ändern Seite wird W. ausdrücklich für noch so detaillierte Vorgänge und Berechnungen in Anspruch genommen, die das Gesamtleben der Gesellschaft auf dem Weg der Deduktion aus obersten „parteilichen“ Prinzipien zu regulieren suchen (Ökonomisches Grundgesetz, Wirtschaft, Teil~I, Verflechtungsbilanzen). Neuerdings gibt man indes zu, daß sowohl naturwissenschaftliche (z. B. den Bereich der Medizin betreffende) wie auch in Grenzen soziale Daten, z. B. Konsumentengewohnheiten (Marktforschung), nicht aus dem Dogmensystem herleitbar, sondern nur empirisch zu gewinnen sind. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 Wissenschaftlicher Sozialismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WittenbergSiehe auch das Jahr 1966 Gemäß dem Pj. im Unterschied zum traditionellen Verfahren, nach dem im Westen Untersuchungen als wissenschaftlich gelten (Wahrheit, Objektivismus), der Charakter lediglich solcher Aussagen, die sich in den Rahmen des Marxismus-Leninismus (Dialektischer Materialismus, Historischer Materialismus) fügen. Da diesem unterstellt wird, die einzige „wahre“ Wissenschaft (bzw. die Grundlage aller Wissenschaft) zu sein und er keiner Überprüfung ausgesetzt wird, gilt jede…
DDR A-Z 1965
Witz, politischer (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 In allen totalitären Systemen gedeiht der PW. als Ventil der unterdrückten Volksmeinung. Die Bevölkerung der SBZ zehrte jahrelang von der Überlieferung politischer Witze und Anekdoten aus der Nazi-Zeit, die leicht abgewandelt auch auf die neue Diktatur paßten. Nachweisbar sind auch Entlehnungen aus dem Bereich des Sowjetblocks. Die Empfänglichkeit für den PW., auch die Produktivität, schwankt mit dem politischen Kurs des Regimes; bei härterem Kurs nimmt der Drang, sich im PW. Luft zu machen, offenbar zu. Von mehreren tausend Flüchtlingen, die 1959 darüber befragt wurden, hatten 78 v. H. häufig, nur 1 v. H. nie PW. in der SBZ gehört. Zwar sollen nach dem Urteil eines Kreisgerichts („Unrecht als System“, Teil IV, S. 98) „Anekdoten, Spötteleien und Witze gegen führende Staats- und Parteifunktionäre in der DDR durchaus nicht strafwürdig“ sein, doch sind Witzerzähler in diesem wie in anderen Fällen wegen Staatsverleumdung mit Gefängnis bestraft worden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 489 Wittkowski, Margarete A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WohnbezirkSiehe auch die Jahre 1963 1966 1969 In allen totalitären Systemen gedeiht der PW. als Ventil der unterdrückten Volksmeinung. Die Bevölkerung der SBZ zehrte jahrelang von der Überlieferung politischer Witze und Anekdoten aus der Nazi-Zeit, die leicht abgewandelt auch auf die neue Diktatur paßten. Nachweisbar sind auch Entlehnungen aus dem Bereich des Sowjetblocks. Die Empfänglichkeit für den PW., auch die Produktivität, schwankt mit dem politischen Kurs des Regimes; bei härterem Kurs…
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Wohnungswesen (1965)
Siehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1966 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1960 1962 1963 Der Wohnungsfehlbestand in der SBZ ist nach Schätzungen westdeutscher Sachverständiger für Anfang 1964 mit etwa 500.000 Wohnungen anzunehmen. Er ist demnach, bezogen auf die unterschiedliche Bevölkerungszahl, noch ebenso groß wie er zu diesem Zeitpunkt in der BRD war. In der SBZ sind annähernd 90 v. H. der vorhandenen Wohnungen in der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg gebaut worden (Vergleich: in der BRD etwa 60 v. H. des Bestandes). Neun Zehntel der in der SBZ vor 1918 gebauten Wohnungen weisen wegen unterlassener Werterhaltungsmaßnahmen nach offiziöser Äußerung „schwere und geringere Schäden“ auf. Bei den staatlichen Organen (Räte der Kreise, der Bezirke und Gemeinden) bestehen Wohnungskommissionen, die über die Wohnraumverwendung entscheiden und auch auf den laufenden Wohnungsbau Einfluß nehmen. Ausschlaggebend für die „gerechte“ Verteilung von Wohnraum ist die „Leistung“ des Wohnungsuchenden oder Wohnungsinhabers „für den Aufbau der DDR“. Aktivisten, Angehörige der Intelligenz, Helden der Arbeit und andere Ausgezeichnete erhalten höchste Dringlichkeitsstufen. Seit Anfang 1956 sind bei neuen Wohnungsbauvorhaben in der Regel die Volkseigenen Betriebe als Rechtsträger eingesetzt. Die Betriebsgewerkschaftsleitungen (BGL) in den Betrieben nehmen entscheidenden Einfluß auf die Verteilung fertiggestellter Wohnungen, aber auch auf die Verteilung des Altwohnraums (Arbeiterwohnungsbau, Nationales Aufbauwerk). Seit März 1958 bestehen in den meisten Städten der SBZ „Volkseigene Kommunale Wohnungsverwaltungen“, deren Aufgabe es ist, die in den Nachkriegsjahren auf Grund der sowjet. Befehle enteigneten Grundstücke (Eigentum, Enteignung) zu verwalten, ebenso Grundstücke mit ausländischen oder westdeutschen Eigentümern, ferner Grundbesitz von Personen, die nach dem 17. Juni 1958 die SBZ „illegal“ verlassen haben. Die „VEB Kommunale Wohnungsverwaltung“ sollen auch die Herausgabe und Unterbringung von Obligationen für den Wohnungsbau besorgen und gelten als „Träger des Volkseigentums“ der dadurch finanzierten Wohnungen. Erträge aus Grundstücken bzw. Wohnungen, deren Eigentümer bereits vor 1945 im Ausland oder in der BRD lebten, werden nach Abzug der Instandhaltungs- und Verwaltungskosten einem Sperrkonto bei der Deutschen Notenbank überwiesen. Grundstücke bzw. Wohnungen von nach dem 17. 6. 1953 nach der BRD abgewanderten Eigentümern wurden von den „Kommunalen Wohnungsverwaltungen“ in Treuhänderschaft übernommen. Die Eigentümer haben kein Recht auf die Erteilung von Auskünften oder auf Zahlung von Erträgen aus der Vermietung. Die Arbeiten zur Werterhaltung der Wohnungen sind bisher sehr vernachlässigt worden. Das Material dafür ist knapp, und die Baubetriebe auch die in den PGH zusammengeschlossenen handwerklichen Baubetriebe — sind vorwiegend für staatliche Investbauten und sonstige öffentliche Bauarbeiten eingesetzt. Im Nov. 1963 beschloß der Ministerrat, die „Volkseigenen kommunalen Wohnungsverwaltungen“, die nur für enteignete und neu gebaute „volkseigene“ Wohnungen zuständig waren, in neuartige „Wohnungsverwaltungen in den städtischen Wohngebieten“ umzuwandeln. Damit werden nunmehr auch die noch in privatem Besitz befindlichen Wohnungen (etwa 70 v. H. des Gesamtbestandes) in die Verwaltung durch die Behörden einbezogen. Die neuen Wohnungsverwaltungen sollen „mit Hilfe der Bevölkerung für die Werterhaltung und richtige Verteilung des Wohnraumes verantwortlich“ sein. Unter dem Vorwand, daß es sich dabei um eine Form der Mietermitverwaltung handelt, sollen die Mieter nunmehr auch zu kostenlosen Reparaturleistungen an den privaten Wohngrundstücken herangezogen werden. Die Wohnungsmieten betragen in Neubauten zwischen –,65 und 1,10 DM Ost je [S. 491]qm. Altbaumieten sind noch auf dem Stand des Jahres 1938 gestoppt. Auch diese niedrigen Mieteinnahmen, die größere Werterhaltungsvorhaben ausschließen, erklären den durchweg abgewirtschafteten Zustand der meisten Miethäuser. Literaturangaben Faber, Dorothea: Die Wohnungswirtschaft in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1953. 56 S. m. 12 Anlagen. Plönies, Bartho: Planen und Bauen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor von Berlin. 2., erw. Aufl. (BB) 1953. 134 S. m. 16 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 490–491 Wohnungsbau A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wolf, ChristaSiehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1966 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1960 1962 1963 Der Wohnungsfehlbestand in der SBZ ist nach Schätzungen westdeutscher Sachverständiger für Anfang 1964 mit etwa 500.000 Wohnungen anzunehmen. Er ist demnach, bezogen auf die unterschiedliche Bevölkerungszahl, noch ebenso groß wie er zu diesem Zeitpunkt in der BRD war. In der SBZ sind annähernd 90 v. H. der…
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Wollweber, Ernst (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 28. 10. 1898 is Hannoversch-Münden, Volksschule, Hafenarbeiter. 1918 an der Matrosenmeuterei in Kiel beteiligt, Sekretär der Internationale der Seeleute und Hafenarbeiter, KPD. Mitgl., M.d.R. und des preuß. Landtages. Ab 1928 im deutschen KP-Geheimapparat. Spezialist für Schiffssabotage und Waffenschmuggel, 1940 in Schweden verhaftet und zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt, auf Ersuchen der Sowjetregierung ausgeliefert. Seit Juli 1953 als Nachfolger Zaissers Staatssekretär für Staatssicherheit und Stellv. des Ministers des Innern. Mit Neubildung des Ministeriums für Staatssicherheit (24. 11. 1955) zum Minister für Staatssicherheit berufen. Am 1. 11. 1957 aus „Gesundheitsgründen“ von seiner Funktion zusammen mit Schirdewan wegen „Fraktionstätigkeit“ und Opposition gegen Ulbricht aus dem ZK der SED ausgeschlossen, dem er seit 6. 4. 1954 angehörte. Vom 17. 10. 1954 bis 12. 3. 1958 Abg. der Volkskammer. Literaturangaben SBZ-Biographie — Ein biographisches Nachschlagebuch über die SBZ Deutschlands (bearb. vom Untersuchungsausschuß Freiheitl. Juristen). 3., erw. Aufl. (BMG) 1965. 406 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 491 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wollweber-ernst verwiesen. Wolgast A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WStVOSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 * 28. 10. 1898 is Hannoversch-Münden, Volksschule, Hafenarbeiter. 1918 an der Matrosenmeuterei in Kiel beteiligt, Sekretär der Internationale der Seeleute und Hafenarbeiter, KPD. Mitgl., M.d.R. und des preuß. Landtages. Ab 1928 im deutschen KP-Geheimapparat. Spezialist für Schiffssabotage und Waffenschmuggel, 1940 in Schweden verhaftet und zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt, auf Ersuchen der Sowjetregierung ausgeliefert.…
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Zahlungsverkehr (1965)
Siehe auch: Zahlungsverkehr: 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Zahlungsverkehr, Gesetz zur Regelung des Innerdeutschen: 1956 1958 Zahlungsverkehr, Grenzüberschreitender: 1985 Sowohl der Z. innerhalb der SBZ (a) als auch der mit der BRD (b) und dem Ausland © sind zentral reglementiert. a) Das heute gültige „Gesetz über die Regelung des Z.“ vom 21. 4. 1950 (GBl. S. 355) und hierzu ergangene DB ordnen an, daß nahezu der gesamte Z. zwischen Betrieben und privaten und öffentlichen Institutionen bargeldlos abzuwickeln ist (Kontenführungspflicht). Auch die Formen sind im einzelnen vorgeschrieben (Verrechnungsverfahren, Forderungseinzugsverfahren, Rechnungseinzugsverfahren, Banken). Durch Barzahlung dürfen seit 1964 auf Grund der 5. DB zum Gesetz über die Regelung des Z. (GBl. II, 1963, S. 862) nur Zahlungen für folgende Zwecke geleistet werden: Löhne, Gehälter, Prämien, Renten, Stipendien, Erfassung und Aufkauf landwirtschaftlicher Produkte, Gewinne der Produktionsgenossenschaften, Privatentnahmen und Kleinausgaben bis DM 200,–. Daneben werden Einzelhandelszahlungen bar getätigt, jedoch wird angestrebt, auch diese Zahlungen bargeldlos abzuwickeln (Sparen, Sparkaufbrief). Um eine Auflockerung des schwerfälligen Systems des Z. und eine Entlastung der Kreditinstitute, insbesondere der Deutschen ➝Notenbank, zu erreichen und mit dem Ziel der angeblich auf diesem Wege möglichen Kostensenkung, wird seit 1964 der Postscheckverkehr stärker eingeschaltet. So müssen z. B. alle Zahlungen für Lieferungen und Leistungen über Postscheckkonten abgewickelt werden. Der bare Z. aller Betriebe und Institutionen ist an einen Bargeldplan gebunden (Bargeldumlauf). b) Der innerdeutsche Z. hat durch Gesetz vom 15. 12. 1950 (GBl. S. 1202) eine besondere Regelung erfahren, richtet sich also nicht nach dem Devisengesetz vom 8. 2. 1952 (Devisen). Die nicht besonders genehmigte Einfuhr oder Ausfuhr von DM Ost oder fremder Währung war bereits durch eine Anordnung vom 23. 3. 1949 (ZVOB1. S. 211) verboten (Gefängnis bis zu 2 Jahren und Geldstrafe). Dieses Verbot wurde durch die „Geldverkehrsordnung“ vom 20. 9. 1961 (GBl. S. 461) erneuert. Westdeutsche, West-Berliner oder Ausländer können DM West oder ausländische Zahlungsmittel in die SBZ einführen, müssen aber die eingeführten Beträge den Grenzkontrollorganen vorweisen. Diese Beträge können in der SBZ zum offiziellen Kurs (für DM West 1:1) gegen DM Ost umgetauscht werden. Vom 1. 12. 1964 ab ist durch AO des sowjetzonalen Finanzministeriums vom 25. 11. 1964 (GBl. II, S. 903) vorgeschrieben, daß Ausländer und Bewohner der BRD für jeden Tag ihres Aufenthaltes in der SBZ oder Ost-Berlin 5 DM, West-Berliner je Tag 3 DM im Verhältnis 1:1 Umtauschen müssen. Ein Rücktausch der Umtausch-Pflichtbeträge erfolgt nicht. Nicht betroffen von dieser Regelung sind Kinder unter 16 Jahron und Personen im Rentenalter. An bestimmte Empfänger (staatl. Betriebe) dürfen während eines Aufenthaltes in der SBZ auch Zahlungen in DM West geleistet werden. Bei Verlassen der SBZ sind die während des Aufenthaltes nicht verbrauchten Beträge wieder vorzuweisen und dürfen ausgeführt werden. Nach dem „Gesetz zur Regelung des innerdeutschen Z.“ dürfen Zahlungen aus der SBZ an Berechtigte im Westen nur auf ein auf den Namen des Zahlungsempfängers lautendes Ost-Sperrkonto geleistet werden. Ausgenommen hiervon sind Zahlungen aus einem Arbeitsverhältnis in der SBZ an Personen, die ihren Wohnsitz im Westen haben. Geldforderungen gegen natürliche oder juristische Personen im Westen sind bei der Deutschen Notenbank anzumelden. Die Ausnahmeregelung für Zahlungen aus einem westlichen Arbeitsverhältnis eines Bewohners der SBZ oder Ost-Berlins, aus westlichen Pensions- oder Rentenforderungen wurde durch die Geldverkehrsordnung beseitigt. Diese VO fügt der Anmeldepflicht die Pflicht hinzu, die Geldforderung der Deutschen Notenbank oder einem von dieser beauftragten Kreditinstitut zum Ankauf anzubieten. Verfügungen über westliche Guthaben, die durch Einkünfte aus Arbeitsverhältnissen oder freiberuflicher Tätigkeit entstanden sind, sind verboten. Die unberechtigte Ein- oder Ausfuhr von Zahlungsmitteln oder die vorsätzliche Verletzung der Anmelde- und Anbietungspflicht ist mit Gefängnis und Geldstrafen, in schweren Fällen mit Zuchthaus bedroht; liegt Fahrlässigkeit vor, kann auf Gefängnis bis zu 1~Jahr oder Geldstrafe erkannt werden. a) Der Z. mit dem Ausland hat einen sehr bescheidenen Umfang, da er bei der Abwicklung des Außenhandels nur ausnahmsweise eine Rolle spielt. Die Außenhandelsumsätze wurden auf Grund zweiseitiger Warenlisten abgewickelt und wie die anderen finanziellen Transaktionen bis einschließlich 1963 im bilateralen Clearing verrechnet. Diese Methode gilt für den Zahlungs- und Verrechnungsverkehr mit Nicht-RGW-Ländern (RGW) weiter, während er mit RGW-Ländern seit Anfang 1955 im multilateralen Clearing abgewickelt wird. Während bis 1963 jede Staatsbank eines RGW-Landes bei der Staatsbank aller anderen RGW-Länder ein Konto unterhielt, wird seit 1964 nur ein Konto bei der Internationalen Bank für Wirtschaftliche Zusammenarbeit unterhalten, auf dem die Zahlungen aus dem Waren- und Dienstleistungs- und Kreditverkehr aller anderen RGW-Länder verrechnet werden. Der Devisenverkehr für nichtkommerzielle Zahlungen ist durch das Devisengesetz vom 8. 2. 1956 geregelt und unterliegt strengen Normen. Er ist nur für bestimmte Zahlungen erlaubt und genehmigungspflichtig. Die Durchführung des Z. mit dem Ausland [S. 493]obliegt ausschließlich der Deutschen Notenbank. Im Rahmen des RGW wird auch er seit 1964 über die Internationale Bank für Wirtschaftliche Zusammenarbeit abgewickelt. (Deutsche ➝Handelsbank AG, Währung, Sperrkonten, Erbrecht) Literaturangaben Abeken, Gerhard: Das Geld- und Bankwesen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor Berlins von 1945 bis 1954. 2., erw. Aufl. (BB) 1955. 68 S. m. 7 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 492–493 Zahlenlotto A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZahnärzteSiehe auch: Zahlungsverkehr: 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Zahlungsverkehr, Gesetz zur Regelung des Innerdeutschen: 1956 1958 Zahlungsverkehr, Grenzüberschreitender: 1985 Sowohl der Z. innerhalb der SBZ (a) als auch der mit der BRD (b) und dem Ausland © sind zentral reglementiert. a) Das heute gültige „Gesetz über die Regelung des Z.“ vom 21. 4. 1950 (GBl. S. 355) und hierzu ergangene DB ordnen an, daß nahezu der gesamte Z. zwischen Betrieben und privaten und…
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Zeiss (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Die Firma Carl Z. ist 1846 gegründet worden. Seit 1891 im Besitze der Carl-Z.-Stiftung, wurde sie das größte optischfeinmechanische und zugleich eines der sozialpolitisch führenden Unternehmen in der Welt. Mit ihrer Schwesterfirma Jenaer Glaswerk Schott & Gen. wurde Z. am 1.~Juni 1948 ohne Verfahren und Entschädigung enteignet und in einen sogenannten „Volkseigenen Betrieb“ (VEB) umgewandelt. (Volkseigene Industrie, Eigentum). Der Bundesgerichtshof hat am 24. 7. 1957 dem VEB untersagt, Namen und Markenzeichen zu benutzen. Die Benutzungsrechte hat ausschließlich die nach Heidenheim-Oberkochen verlegte Originalfirma Carl Z. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zehn Gebote der Sozialistischen Moral A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeitgeschichte, Deutsches Institut fürSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Die Firma Carl Z. ist 1846 gegründet worden. Seit 1891 im Besitze der Carl-Z.-Stiftung, wurde sie das größte optischfeinmechanische und zugleich eines der sozialpolitisch führenden Unternehmen in der Welt. Mit ihrer Schwesterfirma Jenaer Glaswerk Schott & Gen. wurde Z. am 1.~Juni 1948 ohne Verfahren und Entschädigung enteignet und in einen sogenannten „Volkseigenen Betrieb“ (VEB) umgewandelt. (Volkseigene Industrie, Eigentum). Der…
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Zeitschriften (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Die Z.-Produktion ist wie die Presse und das Verlagswesen vom Regime gelenkt und kontrolliert. Fast alle Z. haben „amtlichen“ Charakter und Fachmonopol. 1963 gab es 501 Z. (BRD: 7.120). Die Uniformierung ist in folgenden vergleichbaren Sachgruppen besonders bemerkenswert: Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zeitnormative A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitsummenmethodeSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Die Z.-Produktion ist wie die Presse und das Verlagswesen vom Regime gelenkt und kontrolliert. Fast alle Z. haben „amtlichen“ Charakter und Fachmonopol. 1963 gab es 501 Z. (BRD: 7.120). Die Uniformierung ist in folgenden vergleichbaren Sachgruppen besonders bemerkenswert: Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zeitnormative A, B, C, D, E, F, G, H,…
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Zentrag (1965)
Siehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Abk. für „Zentrale Druckerei-, Einkaufs- und Revisionsgesellschaft m.b.H.“, den Presse- und Verlagstrust der SED, mit dem diese fast vollständig die Presse, das Verlagswesen und den Buchhandel beherrscht. Die hohen Gewinne vereinnahmt die SED. (VOB) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 494 Zensur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZentralantiquariatSiehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Abk. für „Zentrale Druckerei-, Einkaufs- und Revisionsgesellschaft m.b.H.“, den Presse- und Verlagstrust der SED, mit dem diese fast vollständig die Presse, das Verlagswesen und den Buchhandel beherrscht. Die hohen Gewinne vereinnahmt die SED. (VOB) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 494 Zensur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q,…
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Zentralgeleitete Industrie (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Zur ZI. zählen die von den Fachabt. des Volkswirtschaftsrates unter Zwischenschaltung der VVB angeleiteten Industriebetriebe (Unterschied: Bezirksgeleitete Industrie). In der ZI. waren 1963 67 v. H. der in der Industrie Tätigen beschäftigt; vom Bruttoproduktionswert entfiel auf sie ein Anteil von 69 v. H. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 494 Zentrale Organe der Staatsmacht A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralhaus für KulturarbeitSiehe auch die Jahre 1963 1966 1969 1975 1979 1985 Zur ZI. zählen die von den Fachabt. des Volkswirtschaftsrates unter Zwischenschaltung der VVB angeleiteten Industriebetriebe (Unterschied: Bezirksgeleitete Industrie). In der ZI. waren 1963 67 v. H. der in der Industrie Tätigen beschäftigt; vom Bruttoproduktionswert entfiel auf sie ein Anteil von 69 v. H. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 494 Zentrale Organe der…
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Wirtschaftssystem (1965)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Wirtschaft. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 478 Wirtschaftsstrafverordnung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WirtschaftswissenschaftSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 1975 1979 Wirtschaft. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 478 Wirtschaftsstrafverordnung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wirtschaftswissenschaft
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Wismut-AG (1965)
Siehe auch: Wismut AG: 1959 1960 1962 1963 Wismut-AG: 1956 1958 1966 1969 1975 1979 Wismut-AG.: 1953 1954 Uranbergbau. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 487 Wismar A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WissenschaftSiehe auch: Wismut AG: 1959 1960 1962 1963 Wismut-AG: 1956 1958 1966 1969 1975 1979 Wismut-AG.: 1953 1954 Uranbergbau. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 487 Wismar A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaft
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Wissenschaftliche Beiräte (1965)
Siehe auch: Wissenschaftliche Beiräte: 1966 Wissenschaftliche Räte: 1975 1979 1985 Institutionen mit beratender Funktion in Fragen der „Einführung des technischen Höchststandes“ bei den Leitungen der Vereinigungen Volkseigener Betriebe. (Wissenschaftl.-technische Zentren) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 Wissenschaftlich-technische Zentren A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftliche IndustriebetriebeSiehe auch: Wissenschaftliche Beiräte: 1966 Wissenschaftliche Räte: 1975 1979 1985 Institutionen mit beratender Funktion in Fragen der „Einführung des technischen Höchststandes“ bei den Leitungen der Vereinigungen Volkseigener Betriebe. (Wissenschaftl.-technische Zentren) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 Wissenschaftlich-technische Zentren A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W,…
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Wittenberg (1965)
Siehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1966 1969 Kreisstadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, an der Elbe, mit (1963) 46.544 Einwohnern (1950: 49.852); reich an Erinnerungen an die Reformation: Schloßkirche (an deren Portal Luther 1517 seine Thesen anschlug) mit den Gräbern Luthers und Melanchthons, Stadtkirche (Luthers Predigtkirche), Augusteum (Predigerseminar) mit Wohnung Luthers, Lutherhalle mit reformationsgeschichtlichem Museum, Rathaus; Elbhafen; vielseitige Industrie: Zellstoff-, Eisen-, Gummi- und Stickstoffwerke, Maschinen, Seife, Nahrungsmittel. Die 1502 gegr. Universität wurde zum Mittelpunkt der Reformation. Sie ging im Jahre 1817 in der Universität Halle-W. auf. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 488 Wissenschaftlichkeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WittenbergeSiehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1963 1966 1969 Kreisstadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, an der Elbe, mit (1963) 46.544 Einwohnern (1950: 49.852); reich an Erinnerungen an die Reformation: Schloßkirche (an deren Portal Luther 1517 seine Thesen anschlug) mit den Gräbern Luthers und Melanchthons, Stadtkirche (Luthers Predigtkirche), Augusteum (Predigerseminar) mit Wohnung Luthers, Lutherhalle mit reformationsgeschichtlichem Museum, Rathaus; Elbhafen; vielseitige Industrie:…
DDR A-Z 1965
Wohnbezirk (1965)
Siehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 1985 Wohngebiet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 489 Witz, politischer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WohngebietSiehe auch die Jahre 1966 1969 1975 1979 1985 Wohngebiet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 489 Witz, politischer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wohngebiet
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Wolf, Christa (1965)
Siehe auch das Jahr 1966 * 1929 Landsberg (Warthe), Abitur in Bad Frankenhausen, germanistisches Studium in Jena und Leipzig. Seit 1954 hauptamtlich beim Vorstand des Deutschen ➝Schriftsteller-Verbandes, später Redakteur der „Neuen Deutschen Literatur“, zeitweilig dort auch Parteisekretärin der SED, und Lektor sowjetzonaler Verlage. Seit 1962 freiberufliche Schriftstellerin, Kandidatin des ZK der SED. Bekannt wurde Chr. W. durch ihren Roman „Der geteilte Himmel“ (1963), der kurz vor der Errichtung der Mauer spielt und für den sie den Heinrich-Mann-Preis erhielt. Er schildert die Auseinandersetzung der Generation der Zwanzigjährigen mit der Wirklichkeit des SED-Regimes und gehörte wegen der ungewöhnlichen Verteilung von Licht und Schatten zeitweilig zu den meistdiskutierten Werken der sowjetzonalen Literatur. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 491 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1965 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wolf-christa verwiesen. Wohnungswesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wolf, HannaSiehe auch das Jahr 1966 * 1929 Landsberg (Warthe), Abitur in Bad Frankenhausen, germanistisches Studium in Jena und Leipzig. Seit 1954 hauptamtlich beim Vorstand des Deutschen ➝Schriftsteller-Verbandes, später Redakteur der „Neuen Deutschen Literatur“, zeitweilig dort auch Parteisekretärin der SED, und Lektor sowjetzonaler Verlage. Seit 1962 freiberufliche Schriftstellerin, Kandidatin des ZK der SED. Bekannt wurde Chr. W. durch ihren Roman „Der geteilte Himmel“ (1963), der kurz vor der…
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WStVO (1965)
Siehe auch: WStVO: 1966 WSTVO: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Abk. für Wirtschaftsstrafverordnung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 491 Wollweber, Ernst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WTZSiehe auch: WStVO: 1966 WSTVO: 1956 1958 1959 1960 1962 1963 Abk. für Wirtschaftsstrafverordnung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 491 Wollweber, Ernst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WTZ
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Zahnärzte (1965)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Die Ausbildung der Z. ist nach sowjet. Muster neu geordnet (Hochschulen). Dauer 5 Studienjahre, danach 1~Pflichtjahr an einer Poliklinik oder Klinik. Allen Dentisten wurde 1949 die Erlangung der Approbation als Z. ermöglicht; die Ausbildung von Dentisten ist ausgelaufen. Im Rahmen der Facharzt-Ordnung wurde neben dem Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten (mit doppelter Approbation) der Fach-Z. für Kieferorthopädie geschaffen. Seit Febr.~1958 gilt auch der „Praktische Zahnarzt“ als Facharzt. Die Niederlassung in freier Praxis ist seit 1948 praktisch unmöglich, der weitaus größte Teil der Z. ist allmählich in haupt- oder nebenamtliche Anstellung in Ambulatorien, Polikliniken und ins Betriebsgesundheitswesen gezogen worden, schließlich seit 1958 in die Staatliche Praxis. Frei niedergelassen arbeiteten Anfang 1960 nur noch 3.900 Z. Der Druck des Regimes hat bei den Z. zu Abwanderung in ähnlichem Ausmaß geführt wie bei den Ärzten, mit der Folge völliger Unzulänglichkeit auch in der zahnärztlichen Versorgung der Bevölkerung. Im „Kommuniqué des Politbüros zur Verbesserung der Lage der Ärzte“ (20. 12. 1960) wurden den Z. vorübergehend die gleichen Zugeständnisse gemacht wie den Ärzten. Gesamtzahl der Z. Anfang 1964: 5.427, das ist 1 Z. auf rd. 2.960 Einwohner. (Gesundheitswesen, Sozialversicherungs- und Versorgungswesen, freie ➝Heilbehandlung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zahlungsverkehr A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zaisser, WilhelmSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1966 1969 Die Ausbildung der Z. ist nach sowjet. Muster neu geordnet (Hochschulen). Dauer 5 Studienjahre, danach 1~Pflichtjahr an einer Poliklinik oder Klinik. Allen Dentisten wurde 1949 die Erlangung der Approbation als Z. ermöglicht; die Ausbildung von Dentisten ist ausgelaufen. Im Rahmen der Facharzt-Ordnung wurde neben dem Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten (mit doppelter Approbation) der Fach-Z. für Kieferorthopädie…
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Zeitgeschichte, Deutsches Institut für (1965)
Siehe auch: Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ): 1969 1975 1979 1985 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für: 1959 1960 1962 1963 1966 Deutsches ➝Institut für Zeitgeschichte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zeiss A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitlohnSiehe auch: Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ): 1969 1975 1979 1985 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches: 1958 1959 1960 1962 1963 1966 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für: 1959 1960 1962 1963 1966 Deutsches ➝Institut für Zeitgeschichte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zeiss A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeitlohn
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Zeitsummenmethode (1965)
Siehe auch die Jahre 1963 1966 1969 Zur allgemeinen Einführung in der Industrie der SBZ vorgesehene Methode zur Messung der Arbeitsproduktivität. Die Z. war — wie es offiziell hieß — Ende 1962 in etwa 80 v. H. der zentralgeleiteten Industriebetriebe „mehr oder weniger ausreichend“ eingeführt. Sie besteht darin, daß die Entwicklung der Arbeitsproduktivität nicht mehr durch die Division der Zahl der Arbeitskräfte durch den Produktionswert (pro-Kopf-Methode) ermittelt werden soll, sondern durch die Addition des effektiven Zeitaufwandes für jeden einzelnen Arbeitsvorgang. Die zahlreichen Kritiker aus der Praxis erklären, die Z. sei zu kompliziert und erfordere einen hohen Personenaufwand; außerdem lasse sich der Zeitaufwand nicht durchweg für jeden Arbeitsvorgang hinreichend genau erfassen. Die Z. gilt der Propaganda zufolge „als ein wichtiges Instrument für die sozialistische Wirtschaftsführung“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 493 Zeitschriften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZeitzuschlagSiehe auch die Jahre 1963 1966 1969 Zur allgemeinen Einführung in der Industrie der SBZ vorgesehene Methode zur Messung der Arbeitsproduktivität. Die Z. war — wie es offiziell hieß — Ende 1962 in etwa 80 v. H. der zentralgeleiteten Industriebetriebe „mehr oder weniger ausreichend“ eingeführt. Sie besteht darin, daß die Entwicklung der Arbeitsproduktivität nicht mehr durch die Division der Zahl der Arbeitskräfte durch den Produktionswert (pro-Kopf-Methode) ermittelt werden soll, sondern…
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Zentralantiquariat (1965)
Siehe auch: Zentralantiquariat: 1963 Zentralantiquariat der DDR: 1966 1969 Deutscher ➝Buch-Export und -Import. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 494 Zentrag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Kommission für staatliche KontrolleSiehe auch: Zentralantiquariat: 1963 Zentralantiquariat der DDR: 1966 1969 Deutscher ➝Buch-Export und -Import. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 494 Zentrag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrale Kommission für staatliche Kontrolle
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Zentralhaus für Kulturarbeit (1965)
Siehe auch: Zentralhaus für Kulturarbeit: 1963 1975 1979 1985 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst): 1966 1969 Zentralhaus für Volkskunst: 1958 1959 1960 1962 Früher Zentralhaus für Volkskunst: „Zentrale Einrichtung zur Entwicklung und Förderung der Klubarbeit (Klub der Intelligenz) und des künstlerischen Volksschaffens“. Das ZfK. soll die Erfahrungen und Methoden der Kulturellen Massenarbeit studieren und verallgemeinern, und zwar durch „Entwicklung neuer Werke“ (Lieder, Tänze, Theaterstücke, Kompositionen), Schulung von Kulturfunktionären, Beratung der „Organe der Staatsmacht“ und Massenorganisationen, Wettbewerbe, Herausgabe der Zeitschrift „Volkskunst“ und durch Publikationen in den Verlagen Henschel und Hofmeister. Dem ZfK. unterstehen eine Schule für Volkskunst in Colditz (Sa.) und seit 1956 ein Institut für Volkskunstforschung in Leipzig, das von einem Wenden geleitet wird und das sprachliche und musikalische Volksschaffen sowie den Volkstanz erforschen soll. (Laienkunst) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Neunte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1965: S. 494 Zentralgeleitete Industrie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für BibliothekswesenSiehe auch: Zentralhaus für Kulturarbeit: 1963 1975 1979 1985 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst): 1966 1969 Zentralhaus für Volkskunst: 1958 1959 1960 1962 Früher Zentralhaus für Volkskunst: „Zentrale Einrichtung zur Entwicklung und Förderung der Klubarbeit (Klub der Intelligenz) und des künstlerischen Volksschaffens“. Das ZfK. soll die Erfahrungen und Methoden der Kulturellen Massenarbeit studieren und verallgemeinern, und zwar durch „Entwicklung…