DDR A-Z 1963

Diktatur des Proletariats (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Herrschaftssystem im Gefolge der proletarischen Revolution; von Marx als vorübergehende Erscheinung gemeint, aber nur gelegentlich, bes. in einem Satz seiner „Kritik des Gothaer Programms“, erwähnt, erst von Lenin zum „wichtigsten Problem“ und „Hauptinhalt“ der bolschewist. Revolution erhoben und durch seine 1917 erschienene Schrift „Staat und Revolution“ zu einer geschlossenen Revolutionstheorie entwickelt, die später [S. 113]von Stalin ausgebaut wurde. Auch der nach 1945 entwickelte Typ der Volksdemokratie ist nach Dimitroff und allgemein herrschender bolschewistischer Ansicht eine Form der DdP. (Historischer Materialismus, Marxismus-Leninismus, Stalinismus) Literaturangaben Leonhard, Wolfgang: Sowjetideologie heute, Bd. II — Die politischen Lehren (Fischer-Bücherei, 461). Frankfurt a. M., 1962. 328 S. Wetter, Gustav A.: Philosophie und Naturwissenschaft in der Sowjetunion (Rowohlts deutsche Enzyklopädie, 67). Hamburg 1958, Rowohlt. 195 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 112–113 Differenzierung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DIM

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Herrschaftssystem im Gefolge der proletarischen Revolution; von Marx als vorübergehende Erscheinung gemeint, aber nur gelegentlich, bes. in einem Satz seiner „Kritik des Gothaer Programms“, erwähnt, erst von Lenin zum „wichtigsten Problem“ und „Hauptinhalt“ der bolschewist. Revolution erhoben und durch seine 1917 erschienene Schrift „Staat und Revolution“ zu einer geschlossenen Revolutionstheorie entwickelt,…

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Direktstudium (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Das traditionelle Studium im Unterschied zum Fernstudium und Abendstudium. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 113 Diplomatische Beziehungen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Direktverkehr

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Das traditionelle Studium im Unterschied zum Fernstudium und Abendstudium. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 113 Diplomatische Beziehungen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Direktverkehr

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Disponibilität (1963)

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 Nach Marx ist die „absolute D.“ des Menschen für „wechselnde Arbeitserfordernisse“ oder die „möglichste Vielseitigkeit der Arbeiter“ eine Notwendigkeit für die „große Industrie“. Die heutige polytechnische Bildung und Erziehung hat demgemäß die Aufgabe, die Jugend auf den von der Technik geforderten „Wechsel der Arbeit“ vorzubereiten bzw. eine Ausbildung durchzuführen, die eine solche D. ermöglicht. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 114 Dispensaire A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Disproportionen

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 Nach Marx ist die „absolute D.“ des Menschen für „wechselnde Arbeitserfordernisse“ oder die „möglichste Vielseitigkeit der Arbeiter“ eine Notwendigkeit für die „große Industrie“. Die heutige polytechnische Bildung und Erziehung hat demgemäß die Aufgabe, die Jugend auf den von der Technik geforderten „Wechsel der Arbeit“ vorzubereiten bzw. eine Ausbildung durchzuführen, die eine solche D. ermöglicht. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete…

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Diversion (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Begriff aus dem Wirtschaftsstrafrecht, der in sowjet. Befehlen, vor allem im Befehl Nr. 160 der SMAD vom 3. 12. 1945 auftauchte. Definition und Abgrenzung zur Sabotage zunächst unklar. Mit Außerkraftsetzung des Besatzungsrechts wurde D. als eine unter Boykotthetze nach Art. 6 der Verfassung fallende Erscheinungsform im Klassenkampf angesehen. Durch das Strafrechtsergänzungsgesetz vom 11. 12. 1955 wurde D. zu einem selbständigen Tatbestand formuliert: „Wer mit dem Ziele, die Volkswirtschaft oder die Verteidigungskraft der DDR zu untergraben, es unternimmt, Maschinen, technische Anlagen, Transport- oder Verkehrsmittel oder sonstige für die Wirtschaft oder für die Verteidigung wichtige Gegenstände zu zerstören, unbrauchbar zu machen oder zu beschädigen, wird wegen D. mit Zuchthaus nicht unter drei Jahren bestraft; auf Vermögenseinziehung kann erkannt werden.“ In schweren Fällen ist lebenslängliches Zuchthaus oder Todesstrafe möglich. Im Zuge der Kampagne gegen angebliche „S-Bahn-Banditen“ nach dem 13. 8. 1961 verurteilte das Ost-Berliner Stadtgericht am 6. 9. 1955 einen 16jährigen Jugendlichen wegen D. zu 5 Jahren Zuchthaus. Ihm wurde vorgeworfen, Abfallkästen und Aschenbecher in den S-Bahn-Abteilen ausgeleert und die Inneneinrichtung der S-Bahn durch Aufschlitzen der gepolsterten Bänke und Zerschneiden der Gummieinfassungen an den Türen beschädigt zu haben. Das Gericht wandte bewußt die Grundsätze des Erwachsenenstrafrechts an. (Jugendstrafrecht, Rechtswesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 114 Diversant A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DJR

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Begriff aus dem Wirtschaftsstrafrecht, der in sowjet. Befehlen, vor allem im Befehl Nr. 160 der SMAD vom 3. 12. 1945 auftauchte. Definition und Abgrenzung zur Sabotage zunächst unklar. Mit Außerkraftsetzung des Besatzungsrechts wurde D. als eine unter Boykotthetze nach Art. 6 der Verfassung fallende Erscheinungsform im Klassenkampf angesehen. Durch das Strafrechtsergänzungsgesetz vom 11. 12. 1955 wurde D. zu einem…

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Dölling, Rudolf (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 * 4. 11. 1902 in Rußbach (jetzt CSR), als Sohn eines Arbeiters, Volksschule, Bergmann. 1923 wegen kommun. Tätigkeit aus Schlesien in die CSR abgeschoben. 1923 KP der CSR, 1935 bis 1938 Abgeordneter des tschechoslowakischen Parlaments. Nach sowjetzonalen Angaben von 1938 bis 1945 „illegaler Kampf gegen den Faschismus“, nach westlichen Quellen 1938 Emigration in die SU, Besuch der Zentralschule der KPdSU in Moskau, 1943 Mitgl. des Nationalkomitees Freies Deutschland. 1946 in die SBZ, SED, Mitarbeiter des ZK der SED. Seit 1949 KVP bzw. NVA. 1950 VP-Chefinspekteur und Leiter der Hauptabt. Politkultur in der HVA, 1951 Generalinspekteur, seit 1949 Generalmajor, Leiter der politischen Verwaltung der KVP und Stellv. des Ministers des Innern, seit 18. 1. 1956 in gleicher Funktion Stellv. des Ministers für Nationale Verteidigung. Seit Aug. 1959 als Nachf. von Johannes ➝König Botschafter in Moskau. Seit 1954 Abg. der Volkskammer. Seit 1958 Mitglied des ZK der SED. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 115 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/doelling-rudolf verwiesen. Dokumentation A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dollwetzel, Heinrich

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 * 4. 11. 1902 in Rußbach (jetzt CSR), als Sohn eines Arbeiters, Volksschule, Bergmann. 1923 wegen kommun. Tätigkeit aus Schlesien in die CSR abgeschoben. 1923 KP der CSR, 1935 bis 1938 Abgeordneter des tschechoslowakischen Parlaments. Nach sowjetzonalen Angaben von 1938 bis 1945 „illegaler Kampf gegen den Faschismus“, nach westlichen Quellen 1938 Emigration in die SU, Besuch der Zentralschule der KPdSU in Moskau, 1943 Mitgl. des…

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Dorfakademien (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Einrichtungen der Erwachsenenbildung, 1958 entstanden; die D. sind teilweise mit den Dorfklubs verbunden und betreiben als „lenkende und koordinierende Zentren aller Qualifizierungsmaßnahmen auf dem Lande“ unter der Anleitung der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse und der Führung eines örtlichen „akademischen Rates“ (meist aus Lehrern und Funktionären) populärwissenschaftliche Aufklärung, die „unmittelbar dem Kampf um höhere Marktproduktion und der weiteren sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft“ dienen soll. Nach neueren Angaben soll es 1960 über 3.000 D. gegeben haben, doch scheint ein erheblicher Teil davon nur auf dem Papier zu existieren. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 115 Doppelte Unterstellung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dorfchronik

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Einrichtungen der Erwachsenenbildung, 1958 entstanden; die D. sind teilweise mit den Dorfklubs verbunden und betreiben als „lenkende und koordinierende Zentren aller Qualifizierungsmaßnahmen auf dem Lande“ unter der Anleitung der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse und der Führung eines örtlichen „akademischen Rates“ (meist aus Lehrern und Funktionären) populärwissenschaftliche Aufklärung, die…

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Dorfzeitungen (1963)

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 1969 1975 Seit 1954 erscheinen in den Bereichen der MTS D. als Organ der Kreisleitungen der SED zur Verbreitung der polit. und wirtschaftl. Anliegen des Regimes. Die 6.000 D. gelten als wichtigstes Agitationsmittel bei der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 116 Dorfplan A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DPA

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 1969 1975 Seit 1954 erscheinen in den Bereichen der MTS D. als Organ der Kreisleitungen der SED zur Verbreitung der polit. und wirtschaftl. Anliegen des Regimes. Die 6.000 D. gelten als wichtigstes Agitationsmittel bei der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 116 Dorfplan A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W,…

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Dritter Weg (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Mit dem Begriff DW. verbindet die sozialistische Opposition im Ostblock das Bekenntnis zum „demokratischen“ oder auch „menschlichen Sozialismus“. Sozialistische Wirtschaftsformen sollen ihre Ergänzung finden durch eine echte Demokratie in Staat und Gesellschaft. Diese Auffassung lehnt sowohl den Stalinismus und den nachstalinistischen Totalitarismus im Ostblock als auch die kapitalistisch-demokratische Gesellschaftsordnung ab, in der die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln weiterbestehe. Der DW. wird als Alternative gegenüber dem Kapitalismus und dem entarteten Sozialismus verstanden. Seine Anhänger in der SBZ sehen in der Theorie des DW. die einzig mögliche programmatische Plattform für ein wiedervereinigtes Deutschland, das eine Synthese zwischen „sozialistischer Diktatur“ und „kapitalistischer Demokratie“ sein soll. Die SED-Führung bekämpft sowohl die Anhänger der SPD in der Bundesrepublik und in der SBZ als auch die Anhänger des Revisionismus als Verfechter des DW.: „Die Politik der SPD, die Theorien vom ‚dritten Weg‘ und vom ‚demokratischen Sozialismus‘ sind im Grunde genommen nichts anderes [S. 117]als eine mehr oder weniger getarnte Unterstützung des Imperialismus und Militarismus“ (Thesen des SED-Politbüros zum zehnten Jahrestag der Gründung der „DDR“, Einheit, 9/1959, S. 1262). Insbesondere seit der Verabschiedung des Godesberger Parteiprogramms der SPD 1959 hat die SED-Führung die Auseinandersetzung mit allen Anhängern des DW. intensiviert. (Entstalinisierung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 116–117 Dresden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DRK

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Mit dem Begriff DW. verbindet die sozialistische Opposition im Ostblock das Bekenntnis zum „demokratischen“ oder auch „menschlichen Sozialismus“. Sozialistische Wirtschaftsformen sollen ihre Ergänzung finden durch eine echte Demokratie in Staat und Gesellschaft. Diese Auffassung lehnt sowohl den Stalinismus und den nachstalinistischen Totalitarismus im Ostblock als auch die kapitalistisch-demokratische Gesellschaftsordnung ab,…

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DSF (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für Gesellschaft für ➝Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 DSA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DTSB

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für Gesellschaft für ➝Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 DSA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DTSB

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DVD (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Abk. für Deutscher Veranstaltungsdienst. (Deutsche ➝Konzert- und Gastspieldirektion) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 Düngemittel, Mineralische A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DVP

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Abk. für Deutscher Veranstaltungsdienst. (Deutsche ➝Konzert- und Gastspieldirektion) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 Düngemittel, Mineralische A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DVP

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Ebert, Friedrich (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 [S. 119]* 12. 9. 1894 in Bremen als Sohn des späteren ersten deutschen Reichspräsidenten. Volks- und Mittelschule, Buchdrucker. 1910 Mitgl. der SAJ, seit 1. 5. 1913 Mitgl. der SPD, 1915–1918 Soldat, 1919 Redakteur beim „Vorwärts“, ab 1925 Chefredakteur der SPD-Zeitung in Brandenburg, dort Stadtverordnetenvorsteher, 1928 M. d. R., 1933 preuß. Staatsrat. Ab 1933 vorübergehend im KZ, 1939 Soldat, ab 1940 im Reichsverlagsamt tätig. 1945 Sekretär des SPD-Bezirksverbandes Brandenburg-Land, ab 1946 Präsident des Brandenburgischen Landtages und Landesvors. der SED in Brandenburg. Seit 30. 11. 1948 Oberbürgermeister von Ost-Berlin, seit 1946 Mitgl. des Parteivorstandes bzw. ZK der SED, seit 1947 Mitgl. des Zentralsekretariats bzw. Politbüros der SED. Seit August 1953 Mitgl. des Sekretariats bzw. des Büros der SED-Bezirksleitung Berlin. Seit dem 7. 10. 1949 Abgeordn., seit 17. 10. 1946 Vizepräsident und seit 25. 4. 1956 Mitgl. des neugegründ. Ausschusses für Nationale Verteidigung der Volkskammer. Vom 18. 6. 1950 bis 30. 3. 1958 Präsident der Gesellschaft für ➝Deutsch-sowjetische Freundschaft. Seit März 1954 Präsident des Deutschen ➝Städte- und Gemeindetages. Seit 12. 9. 1960 Mitgl. des Staatsrates. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 119 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/ebert-friedrich verwiesen. DWK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehegattenzuschlag, Staatlicher

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 [S. 119]* 12. 9. 1894 in Bremen als Sohn des späteren ersten deutschen Reichspräsidenten. Volks- und Mittelschule, Buchdrucker. 1910 Mitgl. der SAJ, seit 1. 5. 1913 Mitgl. der SPD, 1915–1918 Soldat, 1919 Redakteur beim „Vorwärts“, ab 1925 Chefredakteur der SPD-Zeitung in Brandenburg, dort Stadtverordnetenvorsteher, 1928 M. d. R., 1933 preuß. Staatsrat. Ab 1933 vorübergehend im KZ, 1939 Soldat, ab 1940 im…

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Ehm, Willi (1963)

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 * 30. 8. 1918 in Bergen auf Rügen. Im 2. Weltkrieg Obersteuermann, soll als Überläufer oder Gefangener in sowjet. Hand gelangt sein und im Nationalkomitee Freies Deutschland gewirkt haben. Trat bei Aufbau der Seestreitkräfte der KVP und der Nationalen Volksarmee wenig nach außen hervor. Vom Juni 1960 bis Februar 1962 Chef der „Volksmarine“. Anschließend bis Anfang 1963 Besuch einer Militärakademie; während dieser Zeit wurde er auf seinem Kommandoposten kommissarisch von Konteradmiral Heinz ➝Neukirchen abgelöst. Seit Februar 1963 neuerlich Chef der „Volksmarine“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 119 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für allgemeine Personenrecherchen wird neben der Rubrik BioLeX auch auf andere biographische Nachschlagewerke verwiesen. Eheschließung, Sozialistische A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 * 30. 8. 1918 in Bergen auf Rügen. Im 2. Weltkrieg Obersteuermann, soll als Überläufer oder Gefangener in sowjet. Hand gelangt sein und im Nationalkomitee Freies Deutschland gewirkt haben. Trat bei Aufbau der Seestreitkräfte der KVP und der Nationalen Volksarmee wenig nach außen hervor. Vom Juni 1960 bis Februar 1962 Chef der „Volksmarine“. Anschließend bis Anfang 1963 Besuch einer Militärakademie; während dieser Zeit wurde er auf seinem Kommandoposten…

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DIM (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für Deutsches Institut für ➝Marktforschung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 113 Diktatur des Proletariats A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DIN (Deutsche Industrie-Normen)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für Deutsches Institut für ➝Marktforschung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 113 Diktatur des Proletariats A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DIN (Deutsche Industrie-Normen)

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Direktverkehr (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 Warenverkehr zwischen Herstell- und Verarbeitungsbetrieben unter Ausschaltung des Großhandels. Auch zwischen Herstellbetrieben und Einzelhandel wird der D. gefördert. Der D. entspricht dem Streckengeschäft in einer westlichen Wirtschaft. Reibungsloser Ablauf dieser Handelsmethode setzt gleichbleibende Warenqualitäten, Typisierung und Normung voraus. Diese Voraussetzungen sind nicht in ausreichendem Maße gegeben. (Handel) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 113 Direktstudium A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dispatchersystem

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 Warenverkehr zwischen Herstell- und Verarbeitungsbetrieben unter Ausschaltung des Großhandels. Auch zwischen Herstellbetrieben und Einzelhandel wird der D. gefördert. Der D. entspricht dem Streckengeschäft in einer westlichen Wirtschaft. Reibungsloser Ablauf dieser Handelsmethode setzt gleichbleibende Warenqualitäten, Typisierung und Normung voraus. Diese Voraussetzungen sind nicht in ausreichendem Maße gegeben. (Handel) Fundstelle:…

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Disproportionen (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 Oft verwendeter Ausdruck für den nicht aufeinander abgestimmten Stand der Industriezweige und den ungleichen techn. Ausrüstungsstand von Betriebsabteilungen. Als Ursachen für die D. werden die Kriegsauswirkungen (Kriegsschäden, Demontagen, Reparationen) und die Spaltung Deutschlands angegeben, durch die Rohstoffgewinnungs- und Verarbeitungsgebiete getrennt wurden. Nach dem Kriege entwickelten sich die Industriezweige trotz der zentralen Planung senr unterschiedlich, und auch innerhalb der Industriezweige wurde die Erzeugung nicht aufeinander abgestimmt. Auch jetzt bestehen z. B. noch D. zwischen dem gestiegenen Energiebedarf und den Möglichkeiten, neue Kraftwerkskapazitäten zu erstellen, zwischen dem Neubedarf an Industriebauten und den verfügbaren Kapazitäten in der Bau- und Baustoffindustrie, ferner zwischen dem Bedarf an Grundchemikalien und den verfügbaren Kapazitäten zu ihrer Herstellung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 114 Disponibilität A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Disziplinarmaßnahmen

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 Oft verwendeter Ausdruck für den nicht aufeinander abgestimmten Stand der Industriezweige und den ungleichen techn. Ausrüstungsstand von Betriebsabteilungen. Als Ursachen für die D. werden die Kriegsauswirkungen (Kriegsschäden, Demontagen, Reparationen) und die Spaltung Deutschlands angegeben, durch die Rohstoffgewinnungs- und Verarbeitungsgebiete getrennt wurden. Nach dem Kriege entwickelten sich die Industriezweige trotz der zentralen…

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DJR (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Abk. für Deutscher ➝Jugendring. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 114 Diversion A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dogmatismus

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Abk. für Deutscher ➝Jugendring. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 114 Diversion A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dogmatismus

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Dollwetzel, Heinrich (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 * 30. 3. 1912 in Hamburg als Sohn eines Arbeiters. Volksschule, Heizungsmonteur. Mit 18 Jahren KPD, nach 1933 Emigration, zuerst nach Dänemark. Im Spanischen Bürgerkrieg Kommandeur einer Panzerkomp. 1937 in der SU Lehrer an der Antifaschule in Talitza. 1949 bis 1950 Absolvent einer Militärakademie in der SU. Danach Generalinspekteur der VP, Oberst der KVP, ab 1954 Leiter der Verwaltung Lehranstalten im Stab der KVP. 1952 Generalmajor der NVA, 1954 bis 1957 Stellv. des Ministers für Nat. Verteidigung. War Chef der Militärakademie der NVA in Dresden von Frühjahr 1958 bis Januar 1960. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 115 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/dollwetzel-heinrich-heini-o-heinrich-wolf verwiesen. Dölling, Rudolf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Domowina

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 * 30. 3. 1912 in Hamburg als Sohn eines Arbeiters. Volksschule, Heizungsmonteur. Mit 18 Jahren KPD, nach 1933 Emigration, zuerst nach Dänemark. Im Spanischen Bürgerkrieg Kommandeur einer Panzerkomp. 1937 in der SU Lehrer an der Antifaschule in Talitza. 1949 bis 1950 Absolvent einer Militärakademie in der SU. Danach Generalinspekteur der VP, Oberst der KVP, ab 1954 Leiter der Verwaltung Lehranstalten im Stab der KVP. 1952 Generalmajor der NVA,…

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Dorfchronik (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 Darstellung der geschichtlichen Entwicklung des Dorfes unter grober Verfälschung der Tatsachen. Dient vor allem dem Zweck, die agrarrevolutionären Maßnahmen historisch zu rechtfertigen und „dokumentarisch“ zu belegen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 115 Dorfakademien A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dorfklubs

Siehe auch die Jahre 1960 1962 Darstellung der geschichtlichen Entwicklung des Dorfes unter grober Verfälschung der Tatsachen. Dient vor allem dem Zweck, die agrarrevolutionären Maßnahmen historisch zu rechtfertigen und „dokumentarisch“ zu belegen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 115 Dorfakademien A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dorfklubs

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DPA (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für Deutscher Personalausweis. (Personalausweis) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 116 Dorfzeitungen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DPZI

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für Deutscher Personalausweis. (Personalausweis) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 116 Dorfzeitungen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DPZI

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DRK (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Deutsches Rotes Kreuz. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 Dritter Weg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Druckerei- und Verlagskontor

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Deutsches Rotes Kreuz. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 Dritter Weg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Druckerei- und Verlagskontor

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DTSB (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für den im April 1957 als Nachfolger des DSA (Sport) gegr. Deutschen Turn- und Sportbund, in dem die Sportverbände, früher Sektionen genannt, zusammengefaßt sind. Präsident ist Manfred ➝Ewald. „Der DTSB ist eine von der SED gelenkte Massenorganisation, die ihre sog. gesamtdeutsche Arbeit im Rahmen der SED-Gesamtorganisation für Westarbeit betreibt“ (BGH, Beschl. vom 14. 3. 1961 — ROW 1961, S. 253). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 DSF A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Duden

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für den im April 1957 als Nachfolger des DSA (Sport) gegr. Deutschen Turn- und Sportbund, in dem die Sportverbände, früher Sektionen genannt, zusammengefaßt sind. Präsident ist Manfred ➝Ewald. „Der DTSB ist eine von der SED gelenkte Massenorganisation, die ihre sog. gesamtdeutsche Arbeit im Rahmen der SED-Gesamtorganisation für Westarbeit betreibt“ (BGH, Beschl. vom 14. 3. 1961 — ROW 1961, S. 253). Fundstelle: SBZ von…

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DVP (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Deutsche ➝Volkspolizei. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 DVD A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DWA

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Deutsche ➝Volkspolizei. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 DVD A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DWA

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Ehegattenzuschlag, Staatlicher (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Zum Ausgleich der Preiserhöhungen nach der Abschaffung der Lebensmittelkarten erhalten seit 1. 6. 1958, Arbeiter, Angestellte, Mitglieder landwirtschaftlicher und handwerklicher Produktionsgenossenschaften sowie Studenten mit einem Bruttodurchschnittsverdienst bis zu 800 DM im Monat einen StE. von 5 DM monatlich, wenn der Ehegatte kein eigenes Einkommen hat und in der SBZ oder in Ost-Berlin wohnt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 119 Ebert, Friedrich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Eherecht

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Zum Ausgleich der Preiserhöhungen nach der Abschaffung der Lebensmittelkarten erhalten seit 1. 6. 1958, Arbeiter, Angestellte, Mitglieder landwirtschaftlicher und handwerklicher Produktionsgenossenschaften sowie Studenten mit einem Bruttodurchschnittsverdienst bis zu 800 DM im Monat einen StE. von 5 DM monatlich, wenn der Ehegatte kein eigenes Einkommen hat und in der SBZ oder in Ost-Berlin wohnt. Fundstelle: SBZ von A…

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Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Medaille für Angehörige der bewaffneten Organe des Ministeriums des Innern, sonstige Personen und Dienststellen, insbesondere für persönliche Tapferkeit und selbstlosen Einsatz der eigenen Person zum Schutze der „DDR“. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 119 Ehm, Willi A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Eigentum

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Medaille für Angehörige der bewaffneten Organe des Ministeriums des Innern, sonstige Personen und Dienststellen, insbesondere für persönliche Tapferkeit und selbstlosen Einsatz der eigenen Person zum Schutze der „DDR“. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 119 Ehm, Willi A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Eigentum

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DIN (Deutsche Industrie-Normen) (1963)

Siehe auch: DIN (Deutsche Industrie-Norm): 1979 1985 DIN (Deutsche Industrie-Normen): 1960 1962 1965 1966 1969 1975 DIN-Normen: 1958 1959 Technische Normen des Deutschen Normenausschusses (DNA), Sitz West-Berlin, die zu einem geringen Teil auch in der SBZ noch Gültigkeit haben. Seit Anfang 1961 ist bekannt, daß die SBZ die Anwendung von DIN einschränken und später gänzlich abschaffen will. Dafür sollen die Staatlichen Standards den sowjet. GOST-Normen angeglichen werden. Der DNA war bis Mitte 1961 trotz der Spaltung Deutschlands funktionsfähig geblieben. In seinen Fachausschüssen arbeiteten die Vertreter beider Teile Deutschlands. Das Präsidium des DNA bestand zu einem Drittel aus Vertretern der SBZ (Technische Normen). Seit dem 13. August 1961 (Mauer) sind alle offiziellen Kontakte sowjetzonaler Vertreter im DNA mit westdeutschen Stellen des DNA auf Anweisung des SED-Regimes unterbrochen, über den DNA war die SBZ bisher indirekt Mitgl. der Internationalen Standardisierungskommission (ISO). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 113 DIM A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diplomatische Beziehungen

Siehe auch: DIN (Deutsche Industrie-Norm): 1979 1985 DIN (Deutsche Industrie-Normen): 1960 1962 1965 1966 1969 1975 DIN-Normen: 1958 1959 Technische Normen des Deutschen Normenausschusses (DNA), Sitz West-Berlin, die zu einem geringen Teil auch in der SBZ noch Gültigkeit haben. Seit Anfang 1961 ist bekannt, daß die SBZ die Anwendung von DIN einschränken und später gänzlich abschaffen will. Dafür sollen die Staatlichen Standards den sowjet. GOST-Normen angeglichen werden. …

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Dispatchersystem (1963)

Siehe auch: Dispatcher: 1954 1956 1958 1985 Dispatchersystem: 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Seit 1953, zuerst in Industriebetrieben eingeführtes System der „operativen Kontrolle des Produktionsablaufs“. Der „Hauptdispatcher“ ist dem Werkleiter unterstellt und kontrolliert mit seinen Dispatchern jede Abteilung, jede Schicht, jede Brigade usw. Durch das D. sollen Betriebsstörungen und Abweichungen von den Tagesplänen des Betriebes festgestellt und sofort „operativ“ beseitigt werden. Die Dispatcher stehen in Großbetrieben über Fernsprecher und Werkfunk mit allen Abteilungen in Verbindung. Sie besitzen unmittelbares Anweisungsrecht. Sie „sollen auch dazu beitragen, die Staatsdisziplin und die Verantwortlichkeit in den Betrieben zu erhöhen“. Seit der Einführung des D. gibt es in den Betrieben entsprechend dem kommun. Prinzip der mehrfachen Kontrolle zwei Kontrollsysteme für den Produktionsablauf, denn neben dem D. besteht weiterhin die dem Techn. Direktor unterstellte Abt. Produktionsleitung. Zahlreiche persönliche Zwistigkeiten sind in den Betrieben auf die Einführung des D. zurückzuführen. — Auch bei Behördendienststellen, bei der Post und der Eisenbahn, im Handel und bei den Maschinen-Traktoren-Stationen wurde das D. eingeführt. Mitte 1962 wurde der Dispatcher[S. 114]dienst der Betriebe dem neu organisierten „Dispatcherdienst des Volkswirtschaftsrats“ eingegliedert. Diese neue Organisationsform des D. umfaßt die Dispatcherdienste aller Ebenen der Wirtschaftsverwaltung. Durch das D. wird versucht, die Mängel im Produktionsablauf — die meistens die Folgen der Unzulänglichkeit der Planung sind — zu mindern. Literaturangaben Weiss, Wilhelm: Das Gesundheitswesen in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw., von Erwin Jahn völlig umgearb. Aufl. (BB) 1957. Teil I (Text) 98 S., Teil II (Anlagen) 189 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 113–114 Direktverkehr A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dispensaire

Siehe auch: Dispatcher: 1954 1956 1958 1985 Dispatchersystem: 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Seit 1953, zuerst in Industriebetrieben eingeführtes System der „operativen Kontrolle des Produktionsablaufs“. Der „Hauptdispatcher“ ist dem Werkleiter unterstellt und kontrolliert mit seinen Dispatchern jede Abteilung, jede Schicht, jede Brigade usw. Durch das D. sollen Betriebsstörungen und Abweichungen von den Tagesplänen des Betriebes festgestellt und sofort „operativ“…

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Disziplinarmaßnahmen (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Arbeitsdisziplin. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 114 Disproportionen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diversant

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Arbeitsdisziplin. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 114 Disproportionen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diversant

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Dogmatismus (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Pj. Bezeichnung für die Haltung solcher Genossen, die starr bei einmal erlernten Parteidoktrinen beharren und unfähig sind, sich der jeweiligen Parteilinie anzupassen; praktisch seit Stalins Tod denjenigen vorgeworfen, die, statt die von Chruschtschow in Anspruch genommene „schöpferische [S. 115]Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus“ gemäß der jeweils gültigen Version zu vertreten, auf dem in der Ära Stalin verfestigten Dogmenschatz beharren. Neuerdings vor allem den chinesischen und albanischen Kommunisten vorgeworfen. D. ist eine der Abweichungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 114–115 DJR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dokumentation

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Pj. Bezeichnung für die Haltung solcher Genossen, die starr bei einmal erlernten Parteidoktrinen beharren und unfähig sind, sich der jeweiligen Parteilinie anzupassen; praktisch seit Stalins Tod denjenigen vorgeworfen, die, statt die von Chruschtschow in Anspruch genommene „schöpferische [S. 115]Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus“ gemäß der jeweils gültigen Version zu vertreten, auf dem in der Ära Stalin…

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Domowina (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Wenden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 115 Dollwetzel, Heinrich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Doppelte Unterstellung

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Wenden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 115 Dollwetzel, Heinrich A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Doppelte Unterstellung

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Dorfklubs (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 In den D., deren erster im März 1957 gegründet wurde und von denen Ende 1960 rd. 6.000 existiert haben sollen, will man das gesamte „gesellschaftliche (und gesellige) Leben“ auf dem Dorfe konzentrieren, ohne daß dadurch in das Eigenleben der Massenorganisationen eingegriffen werden soll. Es geht einerseits um Koordination, andererseits aber auch um die politische Ausrichtung des geselligen Dorflebens im kommun. Sinne. Allgemeinbildende Veranstaltungen, die in erster Linie der Produktionssteigerung zu [S. 116]dienen haben, werden systematischer von den Dorfakademien betrieben. (Klub der Kulturschaffenden) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 115–116 Dorfchronik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dorfplan

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 In den D., deren erster im März 1957 gegründet wurde und von denen Ende 1960 rd. 6.000 existiert haben sollen, will man das gesamte „gesellschaftliche (und gesellige) Leben“ auf dem Dorfe konzentrieren, ohne daß dadurch in das Eigenleben der Massenorganisationen eingegriffen werden soll. Es geht einerseits um Koordination, andererseits aber auch um die politische Ausrichtung des geselligen Dorflebens im kommun. Sinne.…

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DPZI (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Abk. für Deutsches ➝Pädagogisches Zentralinstitut. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 116 DPA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dresden

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Abk. für Deutsches ➝Pädagogisches Zentralinstitut. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 116 DPA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dresden

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Druckerei- und Verlagskontor (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Verlagswesen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 DRK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DSA

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Verlagswesen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 DRK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DSA

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Duden (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 Von dem weltbekannten Nachschlagewerk „Rechtschreibung der deutschen Sprache und der Fremdwörter“, begründet 1872 von Konrad D., erscheint neben der rechtmäßigen Ausgabe der Abt. Duden-Verlag des Bibliographischen Instituts in Mannheim seit 1948 im VEB „Bibliographisches Institut“ Leipzig eine im Sinne des Marxismus-Leninismus „gründlich überarbeitete“ sowjetzonale Ausgabe. Obschon sie „die Einheit unseres Volkes und unseres demokratischen deutschen Vaterlandes zu gewährleisten“ vorgibt, tritt von Auflage zu Auflage die Sonderentwicklung der Sprache unter dem Einfluß der Sowjetisierung stärker hervor. (Beispiel: Pazifismus. Original-Duden: „Ablehnung des Krieges aus religiösen oder ethischen Gründen“; SBZ-Duden: „Ablehnung jedes, auch des gerechten Krieges“.) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 DTSB A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Düngemittel, Mineralische

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 Von dem weltbekannten Nachschlagewerk „Rechtschreibung der deutschen Sprache und der Fremdwörter“, begründet 1872 von Konrad D., erscheint neben der rechtmäßigen Ausgabe der Abt. Duden-Verlag des Bibliographischen Instituts in Mannheim seit 1948 im VEB „Bibliographisches Institut“ Leipzig eine im Sinne des Marxismus-Leninismus „gründlich überarbeitete“ sowjetzonale Ausgabe. Obschon sie „die Einheit unseres Volkes und unseres demokratischen…

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DWA (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Abk. für Deutsche ➝Warenabnahmegesellschaft m. b. H. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 DVP A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DWK

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Abk. für Deutsche ➝Warenabnahmegesellschaft m. b. H. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 DVP A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DWK

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Eherecht (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Familienrecht, Ausgleichsanspruch, Güterrecht. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 119 Ehegattenzuschlag, Staatlicher A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Eheschließung, Sozialistische

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Familienrecht, Ausgleichsanspruch, Güterrecht. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 119 Ehegattenzuschlag, Staatlicher A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Eheschließung, Sozialistische

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Eigentum (1963)

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Einen einheitlichen E.-Begriff gibt es nicht mehr. Man unterscheidet zwischen staatlich-sozialistischem E. oder Volkseigentum, genossenschaftlich-sozialistischem E., persönlichem E. sowie dem Privat-E. an den Produktionsmitteln. Das „Volkseigentum“ ist die höchste Form des gesellschaftlichen Eigentums. Eigentümer ist das „gesamte werktätige Volk in Gestalt seines Staates“. „Volkseigentum“ ist also gleichzusetzen mit Staatseigentum, s ist „die entscheidende ökono[S. 120]mische Grundlage der Arbeiter-und-Bauern-Macht“. Es entstand durch Enteignung. Das genossenschaftliche sozialistische E. ist gegenüber dem „Volkseigentum“ gesellschaftliches Eigentum einer niederen Entwicklungsstufe, weil hier nur ein bestimmtes Produktions- oder Verbraucherkollektiv Eigentümer ist. Es entsteht durch Sozialisierung des Privateigentums der in den Genossenschaften vereinigten Bürger (<➝Produktionsgenossenschaften>). Diese beiden Formen des gesellschaftlichen E. genießen besondere Förderung und erhöhten rechtlichen Schutz. Nach Art. 28 der Verfassung bedarf die Veräußerung und Belastung von Grundbesitz, Produktionsstätten und Beteiligungen, die sich im E. des Volkes befinden, der Zustimmung der für ihren Rechtsträger zuständigen Volksvertretung. Zu diesem unantastbaren Bestand des „Volkseigentums“ gehört aber nur das dauernd zum Betrieb bestimmte Anlagevermögen, nicht dagegen die Umlaufmittel. An diesen Umlaufmitteln kann persönliches E. erworben werden. Das E.-Recht des BGB ist auf beide Formen des gesellschaftlichen E. nicht unmittelbar anzuwenden, „da das sozialistische E. eine neue revolutionäre, vom BGB nicht geregelte Institution darstellt“, eine entsprechende Anwendung der übernommenen Normen ist nur insofern zulässig, als diese dem Wesen der neuen E.-Formen nicht widersprechen. Alle Bestimmungen des BGB, die einen ungewollten Verlust des E.-Rechts nach sich ziehen, sind mit dem Wesen des sozialistischen E. nicht zu vereinbaren (Nathan, „Neue Justiz“, 1957, S. 756). So kann gesellschaftliches E. an beweglichen Sachen nicht gutgläubig von einem Nichtberechtigten erworben werden (OG, Urteil vom 8. 10. 1957, „Neue Justiz“, 1957, S. 776). Im Konkurs sind zum „Volkseigentum“ gehörende Forderungen bevorrechtigt. (Konkursrecht) Das Privat-E. ist seit 1945 durch Enteignung stark reduziert worden. Zahlreiche Verfügungsbeschränkungen, vor allem für das Grund-E., haben den Begriff des privaten E. ausgehöhlt. So bedarf die wirksame Übereignung eines bebauten oder unbebauten Grundstücks einer Genehmigung (Grundeigentum). Beim Privat-E. an den Produktionsmitteln wird zwischen Privat-E. der einfachen Warenproduzenten (Klein- und Mittelbauern, Handwerkern, Einzelhändlern) und dem kapitalistischen Privat-E. unterschieden. Jenes ist „die Aneignung eigener persönlicher Arbeit“. Das kapitalistische Privat-E. besteht demgegenüber in der „Aneignung fremder Lohnarbeit“. Reste dieser E.-Formen sollen zur besseren Versorgung der Bevölkerung mit Massenbedarfsgütern während der „Übergangsperiode vom Kapitalismus zum Sozialismus“ noch für einige Zeit geduldet werden. Durch das Steuersystem (Steuern, Erbrecht, Erbschaftsteuer) und andere Maßnahmen wird die Neubildung und Vergrößerung kapitalistischen Privat-E. verhindert. Das persönliche E. ist das durch „eigene gesellschaftliche Arbeit“ erworbene E. an Gegenständen des persönlichen Bedarfs. Hierzu werden auch Siedlungshäuser und Eigenheime gerechnet, nicht dagegen der Grund und Boden, der niemals Objekt des persönlichen E. sein kann. Literaturangaben *: Die Enteignungen in der sowjetischen Besatzungszone und die Verwaltung des Vermögens von nicht in der Sowjetzone ansässigen Personen. 3., erg. Aufl. (BMG) 1962. 359 S. m. 78 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 119–120 Ehrenzeichen der Deutschen Volkspolizei A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Eingaben und Beschwerden

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Einen einheitlichen E.-Begriff gibt es nicht mehr. Man unterscheidet zwischen staatlich-sozialistischem E. oder Volkseigentum, genossenschaftlich-sozialistischem E., persönlichem E. sowie dem Privat-E. an den Produktionsmitteln. Das „Volkseigentum“ ist die höchste Form des gesellschaftlichen Eigentums. Eigentümer ist das „gesamte werktätige Volk in Gestalt seines Staates“. „Volkseigentum“ ist also…

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Diplomatische Beziehungen (1963)

Siehe auch: Diplomatische Beziehungen: 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Diplomatische Vertreter: 1960 1962 Die SBZ wird fast nur von den totalitären Staaten des Ostblockes als „souverän“ anerkannt. Deshalb unterhält sie DB. nur zu folgenden Staaten: Albanien, Bulgarien, China, Jugoslawien, Mongolei, Nordkorea, Polen, Rumänien, Sowjetunion, Tschechoslowakei Ungarn, Vietnam; seit 14. 1. 1963 mit dem kommun. Kuba. Versuche, mit der VAR (Ägypten-Syrien) und mit Guinea DB. aufzunehmen, schlugen fehl (Außenpolitik). Zwar tragen Handelsvertretungen der SBZ in einigen Ländern die Bezeichnung Konsulat, doch sind damit keine DB. gegeben. (Außenhandel) Die SBZ verwendet bei der Wahrnehmung ihrer DB. keine Berufsdiplomaten, sondern fast stets Altkommunisten und Moskau-Emigranten. Unter den Botschaftern der ersten Jahre befanden sich Spitzenfunktionäre des Partei- und Staatsapparates wie Johannes König (Peking und Moskau), Rudolf Appelt (Moskau), Paul ➝Wandel (Peking), Werner ➝Eggerath (Bukarest), Georg ➝Handke (Bukarest). Unter ihnen waren auch namhafte linientreue Schriftsteller und Redakteure wie Friedrich Wolf (Warschau), Stefan Heymann (Budapest), Sepp ➝Schwab (Budapest). Außer in Jugoslawien wirken für die SBZ „Botschafter“. So 1. in Albanien: Anne Kundermann (seit 18. 12. 1961 zurückberufen); 2. in Bulgarien: Johannes Keusch; 3. in Rotchina: Josef Hegen; 4. in Jugoslawien (als „Gesandtin“): Eleonore Staimer (Tochter Wilhelm Piecks); 5. in der Mongolei: Karl Speiser; 6. in Nordkorea: Otto Becker; 7. in Nordvietnam: Karl Nohr; 8. in Polen: Karl ➝Mewis; 7. in Rumänien: Anton Ruh; 8. in der Sowjetunion: Rudolf ➝Dölling; 11. in der Tschechoslowakei: Walter Vesper; 12. in Ungarn: Wilhelm Meißner. Der „Botschafter“ für Kuba ist noch nicht bekanntgegeben. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 113 DIN (Deutsche Industrie-Normen) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Direktstudium

Siehe auch: Diplomatische Beziehungen: 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Diplomatische Vertreter: 1960 1962 Die SBZ wird fast nur von den totalitären Staaten des Ostblockes als „souverän“ anerkannt. Deshalb unterhält sie DB. nur zu folgenden Staaten: Albanien, Bulgarien, China, Jugoslawien, Mongolei, Nordkorea, Polen, Rumänien, Sowjetunion, Tschechoslowakei Ungarn, Vietnam; seit 14. 1. 1963 mit dem kommun. Kuba. Versuche, mit der VAR (Ägypten-Syrien) und mit Guinea DB.…

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Dispensaire (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 (Aus dem Französischen.) Die sowjet. Bezeichnung für medizinische „Beratungs- und Behandlungsstellen“, die auf umgrenzten Gebieten Früherfassung („Prophylaxe“) und Aufklärung mit Diagnostik und Behandlung zusammenfassen, die Kranken mittels eines Meldesystems erfassen, ihre Behandlung überwachen („Fürsorge“) und die weitere gesundheitliche Entwicklung verfolgen („Metaphylaxe“). Sie erstrecken ihre Tätigkeit entweder auf bestimmte Krankheiten oder auf solche Bevölkerungsgruppen (nach Arbeitsplatz oder Lebensalter), in denen bestimmte Krankheiten häufig auftreten. Nach dem „D.-Prinzip“ sollen das gesamte Betriebsgesundheitswesen und jede Poliklinik arbeiten. Besondere D. bestehen für Mütter und Kinder, für Tbc, Geschwulstleiden (mit gesetzlicher Meldepflicht schon jedes Verdachtfalls!), rheumatische Leiden, Krankheiten von Herz und Kreislauf, Leiden der Atmungsorgane, Diabetes usf., sowie als sportärztliche, orthopädische, psychiatrische u. a. Beratungsstellen. (Gesundheitswesen) Literaturangaben Weiss, Wilhelm: Das Gesundheitswesen in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw., von Erwin Jahn völlig umgearb. Aufl. (BB) 1957. Teil I (Text) 98 S., Teil II (Anlagen) 189 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 114 Dispatchersystem A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Disponibilität

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 (Aus dem Französischen.) Die sowjet. Bezeichnung für medizinische „Beratungs- und Behandlungsstellen“, die auf umgrenzten Gebieten Früherfassung („Prophylaxe“) und Aufklärung mit Diagnostik und Behandlung zusammenfassen, die Kranken mittels eines Meldesystems erfassen, ihre Behandlung überwachen („Fürsorge“) und die weitere gesundheitliche Entwicklung verfolgen („Metaphylaxe“). Sie erstrecken ihre Tätigkeit entweder auf…

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Diversant (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Pj.: Person, gegen die der Vorwurf der Diversion erhoben wird. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 114 Disziplinarmaßnahmen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diversion

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Pj.: Person, gegen die der Vorwurf der Diversion erhoben wird. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 114 Disziplinarmaßnahmen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Diversion

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Dokumentation (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Die Sammlung, Ordnung und Erschließung von Schrift- und Bildgut soll „wertvolle Hilfe leisten bei der Schaffung der Grundlagen des Sozialismus“ („Dokumentation“, Nr. 4/1953, S. 54). Sie arbeitet nach der Dezimalklassifikation (DK), die jedoch für das Gebiet der Gesellschaftswissenschaften abgelehnt wird, da der DK „philosophisch gesehen eine idealistische Konzeption zugrunde liegt“ („Dokumentation“, Nr. 3/1960, S. 65). Besonders intensiv arbeitet die D. in der Wissenschaft, Forschung und Technik. Innerhalb der Deutschen ➝Akademie der Wissenschaften besteht ein Institut für D, in dem über 200.000 Übersetzungen wissenschaftlicher und sonstiger Arbeiten aus fremdsprachlicher Fachliteratur vorliegen. Außerdem bestehen noch 230 Dokumentations- und Informationsstellen, die auf Forschungsinstitute, wissenschaftlich-techn. Zentren, Universitätskliniken, Großbetriebe und andere Institutionen verteilt sind. (Wissenschaftlich-techn. Forschung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 115 Dogmatismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dölling, Rudolf

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Die Sammlung, Ordnung und Erschließung von Schrift- und Bildgut soll „wertvolle Hilfe leisten bei der Schaffung der Grundlagen des Sozialismus“ („Dokumentation“, Nr. 4/1953, S. 54). Sie arbeitet nach der Dezimalklassifikation (DK), die jedoch für das Gebiet der Gesellschaftswissenschaften abgelehnt wird, da der DK „philosophisch gesehen eine idealistische Konzeption zugrunde liegt“ („Dokumentation“, Nr. 3/1960, S. 65). Besonders…

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Doppelte Unterstellung (1963)

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Die örtlichen Räte (Rat des Bezirks, des Kreises usw.) sind doppelt unterstellt, weil sie sowohl nach dem Prinzip des demokratischen Zentralismus den ihnen übergeordneten Räten unterstellt sind als auch den Volksvertretungen, die sie gewählt haben, rechenschaftspflichtig und verantwortlich sind. Literaturangaben Mampel, Siegfried: Die Verfassung der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands — Text und Kommentar. Frankfurt a. M. 1962, Alfred Metzner. 453 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 115 Domowina A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dorfakademien

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Die örtlichen Räte (Rat des Bezirks, des Kreises usw.) sind doppelt unterstellt, weil sie sowohl nach dem Prinzip des demokratischen Zentralismus den ihnen übergeordneten Räten unterstellt sind als auch den Volksvertretungen, die sie gewählt haben, rechenschaftspflichtig und verantwortlich sind. Literaturangaben Mampel, Siegfried: Die Verfassung der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands — Text und Kommentar. Frankfurt a. M.…

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Dorfplan (1963)

Siehe auch: Dorfplan: 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Dorfwirtschaftsplan: 1953 1954 1956 „Komplexe Perspektivplanung“ auf dem Lande (der LPG, Dörfer, Kreise und ganzer landw. Gebiete), entsprechend den Richtlinien der Staatl. ➝Plankommission für den Siebenjahrplan. Es wird zunehmender Wert darauf gelegt, alle Kräfte in die Planung („Plane mit — arbeite mit — regiere mit“) einzuschalten. Neben dem Ziel, die landw. Produktion und Arbeitsproduktivität durch Ausschöpfung „örtlicher Reserven“ zu verbessern, wird die „Gestaltung des neuen, sozialistischen Lebens auf dem Lande“ (Wettbewerb „Das schöne Dorf“) gefordert. Die verschiedenen Ziele werden propagandistisch überladen und stehen im heftigen Konflikt miteinander. Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1963. 200 S. m. 53 Tab. (Führt M. Kramers Schrift fort.) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 116 Dorfklubs A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dorfzeitungen

Siehe auch: Dorfplan: 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Dorfwirtschaftsplan: 1953 1954 1956 „Komplexe Perspektivplanung“ auf dem Lande (der LPG, Dörfer, Kreise und ganzer landw. Gebiete), entsprechend den Richtlinien der Staatl. ➝Plankommission für den Siebenjahrplan. Es wird zunehmender Wert darauf gelegt, alle Kräfte in die Planung („Plane mit — arbeite mit — regiere mit“) einzuschalten. Neben dem Ziel, die landw. Produktion und Arbeitsproduktivität durch Ausschöpfung…

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Dresden (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Ostteil von Sachsen; 6.738 qkm, 1962) 1.875.639 Einwohner (1950: 1.981.233). 2 Stadtkreise: Dresden, Görlitz; 15 Landkreise: Bautzen, Bischofswerda, Dippoldiswalde, Dresden, Freital, Görlitz, Großenhain, Kamenz, Löbau, Meißen, Niesky. Pirna, Riesa, Sebnitz, Zittau. Vors. des Rates des Bezirkes: Günther Witteck (SED). 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung: W. Krolikowski. 2. Stadtkreis im sächs. Bezirk D., Bezirksstadt, Kreisstadt, beiderseits der Elbe, mit (1962) 491.699 Einwohnern (1950: 494.187) zweitgrößte Stadt Sachsens und der BZ; ehem. Residenz der sächs. Kurfürsten und Könige, bis 1952 Landeshauptstadt, bis 1945 als Kunst- und Theaterstadt mit dem reichen Erbe ihrer glanzvollen Barockzeit in Bauten und Kunstsammlungen von Weltruf eine der schönsten Städte Deutschlands (Innenstadt im 2. Weltkrieg fast völlig vernichtet, entgegen propagandistischer Behauptung erst in geringem Ausmaß, z. T. historisch getreu, wiederaufgebaut): Zwinger (1711–1722), Schloß (13./19. Jh.), Frauenkirche (1726–1743), kath. Hofkirche (1738–1751), Brühlsche Terrasse (1738), Opernhaus (1871 bis 1878), Japanisches Palais (1715 bis 1741), Kreuzkirche (1760–1792 neu erbaut), wichtiger Verkehrsknotenpunkt (Eisenbahn, Autobahn, Elbhafen, Flughafen); bedeutende Industrie: Maschinenbau („Sachsenwerk“ in D.-Niedersedlitz), Elektro-, Zigaretten-, Bekleidungs-, Papier-, feinmechanische und optische Industrie; Reichsbahndirektion, Postscheckamt; Technische Hochschule, Hochschule für Bildende Künste, Hochschule für Musik, Hochschule für Verkehrswesen (seit 1952), Medizinische Akademie (seit 1954), Pädagogisches Institut, Sächsische Landesbibliothek, Sender des „Radio DDR“, Theater (Staatstheater, „Theater der Jungen Generation“, Operettentheater), Dresdner Philharmonie, Staatskapelle, Kreuzchor, Staatl. Kunstsammlungen, Gemäldegalerie, Museum für Kunsthandwerk, Graphische Sammlung, Albertinum, Staatl. Mathematisch-Physikalischer Salon, Deutsches Hygiene-Museum (seit 1912), Staatl. Museum für Tierkunde, Landesmuseum für Vorgeschichte, Staatl. Museum für Völkerkunde, Staatl. Museum für Volkskunst, Staatl. Museum für Mineralogie, Zoologischer Garten; Sitz des Landesbischofs der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und des Präsidiums des sowjetzonalen DRK. Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. Eßlingen 1959, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 116 DPZI A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Dritter Weg

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der verfassungswidrigen Verwaltungsneugliederung aus dem Ostteil von Sachsen; 6.738 qkm, 1962) 1.875.639 Einwohner (1950: 1.981.233). 2 Stadtkreise: Dresden, Görlitz; 15 Landkreise: Bautzen, Bischofswerda, Dippoldiswalde, Dresden, Freital, Görlitz, Großenhain, Kamenz, Löbau, Meißen, Niesky. Pirna, Riesa, Sebnitz, Zittau. Vors. des Rates des Bezirkes: Günther Witteck (SED).…

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DSA (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1956 1958 1959 1960 1962 Abk. für Deutscher Sportausschuß. (Sport) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 Druckerei- und Verlagskontor A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DSF

Siehe auch die Jahre 1953 1956 1958 1959 1960 1962 Abk. für Deutscher Sportausschuß. (Sport) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 Druckerei- und Verlagskontor A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DSF

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Düngemittel, Mineralische (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Die Versorgung der Landwirtschaft mit Stickstoff (N)- und Phosphat (P2O5)-Düngemitteln erfolgt auch heute noch kontingentiert, während Kalidünger (K2O) und Düngekalk (CaO) seit 1951/52 frei verkauft werden. Die größten Schwierigkeiten bestehen in der Bereitstellung der einfuhrabhängigen Phosphatdünger, an denen durch die jahrelange Unterversorgung der Böden ein sehr großer Nachholbedarf besteht. Unzureichende Einfuhren an Rohphosphat und Produktionsausfälle bei der Düngemittelindustrie haben bisher die Mängel nicht beheben können. Seit 1956/57 liegt die Belieferung mit N-Düngemitteln zwar mengenmäßig über dem Vorkriegsstand, der Hektaraufwand bleibt aber auch hier unter dem westdeutschen Verbrauchsniveau. Die Sortenbereitstellung an N-Düngern ist unzureichend. Es besteht Mangel an Salpeterdüngern und Kalkstickstoff. Dank zahlreich vorhandenen Produktionsstätten wird Kali, vor allem in Form von Rohsalzen, je Flächeneinheit reichlicher gedüngt als in der BRD. Dadurch ist die Harmonie der gesamten Nährstoffversorgung der Böden gestört und wirkt sich in entsprechend geringeren Erträgen aus. Die Hektargaben in kg Reinnährstoff erreichten 1960/61 bei N 38,3, bei P2O5 35,1, bei K2O 78,0. Demgegenüber düngte die BRD 43,4 N, 46,4 P2O5 und 70,6 K2O. Gegenüber der Vorkriegszeit steigerte die SBZ den Düngeraufwand bei N um 17 v. H., erreichte bei P2O5.1956/57 erstmals den Vorkriegsstand, überschritt ihn 1960/61 um 29 v. H., und lag bei K2O um 60 v. H. darüber, in der BRD dagegen erfolgte neben der allgemeinen Steigerung des Düngeraufwandes eine deutliche Orientierung zu „mehr Stickstoff“, dem stärksten ertragssteigernden Düngerfaktor. Dort wurde das Vorkriegsniveau bei N um 84 v. H., bei P2O5 um 64 v. H. und bei K2O um 63 v. H. überschritten. Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1963. 200 S. m. 53 Tab. (Führt M. Kramers Schrift fort.) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117 Duden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z DVD

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Die Versorgung der Landwirtschaft mit Stickstoff (N)- und Phosphat (P2O5)-Düngemitteln erfolgt auch heute noch kontingentiert, während Kalidünger (K2O) und Düngekalk (CaO) seit 1951/52 frei verkauft werden. Die größten Schwierigkeiten bestehen in der Bereitstellung der einfuhrabhängigen Phosphatdünger, an denen durch die jahrelange Unterversorgung der Böden ein sehr großer Nachholbedarf besteht. Unzureichende Einfuhren an Rohphosphat…

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DWK (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für Deutsche Wirtschaftskommission: durch Befehl der SMAD Nr. 138 am 27. 6. 1947 konstituierte zentrale dt. Verwaltungsinstanz mit Zentralverwaltungen für Industrie, Finanzen, Verkehr, Handel und Versorgung, Arbeit und Sozialfürsorge, Land- und Forstwirtschaft, Brennstoffindustrie und Energie, Interzonen- und Außenhandel und Statistik Außerhalb der DWK wurden selbständige Zentralverwaltungen für Inneres, Justiz, Gesundheitswesen und Volksbildung errichtet. Die Vollmachten der Zentralverwaltungen waren zunächst beschränkt. Ihre Präsidenten bildeten ein Sekretariat; einen Vors. hatte die DWK zunächst nicht. Erst durch SMAD- Befehl Nr. 32 vom 12. 2. 1948 wurden die Zuständigkeiten erweitert, „um die deutschen demokratischen Organe zu einer aktiven Teilnahme am Wiederaufbau und an der Ent[S. 118]wicklung der Friedenswirtschaft in der sowjetischen Besatzungszone heranzuziehen“. Die DWK erhielt einen ständigen Vors. (Rau) und zwei stellv. Vors. (Leuschner und Selbmann). Als Kommissionsmitgl. wurden Vertr. des FDGB, der VdgB und die Präsidenten der Zentralverwaltungen der DWK bestimmt. Das Sekretariat der DWK wurde zum Vollzugsorgan erklärt. Die SMAD verfügte, daß Entscheidungen der Plenarsitzungen und des Sekretariats der DWK als für die SBZ verpflichtende Verordnungen, Anweisungen des Vorsitzenden der DWK und seiner Stellvertreter als für den Apparat der DWK verpflichtende Anordnungen zu gelten hatten. Die Hauptaufgabe der DWK war zunächst die Sicherstellung der Reparationen aus der laufenden Produktion. Ausdrücklich wurde im Befehl 32 betont: „Die Wirtschaftskommission wird ihre Tätigkeit unter der Kontrolle der SMAD ausüben.“ Am 9. 3. 1948 wurden die Zentralverwaltungen in „Hauptverwaltungen“ (HV) umbenannt. Ihre Zahl erhöhte sich von 12 auf 17. Nach wie vor blieben die Zentralverwaltungen für Gesundheitswesen, Justiz, Volksbildung und Inneres formell außerhalb der DWK. Durch SMAD-Befehl 183 vom 27. 11. 1948 wurde die Mitgliederzahl der DWK von 36 auf 101 Mitgl. erweitert, und zwar durch 48 „Vertreter der Bevölkerung“, wobei auf je 360.000 Einwohner ein Vertreter kam, ferner 15 Vertr. der Parteien und 10 Vertr. der Massenorganisationen. Das Sekretariat der DWK war nicht nur praktisch, sondern auch formell (auf Grund der ihm zugebilligten Vollmachten) die ersfe Regierung der SBZ. Mit der Proklamation der SBZ zur sog. DDR vom 7. 10. 1949 ging die DWK auf in der „Provisorischen Regierung der DDR“; die leitenden Persönlichkeiten der DWK wurden ihre Minister und Staatssekretäre. (Verfassung, Regierung und Verwaltung, Besatzungspolitik) Literaturangaben Duhnke, Horst: Stalinismus in Deutschland — Die Geschichte der sowjetischen Besatzungszone (Rote Weißbücher 15). Köln 1955, Kiepenheuer und Witsch. 378 S. SBZ von 1945 bis 1954 — Die Sowjetische Besatzungszone Deutschlands in den Jahren 1945 bis 1954 (zusammengestellt und bearbeitet von Fritz Kopp und Günter Fischbach). (BMG) 1956. 364 S. m. 9 Anlagen und 1 Karte. Nachdr. 1961. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 117–118 DWA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ebert, Friedrich

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für Deutsche Wirtschaftskommission: durch Befehl der SMAD Nr. 138 am 27. 6. 1947 konstituierte zentrale dt. Verwaltungsinstanz mit Zentralverwaltungen für Industrie, Finanzen, Verkehr, Handel und Versorgung, Arbeit und Sozialfürsorge, Land- und Forstwirtschaft, Brennstoffindustrie und Energie, Interzonen- und Außenhandel und Statistik Außerhalb der DWK wurden selbständige Zentralverwaltungen für Inneres,…

DDR A-Z 1963

Eheschließung, Sozialistische (1963)

Siehe auch: Eheschließung, Sozialistische: 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Eheweihe: 1960 Gelegentlich auch als Eheweihe bezeichnet. Zu den pseudosakralen Staatsakten, durch deren Einführung die SED den Einfluß von Christentum und Kirche auf das öffentliche Leben ihres Machtbereiches zu beseitigen sucht, gehört neben der Kindesweihe und der Jugendweihe auch die SE. Sie folgt der standesamtlichen Trauung, ist also einstweilen nicht mit dieser verbunden, obschon sie nicht mehr Sache der Partei, sondern der staatlichen Organe sein soll. Die Brautleute werden nach dem Aufgebot von Funktionären aufgesucht, die sie für die SE. gewinnen sollen; bei dem Weiheakt, der von Beauftragten für Personenstandswesen möglichst im Betrieb eines der Ehegatten vorgenommen wird und an dessen Pseudoliturgie vor allem die Massenorganisationen mitwirken sollen, legen die Brautleute ein „sozialistisches Ehegelöbnis“ ab, durch das sie sich — nach dem von der SED aufgesetzten Wortlaut — verpflichten, „mit gemeinsamer Kraft die sozialistischen Errungenschaften und die Staatsmacht der Arbeiter und Bauern zu stärken“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 119 Eherecht A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ehm, Willi

Siehe auch: Eheschließung, Sozialistische: 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Eheweihe: 1960 Gelegentlich auch als Eheweihe bezeichnet. Zu den pseudosakralen Staatsakten, durch deren Einführung die SED den Einfluß von Christentum und Kirche auf das öffentliche Leben ihres Machtbereiches zu beseitigen sucht, gehört neben der Kindesweihe und der Jugendweihe auch die SE. Sie folgt der standesamtlichen Trauung, ist also einstweilen nicht mit dieser verbunden, obschon sie…

DDR A-Z 1963

Ein- und Überholung (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 Seit 1958 bis Anfang 1961 übliches Schlagwort der SED-Propaganda. Identisch mit der Ökonomischen Hauptaufgabe, wonach der Pro-Kopf-Verbrauch der BRD bei den wichtigsten Lebensmitteln und Konsumgütern bis 1961 „ein- und überholt“ werden sollte. Dieses Programm ist gescheitert. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 121 Einkaufsquellen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Einzelbauer

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 Seit 1958 bis Anfang 1961 übliches Schlagwort der SED-Propaganda. Identisch mit der Ökonomischen Hauptaufgabe, wonach der Pro-Kopf-Verbrauch der BRD bei den wichtigsten Lebensmitteln und Konsumgütern bis 1961 „ein- und überholt“ werden sollte. Dieses Programm ist gescheitert. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 121 Einkaufsquellen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q,…