DDR A-Z 1963

Bäder (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Kurorte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 58 Bach, August A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Baierl, Helmut

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Kurorte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 58 Bach, August A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Baierl, Helmut

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Banken (1963)

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 1969 Mit dem Einzug der Roten Armee wurden alle Geld- und Kreditinstitute geschlossen (SMAD-Befehl Nr. 1 v. 28. 4. 1945) und deren Aktiva (Bargeld, Wertpapiere, sonstige Werte) beschlagnahmt. Mit Ausnahme der Genossenschafts-B. wurden die B. nicht wieder eröffnet. Sie hatten Liquidationsbilanzen zu erstellen und wurden enteignet, staatliche und kommunale Institute gingen in das Eigentum der neuen Verwaltungen über. Mit SMAD-Befehl 01 vom 23. 7. 1945 wurden zunächst durch die Länderregierungen fünf Provinzial-B., städtische und kommunale B. sowie Sparkassen neu gegründet. Sie sind nicht Rechtsnachfolger ihrer Vorgänger. Den landwirtschaftlichen Genossenschafts-B. (Raiffeisenkassen) (ländliche ➝Genossenschaften) wurde durch SMAD-Befehl 146 vom 20. 11. 1945, den Volks-B. (B. für ➝Handwerk und Gewerbe) durch SMAD-Befehl 14 vom 15. 1. 1946 die Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit gestattet. Fünf „Emissions- und Girobanken“ (mit Notenbankfunktion) wurden 1947 in den einzelnen Ländern gegründet (SMAD-Befehl 37 vom 19. 2. 1947). Als deren Spitzeninstitut wurde am 21. 5. 1948 die „Deutsche Emissions- und Girobank“ errichtet, die am 20. 7. 1948 in die Deutsche ➝Notenbank umgewandelt wurde. Zur Bedienung eines gesetzlich festumrissenen Kundenstammes und zur Lösung spezieller Aufgaben innerhalb der Planwirtschaft bestehen heute neben der Notenbank und den Genossenschaftsbanken Sparkassen, die Deutsche ➝Investitionsbank und die Deutsche Bauernbank. Eine Sonderstellung nimmt das Berliner ➝Stadtkontor ein. Die B. haben neben den traditionellen Geschäften im kommun. Wirtschaftssystem die zentrale Aufgabe, den gesamten Wirtschaftsprozeß zu überwachen („Kontrolle durch die Mark“) ([S. 59]Währung, Zahlungsverkehr, Kontenführungspflicht), Planabweichungen und ihre Ursachen zu registrieren und mit den Betrieben Maßnahmen zu deren Beseitigung einzuleiten. (Bankanalyse) Die B. haben das Recht, die Konten der Betriebe, die Erfüllung der Kennziffern, die Verwendung der Kredite zu kontrollieren und u. U. Sanktionen zu verhängen (Strafzinsen, Kreditsperre). Die Macht der Banken reicht bis zur Einflußnahme in die betriebliche Leitungstätigkeit und die materielle Produktion. (Wirtschaft, Finanzschulden, Währung, Bargeldumsatzplan, Kredite) Literaturangaben Abeken, Gerhard: Das Geld- und Bankwesen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor Berlins von 1945 bis 1954. 2., erw. Aufl. (BB) 1955. 68 S. m. 7 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 58–59 Bankanalyse A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bankenabkommen

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 1969 Mit dem Einzug der Roten Armee wurden alle Geld- und Kreditinstitute geschlossen (SMAD-Befehl Nr. 1 v. 28. 4. 1945) und deren Aktiva (Bargeld, Wertpapiere, sonstige Werte) beschlagnahmt. Mit Ausnahme der Genossenschafts-B. wurden die B. nicht wieder eröffnet. Sie hatten Liquidationsbilanzen zu erstellen und wurden enteignet, staatliche und kommunale Institute gingen in das Eigentum der neuen Verwaltungen über. Mit SMAD-Befehl 01 vom 23. 7. 1945…

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Bartel, Kurt (1963)

Siehe auch: Bartel, Kurt: 1962 1965 1966 Barthel, Kurt: 1956 1958 1959 1960 Kuba: 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 Kuba. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/barthel-kurt-walter verwiesen. Bargeldumlauf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Basis

Siehe auch: Bartel, Kurt: 1962 1965 1966 Barthel, Kurt: 1956 1958 1959 1960 Kuba: 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 Kuba. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag…

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Bauaufsicht, Staatliche (1963)

Siehe auch: Bauaufsicht, Staatliche: 1960 1962 1965 1966 1985 Staatliche Bauaufsicht: 1969 1975 1979 Zentrale, dem Ministerium für Bauwesen unterstellte Verwaltungsstelle. Die Bauämter bei den Räten der Bezirke und Kreise sind ausführende Organe der StB. Aufgabe der StB. ist die Prüfung von Bauaufträgen und die Erteilung von Baugenehmigungen. Die StB. genehmigt nur solche Bauvorhaben, die im Rahmen der Volkswirtschaftspläne liegen. (Bauwirtschaft) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59 Bauakademie, Deutsche A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bauer

Siehe auch: Bauaufsicht, Staatliche: 1960 1962 1965 1966 1985 Staatliche Bauaufsicht: 1969 1975 1979 Zentrale, dem Ministerium für Bauwesen unterstellte Verwaltungsstelle. Die Bauämter bei den Räten der Bezirke und Kreise sind ausführende Organe der StB. Aufgabe der StB. ist die Prüfung von Bauaufträgen und die Erteilung von Baugenehmigungen. Die StB. genehmigt nur solche Bauvorhaben, die im Rahmen der Volkswirtschaftspläne liegen. (Bauwirtschaft) Fundstelle: SBZ von A bis Z.…

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Bauernlegen (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 Die Einziehung abhängiger Bauernwirtschaften durch die adligen Gutsherren im 15. bis zum 17. Jahrhundert (bes. in England u. Mecklenburg wird als B. bezeichnet; der Agitation der SED dient der Ausdruck als Schlagwort dazu, die Aufmerksamkeit von den Maßnahmen der Zwangskollektivierung abzulenken und auf die agrarstrukturellen Veränderungen in Westdeutschland zu richten; letztere werden unter Hinweis auf die Zahlen im „Grünen Bericht“ (Abnahme der landw. Betriebe von 0,5 bis 10 ha) als Ausdruck einer „bauernfeindlichen“ Politik der Bundesregierung gedeutet. (Nationale Bauernpolitik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 60 Bauernkorrespondent (BK) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bauernmarkt

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 Die Einziehung abhängiger Bauernwirtschaften durch die adligen Gutsherren im 15. bis zum 17. Jahrhundert (bes. in England u. Mecklenburg wird als B. bezeichnet; der Agitation der SED dient der Ausdruck als Schlagwort dazu, die Aufmerksamkeit von den Maßnahmen der Zwangskollektivierung abzulenken und auf die agrarstrukturellen Veränderungen in Westdeutschland zu richten; letztere werden unter Hinweis auf die Zahlen im „Grünen Bericht“ (Abnahme der…

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Bausparen (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Die Sparkassen wurden durch Gesetz ermächtigt, mit privaten Bauwilligen Bausparverträge abzuschließen. Sind 25 v. H. der benötigten Bausumme eingespart, erhält der Bausparer für den Restfinanzierungsbetrag ein langfristiges Darlehen, das hypothekarisch abzusichern und mit 4½ v. H. jährlich zu verzinsen ist. Personen, die bei Bausparkassen mit dem Sitz innerhalb der Reichsgrenzen von 1937 gespart haben und nach den Bestimmungen des jetzigen Gesetzes bis zum 31. 12. 1955 einen neuen Bausparvertrag abgeschlossen haben, wird, wenn eine Umwertung noch nicht bezahlt worden ist, das nachgewiesene Altbausparguthaben im Verhältnis 1:10 auf den neuen Sparvertrag angerechnet. Die 1945 bestehenden Bausparkassen wurden liquidiert; ihre Forderungen wurden zugunsten des Staatshaushaltes eingezogen. (Bauwirtschaft, Wohnungsbau) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 61 Baumann, Edith A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bautzen

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Die Sparkassen wurden durch Gesetz ermächtigt, mit privaten Bauwilligen Bausparverträge abzuschließen. Sind 25 v. H. der benötigten Bausumme eingespart, erhält der Bausparer für den Restfinanzierungsbetrag ein langfristiges Darlehen, das hypothekarisch abzusichern und mit 4½ v. H. jährlich zu verzinsen ist. Personen, die bei Bausparkassen mit dem Sitz innerhalb der Reichsgrenzen von 1937 gespart haben und nach den Bestimmungen…

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Beamte (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 B. im herkömmlichen Sinne gibt es seit 1945 nicht mehr. Das Deutsche B.-Gesetz vom 26. 1. 1937 ist durch SMAD-Befehl Nr. 66 vom 17. 9. 1945 aufgehoben worden. Die im öffentlichen Dienst stehenden „Mitarbeiter des Staatsapparates“ sind durch Wahl, Berufung oder Arbeitsvertrag eingesetzte Angestellte oder Arbeiter im öffentlichen Dienst. Soweit sie mit eigener Verantwortlichkeit und Entscheidungsbefugnis staatliche Aufgaben erfüllen, werden sie als Staatsfunktionäre bezeichnet. (Funktionäre, Staatsapparat) Die Bestimmungen des StGB über Verbrechen und Vergehen im Amt sind auf alle Personen anzuwenden, „die in einer Einrichtung des Staates mit der Verwirklichung der Zwecke des sozialistischen Staates beauftragt sind, gleichgültig, ob sie für diese Tätigkeit besoldet werden oder ehrenamtlich tätig sind“ („Der Schöffe“ 1960, S. 144). Die Mitarbeiter des Staatsapparates unterliegen besonderen Disziplinarbestimmungen (Arbeitsdisziplin, Disziplinarmaßnahmen). Eine besondere Altersversorgung gibt es nur für die Angehörigen technischer und wissenschaftlicher Berufe, darunter für Lehrer sowie für die Angehörigen der Post und der Eisenbahn. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 61 BDVP A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Beamtenversorgung

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 B. im herkömmlichen Sinne gibt es seit 1945 nicht mehr. Das Deutsche B.-Gesetz vom 26. 1. 1937 ist durch SMAD-Befehl Nr. 66 vom 17. 9. 1945 aufgehoben worden. Die im öffentlichen Dienst stehenden „Mitarbeiter des Staatsapparates“ sind durch Wahl, Berufung oder Arbeitsvertrag eingesetzte Angestellte oder Arbeiter im öffentlichen Dienst. Soweit sie mit eigener Verantwortlichkeit und Entscheidungsbefugnis staatliche…

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Bedingte Strafaussetzung (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Vorzeitige Entlassung aus der Strafhaft ist außer durch einen Gnadenerweis (Gnadenrecht) auch im Wege der BS. nach § 346 StPO möglich, wenn „a) das Vorleben und die Persönlichkeit des Täters sowie die Umstände des Verbrechens dies rechtfertigen und b) zu erwarten ist, daß der Verurteilte während einer Bewährungsfrist sich so verantwortungsbewußt verhält, daß auch für die Zukunft mit einer gewissenhaften Erfüllung seiner Pflichten als Bürger der Deutschen Demokratischen Republik gerechnet werden kann“. BS. bei einer mehr als sechs Jahre Freiheitsentzug betragenden Strafe darf allerdings erst dann erfolgen, wenn mindestens die Hälfte der Strafe verbüßt ist. Zunächst wendeten die Strafgerichte § 346 StPO vielfach im Sinne der bedingten Verurteilung an, indem sie BS. gleich bei Verkündung des Urteils gewährten. Mit Erlaß des Strafrechtsergänzungsgesetzes und der dadurch am 1. 2. 1958 neu eingeführten Strafart bedingte Verurteilung wurde § 346 StPO auf seine ursprüngliche Bedeutung zurückgeführt. BS. wird auch im Zuge von Entlassungsaktionen (Amnestie) gewährt. Am Beschluß über die Gewährung oder den Widerruf der BS. wirken jetzt auch Schöffen mit. Entscheidend dafür, ob BS. gewährt wird oder nicht, ist die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft. (Rechtswesen) Literaturangaben Rosenthal, Walther, Richard Lange, und Arwed Blomeyer: Die Justiz in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 4., überarb. Aufl. (BB) 1959. 206 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 62 Bechler, Bernhard A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bedingte Verurteilung

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Vorzeitige Entlassung aus der Strafhaft ist außer durch einen Gnadenerweis (Gnadenrecht) auch im Wege der BS. nach § 346 StPO möglich, wenn „a) das Vorleben und die Persönlichkeit des Täters sowie die Umstände des Verbrechens dies rechtfertigen und b) zu erwarten ist, daß der Verurteilte während einer Bewährungsfrist sich so verantwortungsbewußt verhält, daß auch für die Zukunft mit einer gewissenhaften Erfüllung seiner…

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Beherbergungsgewerbe (1963)

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Handel. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 63 Begräbnis, Sozialistisches (Grabweihe) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Behrend, Heinz

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Handel. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 63 Begräbnis, Sozialistisches (Grabweihe) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Behrend, Heinz

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Benjamin, Hilde, geb. Lange (1963)

Siehe auch: Benjamin, Hilde: 1965 1966 Benjamin, Hilde, geb. Lange: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 Benjamin, Hilde, geb. Lange, Dr. jur.: 1969 * 5. 2. 1902 in Bernburg/Saale, Tochter eines kaufm. Angestellten. Lyzeum, Jurastudium. Dr. jur. h. c. 1952. Heiratete den Arzt Dr. Benjamin, der 1942 im KZ Mauthausen ums Leben kam. Seit 1927 Mitgl. der KPD. 1928 Rechtsanwältin in Berlin. 1933 Berufsverbot, arbeitete während der NS-Zeit in einem Verlag und in der Konfektion. 1945 von der SMAD als Oberstaatsanwältin in Berlin-Lichterfelde eingesetzt, 1945 Leiterin der Personalabteilung ir. der Deutschen Zentralverwaltung für Justiz. Organisierte die Säuberungen und förderte die Heranbildung von Volksrichtern und Volksstaatsanwälten. 1949 Studienreise in die SU; seit 7. 12. 1949 Vizepräsidentin des Obersten Gerichts, nach dem Sturz Fechners am 15. 7. 1951 Justizminister. Seit 7. 10. 1949 Abg. der Volkskammer, seit 6. 4. 1954 Mitgl. des ZK der SED. Die B. war wegen ihrer harten Urteile in Schauprozessen gefürchtet u. trat auch als Minister wiederholt als besonders eifrige Verfechterin der Unterdrückungspolitik hervor. Literaturangaben SBZ-Biographie — Ein biographisches Nachschlagebuch über die SBZ Deutschlands (bearb. v. Untersuchungsausschuß Freiheitl. Juristen). 2., erw. Aufl. (BMG) 1961. 396 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 64 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/benjamin-hilde verwiesen. Benary, Arne A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bentzien, Hans

Siehe auch: Benjamin, Hilde: 1965 1966 Benjamin, Hilde, geb. Lange: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 Benjamin, Hilde, geb. Lange, Dr. jur.: 1969 * 5. 2. 1902 in Bernburg/Saale, Tochter eines kaufm. Angestellten. Lyzeum, Jurastudium. Dr. jur. h. c. 1952. Heiratete den Arzt Dr. Benjamin, der 1942 im KZ Mauthausen ums Leben kam. Seit 1927 Mitgl. der KPD. 1928 Rechtsanwältin in Berlin. 1933 Berufsverbot, arbeitete während der NS-Zeit in einem Verlag und in der Konfektion. 1945…

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Bereitschaftspolizei (1963)

Siehe auch: Bereitschaftspolizei: 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Bereitschaftspolizei, Deutsche: 1958 1959 Kasernierte militärähnliche Polizeitruppe, seit Ende 1954 aus den Wachverbänden des SfS entwickelt. Bis 1. 10. 1956 als Innere Truppen bezeichnet. Untersteht seit 15. 2. 1957 nicht mehr dem MfS, sondern dem Ministerium des Inneren. Als Mitte 1957 die kasernierten Bereitschaften der Deutschen ➝Volkspolizei (außer jenen in Berlin) aufgelöst wurden, erhielt die B. davon nur den kleineren Teil, den größeren bekam die Deutsche Grenzpolizei. Seit Mitte 1956 heißt die B. amtlich nicht mehr „Deutsche B.“. — Nur von Juni 1961 bis 23. 8. 1962 unterstanden der B. 2 neu aufgestellte Grenzbrigaden, die Berlins Westteil ab 13. 8. abriegeln. Sie wurden dem Kommando Grenze der Nationalen Volksarmee eingegliedert. Die B. ist in mot. Bereitschaften gegliedert, die etwa modernen mot. Infanterieregimentern entsprechen. Sie haben je 1 Batterie Feldgeschütze und je 1 Komp. Panzer, Kradschützen, Granatwerfer und Nachrichten. Jede ihrer 3 Abt. (gleich Bataillone) hat 3 Schützenkomp. und eine Panzerwagen-Komp. Die 10 Bereitschaften bzw. deren Abt. stehen in den Bezirks[S. 65]hauptstädten, vor allem aber in den Industriegebieten. Daneben gibt es einige Abt., aus denen weitere Bereitschaften entstehen sollen, und 1 Lehrbereitsch (Potsdam). Die Offiziere der B. werden großenteils auf Offiziersschulen der Nationalen Volksarmee ausgebildet. Die B. wird „kaderpolitisch“ im Sinne der SED ausgelesen und parteipolitisch sorgfältig geschult. Sie ist nach dem Vorbild der Sowjet. Staatssicherheitstruppe zur Niederhaltung der Bevölkerung und zur Unterdrückung von Volkserhebungen bestimmt. Uniform: graugrün wie die Volkspolizei. Stärke: rund 22.000 Mann. Chef des Kommandos der B. (im Sowjetsektor von Berlin) ist seit 15. 8. 1959 Gen.-Major Claus Mansfeld. (Militärpolitik) Literaturangaben Bohn, Helmut (und andere): Die Aufrüstung in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 2., veränd. Aufl. (BB) 1960. 216 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 64–65 Bereichsarztsystem A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Berg, Lene

Siehe auch: Bereitschaftspolizei: 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Bereitschaftspolizei, Deutsche: 1958 1959 Kasernierte militärähnliche Polizeitruppe, seit Ende 1954 aus den Wachverbänden des SfS entwickelt. Bis 1. 10. 1956 als Innere Truppen bezeichnet. Untersteht seit 15. 2. 1957 nicht mehr dem MfS, sondern dem Ministerium des Inneren. Als Mitte 1957 die kasernierten Bereitschaften der Deutschen ➝Volkspolizei (außer jenen in Berlin) aufgelöst wurden, erhielt die B. davon nur…

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Bergbaustaatsanwalt (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 Amtsbezeichnung für den Staatsanwalt bei der Bezirksstaatsanwaltschaft Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), der für die Strafverfolgung pp. der im Bergbau begangenen strafbaren Handlungen zuständig ist. (Staatsanwaltschaft) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 66 Bergbaubehörde, Oberste A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Berger, Rolf

Siehe auch die Jahre 1960 1962 Amtsbezeichnung für den Staatsanwalt bei der Bezirksstaatsanwaltschaft Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), der für die Strafverfolgung pp. der im Bergbau begangenen strafbaren Handlungen zuständig ist. (Staatsanwaltschaft) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 66 Bergbaubehörde, Oberste A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Berger, Rolf

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Baierl, Helmut (1963)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 * 23. 12. 1926 in Rumburg (Sudetenland). Studierte 1949–51 in Halle in Sonderkursen Slawistik, war Russisch-Dozent in der Erwachsenenbildung, besuchte 1955–57 das Institut für Literatur in Leipzig, dann Verlagslektor, seit 1959 Dramaturg beim Berliner Ensemble. Sekretär der SED-Organisation des Ensembles. 1957 Nationalpreis. Anknüpfend an die Lehrstücke von Bert ➝Brecht und unterstützt vom Kollektiv des Berliner Ensembles, schrieb B. kommun. Tendenzstücke über Gegenwartsthemen: „Die Feststellung“ (1957), „Frau Flinz“ (1961). Vertreter des dialektisch-didaktischen Stils. (Theater) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 58 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/baierl-helmut verwiesen. Bäder A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Balkow, Julius

Siehe auch die Jahre 1965 1966 * 23. 12. 1926 in Rumburg (Sudetenland). Studierte 1949–51 in Halle in Sonderkursen Slawistik, war Russisch-Dozent in der Erwachsenenbildung, besuchte 1955–57 das Institut für Literatur in Leipzig, dann Verlagslektor, seit 1959 Dramaturg beim Berliner Ensemble. Sekretär der SED-Organisation des Ensembles. 1957 Nationalpreis. Anknüpfend an die Lehrstücke von Bert ➝Brecht und unterstützt vom Kollektiv des Berliner Ensembles, schrieb B. kommun. Tendenzstücke…

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Bankenabkommen (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 B. sind vertragliche Vereinbarungen zwischen der Deutschen ➝Notenbank und der Notenbank bzw. einer Außenhandelsbank eines nichtkommun. Landes über den Waren- und Zahlungsverkehr. B. werden mit Ländern abgeschlossen, die keine diplomatischen Beziehungen mit der SBZ unterhalten und nicht zum Abschluß von Handelsverträgen auf Regierungsebene bereit sind (Außenhandel). In den B. ist das Volumen des Warenverkehrs meist in Form von Wertkontingenten festgelegt. Verrechnungseinheit ist der US-Dollar. Im Sept. 1961 bestanden B. mit Frankreich, Griechenland, Portugal, Brasilien, Kolumbien, Uruguay, Spanien. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59 Banken A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Banner der Arbeit

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 B. sind vertragliche Vereinbarungen zwischen der Deutschen ➝Notenbank und der Notenbank bzw. einer Außenhandelsbank eines nichtkommun. Landes über den Waren- und Zahlungsverkehr. B. werden mit Ländern abgeschlossen, die keine diplomatischen Beziehungen mit der SBZ unterhalten und nicht zum Abschluß von Handelsverträgen auf Regierungsebene bereit sind (Außenhandel). In den B. ist das Volumen des Warenverkehrs…

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Basis (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Marxismus-Leninismus, Stalinismus, Linguistikbriefe. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59 Bartel, Kurt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bauämter

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Marxismus-Leninismus, Stalinismus, Linguistikbriefe. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59 Bartel, Kurt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bauämter

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Bauer (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Eigentümer oder Pächter eines hauptberuflich genutzten Landgrundstücks, dessen Merkmalsbestimmung und Kategorisie[S. 60]rung nach unterschiedlichen Gesichtspunkten vorgenommen wird. Die geläufigen B.-Begriffe erfahren willkürlich veränderte Ausdeutungen nach kommun. Grundsätzen. Im Sinne des Klassenkampfes auf dem Lande wird differenziert zwischen „werktätigen“ Kleinbauern mit „reiner Warenproduktion“ ohne jede Kapitalakkumulation und „Ausbeutung“ fremder Arbeitskräfte sowie zwischen Mittel- und Großbauern (bis bzw. über 20 ha LN), die angeblich „kapitalistische“ Merkmale in mehr oder weniger starkem Maße aufweisen und also Zielscheibe des Kampfes sind. Die Unterscheidung zwischen Alt- und Neubauern war eine Folge der Bodenreform; nach 1952 wurde zwischen Einzel- und Genossenschaftsbauern unterschieden. Der Kampf gegen die „Großbauern“ wurde immer mehr zu einem Kampf gegen die noch privat wirtschaftenden Einzelbauern, unabhängig von der Größe ihrer Betriebe. (Agrarpolitik) Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1963. 200 S. m. 53 Tab. (Führt M. Kramers Schrift fort.) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59–60 Bauaufsicht, Staatliche A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bauernkongreß, Deutscher

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Eigentümer oder Pächter eines hauptberuflich genutzten Landgrundstücks, dessen Merkmalsbestimmung und Kategorisie[S. 60]rung nach unterschiedlichen Gesichtspunkten vorgenommen wird. Die geläufigen B.-Begriffe erfahren willkürlich veränderte Ausdeutungen nach kommun. Grundsätzen. Im Sinne des Klassenkampfes auf dem Lande wird differenziert zwischen „werktätigen“ Kleinbauern mit „reiner Warenproduktion“ ohne jede Kapitalakkumulation…

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Bauernmarkt (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Gemäß VO im GBl. Nr. 53/1953 ein Markt, auf dem die Bauern nach Erfüllung der Ablieferungspflicht und Erteilung einer Genehmigung sowie nach Entrichtung einer Standgebühr, die vor der Zwangskollektivierung für LPG und ihre Mitglieder um ¼ ermäßigt war, bestimmte Produkte verkaufen können. Der Verkauf kann bis zu einer autoritär festgesetzten Höchstpreisgrenze zu frei sich bildenden Preisen erfolgen. B. sind „volkseigene“ Betriebe der örtlichen Wirtschaft und unterstehen der zuständigen Abt. Handel und Versorgung unter Leitung einer Marktkommission. Ihr Warenumsatz unterliegt wie Erfassung (Ablieferungssoll) und freier ➝Aufkauf (Freie Spitzen) zentralverwaltungswirtschaftlicher Planung, Lenkung und Kontrolle. Für die Versorgung der Bevölkerung ist der B. praktisch bedeutungslos. Das beweisen die geringen Erzeugerumsätze auf den Bauernmärkten. Mit 129 Mill. D-Mark erreichten sie 1957 einen bescheidenen Höchststand und verkleinerten sich in den Jahren danach laufend. 1961 betrugen sie nur noch rd. 16 Mill. DM, d. h. nur 0,2 v. H. der auf rd. 8 Mrd. D-Mark geschätzten Umsätze der Landwirtschaft mit den VEAB. Literaturangaben Merkel, Konrad, und Eduard Schuhans: Die Agrarwirtschaft in Mitteldeutschland — Sozialisierung und Produktionsergebnisse. (BB) 2., erw. Aufl. 1963. 200 S. m. 53 Tab. (Führt M. Kramers Schrift fort.) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 60 Bauernlegen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Baukunst

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Gemäß VO im GBl. Nr. 53/1953 ein Markt, auf dem die Bauern nach Erfüllung der Ablieferungspflicht und Erteilung einer Genehmigung sowie nach Entrichtung einer Standgebühr, die vor der Zwangskollektivierung für LPG und ihre Mitglieder um ¼ ermäßigt war, bestimmte Produkte verkaufen können. Der Verkauf kann bis zu einer autoritär festgesetzten Höchstpreisgrenze zu frei sich bildenden Preisen erfolgen. B. sind…

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Bautzen (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1965 1966 1969 Kreisstadt im sächsischen Bezirk Dresden, Hauptort der sächsischen Oberlausitz, an der Spree, mit (1962) 41.859 Einwohnern (1950: 41.592); überragt von Schloß Ortenburg (15. Jh. neu erbaut), reich an mittelalterlichen und barocken Bauten: spätgotischer Petridom (13./15. Jh., Simultankirche); vielseitige Industrie: Waggonbau, Metall- und Papierwaren, Tuche; Sitz des Bischofs von Meißen (seit 1921). Zuchthaus, berüchtigt als besonders strenge Haupthaftanstalt für Personen, die durch SMT verurteilt wurden. Institut für sorbische Volksforschung. (Wenden) Literaturangaben Böhmer, Karl Hermann: Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang — Sowjetische Besatzungszone (neubearb. v. Eugen Stamm). Essen 1962, Tellus-Verlag. 64 S. m. zahlr. Abb. Koenigswald, Harald von: Verschlossenes Land — Deutschland zwischen Ostsee und Erzgebirge. Bildband. Eßlingen 1959, Bechtle. 124 S., 192 Abb. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 61 Bausparen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bauwirtschaft

Siehe auch die Jahre 1956 1960 1962 1965 1966 1969 Kreisstadt im sächsischen Bezirk Dresden, Hauptort der sächsischen Oberlausitz, an der Spree, mit (1962) 41.859 Einwohnern (1950: 41.592); überragt von Schloß Ortenburg (15. Jh. neu erbaut), reich an mittelalterlichen und barocken Bauten: spätgotischer Petridom (13./15. Jh., Simultankirche); vielseitige Industrie: Waggonbau, Metall- und Papierwaren, Tuche; Sitz des Bischofs von Meißen (seit 1921). Zuchthaus, berüchtigt als besonders…

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Beamtenversorgung (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Die Versorgung der ehemaligen Beamten und der ehemaligen Berufsoffiziere liegt in den Händen der Sozialversicherung. Nach deren Grundsätzen erhalten die Betroffenen nur Bruchteile der Pensionen, auf die sie Anspruch hätten und die in der BRD nicht nur den einheimischen, sondern auch den verdrängten Beamten gezahlt werden. Voraussetzung für den Versorgungsanspruch ist, daß der Be[S. 62]troffene mindestens 5 Jahre lang als Beamter oder 10 Jahre als Berufsoffizier tätig war und arbeitsunfähig ist oder die Altersgrenze (bei Männern 65 Jahre, bei Frauen 60 Jahre) überschritten hat. Die Mindestrenten sind gleich denen in der Sozialversicherung. Die Witwenrente beträgt 50 v. H., die Vollwaisenrente 35 v. H. und die Halbwaisenrente 25 v. H. der Rente, die für den verstorbenen Beamten zu berechnen gewesen wäre. (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen, Renten) Literaturangaben Mampel, Siegfried: Das System der sozialen Leistungen in Mitteldeutschland und in Ost-Berlin (BB) 1961. Teil I (Text) 150 S., Teil II (Anlagen) 142 S. Mampel, Siegfried, und Karl Hauck: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 61–62 Beamte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Becher, Johannes R.

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Die Versorgung der ehemaligen Beamten und der ehemaligen Berufsoffiziere liegt in den Händen der Sozialversicherung. Nach deren Grundsätzen erhalten die Betroffenen nur Bruchteile der Pensionen, auf die sie Anspruch hätten und die in der BRD nicht nur den einheimischen, sondern auch den verdrängten Beamten gezahlt werden. Voraussetzung für den Versorgungsanspruch ist, daß der Be[S. 62]troffene…

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Bedingte Verurteilung (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Neue Strafart, die durch das Strafrechtsergänzungsgesetz mit Wirkung vom 1. 2. 1958 in das Strafensystem eingeführt wurde: „Eine Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe bis zu zwei Jahren kann bedingt ausgesprochen wer[S. 63]den, wenn der Grad der Gesellschaftsgefährlichkeit der Tat, die Umstände, unter denen sie begangen wurde, und das Verhalten des Täters vor und nach Begehung der Straftat dies rechtfertigen“ (§ 1 StEG). Die festgesetzte Strafe wird nur dann vollstreckt, wenn der Verurteilte während einer Bewährungszeit von ein bis fünf Jahren eine neue Straftat begeht, für die mehr als drei Monate Gefängnis verhängt werden. Läuft die Bewährungsfrist ohne Eintritt der Bedingung ab, so wird durch Gerichtsbeschluß festgestellt, daß der Verurteilte als nicht bestraft gilt. An diesem Beschluß wirken auch Schöffen mit. Bei Staatsverbrechen ist BV. grundsätzlich ausgeschlossen. (OG in „Neue Justiz“ 1958, S, 489). Dies wird durch die Richtlinie Nr. 12 des OG vom 22. 4. 61 („Neue Justiz“ S. 289 bestätigt, die zur Verwirklichung des Beschlusses des Staatsrates „über die weitere Entwicklung der Rechtspflege“ (Rechtswesen) erlassen wurde. Danach ist „ein wichtiges Kriterium für die Anwendung der Strafen ohne Freiheitsentziehung die positive Grundhaltung des Täters zur Gesellschaft, zum sozialistischen Staat“. Diese Grundhaltung wird bei Staatsverbrechen grundsätzlich verneint, kann aber nach der neuen Strafpolitik bei Staatsverleumdung doch anerkannt werden und dann zu BV. führen. Die BV. soll „auch bei fahrlässig begangenen Delikten mit schweren Folgen, bei denen der Grad der Schuld des Täters sehr gering ist, angewendet werden“. Sogar bei vorsätzlichen Handlungen mit erheblichem Schaden wird BV. für anwendbar erklärt, „z. B. wenn der Täter vom Verletzten zu einer Körperverletzung provoziert worden ist“. Nach Angaben des Gen. StA. Streit („Neue Justiz“ 1962, S. 759) ist die Zahl der BV. im Okt. 1962 auf 64,3% aller verhandelten Strafsachen angestiegen. Dem bedingt Verurteilten gegenüber soll eine gesellschaftliche Erziehung einsetzen, so daß er selbstkritisch zu der Straftat Stellung nehmen kann („Neue Justiz“ 1958, S. 527). Literaturangaben Rosenthal, Walther, Richard Lange, und Arwed Blomeyer: Die Justiz in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 4., überarb. Aufl. (BB) 1959. 206 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 62–63 Bedingte Strafaussetzung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bedürfnisse

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Neue Strafart, die durch das Strafrechtsergänzungsgesetz mit Wirkung vom 1. 2. 1958 in das Strafensystem eingeführt wurde: „Eine Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe bis zu zwei Jahren kann bedingt ausgesprochen wer[S. 63]den, wenn der Grad der Gesellschaftsgefährlichkeit der Tat, die Umstände, unter denen sie begangen wurde, und das Verhalten des Täters vor und nach Begehung der Straftat dies rechtfertigen“ (§ 1 StEG).…

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Behrend, Heinz (1963)

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 Nach 1945 Textil-Kalkulationsprüfer bei der Landesregierung Brandenburg in Potsdam, danach Vors. der Industrie- und Handelskammer Cottbus. 1952 bis 1953 stellv. Vors. des Rates des Bezirkes Cottbus. 1953–1958 Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer in Ost-Berlin. Seit 1955 Leiter der Hauptabt. Innerdeutscher Handel im Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel. In den letzten Jahren Verhandlungsführer für den Interzonenhandel. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 63 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für allgemeine Personenrecherchen wird neben der Rubrik BioLeX auch auf andere biographische Nachschlagewerke verwiesen. Beherbergungsgewerbe A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Behrens, Fritz

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 Nach 1945 Textil-Kalkulationsprüfer bei der Landesregierung Brandenburg in Potsdam, danach Vors. der Industrie- und Handelskammer Cottbus. 1952 bis 1953 stellv. Vors. des Rates des Bezirkes Cottbus. 1953–1958 Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer in Ost-Berlin. Seit 1955 Leiter der Hauptabt. Innerdeutscher Handel im Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel. In den letzten Jahren Verhandlungsführer für den Interzonenhandel. …

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Bentzien, Hans (1963)

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 * 4. 1. 1927 in Greifswald. Volksschule, Oberschule. Nach 1945 FDJ, SED, Neulehrer. 1948 bis 1950 Studium der Gesellschaftswissenschaften in Jena. 1950 bis 1955 leitende Funktionen in SED-Kreis- und Bezirksleitungen. 1955 bis 1958 Besuch der Parteihochschule der SED. 1956 bis 1961 Sekretär für Kultur und Volksbildung an der SED-Bezirksleitung Halle, seit 1958 Mitgl. der Kulturkommission beim Politbüro des ZK der SED. Am 24. 2. 1961 als Nachfolger von Abusch Minister für Kultur. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 64 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/bentzien-hans verwiesen. Benjamin, Hilde, geb. Lange A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Berater

Siehe auch die Jahre 1962 1965 1966 * 4. 1. 1927 in Greifswald. Volksschule, Oberschule. Nach 1945 FDJ, SED, Neulehrer. 1948 bis 1950 Studium der Gesellschaftswissenschaften in Jena. 1950 bis 1955 leitende Funktionen in SED-Kreis- und Bezirksleitungen. 1955 bis 1958 Besuch der Parteihochschule der SED. 1956 bis 1961 Sekretär für Kultur und Volksbildung an der SED-Bezirksleitung Halle, seit 1958 Mitgl. der Kulturkommission beim Politbüro des ZK der SED. Am 24. 2. 1961 als Nachfolger von…

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Berg, Lene (1963)

Siehe auch: Berg, Helene, Prof.: 1969 Berg, Lene: 1959 1960 1962 1965 1966 * 10. 4. 1906, Schneiderin, 1921 Mitgl. der SAJ, 1927 KPD. 1933 Emigration in die SU, zeitweilig Assistentin und Lehrerin an Antifa- und Parteischulen, u. a. als „Lene Ring“ an der Kominternschule in Kuscharenkowo. Nach 1945 Sekretär für Propaganda in der SED-Landesleitung Sachsen-Anhalt. 1951 bis 1962 Direktor des Instituts für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED. Seit 1959 zugleich Vertreterin der SED im Kollegium der Prager Redaktion „Probleme des Friedens und des Sozialismus“. Seit April 1954 Kandidat, seit Juli 1958 Mitgl. des ZK. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 65 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/berg-helene-lene verwiesen. Bereitschaftspolizei A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bergbau

Siehe auch: Berg, Helene, Prof.: 1969 Berg, Lene: 1959 1960 1962 1965 1966 * 10. 4. 1906, Schneiderin, 1921 Mitgl. der SAJ, 1927 KPD. 1933 Emigration in die SU, zeitweilig Assistentin und Lehrerin an Antifa- und Parteischulen, u. a. als „Lene Ring“ an der Kominternschule in Kuscharenkowo. Nach 1945 Sekretär für Propaganda in der SED-Landesleitung Sachsen-Anhalt. 1951 bis 1962 Direktor des Instituts für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED. Seit 1959 zugleich Vertreterin…

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Berger, Rolf (1963)

Siehe auch: Berger, Rolf: 1962 1965 1966 Berger, Rolf, Dr.: 1969 * 14. 5. 1921 in Leipzig. 1946 SED. Bis 1953 1. Sekretär d. Bez.-Vorstandes Leipzig d. IG Metall. 1953 bis 1957 1. Vors. des Zentralvorstandes d. IG Metall und Mitgl. d. Präsidiums des FDGB-Bundesvorstandes. 1957–60 Studium. 1960–61 erneut 1. Vors. d. IG Metall. Seit März 1961 Leiter d. Sekretariats d. FDGB-Bundesvorstandes u. stellv. Vors. d. FDGB. Seit Jan. 1963 Mitgl. des ZK der SED. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 66 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/berger-rolf verwiesen. Bergbaustaatsanwalt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bergmann der DDR, Verdienter

Siehe auch: Berger, Rolf: 1962 1965 1966 Berger, Rolf, Dr.: 1969 * 14. 5. 1921 in Leipzig. 1946 SED. Bis 1953 1. Sekretär d. Bez.-Vorstandes Leipzig d. IG Metall. 1953 bis 1957 1. Vors. des Zentralvorstandes d. IG Metall und Mitgl. d. Präsidiums des FDGB-Bundesvorstandes. 1957–60 Studium. 1960–61 erneut 1. Vors. d. IG Metall. Seit März 1961 Leiter d. Sekretariats d. FDGB-Bundesvorstandes u. stellv. Vors. d. FDGB. Seit Jan. 1963 Mitgl. des ZK der SED. Fundstelle: SBZ von A bis…

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Balkow, Julius (1963)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1969 * 1909, Volksschule, Maschinenschlosser, 1931 Examen als Ing. für allgemeinen Maschinenbau, seit 1931 Mitgl. der KPD, 1944 wegen Widerstandes gegen das NS-Regime zu 7 Jahren Zuchthaus verurteilt. 1945 Bezirksbürgermeister und Kreisvors. der SED, 1949 Staatsexamen, seit 1951 Mitarbeiter des MAI, 1956–61 stellv. Minister im MAI, seit Juli 1961 Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel. Literaturangaben SBZ-Biographie — Ein biographisches Nachschlagebuch über die SBZ Deutschlands (bearb. v. Untersuchungsausschuß Freiheitl. Juristen). 2., erw. Aufl. (BMG) 1961. 396 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 58 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/balkow-julius verwiesen. Baierl, Helmut A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bankanalyse

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1969 * 1909, Volksschule, Maschinenschlosser, 1931 Examen als Ing. für allgemeinen Maschinenbau, seit 1931 Mitgl. der KPD, 1944 wegen Widerstandes gegen das NS-Regime zu 7 Jahren Zuchthaus verurteilt. 1945 Bezirksbürgermeister und Kreisvors. der SED, 1949 Staatsexamen, seit 1951 Mitarbeiter des MAI, 1956–61 stellv. Minister im MAI, seit Juli 1961 Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel. Literaturangaben SBZ-Biographie — Ein biographisches…

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Banner der Arbeit (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Orden, den der Staatsrat für hohe Arbeitsergebnisse in der Produktion an Einzelpersonen und an Betriebe verleiht. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59 Bankenabkommen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bargeldumlauf

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Orden, den der Staatsrat für hohe Arbeitsergebnisse in der Produktion an Einzelpersonen und an Betriebe verleiht. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59 Bankenabkommen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bargeldumlauf

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Bauakademie, Deutsche (1963)

Siehe auch: Bauakademie der DDR: 1975 1979 1985 Bauakademie, Deutsche: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 Deutsche Bauakademie: 1975 1979 Deutsche Bauakademie (DBA): 1969 „Die oberste wissenschaftliche Einrichtung auf dem Gebiete des Städtebaues und Hochbaues“ wurde im März 1960 durch Beschluß des Ministerrates mit der Planung und Koordinierung der Bauaufgaben beauftragt, ist also weniger wissenschaftliches Institut als Organ der Exekutive. Sie entstand am 1. 1. 1951 durch Zusammenfassung des „Instituts für Städtebau und Hochbau“ und des „Instituts für Bauwesen“, hat ihren Sitz in Ost-Berlin und untersteht unmittelbar dem Ministerpräsidenten. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind gegenwärtig die Projektierung des „sozialistischen Wohnkomplexes“, des „sozialistischen Dorfes“ und die technischen Probleme der „sozialistischen Industrialisierung“ des Bauwesens. Präsident: Dipl. Ing. Gerhard Kosel. Zeitschrift: „Deutsche Architektur.“ (Architektur, Wohnungsbau) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59 Bauämter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bauaufsicht, Staatliche

Siehe auch: Bauakademie der DDR: 1975 1979 1985 Bauakademie, Deutsche: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 Deutsche Bauakademie: 1975 1979 Deutsche Bauakademie (DBA): 1969 „Die oberste wissenschaftliche Einrichtung auf dem Gebiete des Städtebaues und Hochbaues“ wurde im März 1960 durch Beschluß des Ministerrates mit der Planung und Koordinierung der Bauaufgaben beauftragt, ist also weniger wissenschaftliches Institut als Organ der Exekutive. Sie entstand am 1. 1.…

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Bauernkongreß, Deutscher (1963)

Siehe auch: Bauernkongreß der DDR: 1975 1979 1985 Bauernkongreß, Deutscher: 1960 1962 1965 1966 Deutscher Bauernkongreß: 1969 1975 1979 Früher mit „Deutscher Bauerntag“ bezeichnetes Treffen der Funktionäre der VdgB, auf dem die parteiamtlichen Richtlinien für die Landwirtschaftspolitik als Forderungen konkretisiert werden. Der im Spätherbst 1960 abgehaltene VI. DB. stand erstmalig im Zeichen „gemeinsamer Arbeit der VdgB, der DBD unter Führung der SED in der Nationalen Front und sollte Ausdruck einer „allumfassenden Volksbewegung“ sein. Zum VII. DB. Anfang März 1957 in Magdeburg beorderte die SED etwa 2.000 Landwirtschaftsfunktionäre. Die dort beratenen Vorschläge und die getroffene Entschließung wurden vom Ministerrat zum Beschluß erhoben und im Gesetzblatt verkündet. Sie sehen als Schwerpunkte vor: Steigerung der Marktproduktion u. Änderung des Musterstatuts für den LPG-Typ II. (Landwirtschaftliche ➝Produktionsgenossenschaften, Nationale Bauern-Politik, Agrarkommission der Nationalen Front) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 60 Bauer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bauernkorrespondent (BK)

Siehe auch: Bauernkongreß der DDR: 1975 1979 1985 Bauernkongreß, Deutscher: 1960 1962 1965 1966 Deutscher Bauernkongreß: 1969 1975 1979 Früher mit „Deutscher Bauerntag“ bezeichnetes Treffen der Funktionäre der VdgB, auf dem die parteiamtlichen Richtlinien für die Landwirtschaftspolitik als Forderungen konkretisiert werden. Der im Spätherbst 1960 abgehaltene VI. DB. stand erstmalig im Zeichen „gemeinsamer Arbeit der VdgB, der DBD unter Führung der SED in der Nationalen Front…

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Baukunst (1963)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1969 1975 1979 Architektur. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 60 Bauernmarkt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Baumann, Edith

Siehe auch die Jahre 1965 1966 1969 1975 1979 Architektur. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 60 Bauernmarkt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Baumann, Edith

DDR A-Z 1963

Bauwirtschaft (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Das Schwergewicht der Bautätigkeit liegt bei den sog. Investitionsbauten, also Industriebauten, Verwaltungsgebäuden und militärischen Bauten. Etwa 40 v. H. der Bauleistung betrifft direkt oder indirekt den Industriebau. Der Wohnungsbau wird vernachlässigt. Baustoffmangel und technische Rückständigkeit führten zu der amtlichen Feststellung: „Wir bauen nicht gut genug, wir bauen zu langsam und vor allem zu teuer.“ Das Bauvolumen der SBZ betrug 1962 pro Kopf der Bevölkerung nur wenig mehr als die Hälfte gegenüber dem Stand in der Bundesrepublik. Hauptaufgabe der B. im Siebenjahrplan (1959–65) ist wieder die „Konzentrierung der Kräfte auf die vordringliche Entwicklung der Grundstoffindustrie (Chemie, Kohle, Energie). Die B. soll bis 1965 die Produktion bei gleichbleibender Arbeitskräftezahl verdoppeln. Zu diesem Zweck werden der Baumaschinen- und der Baustoffindustrie zur Erweiterung ihrer Kapazitäten erhebliche Mittel zugeführt. Der Mangel an modernen Baumaschinen besteht jedoch auch weiterhin. In den ersten vier Jahren des Siebenjahrplanes (1959–1962) sind die Pläne nicht erfüllt worden. Auch die in der Landwirtschaft — besonders nach der Zwangskollektivierung 1960 — erforderlichen Wirtschaftsbauten wurden in ungenügendem Umfange erstellt. Die Mitglieder der LPG sind weitgehend auf Selbsthilfe angewiesen. Literaturangaben Plönies, Bartho: Planen und Bauen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor von Berlin. 2., erw. Aufl. (BB) 1953. 134 S. m. 16 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 61 Bautzen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z BDVP

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Das Schwergewicht der Bautätigkeit liegt bei den sog. Investitionsbauten, also Industriebauten, Verwaltungsgebäuden und militärischen Bauten. Etwa 40 v. H. der Bauleistung betrifft direkt oder indirekt den Industriebau. Der Wohnungsbau wird vernachlässigt. Baustoffmangel und technische Rückständigkeit führten zu der amtlichen Feststellung: „Wir bauen nicht gut genug, wir bauen zu langsam und vor allem zu teuer.“ Das Bauvolumen…

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Becher, Johannes R. (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 * 22. 5. 1891, gest. 11. 10. 1958. Sohn eines Oberl.-Ger.-Präsidenten in München. Gymnasium, Studium der Medizin und Philosophie in Jena und Berlin. Im 1. Weltkrieg Pazifist. 1917 USPD, 1918 Spartakusbund, seit 1923 KPD. 1927 erstmalig in der SU, 1928 Mitbegr. und Vors. des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller, Mitherausgeber der „Linkskurve“, 1929 Mitgl. der Redaktion des KPD-Zentralorgans „Die Rote Fahne“. 1933 emigriert, ab 1935 in der SU, wo er die „Internationale Literatur - Deutsche Blätter“ herausgab. Ab 1943 Mitgl. des Nationalkomitees Freies Deutschland. 1945 Rückkehr nach Deutschland. Vom 8. 8. 1945 bis 9. 2. 1958 Präsident des Kulturbundes, März 1950 Vizepräsident, Dezember 1952 bis April 1956 Präsident der Deutschen Akademie der Künste in Ost-Berlin. Vom 7. 1. 1954 bis zu seinem Tode Minister für Kultur. April 1946 bis Sept. 1947 Mitgl. des SED-Parteivorstandes, seit 24. 7. 1950 Mitgl. des ZK der SED. Seit 7. 10. 1949 Abgeordneter der Volkskammer. 1948 und 1950 Nationalpreis. 1951 Stalin-„Friedenspreis“. Dr. h. c. Von Ulbricht „größter deutscher Dichter der neuesten Zeit“ genannt. B. war bedeutender Lyriker. Vor und nach dem 1. Weltkrieg Wortführer des Expressionismus („Verfall und Triumph“, 1914). Nach Eintritt in die KPD Kampfgedichte („Der große Plan“, 1931). Im sowjet. Exil traditionsgebundene Heimatdichtung und polit. Gedankenlyrik („Der Glücksucher und die sieben Lasten“, 1938). Sukzessiver Verfall des Talents unter Einfluß der Politik (Stalin- und Ulbricht-Gedichte). Textdichter der Nationalhymne der „DDR“. In Tagebüchern („Auf andere Art so große Hoffnung“, 1951) und literaturtheoretischen Bemühungen („Verteidigung der Poesie“, 1952, usw. bis „Das poetische Prinzip“, 1957) deckt er den Zwiespalt zwischen Funktionär und Dichter in sich selbst auf. Autobiographischer Roman „Abschied“ (1940). Theaterstück „Winterschlacht“ (1945). Literaturangaben Balluseck, Lothar von: Dichter im Dienst — der sozialistische Realismus in der deutschen Literatur. 2., erw. Aufl., Wiesbaden 1963, Limes-Verlag. 288 S. m. zahlr. Abb. Rühle, Jürgen: Literatur und Revolution. Die Schriftsteller und der Kommunismus. Köln 1960, Kiepenheuer und Witsch. 576 S., 72 Abb. Rühle, Jürgen: Die Schriftsteller und der Kommunismus in Deutschland (Auszüge aus „Literatur und Revolution“ und „Das gefesselte Theater“ nebst Beitr. von Sabine Brandt). Köln 1960, Kiepenheuer und Witsch. 272 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 62 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/becher-johannes-robert verwiesen. Beamtenversorgung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bechler, Bernhard

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 * 22. 5. 1891, gest. 11. 10. 1958. Sohn eines Oberl.-Ger.-Präsidenten in München. Gymnasium, Studium der Medizin und Philosophie in Jena und Berlin. Im 1. Weltkrieg Pazifist. 1917 USPD, 1918 Spartakusbund, seit 1923 KPD. 1927 erstmalig in der SU, 1928 Mitbegr. und Vors. des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller, Mitherausgeber der „Linkskurve“, 1929 Mitgl. der Redaktion des KPD-Zentralorgans „Die Rote Fahne“.…

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Bedürfnisse (1963)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 Inbegriff von allem den Menschen Erstrebenswerten, ob materieller oder ideeller Art. Gemäß der kommun. Utopie (Marxismus-Leninismus) soll im kommun. Endstadium des revolutionären Prozesses der gesellschaftlichen Entwicklung jeder „nach seinen B.“ zu leben in der Lage sein (Arbeit). Das auf den Aufbau der Grundlagen des Kommunismus orientierte 3. Programm der KPdSU von 1961 sieht indes vor, daß wenigstens in dieser Phase Partei und Staat eine Manipulierung der B. vornehmen, da man realistisch einzusehen beginnt, daß eine Befriedigung beliebiger B. weder zu verwirklichen noch sozial ist. Auch für die übrigen Volksdemokratien spielt seit der Orientierung auf das Prinzip der materiellen Interessiertheit im Interesse einer Maximalproduktivität die Rücksichtnahme auf die B. der „Werktätigen“, insbesondere des industriell tätigen Kerns der Gesellschaft, eine zunehmende Rolle, der Institutionen zur Erforschung der „Bedürfnisstruktur“ und ihres Wandels dienen sollen. Doch erweist sich die Planwirtschaft samt ihrer engstirnigen ideologischen Grundlage (Wirtschaft) als für hinreichende Berücksichtigung der materiellen und erst recht ideellen B. der Konsumenten wenig geeignet (Versorgung der Bevölkerung). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 63 Bedingte Verurteilung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Begräbnis, Sozialistisches (Grabweihe)

Siehe auch die Jahre 1965 1966 Inbegriff von allem den Menschen Erstrebenswerten, ob materieller oder ideeller Art. Gemäß der kommun. Utopie (Marxismus-Leninismus) soll im kommun. Endstadium des revolutionären Prozesses der gesellschaftlichen Entwicklung jeder „nach seinen B.“ zu leben in der Lage sein (Arbeit). Das auf den Aufbau der Grundlagen des Kommunismus orientierte 3. Programm der KPdSU von 1961 sieht indes vor, daß wenigstens in dieser Phase Partei und Staat eine Manipulierung…

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Behrens, Fritz (1963)

Siehe auch: Behrens, Friedrich: 1966 Behrens, Fritz: 1960 1962 1965 * 20. 9. 1909 in Rostock. Volksschule. Maschinenbaulehre. 1924 SAJ. Studium der Volkswirtschaft an der Univ. Leipzig, Leiter der Sozial. Studentenschaft. 1935 Dr. rer. pol. Bis 1939 im Statistischen Reichsamt. Kriegsdienstverpflichtet. 1945 Stadtrat f. Volksbildung in Zwickau. 1946 SED, Lehrstuhl für Pol. Ökonomie an der Univ. Leipzig. 1954 Dekan d. wirtschaftswiss. Fakultät. Mitgl. des wiss. Beirats im Ministerium f. Volks[S. 64]bildg. Mitarb., 1956 stellv. Vors. d. Staatl. Plankommission, Leiter des Stat. Zentralamtes, 1957 abgelöst. 1956 Lehrstuhl f. Statistik an der Humboldt-Univ. in Ost-Berlin. B. setzte sich unter dem Eindruck der Ereignisse in Polen und Ungarn 1956 f. den Abbau der Zentralverwaltung und weitgehende Selbstverwaltg. der Wirtschaft durch die Arbeiterschaft ein und wurde von der SED-Führung scharf als „Revisionist“ (Revisionismus) angegriffen. Seine Ansichten als „politisch u. theoretisch falsch“ verurteilt. Im Mai 1960 legte B. im SED-Funktionärsorgan „Neuer Weg“ Selbstkritik ab. (Arne ➝Benary) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 63–64 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/behrens-friedrich-fritz verwiesen. Behrend, Heinz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Benary, Arne

Siehe auch: Behrens, Friedrich: 1966 Behrens, Fritz: 1960 1962 1965 * 20. 9. 1909 in Rostock. Volksschule. Maschinenbaulehre. 1924 SAJ. Studium der Volkswirtschaft an der Univ. Leipzig, Leiter der Sozial. Studentenschaft. 1935 Dr. rer. pol. Bis 1939 im Statistischen Reichsamt. Kriegsdienstverpflichtet. 1945 Stadtrat f. Volksbildung in Zwickau. 1946 SED, Lehrstuhl für Pol. Ökonomie an der Univ. Leipzig. 1954 Dekan d. wirtschaftswiss. Fakultät. Mitgl. des wiss. Beirats im…

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Berater (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Tarnbezeichnung 1. für sowjet. Offiziere in der Nationalen Volksarmee (Sowjetnik). Solche B., seit 1959 nur noch in höheren Stäben (ab Div.) und Lehranstalten. Seit 1961, Berichten zufolge, auch wieder in Regimentern; 2. für sowjet. Überwacher und Anleiter in der Wirtschaft, die als Mitgl. oder Mitarbeiter der Sowjetbotschaft auftreten. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 64 Bentzien, Hans A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bereichsarztsystem

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Tarnbezeichnung 1. für sowjet. Offiziere in der Nationalen Volksarmee (Sowjetnik). Solche B., seit 1959 nur noch in höheren Stäben (ab Div.) und Lehranstalten. Seit 1961, Berichten zufolge, auch wieder in Regimentern; 2. für sowjet. Überwacher und Anleiter in der Wirtschaft, die als Mitgl. oder Mitarbeiter der Sowjetbotschaft auftreten. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S.…

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Bergbau (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Die SBZ verfügt nur in drei B.-Bereichen über Bodenschätze, die über dem Durchschnitt Gesamtdeutschlands liegen: bei Braun[S. 66]kohle (Kohlenindustrie), Stein- und Kalisalzen (Kalibergbau) und Kupfer (Kupferbergbau). Verhältnismäßig ausreichend sind die Vorkommen an nutzbaren Mineralien (Kalk, Ton, Kaolin, Gips, Schwefelkies, Flußspat usw.). Unzureichend sind die Eigenvorkommen an Eisenerz (Eisen- und Stahlindustrie), spärlich sind die Vorkommen an sonstigen Nichteisenmetallen und die Steinkohlenvorkommen. Erdöl und Erdgas kommen kaum vor. — (s. Karte der Bergbaugebiete, S. 65) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 65–66 Berg, Lene A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bergbaubehörde, Oberste

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Die SBZ verfügt nur in drei B.-Bereichen über Bodenschätze, die über dem Durchschnitt Gesamtdeutschlands liegen: bei Braun[S. 66]kohle (Kohlenindustrie), Stein- und Kalisalzen (Kalibergbau) und Kupfer (Kupferbergbau). Verhältnismäßig ausreichend sind die Vorkommen an nutzbaren Mineralien (Kalk, Ton, Kaolin, Gips, Schwefelkies, Flußspat usw.). Unzureichend sind die Eigenvorkommen an Eisenerz (Eisen- und Stahlindustrie), spärlich…

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Bergmann der DDR, Verdienter (1963)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Ehrentitel, der für hervorragende Leistungen im Bergbau verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 66 Berger, Rolf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bergmannsrenten

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Ehrentitel, der für hervorragende Leistungen im Bergbau verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 66 Berger, Rolf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bergmannsrenten

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Bankanalyse (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 Die B. soll die Hauptaufgaben der Bank hervorheben und die örtlichen Führungsorgane der Partei und des Staatsapparates informieren. Grundlage für die B. sollen der Plan für kurzfristige und langfristige Kredite und Einlagen sowie die Zielsetzungen des Volkswirtschaftsplanes sein. Zu untersuchen sind die politischen und ökonomischen Verhältnisse des betreffenden Gebiets Kreis, Bezirk). Dabei sind die lauenden Prüfungs- und Kontrollergebnisse über das Plangeschehen zu berücksichtigen. (Bankwesen, Geld) Literaturangaben Abeken, Gerhard: Das Geld- und Bankwesen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor Berlins von 1945 bis 1954. 2., erw. Aufl. (BB) 1955. 68 S. m. 7 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 58 Balkow, Julius A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Banken

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 Die B. soll die Hauptaufgaben der Bank hervorheben und die örtlichen Führungsorgane der Partei und des Staatsapparates informieren. Grundlage für die B. sollen der Plan für kurzfristige und langfristige Kredite und Einlagen sowie die Zielsetzungen des Volkswirtschaftsplanes sein. Zu untersuchen sind die politischen und ökonomischen Verhältnisse des betreffenden Gebiets Kreis, Bezirk). Dabei sind die lauenden Prüfungs- und Kontrollergebnisse über…

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Bargeldumlauf (1963)

Siehe auch: Bargeldplanung: 1959 1960 Bargeldumlauf: 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Bargeldumsatzplan: 1962 Der B. ist in die staatliche Gesamtplanung einbezogen und scharf reglementiert. Die Betriebe (außer Privatbetrieben) und Haushaltsorganisationen haben für jedes Quartal ihre geplanten Bargeldeinnahmen und -ausgaben (Bargeldplan) ihrem kontoführenden Bankinstitut zu melden. Diese Pläne werden von der Zentrale der Deutschen ➝Notenbank zu einem einheitlichen Bargeldumsatzplan — Plan sämtlicher Bargeldbewegungen innerhalb einer bestimmten Periode — zusammengefaßt und mit einer Stellungnahme der staatlichen ➝Plankommission dem Ministerrat zur Bestätigung vorgelegt. Da die Bargeldumsätze schon im Volkswirtschafts- und Staatshaushaltsplan geplant sind, erfolgt eine Doppelplanung, die zweckmäßig ist, weil mit Hilfe des Bargeldumsatzplanes die Durchführung der mit Bargeldbewegungen verknüpften Teile des Volkswirtschaftsplanes kontrolliert werden kann. Da der bare Zahlungsverkehr sich im wesentlichen auf Lohn- und Gehaltszahlungen und den Einzelhandelsumsatz beschränkt, bietet der Bargeldumsatzplan vor allem die Möglichkeit der Kontrolle der Lohn- und Gehaltsfonds und der Warenumsatzpläne des Einzelhandels durch die Banken und dient der Verwaltung deswegen als wichtiger Gradmesser für die Versorgung der Bevölkerung. (Währung, Sparen) Literaturangaben Abeken, Gerhard: Das Geld- und Bankwesen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor Berlins von 1945 bis 1954. 2., erw. Aufl. (BB) 1955. 68 S. m. 7 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59 Banner der Arbeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bartel, Kurt

Siehe auch: Bargeldplanung: 1959 1960 Bargeldumlauf: 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Bargeldumsatzplan: 1962 Der B. ist in die staatliche Gesamtplanung einbezogen und scharf reglementiert. Die Betriebe (außer Privatbetrieben) und Haushaltsorganisationen haben für jedes Quartal ihre geplanten Bargeldeinnahmen und -ausgaben (Bargeldplan) ihrem kontoführenden Bankinstitut zu melden. Diese Pläne werden von der Zentrale der Deutschen ➝Notenbank zu einem einheitlichen…

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Bauämter (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Im Zuge der Reorganisation der Wirtschaft 1958 eingerichtete Lenkungs- und Kontrollstellen für die Bauwirtschaft bei den Räten der Bezirke und Kreise. Die B. üben die Funktionen von Baupolizeibehörden aus, sind jedoch gleichzeitig als ausführende Organe der Staatlichen Bauaufsicht zuständig für die Plandurchführung entsprechend den geplanten Bauaufgaben. Den A. unterstehen sämtliche „volkseigenen“ Baubetriebe; sie kontrollieren auch die noch bestehenden Privatbetriebe. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 59 Basis A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bauakademie, Deutsche

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 Im Zuge der Reorganisation der Wirtschaft 1958 eingerichtete Lenkungs- und Kontrollstellen für die Bauwirtschaft bei den Räten der Bezirke und Kreise. Die B. üben die Funktionen von Baupolizeibehörden aus, sind jedoch gleichzeitig als ausführende Organe der Staatlichen Bauaufsicht zuständig für die Plandurchführung entsprechend den geplanten Bauaufgaben. Den A. unterstehen sämtliche „volkseigenen“ Baubetriebe; sie kontrollieren auch die…

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Bauernkorrespondent (BK) (1963)

Siehe auch: Bauernkorrespondent: 1956 Bauernkorrespondent (BK): 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Entspricht dem Volkskorrespondenten, spezialisiert auf Fragen des Dorflebens und der Landwirtschaft. Berichterstattende Tätigkeit, vor allem für die Wochenzeitung der VdgB „Neue Deutsche Bauern-Zeitung“. Um Einzelfälle oder -personen anzuprangern oder als fortschrittlich im Sinne der SED-Parteilinie herauszustellen, ist ein BK-Netz über das ganze Gebiet der SBZ gezogen worden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 60 Bauernkongreß, Deutscher A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bauernlegen

Siehe auch: Bauernkorrespondent: 1956 Bauernkorrespondent (BK): 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Entspricht dem Volkskorrespondenten, spezialisiert auf Fragen des Dorflebens und der Landwirtschaft. Berichterstattende Tätigkeit, vor allem für die Wochenzeitung der VdgB „Neue Deutsche Bauern-Zeitung“. Um Einzelfälle oder -personen anzuprangern oder als fortschrittlich im Sinne der SED-Parteilinie herauszustellen, ist ein BK-Netz über das ganze Gebiet der SBZ gezogen worden. …

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Baumann, Edith (1963)

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 * 1. 8. 1909 in Berlin als Tochter eines Arbeiters. Volksschule, Stenotypistin. 1925 SAJ, 1927 SPD, 1931 SAP, 1933 verhaftet, wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. 1945 SPD, 1945 SED, 1946 stellv. Vors. der FDJ. 1949 bis 1953 Sekretär im Kleinen Sekretariat des Politbüros bzw. im Sekretariat des ZK. 1953 Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin, seit 1955 verantwortlich für die Frauenarbeit im ZK der SED. Seit 1946 Mitgl. des Parteivorstandes bzw. des ZK der SED, 1958–1963 Kandidat des Politbüros. Von Nov. [S. 61]1961 bis Jan. 1963 Mitgl. d. Sekretariats d. ZK. Mitgl. des DFD-Bundesvorstandes und der Exekutive des Rates der Internationalen Demokratischen Frauen-Föderation. (IDFF) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 60–61 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/baumann-edith-verh-honecker-baumann verwiesen. Baukunst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bausparen

Siehe auch die Jahre 1959 1960 1962 1965 1966 1969 * 1. 8. 1909 in Berlin als Tochter eines Arbeiters. Volksschule, Stenotypistin. 1925 SAJ, 1927 SPD, 1931 SAP, 1933 verhaftet, wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. 1945 SPD, 1945 SED, 1946 stellv. Vors. der FDJ. 1949 bis 1953 Sekretär im Kleinen Sekretariat des Politbüros bzw. im Sekretariat des ZK. 1953 Sekretär der SED-Bezirksleitung Berlin, seit 1955 verantwortlich für die Frauenarbeit im ZK der SED. Seit…

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BDVP (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei. (Deutsche ➝Volkspolizei) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 61 Bauwirtschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Beamte

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 Abk. für Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei. (Deutsche ➝Volkspolizei) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 61 Bauwirtschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Beamte

DDR A-Z 1963

Bechler, Bernhard (1963)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 * 9. 2. 1914 in Grün bei Lengenfeldt/Vogtland als Sohn eines Fabrikanten. Berufsoffizier. Als Major bei Stalingrad in Gefangenschaft geraten. Mitgl. des Nationalkomitees Freies Deutschland. 1945 KPD, 1. 6. 1945. 1. Vizepräs. der Provinzialverwaltung Brandenburg, vom 20. 12. 1946 bis 1948 Innenminister des Landes Brandenburg, 1949 bis 1950 Besuch der sowjet. Militärakademie in Saratow, danach Chefinspekteur der KVP, dann Generalmajor und stellv. Chef des Stabes der KVP, nach 1953 zunächst stellv. Chef des Stabes der Nationalen Volksarmee, danach zur Verfügung des Stabes. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 62 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/bechler-bernhard-max verwiesen. Becher, Johannes R. A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bedingte Strafaussetzung

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1962 * 9. 2. 1914 in Grün bei Lengenfeldt/Vogtland als Sohn eines Fabrikanten. Berufsoffizier. Als Major bei Stalingrad in Gefangenschaft geraten. Mitgl. des Nationalkomitees Freies Deutschland. 1945 KPD, 1. 6. 1945. 1. Vizepräs. der Provinzialverwaltung Brandenburg, vom 20. 12. 1946 bis 1948 Innenminister des Landes Brandenburg, 1949 bis 1950 Besuch der sowjet. Militärakademie in Saratow, danach Chefinspekteur der KVP, dann Generalmajor und…

DDR A-Z 1963

Begräbnis, Sozialistisches (Grabweihe) (1963)

Siehe auch: Begräbnis, Sozialistisches: 1959 1960 1965 1966 1969 1975 1979 Begräbnis, Sozialistisches (Grabweihe): 1962 Grabweihe: 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Seit 1957 waren Bestrebungen erkennbar, auch das christliche Begräbnis durch einen pseudosakralen Staatsakt zu ersetzen, der als SB., gelegentlich auch als Grabweihe bezeichnet wurde, aber keine nennenswerte Verbreitung fand. Zunächst hielt die SED, ähnlich wie die SS im „Dritten Reich“, Grabredner bereit; später sollte es Sache der Kreise und Gemeinden sein, die pseudosakralen Staatsakte durchzuführen. (Namensweihe, Jugendweihe, sozialistische Eheschließung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 63 Bedürfnisse A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Beherbergungsgewerbe

Siehe auch: Begräbnis, Sozialistisches: 1959 1960 1965 1966 1969 1975 1979 Begräbnis, Sozialistisches (Grabweihe): 1962 Grabweihe: 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Seit 1957 waren Bestrebungen erkennbar, auch das christliche Begräbnis durch einen pseudosakralen Staatsakt zu ersetzen, der als SB., gelegentlich auch als Grabweihe bezeichnet wurde, aber keine nennenswerte Verbreitung fand. Zunächst hielt die SED, ähnlich wie die SS im „Dritten Reich“, Grabredner bereit;…

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Benary, Arne (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 * 1929, Volks- und Oberschule, Studium der Wirtschaftswiss., Dipl. rer. pol. Dr. oec. 1954 Oberassistent an der Wirtschaftswissenschaft. Fak. der Univ. Leipzig, 1955 an die Humboldt-Univ. nach Ost-Berlin berufen. Leiter der Abtlg. „Sozialist. Wirtschaft“ des Inst. f. Wirtschaftswissensch. d. Akademie d. Wissenschaften in Ost-Berlin, 1958 abgelöst. Zusammen mit Behrens Verfechter des Revisionismus in der Wirtschaft, scharf von der SED-Führung angegriffen. Als Mitgl. der SED von einem Parteiverfahren bedroht, übte zusammen mit Behrens im Mai 1960 Selbstkritik und widerrief seine revisionistischen Ansichten. Zur Bewährung in das Kabelwerk Oberspree in Ost-Berlin versetzt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 64 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1963 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/benary-arne verwiesen. Behrens, Fritz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Benjamin, Hilde, geb. Lange

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 * 1929, Volks- und Oberschule, Studium der Wirtschaftswiss., Dipl. rer. pol. Dr. oec. 1954 Oberassistent an der Wirtschaftswissenschaft. Fak. der Univ. Leipzig, 1955 an die Humboldt-Univ. nach Ost-Berlin berufen. Leiter der Abtlg. „Sozialist. Wirtschaft“ des Inst. f. Wirtschaftswissensch. d. Akademie d. Wissenschaften in Ost-Berlin, 1958 abgelöst. Zusammen mit Behrens Verfechter des Revisionismus in der Wirtschaft, scharf von der SED-Führung…

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Bereichsarztsystem (1963)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 Freie Arztwahl wird eingeengt, indem, wie in der SU, für die Behandlung in jedem Wohnbezirk wie in jedem Betriebsteil ein bestimmter Arzt zuständig gemacht wird. Staatliche Arztpraxen, Ambulatorien, Polikliniken und Einrichtungen des Betriebsgesundheitswesens erhalten damit abgegrenzte „Versorgungsbereiche“, ebenso wie die Krankenhäuser. Der Mangel an Ärzten erleichtert die Durchsetzung des Prinzips beträchtlich. (Gesundheitswesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 64 Berater A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bereitschaftspolizei

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1965 1966 1969 Freie Arztwahl wird eingeengt, indem, wie in der SU, für die Behandlung in jedem Wohnbezirk wie in jedem Betriebsteil ein bestimmter Arzt zuständig gemacht wird. Staatliche Arztpraxen, Ambulatorien, Polikliniken und Einrichtungen des Betriebsgesundheitswesens erhalten damit abgegrenzte „Versorgungsbereiche“, ebenso wie die Krankenhäuser. Der Mangel an Ärzten erleichtert die Durchsetzung des Prinzips beträchtlich. (Gesundheitswesen) …

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Bergbaubehörde, Oberste (1963)

Siehe auch: Bergbaubehörde, Oberste: 1960 1962 1965 Bergbehörde: 1969 1975 1979 Bergbehörde, Oberste: 1966 Oberste Bergbehörde der DDR: 1969 1975 1979 1985 Dem Ministerrat unmittelbar unterstellte Behörde, die über den Bergbau die sicherheitstechnische Aufsicht ausübt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 66 Bergbau A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bergbaustaatsanwalt

Siehe auch: Bergbaubehörde, Oberste: 1960 1962 1965 Bergbehörde: 1969 1975 1979 Bergbehörde, Oberste: 1966 Oberste Bergbehörde der DDR: 1969 1975 1979 1985 Dem Ministerrat unmittelbar unterstellte Behörde, die über den Bergbau die sicherheitstechnische Aufsicht ausübt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 66 Bergbau A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Bergbaustaatsanwalt …

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Bergmannsrenten (1963)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Bergleute und ihre Hinterbliebenen erhalten entsprechend dem höheren Beitragssatz von 30 v. H. zur Sozialversicherung erhöhte Leistungen. (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen). Literaturangaben Mampel, Siegfried: Das System der sozialen Leistungen in Mitteldeutschland und in Ost-Berlin (BB) 1961. Teil I (Text) 150 S., Teil II (Anlagen) 142 S. Mampel, Siegfried, und Karl Hauck: Sozialpolitik in Mitteldeutschland (Sozialpolitik in Deutschland, H. 48, hrsg. v. Bundesmin. f. Arbeit …). Stuttgart usw. 1961, Kohlhammer. 87 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Achte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1963: S. 66 Bergmann der DDR, Verdienter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Berlin

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1962 1965 1966 1969 1975 1979 Bergleute und ihre Hinterbliebenen erhalten entsprechend dem höheren Beitragssatz von 30 v. H. zur Sozialversicherung erhöhte Leistungen. (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen). Literaturangaben Mampel, Siegfried: Das System der sozialen Leistungen in Mitteldeutschland und in Ost-Berlin (BB) 1961. Teil I (Text) 150 S., Teil II (Anlagen) 142 S. Mampel, Siegfried, und Karl Hauck: Sozialpolitik in…