DDR A-Z 1962
Hufeland-Medaille (1962)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Medaille für bedeutende Leistungen auf dem Gebiet des Gesundheitsschutzes. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 184 Huchel, Peter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Humanismus, RealerSiehe auch die Jahre 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Medaille für bedeutende Leistungen auf dem Gebiet des Gesundheitsschutzes. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 184 Huchel, Peter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Humanismus, Realer
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HVDVP (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Abk. für Hauptverwaltung Deutsche ➝Volkspolizei. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 185 HVDGP A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z HVLSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Abk. für Hauptverwaltung Deutsche ➝Volkspolizei. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 185 HVDGP A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z HVL
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IAP (1962)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 [S. 186]Abk. für Industrieabgabepreis. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 186 Hygiene-Inspektion A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z IdealismusSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 [S. 186]Abk. für Industrieabgabepreis. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 186 Hygiene-Inspektion A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Idealismus
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IHK (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 Abk. für Industrie- und Handelskammer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 186 IDFF A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ImperialismusSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 Abk. für Industrie- und Handelskammer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 186 IDFF A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Imperialismus
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Industrie- und Handelskammer (IHK) (1962)
Siehe auch: Industrie- und Handelskammer (IHK): 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Industrie- und Handelskammern: 1953 1954 Industrie- und Handelskammern der Bezirke (IHK): 1975 1979 1985 Schon seit 1946 nicht mehr Interessenvertretung der privaten Wirtschaft, sondern staatliches Organ zur Kontrolle der privaten Wirtschaft. Die vorübergehend aufgelöste und als Folge des Neuen Kurses wieder errichtete IHK wurde mit VO vom 22. 9. 1958 (GBl. I, S. 688) erneut umgestaltet. Das Präsidium und sein Apparat wurden aufgelöst. Die bisherigen Bezirksdirektionen der IHK wurden zu selbständigen juristischen Personen auf Bezirksebene umgebildet und den Räten der Bezirke unterstellt. Der IHK gehören die in der privaten Wirtschaft selbständig gewerblich tätigen Bürger, juristische Personen und Personenvereinigungen an. Ausgenommen sind u. a. Treuhandbetriebe mit staatlichen Produktionsaufgaben, Betriebe mit Staatsbeteiligungen, die Betriebe der Kleinindustrie im Sinne des Gesetzes zur Förderung des Handwerks, Betriebe der pflanzlichen und tierischen Produktion. Alle wirtschaftlich operativen Aufgaben (wie Materialversorgung, Registrierung von Verträgen usw.) sind auf die Räte der Kreise und Bezirke bzw. auf die VVB übergegangen. Die IHK hat jetzt nur noch die Aufgabe, „die Inhaber der ihr angeschlossenen Betriebe für eine bewußte Mitarbeit beim Aufbau des Sozialismus zu gewinnen“, insbesondere aber bei der Sozialisierung der Privatwirtschaft mitzuwirken. Das sind bei der Industrie die Staatsbeteiligungen, beim Handel und den Gaststätten der Abschluß von Kommissionsverträgen bzw. Staatsbeteiligungen bei größeren Objekten, bei den Verkehrsbetrieben Staatsbeteiligungen, teils Abschluß von Leistungsverträgen. Die IHK wurde daneben beauftragt, neue Formen zur Überführung in den sozialistischen Sektor zu entwickeln. Weiterhin hat die IHK die örtlichen Staatsorgane bei der Organisierung enger Kooperationsbeziehungen zwischen sozialistischen und Privat[S. 188]betrieben zu unterstützen, für die Einhaltung der Planaufgaben zu sorgen, bei der Erfassung und Ausnutzung der inneren und örtlichen Reserven mitzuarbeiten und bei Tariffragen sowie beim Abschluß von Betriebs- und Arbeitsschutzvereinbarungen mitzuwirken, vorhandene Verbindungen zu verstärken und neue Verbindungen zu den Handelskammern und anderen wirtschaftlichen Organisationen der Bundesrepublik herzustellen. Delegationen zu Auslandsmessen und zu Ausstellungen in die Bundesrepublik zur Pflege des Außenhandels und des Interzonenhandels zu entsenden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 187–188 Industriearbeiter aufs Land A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Industrieabgabepreis (IAP)Siehe auch: Industrie- und Handelskammer (IHK): 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Industrie- und Handelskammern: 1953 1954 Industrie- und Handelskammern der Bezirke (IHK): 1975 1979 1985 Schon seit 1946 nicht mehr Interessenvertretung der privaten Wirtschaft, sondern staatliches Organ zur Kontrolle der privaten Wirtschaft. Die vorübergehend aufgelöste und als Folge des Neuen Kurses wieder errichtete IHK wurde mit VO vom 22. 9. 1958 (GBl. I, S. 688) erneut umgestaltet.…
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Industrieökonomik (1962)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 Ausdruck des Pj., vergleichbar mit der Betriebswirtschaftslehre westlicher Länder, jedoch auf die gesamte Industrie oder ganze Industriezweige bezogen. In der SBZ ist die Anwendung des Begriffs Betriebswirtschaftslehre als „kapitalistisch“ verpönt. — Die I. soll der Wirtschaftspolitik des SED-Regimes vorbehaltlos die „wissenschaftliche“ Begründung geben. In dem einschlägigen amtlichen Lehrbuch heißt es: „Die I. untersucht die konkrete Wirkung der von der politischen Ökonomie des Sozialismus entdeckten und erforschten objektiven ökonomischen Gesetze unter den spezifischen Produktionsbedingungen des führenden Bereiches der Volkswirtschaft, der Industrie sowie die Wege, Mittel und Methoden zur Durchsetzung und richtigen Ausnutzung dieser Gesetze in der Industrie.“ Ihre Hauptthemen sind: Organisation und Leitung der „volkseigenen“ Industriebetriebe, Produktionsplanung, Technik, Konzentration, Spezialisierung und Kooperation in der Fertigung; auch die Finanzwirtschaft der Betriebe ist ein Teilgebiet der I. Bei Arbeitskräfte- und Lohnfragen gibt es Überschneidungen mit dem Gebiet der Arbeitsökonomik. (Arbeitspolitik) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 188 Industrieläden A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z IndustriespionageSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 Ausdruck des Pj., vergleichbar mit der Betriebswirtschaftslehre westlicher Länder, jedoch auf die gesamte Industrie oder ganze Industriezweige bezogen. In der SBZ ist die Anwendung des Begriffs Betriebswirtschaftslehre als „kapitalistisch“ verpönt. — Die I. soll der Wirtschaftspolitik des SED-Regimes vorbehaltlos die „wissenschaftliche“ Begründung geben. In dem einschlägigen amtlichen Lehrbuch heißt es: „Die I. untersucht die konkrete…
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Ingenieurkonto (1962)
Siehe auch die Jahre 1960 1963 1965 1966 Seit 1954 nach sowjet. Vorbild eingeführte Einrichtung in „volkseigenen“ Industrie- [S. 189]und Konstruktionsbetrieben, die im Zusammenhang mit dem Erfindungs- und Vorschlagswesen steht. Ein I. ist ein Vertrag zwischen einem Betriebsangehörigen, der sich zu einer termingebundenen technischschöpferischen Leistung, und einem Betrieb, der sich zu einer Abgeltung dieser Leistung verpflichtet. Ein I. ist also eine Selbstverpflichtung, die auch kollektiv erfolgen kann. Auch Arbeiter können I.-Inhaber sein. Im Jahre 1960 sollen aus dem Betriebsprämienfonds sowie „anderen Fonds“ Vergütungen in Höhe von 4,2 Mill. Mark für Leistungen auf Grund von I.-Verträgen ausgezahlt worden sein. Der dadurch erzielte Jahresnutzen in der Produktion wurde mit „weit über 100 Mill. Mark“ beziffert. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 188–189 Information, Amt für A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z InhabersparenSiehe auch die Jahre 1960 1963 1965 1966 Seit 1954 nach sowjet. Vorbild eingeführte Einrichtung in „volkseigenen“ Industrie- [S. 189]und Konstruktionsbetrieben, die im Zusammenhang mit dem Erfindungs- und Vorschlagswesen steht. Ein I. ist ein Vertrag zwischen einem Betriebsangehörigen, der sich zu einer termingebundenen technischschöpferischen Leistung, und einem Betrieb, der sich zu einer Abgeltung dieser Leistung verpflichtet. Ein I. ist also eine Selbstverpflichtung, die auch…
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Innerdeutschen Handels, Gesetz zum Schutze des (1962)
Siehe auch: Innerdeutschen Handels, Gesetz zum Schutz des: 1953 1954 Innerdeutschen Handels, Gesetz zum Schutze des: 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Das Gesetz vom 21. 4. 1950 (GBl. S. 327) „teilt in der vom Strafrechtsergänzungsgesetz (§ 39) veränderten Fassung die ohne besondere Genehmigung vorgenommene Einfuhr von Waren in das Währungsgebiet der DM Ost und die Ausfuhr aus diesem Gebiet unter Strafe. Die Strafandrohung, die bis zum 1. 2. 1958 auf mindestens drei Jahre Gefängnis, in schweren Fällen auf mindestens fünf Jahre Zuchthaus lautete, ist durch das StEG auf Gefängnis bis zu fünf Jahren, in schweren Fällen auf Zuchthausstrafe von ein bis zehn Jahren zurückgeführt worden; in schweren Fällen dann zusätzlich auf Vermögenseinziehung erkannt werden. Die katalogartige Aufzählung der Voraussetzungen des schweren Falles ist durch das StEG beseitigt worden, so daß es jetzt nur drei Gruppen schwerer Fälle gibt: „a) wenn die Tat nach Umfang oder Art der Ware zu einer schweren Störung des Warenaustausches geführt hat, b) wenn die zur Ein- und Ausfuhr erforderlichen Dokumente gefälscht oder verfälscht worden sind, c) wenn die Tat wiederholt zum Zwecke des Erwerbs begangen wurde.“ Diese Neuregelung entsprach gesetzlich den Gedanken, die das OG in der Richtlinie Nr. 4 vom 30. 10. 1953 (ZBl. S. 546) nach der Verkündung des Neuen Kurses zum Ausdruck gebracht hatte. Trotz der Neufassung wird aber durch das Gesetz die Möglichkeit, über privates Eigentum frei zu verfügen, stark eingeschränkt und teilweise verhindert. Das AZKW verfügt auf der Grundlage dieses Gesetzes selbständig und ohne Billigung der Gerichte Beschlagnahme und Einziehung von Gegenständen. Daneben kann das AZKW Geldstrafen bis zum zehnfachen Wert der eingezogenen Waren verhängen. Von Zonengerichten auf Grund dieses Gesetzes verhängte Urteile dürfen in der Bundesrepublik nicht vollstreckt werden, da dieses Gesetz und seine Anwendung „den Forderungen widerspricht, die eine Verfassung, die sich zum materiellen Rechtsstaat bekennt, an Gesetzgeber und Richter stellt“ (Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 31. 5. 1960). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 189 Innen- und Außenhandel, Deutscher (DIA) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Innere TruppenSiehe auch: Innerdeutschen Handels, Gesetz zum Schutz des: 1953 1954 Innerdeutschen Handels, Gesetz zum Schutze des: 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Das Gesetz vom 21. 4. 1950 (GBl. S. 327) „teilt in der vom Strafrechtsergänzungsgesetz (§ 39) veränderten Fassung die ohne besondere Genehmigung vorgenommene Einfuhr von Waren in das Währungsgebiet der DM Ost und die Ausfuhr aus diesem Gebiet unter Strafe. Die Strafandrohung, die bis zum 1. 2. 1958 auf mindestens drei Jahre…
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Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED (1962)
Siehe auch: Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED: 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED (IfG): 1975 Gegr. am 21. 12. 1951 in Berlin. Direktor: Lene ➝Berg. Durch eine vierjährige Aspirantur am I. sollen „der Partei, dem Staat, den Massenorganisationen und der Wirtschaft hochqualifizierte, wissenschaftlich gebildete politische Funktionäre“ herangebildet werden. Voraussetzung für die Aufnahme: mindestens achtjährige SED-Mitgliedschaft, Erfahrung in verantwortlicher Parteiarbeit und Absolvierung der Parteihochschule bzw. einer Universität oder gleichwertige Ausbildung. Die Bewerber sollen keine Verwandten in der Bundesrepublik haben. Aufnahmealter: 26–40 Jahre. Lehrstühle für Philosophie (Dialektischer Materialismus), Politische Grundfragen des Marxismus-Leninismus mit einer Fachrichtung für Geschichte der ➝KPdSU, Politökonomie, Geschichte Deutschlands und der deutschen Arbeiterbewegung, Allg. Geschichte und Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung, Theorie und Geschichte von Literatur und Kunst. Das I. wird geleitet von einem wiss. Rat, den der Direktor und die Leiter der Lehrstühle bilden. Alle Lehrstuhlleiter — u. a. Hermann ➝Matern, Kurt Hager, Wilhelm ➝Girnus — sind Spitzenfunktionäre. Das I. besitzt seit April 1953 das Promotions- und Habilitationsrecht. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 190 Institut für Deutsche Sprache und Literatur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Institut für LiteraturSiehe auch: Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED: 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED (IfG): 1975 Gegr. am 21. 12. 1951 in Berlin. Direktor: Lene ➝Berg. Durch eine vierjährige Aspirantur am I. sollen „der Partei, dem Staat, den Massenorganisationen und der Wirtschaft hochqualifizierte, wissenschaftlich gebildete politische Funktionäre“ herangebildet werden. Voraussetzung für die Aufnahme: mindestens…
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Institut für Zeitgeschichte, Deutsches (1962)
Siehe auch: Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ): 1969 1975 1979 1985 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches: 1958 1959 1960 1963 1965 1966 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für: 1959 1960 1963 1965 1966 Bearbeitet upd veröffentlicht Quellen zur jüngsten Geschichte mit wissenschaftlichem Anstrich, um die Politik der SED zu rechtfertigen. Seit 1949 vor allem auf die Zersetzung (Infiltration) der Bundesrepublik eingestellt. Gegr. am 1. 3. 1946, vom ZK der SED gelenkt. Neben Broschüren und Büchern bringt es die Zeitschrift „Dokumentation der Zeit“, daneben das „Jahrbuch der DDR“ und das „Handbuch der Volkskammer“ heraus. Leiter bis 30. 9. 1957 der Altkommunist Prof. Dr. Karl Bittel (SED), seitdem Prof. Dr. Walter ➝Bartel (SED). Seit 1. 10. 1957 untersteht es nicht mehr dem Presseamt beim Ministerpräsidenten, sondern dem Staatssekretariat für Hochschulwesen, doch angeleitet wird es vom Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED. 1958–1960 gab das I. (als Beilage zur „Dokumentation der Zeit“) die „Beiträge zur Zeitgeschichte“ heraus, seit Anfang 1961 unter dem Titel „Unsere Zeit“ als Vierteljahrsschrift. Sie behandelt nur die Zeit nach 1945, die „nach marxistischer Auffassung allein derzeitiger Gegenstand der Zeitgeschichte ist“ (Nr. 1, S. 4) und soll im Sinne des „Sozialismus-Kommunismus … die Geschichte nach 1945 möglichst unmittelbar für die politische Praxis nutzbar machen“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 190 Institut für Volkskunstforschung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z InstrukteurSiehe auch: Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ): 1969 1975 1979 1985 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches: 1958 1959 1960 1963 1965 1966 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für: 1959 1960 1963 1965 1966 Bearbeitet upd veröffentlicht Quellen zur jüngsten Geschichte mit wissenschaftlichem Anstrich, um die Politik der SED zu rechtfertigen. Seit 1949 vor allem auf die Zersetzung (Infiltration) der Bundesrepublik eingestellt. Gegr. am 1. 3. 1946, vom ZK der SED gelenkt.…
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Intelligenz (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Zur Bewältigung technischer, wissenschaftlicher und künstlerischer Aufgaben benötigt der „Arbeiter- und Bauernstaat“ (Arbeiter-und-Bauern-Macht) die G. Als zwischen den Klassen befindliche Schicht wurde sie lange Zeit in die „alte“ und in die „neue“ I. gegliedert. Die Angehörigen der „alten“ I. entstammen dem Bürgertum, erhielten ihre Prägung vor 1945, haben großenteils ein loyales Verhältnis zum SED-Regime gefunden, werden aber im wesentlichen nur toleriert, da man einstweilen auf sie angewiesen ist. An ihr politisches Bewußtsein werden deshalb geringere Anforderungen gestellt als an die „neue“. Die „neue“ I., die an den Hochschulen und z. T. Fachschulen der SBZ ausgebildet worden ist, entstammt zu etwa 60 v. H. dem Proletariat oder dem Kleinbauerntum (Arbeiter- und Bauernkinder). Man unterscheidet die technische I. (Ingenieure, Techniker, Physiker Chemiker), die I. an wissenschaftlichen Einrichtungen (vor allem Hochschulprofessoren), an pädagogischen Einrichtungen (Lehrer), an medizinischen Einrichtungen (Ärzte im Staatsdienst), an künstlerischen Einrichtungen (Schauspieler, Musiker, Sänger und ähnliche) sowie die freischaffende I. (Maler, Bildhauer u. ä., aber auch Ärzte in eigener Praxis). Die I. genießt viele Privilegien (Einzelverträge). Vor allem nach der Massenflucht bes. von Ärzten und Apothekern ab 1957 sowie im Zusammenhang mit der generellen Fluchtwelle ab Frühjahr 1960 (Flüchtlinge) taktierte die Führung gegenüber der I. — insbesondere bis zum 12. 8. 1961 — beschwichtigend (Weiche Welle). Während das lange Zeit sehr gespannte Verhältnis der Industriearbeiter zur „neuen“ technischen I. im Laufe der Jahre besser wurde, steht ein großer Teil linksradikaler Kommunisten einschließlich von Parteifunktionären (Sektierer) der I.-Politik der SED-Führung ablehnend gegenüber. Literaturangaben Die Situation der Entscheidung. Eine Diskussion über die Lage der „Intelligenz“ in der Sowjetzone. (BMG) 1952. 48 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 191 Instrukteurwesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z InterflugSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Zur Bewältigung technischer, wissenschaftlicher und künstlerischer Aufgaben benötigt der „Arbeiter- und Bauernstaat“ (Arbeiter-und-Bauern-Macht) die G. Als zwischen den Klassen befindliche Schicht wurde sie lange Zeit in die „alte“ und in die „neue“ I. gegliedert. Die Angehörigen der „alten“ I. entstammen dem Bürgertum, erhielten ihre Prägung vor 1945, haben großenteils ein loyales Verhältnis zum…
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Interzonenhandel (1962)
Siehe auch: Außenwirtschaft: 1969 Außenwirtschaft und Außenhandel: 1975 1979 1985 Interzonenhandel: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Bezeichnung für den Handel zwischen der Bundesrepublik und der SBZ. Während die drei Westzonen ziemlich schnell wieder zu einem einheitlichen Handelsgebiet zusammenwuchsen, entwickelte sich der Warenaustausch zwischen Westdeutschland und der SBZ nur unter erheblichen Schwierigkeiten und niemals völlig zu seinem früheren Umfang. Die sowjetzonale Seite begehrt in der Hauptsache strategisch wichtige Güter, wie Eisen, Stahl, hochwertige chemische Erzeugnisse (Stickstoffdünger), Maschinenbau-, Eisen- und Metallwaren und Qualitätslebensmittel aller Art einschl. Wein und Hopfen. Als Gegenlieferung ins Bundesgebiet sind Holz, Eisen- und Stahlwaren, Maschinenersatzteile, Zellstoff, Textilien, Lebensmittel (Zucker), Chemikalien, Mineralöl und vor allem Braunkohlenbriketts vorgesehen. Vertraglich geregelt wurde der I. in dem Mindener Abkommen (1946), dem Berliner Abkommen (1948), dem Frankfurter Abkommen (8. 10. 1949), seiner Verlängerung im Frühjahr 1949 (3. 2. 1951), dem Berliner Abkommen vom 20. 9. 1951 und den jährlich folgenden Vereinbarungen. Ab 1. 10. 1949 sind auch beide Teile Berlins in die I.-Vereinbarungen eingeschlossen. Nach dem Frankfurter Abkommen vom 8. 10. 1949 werden die Interzonengeschäfte über die Deutsche ➝Notenbank und die Deutsche Bundesbank abgewickelt, die Verrechnung von DM West zu DM Ost erfolgt im Verhältnis 1:1, d. h. 1 Deutsche Mark 1 VE (Verrechnungseinheit). Abgerechnet wird per Ende Juni jeden Jahres; etwaige Verrechnungsspitzen sind in DM West bar zu bezahlen. Der vertragliche I. wird in der SBZ durch das Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel (MAI) gelenkt. Die Bestimmungen für den Außenhandel werden auch auf den I. angewendet. Im Bundesgebiet ist die Bundesstelle für den Warenverkehr zuständig. Zölle werden im I. nicht erhoben. Der I. dient der sowjetzonalen Wirtschaft im wesentlichen dazu, Lücken zu schließen, die von Moskau und den anderen sozialistischen Ländern nicht geschlossen werden können. Er wird stark von der jeweiligen politischen Situation beeinflußt. Mit der Vereinbarung vom 16. 8. 1960 über die Warenlisten für 1961 wurde erstmalig die einjährige Gültigkeitsdauer in eine unbegrenzte Laufzeit abgeändert; die SBZ war aus Planungsgründen an Abschlüssen über einen längeren Zeitraum interessiert. Am 30. 9. 1960 wurde das I.-Abkommen wegen politischer Übergriffe der SBZ in Berlin von der Bundesrepublik zum Jahresende gekündigt, nach längeren Verhandlungen aber noch vor Ablauf der Kündigungsfrist wieder in Kraft gesetzt. Das ungleich größere wirtschaftliche Interesse der SBZ an der Aufrechterhaltung des I. ist daraus zu ersehen, daß etwa 12 v. H. des Außenhandels der SBZ auf den I. entfallen, während der I. nur 2 bis 3 v. H. des Außenhandels der Bundesrepublik ausmacht. Seit Ende 1960 arbeitet die SBZ mit großem Aufwand daran, Lieferungen aus der Bundesrepublik durch Eigenproduktion zu ersetzen, um der Widerrufsklausel der Warenbegleitscheine mit ihren Folgen für die Wirtschaft zu entgehen. Der Warenumsatz im I. betrug Ende 1957 rund 2 Mrd. DM einschließlich der Dienstleistungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 192 Internationalismus, Proletarischer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z InterzonenverkehrSiehe auch: Außenwirtschaft: 1969 Außenwirtschaft und Außenhandel: 1975 1979 1985 Interzonenhandel: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Bezeichnung für den Handel zwischen der Bundesrepublik und der SBZ. Während die drei Westzonen ziemlich schnell wieder zu einem einheitlichen Handelsgebiet zusammenwuchsen, entwickelte sich der Warenaustausch zwischen Westdeutschland und der SBZ nur unter erheblichen Schwierigkeiten und niemals völlig zu seinem früheren Umfang.…
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Humanismus, Realer (1962)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 Das Stichwort RH. charakterisiert im Pj. verschwommen und idealisierend den Zustand des Überbaus (Marxismus-Leninismus) im gegenwärtigen Stadium des Aufbaus des Sozialismus in der SBZ. Mit dem klassisch-abendländischen Bildungsbegriff hat dieser RH. offenbar wenig zu tun, was nicht hindert, daß er, besonders vom Deutschen ➝Kulturbund, häufig als irreführendes Leitmotiv der an die bürgerliche Intelligenz der SBZ und an die Außenwelt gerichteten Verlautbarungen verwendet wird. Zweifellos ist der RH. aber auf den von Feuerbach beeinflußten Humanismus Marxens zurückzuführen, der nicht nur die Befreiung des Menschen von Unterdrückung meint, sondern als „unbedingter Humanismus“ (Marx: „Die Wurzel des Menschen ist aber der Mensch selbst.“) auch die Aufhebung Gottes. In diesem Sinne ist der RH. also Atheismus und Pseudo- oder Ersatzreligion. Literaturangaben Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 184 Hufeland-Medaille A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z HVASiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 Das Stichwort RH. charakterisiert im Pj. verschwommen und idealisierend den Zustand des Überbaus (Marxismus-Leninismus) im gegenwärtigen Stadium des Aufbaus des Sozialismus in der SBZ. Mit dem klassisch-abendländischen Bildungsbegriff hat dieser RH. offenbar wenig zu tun, was nicht hindert, daß er, besonders vom Deutschen ➝Kulturbund, häufig als irreführendes Leitmotiv der an die bürgerliche Intelligenz der SBZ und an die Außenwelt…
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HVL (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 Abk. für Hauptverwaltung Luftpolizei, später VP-Luft genannt. (Deutsche ➝Volkspolizei) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 185 HVDVP A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z HVSSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 Abk. für Hauptverwaltung Luftpolizei, später VP-Luft genannt. (Deutsche ➝Volkspolizei) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 185 HVDVP A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z HVS
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Idealismus (1962)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Gemäß dem traditionellen Sprachgebrauch philosophisch-weltanschauliche Systeme, Erkenntnislehren oder Werthaltungen, die Ideen, Vorstellungen oder Ideale als Seinsgrundlage oder begrenzende Voraussetzung für jegliche Erkenntnis und wichtigste Triebkräfte des Einzelmenschen wie der Geschichte ansehen. Man spricht demzufolge von metaphysischem, erkenntnistheoretischem oder ethischem I. In der marxistisch-leninistischen Theorie ist I. in sehr vergröberter Weise die dem Materialismus entgegengesetzte und zu bekämpfende Weltanschauung, über den im Westen üblichen Begriff des philosophischen I. hinausgehend, werden alle Anschauungen als I. gekennzeichnet, die bei ihrer Betrachtungsweise nicht von den materiellen „Produktionsverhältnissen“, also den wirtschaftlichen Verhältnissen ausgehen und die im Geistigen mehr sehen, als die bloße Widerspiegelung des materiellen Unterbaues. Die Begriffsbestimmung des I. wird in der kommun. Literatur oft auch erkenntnistheoretisch gegeben. Zum I. werden alle Lehrmeinungen gezählt, die sich gegen den naiven „Abbild“-Realismus wenden. Viele philosophische Realisten des Westens gelten dem Bolschewismus mithin als „Idealisten“. (Marxismus-Leninismus) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 186 IAP A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z IdeologieSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Gemäß dem traditionellen Sprachgebrauch philosophisch-weltanschauliche Systeme, Erkenntnislehren oder Werthaltungen, die Ideen, Vorstellungen oder Ideale als Seinsgrundlage oder begrenzende Voraussetzung für jegliche Erkenntnis und wichtigste Triebkräfte des Einzelmenschen wie der Geschichte ansehen. Man spricht demzufolge von metaphysischem, erkenntnistheoretischem oder ethischem I. In der marxistisch-leninistischen…
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Imperialismus (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Im allgemeinen Sprachgebrauch das Bestreben eines Staates, seine Herrschaft über die eigenen Grenzen auszudehnen und fremde Völker auf Kosten ihrer Selbständigkeit und Eigenart mit militärischen, wirtschaftlichen oder kulturpolitischen Mitteln dem eigenen staatlichen [S. 187]Machtbereich einzugliedern, eine seit dem Altertum feststellbare geschichtliche Erscheinung, die aber besonders für die Bestrebungen der Großmächte in der Zeit etwa von 1870 bis 1914 bezeichnend ist. Lenin hat den Begriff I. durch seine 1917 verfaßte Schrift „Der I. als höchstes Stadium des Kapitalismus“ eingeengt und nur zur Charakterisierung eines Teilabschnitts der kapitalistischen Entwicklung verwendet. Nach ihm ist I. „der Kapitalismus auf einer Entwicklungsstufe, auf der die Herrschaft der Monopole und des Finanzkapitals sich nerausgebildet, der Kapitalexport eine hervorragende Bedeutung gewonnen, die Verteilung der Welt durch die internationalen Truste begonnen hat und die Aufteilung des gesamten Territoriums der Erde durch die größten kapitalistischen Länder abgeschlossen ist“. Als solcher sei er „Monopolkapitalismus“, „verfaulender Übergangskapitalismus“ oder „sterbender Kapitalismus“, weil das Monopol den Übergang vom Kapitalismus zu einer höheren Ordnung darstelle. Die bolschewistische Revolution von 1917 fußte mit ihrem viel weiter gesteckten Ziel, Auftakt zur Weltrevolution zu sein, weitgehend auf dieser durch die weitere Geschichte als unzulänglich erwiesenen Einschätzung. (Historischer Materialismus, Stalinismus, Bolschewismus, Marxismus-Leninismus, Koexistenz, Krise) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 186–187 IHK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z IndustrieSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Im allgemeinen Sprachgebrauch das Bestreben eines Staates, seine Herrschaft über die eigenen Grenzen auszudehnen und fremde Völker auf Kosten ihrer Selbständigkeit und Eigenart mit militärischen, wirtschaftlichen oder kulturpolitischen Mitteln dem eigenen staatlichen [S. 187]Machtbereich einzugliedern, eine seit dem Altertum feststellbare geschichtliche Erscheinung, die aber besonders für die…
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Industrieabgabepreis (IAP) (1962)
Siehe auch: Industrieabgabepreise: 1956 Industrieabgabepreis (IAP): 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Seit 1955 Bezeichnung für die Abgabepreise der staatlichen Betriebe. Der I. (früher Herstellerabgabepreis Industrie) setzt sich wie folgt zusammen: Grundkosten + Abteilungsgemeinkosten = Abteilungskosten + Betriebs- u. a. Gemeinkosten = Produktionsselbstkosten + Absatzkosten = Gesamtselbstkosten + Gewinn („betriebliches Reineinkommen“) + Teile des „zentralisierten Reineinkommens“) = Betriebspreis (früher Herstellerabgabepreis Betrieb) + Produktionsabgabe = IAP. Literaturangaben Kitsche, Adalbert: Die öffentlichen Finanzen im Wirtschaftssystem der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. (BMG) 1954. 68 S. m. 1 Anlage. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 188 Industrie- und Handelskammer (IHK) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z IndustrielädenSiehe auch: Industrieabgabepreise: 1956 Industrieabgabepreis (IAP): 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Seit 1955 Bezeichnung für die Abgabepreise der staatlichen Betriebe. Der I. (früher Herstellerabgabepreis Industrie) setzt sich wie folgt zusammen: Grundkosten + Abteilungsgemeinkosten = Abteilungskosten + Betriebs- u. a. Gemeinkosten = Produktionsselbstkosten + Absatzkosten = Gesamtselbstkosten + Gewinn („betriebliches Reineinkommen“) + Teile des „zentralisierten…
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Industriespionage (1962)
Siehe auch die Jahre 1960 1963 1965 1966 1969 Aufklärung, Koordinierung, Staatssicherheitsdienst. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 188 Industrieökonomik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z InfiltrationSiehe auch die Jahre 1960 1963 1965 1966 1969 Aufklärung, Koordinierung, Staatssicherheitsdienst. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 188 Industrieökonomik A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Infiltration
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Inhabersparen (1962)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Anonymes Sparen, durch VO vom 4. 2. 1954 eingeführt. Der Sparer ist nicht verpflichtet, sich zu legitimieren oder seinen Namen anzugeben. Er erhält ein Sparbuch mit einer Nummer und eine Sicherungskarte. Die Einlagen werden wie normale Spareinlagen verzinst. Ein- und Auszahlungen können nur bei der kontoführenden Stelle vorgenommen werden. Zum I. sind die Sparkassen, die Banken für ➝Handwerk und Gewerbe und die DBB zugelassen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 189 Ingenieurkonto A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z InnenministeriumSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Anonymes Sparen, durch VO vom 4. 2. 1954 eingeführt. Der Sparer ist nicht verpflichtet, sich zu legitimieren oder seinen Namen anzugeben. Er erhält ein Sparbuch mit einer Nummer und eine Sicherungskarte. Die Einlagen werden wie normale Spareinlagen verzinst. Ein- und Auszahlungen können nur bei der kontoführenden Stelle vorgenommen werden. Zum I. sind die Sparkassen, die Banken für ➝Handwerk und Gewerbe und die…
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Innere Truppen (1962)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 So hießen vom 1. 5. 1955 bis 30. 9. 1956 die kasernierten militärähnlichen Verbände des Staatssekretariats (ab 24. 11. 1955 wieder Ministeriums) für Staatssicherheit. Seit 1. 10. 1956 Bereitschaftspolizei. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 189 Innerdeutschen Handels, Gesetz zum Schutze des A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Institut für ArbeitshygieneSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 So hießen vom 1. 5. 1955 bis 30. 9. 1956 die kasernierten militärähnlichen Verbände des Staatssekretariats (ab 24. 11. 1955 wieder Ministeriums) für Staatssicherheit. Seit 1. 10. 1956 Bereitschaftspolizei. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 189 Innerdeutschen Handels, Gesetz zum Schutze des A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T,…
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Institut für Literatur (1962)
Siehe auch: Institut für Literatur: 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Institut für Literatur „J. R. Becher“: 1975 1979 1985 Eine am 30. 9. 1955 in Leipzig eröffnete Anstalt, die seit Mai 1959 den Namen „Johannes R. ➝Becher“ trägt und in dreijährigen Lehrgängen Schriftsteller, Literaturkritiker und Dramaturgen nach dem Vorbild des Maxim-Gorki-Institutes in Moskau zu „Ingenieuren der menschlichen Seele“ ausbilden soll, die zum Abschluß ein Diplom erhalten. Leitbild ist neuerdings der „schreibende ➝Arbeiter“. — Direktor, als Nachfolger von Alfred ➝Kurella, seit 1959 Max Zimmering. (Literatur) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 190 Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SEDSiehe auch: Institut für Literatur: 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Institut für Literatur „J. R. Becher“: 1975 1979 1985 Eine am 30. 9. 1955 in Leipzig eröffnete Anstalt, die seit Mai 1959 den Namen „Johannes R. ➝Becher“ trägt und in dreijährigen Lehrgängen Schriftsteller, Literaturkritiker und Dramaturgen nach dem Vorbild des Maxim-Gorki-Institutes in Moskau zu „Ingenieuren der menschlichen Seele“ ausbilden soll, die zum Abschluß ein Diplom erhalten. Leitbild ist neuerdings…
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Instrukteur (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 Instrukteurwesen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 190 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z InstrukteurbrigadeSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 Instrukteurwesen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 190 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Instrukteurbrigade
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Interflug (1962)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Luftverkehr. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 191 Intelligenz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z InternationaleSiehe auch die Jahre 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Luftverkehr. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 191 Intelligenz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Internationale
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Interzonenverkehr (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 a) Personenverkehr. Nach der Kapitulation mußten laut Beschluß des Kontrollrats alle Personen, die aus einer Besatzungszone in eine andere reisen wollten, einen durch die Besatzungsmacht ausgestellten Interzonenpaß besitzen. Während mit der Vereinigung der westlichen Besatzungszonen der Interzonenpaß dort wegfiel, wurde der I mit der SBZ, vornehmlich seit der Währungsreform und der Berliner Blockade, erheblich erschwert. Besucher aus der Bundesrepublik benötigen zusätzlich eine Aufenthaltsgenehmigung der sowjetzonalen Behörden, die von den in der SBZ wohnenden Angehörigen oder Freunden beantragt werden muß. Auch Reisende zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik benötigten auf Grund von Viermächteabmachungen in beiden Richtungen einen Interzonenpaß. Bis zum Juni 1953 wurden in der SBZ Interzonenpässe nur in Ausnahmefällen ausgegeben. Seit der Verkündung des Neuen Kurses entfaltete sich der reguläre I. zu beträchtlichem Ausmaß. Der Interzonenpaßzwang wurde durch die Westmächte am 16. 11. 1953 aufgehoben. Die SBZ schloß sich diesem Schritt an mit der Einschränkung, daß bei Einreisen in die SBZ weiterhin eine Aufenthaltsgenehmigung erforderlich war, während Ausreisende für die Dauer ihrer Reise ihren Personalausweis gegen eine polizeiliche Personalbescheinigung Umtauschen mußten. Nach den Ermittlungen der Paßkontrolldirektion der Bundesrepublik entwickelte sich der I. in der Zeit von 1953 bis Ende 1960 folgendermaßen (in abgerundeten Zahlen): [S. 193] In den Jahren 1954 bis 1957 blieb ein beträchtlicher und von Jahr zu Jahr zunehmender Teil der im I. Eingereisten in der Bundesrepublik (Flüchtlinge); von 1958 ab nahmen die meisten Flüchtlinge den Weg über Berlin. Im Sommer 1957 steigerte die SED ihre Bemühungen, den Reiseverkehr in die Bundesrepublik einzudämmen, bis zu direkten Verboten von Westreisen für bestimmte Personengruppen (Studenten, Oberschüler, Angehörige von Staatsjugendorganisationen usw.). Ende 1957 wurde diese Maßnahme noch verschärft. Bis dahin waren nur Auslandsreisen ohne Genehmigung strafbar. Durch das „Gesetz zur Abänderung des Paßgesetzes“ vom 11. 12. 1957 (Paßwesen) wurde jedes Verlassen der „DDR“ ohne Erlaubnis, also auch die Reise in das Bundesgebiet und nach West-Berlin, unter Strafe gestellt. Wenn die Antragsteller Verwandte in der BRD hatten, die ohne polizeiliche Abmeldung die Zone verlassen halten, wurde die Ausreisegenehmigung versagt. Außerdem mußten Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Betriebe, in denen die Antragsteller tätig waren, vorgelegt werden. Es sind Fälle bekannt geworden, in denen der Bürgermeister und ein weiterer Bewohner die Bürgschaft für die rechtzeitige Rückkehr des Antragstellers in die „DDR“ übernehmen mußten. Infolge dieser Maßnahmen ging der I. schlagartig zurück. Nur in den Hauptreisezeiten der folgenden Jahre war — wie aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich ist — eine geringe Zunahme gegenüber den monatlichen Reiseziffern des Jahres 1958 festzustellen. Seit Frühjahr 1959 wurden die Anträge auf Erteilung von „Reisegenehmigungen“ nach der Bundesrepublik, den in allen Gemeinden gebildeten „Komitees für gesamtdeutsche Fragen“ zur Entscheidung vorgelegt. Sofern ein Angehöriger des Antragstellers aus der SBZ geflüchtet war, wurde der Antrag abgelehnt. In letzter Instanz entschieden die „Volkspolizei-Kreisämter“. Der Reiseverkehr zwischen der Bundesrepublik und West-Berlin ist an sich im Potsdamer Abkommen geregelt. Nur die Interzonenzüge, die zugelassenen Autobahnen und die kontrollierten Luftkorridore dürfen benutzt werden. Im allgemeinen wickelte sich der Verkehr ohne Reibungen ab, doch kamen immer wieder Behinderungen und Schikanen durch die sowjetzonalen Organe an den Grenzübergangsstellen vor. b) Güterverkehr. Er hat entsprechend der Entwicklung des Interzonenhandels ständig zugenommen. Aus der Sicht der Bundesrepublik ergibt sich für die letzten Jahre folgendes Bild: [S. 194] Außer diesen Gütermengen, die sich nur auf die im Rahmen des Interzonenhandelsabkommens transportierten Güter beziehen, werden beachtliche Gütermengen zwischen dem Bundesgebiet und West-Berlin befördert. Vom Interzonenpostverkehr sind Geldsendungen und alle Warengattungen und -mengen ausgeschlossen, die als Handelsware gelten können. Merkblätter über den I.-Postverkehr sind bei allen Postämtern der BRD erhältlich. Paketkontrollstellen in Berlin O 17, Erfurt, Leipzig, Halle, Magdeburg, Dresden, Schwerin und Plauen. Während der Jahre 1951 bis 1960 wurden weit über 352 Mill. Pakete und Päckchen aus der BRD und Berlin (West) nach der SBZ und den Sowjetsektor von Berlin verschickt. Etwa die Hälfte davon waren Pakete. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 192–194 Interzonenhandel A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z InvestitionenSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 a) Personenverkehr. Nach der Kapitulation mußten laut Beschluß des Kontrollrats alle Personen, die aus einer Besatzungszone in eine andere reisen wollten, einen durch die Besatzungsmacht ausgestellten Interzonenpaß besitzen. Während mit der Vereinigung der westlichen Besatzungszonen der Interzonenpaß dort wegfiel, wurde der I mit der SBZ, vornehmlich seit der Währungsreform und der Berliner Blockade,…
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HVA (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 [S. 185]Abk. für Hauptverwaltung für Ausbildung: von 1950–1952 benutzte Tarnbezeichnung für das Oberkommando der militärischen Verbände; von 1952–1956 identisch mit: „Stab KVP“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 185 Humanismus, Realer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z HVDGPSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 [S. 185]Abk. für Hauptverwaltung für Ausbildung: von 1950–1952 benutzte Tarnbezeichnung für das Oberkommando der militärischen Verbände; von 1952–1956 identisch mit: „Stab KVP“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 185 Humanismus, Realer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z HVDGP
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HVS (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1. Bis Mai 1950 Abk. für Hauptverwaltung für Schulung, Vorgängerin der HVA. 2. Abk. für Hauptverwaltung Seepolizei, später VP-See genannt. (Deutsche ➝Volkspolizei) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 185 HVL A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hygiene-InspektionSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1. Bis Mai 1950 Abk. für Hauptverwaltung für Schulung, Vorgängerin der HVA. 2. Abk. für Hauptverwaltung Seepolizei, später VP-See genannt. (Deutsche ➝Volkspolizei) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 185 HVL A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hygiene-Inspektion
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Ideologie (1962)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Wörtlich Ideenlehre; im weiteren Sinne ein mit idealen Gehalten ausgestattetes geistiges System, dessen Voraussetzungen und Konsequenzen ohne Diskussion und Zweifel angenommen, „geglaubt“ werden müssen. Geistesgeschichtlich ist das Entstehen von f. auf das Zerbrechen eines allen Menschen gemeinsamen Welt-, Geschichts- und Menschenbildes zurückzuführen. Das Bemühen um neue Erkenntnis und neues Weltverständnis führte zu verschiedenen politischen und sozialen Theorien. Versuche, solche politischen Ideen für die Praxis zu verwerten, entkleideten sie zwangsläufig ihres hypothetischen Charakters, engten sie auf ihre „brauchbaren“ Teile ein und verfälschten den ursprünglichen Zusammenhang. Im Verhältnis zu ihren geistigen Wurzeln sind die I. nur Surrogate der politischen Ideen. In der modernen politischen Praxis dient die I. der geistig-weltanschaulichen Verklärung und Rechtfertigung machtpolitischer Handlungen, vornehmlich in totalitären Staaten. Indem jeglicher Zweifel an ihrem Wahrheitsgehalt als sündhaftes Verbrechen erklärt und geahndet wird, erhält sie scheinreligiösen Charakter. Die Auslegung der „wahren Lehre“ behalten sich die Machthaber jeweils im Sinne ihrer eigenen Interessen vor. Der tatsächliche Einfluß einer I. auf die Handlungen ihrer „Vollstrecker“ ist schwer abzuschätzen. Auf jeden Fall ist er weitaus geringer als vorgegeben und auch als vielfältig angenommen wird. Wenngleich die bolschewistischen Machthaber bedenkenlos und zynisch immer wieder gegen die Grundsätze ihrer I. verstoßen, so sind ideologische Richtungskämpfe mindestens als der Ausdruck von Machtkämpfen von großer Bedeutung. — In letzter Konsequenz ist die I. ein geistiges Instrument zur Ausübung der Macht. (Marxismus-Leninismus, Bewußtseinsbildung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 186 Idealismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z IDFFSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Wörtlich Ideenlehre; im weiteren Sinne ein mit idealen Gehalten ausgestattetes geistiges System, dessen Voraussetzungen und Konsequenzen ohne Diskussion und Zweifel angenommen, „geglaubt“ werden müssen. Geistesgeschichtlich ist das Entstehen von f. auf das Zerbrechen eines allen Menschen gemeinsamen Welt-, Geschichts- und Menschenbildes zurückzuführen. Das Bemühen um neue Erkenntnis und neues Weltverständnis führte zu…
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Industrie (1962)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Das Gebiet der SBZ war bereits vor der Spaltung Deutschlands ein I.-Gebiet, in dem vor allem die metallverarbeitende und die Verbrauchsgüter-I. ihre wesentlichen Standorte hatten. Durch Kriegs- und Kriegsfolgeschäden verminderte sich das industrielle Nettovermögen in der Bundesrepublik um etwa ein Viertel, dagegen in der SBZ um mehr als die Hälfte. Unter ständigem politischem Druck auf die Arbeitnehmerschaft (Produktionspropaganda) und unter Vernachlässigung der Verbraucherinteressen (Konsumgüterversorgung) wurde seitdem die I.-Produktion erheblich gesteigert (Fünfjahrplan, Siebenjahrplan). Rund ein Drittel aller Beschäftigten in der SBZ ist in I.-Betrieben tätig. 1960 entfielen vom gesellschaftlichen Gesamtprodukt (Bruttoprodukt) rund 65 v. H. auf die I.-Erzeugung. (Volkseigene Industrie, Eisen- und Stahlindustrie, Maschinenbau, Chemische Industrie, Kohlenindustrie, Kalibergbau, Kupferbergbau, Textilindustrie, Holzindustrie, Flugzeugbau, Kraftfahrzeugbau, Schiffbau, Papierindustrie, Leichtindustrie, Schwerindustrie, VVB, Örtliche Industrie, Örtliche Wirtschaft) Literaturangaben Gleitze, Bruno: Ostdeutsche Wirtschaft — industrielle Standorte und volkswirtschaftliche Kapazitäten des ungeteilten Deutschland. Berlin 1956, Duncker und Humblot. 252 S. m. 16 Karten u. 108 Tab. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 187 Imperialismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Industriearbeiter aufs LandSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Das Gebiet der SBZ war bereits vor der Spaltung Deutschlands ein I.-Gebiet, in dem vor allem die metallverarbeitende und die Verbrauchsgüter-I. ihre wesentlichen Standorte hatten. Durch Kriegs- und Kriegsfolgeschäden verminderte sich das industrielle Nettovermögen in der Bundesrepublik um etwa ein Viertel, dagegen in der SBZ um mehr als die Hälfte. Unter ständigem politischem Druck auf die Arbeitnehmerschaft…
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Industriearbeiter aufs Land (1962)
Siehe auch die Jahre 1960 1963 1965 1966 1969 „Aktion“ zur Unterstützung der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft, wonach „politisch und fachlich qualifizierte Kader“ einen Arbeitsplatzwechsel aus Industrie, Handel, Verwaltung, Nationaler Volksarmee, Partei- oder wissenschaftlicher Institution in MTS, VEG oder LPG vornehmen sollen. Durch großzügige Vergünstigungen (s. GBl. I, S. 622/59) wird mit dieser seit 1957/58 laufenden Aktion versucht, dem Mangel an landw. Arbeitskräften zu begegnen und das „Bündnis der Arbeiter- und Bauernklasse zu festigen“ (Patenschaftsverträge, Freundschaftsvertrag) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 187 Industrie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Industrie- und Handelskammer (IHK)Siehe auch die Jahre 1960 1963 1965 1966 1969 „Aktion“ zur Unterstützung der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft, wonach „politisch und fachlich qualifizierte Kader“ einen Arbeitsplatzwechsel aus Industrie, Handel, Verwaltung, Nationaler Volksarmee, Partei- oder wissenschaftlicher Institution in MTS, VEG oder LPG vornehmen sollen. Durch großzügige Vergünstigungen (s. GBl. I, S. 622/59) wird mit dieser seit 1957/58 laufenden Aktion versucht, dem Mangel an landw. Arbeitskräften…
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Infiltration (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Sammelbezeichnung für die kommun. Taktik des Einsickerns von Personen, Nachrichten und Gerüchten. Durch I. soll eine geschlossene Abwehr gegen den Bolschewismus untergraben werden. Anders als lautstarke Propaganda ist sie gefährlich durch ihre unmerkliche, auf die Dauer zersetzende Wirkung. Das Ziel der vielfältigen I.-Methoden sind alle Personenkreise, bei denen Unzufriedenheit mit den bestehenden Verhältnissen vorausgesetzt wird. Während durch personelle I. kommun. Vertrauensleute in wichtige Stellungen des gesamten öffentlichen Lebens eingeschleust werden sollen, will die geistige I. durch Ausstreuen von Gerüchten und Zwecknachrichten im Westen ein Gefühl der Unsicherheit und Schwäche verbreiten. Die wichtigsten westdeutschen Stützpunkte für die I.-Taktik sind die kommun. Tarnorganisationen. 1960 erschienen für Zwecke der I. mehr als 130 Zeitungen und Zeitschriften der Tarnorganisationen und (großenteils in der SBZ gedruckt) 120 kommun. Betriebszeitungen und mindestens 167 Zeitungen und Ortsblätter der verbotenen KPD. Ferner werden monatlich 9 bis 10 Mill. Flugblätter und Briefzeitungen in die Bundesrepublik eingeschmuggelt. Für die I., die eng mit der gesamtdeutschen Arbeit der SED, der Massenorganisationen und des Staatsapparates zusammenwirkt, werden sehr hohe Summen ausgegeben. Die Richtlinien für die I. erteilt das Politbüro der SED. Die unmittelbare Anleitung hat das „Arbeitsbüro des ZK der SED“ (nun bezeichnet als „Abt. für gesamtdeutsche Fragen“ oder „Westabt.“). Nur die I. auf kulturell-wissenschaftlichem Gebiet übt der Sektor „Westarbeit“ der Abt. Kultur des ZK der SED aus. Literaturangaben Richter, Karl: Die trojanische Herde — Ein dokumentarischer Bericht. Köln 1959, Verlag für Politik und Wirtschaft. 313 S. (Beleuchtet die Infiltrationsarbeit in der Bundesrepublik.) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 188 Industriespionage A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Information, Amt fürSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Sammelbezeichnung für die kommun. Taktik des Einsickerns von Personen, Nachrichten und Gerüchten. Durch I. soll eine geschlossene Abwehr gegen den Bolschewismus untergraben werden. Anders als lautstarke Propaganda ist sie gefährlich durch ihre unmerkliche, auf die Dauer zersetzende Wirkung. Das Ziel der vielfältigen I.-Methoden sind alle Personenkreise, bei denen Unzufriedenheit mit den bestehenden…
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Innen- und Außenhandel, Deutscher (DIA) (1962)
Siehe auch: Innen- und Außenhandel, Deutscher: 1969 Innen- und Außenhandel, Deutscher (DIA): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 Durch die organisatorische Zusammenfassung der „Gesellschaft für Innerdeutschen Handel“ und der DAHA Ende August 1951 errichtete zentrale Handelsorganisation der SBZ. Der Zusammenschluß bezweckte die „Ausschöpfung aller operativen Möglichkeiten des Innen- und Außenhandels“, d. h. die verstärkte Politisierung des innerdeutschen Handels und Außenhandels. Weisunggebend ist das Ministerium für Außen- und Innerdeutschen Handel (MAI). Die „volkseigenen“ Außenhandelsunternehmen (AHU) VEH-DIA sind nach Branchen gegliedert, ihre Zahl paßt sich dem jeweiligen Außenandelsvolumen an. Ende 1956 begann die Umgründung bzw. Neugründung von AHU in GmbH-Form. Sie arbeiten auf der Grundlage eines Gesellschaftsvertrages; ihre Gesellschafter sind die wichtigsten Exportbetriebe, aus deren Anteilen sich das Vermögen der GmbH zusammensetzt. (Staatliche ➝Tarnfirmen) Literaturangaben Förster, Wolfgang: Das Außenhandelssystem der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 3., verb. Aufl. (BMG) 1957. 137 S. m. 2 Anl. u. 1 Karte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 189 Innenministerium A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Innerdeutschen Handels, Gesetz zum Schutze desSiehe auch: Innen- und Außenhandel, Deutscher: 1969 Innen- und Außenhandel, Deutscher (DIA): 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 Durch die organisatorische Zusammenfassung der „Gesellschaft für Innerdeutschen Handel“ und der DAHA Ende August 1951 errichtete zentrale Handelsorganisation der SBZ. Der Zusammenschluß bezweckte die „Ausschöpfung aller operativen Möglichkeiten des Innen- und Außenhandels“, d. h. die verstärkte Politisierung des innerdeutschen Handels und…
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Institut für Arbeitshygiene (1962)
Siehe auch die Jahre 1963 1965 1966 Arbeitshygiene. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 189 Innere Truppen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Institut für Deutsche Sprache und LiteraturSiehe auch die Jahre 1963 1965 1966 Arbeitshygiene. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 189 Innere Truppen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Institut für Deutsche Sprache und Literatur
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Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (1962)
Siehe auch: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED: 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (IML): 1975 1979 1985 Marx-Engels-Lenin-Stalin-Institut: 1956 1958 1959 1960 Marx-Engels-Lenin-Stalin-Institut beim ZK der SED (MELST-Institut): 1954 MELS-Institut: 1958 1959 1960 MELSTI: 1954 1956 Hieß bis zum 15. 4. 1953 Marx-Engels-Lenin-Institut (MEL), wurde zu Ehren des verstorbenen Stalin in Marx-Engels-Lenin-Stalin-Institut (MELS) umbenannt und erhielt seine jetzige Bezeichnung nach dem XX. Parteitag der KPdSU. Die Gründung des I. wurde schon am 29. 12. 1947 beschlossen, aber erst im Januar 1949 in Ost-Berlin verwirklicht. Direktor des I. seit Aug. 1953 Ludwig Einicke als Nachfolger Anton Ackermanns. Aufgaben des I.: Herausgabe der Werke der bolschewistischen Klassiker, insbesondere der Werke von Marx, Engels, Lenin und Stalin (die Herausgabe der Werke Stalins wurde nach dem XX. Parteitag der KPdSU zunächst abgebrochen, soll aber wiederaufgenommen und weitergeführt werden) und Darstellung der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung in kommun. Sicht. Gegenwärtig ist das I. insbesondere mit der Herausgabe einer 37bändigen Lenin-Gesamtausgabe und einer Marx-Engels-Gesamtausgabe beschäftigt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 190 Institut für Literatur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Institut für VolkskunstforschungSiehe auch: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED: 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (IML): 1975 1979 1985 Marx-Engels-Lenin-Stalin-Institut: 1956 1958 1959 1960 Marx-Engels-Lenin-Stalin-Institut beim ZK der SED (MELST-Institut): 1954 MELS-Institut: 1958 1959 1960 MELSTI: 1954 1956 Hieß bis zum 15. 4. 1953 Marx-Engels-Lenin-Institut (MEL), wurde zu Ehren des verstorbenen Stalin in…
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Instrukteurbrigade (1962)
Siehe auch: Instrukteurbrigade: 1959 1960 1963 Instrukteur-Brigade: 1953 1954 1956 1958 Instrukteurwesen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 190 Instrukteur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z InstrukteurwesenSiehe auch: Instrukteurbrigade: 1959 1960 1963 Instrukteur-Brigade: 1953 1954 1956 1958 Instrukteurwesen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 190 Instrukteur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Instrukteurwesen
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Internationale (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Zusammenschlüsse der sich auf Marx' Lehre berufenden Sozialisten auf zwischenstaatlicher Grundlage unter dem Motto „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ I. „Internationale Arbeiterassoziation“, unter entscheidendem Einfluß von Marx in London gegründet (1864 bis 1872). II. (Amsterdamer) I., 1889 auf der Grundlage einer evolutionären Arbeiterpolitik gegründet, löste sich 1914 auf, als sich bei Ausbruch des ersten Weltkrieges zeigte, daß das Nationalgefühl der Arbeiter stärker war als die vom Marxismus behauptete internationale Klassensolidarität. 1951 wurde an ihrer Stelle (in Frankfurt/ Main) ein neuer lockerer Zusammenschluß der demokratisch-sozialistischen Parteien (sozialistische Internationale) gegründet, der der Fühlungnahme dieser Organisationen im Kampf um ihr Ziel, eine weitestgehende sozialökonomische Evolution, in weltweitem Maßstab, dient. III. I. Komintern. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 191 Interflug A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Internationalismus, ProletarischerSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Zusammenschlüsse der sich auf Marx' Lehre berufenden Sozialisten auf zwischenstaatlicher Grundlage unter dem Motto „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ I. „Internationale Arbeiterassoziation“, unter entscheidendem Einfluß von Marx in London gegründet (1864 bis 1872). II. (Amsterdamer) I., 1889 auf der Grundlage einer evolutionären Arbeiterpolitik gegründet, löste sich 1914 auf, als sich bei…
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Investitionen (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Die I., in der Zonenwirtschaft langfristig geplant, sind wichtige Bestandteile der Volkswirtschaftspläne; auch die langfristigen Planungen im Rahmen des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Seit Beginn der Wirtschaftsplanung ist der Anteil der I. am Sozialprodukt ständig gestiegen; er liegt aber noch erheblich unter dem der Bundesrepublik. Die vergleichsweise hohen Wachstumsraten des sowjetzonalen Sozialprodukts erklären sich daraus, daß der Schwerpunkt der I.-Tätigkeit auf dem Gebiet der Grundstoff- und Investitionsgüterindustrien liegt. Völlig vernachlässigt wurden I. auf dem Gebiet der Konsumgüterindustrie (Konsumgüterversorgung, Lebensstandard). Für die Periode des ersten Fünfjahrplanes waren staatliche I. im Gesamtumfang von 20.564,5 Mill. DM Ost geplant (ohne Lizenzen und Kredite). Eine Erhöhung erfolgte jedoch in den einzelnen Volkswirtschaftsplänen auf insgesamt 22.413,9 Mill. DM Ost, von denen dann 20.879 Mill. DMark Ost von der zentral geleiteten und örtlichen Wirtschaft in Anspruch genommen wurden (43,5 v. H. von der Industrie, 9,5 v. H. von der Landwirtschaft, 1,2 v. H. vom Handel, 13,1 v. H. vom Verkehr, 1,9 v. H. vom Gesundheitswesen, 3,8 v. H. von der Volksbildung). Von den Gesamtinvestitionen der zentral geleiteten „volkseigenen“ Industrie gingen 68 v. H. vorrangig in die Grundstoffindustrie, 14,7 v. H. in den Maschinenbau und 6,3 v. H. in die Leichtindustrie. Im Siebenjahrplan sind 142 Mrd. DMark Ost I. vorgesehen, davon für Industrie rd. 60 Mrd. DM Ost, für Verkehr 14 Mrd. DM Ost, für Landwirtschaft 14 Mrd. DM Ost, für Wohnungs- und Städtebau rd. 30 Mrd. DM Ost. Nach sowjetzonalen Angaben sind von den gesamten I. 77 Mrd. DM Ost für die sozialistische ➝Rekonstruktion vorgesehen. Während die Bruttoanlage-I. im Bereich der Industrie im ersten Jahr des Siebenjahrplanes im Vergleich zum Vorjahr um 26 v. H. stiegen, ist die Zuwachsrate 1960 auf 10 v. H. stark gefallen. Auch für 1961 betragen die geplanten Aufwendungen des Staatshaushaltes für I. nur knapp 95 v. H. der für 1960 geplanten Summen. Die Ziele des Siebenjahrplanes dürften also nicht erreicht werden. Die Finanzierungsquellen der I. der VEW sind Zuführungen aus dem Staatshaushalt, Amortisationen und Betriebsgewinne (Gewinnverwendung). Die Bereitstellung der Mittel aus dem Staatshaushalt erfolgt für die „volkseigene“ Industrie durch die DIB, der — zusammen mit der Deutschen ➝Notenbank — die Kontrolle über die I. obliegt. Die DBB hat die gleichen Aufgaben in der Landwirtschaft. Für die Finanzierung des Wohnungsbaues sind die Sparkassen zuständig. PGH erhalten langfristige I.-Kredite (Kredite) von den Banken für ➝Handwerk und Gewerbe. Investitionsmittel für Betriebe mit Staatsbeteiligung werden als zusätzliche Kapitaleinlage bereitgestellt. Privatbetriebe müssen aus Abschreibungen und Gewinnen investieren. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 194 Interzonenverkehr A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Investitionsbank, Deutsche (DIB)Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Die I., in der Zonenwirtschaft langfristig geplant, sind wichtige Bestandteile der Volkswirtschaftspläne; auch die langfristigen Planungen im Rahmen des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Seit Beginn der Wirtschaftsplanung ist der Anteil der I. am Sozialprodukt ständig gestiegen; er liegt aber noch erheblich unter dem der Bundesrepublik. Die vergleichsweise…
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HVDGP (1962)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Abk. für Hauptverwaltung Deutsche ➝Grenzpolizei, die im Mai 1957 in Kommando der Deutschen Grenzpolizei umbenannt wurde. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 185 HVA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z HVDVPSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Abk. für Hauptverwaltung Deutsche ➝Grenzpolizei, die im Mai 1957 in Kommando der Deutschen Grenzpolizei umbenannt wurde. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 185 HVA A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z HVDVP
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Hygiene-Inspektion (1962)
Siehe auch: Hygiene-Aufsicht: 1975 1979 Hygiene-Inspektion: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1985 Wie in der SU als Abt. beim Gesundheitsministerium und als Referat bei den Bezirksräten die zentrale Leitstelle für die Bekämpfung der übertragbaren Krankheiten und die Kontrolle der Umwelt- und Lebensmittelhygiene. Nachgeordnet 22 „Bezirks-Hygiene-Institute“ (früher „Zentralstellen für Hygiene“), denen jetzt auch die Arbeitssanitätsinspektion eingegliedert ist. In den Kreisen sind die Kreisärzte weisungsgebundene Leiter der „HI. des Kreises“. Unterste örtliche Organe sind die „Hygiene-Kontrollpunkte“, besetzt bisher mit„Hygiene-Aufsehern“, künftig „Hygiene-Inspektoren“, die zum Mittleren Medizinischen Personal zählen. Die HI. hat in allen Instanzen Exekutiv- und Strafvollmacht. Für den Bereich des Verkehrsministeriums hat dessen Medizinischer Dienst („MDV“) auch die Funktion einer HI. für Eisenbahn, Luftverkehr und Schiffahrt (unter Einschluß des Hafenärztlichen Dienstes). (Gesundheitswesen) Literaturangaben Weiss, Wilhelm: Das Gesundheitswesen in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw., von Erwin Jahn völlig umgearb. Aufl. (BB) 1957. Teil I (Text) 98 S., Teil II (Anlagen) 189 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 185 HVS A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z IAPSiehe auch: Hygiene-Aufsicht: 1975 1979 Hygiene-Inspektion: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1985 Wie in der SU als Abt. beim Gesundheitsministerium und als Referat bei den Bezirksräten die zentrale Leitstelle für die Bekämpfung der übertragbaren Krankheiten und die Kontrolle der Umwelt- und Lebensmittelhygiene. Nachgeordnet 22 „Bezirks-Hygiene-Institute“ (früher „Zentralstellen für Hygiene“), denen jetzt auch die Arbeitssanitätsinspektion eingegliedert ist. In…
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IDFF (1962)
Siehe auch: IDFF: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 Internationale Demokratische Frauenföderation (IDFF): 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Abk. für Internationale Demokratische Frauenföderation. Angeblich überparteiliche, tatsächlich kommun. beherrschte Organisation, der alle Frauenorganisationen kommun. Staaten und Parteien angehören, gegr. am 29. 11. 1945 in Paris. Nach offiziellen Angaben Sektionen in 66 Ländern, angebl. Mitgliederzahlen 1955: 140 Mill. Vors.: Eugénie Cotton (Frankreich), stellv. Vors.: Nina Popowa (UdSSR), Dolores Ibarruri (Vors. der KP Spaniens), Generalsekretärin seit 1958 die italienische Kommunistin Carmen Zanti. Höchstes Organ: Internationaler Frauenkongreß, tagt alle drei Jahre, Sitz des Sekretariats: Ost-Berlin. Aufgaben: Gewinnung der Frauen für die Politik der SU, insbesondere für die kommun. „Weltfriedensfront“. Der DFD gehört der IDFF seit 18. 5. 1948 an. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 186 Ideologie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z IHKSiehe auch: IDFF: 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 Internationale Demokratische Frauenföderation (IDFF): 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Abk. für Internationale Demokratische Frauenföderation. Angeblich überparteiliche, tatsächlich kommun. beherrschte Organisation, der alle Frauenorganisationen kommun. Staaten und Parteien angehören, gegr. am 29. 11. 1945 in Paris. Nach offiziellen Angaben Sektionen in 66 Ländern, angebl. Mitgliederzahlen 1955: 140 Mill.…
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Industrie- U. Handelskammer (ihk) (1962)
Siehe: 1959 1960 1963 Schon seit 1946 nicht mehr Interessenvertretung der privaten Wirtschaft, sondern staatliches Organ zur Kontrolle der privaten Wirtschaft. Die vorübergehend aufgelöste und als Folge des Neuen Kurses wieder errichtete IHK wurde mit VO vom 22. 9. 1958 (GBl. I, S. 688) erneut umgestaltet. Das Präsidium und sein Apparat wurden aufgelöst. Die bisherigen Bezirksdirektionen der IHK wurden zu selbständigen juristischen Personen auf Bezirksebene umgebildet und den Räten der Bezirke unterstellt. Der IHK gehören die in der privaten Wirtschaft selbständig gewerblich tätigen Bürger, juristische Personen und Personenvereinigungen an. Ausgenommen sind u. a. Treuhandbetriebe mit staatlichen Produktionsaufgaben, Betriebe mit Staatsbeteiligungen, die Betriebe der Kleinindustrie im Sinne des Gesetzes zur Förderung des Handwerks, Betriebe der pflanzlichen und tierischen Produktion. Alle wirtschaftlich operativen Aufgaben (wie Materialversorgung, Registrierung von Verträgen usw.) sind auf die Räte der Kreise und Bezirke bzw. auf die VVB übergegangen. Die IHK hat jetzt nur noch die Aufgabe, „die Inhaber der ihr angeschlossenen Betriebe für eine bewußte Mitarbeit beim Aufbau des Sozialismus zu gewinnen“, insbesondere aber bei der Sozialisierung der Privatwirtschaft mitzuwirken. Das sind bei der Industrie die Staatsbeteiligungen, beim Handel und den Gaststätten der Abschluß von Kommissionsverträgen bzw. Staatsbeteiligungen bei größeren Objekten, bei den Verkehrsbetrieben Staatsbeteiligungen, teils Abschluß von Leistungsverträgen. Die IHK wurde daneben beauftragt, neue Formen zur Überführung in den sozialistischen Sektor zu entwickeln. Weiterhin hat die IHK die örtlichen Staatsorgane bei der Organisierung enger Kooperationsbeziehungen zwischen sozialistischen und Privatbetrieben zu unterstützen, für die Einhaltung der Planaufgaben zu sorgen, bei der Erfassung und Ausnutzung der inneren und örtlichen Reserven mitzuarbeiten und bei Tariffragen sowie beim Abschluß von Betriebs- und Arbeitsschutzvereinbarungen mitzuwirken, vorhandene Verbindungen zu verstärken und neue Verbindungen zu den Handelskammern und anderen wirtschaftlichen Organisationen der Bundesrepublik herzustellen. Delegationen zu Auslandsmessen und zu Ausstellungen in die Bundesrepublik zur Pflege des Außenhandels und des Interzonenhandels zu entsenden.Siehe: 1959 1960 1963 Schon seit 1946 nicht mehr Interessenvertretung der privaten Wirtschaft, sondern staatliches Organ zur Kontrolle der privaten Wirtschaft. Die vorübergehend aufgelöste und als Folge des Neuen Kurses wieder errichtete IHK wurde mit VO vom 22. 9. 1958 (GBl. I, S. 688) erneut umgestaltet. Das Präsidium und sein Apparat wurden aufgelöst. Die bisherigen Bezirksdirektionen der IHK wurden zu selbständigen juristischen Personen auf Bezirksebene umgebildet und den Räten…
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Industrieläden (1962)
Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Einzelhandelsgeschäfte „volkseigener“ Produktionsbetriebe. Ursprüngliche Aufgabe bei ihrer Gründung (1952) war die Bedarfsforschung für die Trägerbetriebe und die Einführung neuer Erzeugnisse. Die Existenzberechtigung der I. ergibt sich jetzt daraus, daß sie besser und schneller durch ihre Trägerbetriebe (besonders in der Konfektions- und Lederwarenindustrie) mit Waren versorgt werden als andere Handelsunternehmen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 188 Industrieabgabepreis (IAP) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z IndustrieökonomikSiehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Einzelhandelsgeschäfte „volkseigener“ Produktionsbetriebe. Ursprüngliche Aufgabe bei ihrer Gründung (1952) war die Bedarfsforschung für die Trägerbetriebe und die Einführung neuer Erzeugnisse. Die Existenzberechtigung der I. ergibt sich jetzt daraus, daß sie besser und schneller durch ihre Trägerbetriebe (besonders in der Konfektions- und Lederwarenindustrie) mit Waren versorgt werden als andere…
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Information, Amt für (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 Ehemaliges Organ des Ministerrates, seit Ende 1952 Presseamt beim Ministerpräsidenten. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 188 Infiltration A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z IngenieurkontoSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 Ehemaliges Organ des Ministerrates, seit Ende 1952 Presseamt beim Ministerpräsidenten. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 188 Infiltration A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ingenieurkonto
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Innenministerium (1962)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 Ministerium des Innern. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 189 Inhabersparen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Innen- und Außenhandel, Deutscher (DIA)Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 Ministerium des Innern. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 189 Inhabersparen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Innen- und Außenhandel, Deutscher (DIA)
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Institut für Deutsche Sprache und Literatur (1962)
Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Trat im April 1952 an die Stelle der bisherigen „Deutschen Kommission“ der Deutschen [S. 190]➝Akademie der Wissenschaften, bearbeitet neben rein wissenschaftlichen Aufgaben, wie der Herausgabe des Großen Grimmschen Wörterbuches und der Neuen Folge des Goedekeschen „Grundrisses“, in seiner Abteilung „Sprache der Gegenwart“ ein der sowjetzonalen Terminologie entsprechendes „Wörterbuch der deutschen Sprache der Gegenwart“ und bereitet ein „Marx-Engels-Wörterbuch“ vor. Leiter: Prof. Dr. Theodor ➝Frings. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 189–190 Institut für Arbeitshygiene A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SEDSiehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Trat im April 1952 an die Stelle der bisherigen „Deutschen Kommission“ der Deutschen [S. 190]➝Akademie der Wissenschaften, bearbeitet neben rein wissenschaftlichen Aufgaben, wie der Herausgabe des Großen Grimmschen Wörterbuches und der Neuen Folge des Goedekeschen „Grundrisses“, in seiner Abteilung „Sprache der Gegenwart“ ein der sowjetzonalen Terminologie entsprechendes „Wörterbuch der deutschen Sprache der…
DDR A-Z 1962
Institut für Volkskunstforschung (1962)
Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Volkskunst, Laienkunst. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 190 Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Institut für Zeitgeschichte, DeutschesSiehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Volkskunst, Laienkunst. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 190 Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Institut für Zeitgeschichte, Deutsches
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Instrukteurwesen (1962)
Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Aus der SU übernommene Einrichtung im Partei-, Staats- und sonstigen Organi[S. 191]sationsapparat, die dazu dient, den zentralen Willen in den nachgeordneten Dienststellen, Betrieben und Gemeinden zur Geltung zu bringen. Zu diesem Zweck sind den übergeordneten Leitungen Instrukteure, zum Teil auch feste Instrukteurbrigaden attachiert. Diese sollen im Sinn des operativen Arbeitsstils auf die nachgeordneten Organe durch Anleitung, Bildung von Beispielen und Kontrolle einwirken. Instrukteurbrigaden werden demzufolge vorwiegend an den Schwerpunkten der Produktion und des politischen Lebens und an solchen Punkten eingesetzt, wo besonders starke Mißstände vorhanden sind. Angestrebt wird ein besserer Kontakt zwischen den oberen Leitungen und den unteren Organen, Gemeinden und Betrieben. In letzter Zeit verstärkte Tendenz, sog. gemischte Brigaden einzusetzen, in denen Instrukteure und sonstige Funktionäre von Partei, Staat und Massenorganisationen gemeinsam tätig sind. In der Justiz der SBZ wurde das I. im Jahre 1954 allgemein eingeführt, nachdem Justizminister Hilde ➝Benjamin zur Beobachtung und Kontrolle der wegen Beteiligung am Juni-Aufstand eingeleiteten Strafverfahren einen „Operativstab“ mit verschiedenen Instrukteuren eingesetzt hatte (Unabhängigkeit der ➝Richter). Im Justizministerium und in den Justizverwaltungsstellen der Bezirke sind Instrukteure tätig, die regelmäßig alle Gerichte aufsuchen und „richtungweisende Anleitungen“ erteilen (Justizverwaltung). „Die Kreis- und Bezirksgerichte werden in ihrer Tätigkeit durch das Ministerium der Justiz angeleitet und kontrolliert“ (§ 13 GVG). Somit stellt sich das I. als Ausfluß des sowj. Prinzips der „Kontrolle und Anleitung“ dar. Auf Grund der Beschlüsse des 33. und 35. Plenums des ZK der SED und des V. Parteitags (Juli 1958) wurde die Einzelinstruktion mehr und mehr eingeschränkt. An ihre Stelle trat die Instruktion durch „Komplexbrigaden“, „gemeinsame Brigaden“, „Spezialbrigaden“ und „Instrukteurgruppen“. Die Brigaden setzen sich aus Mitarbeitern der Obersten Staatsanwaltschaft, des Justizministeriums, der HVDVP und des ZK der SED“ zusammen („Neue Justiz“ 1958, S. 839). Literaturangaben Rosenthal, Walther, Richard Lange, und Arwed Blomeyer: Die Justiz in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 4., überarb. Aufl. (BB) 1959. 206 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 190–191 Instrukteurbrigade A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z IntelligenzSiehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 1969 Aus der SU übernommene Einrichtung im Partei-, Staats- und sonstigen Organi[S. 191]sationsapparat, die dazu dient, den zentralen Willen in den nachgeordneten Dienststellen, Betrieben und Gemeinden zur Geltung zu bringen. Zu diesem Zweck sind den übergeordneten Leitungen Instrukteure, zum Teil auch feste Instrukteurbrigaden attachiert. Diese sollen im Sinn des operativen Arbeitsstils auf die nachgeordneten Organe durch…
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Internationalismus, Proletarischer (1962)
Siehe auch die Jahre 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 [S. 192]Kosmopolitismus. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 192 Internationale A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z InterzonenhandelSiehe auch die Jahre 1959 1960 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 [S. 192]Kosmopolitismus. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 192 Internationale A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Interzonenhandel
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Investitionsbank, Deutsche (DIB) (1962)
Siehe auch: Deutsche Investitionsbank: 1975 1979 Deutsche Investitionsbank (DIB): 1969 Investitionsbank, Deutsche: 1953 1954 Investitionsbank, Deutsche (DIB): 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 Die DIB wurde durch SMAD-Befehl Nr. 153 v. 10. 9. 1948 und eine Anordnung der DWK v. 13. 10. 1948 am 15. 10. 1948 gegründet zur Finanzierung der Investitionen der „volkseigenen“ Wirtschaft und der zentralen Verwaltungen und Einrichtungen. Die DIB ist verpflichtet, die Vorplanung, Planung, Fi[S. 195]nanzierung, Fertigstellung, Inbetriebnahme und die Abrechnung der Investitionen zu kontrollieren. Sie hat das Recht, u. U. durch Verhängung von Sanktionen (Sperrung, Rückforderung der Investitionsmittel) die Einhaltung der Pläne zu erzwingen. Daneben gewährt die DIB kurzfristige Kredite (auch Rationalisierungskredite) an „volkseigene“ Baubetriebe und langfristige Kredite an sozialistische Genossenschaften und die private Wirtschaft, falls das die staatlichen Pläne vorsehen. Sie war verantwortlich für die Einführung der Staatsbeteiligungen in Privatbetrieben, ist aber inzwischen weitgehend von dieser Aufgabe entbunden. Die DIB ist eine „volkseigene Bank“ — früher Anstalt des öffentlichen Rechts — mit dem Sitz in Ost-Berlin und Niederlassungen im gesamten Gebiet der SBZ. Sie steht unter Aufsicht des Ministeriums der Finanzen, das auch den Präsidenten als verantwortlichen Leiter ernennt und die Grundsätze für die Arbeit der Bank festlegt. Die DIB ist berechtigt, Schuldverschreibungen und Hypothekenpfandbriefe auszugeben und hat von diesem Recht Gebrauch gemacht. (Wertpapiere, Banken) Literaturangaben Abeken, Gerhard: Das Geld- und Bankwesen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor Berlins von 1945 bis 1954. 2., erw. Aufl. (BB) 1955. 68 S. m. 7 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Siebente, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1962: S. 194–195 Investitionen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z JagdSiehe auch: Deutsche Investitionsbank: 1975 1979 Deutsche Investitionsbank (DIB): 1969 Investitionsbank, Deutsche: 1953 1954 Investitionsbank, Deutsche (DIB): 1956 1958 1959 1960 1963 1965 1966 Die DIB wurde durch SMAD-Befehl Nr. 153 v. 10. 9. 1948 und eine Anordnung der DWK v. 13. 10. 1948 am 15. 10. 1948 gegründet zur Finanzierung der Investitionen der „volkseigenen“ Wirtschaft und der zentralen Verwaltungen und Einrichtungen. Die DIB ist verpflichtet, die Vorplanung,…