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Wirtschaftszweig-Lohngruppenkatalog (1960)

Siehe auch: Wirtschaftszweiglohngruppenkatalog: 1962 1963 1965 1966 Wirtschaftszweig-Lohngruppenkatalog: 1958 1959 1969 1975 1979 Die W. sind die Grundlage für die Eingruppierung der Arbeiter in die Lohngruppen. Sie erfolgt nach deren Tätigkeit und Qualifikation entsprechend den Tätigkeitsmerkmalen der W. Die W. wurden zuerst sehr zögernd eingeführt, jetzt werden sie methodisch eingeführt. Bis zur völligen Einführung der W. sind die Tätigkeitsmerkmale meist in Anlagen zu den Betriebskollektivverträgen enthalten. (Arbeitspolitik) Literaturangaben Faber, Dorothea: Einkommenstruktur und Lebenshaltung in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1953. 96 S. m. 32 Tab. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 461 Wirtschaftswissenschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wismar

Siehe auch: Wirtschaftszweiglohngruppenkatalog: 1962 1963 1965 1966 Wirtschaftszweig-Lohngruppenkatalog: 1958 1959 1969 1975 1979 Die W. sind die Grundlage für die Eingruppierung der Arbeiter in die Lohngruppen. Sie erfolgt nach deren Tätigkeit und Qualifikation entsprechend den Tätigkeitsmerkmalen der W. Die W. wurden zuerst sehr zögernd eingeführt, jetzt werden sie methodisch eingeführt. Bis zur völligen Einführung der W. sind die Tätigkeitsmerkmale meist in Anlagen zu den…

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Wissenschaftler des Volkes, Hervorragender (1960)

Siehe auch: Hervorragender Wissenschaftler des Volkes: 1956 Wissenschaftler des Volkes, Hervorragender: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Ehrentitel, der mit Medaille, Urkunde und einer Prämie bis zu 40.000 DM Ost für „hervorragende Gesamtleistungen um die Weiterentwicklung der Wissenschaft im Dienste des Friedens durch Forschung und Lehre auf den Gebieten der Natur- und Gesellschaftswissenschaft“ verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 462 Wissenschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftlicher Sozialismus

Siehe auch: Hervorragender Wissenschaftler des Volkes: 1956 Wissenschaftler des Volkes, Hervorragender: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Ehrentitel, der mit Medaille, Urkunde und einer Prämie bis zu 40.000 DM Ost für „hervorragende Gesamtleistungen um die Weiterentwicklung der Wissenschaft im Dienste des Friedens durch Forschung und Lehre auf den Gebieten der Natur- und Gesellschaftswissenschaft“ verliehen wird. (Auszeichnungen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste,…

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WMW-Export (1960)

Siehe auch das Jahr 1959 Abk. für Außenhandelsunternehmen für Werkzeugmaschinen, Metallwaren und Werkzeuge. (Deutscher ➝Innen- und Außenhandel) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 462 Wittkowski, Margarete A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wohnungsbau

Siehe auch das Jahr 1959 Abk. für Außenhandelsunternehmen für Werkzeugmaschinen, Metallwaren und Werkzeuge. (Deutscher ➝Innen- und Außenhandel) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 462 Wittkowski, Margarete A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wohnungsbau

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Wollweber, Ernst (1960)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 * 28. 10. 1898 in Hannoversch-Münden, Volksschule, Hafenarbeiter. 1918 an der Matrosenmeuterei in Kiel beteiligt, Sekretär der Internationale der Seeleute und Hafenarbeiter, KPD-Mitgl., M. d. R. und des preuß. Landtages. Ab 1928 im deutschen Geheimapparat, der 1931 von der Vierten Abteilung des Stabes der Roten Armee übernommen wurde, Spezialist für Schiffssabotage und Waffenschmuggel, 1940 in Schweden verhaftet und zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt, auf Ersuchen der Sowjetregierung ausgeliefert. 1946 stellv. Chef, ab Februar 1947 Leiter der Generaldirektion Schiffahrt in der SBZ, 1949 Staatssekretär im Ministerium für Verkehr, ab 1. 5. 1953 Staatssekretär für Schiffahrt, daneben mit der Anleitung von Sabotagetrupps in den westlichen Ländern beschäftigt. Seit Juli 1953 als Nachfolger Zaissers Staatssekretär für Staatssicherheit und Stellv. des Ministers des Innern. Mit Neubildung des Ministeriums für Staatssicherheit (24. 11. 1955) zum Minister für Staatssicherheit berufen. Am 1. 11. 1957 aus „Gesundheitsgründen“ von seiner Funktion entbunden. Am 6. 2. 1958 zusammen mit Schirdewan wegen „Fraktionstätigkeit“ und Opposition gegen Ulbricht aus dem ZK der SED ausgeschlossen, dem er seit 6. 4. 1954 angehörte. Außerdem mit einer „strengen Rüge“ bestraft. Vom 17. 10. 1954, bis 12. 3. 1958 Abgeordneter der Volkskammer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 464 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1960 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wollweber-ernst verwiesen. Wolf, Hanna A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WSTVO

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 * 28. 10. 1898 in Hannoversch-Münden, Volksschule, Hafenarbeiter. 1918 an der Matrosenmeuterei in Kiel beteiligt, Sekretär der Internationale der Seeleute und Hafenarbeiter, KPD-Mitgl., M. d. R. und des preuß. Landtages. Ab 1928 im deutschen Geheimapparat, der 1931 von der Vierten Abteilung des Stabes der Roten Armee übernommen wurde, Spezialist für Schiffssabotage und Waffenschmuggel, 1940 in Schweden verhaftet und zu 3…

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Zahnärzte (1960)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Die Ausbildung der Z. ist nach sowjet. Muster neu geordnet (Hochschulen); Dauer 5 Studienjahre, danach 1~Pflichtjahr an einer Poliklinik oder Klinik. Allen Dentisten wurde 1949 die Erlangung der Approbation als Z. ermöglicht; die Ausbildung von Dentisten ist ausgelaufen. Im Rahmen der Facharzt-Ordnung wurde neben dem Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten (mit doppelter Approbation) der Fach-Z. für Kieferorthopädie geschaffen. Die Niederlassung in freier Praxis ist seit 1949 praktisch unmöglich, der weitaus größte Teil der Z. allmählich in haupt- oder nebenamtliche Anstellung in Ambulatorien, Polikliniken und im Betriebsgesundheitswesen gezogen worden, schließlich seit 1958 in die Staatliche Praxis. Frei niedergelassen arbeiteten Anfang 1960 nur noch 3.900 Z. (Gesundheitswesen, Sozialversicherungs- und Versorgungswesen, freie ➝Heilbehandlung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 465 Zahlungsverkehr A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zaisser, Wilhelm

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Die Ausbildung der Z. ist nach sowjet. Muster neu geordnet (Hochschulen); Dauer 5 Studienjahre, danach 1~Pflichtjahr an einer Poliklinik oder Klinik. Allen Dentisten wurde 1949 die Erlangung der Approbation als Z. ermöglicht; die Ausbildung von Dentisten ist ausgelaufen. Im Rahmen der Facharzt-Ordnung wurde neben dem Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten (mit doppelter Approbation) der Fach-Z. für Kieferorthopädie…

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Zeiss (1960)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 1966 Die Firma Carl Z. ist 1846 gegründet worden. Seit 1891 im Besitze der Carl-Z.-Stiftung, wurde sie das größte optisch-feinmechanische und zugleich eines der sozialpolitisch führenden Unternehmen in der Welt. Mit ihrer Schwesterfirma Jenaer Glaswerk Schott & Gen. wurde Z. am 1. Juni 1948 ohne Verfahren und Entschädigung enteignet und in einen sogenannten „Volkseigenen Betrieb“ (VEB) umgewandelt. (Volkseigene Indu[S. 466]strie, Eigentum). Der Bundesgerichtshof hat am 24. Juli 1957 dem VEB untersagt, Namen und Markenzeichen zu benutzen. Die Benutzungsrechte hat ausschließlich die nach Heidenheim-Oberkochen verlegte Originalfirma Carl Z. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 465–466 Zehnjahresschule A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeitgeschichte, Deutsches Institut für

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 1966 Die Firma Carl Z. ist 1846 gegründet worden. Seit 1891 im Besitze der Carl-Z.-Stiftung, wurde sie das größte optisch-feinmechanische und zugleich eines der sozialpolitisch führenden Unternehmen in der Welt. Mit ihrer Schwesterfirma Jenaer Glaswerk Schott & Gen. wurde Z. am 1. Juni 1948 ohne Verfahren und Entschädigung enteignet und in einen sogenannten „Volkseigenen Betrieb“ (VEB) umgewandelt. (Volkseigene Indu[S. 466]strie, Eigentum).…

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Zeitschriften (1960)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Die Z.-Produktion der SBZ ist wie die Presse und das Verlagswesen von Partei und Staat gelenkt und kontrolliert. Da fast alle Z. „amtlichen“ Charakter und Fachmonopol hoben, gab es 1956 nur noch 409 (Bundesrepublik 1955: 5.630). Die Uniformierung ist in folgenden vergleichbaren Sachgruppen besonders bemerkenswert: Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zeitnormativ A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zensur

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Die Z.-Produktion der SBZ ist wie die Presse und das Verlagswesen von Partei und Staat gelenkt und kontrolliert. Da fast alle Z. „amtlichen“ Charakter und Fachmonopol hoben, gab es 1956 nur noch 409 (Bundesrepublik 1955: 5.630). Die Uniformierung ist in folgenden vergleichbaren Sachgruppen besonders bemerkenswert: Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 …

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Zentralinstitut für Bibliothekswesen (1960)

Siehe auch die Jahre 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Bibliotheken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zentralhaus für Volkskunst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralschulen

Siehe auch die Jahre 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Bibliotheken. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zentralhaus für Volkskunst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralschulen

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Zentralverwaltung (1960)

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 DWK. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 467 Zentralstelle für wissenschaftliche Literatur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeugen Jehovas

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 DWK. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 467 Zentralstelle für wissenschaftliche Literatur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeugen Jehovas

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Zirkus (1960)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 1969 Auf Anordnung des Ministers für Kultur vom 22. 12. 1959 (GBl. II, Nr. 4/1960) wurde mit Wirkung vom 1. 1. 1960 aus den bisherigen VEB Z. Barlay und Busch der VEB Zentral-Z. gegründet und dem Ministerium für Kultur unterstellt. Struktur- und Stellenpläne sind nach den „staatlichen Aufgaben des Zentral-Z.“ aufzustellen, der Z. hat die Aufgabe, „entsprechend den Weisungen des Ministeriums für Kultur das sozialistische Veranstaltungswesen der Z.-Kunst und ähnlichen Genre“ nach den Bedürfnissen der Werktätigen vielfältig zu entwickeln“. Die Programme müssen übereinstimmen „mit den politischen und ökonomischen Schwerpunktaufgaben und den Volkswirtschaftsplänen“. Der Zentral-Z. übt „die Funktion der kulturpolitischen Anleitung und Koordinierung der Programmgestaltung und Tourneeplanung einschließlich der Auslandstätigkeit der ihm nicht unterstellten volkseigenen und der privaten Z. aus“ Der Direktor des Zentral-Z. wird vom Ministerium für Kultur ernannt und abberufen. In enger Zusammenarbeit mit der BGL ist er verantwortlich für die „Erfüllung und Übererfüllung des Planes“. Jährlich ist ein Betriebskollektivvertrag abzuschließen. Alle Mitarbeiter sollen am sozialistischen ➝Wettbewerb teilnehmen, Neuerermethoden anwenden und ökonomische Konferenzen veranstalten. Alle noch bestehenden privaten Z.-Unternehmen in der SBZ benötigen auf Grund einer Verordnung vom 7. 2. 1958 eine staatliche Lizenz. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 467 Zirkel A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zittau

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 1969 Auf Anordnung des Ministers für Kultur vom 22. 12. 1959 (GBl. II, Nr. 4/1960) wurde mit Wirkung vom 1. 1. 1960 aus den bisherigen VEB Z. Barlay und Busch der VEB Zentral-Z. gegründet und dem Ministerium für Kultur unterstellt. Struktur- und Stellenpläne sind nach den „staatlichen Aufgaben des Zentral-Z.“ aufzustellen, der Z. hat die Aufgabe, „entsprechend den Weisungen des Ministeriums für Kultur das sozialistische Veranstaltungswesen der…

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ZK (1960)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1966 1969 1975 Abk. für Zentralkomitee der SED. Das ZK „… ist zwischen den Parteitagen das höchste Organ der Partei …“ (Statut der SED im: „Protokoll des IV. Parteitages“, Dietz-Verlag, Berlin 1954, S. 1129). Das von den Delegierten des V. Parteitages im Juli 1958 gewählte ZK hat 111 Mitgl. und 44 Kandidaten. Es wählt das Politbüro, das Sekretariat des ZK der SED und die Zentrale Parteikontrollkommission. Das ZK soll mindestens alle vier Monate tagen. Gemäß Statut soll das ZK die Vertreter der Partei in den höchsten leitenden Stellen des Staatsapparates und der Wirtschaft bestimmen, die Kandidaten für die Volks- und Länderkammern bestätigen. Es hat das Recht, zwischen den Parteitagen „Parteikonferenzen“ einzuberufen. Die eigentliche Parteiführung und politische Macht liegt jedoch nicht bei diesem, lediglich vorliegende Beschlüsse annehmenden, repräsentativen erweiterten Vorstand, sondern in den Händen des Politbüros, des Sekretariats und der nichtgewählten Abteilungsleiter und Mitarbeiter des ZK. Im ZK-Apparat sind insgesamt rd. 2.000 Personen beschäftigt. Die Umbenennung des früheren Parteivorstandes der SED in ZK im Juli 1950 erfolgte im Zuge der Angleichung der Struktur der SED an die der KPdSU. Während der Parteivorstand in den ersten Jahren noch acht- bis zehnmal jährlich zusammentrat, wurde das ZK bis zu Stalins Tod nur noch selten einberufen. Seit Sommer 1953 finden vierteljährlich Plenartagungen statt, an denen außer den Mitgl. und Kandidaten des ZK auch hohe Funktionäre der Massenorganisationen sowie der Staats- und Wirtschaftsverwaltung, die der SED angehören, neuerdings auch Aktivisten, LPG-Bauern und Wissenschaftler teilnehmen. Die Sitzungen des ZK haben den Charakter von Arbeitstagungen, in deren Rahmen das Politbüro die von ihm ausgearbeitete jeweilige „Parteilinie“ zum Beschluß erheben läßt und ein Erfahrungsaustausch der Funktionäre über Erfolge und Schwierigkeiten stattfindet. Seit einigen Jahren bestehen beim ZK ständige Kommissionen, z. B. für Außenpolitik, Staats- und Rechtsfragen, Agitation und Propaganda. Zu bestimmten Zwecken werden außerdem zeitweilige Kommissionen gegründet. Diesen Kommissionen gehören sowohl die jeweils zuständigen Mitgl. und Kandidaten des ZK als auch die entsprechenden Mitarbeiter des ZK-Apparates und Fachleute aus dem Staatsapparat, den Massenorganisationen und anderen Institutionen an. Literaturangaben Schultz, Joachim: Der Funktionär in der Einheitspartei — Kaderpolitik und Bürokratisierung in der SED (Schr. d. Inst. f. polit. Wissenschaft, Berlin, Bd. 8). Stuttgart 1956, Ring-Verlag. 285 S. Chronologische Materialien zur Geschichte der SED 1945 bis 1956. Berlin 1956, Informationsbüro West. 637 S. Stern, Carola: Porträt einer bolschewistischen Partei — Entwicklung, Funktion und Situation der SED. Köln 1957, Verlag für Politik und Wirtschaft. 372 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 469 Zivilprozeß A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZKK

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1966 1969 1975 Abk. für Zentralkomitee der SED. Das ZK „… ist zwischen den Parteitagen das höchste Organ der Partei …“ (Statut der SED im: „Protokoll des IV. Parteitages“, Dietz-Verlag, Berlin 1954, S. 1129). Das von den Delegierten des V. Parteitages im Juli 1958 gewählte ZK hat 111 Mitgl. und 44 Kandidaten. Es wählt das Politbüro, das Sekretariat des ZK der SED und die Zentrale Parteikontrollkommission. Das ZK soll…

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Zonengrenze (1960)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Demarkationslinie, Staatsgrenze West, Grenzübergänge, Sperrgebiet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 470 Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für (AZKW) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zootechniker

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Demarkationslinie, Staatsgrenze West, Grenzübergänge, Sperrgebiet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 470 Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für (AZKW) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zootechniker

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Wismar (1960)

Siehe auch die Jahre 1956 1962 1963 1965 1966 1969 Stadtkreis im mecklenburgischen Bezirk Rostock, Kreisstadt an der Wismarer Bucht, mit 54.856 Einwohnern (1959); Seehafen (Ausbau zum Überseehafen geplant); mittelalterliche Altstadt mit zahlreichen Backsteinbauten aus dem 14. Jh.; vielseitige Industrie: Werften, fischverarbeitende Betriebe, Nahrungsmittel, Metallwaren. Im 2. Weltkrieg erlitt insbesondere die Innenstadt erhebliche Zerstörungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 461 Wirtschaftszweig-Lohngruppenkatalog A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wismut AG

Siehe auch die Jahre 1956 1962 1963 1965 1966 1969 Stadtkreis im mecklenburgischen Bezirk Rostock, Kreisstadt an der Wismarer Bucht, mit 54.856 Einwohnern (1959); Seehafen (Ausbau zum Überseehafen geplant); mittelalterliche Altstadt mit zahlreichen Backsteinbauten aus dem 14. Jh.; vielseitige Industrie: Werften, fischverarbeitende Betriebe, Nahrungsmittel, Metallwaren. Im 2. Weltkrieg erlitt insbesondere die Innenstadt erhebliche Zerstörungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste,…

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Wissenschaftlicher Sozialismus (1960)

Siehe auch: Sozialismus, Wissenschaftlicher: 1969 1975 1979 Wissenschaftlicher Sozialismus: 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Bolschewismus, Utopie. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 462 Wissenschaftler des Volkes, Hervorragender A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wittenberg

Siehe auch: Sozialismus, Wissenschaftlicher: 1969 1975 1979 Wissenschaftlicher Sozialismus: 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Bolschewismus, Utopie. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 462 Wissenschaftler des Volkes, Hervorragender A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wittenberg

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Wohnungsbau (1960)

Siehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1965 1966 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1962 1963 Der W. ist in der SBZ seit Kriegsende zugunsten der Errichtung von Industrie-, Verwaltungs- und militärischen Bauten vernachlässigt worden, obwohl erhebliche Kriegsschäden an Wohnungen entstanden waren. Während in der Bundesrepublik der W. in den vergangenen Jahren mehr als 40 v. H. der gesamten wertmäßigen Bauproduktion ausmachte, wurden in der SBZ vom SED-Regime nur zwischen 20 und 25 v. H. der verfügbaren Baukapazitäten für den W. freigegeben. Zwischen Kriegsende und 1956 wurden in der SBZ durch Instandsetzung teilzerstörter Wohngebäude etwa 300.000 Wohnungen wieder wohnbar gemacht, höchstens 70.000 Wohnungen sind neu gebaut worden. In diesem Zeitraum hatte die Bundesrepublik einen Reinzugang von rund 3,5 Mill. Wohnungen, d. h., auf die unterschiedliche Bevölkerungszahl umgerechnet, eine fast vierfach größere Wohnungsbautätigkeit als die SBZ. Erst ab 1957 stieg die Wohnungsbautätigkeit in der SBZ etwas stärker an, erreichte jedoch niemals den vergleichweisen Stand in der Bundesrepublik. [S. 463] Zu diesen Zahlen ist zu bemerken, daß die Wohnfläche je neu erstellter Wohneinheit in der Bundesrepublik in allen Jahren größer war als in der SBZ, z. B. 1959 BRD = 68 am, SBZ = 58 qm. Auch hinsichtlich der Qualität, des Komforts usw. befindet sich der W. in der SBZ im Rückstand. Im Durchschnitt der Jahre 1955 bis 1958 wurden in der Bundesrepublik jährlich rund 106, in der SBZ nur knapp 31 Wohnungen je 10.000 Einwohner erstellt. Das SED-Regime verkündet neuerdings, es wolle sich nunmehr intensiv dem W. zuwenden, obwohl die unverminderte Mangelsituation bei Baustoffen, Baumaschinen und Baufacharbeitern allgemein bekannt ist. Nach den vorliegenden Planzahlen des Siebenjahrplanes wird jedoch der Anteil des W. an der gesamten Bauproduktion auch bis 1965 nur rund 20 v. H. betragen, also noch weniger als in den vergangenen Jahren. Selbst wenn die Planziele erreicht werden, würde damit der vorhandene Wohnungsbedarf nach den Berechnungen westlicher Experten nur etwa zur Hälfte abgedeckt. Seit Anfang 1958 sind die „örtlichen Staatsorgane“ für den W. allein zuständig. Aus dem Staatshaushalt werden für den W. weniger Mittel bereitgestellt. Die Finanzierung soll überwiegend durch „Obligationen“ erfolgen, die von der Bevölkerung zu erwerben sind. Rückzahlung ist frühestens nach 19 Jahren möglich, der Zinssatz beträgt 4 v. H. Der Erwerb von Obligationen durch die Bevölkerung ist trotz intensiver Propaganda in den Betrieben recht gering. Im Jahre 1958 übernahm die Bevölkerung nur 8 v. H. der aufgelegten Obligationen, überwiegend werden diese durch die Sparkassen, die Deutsche Versicherungsanstalt und z. T. durch die VdgB übernommen. Weitere Finanzquellen für den W. sind die Lottoeinnahmen (Lotto), Leistungen der Bevölkerung im Nationalen Aufbauwerk und „Einsparungen der örtlichen Volksvertretungen“, wobei gänzlich unklar ist, was unter letzterem zu verstehen ist. Literaturangaben Plönies, Bartho: Planen und Bauen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor von Berlin. 2., erw. Aufl. (BB) 1953. 134 S. m. 16 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 462–463 WMW-Export A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wohnungswirtschaft

Siehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1965 1966 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1962 1963 Der W. ist in der SBZ seit Kriegsende zugunsten der Errichtung von Industrie-, Verwaltungs- und militärischen Bauten vernachlässigt worden, obwohl erhebliche Kriegsschäden an Wohnungen entstanden waren. Während in der Bundesrepublik der W. in den vergangenen Jahren mehr als 40 v. H. der gesamten wertmäßigen…

DDR A-Z 1960

WSTVO (1960)

Siehe auch: WStVO: 1965 1966 WSTVO: 1956 1958 1959 1962 1963 Abk. für Wirtschaftsstrafverordnung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 464 Wollweber, Ernst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zahlenlotto

Siehe auch: WStVO: 1965 1966 WSTVO: 1956 1958 1959 1962 1963 Abk. für Wirtschaftsstrafverordnung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 464 Wollweber, Ernst A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zahlenlotto

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Zaisser, Wilhelm (1960)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 * 19. 1. 1893 in Rotthausen-Gelsenkirchen, gest. 3. 3. 1958 in Berlin, Lehrer, Reserveoffizier. 1918 USPD, 1920 KPD, Leiter der „Roten Armee“ an der Ruhr. 1924 Lehrgang an der 1. Militärschule in Moskau, seit Mitte 1924 im Dienst der Vierten Abteilung des Stabes der Roten Armee, als Agent in China tätig, Rückkehr in die SU 1930, Kriegsakademie, militärische Auslandskommandos, 1936 Kommandeur der XIII. Internationalen Brigade, später unter dem Namen „General Gomez“ Stabschef aller Internationalen Brigaden in Spanien. 1938 nach seiner Rückkehr aus Spanien im Kominternverlag als Übersetzer. Während des Krieges Leiter der Antifa-Schule in Krasnij-Gorsk. 1945 Polizeichef von Sachsen-Anhalt, sächsischer Innenminister, Chefinstrukteur der Volkspolizei, im Febr. 1950 zum Minister für Staatssicherheit (SSD) ernannt. Seit Juli 1950 Mitgl. des ZK und des Politbüros der SED. Im Juli 1953 zusammen mit Herrnstadt seiner sämtlichen Funktionen enthoben, da er „mit einer defaitistischen, gegen die Einheit der Partei gerichteten Linie aufgetreten“ war und eine „parteifeindliche Fraktion“ gebildet hatte. Im Jan. 1952 aus der SED ausgeschlossen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 465 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1960 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/zaisser-wilhelm verwiesen. Zahnärzte A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zehn Gebote der Sozialistischen Moral

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 * 19. 1. 1893 in Rotthausen-Gelsenkirchen, gest. 3. 3. 1958 in Berlin, Lehrer, Reserveoffizier. 1918 USPD, 1920 KPD, Leiter der „Roten Armee“ an der Ruhr. 1924 Lehrgang an der 1. Militärschule in Moskau, seit Mitte 1924 im Dienst der Vierten Abteilung des Stabes der Roten Armee, als Agent in China tätig, Rückkehr in die SU 1930, Kriegsakademie, militärische Auslandskommandos, 1936 Kommandeur der XIII. Internationalen…

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Zeitgeschichte, Deutsches Institut für (1960)

Siehe auch: Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ): 1969 1975 1979 1985 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für: 1959 1962 1963 1965 1966 Deutsches ➝Institut für Zeitgeschichte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zeiss A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeitlohn

Siehe auch: Deutsches Institut für Zeitgeschichte (DIZ): 1969 1975 1979 1985 Institut für Zeitgeschichte, Deutsches: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für: 1959 1962 1963 1965 1966 Deutsches ➝Institut für Zeitgeschichte. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zeiss A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeitlohn

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Zensur (1960)

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Dem Wortlaut der Verfassung nach „findet“ in der SBZ „Pressezensur nicht statt“, sind „die Kunst, die Wissenschaft und ihre Lehre frei“. Doch wird, wie auch im Dritten Reich und in vielen anderen „modernen“ totalitären Herrschaftsformen, eine sehr wirksame Z. in der Form der Zulassung, Anleitung und Kontrolle der Verlage, Lektoren, Redakteure, Kulturschaffenden ausgeübt; es werden also im allgemeinen nicht Konzepte oder Manuskripte, sondern Menschen zensiert, korrigiert und unter Umständen auch unterdrückt. Die Vor- und Nach-Z. durch die SMAD (Besatzungspolitik) wurde von 1947 bis 1949 nach und nach aufgehoben; im gleichen Maß gingen die Kontrollfunktionen auf deutsche, durchweg mit linientreuen Kommunisten besetzte Organe über Ihre Beteiligung an der Besetzung von Schlüsselstellungen, an den Planungen (z. B.) der Verlage geht jedoch im allgemeinen und im einzelnen so weit, daß sie einer Vor-Z. im Effekt nicht nachsteht. Auch sind zahlreiche Fälle bekannt, in denen ausgedruckte Bücher, Zeitschriften- oder Zeitungsausgaben vor oder während der Auslieferung zurückgezogen und vernichtet oder abgeändert werden mußten. Die Nach-Z. geschieht häufig in der Gestalt einer öffentlichen Kritik und Selbstkritik, die auch durch gelenkte „spontane“ Mißfallensäußerungen der „Werktätigen“ erzwungen oder unterstützt werden kann und bis zum Widerruf selbst wissenschaftlicher Arbeiten führt. Unter dem Druck dieser Z. „neuen Stils“, an deren Ausübung auch die Fachverbände, so für den Bereich der Literatur der Deutsche ➝Schriftsteller-Verband, teilhaben, hat ein Autor wie Brecht z. B. sein „Verhör des Lukullus“ ändern müssen, so daß davon eine unzensierte und eine „zensierte“ Fassung existieren. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zeitschriften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentrag

Siehe auch die Jahre 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Dem Wortlaut der Verfassung nach „findet“ in der SBZ „Pressezensur nicht statt“, sind „die Kunst, die Wissenschaft und ihre Lehre frei“. Doch wird, wie auch im Dritten Reich und in vielen anderen „modernen“ totalitären Herrschaftsformen, eine sehr wirksame Z. in der Form der Zulassung, Anleitung und Kontrolle der Verlage, Lektoren, Redakteure, Kulturschaffenden ausgeübt; es werden also im allgemeinen nicht Konzepte oder…

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Zentralschulen (1960)

Siehe auch: Zentralschule: 1953 1954 Zentralschulen: 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Zentralschulen der SED: 1954 1956 1958 Schule. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zentralinstitut für Bibliothekswesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralstelle für Tierzucht

Siehe auch: Zentralschule: 1953 1954 Zentralschulen: 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Zentralschulen der SED: 1954 1956 1958 Schule. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zentralinstitut für Bibliothekswesen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralstelle für Tierzucht

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Zeugen Jehovas (1960)

Siehe auch: Jehovas Zeugen: 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Zeugen Jehovas: 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Jehovas Zeugen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 467 Zentralverwaltung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ziller, Gerhart

Siehe auch: Jehovas Zeugen: 1953 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Zeugen Jehovas: 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Jehovas Zeugen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 467 Zentralverwaltung A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Ziller, Gerhart

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Zittau (1960)

Siehe auch die Jahre 1956 1962 1963 1965 1966 1969 Stadt im sächsischen Bezirk Dresden, Kreisstadt, am Nordrand des Lausitzer Gebirges, am Zusammenfluß von Görlitzer Neiße und Mandau am südlichen Ende der Oder-Neiße-Linie mit 43.743 Einwohnern (1959), vier alte Kirchen (13./15. Jh.); Mittelpunkt des südostsächsischen Textilindustriegebietes, außerdem Textilmaschinen- und Fahrzeugbau, Metallwaren- und chemische Industrie, im Becken um Z. Braunkohlenbergbau. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 467 Zirkus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zivilgesetzbuch

Siehe auch die Jahre 1956 1962 1963 1965 1966 1969 Stadt im sächsischen Bezirk Dresden, Kreisstadt, am Nordrand des Lausitzer Gebirges, am Zusammenfluß von Görlitzer Neiße und Mandau am südlichen Ende der Oder-Neiße-Linie mit 43.743 Einwohnern (1959), vier alte Kirchen (13./15. Jh.); Mittelpunkt des südostsächsischen Textilindustriegebietes, außerdem Textilmaschinen- und Fahrzeugbau, Metallwaren- und chemische Industrie, im Becken um Z. Braunkohlenbergbau. Fundstelle: SBZ von A bis…

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ZKK (1960)

Siehe auch: ZKK: 1953 1954 1956 1959 1962 ZKSK: 1963 1965 1966 ZKStK.: Abk. für Zentrale Kommission für Staatliche Kontrolle. (Kontrollkommission) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 469 ZK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zölle

Siehe auch: ZKK: 1953 1954 1956 1959 1962 ZKSK: 1963 1965 1966 ZKStK.: Abk. für Zentrale Kommission für Staatliche Kontrolle. (Kontrollkommission) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 469 ZK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zölle

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Zootechniker (1960)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Dienstbezeichnung eines „Spezialisten“ im Bereich der tierischen Produktion der Landw. (analog dem Agronom im Bereich der pflanzl. Produktion). Steht mit planender, beratender oder organisatorischer Funktion im Dienst des „sozialistischen Sektors“ der Landw. (LPG, MTS, VEG). Hier wird die Arbeit des Z. wegen Kompetenzstreitigkeiten zunehmend von Agronomen übernommen, so daß die Tätigkeit des Z. sich mehr auf die Aufgaben innerhalb der Behörden und Institute erstreckt. Obwohl die Dienstbezeichnung an keine besondere Ausbildung geknüpft ist, werden unterschieden: Z. als Absolventen von Fachschulen für Landwirtschaft (staatl. gepr. Landwirte), von Spezialschulen und von Hochschulen (Diplom-Landwirte). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 470 Zonengrenze A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZPKK

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Dienstbezeichnung eines „Spezialisten“ im Bereich der tierischen Produktion der Landw. (analog dem Agronom im Bereich der pflanzl. Produktion). Steht mit planender, beratender oder organisatorischer Funktion im Dienst des „sozialistischen Sektors“ der Landw. (LPG, MTS, VEG). Hier wird die Arbeit des Z. wegen Kompetenzstreitigkeiten zunehmend von Agronomen übernommen, so daß die Tätigkeit des Z. sich mehr auf die Aufgaben innerhalb…

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Wismut AG (1960)

Siehe auch: Wismut AG: 1959 1962 1963 Wismut-AG: 1956 1958 1965 1966 1969 1975 1979 Wismut-AG.: 1953 1954 Uranbergbau. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 461 Wismar A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaft

Siehe auch: Wismut AG: 1959 1962 1963 Wismut-AG: 1956 1958 1965 1966 1969 1975 1979 Wismut-AG.: 1953 1954 Uranbergbau. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 461 Wismar A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaft

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Wittenberg (1960)

Siehe auch die Jahre 1956 1962 1963 1965 1966 1969 Stadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, Kreisstadt, an der Elbe, mit 46.362 Einwohnern (1959); reich an Erinnerungen an die Reformation: Schloßkirche (an deren Portal Luther 1517 seine Thesen anschlug) mit den Gräbern Luthers und Melanchthons, Stadtkirche (Luthers Predigtkirche), Augusteum (Predigerseminar) mit Wohnung Luthers, Lutherhalle mit reformationsgeschichtlichem Museum, Rathaus; Elbhafen; vielseitige Industrie: Zellstoff-, Eisen-. Gummi- und Stickstoffwerke, Maschinen, Seife, Nahrungsmittel. Die 1502 gegründete Universität wurde zum Mittelpunkt der Reformation. Sie ging im Jahre 1817 in der Universität Halle-W. auf. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 462 Wissenschaftlicher Sozialismus A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wittkowski, Margarete

Siehe auch die Jahre 1956 1962 1963 1965 1966 1969 Stadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Halle, Kreisstadt, an der Elbe, mit 46.362 Einwohnern (1959); reich an Erinnerungen an die Reformation: Schloßkirche (an deren Portal Luther 1517 seine Thesen anschlug) mit den Gräbern Luthers und Melanchthons, Stadtkirche (Luthers Predigtkirche), Augusteum (Predigerseminar) mit Wohnung Luthers, Lutherhalle mit reformationsgeschichtlichem Museum, Rathaus; Elbhafen; vielseitige Industrie: Zellstoff-,…

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Wohnungswirtschaft (1960)

Siehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1965 1966 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1962 1963 Für das Jahr 1958 wurde der Wohnungsfehlbestand in der SBZ durch die SBZ-Behörden mit 570.000 angegeben. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in West-Berlin errechnete jedoch unter Einbeziehung des Ausfalls an Altbauten — mehr als die Hälfte der Wohnungen sind über 50 Jahre alt, davon sind wiederum fast die Hälfte mehr als 99 Jahre alt — für 1958 einen Bedarf von 730.000 Wohnungen. Bei den staatlichen Organen (Räte der Kreise, der Bezirke und Gemeinden) bestehen Wohnungskommissionen, die über die Wohnraumverwendung entscheiden und auch auf den angelaufenen Wohnungsbau Einfluß nehmen. Ausschlaggebend für die „gerechte“ Verteilung von Wohnraum ist die „Leistung des Wohnungsuchenden oder Wohnungsinhabers „für den Aufbau der DDR“. Aktivisten, Angehörige der Intelligenz, Helden der Arbeit und andere Ausgezeichnete erhalten höchste Dringlichkeitsstufen. Seit Anfang 1956 gilt als Regel, daß bei neu zu beginnenden Wohnungsbauvorhaben die Volkseigenen Betriebe als Rechtsträger eingesetzt werden. Die Betriebsgewerkschaftsleitungen (BGL) in den Betrieben nehmen entscheidenden Einfluß auf die Verteilung fertiggestellter neuer Wohnungen, aber auch auf die Verteilung des Altwohnraums (Arbeiterwohnungsbau, Nationales Aufbauwerk). Seit März 1958 bestehen in den meisten Städten der Zone „Volkseigene Kommunale Wohnungsverwaltungen“, deren Aufgabe es ist, die in den Nachkriegsjahren auf Grund der sowjet. Befehle enteigneten Grundstücke (Eigentum, Enteignung) zu verwalten, ebenso Grundstücke mit ausländischen oder westdeutschen Eigentümern, ferner Grundbesitz von Personen, die nach dem 15. Juni 1953 die SBZ „illegal“ verlassen haben. Die „VEB Kommunale Wohnungsverwaltung“ haben auch die Herausgabe und Unterbringung von Obligationen für den [S. 464]Wohnungsbau zu besorgen und gelten als „Träger des Volkseigentums“ der dadurch neu gebauten Wohnungen. Erträge aus Grundstücken bzw. Wohnungen, deren Eigentümer bereits vor 1945 im Ausland oder in der Bundesrepublik lebten, werden nach Abzug der Instandhaltungs- und Verwaltungskosten einem Sperrkonto bei der Deutschen Notenbank überwiesen. Grundstücke bzw. Wohnungen von nach dem 17. 6. 1953 nach der Bundesrepublik abgewanderten Eigentümern werden von den „Kommunalen Wohnungsverwaltungen“ in Treuhänderschaft übernommen. Die Eigentümer haben kein Recht auf die Erteilung von Auskünften oder auf Zahlung von Erträgen aus der Vermietung. Insoweit findet auch keine Überweisung auf ein Sperrkonto statt. — Alle Arbeiten zur Werterhaltung der Wohnungen sind in der SBZ bisher sehr vernachlässigt worden. Das Material dafür ist knapp, und die Bauunternehmen — auch die in den PGH zusammengeschlossenen handwerklichen Baubetriebe — sind vorwiegend für staatliche Investbauten und sonstige öffentliche Bauarbeiten eingesetzt. Literaturangaben Faber, Dorothea: Die Wohnungswirtschaft in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1953. 56 S. m. 12 Anlagen. Plönies, Bartho: Planen und Bauen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor von Berlin. 2., erw. Aufl. (BB) 1953. 134 S. m. 16 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 463–464 Wohnungsbau A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wolf, Hanna

Siehe auch: Wohnungsbau: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Wohnungswesen: 1953 1954 1956 1958 1965 1966 1969 1975 1979 Wohnungswirtschaft: 1959 1962 1963 Für das Jahr 1958 wurde der Wohnungsfehlbestand in der SBZ durch die SBZ-Behörden mit 570.000 angegeben. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in West-Berlin errechnete jedoch unter Einbeziehung des Ausfalls an Altbauten — mehr als die Hälfte der Wohnungen sind über 50 Jahre alt, davon sind wiederum fast…

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Zahlenlotto (1960)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 [S. 465]Lotto. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 465 WSTVO A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zahlungsverkehr

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 [S. 465]Lotto. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 465 WSTVO A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zahlungsverkehr

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Zehn Gebote der Sozialistischen Moral (1960)

Siehe auch die Jahre 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Sozialistische ➝Moral. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 465 Zaisser, Wilhelm A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zehnjahresschule

Siehe auch die Jahre 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Sozialistische ➝Moral. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 465 Zaisser, Wilhelm A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zehnjahresschule

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Zeitlohn (1960)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Bei Bezahlung im Z. wird die Arbeit nach der Zeit, in der gearbeitet wird, bezahlt. Der Z. ist durch den Leistungslohn zurückgedrängt, da er keinen Anreiz zur Leistungssteigerung bietet. Es wird versucht, durch Zahlung von Prämien an Zeitlöhner das Leistungsprinzip auch in die Bezahlung im Z. hineinzutragen. (Prämienzeitlohn, Prämienwesen, Arbeitspolitik, Lohnsystem) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zeitgeschichte, Deutsches Institut für A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeitnormativ

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Bei Bezahlung im Z. wird die Arbeit nach der Zeit, in der gearbeitet wird, bezahlt. Der Z. ist durch den Leistungslohn zurückgedrängt, da er keinen Anreiz zur Leistungssteigerung bietet. Es wird versucht, durch Zahlung von Prämien an Zeitlöhner das Leistungsprinzip auch in die Bezahlung im Z. hineinzutragen. (Prämienzeitlohn, Prämienwesen, Arbeitspolitik, Lohnsystem) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste,…

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Zentrag (1960)

Siehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Abk. für „Zentrale Druckerei-, Einkaufs- und Revisionsgesellschaft m.b.H.“, den Presse- und Verlagstrust der SED, mit dem diese fast vollständig die Presse, das Verlagswesen und den Buchhandel der SBZ beherrscht. Die hohen Gewinne vereinnahmt die SED (VOB). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zensur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralhaus für Volkskunst

Siehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Abk. für „Zentrale Druckerei-, Einkaufs- und Revisionsgesellschaft m.b.H.“, den Presse- und Verlagstrust der SED, mit dem diese fast vollständig die Presse, das Verlagswesen und den Buchhandel der SBZ beherrscht. Die hohen Gewinne vereinnahmt die SED (VOB). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zensur A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N,…

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Zentralstelle für Tierzucht (1960)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1962 1963 Am 1. 1. 1953 mit Sitz in Berlin errichtete staatl. Lenkungs- und Kontrollstelle für das gesamte Herdbuch-, Leistungsprüfungs- und Körwesen in der Tierzucht. Organe der Z., die zunächst juristische Person und Rechtsträger von „Volkseigentum“ war, sollten bei den Räten der Bezirke zu schaffende „Außenstellen für Tierzucht“ werden, mit jeweils 3–6 Kreise umfassende Bezirksaußenstellen. Seit 1. 4. 1954 ist die Z. dem Min. f. Landw., Erf. u. Forstw. eingegl. Diesem unterstellt wurden gleichzeitig die in den 5 Landeshauptstädten bestehenden „Außenstellen für Tierzucht- als „Tierzuchtinspektionen“. Letztere erhielten die Auflage, bei den Räten der Kreise Nebenstellen einzurichten. [S. 467]Dieser staatlich autoritäre Apparat bedeutet das Ende der zwar nach 1945 mit Genehmigung der SMAD wieder ins Leben gerufenen, aber bereits ab 1948 der VdgB gleichgeschalteten privaten Züchterverbände in der SBZ. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466–467 Zentralschulen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralstelle für wissenschaftliche Literatur

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1962 1963 Am 1. 1. 1953 mit Sitz in Berlin errichtete staatl. Lenkungs- und Kontrollstelle für das gesamte Herdbuch-, Leistungsprüfungs- und Körwesen in der Tierzucht. Organe der Z., die zunächst juristische Person und Rechtsträger von „Volkseigentum“ war, sollten bei den Räten der Bezirke zu schaffende „Außenstellen für Tierzucht“ werden, mit jeweils 3–6 Kreise umfassende Bezirksaußenstellen. Seit 1. 4. 1954 ist die Z. dem Min. f. Landw., Erf. u.…

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Ziller, Gerhart (1960)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 * 19. 4. 1912 in Dresden als Sohn eines Arbeiters, gest. 14. 12. 1957 in Berlin. Volksschule, Elektromonteur und technischer Zeichner. 1927 KJVD, 1930 KPD, bis 1933 Redakteur an kommun. Zeitungen. In der NS-Zeit Zuchthaus und KZ, später Arbeiter in einer Maschinenfabrik. 1945 Stadtrat in Meißen, Aug. 1945 Hauptabteilungsleiter für Industrie in der sächsischen Landesverwaltung, April 1949 sächs Minister für Industrie und Verkehr, Nov. 1949 Minister für Maschinenbau der „DDR“, von Febr. 1953 bis Jan 1950 Minister für Schwermaschinenbau. Juli 1953 bis zu seinem Tode Mitgl. und Sekretär für Wirtschaftspolitik des ZK der SED. Ab Aug. 1953 Abgeordneter der Volkskammer. Z. verübte am 14. 12. 1955 Selbstmord und wurde im Febr 1958 beschuldigt, zur „parteifeindlichen Gruppe Schirdewan, Wollweber u. a.“ gehört zu haben. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 467 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1960 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/ziller-gerhart verwiesen. Zeugen Jehovas A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zirkel

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 * 19. 4. 1912 in Dresden als Sohn eines Arbeiters, gest. 14. 12. 1957 in Berlin. Volksschule, Elektromonteur und technischer Zeichner. 1927 KJVD, 1930 KPD, bis 1933 Redakteur an kommun. Zeitungen. In der NS-Zeit Zuchthaus und KZ, später Arbeiter in einer Maschinenfabrik. 1945 Stadtrat in Meißen, Aug. 1945 Hauptabteilungsleiter für Industrie in der sächsischen Landesverwaltung, April 1949 sächs Minister für Industrie und Verkehr,…

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Zivilgesetzbuch (1960)

Siehe auch: ZGB: 1966 1969 1975 Zivilgesetzbuch: 1959 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Zivilgesetzbuch (ZGB): 1969 In dem vom Justizministerium aufgestellten Perspektivplan zur Durchführung der Beschlüsse des V. Parteitages (Justizreform) ist auch ein neues Z vorgesehen, das am 1. 1. 1962 in Kraft treten soll. Es ist jedoch bei dem derzeitigen Stand der Arbeiten an dem neuen Z. sehr unwahrscheinlich, daß dieser Termin eingehalten wird, do noch nicht einmal Einigkeit über die wichtigsten Grundsätze erzielt werden konnte. Das Z soll das bisher noch gültige BGB. das als ein „Hemmnis der Entwicklung des sozialistischen Rechtsbewußtseins und des sozialistischen Rechts und damit des weiteren Aufbaus des Sozialismus“ bezeichnet wird, außer Kraft setzen. Ziel des neuen Z. ist, ein „echtes [S. 468]sozialistisches Gemeinschaftsleben herauszubilden“. Das Z. soll deshalb die persönlichen Lebensverhältnisse der Bürger „aufbauend auf der Moral der Arbeiterklasse nach den Grundsätzen des kameradschaftlichen Zusammenlebens und der gegenseitigen Hilfe regeln“. Es soll den Schutz der Interessen der Bürger gewährleisten und ihnen helfen, „den engen und beschränkten bürgerlichen Rechtshorizont zu überschreiten, aus ihrem Bewußtsein und ihren Lebensgewohnheiten die Überreste des kapitalistischen Bewußtseins auszurotten und sie auf die Höhe der bewußten Gestaltung der sozialistischen Gesellschaft zu heben“ Ulbricht laut „Staat und Recht“, 959, S. 615). Nicht Gegenstand des Z. werden die Beziehungen der sozialistischen Wirtschaftsorgane untereinander sein, die einen besonderen Zweig des Rechtssystems der SBZ bilden. (Vertragsgesetz, Wirtschaftsgesetze) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 467–468 Zittau A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zivilprozeß

Siehe auch: ZGB: 1966 1969 1975 Zivilgesetzbuch: 1959 1962 1963 1965 1966 1975 1979 Zivilgesetzbuch (ZGB): 1969 In dem vom Justizministerium aufgestellten Perspektivplan zur Durchführung der Beschlüsse des V. Parteitages (Justizreform) ist auch ein neues Z vorgesehen, das am 1. 1. 1962 in Kraft treten soll. Es ist jedoch bei dem derzeitigen Stand der Arbeiten an dem neuen Z. sehr unwahrscheinlich, daß dieser Termin eingehalten wird, do noch nicht einmal Einigkeit über die…

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Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für (AZKW) (1960)

Siehe auch: Zölle: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Zollgesetz: 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für: 1954 Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für (AZKW): 1956 1958 1959 1962 Zollverwaltung der DDR: 1969 1975 1979 Zollwesen: 1953 1954 1956 1975 1979 1985 [S. 470]Mit VO vom 28. 8. 1952 (GBl. 1952 Nr. 121) errichtete einheitliche Institution beim Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel sowohl für die Durchführung der Aufgaben der Zollämter, soweit solche noch zu erfüllen sind — wie der Kontrolle des Waren- und Zahlungsverkehrs im Zusammenhang mit dem Außen- und Innerdeutschen (Interzonen-)Handel. Dieses Amt umfaßt 1. den ehem. Dienstzweig „Zoll“ des Ministeriums der Finanzen — Abgabenverwaltung — als Hauptverwaltung Zoll (Überwachung und Sicherung des planmäßigen Zollverkehrs zwischen der SBZ und dem Ausland); 2. das ehem. „Amt für Kontrolle des Warenverkehrs“ als Hauptverwaltung Warenkontrolle (Durchführung ähnlicher Aufgaben wie die Hauptverwaltung Zoll an der Zonengrenze und den Sektorengrenzen in Berlin). Dem AZKW wurden eine Reihe Hauptzollämter und Zollämter angegliedert. Den Hauptzollämtern wiederum unterstanden die Binnen- und Grenzzollämter (bei den Grenzzollämtern unterscheidet man Eisenbahn-, Wasser- und Luftzollämter). Die Hauptzollämter wurden im Sommer 1953 neben mehreren unbedeutenden Zollämtern aufgelöst und ihre Funktionen den neuerrichteten Bezirkszollämtern übertragen. Die Zollämter sind organisatorisch den Bezirkszollämtern unterstellt. Sowohl Zollämter als ouch Bezirkszollämter erhalten ihre dienstlichen Weisungen unmittelbar vom AZKW in Berlin. Durch diese Zentralisierung soll eine bessere Kontrollmöglichkeit erreicht werden Weiterhin gehören zu den Aufgaben des AZKW die Kontrolle der in- und Ausfuhr von Devisen. (Zölle) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 470 Zölle A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zonengrenze

Siehe auch: Zölle: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Zollgesetz: 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für: 1954 Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für (AZKW): 1956 1958 1959 1962 Zollverwaltung der DDR: 1969 1975 1979 Zollwesen: 1953 1954 1956 1975 1979 1985 [S. 470]Mit VO vom 28. 8. 1952 (GBl. 1952 Nr. 121) errichtete einheitliche Institution beim Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel sowohl für die…

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ZPKK (1960)

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 Abk. für Zentrale Parteikontrollkommission. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 470 Zootechniker A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZR

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 Abk. für Zentrale Parteikontrollkommission. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 470 Zootechniker A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZR

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Wissenschaft (1960)

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Der Bolschewismus behauptet, daß der Marxismus-Leninismus die höchste Stufe wissenschaftlicher Erkenntnis sei. An diesem philosophischen Gerüst haben sich daher alle Fachdisziplinen zu orientieren. Die marxistisch-leninistische Wissenschaft ist ein wichtiges Herrschaftsmittel des kommun.-totalitären Staates. Kontrolliert von den politischen Machthabern, dient die W. der Rechtfertigung der totalitären Ordnung, der Mobilisierung und „Anleitung“ der Machtunterworfenen und der Bekämpfung des „Klassenfeindes“. Die theoretische Grundlage der kommun. W. ist der Dialektische und Historische Materialismus (Stalinismus). Die dialektische Methode gilt als die Universalmethode für alle Fach-W. Verpflichtet auf das Prinzip der Parteilichkeit des Denkens, sind die Wissenschaftler gezwungen, die kommun. Machtordnung und ihre Ideologie bedingungslos zu bejahen. Jede Abweichung von diesem Prinzip unter Berufung auf die Objektivität der W. wird als bürgerlicher Objektivismus bekämpft. Das ebenfalls verbindliche Prinzip der Einheit von Theorie und Praxis zielt auf den bewußten Einsatz der W. für die Erhaltung des kommun.-totalitären Staates und für die Stärkung seiner wirtschaftlichen Produktionskraft (Koexistenz, Wirtschaftssystem). Die marxistisch-leninistische W. unterscheidet zwischen Natur- und Gesellschafts-W. Während die [S. 462]bolschewistischen Natur-W. den Zusammenhang mit der internationalen Forschung zu wahren versuchen, haben sich die bolschewistischen Gesellschaftswissenschaften weitgehend von ihr getrennt. Die Institutionen des kommun.-totalitären W.-Betriebes sollen die Verwandlung der W. in ein Werkzeug der kommun. Herrschaft sicherstellen. Träger der Kontrolle der W. sind in der SBZ in erster Linie die Organisationen der SED vom Politbüro bis zu den SED-Betriebsgruppen an Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten. Die Kompetenz, grundlegende Leitsätze und Theorien zu ändern, besitzen in letzter Instanz nicht die Gelehrten, sondern die führenden Gremien der SED. Um der Macht- und Wirtschaftspolitik dienstbar zu sein, wird die W., besonders die Forschung, genauso wie die ökonomische Produktion, einer umfassenden Planung unterworfen. Besonders seit Anfang 1958 — SED-Hochschulkonferenz — sucht man die Bolschewisierung von W. und Hochschule zu beschleunigen. Die wesentlichen Träger der Planung sind in der SBZ das ZK, die Staatliche Plankommission, das Staatssekretariat für Hochschulwesen, der Zentralrat für Forschung und Technik bei der Staatlichen ➝Plankommission, die Deutsche ➝Akademie der Wissenschaften und der Deutsche ➝Forschungsrat. Literaturangaben Lange, Max Gustav: Wissenschaft im totalitären Staat. Die Wissenschaft der sowjetischen Besatzungszone auf dem Weg zum „Stalinismus“, m. Vorw. v. Otto Stammer (Schr. d. Inst. f. pol. Wissenschaft, Berlin, Bd. 5). Stuttgart 1955, Ring-Verlag. 295 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 461–462 Wismut AG A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wissenschaftler des Volkes, Hervorragender

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Der Bolschewismus behauptet, daß der Marxismus-Leninismus die höchste Stufe wissenschaftlicher Erkenntnis sei. An diesem philosophischen Gerüst haben sich daher alle Fachdisziplinen zu orientieren. Die marxistisch-leninistische Wissenschaft ist ein wichtiges Herrschaftsmittel des kommun.-totalitären Staates. Kontrolliert von den politischen Machthabern, dient die W. der Rechtfertigung der totalitären…

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Wittkowski, Margarete (1960)

Siehe auch: Wittkowski, Margarete: 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 Wittkowski, Margarete, Dr.: 1969 * 18. 8. 1910 in Posen als Tochter eines Kaufmanns Gymnasium, Studium der Nationalökonomie in der Schweiz und in England, Dr. rer. pol. 1932 KPD, 1933 Emigration nach England. 1945 Rückkehr nach Deutschland, KPD, Wirtschaftsjournalistin, von März 1948 bis Okt. 1949 stellv. Leiter der Hauptverwaltung Planung in der DWK, anschl. bis Ende 1950 Lehrgang auf der SED-Parteihochschule und in der SU. von Jan. 1951 Vizepräsident, von Febr. 1952 bis Juni 1948 Präsident des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften, 1. 7. 1954 1. Stellv., seit 16. 2. 1958 Stellv. des Vors. der Staatl. ➝Plankommission und Leiter der Abt. Koordinierung der Jahres-Volkswirtschaftspläne. Von 1952 bis 1958 Mitgl. des ZK der SED, bei der Neuwahl des ZK durch den V. Parteitag der SED im Juli 1958 in den Kandidatenstand zurückversetzt. W. war im Zusammenhang mit der Kampagne gegen das Managertum und den Vorwürfen gegen die „Fraktion Schirdewan-Wollweber“ wiederholt kritisiert worden. 1953 bis 1958 Abg. der Volkskammer. Seit 9. 2. 1960 zum stellv. Ministerpräsidenten ernannt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 462 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1960 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wittkowski-margarete-grete verwiesen. Wittenberg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z WMW-Export

Siehe auch: Wittkowski, Margarete: 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 Wittkowski, Margarete, Dr.: 1969 * 18. 8. 1910 in Posen als Tochter eines Kaufmanns Gymnasium, Studium der Nationalökonomie in der Schweiz und in England, Dr. rer. pol. 1932 KPD, 1933 Emigration nach England. 1945 Rückkehr nach Deutschland, KPD, Wirtschaftsjournalistin, von März 1948 bis Okt. 1949 stellv. Leiter der Hauptverwaltung Planung in der DWK, anschl. bis Ende 1950 Lehrgang auf der SED-Parteihochschule…

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Wolf, Hanna (1960)

Siehe auch: Wolf, Hanna: 1959 1962 1963 1965 1966 Wolf, Hanna, Prof.: 1969 Bürgerliche Herkunft, Lehrerin, vor 1933 KPD. Nach 1933 Emigration in die SU, sowjetische Staatsbürgerschaft. Im 2. Weltkrieg Lehrerin an der Antifa-Zentralschule Krasnogorsk. Nach Rückkehr aus der SU 1945 KPD, persönliche Referentin des Leiters der Zentralverwaltung für Volksbildung, Paul ➝Wandel. Seit 1947 im Parteiapparat der SED, seit 1949 Direktor der Parteihochschule der SED, Professorin. Seit 1954 Mitgl. des wissenschaftlichen Rates beim Museum für Deutsche Geschichte und des Redaktionskollegiums der theoretischen Zeitschrift des ZK der SED, „Einheit“. 1954 Kandidat, seit 1958 Mitglied des ZK der SED. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 464 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1960 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/wolf-hanna verwiesen. Wohnungswirtschaft A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Wollweber, Ernst

Siehe auch: Wolf, Hanna: 1959 1962 1963 1965 1966 Wolf, Hanna, Prof.: 1969 Bürgerliche Herkunft, Lehrerin, vor 1933 KPD. Nach 1933 Emigration in die SU, sowjetische Staatsbürgerschaft. Im 2. Weltkrieg Lehrerin an der Antifa-Zentralschule Krasnogorsk. Nach Rückkehr aus der SU 1945 KPD, persönliche Referentin des Leiters der Zentralverwaltung für Volksbildung, Paul ➝Wandel. Seit 1947 im Parteiapparat der SED, seit 1949 Direktor der Parteihochschule der SED, Professorin. Seit 1954…

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Zahlungsverkehr (1960)

Siehe auch: Zahlungsverkehr: 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Zahlungsverkehr, Gesetz zur Regelung des Innerdeutschen: 1956 1958 Zahlungsverkehr, Grenzüberschreitender: 1985 Der innerdeutsche Z. hat durch Gesetz vom 15. 12. 1950 (GBl. S. 1202) eine besondere Regelung erfahren, richtet sich also nicht nach dem Devisengesetz vom 8. 2. 1956 (Devisen), as „Gesetz zur Regelung des innerdeutschen Zahlungsverkehrs“ greift in die wirtschaftlichen Beziehungen der Bewohner der Sowjetzone zu Bewohnern West-Berlins oder der Bundesrepublik ein. Zahlungen aus der SBZ an Berechtigte im Westen dürfen nur auf ein auf den Namen des Zahlungsempfängers lautendes Ost-Sperrkonto geleistet werden. Ausgenommen hiervon sind Zahlungen aus einem Arbeitsverhältnis in der SBZ an Personen, die ihren Wohnsitz im Westen haben. Geldforderungen von Bewohnern der SBZ gegen Bewohner des Westens müssen unverzüglich bei der Deutschen ➝Notenbank angemeldet werden. Die Notenbank kann nach der im Gesetz gewährten Befugnis verlangen, ihr diese angemeldeten Geldforderungen zu übertragen. Davon wurde bisher kaum Gebrauch gemacht, da eine derartige Zwangsabtretung außerhalb der SBZ praktisch nicht durchzusetzen ist. Bewohner der SBZ, die in West-Berlin arbeiten, sind hinsichtlich der ihnen aus diesem Arbeitsverhältnis zustehenden Forderungen von der Anmeldepflicht befreit. Im übrigen muß die Anmeldepflicht bei Vermeidung von Bestrafung nach § 9 der Wirtschaftsstrafverordnung beachtet werden. (Sperrkonten, Erbrecht) Literaturangaben Abeken, Gerhard: Das Geld- und Bankwesen in der sowjetischen Besatzungszone und im Sowjetsektor Berlins von 1945 bis 1954. 2., erw. Aufl. (BB) 1955. 68 S. m. 7 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 465 Zahlenlotto A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zahnärzte

Siehe auch: Zahlungsverkehr: 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Zahlungsverkehr, Gesetz zur Regelung des Innerdeutschen: 1956 1958 Zahlungsverkehr, Grenzüberschreitender: 1985 Der innerdeutsche Z. hat durch Gesetz vom 15. 12. 1950 (GBl. S. 1202) eine besondere Regelung erfahren, richtet sich also nicht nach dem Devisengesetz vom 8. 2. 1956 (Devisen), as „Gesetz zur Regelung des innerdeutschen Zahlungsverkehrs“ greift in die wirtschaftlichen Beziehungen der Bewohner der…

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Zehnjahresschule (1960)

Siehe auch: Zehnjahresschule: 1958 1959 1962 1963 Zehnjahresschulen: 1953 1954 1956 Nach sowjetischem Vorbild bis 1955 gebräuchliche Bezeichnung für zehnstufige Schulen. (Schule) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 465 Zehn Gebote der Sozialistischen Moral A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeiss

Siehe auch: Zehnjahresschule: 1958 1959 1962 1963 Zehnjahresschulen: 1953 1954 1956 Nach sowjetischem Vorbild bis 1955 gebräuchliche Bezeichnung für zehnstufige Schulen. (Schule) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 465 Zehn Gebote der Sozialistischen Moral A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeiss

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Zeitnormativ (1960)

Siehe auch: Zeitnormativ: 1956 1958 1959 1985 Zeitnormative: 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Das Z. dient zur Ermittlung der TAN. Ein Arbeitsvorgang wird zeitlich und organisatorisch analysiert (Arbeitsstudie). Dabei wird er in kleinste Teile zerlegt, deren Zeitdauer mit der Stoppuhr gemessen wird. Die Zeit wird nicht bei Durchschnittsarbeitern, sondern bei Aktivisten gemessen. Das Ergebnis sind dann Z. Sind die Z. für einen Arbeitsgang ermittelt, so kann die Zeitdauer anderer Arbeitsgänge, nachdem sie in gleicher Weise zerlegt sind, durch Addition entsprechender Z. festgelegt werden. (Normative) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zeitlohn A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zeitschriften

Siehe auch: Zeitnormativ: 1956 1958 1959 1985 Zeitnormative: 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Das Z. dient zur Ermittlung der TAN. Ein Arbeitsvorgang wird zeitlich und organisatorisch analysiert (Arbeitsstudie). Dabei wird er in kleinste Teile zerlegt, deren Zeitdauer mit der Stoppuhr gemessen wird. Die Zeit wird nicht bei Durchschnittsarbeitern, sondern bei Aktivisten gemessen. Das Ergebnis sind dann Z. Sind die Z. für einen Arbeitsgang ermittelt, so kann die Zeitdauer anderer…

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Zentralhaus für Volkskunst (1960)

Siehe auch: Zentralhaus für Kulturarbeit: 1963 1965 1975 1979 1985 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst): 1966 1969 Zentralhaus für Volkskunst: 1958 1959 1962 Laienkunst. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zentrag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Bibliothekswesen

Siehe auch: Zentralhaus für Kulturarbeit: 1963 1965 1975 1979 1985 Zentralhaus für Kulturarbeit (früher Zentralhaus für Volkskunst): 1966 1969 Zentralhaus für Volkskunst: 1958 1959 1962 Laienkunst. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 466 Zentrag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralinstitut für Bibliothekswesen

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Zentralstelle für wissenschaftliche Literatur (1960)

Siehe auch die Jahre 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Vermittelte und kontrollierte früher alle Bestellungen wissenschaftlicher Literatur aus der Bundesrepublik und dem „kapitalistischen“ Ausland (Bibliotheken) und gab Bibliographien, Referate und Übersetzungsnachweise aus den Literaturen des Ostblocks heraus; heute vornehmlich Dokumentationsdienst auf technischem, natur- und gesellschaftswissenschaftlichem Gebiet. Zeitschrift: „Dokumentation“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 467 Zentralstelle für Tierzucht A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zentralverwaltung

Siehe auch die Jahre 1959 1962 1963 1965 1966 1969 Vermittelte und kontrollierte früher alle Bestellungen wissenschaftlicher Literatur aus der Bundesrepublik und dem „kapitalistischen“ Ausland (Bibliotheken) und gab Bibliographien, Referate und Übersetzungsnachweise aus den Literaturen des Ostblocks heraus; heute vornehmlich Dokumentationsdienst auf technischem, natur- und gesellschaftswissenschaftlichem Gebiet. Zeitschrift: „Dokumentation“. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste,…

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Zirkel (1960)

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 Die Bildung von Z. ist in der politischen Externatsschulung der Parteien und Massenorganisationen, insbes. der SED (Parteilehrjahr) üblich. Ein Z. umfaßt etwa 10 bis 20 Personen aus dem gleichen Betrieb bzw. Wohnbezirk von ungefähr gleicher politisch-ideologischer Vorbildung. An den Z.-Abenden wird der vorgeschriebene Lehrstoff mit einem Z.-Leiter seminaristisch durchgearbeitet. In der FDJ und bei den Jungen Pionieren bestehen Spezial-Z., so z. B. die Z. junger Sozialisten, Z. junger Techniker, Agronomen usw. (Schulung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 467 Ziller, Gerhart A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zirkus

Siehe auch die Jahre 1954 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 Die Bildung von Z. ist in der politischen Externatsschulung der Parteien und Massenorganisationen, insbes. der SED (Parteilehrjahr) üblich. Ein Z. umfaßt etwa 10 bis 20 Personen aus dem gleichen Betrieb bzw. Wohnbezirk von ungefähr gleicher politisch-ideologischer Vorbildung. An den Z.-Abenden wird der vorgeschriebene Lehrstoff mit einem Z.-Leiter seminaristisch durchgearbeitet. In der FDJ und bei den Jungen Pionieren bestehen…

DDR A-Z 1960

Zivilprozeß (1960)

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Die im Perspektivplan des Justizministeriums (Justizreform) vorgesehene neue Z.-Ordnung soll am 1. 1. 1963 in Kraft treten. Bis dahin bleibt die deutsche ZPO vom 30. 7. 1877 noch formell geltendes Recht. Das bisherige Z.-Recht ist aber schon in den vergangenen Jahren durch neue gesetzliche Bestimmungen und durch die gerichtliche Praxis grundlegend verändert worden. Die wichtigsten Neuerungen brachten das Gerichtsverfassungsgesetz vom 2. 10. 1952 (Gerichtsverfassung) und die im Anschluß hieran ergangene Angleichungs-VO. Entsprechend dem dreistufigen Gerichtsaufbau gibt es nur noch zwei Instanzen. Die erste Instanz für fast alle Zivilsachen ist das Kreisgericht. Nur die Verfahren, in denen eine Partei Träger gesellschaftlichen Eigentums ist und der Streitwert 3.000 DM Ost übersteigt, gehören zur Zuständigkeit des Bezirksgerichts. Das Bezirksgericht ist außerdem Berufungsinstanz für die Entscheidungen des Kreisgerichts. Gegen die erstinstanzlichen Urteile des Bezirksgerichts ist die Berufung an das Oberste Gericht möglich. Wie in Strafsachen ist das Oberste Gericht außerdem Kassationsgericht (Kassation). Der Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte entzogen sind die Streitigkeiten zwischen sozialistischen Betrieben aus Lieferungs- und Leistungsverträgen. Diese Verfahren gehören vor das Staatliche ➝Vertragsgericht. Mit der fortschreitenden Sozialisierung der Wirtschaft (Landwirtschaftliche ➝Produktionsgenossenschaften, Handwerk) und dem ständigen Rückgang des Anteils der privaten Betriebe an der Produktion (Privatwirtschaft) und des Privathandels an den Gesamthandelsumsätzen (Handel) hat daher die Zahl der Z. in den letzten Jahren ständig abgenommen. Die Zivilkammern des Kreisgerichts und die erstinstanzlichen Zivilsenate des Bezirksgerichts sind mit einem Berufsrichter als Vorsitzendem und zwei mit vollen richterlichen Befugnissen versehenen Schöffen besetzt. Die Aufgaben des früheren Rechtspflegers insbesondere im Mahnverfahren und in der Zwangsvollstreckung sind dem Sekretär (Sekretäre der Gerichte) übertragen worden (§§ 28 ff. der Angleichungs-VO). Für alle Verfahren in erster Instanz gelten gemäß § 38 der Angleichungs-VO die Bestimmungen der §§ 495 ff. der ZPO. Vor dem Bezirksgericht findet Jedoch keine Güteverhandlung statt. Ein Verfahren vor dem Einzelrichter gibt es in erster Instanz nicht. Neu geregelt ist das Verfahren in Ehesachen durch die Eheverfahrensordnung vom 7. 2. 1956 (Eherecht). Anwaltsvertretung ist in allen Berufungsverfahren notwendig. Das Gericht kann jedoch von der Vorschrift des Anwaltszwanges befreien. VEB können sich im Anwaltsprozeß durch eigene Angestellte vertreten lassen. Neben dem Recht, die Kassation rechtskräftiger Entscheidungen zu beantragen, kann der Staatsanwalt gemäß § 20 des Gesetzes über die Staatsanwaltschaft vom 23. 5. 1952 (GBl. S. 408) „zum Zwecke der Wahrung der demokratischen Gesetzlichkeit“ in jedem Zivilrechtsstreit durch Einreichung von Schriftsätzen und Teilnahme an den Verhandlungen mitwirken. Diese Mitwirkung ist in allen Rechtsstreitigkeiten erforderlich, die gesellschaftliches Eigentum und das Eigentum gesellschaftlicher Organisationen“ betreffen. (Staatsanwaltschaft). Im künftigen Z. soll die Stellung des Staatsanwaltes noch stärker sein. Er soll ein eigenes Klage-, Antrags- und Rechtsmittelrecht erhalten, über die gesetzgeberischen Maßnahmen hinaus sind die formell weiter geltenden Vorschriften der Z.-Ordnung mit einem „neuen Inhalt“ erfüllt worden. Ausgehend von den im § 2 des Gerichtsverfassungsgesetzes niedergelegten Aufgaben der Rechtsprechung (Rechtswesen), sind der Verhandlungs- und der Verfügungsgrundsatz, auf denen der deutsche Z. beruht, beseitigt worden. („Die noch geltenden alten Normen sind kein Hindernis dafür, die Zivilverfahren in sozialistischer Weise durchzuführen“, Nathan, Neue Justiz [S. 469]1959, S. 592.) Die Gerichte haben von sich aus die objektive Wahrheit zu ermitteln. Sie sind dabei nicht an die Beweisanträge der Parteien gebunden. Durch den neuen „sozialistischen Arbeitsstil“ wird das Gericht aus der weitgehend passiven Rolle des Schiedsrichters herausgeführt. Es wird auch im Z. zu einem „aktiv handelnden Staatsorgan, das mit seiner rechtsprechenden Tätigkeit staatliche Leistungsfunktionen verwirklicht, indem es in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Organen aktiv zur Lösung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Hauptaufgabe beiträgt“. Das Gericht bestimmt selbst den Umfang der Untersuchungen und deckt dadurch „die gesellschaftlichen Hintergründe der auftretenden Konflikte auf und beseitigt die hemmenden Ursachen selbst oder mit Hilfe der örtlichen Organe und des Staatsanwaltes“. Es darf keine Anerkenntnis und Versäumnisurteile oder Vergleiche geben, die nicht im Einklang mit der Rechts- und Gesellschaftsordnung der „DDR“ stehen. Schon vor dem eigentlichen Z. ist eine „gesellschaftliche Tätigkeit zur Beseitigung des Konfliktes und seiner Ursachen“ zu entfalten. Hierbei sind neue Formen zu entwickeln, durch die „die gesellschaftlichen Kräfte in noch größerem Umfange in die Lösung ziviler Rechtsstreitigkeiten einbezogen und so die Werktätigen befähigt werden, ihre Angelegenheiten selbst im Prozeß der gegenseitigen gesellschaftlichen Erziehung zu lösen“. Z. mit einem geringen Streitwert und einem einfachen Sachverhalt sollen so außerhalb des Gerichtsverfahrens erledigt werden. Flüchtlingen darf das Armenrecht nicht bewilligt werden. Sie sind nicht mehr legitimiert, über ihr in der SBZ gelegenes Vermögen Prozesse zu führen. Literaturangaben Rosenthal, Walther, Richard Lange, und Arwed Blomeyer: Die Justiz in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands. 4., überarb. Aufl. (BB) 1959. 206 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 468–469 Zivilgesetzbuch A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZK

Siehe auch die Jahre 1956 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Die im Perspektivplan des Justizministeriums (Justizreform) vorgesehene neue Z.-Ordnung soll am 1. 1. 1963 in Kraft treten. Bis dahin bleibt die deutsche ZPO vom 30. 7. 1877 noch formell geltendes Recht. Das bisherige Z.-Recht ist aber schon in den vergangenen Jahren durch neue gesetzliche Bestimmungen und durch die gerichtliche Praxis grundlegend verändert worden. Die wichtigsten Neuerungen brachten das…

DDR A-Z 1960

Zölle (1960)

Siehe auch: Zölle: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Zollgesetz: 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für: 1954 Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für (AZKW): 1956 1958 1959 1962 Zollverwaltung der DDR: 1969 1975 1979 Zollwesen: 1953 1954 1956 1975 1979 1985 Da in der SBZ die gesamten Ein- und Ausfuhren über die staatlichen bzw. sowjetischen Handelsorgane gehen, ist die Zollkontrolle im bisherigen Sinne überflüssig geworden. Im Unterschied zur Bundesrepublik gilt noch der alte Mengenzolltarif. Mit dem 1. 1. 1951 wurden bei den Hauptzoll- und Zollämtern die Abt. für indirekte Steuern ausgegliedert und den zuständigen Landesfinanzdirektionen und Finanzämtern unterstellt. Die Abt. für Grenzkontrollen (Zollämter) wurden durch Verordnung vom 28. 8. 1952 als selbständige Organe aufgelöst und dem neuen Amt für Zoll- und Kontrolle des Warenverkehrs unterstellt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 469 ZKK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für (AZKW)

Siehe auch: Zölle: 1958 1959 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Zollgesetz: 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für: 1954 Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs, Amt für (AZKW): 1956 1958 1959 1962 Zollverwaltung der DDR: 1969 1975 1979 Zollwesen: 1953 1954 1956 1975 1979 1985 Da in der SBZ die gesamten Ein- und Ausfuhren über die staatlichen bzw. sowjetischen Handelsorgane gehen, ist die Zollkontrolle im bisherigen Sinne überflüssig…

DDR A-Z 1960

ZR (1960)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 Abk. für Zentralrat der FDJ. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 470 ZPKK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZSGL

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1962 1963 1965 Abk. für Zentralrat der FDJ. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Sechste, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1960: S. 470 ZPKK A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z ZSGL