DDR A-Z 1956

GPH (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Abk. für Grenzpolizeihelfer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100 Gotha A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Greifswald

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Abk. für Grenzpolizeihelfer. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100 Gotha A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Greifswald

DDR A-Z 1956

Grenzpolizeihelfer (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Freiwillige Helfer der Grenzpolizei mit Hilfspolizeivollmacht. Die G. sind den örtlichen Grenzpolizeikommandos oder Kontrollpassierpunkten zugeteilt. Sie erhalten Ausbildung an Infanteriewaffen und müssen sich zu mindestens 12 Stunden Dienstleistung im Monat verpflichten. Hauptaufgabe: Beobachtung und Ermittlung von sogenannten „Schwerpunkten“, d. h. Spitzeltätigkeit. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100 Grenzpolizei A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Großbauer

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Freiwillige Helfer der Grenzpolizei mit Hilfspolizeivollmacht. Die G. sind den örtlichen Grenzpolizeikommandos oder Kontrollpassierpunkten zugeteilt. Sie erhalten Ausbildung an Infanteriewaffen und müssen sich zu mindestens 12 Stunden Dienstleistung im Monat verpflichten. Hauptaufgabe: Beobachtung und Ermittlung von sogenannten „Schwerpunkten“, d. h. Spitzeltätigkeit. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und…

DDR A-Z 1956

Großhandelskontore (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Durch Beschluß des Ministerrates vom 5. 8. 1954 errichtete Großhandelsorgane, die dem Ministerium für Handel und Versorgung unterstehen. G. bestehen bei allen Räten der Bezirke und Kreise und wurden bisher für die Bereiche Lebensmittel, Textilwaren, Schuhe und Lederwaren, technische Waren, Möbel, Kulturwaren und Haushalt-Chemie errichtet. Die G. übernahmen damit die vorher durch die Deutschen ➝Handelszentralen mit durchgeführte Versorgung der Bevölkerung mit Konsumgütern. (Absatzorgane) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 101 Großhandel, Kommunaler A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Grotewohl, Otto

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Durch Beschluß des Ministerrates vom 5. 8. 1954 errichtete Großhandelsorgane, die dem Ministerium für Handel und Versorgung unterstehen. G. bestehen bei allen Räten der Bezirke und Kreise und wurden bisher für die Bereiche Lebensmittel, Textilwaren, Schuhe und Lederwaren, technische Waren, Möbel, Kulturwaren und Haushalt-Chemie errichtet. Die G. übernahmen damit die vorher durch die Deutschen ➝Handelszentralen mit…

DDR A-Z 1956

GSOW (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Abk. für „Wirtschaftsverwaltung beim Stab der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland“. Aufgabe: Ausrüstung und Versorgung der Besatzungstruppen aus der laufenden Produktion der Zone. Darüber hinaus müssen deutsche Betriebe in großem Umfange Erzeugnisse jeder Art an GSOW liefern, die nicht für dep unmittelbaren Bedarf der militärischen Dienststellen und der Besatzungsangehörigen bestimmt sind, sondern als zusätzliche Reparationen betrachtet werden müssen. Über das GSOW-Sammellager in Wildau b. Berlin wurden jahrelang Sammeltransporte nach der SU mit solchen Waren beobachtet. GSOW exportiert auch zum Teil auf eigene Rechnung deutsche Waren nach europäischen Ländern. Unter dem Vorwand „Besatzungsbedarf“ sind der Zone durch GSOW seit 1949 Waren im Werte von mehreren Milliarden Mark über den eigentlichen Besatzungsbedarf hinaus entnommen worden. Diese Entnahmen wurden nicht als Reparationen anerkannt. GSOW unterhielt in der SBZ zahlreiche Magazine, Kantinen und sonstige Verkaufsstellen, wo die Besatzungsangehörigen Mangelwaren, die der Versorgung der deutschen Bevölkerung entzogen wurden, zu Überpreisen kaufen konnten. GSOW zog daraus hohe Sondergewinne. Seit 1954 ist die zusätzliche Versorgung der Besatzungstruppen dem Konsum-Spezialhandel übertragen. Literaturangaben *: Die Reparationen der Sowjetzone in den Jahren 1945 bis Ende 1953. (Fortführung der Unters. von Rupp über die Reparationsleistungen der sowjetischen Besatzungszone.) (BB) 1953. 27 S. m. 4 Anlagen. Rupp, Franz: Die Reparationsleistungen in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1951. 96 S. *: Die sowjetische Hand in der deutschen Wirtschaft. Organisation und Geschäftsgebaren der sowjetischen Unternehmen. (BB) 1953. 100 S. m. 2 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 102 Grundschule A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z GST

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Abk. für „Wirtschaftsverwaltung beim Stab der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland“. Aufgabe: Ausrüstung und Versorgung der Besatzungstruppen aus der laufenden Produktion der Zone. Darüber hinaus müssen deutsche Betriebe in großem Umfange Erzeugnisse jeder Art an GSOW liefern, die nicht für dep unmittelbaren Bedarf der militärischen Dienststellen und der Besatzungsangehörigen bestimmt sind, sondern als zusätzliche…

DDR A-Z 1956

Gütekontrolle (1956)

Bevor Waren die Produktionsstätte verlassen, müssen sie einer Güteprüfung unterzogen und hinsichtlich ihrer Qualität durch Qualitätszeichen gekennzeichnet werden. (§ 4 der VO. über die Verbesserung der Qualität in der Produktion vom 24. 11. 1949, GBl. S. 73) In der Maschinenindustrie obliegt die Gütekontrolle nach VO. vom 30. 9. 1954 (GBl. S. 867) besonderen Gütekontrolleuren. Die Gütekontrolle hat bisher nicht verhindern können, daß minderwertige Waren geliefert wurden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 102 Güstrow A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gütevorschriften

Bevor Waren die Produktionsstätte verlassen, müssen sie einer Güteprüfung unterzogen und hinsichtlich ihrer Qualität durch Qualitätszeichen gekennzeichnet werden. (§ 4 der VO. über die Verbesserung der Qualität in der Produktion vom 24. 11. 1949, GBl. S. 73) In der Maschinenindustrie obliegt die Gütekontrolle nach VO. vom 30. 9. 1954 (GBl. S. 867) besonderen Gütekontrolleuren. Die Gütekontrolle hat bisher nicht verhindern können, daß minderwertige Waren geliefert wurden. Fundstelle: SBZ…

DDR A-Z 1956

Halberstadt (1956)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Stadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Magdeburg, Kreisstadt, im nördlichen Harzvorland, an der Holtemme, mit 44.510 Einwohnern (1955); bis 1945 mittelalterliche Altstadt (Fachwerkbauten); gotischer Dom (12./15. Jh.), romanische Liebfrauenkirche (12. Jh.), Martinskirche (14. Jh.), Rathaus (14. Jh.) mit Roland; vielseitige Industrie: Landmaschinen, Motoren, Gummi- und Webwaren, Konserven (Fleisch und Wurst). H. war seit 827 Bischofssitz und erhielt 998 Stadtrecht. Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt zu einem blühenden Marktort und war im 15. Jh. Mitglied der Hanse. Bis 1566 stand H. unter bischöflicher Herrschaft, kam 1578 unter braunschweigische Administrator, gelangte nach dem Dreißigjährigen Krieg in brandenburgischen Besitz und verblieb in der Folgezeit bei Brandenburg-Preußen (seit 1815 gehörte H. zur Provinz Sachsen). Im 2. Weltkrieg erlitt die Stadt schwere Zerstörungen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 104 Hager, Kurt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Halle

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Stadt im sachsen-anhaltischen Bezirk Magdeburg, Kreisstadt, im nördlichen Harzvorland, an der Holtemme, mit 44.510 Einwohnern (1955); bis 1945 mittelalterliche Altstadt (Fachwerkbauten); gotischer Dom (12./15. Jh.), romanische Liebfrauenkirche (12. Jh.), Martinskirche (14. Jh.), Rathaus (14. Jh.) mit Roland; vielseitige Industrie: Landmaschinen, Motoren, Gummi- und Webwaren, Konserven (Fleisch und Wurst). H. war seit 827 Bischofssitz…

DDR A-Z 1956

Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene (VHZN) (1956)

Siehe auch: Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene: 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene (VHZN): 1958 1959 Im Zuge der Ausschaltung des privaten Handels mit Wirkung vom 1. 1. 1952 gegründete staatliche Organe für den An- und Verkauf von Zucht- und Nutzvieh in der SBZ. Die in jedem Land bzw. Bezirk eingerichteten mitsprechenden Verwaltungen unterstehen dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft. Neben der reinen Handelstätigkeit, die auch den Abschluß von Verträgen mit der VdgB (BHG) umfaßt, obliegt den VHZN: die Durchführung von Absatzveranstaltungen für Zuchtvieh und von Nutzviehmärkten, der Austausch von Nutzvieh aus VVEAB-Beständen gegen Schlachtvieh und die Vermittlung von Tieren an bedürftige Betriebe. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 105 Handel, Privater A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelswirtschaftler

Siehe auch: Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene: 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene (VHZN): 1958 1959 Im Zuge der Ausschaltung des privaten Handels mit Wirkung vom 1. 1. 1952 gegründete staatliche Organe für den An- und Verkauf von Zucht- und Nutzvieh in der SBZ. Die in jedem Land bzw. Bezirk eingerichteten mitsprechenden Verwaltungen unterstehen dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft. Neben der reinen…

DDR A-Z 1956

Handwerk (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 In der SBZ gelten alle Gewerbebetriebe, die nicht mehr als 10 Arbeitskräfte beschäftigen (im Baugewerbe 15–20) als H.-Betriebe. Vor dem Kriege gab es auf dem Gebiet der SBZ 322.000 H.-Betriebe mit 980.000 Beschäftigten. Bei gleichbleibender Beschäftigtenzahl zuzüglich 185.000 Lehrlingen gab es Ende 1951 nur noch 300.000 Betriebe. Bis Anfang 1950 lag das H. außerhalb des besonderen Interesses der sowjetzonalen Wirtschaftspolitik. Mit dem „Gesetz zur Förderung des H.“ vom 9. 8. 1950 begann die Einbeziehung des H. in das Planwirtschaftssystem. Das Gesetz schreibt vor: „Die Beziehungen zwischen dem H. und der übrigen Wirtschaft sind durch Verträge zu regeln.“ Dadurch wird das H. — wie die private Industrie — als Zulieferer an die volkseigene Wirtschaft gebunden. Gleichzeitig wurden Verordnungen über die Preisbildung im H., enthaltend Kalkulationsschemata und Höchstpreise, erlassen. Die Bildung von Einkaufs- und Liefergenossenschaften zur Vereinfachung der Auftragsvergebung durch die volkseigene Wirtschaft und zur wirksamen Kontrolle über die Betriebe wurde gefördert. Die Genossenschaften erhalten staatliche Vergünstigungen und vorteilhaftere Kreditbedingungen. Fast sämtliche H.-Betriebe haben sich inzwischen den Genossenschaften angeschlossen, da das die Möglichkeit gibt Aufträge und Material zu erhalten. Das Handwerk wird über Kontingente, die den H.-Genossenschaften zugeteilt werden, mit Material versorgt. Herstellkontingente gibt es nur für plangebundene Produktion; die Reparatur-Kontingente sind unzureichend. Das H.-Steuergesetz (Handwerkssteuer) vom Frühjahr 1951 verhindert durch progressive Besteuerung fremder Arbeitskräfte die weitere Entfaltung des H. Den 1950 gegründeten Landes-H.-Kammern bzw. den durch Ministerratsbeschluß vom 28. 8. 1953 neu organisierten Bezirks-H.-Kammern und ihren Kreisgeschäftsstellen müssen alle H.-Betriebe, die H.-Genossenschaften und die Kleinindustrie mit weniger als 10 Beschäftigten an[S. 107]gehören. Die H.-Kammern unterstehen seit Ende 1953 der Dienstaufsicht des Staatssekretariats für Örtliche Wirtschaft. Als Folge der Beschränkung der Betriebsgrößen in. Auswirkung des Handwerksgesetzes vom Aug. 1950 ging auch die Zahl der Handwerksbetriebe bedeutend zurück. Bereits vor dem Neuen Kurse wurde durch die SED die Einführung von H.-Produktionsgenossenschaften (HPG) angestrebt. Nach dem Juni-Aufstand ist dieses Vorhaben zunächst zurückgestellt worden. Durch VO. vom 18. 8. 1955 wurde jedoch die Bildung von H.-Produktionsgenossenschaften angeordnet. In dem vorgelegten Musterstatut wird betont, daß die Handwerker durch die gemeinschaftliche Nutzung von Maschinen und Werkzeugen rentabler arbeiten und sich durch den Abschluß langfristiger Verträge mit den VEB stetige Aufträge sichern könnten. — Ähnlich wie bei den LPG gibt es verschiedene Stufen. In der Stufe 1 wird mit eigenen Maschinen in der eigenen Werkstatt des Handwerkers produziert. Für die Benutzung der Maschinen usw., die in die HPG eingebracht wurden, zahlt der Handwerker der HPG eine Nutzungsgebühr. In der Stufe 2 findet die Produktion sowohl in der eigenen als auch in anderen Werkstätten statt. Der Handwerker verliert in dieser Stufe völlig seine Selbständigkeit. Die Leitung der HPG bestimmt, wo und an was er jeweils arbeiten muß. — Im Falle des Austritts erhält der Handwerker eine Werterstattung, und zwar in Stufe 1 innerhalb von drei Jahren, in Stufe 2 sogar erst innerhalb von 10 Jahren in Raten, aber auch nur dann, „wenn die HPG dadurch nicht in finanzielle Schwierigkeiten kommt“. Das heißt praktisch: es gibt bei Stufe 2 keine Austritts- und Erstattungsmöglichkeit. Mitglieder der HPG können nicht nur selbständige Handwerker und Inhaber von kleineren Betrieben werden, sondern auch Gesellen, Arbeiter, Ingenieure, Techniker, Angestellte, Heimarbeiter und mithelfende Familienangehörige. — Die endgültige Abschaffung des H. als selbständigen Berufsstand ist nunmehr eingeleitet. Literaturangaben Plönies, Bartho: Die Sowjetisierung des mitteldeutschen Handwerks. Ein Bericht über die Lage des Handwerks in der sowjetischen Zone. 2., erg. Aufl. (BB) 1953. 136 S. m. 19 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 106–107 Handke, Georg A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handwerksteuer

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 In der SBZ gelten alle Gewerbebetriebe, die nicht mehr als 10 Arbeitskräfte beschäftigen (im Baugewerbe 15–20) als H.-Betriebe. Vor dem Kriege gab es auf dem Gebiet der SBZ 322.000 H.-Betriebe mit 980.000 Beschäftigten. Bei gleichbleibender Beschäftigtenzahl zuzüglich 185.000 Lehrlingen gab es Ende 1951 nur noch 300.000 Betriebe. Bis Anfang 1950 lag das H. außerhalb des besonderen Interesses der…

DDR A-Z 1956

Haus- und Hofgemeinschaften (1956)

Siehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1960 1962 1963 Seit Mai 1953 auf Betreiben der Nationalen Front erfolgter Zwangszusammenschluß der sonst nicht organisierten Bewohner von Häusern und Hausblocks zur politischen Schulung und Kontrolle. Die H. sollen mindestens einmal monatlich unter Leitung bestellter Agitatoren „diskutieren“. Praktisch stehen die H. infolge des Widerwillens der Bevölkerung größtenteils nur auf dem Papier. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 108 Haushaltsaufschlag A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausvertrauensleute

Siehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1960 1962 1963 Seit Mai 1953 auf Betreiben der Nationalen Front erfolgter Zwangszusammenschluß der sonst nicht organisierten Bewohner von Häusern und Hausblocks zur politischen Schulung und Kontrolle. Die H. sollen mindestens einmal monatlich unter Leitung bestellter Agitatoren „diskutieren“. Praktisch stehen die H. infolge des Widerwillens der Bevölkerung größtenteils nur auf dem Papier. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und…

DDR A-Z 1956

Hausvertrauensleute (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Durch die sowjetischen Militärbehörden erstmalig unmittelbar nach der Kapitulation eingesetzte Vertreter, von Hausgemeinschaften. Sie waren für die vollzählige Beteiligung der Hausbewohner an Aufräumungsarbeiten und Dienstleistungen für die Rote Armee verantwortlich. Später übernahmen sie die Verteilung der Lebensmittelkarten und stellten die ersten politischen Zeugnisse für die Entnazifizierung aus. Da vorwiegend alte KP-Mitglieder als H. herangezogen wurden, sind sie in erster Linie Vertrauensleute der KPD/SED. In den größeren Städten sind die H. heute Mitarbeiter des SSD, während ihre Bedeutung in den kleineren Orten stark zurückgegangen ist. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 108 Haus- und Hofgemeinschaften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heilbehandlung, Freie

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Durch die sowjetischen Militärbehörden erstmalig unmittelbar nach der Kapitulation eingesetzte Vertreter, von Hausgemeinschaften. Sie waren für die vollzählige Beteiligung der Hausbewohner an Aufräumungsarbeiten und Dienstleistungen für die Rote Armee verantwortlich. Später übernahmen sie die Verteilung der Lebensmittelkarten und stellten die ersten politischen Zeugnisse für die Entnazifizierung aus. Da…

DDR A-Z 1956

Heiss, Kurt (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 * um 1910 in Mannheim, Abitur, Studium in Berlin und Heidelberg. 1927 KPD, 1932 Redakteur einer KPD-Zeitung, 1933 KZ, Flucht nach Frankreich, Redakteur im Saargebiet. Seit Okt. 1935 Mitarbeiter von „Radio Moskau“, später Teilnehmer am spanischen Bürgerkrieg, anschließend wieder bei „Radio Moskau“. 1947 Rückkehr nach Deutschland, Kommentator und Leiter der Hauptabteilung Politisches Wort im Berliner Rundfunk, 1948 Intendant des Mitteldeutschen Rundfunks, 1949 Intendant des Berliner Rundfunks und des Deutschlandsenders, 1951 Generalintendant des SBZ-Rundfunks, 21. 8. 1952 bis 31. 7. 1956 Vorsitzender des Staatlichen ➝Rundfunkkomitees. Am 6. 5. 1955 mit dem „Vaterländischen Verdienstorden“ in Silber ausgezeichnet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 109 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/heiss-kurt verwiesen. Heinrich-Heine-Preis A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Held der Arbeit

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 * um 1910 in Mannheim, Abitur, Studium in Berlin und Heidelberg. 1927 KPD, 1932 Redakteur einer KPD-Zeitung, 1933 KZ, Flucht nach Frankreich, Redakteur im Saargebiet. Seit Okt. 1935 Mitarbeiter von „Radio Moskau“, später Teilnehmer am spanischen Bürgerkrieg, anschließend wieder bei „Radio Moskau“. 1947 Rückkehr nach Deutschland, Kommentator und Leiter der Hauptabteilung Politisches Wort im Berliner Rundfunk, 1948 Intendant des Mitteldeutschen…

DDR A-Z 1956

Herrenloses Gut (1956)

Siehe auch das Jahr 1954 Begriff wird nicht im Sinne der Legaldefinition des BGB gebraucht, sondern nach der Vorstellung, die im sowjetischen Recht maßgebend ist. Die Voraussetzungen liegen besonders dann vor, wenn Eigentümer, Inhaber, Besitzer, Verwalter, Organ (Vorstand) eines Vermögens nicht in der SBZ wohnt, gleichgültig ob er sich um die ordnungsgemäße Verwendung seines Vermögens kümmert, bekümmern kann bzw. will oder nicht. Ursprünglich wurden „Schutz und Verwaltung“ ausländischen Vermögens durch Kontrollratsdeklaration Nr. 2 und sowjetische Instruktionen und Befehle, dann durch Regierungsverordnung lt. GBl. 111/51 geregelt. Verantwortlich waren damals die Wirtschaftsministerien der Länder, welche Treuhänder bestellten. Jetzt wird „Schutz und Verwaltung“ durch Rechtsträger von Volkseigentum durchgeführt. (Eigentum) Das Vermögen Deutscher, die nicht in der SBZ wohnen (gleichgültig ob sie nicht dort gewohnt haben, oder die Zone legal oder illegal verlassen haben), wird nach einer Verordnung vom 17. 7. 1952 und den hierzu ergangenen Richtlinien und Anweisungen beschagnahmt und unter „Schutz und Verwaltung“ gestellt. Bank- und Sparkonten und Zahlungen gehen auf ein sog. Westzonensperrkonto bei der Deutschen ➝Notenbank. Bestimmte Verpflichtungen innerhalb der SBZ werden aus diesen Konten erfüllt. Das Privatvermögen (Hausrat usw.) verwalten „Abwesenheitspfleger“ (nicht im Sinne der Legaldefinition des BGB zu verstehen). Ihre wichtigste Aufgabe ist der Verkauf des zu Schleuderpreisen taxierten Hausrats an Funktionäre und sowjetzonale Institutionen. Der Erlös geht nach Abzug der Verwaltungsgebühren auf Westzonensperrkonten. — Grundstücke verwalten grundsätzlich die „volkseigenen“ Grundstücksunternehmen, während die Betriebe von den Verwaltungen der „volkseigenen“ Wirtschaft in „Schutz und Verwaltung“ genommen werden. Mit der Verordnung vom 17. Juli 1952 sind alle Hypotheken und sonstigen grundbuchlich gesicherten Ansprüche an Flüchtlingsvermögen untergegangen. In einer Geheimanweisung wird festgelegt, daß auch Rechte aus Sicherungsübereignungsverträgen, aus Pfändungen, Miet- und Pachtverträgen und sonstigen entsprechenden Vereinbarungen erlöschen. Selbst ein bereits eröffnetes Konkursverfahren ist kein Hindernis für den Übergang des Vermögens in „Volkseigentum“. Alle Ansprüche der Gläubiger auf die zurückgelassenen Werte sind aufgehoben, und die Verfügungsgewalt des Konkursverwalters gilt als zurückgenommen. Ansprüche von Ausländern sind von dieser Regelung ausgenommen. Auf Grund zahlreicher Beschwerden und Proteste dürfen nach einer sogen. Billigkeitsregelung kleinere Zahlungen für Forderungen an Personen, die vor dem 10. Juni 1953 die SBZ verlassen haben (wie Handwerkerrechnungen, Hypothekenzinsen, Lohn- und Gehaltsforderungen) an sozial schwache Berechtigte geleistet werden. Bei Beteiligungen gehen die Vermögensanteile republikflüchtiger Personen einer Gesellschaft in „Volkseigentum“ über, wobei die Deutsche ➝Investitionsbank als Gesellschafter auftritt. Im Zuge des Neuen Kurses wurde zwischen dem 11. Juni 1953 und dem 7. Juli 1953 ein Teil der Betriebe usw. an Bevollmächtigte herausgegeben, gleichgültig ob der Eigentümer flüchtig war oder schon immer seinen Wohnsitz in der Bundesrepublik oder in Westberlin hatte. Diese Vermögen wurden jedoch durch steuerpolitische Maßnahmen, durch Einsetzung „vertrauenswürdiger Treuhänder“ usw. allmählich liquidiert. Geheime Anweisungen des Staatssekretariats für Innere Angelegenheiten schränkten bereits kurz nach den Ministerratsbeschlüssen die Vermögensrückgabe ein. Die Freigabe an Bevollmächtigte wurde völlig unterbunden und gewährte Erleichterungen widerrufen, so daß die „Raubverordnung“ vom 17. Juli 1951 und die hierzu ergangenen Geheimbestimmungen überwiegend wieder in Kraft gesetzt wurden. Solche Personen, die auf Grund des „Neuen Kurses“ ihren Wohnsitz im Westen aufgeben und in die SBZ übersiedeln, sollen nach politischer Überprüfung ihr Eigentum zurückerhalten, und zwar den Teil des Vermögens, der noch zu ermitteln ist, während für den anderen Teil Wertersatz geliefert [S. 111]werden soll, der aber bei weitem nicht dem wirklichen Wert entspricht. Literaturangaben Die Enteignungen in der sowjetischen Besatzungszone und die Verwaltung des Vermögens von nicht in der Sowjetzone ansässigen Personen. Bonn 1955. 240 S. m. 57 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 110–111 Herrenlose Flächen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Herrnstadt, Rudolf

Siehe auch das Jahr 1954 Begriff wird nicht im Sinne der Legaldefinition des BGB gebraucht, sondern nach der Vorstellung, die im sowjetischen Recht maßgebend ist. Die Voraussetzungen liegen besonders dann vor, wenn Eigentümer, Inhaber, Besitzer, Verwalter, Organ (Vorstand) eines Vermögens nicht in der SBZ wohnt, gleichgültig ob er sich um die ordnungsgemäße Verwendung seines Vermögens kümmert, bekümmern kann bzw. will oder nicht. Ursprünglich wurden „Schutz und Verwaltung“…

DDR A-Z 1956

Greifswald (1956)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Stadt im mecklenburgischen Bezirk Rostock, Kreisstadt, nahe dem Greifswalder Bodden (Ostseebucht) am Ryck, mit 45.827 Einwohnern (1955); Altstadt mit bedeutenden Backsteinbauten: gotische Nikolaikirche, frühgotische Marienkirche, Jakobikirche (alle 13./14. Jh.), Rathaus (14./18. Jh.), Giebelhäuser in gotischem und Renaissancestil; Sol- und Moorbad; See- und Binnenhafen; vielseitige Industrie: Nahrungsmittel, Textilien, Sägewerke; seit 1456 Universitätsstadt; Sitz des Bischofs der Pommerschen Ev. Kirche (seit 1947). G. entstand aus einer Anfang des 13. Jh. angelegten Klostersiedlung, kam 1249 an die pommerschen Herzöge, erhielt 1250 lübisches Stadtrecht und war seit 1278 Mitglied der Hanse. 1648 fiel G. an Schweden. 1815 wurde die Stadt mit Schwedisch-Pommern preußisch. 1945 kam G. mit den vorpommerschen Kreisen der preußischen Provinz Pommern an Mecklenburg. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100 GPH A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Greiz

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Stadt im mecklenburgischen Bezirk Rostock, Kreisstadt, nahe dem Greifswalder Bodden (Ostseebucht) am Ryck, mit 45.827 Einwohnern (1955); Altstadt mit bedeutenden Backsteinbauten: gotische Nikolaikirche, frühgotische Marienkirche, Jakobikirche (alle 13./14. Jh.), Rathaus (14./18. Jh.), Giebelhäuser in gotischem und Renaissancestil; Sol- und Moorbad; See- und Binnenhafen; vielseitige Industrie: Nahrungsmittel, Textilien, Sägewerke; seit…

DDR A-Z 1956

Großbauer (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 In der SBZ Besitzer einer Bauernwirtschaft von über 20 ha im Gegensatz zum Mittelbauern und Neubauern (werktätigen ➝Bauern). Im Sprachgebrauch der SBZ als Kapitalist und Besitzender bezeichnet. (Klassenkampf auf dem Dorfe) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100 Grenzpolizeihelfer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Großhandel

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 In der SBZ Besitzer einer Bauernwirtschaft von über 20 ha im Gegensatz zum Mittelbauern und Neubauern (werktätigen ➝Bauern). Im Sprachgebrauch der SBZ als Kapitalist und Besitzender bezeichnet. (Klassenkampf auf dem Dorfe) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100 Grenzpolizeihelfer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z …

DDR A-Z 1956

Grotewohl, Otto (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 11. 3. 1894 in Braunschweig als Sohn eines Schneidermeisters, Volksschule, Buchdrucker, 1910 Mitgl. der SAJ, 1912 SPD, 1918 USPD, kehrte aber zur SPD zurück. 1918 Krankenkassenangestellter in Braunschweig, besuchte die Leibniz-Akademie in Hannover und später die Hochschule für Politik in Berlin, 1920 bis 1925 Landtagsabgeordneter in Braunschweig, 1921 Innen- und Volksbildungsminister. 1923 Justizminister der braunschweigischen Landesregierung, 1925 bis zu seiner Entlassung im Jan. 1933 Präsident der Landesversicherungsanstalt Braunschweig, in den gleichen Jahren M.d.R., bis 1933 außerdem Vorsitzender des Landesverbandes Braunschweig der SPD. Nach 1933 Kaufmann in Hamburg und Berlin, 1938/39 vorübergehend in Haft. 1945 Vorsitzender des Zentralausschusses der SPD in Berlin, hatte entscheidenden Anteil an der Verschmelzung der SPD mit der KPD in der SBZ, April 1946 bis April 1954 Mitvorsitzender der SED, seit April 1946 Mitgl. des Zentralsekretariats bzw. Politbüros der SED. Am 7. 10. 1949 zum Ministerpräsidenten der „DDR“ gewählt. Seit 8. 5. 1953 Träger des „Karl-Marx-Ordens“, seit 11. 3. 1954 „Held der Arbeit“, seit 6. 10. 1954 Träger des „Vaterländischen Verdienstordens“ in Gold, Träger poln. und nordkorean. Orden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 101 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/grotewohl-otto-emil-franz verwiesen. Großhandelskontore A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Grünes Fließband

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 11. 3. 1894 in Braunschweig als Sohn eines Schneidermeisters, Volksschule, Buchdrucker, 1910 Mitgl. der SAJ, 1912 SPD, 1918 USPD, kehrte aber zur SPD zurück. 1918 Krankenkassenangestellter in Braunschweig, besuchte die Leibniz-Akademie in Hannover und später die Hochschule für Politik in Berlin, 1920 bis 1925 Landtagsabgeordneter in Braunschweig, 1921 Innen- und Volksbildungsminister. 1923 Justizminister der…

DDR A-Z 1956

GST (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 Abk. für Gesellschaft für ➝Sport und Technik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 102 GSOW A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Guben

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 Abk. für Gesellschaft für ➝Sport und Technik. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 102 GSOW A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Guben

DDR A-Z 1956

Gütevorschriften (1956)

Seit 1950 bestand in der SBZ ein Register für verbindlich erklärte Gütevorschriften bei industriellen Erzeugnissen. Mit der Eintragung, die im Gesetzblatt veröffentlicht wurde, war eine Probe-Vorlagepflicht verbunden. Es gab drei Klassifizierungen: [S. 103]Sonderklasse (für sehr gute Qualität), Güteklasse 1 (für gute Qualität) Güteklasse 2 (für genügende Qualität). Für die Klassifizierung waren das Zentralamt für Forschung und Technik, das Amt für Material, und Warenprüfung und das Amt für Maße und Gewichte zuständig. — Durch Anordnung vom 22. 8. 1955 wurde die Registrierpflicht aufgehoben, da die bisherigen Gütevorschriften durch die Staatlichen ➝Standards abgelöst werden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 102–103 Gütekontrolle A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z GVG

Seit 1950 bestand in der SBZ ein Register für verbindlich erklärte Gütevorschriften bei industriellen Erzeugnissen. Mit der Eintragung, die im Gesetzblatt veröffentlicht wurde, war eine Probe-Vorlagepflicht verbunden. Es gab drei Klassifizierungen: [S. 103]Sonderklasse (für sehr gute Qualität), Güteklasse 1 (für gute Qualität) Güteklasse 2 (für genügende Qualität). Für die Klassifizierung waren das Zentralamt für Forschung und Technik, das Amt für Material, und Warenprüfung und das Amt für…

DDR A-Z 1956

Halle (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der sog. Verwaltungsreform aus dem Südteil von Sachsen-Anhalt und Gebietsteilen von Thüringen; 8.765 qkm, 2,1 Mill. Einwohner (1955). 2 Stadtkreise: Dessau, Halle (Saale); 20 Landkreise: Artern, Aschersleben, Bernburg, Bitterfeld, Eisleben, Gräfenhainichen, Hettstedt, Hohenmölsen, Köthen, Merseburg, Naumburg, Nebra, Quedlinburg, Querfurt, Roßlau, Saalkreis, Sangerhausen, Weißenfels, Wittenberg, Zeitz. 2. Stadtkreis im sachsen-anhaltischen Bezirk H., Bezirksstadt, Kreisstadt des Saalekreises, an der Saale, mit 289.680 Einwohnern (1955) größte Stadt Sachsen-Anhalts und viertgrößte Stadt der SBZ; Marienkirche (16. Jh.), Moritzkirche (12. Jh.), Roter Turm (15. Jh.), Dom (16. Jh.), Ruinen Moritzburg (15. Jh.) und Giebichenstein (10. Jh.); wichtiger Verkehrsknotenpunkt (Eisenbahn, Autobahn, Saalehafen in H.-Trotha); als Mittelpunkt bedeutender Braunkohlen-, Salz- und Kalilager eines der Zentren des mitteldeutschen Industriegebietes (Braunkohlen (Kohlenindustrie), Salz-, Kali-, Zucker-, Eisen-, Stahl- (Eisen- und Stahlerzeugung) und chemische Industrie); seit 1694 Universitätsstadt (Martin-Luther-Universität H.-Wittenberg, 1817 vereinigt), Hochschule für Musik, Sitz der Deutschen Akademie der Naturforscher (Leopoldina) von 1652 sowie der 1946 der Universität angegliederten Franckeschen Stiftungen. H. entstand im Schutze der 806 bei „Halla“ errichteten fränkischen Burg und gehörte mit der Burg Giebichenstein seit 968 zum Erzbistum Magdeburg. Durch die Salzquellen gewann H. großen Wohlstand und war seit dem 12. Jh. als Mitglied der Hanse der bedeutendste Handelsplatz und Verkehrsknotenpunkt Mitteldeutschlands. 1680 kam die Stadt mit dem Erzstift an Brandenburg; sie gehörte ab 1815 zur preußischen Provinz Sachsen. Von 1944–45 war H. Hauptstadt der preußischen Provinz H.-Merseburg. Im 2. Weltkrieg erlitt die Stadt schwere Zerstörungen. Nach Bildung des Landes Sachsen-Anhalt (1945/47) war H. bis 1952 Landeshauptstadt. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 104 Halberstadt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hamann, Karl

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1. Bezirk in der SBZ; gebildet im Sommer 1952 im Zuge der sog. Verwaltungsreform aus dem Südteil von Sachsen-Anhalt und Gebietsteilen von Thüringen; 8.765 qkm, 2,1 Mill. Einwohner (1955). 2 Stadtkreise: Dessau, Halle (Saale); 20 Landkreise: Artern, Aschersleben, Bernburg, Bitterfeld, Eisleben, Gräfenhainichen, Hettstedt, Hohenmölsen, Köthen, Merseburg, Naumburg, Nebra, Quedlinburg, Querfurt, Roßlau, Saalkreis, Sangerhausen,…

DDR A-Z 1956

Handelswirtschaftler (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 An Fachschulen ausgebildete Mitarbeiter im staatlichen Groß- und Einzelhandel. Studiumdauer 2 Jahre. Neben Waren- und Verkaufskunde und Betriebsökonomie stehen die politischen Lehrfächer im Mittelpunkt des Lehrplanes. Politische Ökonomie ist Hauptlehrfach. Bewerber, die der SED angehören oder nahestehen, erhalten Stipendien. Das Abschlußzeugnis berechtigt, in einer „mittleren leitenden Funktion“ des Staatlichen Handels tätig zu sein. Es berechtigt ferner zum Studium an der Hochschule für Binnen- und Außenhandel. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 105 Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene (VHZN) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelszentralen, Deutsche (DHZ)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 An Fachschulen ausgebildete Mitarbeiter im staatlichen Groß- und Einzelhandel. Studiumdauer 2 Jahre. Neben Waren- und Verkaufskunde und Betriebsökonomie stehen die politischen Lehrfächer im Mittelpunkt des Lehrplanes. Politische Ökonomie ist Hauptlehrfach. Bewerber, die der SED angehören oder nahestehen, erhalten Stipendien. Das Abschlußzeugnis berechtigt, in einer „mittleren leitenden Funktion“ des Staatlichen Handels tätig zu sein. Es berechtigt…

DDR A-Z 1956

Handwerksteuer (1956)

Siehe auch: Handwerkssteuer: 1953 1954 1975 1979 1985 Handwerksteuer: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Durch die ab 1. 1. 1950 in der SBZ eingeführte H. trat bei allen Gewerbetreibenden, die in die Handwerksrolle eingetragen sind, an die Stelle der Einzelveranlagungen zur Einkommen-, Vermögens-, Gewerbe- und Umsatzsteuer eine Pauschalbesteuerung mit gestaffelten Steuersätzen je nach Art des Betriebes, der Zahl der Beschäftigten und der Ortsklasse. Nach dem Gesetz über die H. sind die Handwerke in verschiedene Gruppen eingeteilt, die unterschiedliche Zuschläge zu einem Grundbetrag zahlen müssen. Die Zuschläge werden aus der Bruttolohnsumme bzw. dem Materialeinsatz eines Kalenderjahres abgeleitet. Die Zuschlagsteuer wächst progressiv mit der Zahl der im Lohn Beschäftigten. Die Zuschlagsteuer wirkt sich z. B. bei Betrieben mit 10 Beschäftigten etwa zweieinhalbmal so hoch aus als bei Betrieben mit nur einem Beschäftigten. Handwerksbetriebe mit mehr als 10 Beschäftigten fallen grundsätzlich nicht unter diese Normativbesteuerung. Zur Produktionssteuer (Grund- und Zuschlagsteuer) kommt als weiterer Teil der H. die sog. Handelssteuer. Sie wird aus der Summe der Verkaufspreise derjenigen Waren errechnet, die der Handwerker eingekauft hat, abzüglich der im Betrieb verarbeiteten Waren. Es handelt sich praktisch um eine Ablösung der Umsatzsteuer für nicht verarbeitete Waren, also reine Handelsartikel. Steuerschuldner der H. sind die Inhaber der steuerpflichtigen Betriebe. Die H. wird als Jahressteuer erhoben und ist in vierteljährlichen Teilbeträgen des voraussichtlichen Jahressteuerbetrages zu entrichten. Bis zum 10. 1. jedes Jahres ist die Jahreserklärung auf amtlichem Vordruck einzureichen. Der politische Zweck der H. ist unverkennbar. Bestimmte Kategorien von Kleinbetrieben werden so stark belastet, daß sie nicht mehr leben können. Sie müssen daher schließen, ihre Inhaber Lohnempfänger bei einem volkseigenen oder kommunalen Betrieb werden. Die staatlichen Handwerk- und Industriebetriebe haben einen ausgesprochenen Mangel an Facharbeitern; er wird auf diesem Umwege gemildert. Durch die progressive Besteuerung fremder Arbeitskräfte wird praktisch jede Entfaltung des Handwerks, unterbunden. (Gesetz über die Steuer des Handwerks vom 6. 9. 1950, Gesetz über die Steuertarife des Handwerks vom 13. 4. 1951.) (Handwerk) Literaturangaben Frenkel, Erdmann: Steuerpolitik und Steuerrecht in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw. Aufl. (BB) 1953. 124 S. m. 11 Anlagen. Plönies, Bartho: Die Sowjetisierung des mitteldeutschen Handwerks. Ein Bericht über die Lage des Handwerks in der sowjetischen Zone. 2., erg. Aufl. (BB) 1953. 136 S. m. 19 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 107 Handwerk A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Harig, Gerhard

Siehe auch: Handwerkssteuer: 1953 1954 1975 1979 1985 Handwerksteuer: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Durch die ab 1. 1. 1950 in der SBZ eingeführte H. trat bei allen Gewerbetreibenden, die in die Handwerksrolle eingetragen sind, an die Stelle der Einzelveranlagungen zur Einkommen-, Vermögens-, Gewerbe- und Umsatzsteuer eine Pauschalbesteuerung mit gestaffelten Steuersätzen je nach Art des Betriebes, der Zahl der Beschäftigten und der Ortsklasse. Nach dem Gesetz über die…

DDR A-Z 1956

Hausarbeitstag für Frauen (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Berufstätigen Frauen mit eigenem Haushalt wird monatlich ein zu bezahlender freier Tag gewährt, wenn der Ehemann voll beschäftigt, krank oder dauernd arbeitsunfähig ist, wenn pflegebedürftige Kinder zum Haushalt gehören oder Jugendliche unter 16 Jahren bei der Mutter wohnen und in einem Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis stehen (§ 34 der VO. vom 20. 5. 1952, GBl. S. 377; Arbeitsrechtliche ➝Mantelbestimmungen). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 108 Hauptbuchhalter A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausgeld

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Berufstätigen Frauen mit eigenem Haushalt wird monatlich ein zu bezahlender freier Tag gewährt, wenn der Ehemann voll beschäftigt, krank oder dauernd arbeitsunfähig ist, wenn pflegebedürftige Kinder zum Haushalt gehören oder Jugendliche unter 16 Jahren bei der Mutter wohnen und in einem Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis stehen (§ 34 der VO. vom 20. 5. 1952, GBl. S. 377; Arbeitsrechtliche ➝Mantelbestimmungen). …

DDR A-Z 1956

Heilbehandlung, Freie (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Freie H. erhalten im Krankheitsfälle der in der Sozialversicherung (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen) Versicherte, sein Ehegatte oder sein mit ihm mindestens seit 6 Monaten in Hausgemeinschaft lebender Lebenskamerad, seine Kinder bis zu 15 Jahren (bis zum 18. Jahr die Kinder der Bergleute oder Kinder, die noch die Schule besuchen) und andere unterhalts[S. 109]berechtigte Familienangehörige, die mit dem Versicherten in häuslicher Gemeinschaft leben. Die FH. umfaßt: ärztliche Behandlung, Arznei- und Heilmittel, Hauskrankenpflege, Behandlung in Krankenhäusern und Sanatorien, Ersatz von Prothesen, orthopädischen und anderen Heilmitteln, zahnärztliche Behandlung und Zahnersatz. Der Verbrauch von Arznei- und Heilmitteln soll durch die Aktion „zur wirtschaftlichen Verordnungsweise“ herabgedrückt werden (Arzneimittelversorgung). Die Ärzte müssen über die verordneten Medikamente und Heilmittel Aufzeichnungen machen, die der Überprüfung durch die Sozialversicherung unterliegen. Nach der Anordnung zur Sicherstellung einer wirtschaftlichen und ausreichenden Verordnung von Arznei- und Heilmitteln vom 8. 9. 1952 (Zentralblatt S. 450) werden die Arznei- und Heilmittelverschreibungen der Ärzte durch die SVK scharf kontrolliert. (Gesundheitswesen) Literaturangaben Leutwein, Alfred: Die sozialen Leistungen in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw. Aufl. (BB) 1956. 296 S. m. 65 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 108–109 Hausvertrauensleute A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heinrich-Greif-Preis

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Freie H. erhalten im Krankheitsfälle der in der Sozialversicherung (Sozialversicherungs- und Versorgungswesen) Versicherte, sein Ehegatte oder sein mit ihm mindestens seit 6 Monaten in Hausgemeinschaft lebender Lebenskamerad, seine Kinder bis zu 15 Jahren (bis zum 18. Jahr die Kinder der Bergleute oder Kinder, die noch die Schule besuchen) und andere unterhalts[S. 109]berechtigte Familienangehörige, die mit…

DDR A-Z 1956

Held der Arbeit (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Ehrentitel des Pj., der als eine der höchsten Auszeichnungen auf dem Gebiet des wirtschaftlichen und kulturellen Aufbaus durch den Präsidenten der „DDR“ alljährlich am 13. 10 an Werktätige verliehen wird, „die durch Beharrlichkeit und Mut hervorragende Einzelleistungen erreichen, die für die Gesamtheit von Bedeutung sind, eine wesentliche Hebung der Arbeitsproduktivität bewirken und für die Allgemeinheit Vorbild und Zielsetzung sind“. Der Titel ist mit einem silbernen Ehrenzeichen und einer Prämie von 10.000 DM Ost verbunden. (§§ 32–34 der Ordnung der Auszeichnungen vom 1. 11. 1953, GBl. S. 1133) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 109 Heiss, Kurt A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hennecke, Adolf

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Ehrentitel des Pj., der als eine der höchsten Auszeichnungen auf dem Gebiet des wirtschaftlichen und kulturellen Aufbaus durch den Präsidenten der „DDR“ alljährlich am 13. 10 an Werktätige verliehen wird, „die durch Beharrlichkeit und Mut hervorragende Einzelleistungen erreichen, die für die Gesamtheit von Bedeutung sind, eine wesentliche Hebung der Arbeitsproduktivität bewirken und für die Allgemeinheit Vorbild und…

DDR A-Z 1956

Herrnstadt, Rudolf (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 17. 3. 1903 in Gleiwitz; seit 1924 Mitgl. der KPD und Warschauer und Moskauer Korrespondent des „Berliner Tageblatts“. Nach 1933 in Moskau Referent für Deutschland in der Westeuropa-Abt. des Geheimen Nachrichtendienstes der Roten Armee. Sowjetischer Staatsbürger. 1945 Rückkehr nach Deutschland; Chefredakteur der „Berliner Zeitung“, seit 1. 5. 1949 des SED-Zentralorgans „Neues Deutschland“. Seit 24. 7. 1950 Mitglied des ZK und Kandidat des Politbüros. Am 26. 7. 1953 wegen „parteifeindlicher Fraktionsbildung“ aus dem ZK und dem Politbüro ausgeschlossen und seiner Funktionen enthoben, am 23. 1. 1954 Ausschluß aus der SED. Seit Frühjahr 1954 im Deutschen Zentralarchiv der „DDR“, Zweigstelle Merseburg, tätig. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 111 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/herrnstadt-rudolf verwiesen. Herrenloses Gut A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hervorragende Jugendbrigade der DDR

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 * 17. 3. 1903 in Gleiwitz; seit 1924 Mitgl. der KPD und Warschauer und Moskauer Korrespondent des „Berliner Tageblatts“. Nach 1933 in Moskau Referent für Deutschland in der Westeuropa-Abt. des Geheimen Nachrichtendienstes der Roten Armee. Sowjetischer Staatsbürger. 1945 Rückkehr nach Deutschland; Chefredakteur der „Berliner Zeitung“, seit 1. 5. 1949 des SED-Zentralorgans „Neues Deutschland“. Seit 24. 7. 1950 Mitglied des…

DDR A-Z 1956

Greiz (1956)

Siehe auch das Jahr 1969 Stadt im thüringischen Bezirk Gera, Kreisstadt, an der Weißen Elster nördlich der Einmündung der Göltzsch, mit 40.771 Einwohnern (1955); überragt vom Oberen Schloß (1697–1714); bedeutende Textilindustrie, daneben Feuerungsbau, Maschinen-, Papier- und chemische Industrie. G. ist hervorgegangen aus einer neben der für 1225 bezeugten Burg Groiz entstandenen Siedlung und kam im 13. Jh. in den Besitz der Reußen. 1802 brannte die Stadt fast völlig nieder. Bis 1918 war G. Residenz der Fürsten Reuß ältere Linie. Seit 1920 gehört die Stadt zu Thüringen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100 Greifswald A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Grenzpolizei

Siehe auch das Jahr 1969 Stadt im thüringischen Bezirk Gera, Kreisstadt, an der Weißen Elster nördlich der Einmündung der Göltzsch, mit 40.771 Einwohnern (1955); überragt vom Oberen Schloß (1697–1714); bedeutende Textilindustrie, daneben Feuerungsbau, Maschinen-, Papier- und chemische Industrie. G. ist hervorgegangen aus einer neben der für 1225 bezeugten Burg Groiz entstandenen Siedlung und kam im 13. Jh. in den Besitz der Reußen. 1802 brannte die Stadt fast völlig nieder. Bis 1918…

DDR A-Z 1956

Großhandel (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Privater ➝Handel, kommunaler ➝Großhandel, Direktverkehr, Deutsche ➝Handelszentralen, staatliche ➝Absatzorgane. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100 Großbauer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Großhandel, Kommunaler

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Privater ➝Handel, kommunaler ➝Großhandel, Direktverkehr, Deutsche ➝Handelszentralen, staatliche ➝Absatzorgane. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100 Großbauer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Großhandel, Kommunaler

DDR A-Z 1956

Grundschule (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Die für alle Kinder obligatorische achtstufige G. soll die Schüler, orientiert am allgemeinen Erziehungsziel der sowjetzonalen Schule, mit den elementaren Erkenntnissen der „Wissenschaften“, d. h. der marxistisch-leninistischen Lehren und des praktischen Lebens ausrüsten und damit zur Hebung des allgemeinen Bildungsniveaus des Volkes beitragen. Die Grundschüler werden vom 1. bis 4. Schuljahr in der Form des Anfangsunterrichts und des fachvorbereitenden Unterrichts und vom 5. Schuljahr an in der Form des Fachunterrichts unterrichtet. Nach der offiziellen Version soll die sowjetzonale G. nach Struktur und Inhalt wesentlich verschieden von der alten Volksschule sein. Als Beweis dafür gelten die Forderungen der Lehrpläne. Sie gehen tatsächlich erheblich über die Zielsetzung der alten Volksschule vor 1945 hinaus. Der Lehrplan in Deutsch sieht z. B. im 8. Schuljahr eine literaturgeschichtliche Behandlung von Lessing, Schiller, Goethe und eine Behandlung deutscher Realisten im 19. Jahrhundert vor (Gottfried Keller, C. F. Meyer, Storm, Fontane). Von der russischen bzw. Sowjetliteratur werden Puschkin und Maxim Gorki, bei der Behandlung der Gegenwartsliteratur kommunistische Dichter bevorzugt. Der Geschichtsunterricht setzt im 5. Schuljahr mit der Epoche der „Sklavenhalter“ (Antike) ein und führt, ergänzt durch die Gegenwartskunde, bis zur Zeitgeschichte. Vom 5. Schuljahr an wird Russischunterricht erteilt; für ihn sind 4 Wochenstunden vorgesehen. (Erziehungswesen) Im Laufe der Jahre ist der mathematisch-naturwissenschaftliche Unterricht verstärkt worden. Physik wird vom 6., Chemie vom 7. Schuljahr an unterrichtet. Die Lehrgänge in diesen Fächern — einschließlich der Biologie — orientieren sich mehr an der wissenschaftlichen Systematik als an psychologischen Gesichtspunkten. Schüler und Schülerinnen haben nach Abschluß der 8. Klasse beispielsweise die chemische Formelsprache für Basen, Säuren und Salze sowie für die einfachen organischen Verbindungen zu beherrschen. Der Biologieunterricht versucht, in vergleichend anatomischen Betrachtungen das Verständnis für Abstammungslehre und Entwicklungsgeschichte zu wecken. Jedoch haben die sowjetzonalen Behörden selbst den „Formalismus“ der Kenntnisse (das [S. 102]Auswendiglernen!) bemängelt. 1955 ist wiederholt die Verbesserung des lange vernachlässigten musischen Unterrichts projektiert und Werkunterricht als besonderes Fach eingeführt worden. Zur besseren Kontrolle und als Ansporn für Lehrer und Schüler ist seit 1949 für die Klassen 4 bis 8 ein wiederholt geändertes System von Kontrollarbeiten und Zwischenprüfungen geschaffen worden. Beendet wird der Grundschulbesuch mit einer Abschlußprüfung. Schriftliche Prüfung in: Deutsch-Aufsatz, Deutsch-Grammatik, Russisch, Mathematik; mündliche Prüfung in: Deutsch, Literatur, Mathematik, Russisch, Geschichte, Gegenwartskunde, Physik, Biologie (jedes Fach 5 bis 10 Minuten). Dazu kommt die Prüfung in Körpererziehung. Ziel ist, daß möglichst alle Grundschüler die Abschlußprüfung bestehen (Fördermaßnahmen für zurückbleibende Schüler). Die SBZ ist bestrebt, die Zahl der achtstufigen Grundschulen zu erhöhen. So sind 1945 fast alle einklassigen Landschulen (nach offiziellen Angaben) „liquidiert“ worden. Das geschah mit Hilfe sog. achtstufiger Zentralschulen, die die Schüler mehrerer Dorfgemeinschaften sammeln. Seit 1955 ist die SBZ bestrebt, auch die wenig gegliederten Hilfsschulen durch Gründung von Zentralhilfsschulen abzuschaffen. Literaturangaben Lange, Max Gustav: Totalitäre Erziehung — Das Erziehungssystem der Sowjetzone Deutschlands. Mit einer Einl. v. A. R. L. Gurland (Schr. d. Inst. f. pol. Wissenschaft, Berlin, Bd. 3). Frankfurt a. M. 1954, Verlag Frankfurter Hefte. 432 S. Säuberlich, Erwin: Vom Humanismus zum demokratischen Patriotismus. — Schule und Jugenderziehung in der sowjetischen Besatzungszone (Rote Weißbücher 13). Köln 1954, Kiepenheuer und Witsch. 170 S. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 101–102 Grünes Fließband A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z GSOW

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Die für alle Kinder obligatorische achtstufige G. soll die Schüler, orientiert am allgemeinen Erziehungsziel der sowjetzonalen Schule, mit den elementaren Erkenntnissen der „Wissenschaften“, d. h. der marxistisch-leninistischen Lehren und des praktischen Lebens ausrüsten und damit zur Hebung des allgemeinen Bildungsniveaus des Volkes beitragen. Die Grundschüler werden vom 1. bis 4. Schuljahr in der Form des Anfangsunterrichts und…

DDR A-Z 1956

Guben (1956)

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Stadt im brandenburgischen Bezirk Cottbus, Kreisstadt, an der Görlitzer Neiße, mit 23.836 Einwohnern (1955); vielseitige Industrie: Textilien (Tuche, Wollspinnerei, Hüte), Maschinen, in der Umgebung Obst- und Gemüsebau. G. wird 1207 erstmals erwähnt und erhielt 1235 Magdeburger Stadtrecht. Mit der Niederlausitz kam die Stadt Anfang des 14. Jh. an Brandenburg, 1367 an Böhmen und 1635 an Kursachsen. 1815 wurde G. an Preußen abgetreten (Provinz Brandenburg). Im 2. Weltkrieg erlitt die Stadt (1939: 45.800 Einwohner) schwere Zerstörungen. Der ostwärts der Neiße gelegene größere Stadtteil mit der Altstadt steht seit 1945 (als Gubin) unter polnischer Verwaltung (Oder-Neiße-Linie). Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 102 GST A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Güstrow

Siehe auch die Jahre 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Stadt im brandenburgischen Bezirk Cottbus, Kreisstadt, an der Görlitzer Neiße, mit 23.836 Einwohnern (1955); vielseitige Industrie: Textilien (Tuche, Wollspinnerei, Hüte), Maschinen, in der Umgebung Obst- und Gemüsebau. G. wird 1207 erstmals erwähnt und erhielt 1235 Magdeburger Stadtrecht. Mit der Niederlausitz kam die Stadt Anfang des 14. Jh. an Brandenburg, 1367 an Böhmen und 1635 an Kursachsen. 1815 wurde G. an Preußen abgetreten…

DDR A-Z 1956

GVG (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 Abk. für Gerichtsverfassungsgesetz, Gerichtsverfassung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 103 Gütevorschriften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hager, Kurt

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 Abk. für Gerichtsverfassungsgesetz, Gerichtsverfassung. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 103 Gütevorschriften A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hager, Kurt

DDR A-Z 1956

Hamann, Karl (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 * 4. 3. 1903 in Hildesheim, Dipl.-Landwirt. Seit 1949 Vorsitzender der LDP in der SBZ und Minister für Handel und Versorgung der „DDR“. Im Dez. 1952 abgesetzt, aus der LDP ausgeschlossen und wegen „Schädlingsarbeit“ und „Sabotage“ verhaftet. Im Juli 1954 als „Saboteur an der Versorgung“ zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt. Sein Nachfolger als Minister wurde Curt ➝Wach. H. wurde am 16. 10. 1956 aus der Haft entlassen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 104 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/hamann-karl verwiesen. Halle A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handel, Privater

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 * 4. 3. 1903 in Hildesheim, Dipl.-Landwirt. Seit 1949 Vorsitzender der LDP in der SBZ und Minister für Handel und Versorgung der „DDR“. Im Dez. 1952 abgesetzt, aus der LDP ausgeschlossen und wegen „Schädlingsarbeit“ und „Sabotage“ verhaftet. Im Juli 1954 als „Saboteur an der Versorgung“ zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt. Sein Nachfolger als Minister wurde Curt ➝Wach. H. wurde am 16. 10. 1956 aus der Haft entlassen. Fundstelle: SBZ…

DDR A-Z 1956

Handelszentralen, Deutsche (DHZ) (1956)

Siehe auch: Deutsche Handelszentralen: 1975 1979 Deutsche Handelszentralen (DHZ): 1969 Handelszentralen: 1969 1975 Handelszentralen, Deutsche (DHZ): 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1949–1950 gegründete staatliche Großhandelsorgane mit dem Zweck, „das Wachstum der volkseigenen Industrie nicht von den Zufälligkeiten einer nach kapitalistischen Grundsätzen organisierten Handelssphäre abhängig zu machen“ („Die Materialversorgung“, Verlag „Die Wirtschaft“, Berlin 1952). Aufgabe der DHZ war zunächst die Versorgung der „volkseigenen“ Wirtschaft mit Roh- und Hilfsstoffen und Fertigfabrikaten und der Absatz, d. h. die planmäßige Verteilung der Erzeugnisse der „volkseigenen“ Wirtschaft. Die DHZ übernahmen 1950 z. T. auch den Ankauf und den Absatz von Erzeugnissen der SAG-Betriebe und der privaten Industrie, soweit sie für die Durchführung des Fünfjahrplanes von Bedeutung sind. Die Praxis der DHZ zeigte viele Mängel und große Schwerfälligkeit im Vergleich mit dem privaten Handel. Die DHZ versagten insbesondere bei der Bedarfsermittlung. In der obenerwähnten Schrift „Die Materialversorgung“ wird festgestellt: „Den DHZ haften noch viele Mängel und Schwächen an, so daß wohl mit Recht davon gesprochen werden kann, daß bei weitem noch nicht die Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeit berücksichtigt oder gar ausgeschöpft sind. Das laufende Studium der Tagespresse gibt schon eine Unmenge von Beispielen für noch unzureichende Arbeit.“ [S. 106]Das ZK der SED befaßte sich in einer Sitzung vom 6. 12. 1951 mit der unzulänglichen Arbeit der DHZ und verlangte „kurzfristige Qualifizierung“. Ab 1. 1. 1952 wurden die DHZ den zuständigen Produktionsministerien und Staatssekretariaten mit eig. Geschäftsbereich unterstellt, wodurch insbesondere die Sortimentsproduktion dem tatsächlichen Bedarf angepaßt werden sollte. Gleichzeitig mit der Einführung des Allgemeinen Vertragssystems wurde die Zuständigkeit der DHZ für einen Großteil der Warenbewegungen vermindert. Die Tätigkeit der DHZ begann sich mehr und mehr auf die Versorgung des staatlichen, genossenschaftlichen und privaten Einzelhandels zu beschränken. Seit Anfang 1953 schwenkte die Handelspolitik erneut um. Durch VO. vom 22. 1. 1953 wurden die Absatzabteilungen bei den Produktionsministerien und die Großhandelskontore für Konsumgüter errichtet. Den bisherigen DHZ wurde die Durchführung des Warenumsatzes im Direktverkehr abgenommen (dies übernahmen die Absatzabteilungen). Die Aufgaben der DHZ beschränken sich seitdem auf die Warenbewegungen zwischen solchen industriellen Verbrauchern, die nicht im Direktverkehr abgewickelt werden können. Die fachlich gegliederten zentralen Leitungen der DHZ sind aufgelöst worden. Die nicht aufgelösten Handelszentralen wurden den Absatzabteilungen der Produktionsministerien unterstellt. Ihre Entwicklung zum Sortimentsgroßhandel, also zum Großhandel mit reichhaltig sortierten Lagern, befindet sich noch im Anfangsstadium. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 105–106 Handelswirtschaftler A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handke, Georg

Siehe auch: Deutsche Handelszentralen: 1975 1979 Deutsche Handelszentralen (DHZ): 1969 Handelszentralen: 1969 1975 Handelszentralen, Deutsche (DHZ): 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1949–1950 gegründete staatliche Großhandelsorgane mit dem Zweck, „das Wachstum der volkseigenen Industrie nicht von den Zufälligkeiten einer nach kapitalistischen Grundsätzen organisierten Handelssphäre abhängig zu machen“ („Die Materialversorgung“, Verlag „Die Wirtschaft“, Berlin…

DDR A-Z 1956

Harig, Gerhard (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 * 31. 7. 1902, Studium der Physik in Aachen, dort Mitgl. der Ges. der Freunde des neuen Rußland u. des antifaschistisch. Studentenbundes. 1933 KPD, Emigration in die SU, wiss. Mitarbeiter der Akademie der Wiss. in der SU, 1938 im Auftrag der [S. 108]KPdSU Rückkehr nach Deutschland, sofort verhaftet, KZ. Nach 1945 Mitarbeiter des Magistrats von Leipzig, Lehrer der Parteihochschule der SED, Prof. der Philosophie an der Universität Leipzig. Im Nov. 1950 Hauptabteilungsleiter im Ministerium für Volksbildung. Febr. 1951 bis Febr. 1957 Staatssekretär für Hochschulwesen in der SBZ (Nachf.: Dr. Wilhelm ➝Girnus). 6. 10. 1955 „Vaterländ. Verdienstorden“ in Silber. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 107–108 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/harig-gerhard verwiesen. Handwerksteuer A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hauptbuchhalter

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 * 31. 7. 1902, Studium der Physik in Aachen, dort Mitgl. der Ges. der Freunde des neuen Rußland u. des antifaschistisch. Studentenbundes. 1933 KPD, Emigration in die SU, wiss. Mitarbeiter der Akademie der Wiss. in der SU, 1938 im Auftrag der [S. 108]KPdSU Rückkehr nach Deutschland, sofort verhaftet, KZ. Nach 1945 Mitarbeiter des Magistrats von Leipzig, Lehrer der Parteihochschule der SED, Prof. der Philosophie an der Universität Leipzig. Im…

DDR A-Z 1956

Hausgeld (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Für die Zeit der Behandlung in einem Krankenhaus oder Sanatorium oder der Kur in einem Bad, Erholungs- oder Genesungsheim tritt an Stelle des Krankengeldes H. in Höhe von 25 v. H. des durchschnittlichen Verdienstes des letzten Vierteljahres. Werden Familienangehörige unterhalten, erhöht sich das H. auf 40 v. H. In Höhe des Krankengeldes wird H. bei Arbeitsunfällen, anerkannten Berufskrankheiten und Tuberkulose gezahlt. H. wird nicht gezahlt, wenn der Versicherte mehr als 50 v. H. seines Lohns oder Gehalts auch während der Arbeitsbefreiung erhält. Selbständig Erwerbstätige, die zwangsversichert sind, erhalten kein H. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 108 Hausarbeitstag für Frauen A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haushaltsaufschlag

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Für die Zeit der Behandlung in einem Krankenhaus oder Sanatorium oder der Kur in einem Bad, Erholungs- oder Genesungsheim tritt an Stelle des Krankengeldes H. in Höhe von 25 v. H. des durchschnittlichen Verdienstes des letzten Vierteljahres. Werden Familienangehörige unterhalten, erhöht sich das H. auf 40 v. H. In Höhe des Krankengeldes wird H. bei Arbeitsunfällen, anerkannten Berufskrankheiten und…

DDR A-Z 1956

Heinrich-Greif-Preis (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Kommt seit 1951 jährlich zur Verteilung, „um hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Films durch einen besonderen Preis für Filmschaffende auszuzeichnen“. Drei Klassen von 20.000,–, 15.000,– und 10.000,– DM Ost. (Der 1946 verstorbene Schauspieler Heinrich Greif war von 1935–1945 als Sprecher der deutschen Sendungen im Moskauer Rundfunk tätig.) (Filmwesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 109 Heilbehandlung, Freie A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heinrich-Heine-Preis

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Kommt seit 1951 jährlich zur Verteilung, „um hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Films durch einen besonderen Preis für Filmschaffende auszuzeichnen“. Drei Klassen von 20.000,–, 15.000,– und 10.000,– DM Ost. (Der 1946 verstorbene Schauspieler Heinrich Greif war von 1935–1945 als Sprecher der deutschen Sendungen im Moskauer Rundfunk tätig.) (Filmwesen) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und…

DDR A-Z 1956

Hennecke, Adolf (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 * 25. 3. 1905 in Meggen/Westf. als Sohn eines Bergarbeiters, Volks- und Handelsschule, kaufm. Lehre, Lohnbuchhalter, nach längerer Arbeitslosigkeit Bergarbeiter. Seit 1926 im sächsischen Bergbau, Funktionär der „Revolutionären Gewerkschaftsopposition“. 1946 Mitgl. der SED, 1947 nach dem Besuch der SED-Parteischule in Meerane von Oberst Tulpanow (SMAD) auserlesen, der deutsche Stachanow zu werden. Nach sorgfältiger technischer Vorbereitung förderte H. am 13. 10. 1948 in einem für den Abbau besonders günstigen Stollen der Grube „Karl Liebknecht“ im Zwickauer Kohlenrevier mit 24,4 m³ Steinkohle 387 v. H. des bis dahin üblichen Tagessolls von 6,4 m³. Dieser unechte Förderrekord wurde zum Anlaß genommen, die sowjetischen Stachanow-Methoden auf deutsche Arbeitsverhältnisse zu übertragen und in allen Betrieben die Arbeitsnormen zu erhöhen. H. wurde Nationalpreisträger, „Verdienter Bergmann“ und ist jetzt Abteilungsleiter im Ministerium für Schwerindustrie. Seit 7. 10. 1949 Abgeordneter der Volkskammer, seit April 1952 Mitglied des ZK der SED. (Aktivistenbewegung) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 109 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/hennecke-adolf verwiesen. Held der Arbeit A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Herrenlose Flächen

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 * 25. 3. 1905 in Meggen/Westf. als Sohn eines Bergarbeiters, Volks- und Handelsschule, kaufm. Lehre, Lohnbuchhalter, nach längerer Arbeitslosigkeit Bergarbeiter. Seit 1926 im sächsischen Bergbau, Funktionär der „Revolutionären Gewerkschaftsopposition“. 1946 Mitgl. der SED, 1947 nach dem Besuch der SED-Parteischule in Meerane von Oberst Tulpanow (SMAD) auserlesen, der deutsche Stachanow zu werden. Nach sorgfältiger…

DDR A-Z 1956

Hervorragende Jugendbrigade der DDR (1956)

Siehe auch: Jugendbrigade: 1975 1979 1985 Jugendbrigade der DDR, Hervorragende: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Ehrentitel für „Jugendbrigaden der sozialistischen Industrie und Landwirtschaft, die beim Aufbau der Deutschen Demokratischen Republik hervorragende Leistungen erzielen und hierdurch die Initiative der Jugend für die weitere Festigung und Stärkung der DDR fördern“. (Verordnung vom 19. 6. 1955, GBl. S. 609) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 111 Herrnstadt, Rudolf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hervorragender Genossenschaftler

Siehe auch: Jugendbrigade: 1975 1979 1985 Jugendbrigade der DDR, Hervorragende: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Ehrentitel für „Jugendbrigaden der sozialistischen Industrie und Landwirtschaft, die beim Aufbau der Deutschen Demokratischen Republik hervorragende Leistungen erzielen und hierdurch die Initiative der Jugend für die weitere Festigung und Stärkung der DDR fördern“. (Verordnung vom 19. 6. 1955, GBl. S. 609) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete…

DDR A-Z 1956

Grenzpolizei (1956)

Siehe auch: Grenzpolizei: 1969 1975 1979 Grenzpolizei, Deutsche: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Grenztruppen der DDR: 1985 Grenztruppen der DDR (Deutsche Grenzpolizei): 1979 Operative Truppe des MfS zur Bewachung und Sicherung der Zonengrenzen. Im Juli 1948 auf Befehl der SMAD aufgestellt. Am 1. 12. 1955 wurde der GP die alleinige „Sicherung der Grenzen“ offiziell von der sowj. Besatzungsmacht übergeben. Gliedert sich in GP-Bereitschaften, GP-Kommandanturen. GP-Kommandos, Kontrollpassierpunkte (KPP) — wie z. B. Marienborn — und Kontrollpunkte (KP). Stärke: rund 34.000 Mann. Operative Abschnitte: Grenze Nord (Ostseeküste), „Staatsgrenze“ (Oder-Neiße-Linie), Demarkationslinie und Ring um Berlin. Chef: Generalmajor Stock. Spitzenbehörde: HVDGP im MfS, Sitz in Pätz bei Königswusterhausen. Die GP wurde am 15. 5. 1952 dem damaligen MfS. unterstellt und nach dem 17. 6. 1953 der HVDVP angegliedert. Erneute Unterstellung unter den SSD im Mai 1955. — Seit Okt. 1952 trägt die GP die olivgrüne Felduniform der KVP mit grünen Kragenspiegeln und führt militärische Dienstgrade. Ausbildung: politisch, im Sinne der SED, Grenzfachausbildung und militärische Ausbildung. GP-SEE: sichert als Verband der GP die Ostseeküste, untersteht der HVDGP; verfügt über Küstenwachschiffe und Schnellboote. Nicht zu verwechseln mit der VP-SEE oder der Wasserschutzpolizei. (Kasernierte Volkspolizei) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100 Greiz A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Grenzpolizeihelfer

Siehe auch: Grenzpolizei: 1969 1975 1979 Grenzpolizei, Deutsche: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Grenztruppen der DDR: 1985 Grenztruppen der DDR (Deutsche Grenzpolizei): 1979 Operative Truppe des MfS zur Bewachung und Sicherung der Zonengrenzen. Im Juli 1948 auf Befehl der SMAD aufgestellt. Am 1. 12. 1955 wurde der GP die alleinige „Sicherung der Grenzen“ offiziell von der sowj. Besatzungsmacht übergeben. Gliedert sich in GP-Bereitschaften, GP-Kommandanturen.…

DDR A-Z 1956

Großhandel, Kommunaler (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 Seit Ende 1953 eingeführte Handelsorgane unter Regie der Kreisverwaltungen und der Räte der kreisfreien Städte. Aufgabe: Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Industriewaren. Der kommunale G. beliefert HO-Verkaufsstellen und z. T. auch den privaten Einzelhandel. Importe werden durch den kommunalen G. durch einen Schlüssel, der von der Abt. Handel und Versorgung auf[S. 101]gestellt wird, verteilt. Mitte 1953 bestanden in der Zone etwas über 100 kommunale G.-Betriebe. Da sie fast sämtlich unrentabel wirtschaften, ist eine Umorganisation geplant. Literaturangaben Pöhler, Felix: Die Vernichtung des privaten Großhandels in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1952. 88 S. m. 15 Anlagen. *: Der Einzelhandel in der Versorgung der Bevölkerung der sowjetischen Besatzungszone. (Mat.) 1953. 64 S. m. 15 Tab. u. 22 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 100–101 Großhandel A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Großhandelskontore

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 Seit Ende 1953 eingeführte Handelsorgane unter Regie der Kreisverwaltungen und der Räte der kreisfreien Städte. Aufgabe: Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Industriewaren. Der kommunale G. beliefert HO-Verkaufsstellen und z. T. auch den privaten Einzelhandel. Importe werden durch den kommunalen G. durch einen Schlüssel, der von der Abt. Handel und Versorgung auf[S. 101]gestellt wird, verteilt. Mitte 1953 bestanden in der Zone etwas über…

DDR A-Z 1956

Grünes Fließband (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Pj. für eine gleichmäßige Grünfutterversorgung des landw. Nutzviehs durch rechtzeitige Stoppelsaat und Vielseitigkeit in der Auswahl der Zwischenfrüchte. Für die moderne Landwirtschaft eine seit Jahrzehnten bekannte Selbstverständlichkeit, soweit Klima- und Bodenverhältnisse es zulassen, in der SBZ aber wegen des notorischen Futtersaatgutmangels und der knappen Futterflächen überbetont und zum propagandistischen „Schwerpunkt“ erhoben. (Landwirtschaft) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 101 Grotewohl, Otto A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Grundschule

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 Pj. für eine gleichmäßige Grünfutterversorgung des landw. Nutzviehs durch rechtzeitige Stoppelsaat und Vielseitigkeit in der Auswahl der Zwischenfrüchte. Für die moderne Landwirtschaft eine seit Jahrzehnten bekannte Selbstverständlichkeit, soweit Klima- und Bodenverhältnisse es zulassen, in der SBZ aber wegen des notorischen Futtersaatgutmangels und der knappen Futterflächen überbetont und zum propagandistischen „Schwerpunkt“…

DDR A-Z 1956

Güstrow (1956)

Stadt im mecklenburgischen Bezirk Schwerin, Kreisstadt, an der kanalisierten Nebel, mit 37.115 Einwohnern (1955); mittelalterliche Altstadt: frühgotische Domkirche (13./14. Jh.), Schloß (16. Jh.); Landstadt mit Gießereien, Maschinenbau, Holzindustrie, Torfgewinnung. G. entstand um 1200 und erhielt 1228 Schweriner Stadtrecht. Von 1316–1436 Sitz der Fürsten zu Wenden, war die Stadt seit 1520 Residenz der Herzoge von Mecklenburg-G. (1628–1629 residierte Wallenstein in G. als Herzog von Mecklenburg). Nach dem Aussterben der Güstrower Linie (1695) kam G. zu Mecklenburg-Schwerin. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 102 Guben A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Gütekontrolle

Stadt im mecklenburgischen Bezirk Schwerin, Kreisstadt, an der kanalisierten Nebel, mit 37.115 Einwohnern (1955); mittelalterliche Altstadt: frühgotische Domkirche (13./14. Jh.), Schloß (16. Jh.); Landstadt mit Gießereien, Maschinenbau, Holzindustrie, Torfgewinnung. G. entstand um 1200 und erhielt 1228 Schweriner Stadtrecht. Von 1316–1436 Sitz der Fürsten zu Wenden, war die Stadt seit 1520 Residenz der Herzoge von Mecklenburg-G. (1628–1629 residierte Wallenstein in G. als Herzog von…

DDR A-Z 1956

Hager, Kurt (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 [S. 104]* 10. 8. 1912. Während der NS-Zeit in englischer Emigration, journalistische Tätigkeit auch nach 1945 unter dem Pseudonym Felix Albin. Bis 1949 Leiter der Abt. Parteischulung, bis 1952 Leiter der Abt. Propaganda, danach Leiter der Abt. Wissenschaft und Hochschulen im ZK der SED. Seit April 1955 Sekretär im ZK der SED. Prof. für dialekt. Mat. an der Humboldt-Universität in Ostberlin. Seit Juli 1950 Kandidat, seit April 1954 Mitgl. des ZK der SED. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 104 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für diesen Eintrag wird auf den Personeneintrag in der Rubrik BioLeX www.kommunismusgeschichte.de/article/detail/hager-kurt verwiesen. GVG A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Halberstadt

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 [S. 104]* 10. 8. 1912. Während der NS-Zeit in englischer Emigration, journalistische Tätigkeit auch nach 1945 unter dem Pseudonym Felix Albin. Bis 1949 Leiter der Abt. Parteischulung, bis 1952 Leiter der Abt. Propaganda, danach Leiter der Abt. Wissenschaft und Hochschulen im ZK der SED. Seit April 1955 Sekretär im ZK der SED. Prof. für dialekt. Mat. an der Humboldt-Universität in Ostberlin. Seit Juli 1950 Kandidat, seit April…

DDR A-Z 1956

Handel, Privater (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 Der private Groß- und Einzelhandel wird in der SBZ systematisch ausgeschaltet (Deutsche ➝Handelszentralen, HO, Konsumgenossenschaften, VVEAB). Der Einzelhandel entwickelte sich nach sowjetzonalen Angaben wie folgt: [S. 105] Die Benachteiligung des PH. liegt hauptsächlich in unzureichender Belieferung und in der Senkung der Handelsspannen, die von den zuständigen Industrie- und Handelskammern im Einvernehmen mit den Preisstellen bei den Finanzämtern festgesetzt werden. Die zulässigen Handelsspannen für den privaten Einzelhandel liegen im Durchschnitt niedriger als die in der Bundesrepublik üblichen Spannen. Bei den unbewirtschafteten Artikeln beträgt die Handelsspanne 30 bis 35 v. H., bei den bewirtschafteten erheblich weniger. Da davon sämtliche Beschaffungskosten bezahlt werden müssen, beträgt der Nettogewinn im Durchschnitt z. Z. etwa 6 v. H. des Umsatzes. Im Großhandel ist der Rückgang des privaten Anteils noch auffälliger. Seit Errichtung der DHZ in den Jahren 1949 und 1950 sind die staatlichen Großhandelsorgane zum bestimmenden Faktor auf dem Gebiet des Handels mit Industrieerzeugnissen geworden. Zahlen über den jetzigen Anteil liegen nicht vor. Schätzungsweise beträgt der private Anteil beim Großhandel nur noch rund 5 v. H. Vom Handel mit Grundstoffen, Maschinen, Fahrzeugen, Lebensmitteln, Kohle, Metallen und Schrott ist der private Großhandel bereits ausgeschlossen. Auch für den verbliebenen Großhandel sind die zulässigen Handelsspannen völlig unzulänglich. Auf den Herstellerabgabepreis durften z. B. bisher aufgeschlagen werden: Konfektionskleidung 10 v. H., Textilien 15 v. H., Schuhwaren 6–8 v. H., sonstige Industriewaren 15 v. H. Da auch davon Frachten und sonstige Bezugskosten zu zahlen sind, kann der private Großhandel oft die Kosten nicht decken. Seine völlige Ausschaltung durch den bevorzugt mit Waren belieferten staatlichen Großhandel ist nur noch eine Frage kurzer Zeit. Literaturangaben Pöhler, Felix: Der Untergang des privaten Einzelhandels in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1952. 64 S. m. 11 Anlagen. Pöhler, Felix: Die Vernichtung des privaten Großhandels in der sowjetischen Besatzungszone. (BB) 1952. 88 S. m. 15 Anlagen. *: Der Einzelhandel in der Versorgung der Bevölkerung der sowjetischen Besatzungszone. (Mat.) 1953. 64 S. m. 15 Tab. u. 22 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 104–105 Hamann, Karl A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handelskontore für Zucht- und Nutzvieh, Volkseigene (VHZN)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 Der private Groß- und Einzelhandel wird in der SBZ systematisch ausgeschaltet (Deutsche ➝Handelszentralen, HO, Konsumgenossenschaften, VVEAB). Der Einzelhandel entwickelte sich nach sowjetzonalen Angaben wie folgt: [S. 105] Die Benachteiligung des PH. liegt hauptsächlich in unzureichender Belieferung und in der Senkung der Handelsspannen, die von den zuständigen Industrie- und Handelskammern im Einvernehmen mit den Preisstellen bei den…

DDR A-Z 1956

Handke, Georg (1956)

Siehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1960 1962 * 22. 4. 1894 in Hanau als Sohn eines Schlossers, Volksschule, Oberrealschule, höhere Handelsschule, kaufm. Lehre. 1913 Mitgl. der SAJ, 1917 USPD, 1918 KPD. Bis 1927 M.d.R., bis 1930 Redakteur, anschließend im ZK der KPD. 1935 zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. 1945 wieder KPD, im Juli 1945 Vizepräsident und ab 5. 12. 1946 Präsident der Zentralverwaltung für Handel und Versorgung; ab 9. 3. 1948 Vizepräsident der DWK, ab 12. 10. 1949 Minister für Innerdeutschen und Außenhandel und Materialversorgung, von Mai bis Sept. 1952 Minister für Koordinierung und Kontrolle, vom 27. 8. 1949 bis 18. 2. 1952 gleichzeitig Präsident des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften in der SBZ. Vom 27. 9. 1952 bis 29. 10. 1953 Außerordentlicher Gesandter und Bevollmächtigter Minister der „DDR“ in Rumänien, anschließend stellv. Minister und Staatssekretär im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten als Nachfolger Ackermanns. Außerdem am 12. 11. 1953 zum Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter ernannt. Seit 7. 10. 1949 Abgeordneter der Volkskammer, im April 1954 zum Mitgl. der Zentralen Revisionskommission des ZK der SED gewählt. Am 6. 10. 1954 mit dem „Vaterländischen Verdienstorden“ in Silber ausgezeichnet. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 106 Die biographischen Angaben spiegeln den Kenntnisstand der Handbuchredaktion im Jahre 1956 wider. Sie sind daher für allgemeine Informationszwecke als veraltet anzusehen und zudem häufig nicht fehlerfrei. Für allgemeine Personenrecherchen wird neben der Rubrik BioLeX auch auf andere biographische Nachschlagewerke verwiesen. Handelszentralen, Deutsche (DHZ) A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Handwerk

Siehe auch die Jahre 1954 1958 1959 1960 1962 * 22. 4. 1894 in Hanau als Sohn eines Schlossers, Volksschule, Oberrealschule, höhere Handelsschule, kaufm. Lehre. 1913 Mitgl. der SAJ, 1917 USPD, 1918 KPD. Bis 1927 M.d.R., bis 1930 Redakteur, anschließend im ZK der KPD. 1935 zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. 1945 wieder KPD, im Juli 1945 Vizepräsident und ab 5. 12. 1946 Präsident der Zentralverwaltung für Handel und Versorgung; ab 9. 3. 1948 Vizepräsident der DWK, ab 12. 10. 1949 Minister…

DDR A-Z 1956

Hauptbuchhalter (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Staatsfunktionär mit weitgehenden Kontrollbefugnissen in den VEB. Nach der H.-VO. vom 17. 2. 1955 wurde in Anlehnung an die Verhältnisse in der SU dem H. die entscheidende Kontrollfunktion übertragen. Ohne Kontrollvermerk des H. darf kein Betrieb eine Ausgabe leisten. Alle in den Betriebsabteilungen Rechnungswesen, Kontrolle und Revision tätigen Betriebsangehörigen unterstehen dem H. direkt. Er allein bestimmt über ihre Einstellung und Entlassung. Der kaufmännische Leiter des Betriebes ist durch die Schaffung der Funktion des H. in seiner Bedeutung in die Stellung eines Materialbeschaffungsleiters zurückgedrängt. Die H. in den Großbetrieben werden von den Fachministerien ernannt und erhalten Bestallungsurkunden. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 108 Harig, Gerhard A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hausarbeitstag für Frauen

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 1985 Staatsfunktionär mit weitgehenden Kontrollbefugnissen in den VEB. Nach der H.-VO. vom 17. 2. 1955 wurde in Anlehnung an die Verhältnisse in der SU dem H. die entscheidende Kontrollfunktion übertragen. Ohne Kontrollvermerk des H. darf kein Betrieb eine Ausgabe leisten. Alle in den Betriebsabteilungen Rechnungswesen, Kontrolle und Revision tätigen Betriebsangehörigen unterstehen dem H. direkt. Er allein bestimmt…

DDR A-Z 1956

Haushaltsaufschlag (1956)

Siehe auch: Haushaltsaufschlag: 1953 1954 Haushaltsaufschläge: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Indirekte Steuer, die seit 1947 auf bestimmte lebenswichtige Waren aufgeschlagen wird, z. T. auf die gleichen Güter, die schon mit Verbrauchssteuern belegt sind. Bis Ende 1953 wurden die H. auf den verschiedenen Stufen der Produktion und Zirkulation erhoben, ab 1. 1. 1954 einheitlich beim Hersteller. Sie waren seitdem an die Finanzämter (nicht mehr an die Zollverwaltung) abzuführen. Ab 1. Januar 1955 geht der H. in der Produktions- und Dienstleistungsabgabe (PDA) auf. Sonstige Verbrauchssteuern deckten 1952 mehr als 42 v. H. der Staatseinnahmen. Dazu kommt als weiterer Haushaltsaufschlag die Akzise der HO mit rd. 18 v. H. der Staatseinnahmen. Zusammen mit den Zöllen wurde im Jahre 1952 der Haushalt der „DDR“ zu annähernd 60 v. H. aus der unsozialen Besteuerung des Verbrauchs finanziert. Neben der öffentlichen Mittelbeschaffung dienten H. der Preisgestaltung: hierdurch sollte die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage ausgeglichen, also eine Einengung des Kaufkraftfonds vorgenommen werden. Diese Funktion hat u. a. auch die PDA zu erfüllen. (Steuerwesen, Staatshaushalt) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 108 Hausgeld A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Haus- und Hofgemeinschaften

Siehe auch: Haushaltsaufschlag: 1953 1954 Haushaltsaufschläge: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 1975 1979 Indirekte Steuer, die seit 1947 auf bestimmte lebenswichtige Waren aufgeschlagen wird, z. T. auf die gleichen Güter, die schon mit Verbrauchssteuern belegt sind. Bis Ende 1953 wurden die H. auf den verschiedenen Stufen der Produktion und Zirkulation erhoben, ab 1. 1. 1954 einheitlich beim Hersteller. Sie waren seitdem an die Finanzämter (nicht mehr an die…

DDR A-Z 1956

Heinrich-Heine-Preis (1956)

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Staatliche Auszeichnung, gestiftet aus Anlaß des 100. Todestages von Heinrich Heine durch VO. vom 17. 2. 1956 (GBl. I S. 209). Der HHP. wird verliehen an Schriftsteller und Publizisten für lyrische Werke und Werke der literarischen Publizistik, „die, das Erbe Heinrich Heines wahrend, ein würdiger Beitrag für die Entwicklung der sozialistischen deutschen Nationalliteratur sind“ (§ 2). Die Verleihung erfolgt durch den Minister für Kultur. Die Auszeichnung besteht aus einem steuerfreien Geldpreis (1. Preis: bis zu 7.500 DM Ost, 2. Preis: bis zu 5.000 DM Ost) und einer Urkunde; sie berechtigt zur Führung der Bezeichnung „Träger des HHP.“ Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 109 Heinrich-Greif-Preis A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Heiss, Kurt

Siehe auch die Jahre 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Staatliche Auszeichnung, gestiftet aus Anlaß des 100. Todestages von Heinrich Heine durch VO. vom 17. 2. 1956 (GBl. I S. 209). Der HHP. wird verliehen an Schriftsteller und Publizisten für lyrische Werke und Werke der literarischen Publizistik, „die, das Erbe Heinrich Heines wahrend, ein würdiger Beitrag für die Entwicklung der sozialistischen deutschen Nationalliteratur sind“ (§ 2). Die Verleihung erfolgt durch den Minister…

DDR A-Z 1956

Herrenlose Flächen (1956)

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 Durch Flucht des Besitzers oder sonstige Aufgabe der Besitzung verlassene landwirtschaftliche Nutzfläche. Für die Mitbewirtschaftung oder pachtweise Übernahme der H. F. durch Einzelpersonen wurden im Februar 1951 weitgehende Vergünstigungen durch Herabsetzung der Ablieferungsverpflichtungen zugestanden. [S. 110]Durch Verordnung über die Auseinandersetzung bei Besitzwechsel der Neubauernwirtschaften vom 21. 6. 1951 (GBl. Nr. 78/51) wurde versucht, die Aufgabe von Betrieben zu erschweren bzw. auszuschalten. Im März 1952 wurden die obengenannten Zugeständnisse noch erweitert. Da sich nur selten Bereitwillige finden, müssen die H. G. meist in Gemeinschaftsarbeit des Dorfes oder durch Angliederung an benachbarte VEG bzw. LPG mitbewirtschaftet werden. Für nicht genutzte Flächen wurden im Okt. 1953 „örtliche Landwirtschaftsbetriebe“ gebildet. (ÖLB) Literaturangaben Kramer, Matthias: Die Landwirtschaft in der sowjetischen Besatzungszone. 3., erw. Aufl. (BB) 1956. 320 S. m. 36 Tab. u. 34 Anlagen. Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 109–110 Hennecke, Adolf A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Herrenloses Gut

Siehe auch die Jahre 1953 1954 1958 1959 1960 1962 Durch Flucht des Besitzers oder sonstige Aufgabe der Besitzung verlassene landwirtschaftliche Nutzfläche. Für die Mitbewirtschaftung oder pachtweise Übernahme der H. F. durch Einzelpersonen wurden im Februar 1951 weitgehende Vergünstigungen durch Herabsetzung der Ablieferungsverpflichtungen zugestanden. [S. 110]Durch Verordnung über die Auseinandersetzung bei Besitzwechsel der Neubauernwirtschaften vom 21. 6. 1951 (GBl. Nr. 78/51)…

DDR A-Z 1956

Hervorragender Genossenschaftler (1956)

Siehe auch: Genossenschaftler, Hervorragender: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Ehrentitel für Genossenschaftsbauern und -bäuerinnen, „die durch persönliches Beispiel und durch gute Arbeitsmoral entscheidend zur Steigerung der Produktion und zur Festigung und allgemeinen Entwicklung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften beigetragen haben“. Er wird vom Minister für Land- und Fortwirtschaft verliehen und ist mit einer Prämie von 900 DM Ost verbunden. (Verordnung vom 18. 2. 1954, GBl. S. 239) Fundstelle: SBZ von A bis Z. Dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage, Bonn 1956: S. 111 Hervorragende Jugendbrigade der DDR A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, Z Hervorragender Wissenschaftler des Volkes

Siehe auch: Genossenschaftler, Hervorragender: 1958 1959 1960 1962 1963 1965 1966 1969 Ehrentitel für Genossenschaftsbauern und -bäuerinnen, „die durch persönliches Beispiel und durch gute Arbeitsmoral entscheidend zur Steigerung der Produktion und zur Festigung und allgemeinen Entwicklung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften beigetragen haben“. Er wird vom Minister für Land- und Fortwirtschaft verliehen und ist mit einer Prämie von 900 DM Ost verbunden. (Verordnung…